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Dokumentenidentifikation DE69834242T2 04.01.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0000942270
Titel STRAHLUNGSTHERMOMETER UND VERFAHREN ZU SEINER JUSTIERUNG
Anmelder Citizen Watch Co., Ltd., Nishitokyo, Tokio/Tokyo, JP
Erfinder EGAWA, Citizen Watch Co., Shunji, Tokyo 188-8511, JP
Vertreter PFENNING MEINIG & PARTNER GbR, 10719 Berlin
DE-Aktenzeichen 69834242
Vertragsstaaten DE, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 22.09.1998
EP-Aktenzeichen 989430855
WO-Anmeldetag 22.09.1998
PCT-Aktenzeichen PCT/JP98/04260
WO-Veröffentlichungsnummer 1999015866
WO-Veröffentlichungsdatum 01.04.1999
EP-Offenlegungsdatum 15.09.1999
EP date of grant 19.04.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 04.01.2007
IPC-Hauptklasse G01J 5/10(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Strahlungsthermometer und ein Verfahren zum Einstellen desselben.

Für den Zweck des Messens einer Körpertemperatur in einer kurzen Zeitperiode wurde ein bereits ein Strahlungsthermometer verwendet, das ein Trommelfell als eine Messstelle verwendet und die Temperatur des Trommelfells berührungslos misst.

Ein Beispiel für ein derartiges Strahlungsthermometer ist in der Japanischen Patent-Offenlegungsschrift Nr. 117422/1986 beschrieben. Dieses Strahlungsthermometer ermöglicht die Einführung eines Kopfbereichs einer Sondeneinheit in eine externe akustische Öffnung, so dass ein am Kopfbereich angeordnetes Lichtleitungsrohr die Wärmestrahlung von dem Trommelfell auf einen Infrarotstrahlensensor konvergiert und die Temperatur des Trommelfells gemessen wird. Ein Hauptkörperbereich enthält einen schwarzen Körper zum Kalibrieren, der so gesteuert wird, dass eine Bezugstemperatur (36,5°C) ist. Weiterhin ist die diesen Infrarotstrahlensensor enthaltende Sondeneinheit auch mit einer Heizsteuervorrichtung zum Vorerwärmen auf die Bezugstemperatur (36,5°C) versehen. Der Kopfbereich wird auf eine Temperatur vorerwärmt, die nahe einer Körpertemperatur ist, und mit dem Kopfbereich in einem derartigen Zustand wird eine Temperatur unter Verwendung des schwarzen Körpers des Hauptkörperbereichs kalibriert. Da dies eine Kalibrierung jedes Mal, wenn eine Messung durchgeführt wird, ermöglicht, ist es möglich, verschiedene Fehlerursachen zu vernachlässigen. Zusätzlich ändert sich die Temperatur des Kopfbereichs nicht, selbst wenn der Kopfbereich in eine externe akustische Öffnung eingeführt ist, und daher wird ein durch eine Temperaturänderung des Kopfbereichs bewirkter Messfehler ausgeschaltet. D.h., es ist erforderlich, sicherzustellen, dass die Temperatur einer inneren Oberfläche des Lichtleitungsrohres dieselbe ist wie die Temperatur des Infrarotstrahlensensors selbst, so dass Wärmestrahlung von dem Lichtleitungsrohr selbst keinen Messfehler bewirkt. Daher wird, um eine Temperaturänderung in dem Kopfbereich selbst bei in die externe akustische Öffnung eingeführten Kopfbereich zu vermeiden, die Temperatur des Kopfbereichs bei der Bezugstemperatur (36,5°C) stabilisiert. Auf diese Weise kann Wärmestrahlung von inneren Oberfläche des Lichtleitungsrohrs unbeachtet bleiben.

Jedoch benötigt das Strahlungsthermometer, das in der Japanischen Patent-Offenlegungsschrift Nr. 117422/1986 beschrieben ist, eine Heizsteuervorrichtung von hoher Steuergenauigkeit, und es erfordert daher eine komplexe Struktur und hohen Schaltungsaufwand, die eine Vergrößerung der Abmessungen der Vorrichtung sowie eine Erhöhung der Kosten bewirken. Weiterhin ist eine lange Stabilisierungszeit erforderlich, um den Kopfbereich vorzuerwärmen und den Wärmebereich zu steuern, um eine konstante Temperatur sicherzustellen. Noch weiterhin ist dieses System, da eine große Energiemenge erforderlich ist, um die Heizsteuervorrichtung zu betreiben, nicht auf ein tragbares Thermometer anwendbar, bei dem eine Batterie geringer Größe als eine Energiequelle verwendet wird.

Vor diesem Hintergrund wurde ein kleines tragbares Strahlungsthermometer mit hoher Temperaturmessgenauigkeit, das keine Heizsteuervorrichtung aufweist, vorgeschlagen.

Ein Beispiel für das Strahlungsthermometer ist in der Japanischen Patent-Offenlegungsschrift Nr. 28524/1990 beschrieben. Das Strahlungsthermometer, das in der Japanischen Patent-Offenlegungsschrift Nr. 28524/1990 beschrieben ist, ist dasselbe wie das Strahlungsthermometer, das in der Japanischen Patent-Offenlegungsschrift Nr. 117422/1986 beschrieben ist, hinsichtlich der Verwendung eines Lichtleitungsrohres als ein optisches System zum Konvergieren von Wärmestrahlung von einem Trommelfell. Jedoch enthält das in der Japanischen Patent-Offenlegungsschrift Nr. 28524/1990 beschriebene Strahlungsthermometer keine Heizsteuervorrichtung für einen Infrarotstrahlensensor, sondern stattdessen sind die Temperaturen des Infrarotstrahlensensors und des Lichtleitungsrohres angenähert dieselben wie die einer Umgebungstemperatur, nämlich einer Raumtemperatur. Zusätzlich zum Vorsehen eines temperaturempfindlichen Sensors in der Nähe des Infrarotstrahlensensors befindet sich ein zweiter temperaturempfindlicher Sensor an dem Lichtleitungsrohr, so dass eine Temperatur auf der Grundlage der Temperaturen des Infrarotstrahlensensors und des Lichtleitungsrohrs gemessen wird. Während eine Messung nicht zulässig ist, wenn eine Temperaturdifferenz zwischen dem Infrarotstrahlensensor und dem Lichtleitungsrohr anomal groß ist, ist, wenn die Temperaturdifferenz kleiner als ein vorgewählter gesetzter Wert ist, die Messung zulässig trotz dieser Temperaturdifferenz, eine Berechnung wird durchgeführt unter Berücksichtigung der Temperatur des Infrarotstrahlensensors und des Lichtleitungsrohrs, und Körpertemperaturdaten werden berechnet. Die Berechnung der Körpertemperaturdaten in dem Strahlungsthermometer wird von einem Mikrocomputer durchgeführt auf der Grundlage einer Ausgangsspannung des Infrarotstrahlensensors, einer ausgegebenen Temperatur von dem ersten temperaturempfindlichen Sensor, der die Temperatur des Infrarotstrahlensensors misst, und einer ausgegebenen Temperatur des zweiten temperaturempfindlichen Sensor, der die Temperatur des Lichtleitungsrohrs misst. Wenn beispielsweise eine Sonde in die externe akustische Öffnung eingeführt ist, steigt die Temperatur des Lichtleitungsrohrs allmählich an, während die Temperatur des Infrarotstrahlensensors nahezu unverändert bleibt. Obgleich dies eine Temperaturdifferenz zwischen dem Infrarotstrahlensensor und dem Lichtleitungsrohr schafft, wird, da Körpertemperaturdaten unter Berücksichtigung dieser Temperaturen berechnet werden, ein Fehler aufgrund einer derartigen Temperaturdifferenz trotz der Temperaturdifferenz vermieden.

Jedoch hat das in der Japanischen Patent-Offenlegungsschrift Nr. 28524/1990 beschriebene Strahlungsthermometer die folgenden Probleme. D.h., da die Körpertemperaturdaten auf der Grundlage von insgesamt drei Variablen berechnet werden, d.h., der Temperaturdaten der beiden temperaturempfindlichen Sensoren und eines Ausgangssignals von dem Infrarotstrahlensensor, wobei eine komplexe Gleichung verwendet wird, ist ein in dem Mikrocomputer installiertes Programm für diese Berechnung komplex und die Berechnung benötigt eine lange Zeit. Zusätzlich müssen Konstanten wie eine Strahlungsrate des Lichtleitungsrohrs für die für die Berechnung verwendete komplexe Gleichung vorher gemessen und gesetzt werden, und es ist schwierig, die Konstanten zu setzen.

Unter Berücksichtigung hiervon hat die Anmelderin der vorliegenden Anmeldung in WO97/17887 ein Strahlungsthermometer offenbart, bei dem eine analoge Schaltung auf der Grundlage einer Ausgangsspannung eines Infrarotstrahlensensors, einer Ausgangstemperatur eines ersten temperaturempfindlichen Sensors, der die Temperatur des Infrarotstrahlensensors misst, und einer Ausgangstemperatur eines zweiten temperaturempfindlichen Sensors, der die Temperatur eines Lichtleitungsrohrs misst, einen Fehler korrigiert, der durch eine Temperaturdifferenz zwischen dem ersten temperaturempfindlichen Sensor und dem zweiten temperaturempfindlichen Sensor bewirkt wird, offenbart.

Unterdessen offenbart das US-Patent Nr. 5 159 936 ein Strahlungsthermometer, das einen ersten Infrarotstrahlensensor zum Empfangen von Wärmestrahlung sowohl von einem Trommelfell als auch von einem Lichtleitungsrohr selbst und einen zweiten Infrarotstrahlensensor zum Empfangen von Wärmestrahlung nur von dem Lichtleitungsrohr selbst, aufweist, und bei dem ein Ausgangssignal des zweiten Infrarotstrahlensensors von einem Ausgangssignal des ersten Infrarotstrahlensensors subtrahier wird und ein Fehler, der durch eine Temperaturdifferenz zwischen dem Lichtleitungsrohr und den Infrarotstrahlensensoren bewirkt wird, folglich korrigiert wird.

Weiterhin wird bei dem in WO 97/17887 beschriebenen Strahlungsthermometer eine Einstellung der Temperaturkompensation eines optischen Systems bei dem im US-Patent Nr. 5 159 936 beschriebenen Strahlungsthermometer durchgeführt, so dass es möglich ist, den Fehler bei den im US-Patent Nr. 5 159 936 beschriebenen Strahlungsthermometer einzustellen. Jedoch offenbart WO97/17887 nur die Einstellung der Temperaturkompensation des optischen Systems.

Weiterhin erfordert, wie vorher beschrieben wurde, das in der Japanischen Patent-Offenlegungsschrift Nr. 117422/1986 beschriebene Strahlungsthermometer eine Heizsteuervorrichtung mit hoher Steuergenauigkeit, und es erfordert daher eine komplexe Struktur und hohen Schaltungsaufwand, was eine Vergrößerung der Abmessungen der Vorrichtung sowie eine Erhöhung der Kosten bewirkt. Zusätzlich ist eine lange Stabilisierungszeit erforderlich um den Kopfbereich vorzuerwärmen und den Wärmebereich zu steuern, um eine konstante Temperatur sicherzustellen. Darüber hinaus kann diese System, da eine große Energiemenge erforderlich ist, um die Heizsteuervorrichtung zu betreiben, nicht auf ein tragbares Thermometer angewendet werden, bei dem eine Batterie geringer Größe als eine Energiequelle verwendet wird. Noch weiterhin besteht das weitere Problem, jedes Mal, wenn eine Körpertemperatur gemessen wird, die Einstellung durchzuführen.

Die vorliegende Erfindung wurde angesichts der vorgenannten Probleme gemacht. Demgemäß ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Strahlungsthermometer vorzusehen, das rationell während des Herstellungsprozesses eingestellt wird anstelle der manuellen Einstellung des Strahlungsthermometers durch den Benutzer, jedes Mal wenn die Temperatur gemessen wird, wodurch die Temperaturmessgenauigkeit weiter verbessert wird.

Gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist ein wie im Anspruch 1 definiertes Strahlungsthermometer vorgesehen, welches aufweist: einen Infrarotstrahlensensor zum Erfassen eines Infrarotstrahls von einem Messziel; einen temperaturempfindlichen Sensor zum Erzeugen eines Bezugssignals; Sensorausgangssignal-Einstellmittel zum Einstellen eines Ausgangssignals des temperaturempfindlichen Sensors und eines Ausgangssignals des Infrarotstrahlensensors; Temperaturberechnungsmittel zum Berechnen einer Temperatur des Messziels auf der Grundlage eines eingestellten Ausgangssignals des temperaturempfindlichen Sensors und eines eingestellten Infrarotstrahlensensor-Ausgangssignals, die durch die Sensorausgangssignal-Einstellmittel eingestellt wurden; und Temperaturanzeigemittel zum Anzeigen der Temperatur des Messziels auf der Grundlage eines Signals von den Temperaturberechnungsmitteln, wobei die Sensorausgangssignal-Einstellmittel Absolutwert-Einstellmittel (ABS) für den temperaturempfindlichen Sensor zum Einstellen eines Absolutwertes einer Charakteristik des temperaturempfindlichen Sensors und Infrarotstrahlensensor-Empfindlichkeitseinstellmittel (KAN) zum Einstellen der Empfindlichkeit des Infrarotstrahlensensors aufweisen.

Gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist ein wie im Anspruch 16 definiertes Verfahren zum Einstellen eines Strahlungsthermometers vorgesehen, welches aufweist: einen Infrarotstrahlensensor zum Erfassen eines Infrarotstrahls von einem Messziel; einen temperaturempfindlichen Sensor zum Erzeugen eines Bezugssignals; Sensorausgangssignal-Einstellmittel zum Einstellen eines Ausgangssignals des temperaturempfindlichen Sensors und eines Ausgangssignals des Infrarotstrahlensensors; Temperaturberechnungsmittel zum Berechnen einer Temperatur des Messziels auf der Grundlage eines eingestellten Ausgangssignals des temperaturempfindlichen Sensors und eines eingestellten Infrarotstrahlensensor-Ausgangssignals, die durch die Sensorausgangssignal-Einstellmittel eingestellt sind; und Temperaturanzeigemittel zum Anzeigen der Temperatur des Messziels auf der Grundlage eines Signals von den Temperaturberechnungsmitteln, wobei die Sensorausgangssignal-Einstellmittel Absolutwert-Einstellmittel (ABS) für den temperaturempfindlichen Sensor zum Einstellen eines Absolutwertes einer Charakteristik des temperaturempfindlichen Sensors und Infrarotstrahlensensor-Empfindlichkeitseinstellmittel (KAN) zum Einstellen der Empfindlichkeit des Infrarotstrahlensensors aufweisen; welches Verfahren das Merkmal aufweist, dass nach der Einstellung durch die Absolutwert-Einstellmittel (ABS) für den temperaturempfindlichen Sensor die Infrarotstrahlensensor-Empfindlichkeitseinstellmittel (KAN) die Einstellung durchführen.

Zusätzliche Ausführungsbeispiele sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.

1 ist eine Vorderansicht eines Strahlungsthermometers gemäß einem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

2 ist eine Querschnittsansicht eines Sondenbereichs des Strahlungsthermometers;

3 ist ein Blockschaltbild, das eine Struktur des in 1 gezeigten Strahlungsthermometers zeigt;

4 ist ein Schaltungsdiagramm der in 3 gezeigten Infrarotstrahlensensor-Ausgangssignal-Einstellmittel;

5 ist ein Schaltungsdiagramm einer in 4 gezeigten Additionsschaltung, die insbesondere ein Beispiel für die Temperaturkompensations-Einstellmittel zeigt;

6 ist ein Schaltungsdiagramm der in 3 gezeigten Einstellmittel für das Ausgangssignal des temperaturempfindlichen Sensors;

7 ist ein Blockschaltbild, das die Strukturen verschiedener in 3 gezeigter Einstellvorrichtungen zeigt, wobei (a) ein Blockschaltbild einer Einstellvorrichtung zum Schreiben von Einstelldaten in analoge Einstelldaten-Speichermittel zeigt und (b) ein Blockschaltbild einer Einstellvorrichtung zum Schreiben von Einstelldaten in digitale Einstelldaten-Speichermittel zeigt;

8(a) ist ein Diagramm, das eine LEV-Einstellung beschreibt;

8(b) ist ein Diagramm, das eine ABS-Einstellung und eine SEN-Einstellung beschreibt;

9 ist eine Querschnittsansicht eines Sondenbereichs eines Strahlungsthermometers gemäß einem zweiten bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

10 ist ein Blockschaltbild, das eine Struktur des in 9 gezeigten Strahlungsthermometers zeigt;

11 ist ein Schaltungsdiagramm von in 10 gezeigten Einstellmitteln für das Ausgangssignal des Infrarotstrahlensensors;

12 ist eine Querschnittsansicht eines Sondenbereichs eines Strahlungsthermometers gemäß einem dritten bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

13 ist ein Blockschaltbild, das eine Struktur des in 12 gezeigten Strahlungsthermometers zeigt; und

14 ist ein Schaltungsdiagramm der in 13 gezeigten Einstellmittel für das Ausgangssignal des Infrarotstrahlensensors.

Die vorliegende Erfindung wird im Folgenden mit Bezug auf die assoziierten Zeichnungen beschrieben.

1 ist eine Vorderansicht eines Strahlungsthermometers gemäß einem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

Ein Strahlungsthermometer 1 ist ausgebildet zum Messen einer Trommelfelltemperatur und weist einen Hauptkörper 4 und eine Sonde 2 auf. Der Hauptkörper 4 enthält ein Flüssigkristall-Anzeigeelement 6 zum Anzeigen einer Körpertemperatur und einen Messschalter 5, der als eine Drucktaste ausgebildet ist.

Das Strahlungsthermometer 1 wird in der folgenden Weise betrieben. Zuerst wird dem Thermometer Energie zugeführt, indem der Messschalter 5 gedrückt wird, wodurch die Messung einer Temperatur gestartet wird. Die Sonde 2 wird danach in eine externe akustische Öffnung einer Person eingeführt und zu dem Trommelfell gerichtet, und die Trommelfelltemperatur wird gemessen. Nachdem die Sonde 2 korrekt zu dem Trommelfell ausgerichtet ist, wird die Sonde 2 aus der externen akustischen Öffnung herausgenommen. Da das Flüssigkristall-Anzeigeelement 6 in der Lage ist, eine maximale gemessene Temperatur zu zeigen, d.h., die Trommelfelltemperatur oder eine Körpertemperatur wird angezeigt und die so angezeigte Temperatur wird gelesen als die Körpertemperatur der Person.

2 ist eine Querschnittsansicht durch einen Bereich der Sonde 2 des in 1 gezeigten Strahlungsthermometers 1.

Ein Filter 7, das eine gegebene Wellenlängen-Durchlasscharakteristik hat, befindet sich an dem Vorderende der Sonde 2. Das Filter 7 ist aus einem optischen Kristall wie Silizium (Si) und Bariumfluorid (BaF2) oder einem hohen Polymer wie Polyethylen gebildet und hat Funktionen zum selektiven Durchlassen einer Infrarotwellenlänge und zum Ausschließen von Staub.

Ein Lichtleitungsrohr 8 ist vorgesehen zum wirksamen Konvergieren von Wärmestrahlung von einem Trommelfell eines Messziels. Das Lichtleitungsrohr 8 ist aus einem Metallrohr wie aus Kupfer, Messing, rostfreiem Stahl usw. gebildet, und eine innere Oberfläche des Lichtleitungsrohrs 8 ist mit Gold (Au) wie eine Spiegeloberfläche für den Zweck der Erhöhung des Reflexionsvermögens plattiert. Da jedoch selbst mit einer derartigen Plattierung die innere Oberfläche des Lichtleitungsrohrs 8 nicht als ein perfekter Reflektor, dessen Reflexionsvermögen gleich 1,00 ist, dienen kann, hat die innere Oberfläche des Lichtleitungsrohrs 8 ein bestimmtes Reflexionsvermögen.

Ein Lichtleitungsrohr 9 ist aus demselben Material wie das Lichtleitungsrohr 8 gebildet, und eine innere Oberfläche des Lichtleitungsrohrs 9 ist in einer ähnlichen Weise wie die des Lichtleitungsrohrs 8 verarbeitet. Jedoch ist ein Ende des Lichtleitungsrohrs 9 (das dem Filter 7 zugewandt ist) blockiert, so dass ein Infrarotstrahl von dem Messziel nicht in das Lichtleitungsroh 9 eintritt. Weiterhin befindet sich das Lichtleitungsrohr 9 in der Nähe des Lichtleitungsrohrs 8, so dass das Lichtleitungsrohr 9 dieselbe Temperatur wie das Lichtleitungsrohr 8 hat. Es ist erforderlich, dass das Lichtleitungsrohr 9 dieselbe Temperatur wie das Lichtleitungsrohr 8 hat, und daher ist es nicht immer erforderlich, dass das Material und der Zustand der inneren Oberfläche des Lichtleitungsrohrs 9 dieselben wie diejenigen des Lichtleitungsrohrs 8 sind.

Ein erster Infrarotstrahlensensor 10 erfasst einen Infrarotstrahl von einem Messziel, der durch das Lichtleitungsrohr 8 konvergiert ist, während er ebenfalls eine Wärmestrahlung von dem Lichtleitungsrohr 8 selbst erfasst. Andererseits ist das Vorderende des Lichtleitungsrohrs 9 geschlossen. Ein zweiter Infrarotstrahlensensor 11 erfasst die Wärmestrahlung von dem Lichtleitungsrohr 9 selbst, da weiterhin der zweite Infrarotstrahlensensor 11 sich in der Nähe des ersten Infrarotstrahlensensors 10 befindet, so dass der zweite Infrarotstrahlensensor 11 dieselbe Temperatur wie der erste Infrarotstrahlensensor 10 hat. Ein temperaturempfindlicher Sensor 12 ist so ausgebildet, dass er die Temperaturen des ersten Infrarotstrahlensensors 10 und des zweiten Infrarotstrahlensensors 11 misst.

Es werden nun die Prinzipien der Arbeitsweise des ersten Infrarotstrahlensensors 10 und des zweiten Infrarotstrahlensensors 11 kurz beschrieben. Wenn die Temperaturen des Lichtleitungsrohres 8 und des ersten Infrarotstrahlensensors 10 dieselben zu sein scheinen, dann kann der erste Infrarotstrahlensensor 10 nur einen Infrarotstrahl von dem Messziel messen. Dies ergibt sich daraus, dass trotz einer Wärmestrahlung auch von dem Lichtleitungsrohr 8, da die Temperatur des Lichtleitungsrohrs dieselbe ist wie die Temperatur des ersten Infrarotstrahlensensors 10, die Wärmestrahlung von dem Lichtleitungsrohr 8 unberücksichtigt bleiben kann unter Beachtung des Ausgleichs zwischen dem Auftreffen auf den und der Abstrahlung von dem ersten Infrarotstrahlensensor 10.

Wenn jedoch eine Temperaturdifferenz zwischen dem Lichtleitungsrohr 8 und dem ersten Infrarotstrahlensensor 10 besteht, ergibt sich ein Unterschied zwischen der Wärmestrahlung von dem Lichtleitungsrohr 8 und der Wärmestrahlung von dem ersten Infrarotstrahlensensor 10, und daher erfasst der erste Infrarotstrahlensensor 10 die Wärmestrahlung von einem Messziel und die Wärmestrahlung von dem Lichtleitungsrohr 8. Dies bedeutet, dass die Wärmestrahlung von dem Lichtleitungsrohr 8 nicht unberücksichtigt bleiben kann.

Um dies zu handhaben, ist der zweite Infrarotstrahlensensor 11 in dem Strahlungsthermometer 1 vorgesehen, in welchem der zweite Infrarotstrahlensensor 11 nur einen Infrarotstrahl von dem Lichtleitungsrohr 9 erfasst, das sich im selben Temperaturzustand wie das Lichtleitungsrohr 8 befindet, d.h., einen von dem optischen System selbst abgestrahlten Infrarotstrahl, und ein Ausgangssignal von dem zweiten Infrarotstrahlensensor 11 wird mit einer zweckmäßigen Rate von dem Ausgangssignal des ersten Infrarotstrahlensensors 10 subtrahiert, das durch die Temperatur des Lichtleitungsrohrs 8 beeinflusst ist, so dass es möglich ist, einen Infrarotstrahl von einem Messziel zu erfassen, der nicht durch die Temperatur des Lichtleitungsrohrs 8 beeinflusst ist.

Weiterhin werden sechs Typen der Einstellung, die nachfolgend aufgeführt sind, in dem in 1 gezeigten Strahlungsthermometer 1 durchgeführt, um die Temperaturmessgenauigkeit zu verbessert. Jedoch Einstellung wird später beschrieben.

  • (1) Einstellung der Temperaturkompensation des optischen Systems (nachfolgend erforderlichenfalls "RES-Einstellung")
  • (2) Versetzungseinstellung von verstärkenden Schaltungen, die Ausgangssignale der Infrarotstrahlensensoren verstärken (nachfolgend erforderlichenfalls "LEV-Einstellung")
  • (3) Absolutwerteinstellung einer Charakteristik des temperaturempfindlichen Sensors (nachfolgend erforderlichenfalls "ABS-Einstellung")
  • (4) Empfindlichkeitseinstellung des temperaturempfindlichen Sensors (nachfolgend erforderlichenfalls "SEN-Einstellung")
  • (5) Empfindlichkeitseinstellung der Infrarotstrahlensensoren (nachfolgend erforderlichenfalls "KAN-Einstellung")
  • (6) Einstellung von Temperaturcharakteristiken (Temperaturabhängigkeiten) der Infrarotstrahlensensoren (nachfolgend erforderlichenfalls "DRI-Einstellung")

Als Nächstes wird eine Struktur des Strahlungsthermometers 1, das mit den sechs Einstellungstypen assoziierte Mittel enthält, beschrieben.

3 ist ein Blockschaltbild, das eine Struktur des in 1 gezeigten Strahlungsthermometers 1 zeigt.

Das Strahlungsthermometer 1 enthält analoge Einstellmittel 13, die Ausgangssignale von dem ersten Infrarotstrahlensensor 10, dem zweiten Infrarotstrahlensensor 11 und dem temperaturempfindlichen Sensor 12 empfangen, einen A/D-Wandler 20 für die A/D-Umwandlung eines Ausgangssignals von den analogen Einstellmitteln 13, Berechnungsmittel 21 zum Berechnen einer Körpertemperatur auf der Grundlage eines Ausgangssignals des A/D-Wandlers 20, Temperaturanzeigemittel 26 zum Anzeigen einer Körpertemperatur, die als ein von den Berechnungsmitteln 21 erhaltenes Ergebnis einer Berechnung gefunden wurde, für einen Benutzer, und Einstelldaten-Speichermittel 27 zum Speichern von Einstelldaten, die in den analogen Einstellmitteln 13 und den Berechnungsmitteln 21 verwendet werden.

Die Temperaturanzeigemittel 26 weisen eine Anzeigevorrichtung zum Anzeigen einer Temperatur unter Verwendung des in 1 gezeigten Flüssigkristall-Anzeigeelements 6 oder dergleichen und sogar ein Mittel zum Informieren über eine Temperatur durch Sprache auf.

Die analogen Einstellmittel 13 enthalten Infrarotstrahlensensor-Ausgangssignal-Einstellmittel 14, die Ausgangssignale von dem ersten Infrarotstrahlensensor 10 und dem zweiten Infrarotstrahlensensor 11 empfangen, und Einstellmittel 15 für das Ausgangssignal des temperaturempfindlichen Sensors, die ein Ausgangssignal von dem temperaturempfindlichen Sensor 12 empfangen. Die Infrarotstrahlensensor-Ausgangssignal-Einstellmittel 14 enthalten Temperaturkompensations-Einstellmittel 16 und Versetzungseinstellmittel 17. Die Einstellmittel 15 für das Ausgangssignal des temperaturempfindlichen Sensors enthalten Absolutwert-Einstellmittel 18 und Empfindlichkeitseinstellmittel 19.

Die Berechnungsmittel 21 enthalten digitale Einstellmittel 22 und Temperaturberechnungsmittel 23, die eine Körpertemperatur berechnen. Die digitalen Einstellmittel 22 weisen Empfindlichkeitseinstellmittel 24 und Temperaturabhängigkeits-Einstellmittel 25 auf.

Die Einstelldaten-Speichermittel 27 enthalten speichermittel 28 für analoge Einstelldaten, die analoge Einstelldaten speichern, und Speichermittel 29 für digitale Einstelldaten, die digitalen Einstelldaten speichern. Die Speichermittel 28 für analoge Einstelldaten enthalten Speichermittel 30 für Temperaturkompensations-Einstelldaten, Speichermittel 31 für Versetzungseinstelldaten, Speichermittel 32 für Absolutwert-Einstelldaten und Speichermittel 33 für Empfindlichkeitseinstelldaten für den temperaturempfindlichen Sensor, während die Speichermittel 29 für digitale Einstelldaten Speichermittel 34 für Infrarotstrahlensensor-Empfindlichkeitseinstelldaten und Speichermittel 35 für Temperaturabhängigkeits-Einstelldaten aufweisen.

Bei dem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel sind verschiedene Einstellvorrichtungen zum Durchführen der vorgenannten Einstellungen extern an dem Strahlungsthermometer 1 angeordnet. D.h., eine Temperaturkompensations-Einstellvorrichtung 101, eine Versetzungseinstellvorrichtung 102, eine Absolutwert-Einstellvorrichtung 103, eine Empfindlichkeitseinstellvorrichtung 104 für den temperaturempfindlichen Sensor, eine Infrarotstrahlensensor-Empfindlichkeitseinstellung 105 und eine Temperaturabhängigkeits-Einstellvorrichtung 106. Diese Einstellvorrichtungen empfangen Zieldaten, die bestimmt sind durch ein Ausgangssignal von dem A/D-Wandler 20 und eine Wassertanktemperatur, Daten über den schwarzen Körper, die durch eine Temperatur des schwarzen Körpers usw. bestimmt sind, bzw. digital schreibassoziierte Einstelldaten in den Temperaturkompensations-Einstelldaten-Speichermitteln 30, den Versetzungseinstelldaten-Speichermitteln 31, den Absolutwert-Einstelldaten-Speichermitteln 32, den Speichermitteln 33 für die Empfindlichkeitseinstellung des temperaturempfindlichen Sensors, den Speichermitteln 34 für die Infrarotstrahlensensor-Empfindlichkeitseinstelldaten und den Speichermitteln 35 für die Temperaturabhängigkeits-Einstelldaten.

Nachdem die Einstellung des Strahlungsthermometers 1beendet, führt das Strahlungsthermometer 1 eine Operation auf der Grundlage von in den Einstelldaten-Speichermitteln 27 gespeicherten Einstelldaten durch. Daher können es sich die Einstelldaten-Speichermittel 27 nicht leisten, während des Ersetzens von Batterien gespeicherten Inhalt zu verlieren. Zusätzlich wird, da eine Wiedereinstellung eines Einstellfehlers während der Herstellung erwünscht ist, vorzugsweise ein nichtflüchtiger Speicher, in dem wieder eingeschrieben werden kann, verwendet.

4 ist ein Schaltungsdiagramm der in 3 gezeigten Infrarotstrahlensensor-Ausgangssignal-Einstellmittel 14.

Die Temperaturkompensations-Einstellmittel 16, die Versetzungseinstellmittel 17 und dergleichen, die in 3 gezeigt sind, werden durch variable Widerstände, die sich in einer in 4 gezeigten Additionsschaltung 38 befinden, realisiert. Die variablen Widerstände, die die Temperaturkompensations-Einstellmittel 16 realisieren, die Versetzungseinstellmittel 17 und dergleichen werden durch variable Widerstände realisiert, die von außerhalb variiert werden können. Weiterhin enthalten die Infrarotstrahlensensor-Ausgangssignal-Einstellmittel 14 Verstärkungsmittel 36, die ein Ausgangssignal des ersten Infrarotstrahlensensors 10 verstärken, und Verstärkungsmittel 37, die ein Ausgangssignal des zweiten Infrarotstrahlensensors 11 verstärken.

Obgleich die Infrarotstrahlensensor-Ausgabesignal-Einstellmittel 14 bei dem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel durch die Additionsschaltung 38 realisiert sind, arbeitet, da der zweite Infrarotstrahlensensor 11, der zu der Additionsschaltung 38 geführt wird, eine gegenüber der des ersten Infrarotstrahlensensors 10 unterschiedliche Polarität hat, die Additionsschaltung 38 im Wesentlichen so, dass ein Ausgangssignal des zweiten Infrarotstrahlensensors 11 von einem Ausgangssignal des ersten Infrarotstrahlensensors 10 subtrahiert. Weiterhin können, während die verstärkungsmittel 36 und 37 jeweils für Ausgangssignale des ersten Infrarotstrahlensensors 10 und des zweiten Infrarotstrahlensensors 11 vorgesehen sind, die Verstärkungsmittel 36 und 37 weggelassen werden in Abhängigkeit von Pegeln der Sensorausgangssignale, einer Fähigkeit der Additionsschaltung 38 usw.

5 ist ein Schaltungsdiagramm der in 4 gezeigten Additionsschaltung 38, das ein Beispiel für die Temperaturkompensations-Einstellmittel 16 zeigt.

Bei den Temperaturkompensations-Einstellmitteln 16 kann, wie in 5 gezeigt ist, ein bekannter D/A-Wandler vom R-2R-Leiterwiderstandstyp verwendet werden.

Mit 39 ist ein Puffer für die EIN/AUS-Steuerung von Schaltern S bezeichnet, die mit den jeweiligen Widerständen verbunden sind, auf der Grundlage von von den Speichermitteln 30 für Temperaturkompensations-Einstelldaten empfangenen Einstelldaten. Aufgrund der EIN/AUS-Steuerung ändert sich ein kombinierter Widerstand D/A-Wandlers vom R-2R-Leiterwiderstandstyp.

Obgleich 5 ein Beispiel für die Einzelheiten der Temperaturkompensations-Einstellmittel 16 zeigt, können die Versetzungsmittel aus einem D/A-Wandler vom R-2R-Leiterwiderstandstyp in einer ähnlichen Weise gebildet sein, und ein Puffer kann vorgesehen sein, der EIN/AUS der Schalter S steuert, die mit den jeweiligen Widerständen verbunden sind, auf der Grundlage von von den Versetzungseinstelldaten-Speichermitteln 31 empfangenen Einstelldaten, so dass ein kombinierter Widerstand des D/A-Wandlers vom R-2R-Leiterwiderstandstyp sich gemäß der EIN/AUS-Steuerung ändert.

6 ist ein Schaltungsdiagramm der in 3 gezeigten Einstellmittel 15 für das Ausgangssignal des temperaturempfindlichen Sensors.

Die Einstellmittel 15 für das Ausgangssignal des temperaturempfindlichen Sensors enthalten eine invertierende Verstärkungsschaltung 151, eine Differenzverstärkungsschaltung 152 und eine invertierende Verstärkungsschaltung 153. Die in 3 gezeigten Absolutwert-Einstellmittel 18n sind durch einen variablen Widerstand realisiert, der innerhalb der invertierenden Verstärkungsschaltung 151 nach 6 angeordnet ist. Die in 3 gezeigten Empfindlichkeitseinstellmittel 19 sind durch einen variablen Widerstand realisiert, der sich innerhalb der invertierenden Verstärkungsschaltung 153 nach 6 befindet.

Ebenso wie die in 5 gezeigten Temperaturkompensations-Einstellmittel 16 können die Absolutwert-Einstellmittel 18 durch einen D/A-Wandler vom R-2R-Leiterwiderstandstyp gebildet sein, und ein Puffer kann vorgesehen sein, der EIN/AUS der Schalter S steuert, die mit den jeweiligen Widerständen verbunden sind, auf der Grundlage von von den Speichermitteln 32 für Absolutwert-Einstelldaten empfangenen Einstelldaten, so dass ein kombinierter Widerstand des D/A-Wandlers vom R-2R-Leiterwiderstandstyp sich entsprechend der EIN/AUS-Steuerung ändert. Zusätzlich können die Empfindlichkeitseinstellmittel 19 wie die in 5 gezeigten Temperaturkompensations-Einstellmittel 16 ebenfalls durch einen D/A-Wandler vom R-2R-Leiterwiderstandstyp gebildet sein und ein Puffer kann vorgesehen sein, der EIN/AUS der Schalter S steuert, die mit den jeweiligen Widerständen verbunden sind, auf der Grundlage von von den Speichermitteln 33 für Empfindlichkeitseinstelldaten des temperaturempfindlichen Sensors empfangenen Einstelldaten, so dass ein kombinierter Widerstand des D/A-Wandlers vom R-2R-Leiterwiderstandstyp sich entsprechend der EIN/AUS-Steuerung ändert.

Auf diese Weise werden die analogen Einstellmittel 13, die ein Ausgangssignal hiervon bei der analogen Schaltung einstellen, bei dem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel verwendet.

7 ist ein Blockschaltbild, das Strukturen der verschiedenen in 3 gezeigten Einstellvorrichtungen zeigt, wobei (a) ein Blockschaltbild einer Einstellvorrichtung zum Schreiben von Einstelldaten in die Speichermittel 28 für analoge Einstelldaten zeigt und (b) ein Blockschaltbild für eine Einstellvorrichtung zum Schreiben von Einstelldaten in die Speichermittel 29 für digitale Einstelldaten zeigt.

Wie in 7(a) gezeigt ist, vergleichen in der Einstellvorrichtung zum Schreiben von Einstelldaten in die Speichermittel 28 für analoge Einstelldaten (d.h., der Temperaturkompensations-Einstellvorrichtung 101, der Versetzungseinstellvorrichtung 102, der Absolutwert-Einstellvorrichtung 103 und der Empfindlichkeitseinstellvorrichtung 104 für den temperaturempfindlichen Sensor) die Vergleichsmittel 41 AD-Daten 40 von dem A/D-Wandler 20 mit Zieldaten 42, berechnen Einstelldaten-Berechnungsmittel 43 Einstelldaten auf der Grundlage eines Vergleichsergebnisses, und werden die berechneten Einstelldaten in den Speichermitteln 28 für analoge Einstelldaten gespeichert. Die AD-Daten 40 werden noch einmal aus dem A/D-Wandler 20 gelesen und mit den Zieldaten 42 verglichen. Dieser Vorgang wird wiederholt, bis ein vorbestimmter Toleranzwert getroffen wird.

Andererseits ist, wie in 7(b) gezeigt ist, die Einstellvorrichtung zum Schreiben von Einstelldaten in die Speichermittel 29 für digitale Einstelldaten (d.h., die Infrarotstrahlensensor-Empfindlichkeits-Einstellvorrichtung 105 und die Temperaturabhängigkeits-Einstellvorrichtung 106) so ausgebildet, dass die Einstelldaten-Berechnungsmittel 48 Einstelldaten berechnen auf der Grundlage von ersten AD-Daten 44 und zweiten AD-Daten 45 von dem A/D-Wandler 20, Daten 46 über den schwarzen Körper und gespeicherten Daten 47, die in den Speichermitteln 29 für digitale Einstelldaten gespeichert sind, und die berechneten Einstelldaten werden in den Speichermitteln 29 für digitale Einstelldaten gespeichert. Die Daten 46 über den schwarzen Körper sind Temperaturdaten über einen schwarzen Körper, die als ein Bezugswert zum Messen einer Temperatur eines schwarzen Körpers dienen, wie später im Einzelnen beschrieben wird.

Es wird nun ein Beispiel für ein Verfahren zum Einstellen des Strahlungsthermometers 1 gemäß der vorliegenden Erfindung beschrieben. Die hier erwähnte Einstellung ist in die Anordnung des Strahlungsthermometers 1 einbezogen, die Verstärkungsschaltungen der Infrarotstrahlensensoren werden in einigen Fällen mit einem festen Widerstand eingestellt, der aus Zweckmäßigkeitsgründen anstelle des Verbindens der Infrarotstrahlensensoren verbunden ist.

Zuerst wird die LEV-Einstellung, d.h., die Versetzungseinstellung der Verstärkungsschaltungen, die Ausgangssignale der Infrarotstrahlensensoren verstärken, durchgeführt.

Die LEV-Einstellung stellt eine Versetzung in der Additionsschaltung 38 in einem Fall ein, in welchem Ausgangssignale des ersten Infrarotstrahlensensors 10 und des zweiten Infrarotstrahlensensors 11, die in 4 gezeigt sind, gleich null sind, so da ein Ausgangssignal der Additionsschaltung 38 eine Zielspannung wird, die als eine Bezugsgröße dient. Genauer gesagt, anstelle des ersten Infrarotstrahlensensors 10 und des zweiten Infrarotstrahlensensors 11 werden vorübergehend feste Widerstände, deren Widerstandswerte angenähert dieselben sind wie die der Infrarotstrahlensensoren 10 und 11, verbunden. Ein Wert, der durch digitales Umwandeln eines Ausgangssignals der Infrarotstrahlensensor-Ausgangssignal-Einstellmittel 14 durch den A/D-Wandler 20 erhalten ist, wird danach zu der Versetzungseinstellvorrichtung 102 geliefert, und die Versetzungseinstellvorrichtung 102 betrachtet den eingegebenen Wert als die AD-Daten 40, die in 7(a) gezeigt sind. Um die AD-Daten 40 den Zieldaten 42, die Bezugswerte sind, anzupassen, berechnen die Einstelldaten-Berechnungsmittel 43 einen Widerstandswert der Versetzungseinstellmittel 17 und zu dem D/A-Wandler vom R-2R-Leiterwiderstandstyp zu führende Daten, und sich ergebende Einstelldaten werden in die Speichermittel 31 für Versetzungseinstelldaten geschrieben.

Bezug nehmend auf das Diagramm, in welchem die X-Achse eine Temperaturdifferenz zwischen einer Temperatur des ersten Infrarotstrahlensensors 10 und einer Temperatur eines schwarzen Körpers, der ein Messziel ist, zeigt und die Y-Achse ein Ausgangssignal der Infrarotstrahlensensor-Ausgangssignal-Einstellmittel 14 zeigt (siehe 8(a)), ist die LEV-Einstellung eine Einstellung, die eine Charakteristik parallel zu der Richtung der Y-Achse verschiebt. In 8(a) zeigt die gestrichelte Linie eine Charakteristik vor der LEV-Einstellung an, während die ausgezogene Linie eine Charakteristik nach der LEV-Einstellung anzeigt. In diesem Diagramm wird ein Ausgangssignal des zweiten Infrarotstrahlensensors 11 als null behandelt.

Als Nächstes wird die ABS-Einstellung, d.h., die Absolutwerteinstellung einer Charakteristik des temperaturempfindlichen Sensors durchgeführt. Diese dient zur Einstellung eines Hochtemperaturbereichs einer Umgebungstemperatur.

Genauer gesagt, es wird ein Wassertank, der beispielsweise auf 45°C gehalten wird, verwendet. Der in 6 gezeigte temperaturempfindliche Sensor 12 wird in dem Wassertank angeordnet und so gehalten, dass er dieselbe Temperatur wie die Temperatur des Wassertanks hat. Ein Wert, der durch digitales Umwandeln eines Ausgangssignals der Einstellmittel 15 für das Ausgangssignal des temperaturempfindlichen Sensors an diesem Punkt durch den A/D-Wandler 20 erhalten wurde, wird zu der Absolutwert-Einstellvorrichtung 103 geliefert, und die Absolutwert-Einstellvorrichtung 103 betrachtet den eingegebenen Wert als die AD-Daten 40, die in 7(a) gezeigt sind. Um die AD-Daten 40 den Zieldaten 42, die Bezugswerte sind (d.h., 45°C, welches die Temperatur des Wassertanks ist), anzupassen, berechnen die Einstelldaten-Berechnungsmittel 43 einen Widerstandswert der Absolutwert-Einstellmittel 18 und zu dem D/A-Wandler vom R-2R-Leiterwiderstandstyp zu führende Daten, und die sich ergebenden Einstelldaten werden in die Speichermittel 32 für Absolutwert-Einstelldaten geschrieben.

Bezug nehmend auf das Diagramm, in welchem die X-Achse eine durch den temperaturempfindlichen Sensor 12 zu messende Temperatur des Messziels zeigt, und die Y-Achse ein Ausgangssignal der Einstellmittel 15 für den temperaturempfindlichen Sensor zeigen (siehe 8(b)), ist die ABS-Einstellung eine Einstellung, die eine Charakteristik parallel zu der Richtung der Y-Achse verschiebt. In 8(b) zeigt die Strich-Punkt-Linie eine Charakteristik vor der ABS-Einstellung an, während die Strich-Doppelpunkt-Linie eine Charakteristik nach der ABS-Einstellung anzeigt.

Als Nächstes wird die SEN-Einstellung, d.h., die Empfindlichkeitseinstellung des temperaturempfindlichen Sensors durchgeführt. Diese dient zur Einstellung eines Niedrigtemperaturbereichs einer Umgebungstemperatur.

D.h., es wird ein Wassertank verwendet, der beispielsweise auf 5°C gehalten wird. Der in 6 gezeigten temperaturempfindliche Sensor 12 wird in dem Wassertank angeordnet und so gehalten, dass er dieselbe Temperatur wie die Temperatur des Wassertanks hat. Ein Wert, der durch digitales Umwandeln eines Ausgangssignals der Einstellmittel 15 für das Ausgangssignal des temperaturempfindlichen Sensors an diesem Punkt durch den A/D-Wandler 20 erhalten wurde, wird zu der Einstellvorrichtung 104 für die Empfindlichkeit des temperaturempfindlichen Sensors geliefert, und die Einstellvorrichtung 104 für die Empfindlichkeit des temperaturempfindlichen Sensors betrachtet den eingegebenen Wert als die AD-Daten 40, die in 7(a) gezeigt sind. Um die AD-Daten 40 den Zieldaten 42, die Bezugswerte sind (d.h. 5°C, welches die Temperatur des Wassertanks ist) anzupassen, berechnen die Einstelldaten-Berechnungsmittel 43 einen Widerstandwert der Empfindlichkeitseinstellmittel 19 und zu dem D/A-Wandler vom R-2R-Leiterwiderstandstyp zu führende Daten, und die sich ergebenden Einstelldaten werden in die Speichermittel 33 für die Empfindlichkeitseinstelldaten für den temperaturempfindlichen Sensor geschrieben.

Bezug nehmend auf das Diagramm, in welchem die X-Achse eine durch den temperaturempfindlichen Sensor 12 zu messende Temperatur des Messziels zeigt und die Y-Achse ein Ausgangssignal der Einstellmittel 15 für das Ausgangssignal des temperaturempfindlichen Sensors zeigt (siehe 8(b)) ist die SEN-Einstellung eine Einstellung, die den Gradienten einer Charakteristik ändert und einstellt. In 8(b) zeigt die Strich-Doppelpunkt-Linie eine Charakteristik vor der SEN-Einstellung an, während die ausgezogene Linie eine Charakteristik nach der SEN-Einstellung anzeigt.

Zur Erleichterung der Messung bei der Einstellung und für andere Vereinfachungen werden die LEV-Einstellung, die ABS-Einstellung und die SEN-Einstellung, die vorstehend beschrieben sind, vorzugsweise ausgeführt, bevor die Sonde 2, die den ersten Infrarotstrahlensensor 10, den zweiten Infrarotstrahlensensor 11 und ein optisches System wie die in 2 gezeigten Lichtleitungsrohe 8 und 9 enthält, an der Karte des Strahlungsthermometers 1 befestigt wird.

Eine Struktur, die wirksam zur Erhöhung der Wärmekapazität des temperaturempfindlichen Sensors 12 und zur Isolierung des temperaturempfindlichen Sensors 12gegenüber der Sonde 2 ist, wird für die Sonde 2 verwendet, die den ersten Infrarotstrahlensensor 10, den zweiten Infrarotstrahlensensor 11 und ein optisches System wie die Lichtleitungsrohre 8 und 9 aufweist. Andererseits werden die ABS-Einstellung und die SEN-Einstellung ausgeführt, nachdem der temperaturempfindliche Sensor 12 in dem Wassertank angeordnet und die Temperatur des temperaturempfindlichen Sensors 12 der Temperatur des Wassertanks angepasst wurde. Eine derartige Struktur zum Erhöhen der Wärmekapazität des temperaturempfindlichen Sensors 12 und zur Wärmeisolierung kann die für die Einstellung benötigte Zeit verlängern. Daher ist es bevorzugt, die ABS-Einstellung und die KAN-Einstellung vor der Befestigung der Sonde 2 durchzuführen.

Da die LEV-Einstellung verwendet wird, bei der die Ausgangssignale des ersten Infrarotstrahlensensors 10 und des zweiten Infrarotstrahlensensors 11 gleich null sind, nachdem die Infrarotstrahlensensoren 11 und 12 tatsächlich eingesetzt sind, ist es extrem schwierig, sicherzustellen, dass die Ausgangssignale der Infrarotstrahlensensoren 11 und 12 gleich null sind. Deswegen ist es wünschenswert, einen Zustand zu schaffen, bei dem feste Widerstände vor der Befestigung der Infrarotstrahlensensoren 11 und 12 verwendet werden, und danach die Einstellung durchzuführen.

Die Einstellung nach dieser Stufe wird durchgeführt, nachdem die Sonde 2, die den ersten Infrarotstrahlensensor 10, den zweiten Infrarotstrahlensensor 11 und ein optisches System wie die in 2 gezeigten lichtleitenden Rohre 8 und 9 aufweist, an der Karte des Strahlungsthermometers 1 befestigt ist.

Als Nächstes wird die RES-Einstellung, d.h., die Einstellung der Temperaturkompensation des optischen Systems, durchgeführt.

Genauer gesagt, ein schwarzer Körper, der beispielsweise auf einer vorbestimmten Temperatur gehalten wird, wird verwendet und die Temperatur des schwarzen Körpers wird in einem Zustand, in welchem die Sonde 2, die den ersten Infrarotstrahlensensor 10, den zweiten Infrarotstrahlensensor 11 und ein optisches System wie den temperaturempfindlichen Sensor 12 und die in 2 gezeigten Lichtleitungsrohre 8 und 9 aufweist, befestigt ist, gemessen, wodurch die RES-Einstellung durchgeführt wird. Zuerst wird in einem Zustand, in welchem die Temperaturen diese Elemente angenähert dieselben sind, wobei die Sonde 2 zu dem schwarzen Körper hin gerichtet ist, das Ausgangssignal des A/D-Wandlers 20 überwacht. Nachfolgend wird, wobei die Sonde 2 während etwa 60 Sekunde auf eine geeignete Temperatur allmählich erwärmt wird, die Sonde 2 wieder auf den schwarzen hin gerichtet und das Ausgangssignal des A/D-Wandlers 20 wird überwacht. Unterdessen wird die Einstellung so durchgeführt, dass die Anzeige auf den Temperaturanzeigemitteln 26 sich vor oder nach der Erwärmung nicht ändert. D.h., das Ausgangssignal des A/D-Wandlers 20 vor der Erwärmung wird zu der Temperaturkompensations-Einstellvorrichtung 101 geliefert und die Temperaturkompensations-Einstellvorrichtung 101 betrachtet das Eingangssignal als das die in 7(a) gezeigten Zieldaten 42, das Ausgangssignal des A/D-Wandlers 20 nach der Erwärmung wird dann zu der Temperaturkompensations-Einstellvorrichtung 101 geliefert und die Temperaturkompensations-Einstellvorrichtung 101 betrachtet das Eingangssignal als die in 7(a) gezeigten AD-Daten, die Einstelldaten-Berechnungsmittel 43 berechnen einen Widerstandswert der Temperaturkompensations-Einstellmittel 16 und Daten, die zu dem D/A-Wandler vom R-2R-Leiterwiderstandstyp wie die AD-Daten 40 zu liefern sind, sind den Zieldaten 42 angepasst, und die sich ergebenden Einstelldaten werden in die Speichermittel 30 für Temperaturkompensations-Einstelldaten geschrieben.

Als Nächstes wird die KAN-Einstellung, d.h., die Empfindlichkeitseinstellung der Infrarotstrahlensensoren durchgeführt, der die DRI-Einstellung folgt, d.h., die Einstellung der Temperaturcharakteristiken (Temperaturabhängigkeiten) der Infrarotstrahlensensoren durchgeführt wird.

Die KAN-Einstellung und die DRI-Einstellung dienen zur Gewinnung von Korrekturdaten, die zur Korrektur eines Verarbeitungsergebnisses der Berechnung einer Temperatur eines Messziels, die durch die Temperaturberechnungsmittel 23 durchgeführt wird, auf der Grundlage eines Ausgangssignals des A/D-Wandlers 20, verwendet werden, und hierdurch einer genauen Temperatur. Es wird nun eine von den Temperaturabhängigkeits-Einstellmitteln 25, den Empfindlichkeitseinstellmitteln 24 und den Temperaturberechnungsmitteln 23 durchgeführte Berechnung beschreiben. D = 1 + Dri·(T0 – Tmp)(1)

In Gleichung (1) zeigt das Symbol D eine Infrarotstrahlenempfindlichkeits-Korrekturrate an, die in einer Gleichung (2) verwendet wird, das Symbol Dri zeigt Temperaturabhängigkeits-Einstelldaten an, die in den Speichermitteln 35 für die Temperaturabhängigkeits-Einstelldaten gespeichert sind, das Symbol T0 zeigt Daten an, die durch digitales Umwandeln eines Ausgangssignals der Einstellmittel 15 für das Ausgangssignal des temperaturempfindlichen Sensors erhalten wurden, und Tmp zeigt Daten an, die durch digitales Umwandeln eines Ausgangssignals der Einstellmittel 15 für das Ausgangssignal des temperaturempfindlichen Sensors erhalten wurden, wie sie in den Speichermitteln 35 für die Temperaturabhängigkeits-Einstelldaten während der KAN-Einstellung gespeichert werden.

In Gleichung (2) zeigt das Symbol V Infrarotstrahlensensor-Korrekturdaten an, die in Gleichung (3) verwendet werden, das Symbol Vd zeigt Daten an, die durch digitales Umwandeln eines Ausgangssignals der Einstellmittel 24 für das Infrarotstrahlensensor-Ausgangssignal erhalten wurden, und das Symbol Kan zeigt Infrarotstrahlensensor-Empfindlichkeitseinstelldaten an, die in den Speichermitteln 34 für Infrarotstrahlensensor-Empfindlichkeitseinstelldaten gespeichert sind.

In Gleichung (3) zeigt das Symbol T Ausgangsdaten der Temperaturberechnungsmittel 23 an, die die durch die Temperaturanzeigemittel 26 angezeigte Temperatur eines Messziels sind.

Die Temperaturabhängigkeits-Einstellmittel 25 führen die in Gleichung (1) ausgedrückte Berechnung durch, die Empfindlichkeitseinstellmittel 24 führen die in Gleichung (2) ausgedrückte Berechnung durch, und die Temperaturberechnungsmittel 23 führen die in Gleichung (3) ausgedrückte Berechnung durch.

Weiterhin wird Gleichung (4) erhalten durch Eliminieren von V und D in den Gleichungen (1), (2) und (3). Die Berechnungsmittel 21 führen die in Gleichung (4) ausgedrückte Berechnung durch.

Während der KAN-Einstellung werden Daten, die durch digitales Umwandeln eines Ausgangssignals der Einstellmittel 15 für das Ausgangssignal des temperaturempfindlichen Sensors erhalten wurden, in die Speichermittel 35 für Temperaturabhängigkeits-Einstelldaten als Tmp geschrieben, und T0 = Tmp in Gleichung (4) angewendet, um hierdurch Empfindlichkeitseinstelldaten Kan für den Infrarotstrahlensensor zu finden und die Empfindlichkeitseinstelldaten für den Infrarotstrahlensensor in die Speichermittel 34 für die Empfindlichkeitseinstelldaten für den Infrarotstrahlensensor zu schreiben. Unterdessen wird während der DRI-Einstellung der während der KAN-Einstellung berechnete Wert Kan in Gleichung (4) ersetzt, um hierdurch die Temperaturabhängigkeits-Einstelldaten Dri zu finden und die Temperaturabhängigkeits-Einstelldaten in die Speichermittel 35 für die Temperaturabhängigkeits-Einstelldaten zu schreiben.

Es wird nun ein bestimmtes Verfahren zum Durchführen der KAN-Einstellung beschrieben.

Die KAN-Einstellung wird vorzugsweise in zwei Stufen durchgeführt, nämlich Grobeinstellung und Feineinstellung. Nach der KAN-Grobeinstellung wird die Karte, an der das optische System und dergleichen befestigt ist, an dem Gehäuse des Strahlungsthermometers befestigt, und die KAN-Feineinstellung wird bei dem so vervollständigten Strahlungsthermometer durchgeführt.

Zuerst wird die KAN-Grobeinstellung beschreiben. Die Einstellungsarbeit wird innerhalb eines homothermischen Bades oder Raums durchgeführt, in welchem die Umgebungstemperatur auf 16°C eingestellt ist. Ein schwarzer Körper, der auf 38°C gesetzt ist, wird in dem homothermischen Bad oder Raum angeordnet.

Ein Ausgangssignal des A/D-Wandlers 20 in dieser Stufe wird zu der Einstellvorrichtung 105 für die Empfindlichkeit des Infrarotstrahlensensors geliefert, von den Eingangssignalen zu dieser betrachtet die Einstellvorrichtung 105 für die Empfindlichkeit des Infrarotstrahlensensors Daten, die durch digitale Umwandlung eines Ausgangssignals der Einstellmittel 14 für das Ausgangssignal des Infrarotstrahlensensors durch den A/D-Wandler 20 erhalten wurden, als die ersten AD-Daten 44, die in 7(b) gezeigt sind, und Daten, die durch digitale Umwandlung eines Ausgangssignals der Einstellmittel 15 für das Ausgangssignal des temperaturempfindlichen Sensors durch den A/D-Wandler 20 erhalten wurden, als die zweiten A/D-Daten 45, die beispielsweise in 7(b) gezeigt sind. Zusätzlich verwendet die Einstellvorrichtung 105 für die Empfindlichkeit des Infrarotstrahlensensors die Temperatur des schwarzen Körpers (d.h. 38°C), die vorstehend als die Daten 46 des schwarzen Körpers bezeichnet wurden, die in 7(b) gezeigt sind.

Die zweiten AD-Daten 45 (d.h., 16°C, welches die Umgebungstemperatur ist) als die Daten Tmp behandelnd, die durch digitales Umwandeln des Ausgangssignals der Einstellmittel 15 für das Ausgangssignal des temperaturempfindlichen Sensors erhalten wurden, wie es während der KAN-Einstellung ist, schreiben die Einstelldaten-Berechnungsmittel 48 der Einstellvorrichtung 105 für die Empfindlichkeit des Infrarotstrahlensensors, die zweiten AD-Daten 45 in die Speichermittel 35 für die Temperaturabhängigkeits-Einstelldaten.

Da während der KAN-Einstellung T0 = Tmp für Gleichung (4) ist, gilt die Gleichung (5) zum Berechnen von Kan unabhängig von Dri.

Die Einstelldaten-Berechnungsmittel 48 der Einstellvorrichtung 105 für die Empfindlichkeit des Infrarotstrahlensensors berechnen Kan anhand von Gleichung (5), wobei die ersten AD-Daten 44 in Gleichung (5) als Vd, die zweiten AD-Daten 45 als T0 in Gleichung (5) und die Daten 46 des schwarzen Körpers als T in Gleichung (5) verwendet werden. Die Einstelldaten-Berechnungsmittel 48 der Einstellvorrichtung 105 für die Empfindlichkeit des Infrarotstrahlensensors schreiben dann das Ergebnis der Berechnung als die Einstelldaten für die Empfindlichkeit des Infrarotstrahlensensors in die Speichermittel 34 für die Einstelldaten für die Empfindlichkeit des Infrarotstrahlensensors.

Als Nächstes wird, wie bereits beschrieben wurde, die Karte, an der das optische System und dergleichen befestigt sind, an dem Gehäuse des Strahlungsthermometers befestigt, und die KAN-Feineinstellung wird bei dem so vervollständigten Strahlungsthermometer durchgeführt.

Es wird nun die Notwendigkeit der Durchführung der KAN-Einstellung nach dem Einsetzen in das Gehäuse des Strahlungsthermometers beschrieben.

Die Verstärkungsmittel 36 und 37, die jeweils Ausgangssignale des ersten Infrarotstrahlensensors 10 und des zweiten Infrarotstrahlensensors 11 verstärken, haben große Verstärkungen. Die Verstärkungen ändern sich manchmal in gewissem Ausmaß in Abhängigkeit von dem Verfahren der Befestigung der Karte. Beispielsweise können sich zwischen einem Gehäuse, bei dem ein Sondenstift an den Verstärkungsmitteln 36 und 37 anliegt, um die an der Karte befestigten Verstärkungsmittel 36 und 37 mit den Einstellvorrichtungen zu verbinden, und einem Gehäuse, bei dem die Verstärkungsmittel 36 und 37 vollständig an einem Gehäuse befestigt sind, die Verstärkungen der Verstärkungsmittel 36 und 37 sich in gewissem Ausmaß ändern.

Als Nächstes wird die KAN-Feineinstellung beschrieben. Zuerst wird, wenn beispielsweise die Umgebungstemperatur auf 16°C gesetzt ist und ein schwarzer Körper verwendet wird, der eine Temperatur von 38°C hat, die Temperatur des schwarzen Körpers mit dem in ein Gehäuse eingebauten Strahlungsthermometer 1 untersucht. Eine Bedienungsperson, die eine Einstellung durchführt, gibt eine Abweichung &Dgr;E zwischen einer Temperatur, die durch die Temperaturanzeigemittel 26 angezeigt wird, und der tatsächlichen Temperatur des schwarzen Körpers (d.h., 38°C, in die Einstellvorrichtung 105 für die Empfindlichkeit des Infrarotstrahlensensors ein. Zusätzlich gibt die Bedienungsperson Kan (grob), das bereits während der KAN-Grobeinstellung geschrieben wurde, ein und wird ebenfalls zu der Einstellvorrichtung 105 für die Empfindlichkeit des Infrarotstrahlensensors geliefert. Die Einstelldaten-Berechnungsmittel 48 der Einstellvorrichtung 105 für die Empfindlichkeit des Infrarotstrahlensensors führt die in Gleichung (6) ausgedrückte Berechnung durch und erhält Kan (fein), welches die Einstelldaten für die Empfindlichkeit des Infrarotstrahlensensors sind, die als ein Ergebnis der KAN-Feineinstellung erhalten werden.

In Gleichung (6) zeigt das Symbol Kan (grob) den Wert Kan an, der als ein Ergebnis de KAN-Grobeinstellung erhalten ist. Kan (grob) wird aus den Speichermitteln 34 für die Empfindlichkeitseinstelldaten des Infrarotstrahlensensors als die gespeicherten Daten 47 gelesen, die in 7(b) gezeigt sind. Das Symbol T zeigt 38°C an, d.h., die Temperatur des schwarzen Körpers. Das Symbol T0 zeigt 16°C an, d.h., die Umgebungstemperatur. Das Symbol Kan (fein) zeigt die Einstelldaten für die Empfindlichkeit des Infrarotstrahlensensors an, die als ein Ergebnis der KAN-Feineinstellung erhalten werden. Die Einstelldaten-Berechnungsmittel 48 der Einstellvorrichtung 105 für die Empfindlichkeit des Infrarotstrahlensensors schreiben das Ergebnis der in Gleichung (6) ausgedrückten Berechnung als die Einstelldaten für die Empfindlichkeit des Infrarotstrahlensensors in die Speichermittel 34 für die Einstelldaten für die Empfindlichkeit des Infrarotstrahlensensors.

Als Nächstes wird ein spezifisches Verfahren zum Ausführen der DRI-Einstellung beschrieben. Zuerst wird, wobei beispielsweise die Umgebungstemperatur auf die Normaltemperatur gesetzt ist und ein schwarzer Körper mit einer Temperatur von 38°C verwendet wird, die Temperatur des schwarzen Körpers mit dem so vervollständigten Strahlungsthermometer 1 untersucht. Die folgende Gleichung (7) ist abgeleitet durch Lösen von Gleichung (4) mit Bezug auf Dri:

Die Einstelldaten-Berechnungsmittel 48 der Einstellvorrichtung 106 für die Temperaturabhängigkeit liest Kan, das in den Speichermitteln 34 für die Empfindlichkeitseinstelldaten des Infrarotstrahlensensors gespeichert ist, und Tmp, das in den Speichermitteln 35 für die Temperaturabhängigkeits-Einstelldaten gespeichert ist, und setzt die beiden Werte in Gleichung (7) ein. Zusätzlich setzen die Einstelldaten-Berechnungsmittel 48 der Temperaturabhängigkeits-Einstellvorrichtung 106 die ersten AD-Daten 44 als Vd in Gleichung (7), die zweiten AD-Daten 45 als T0 in Gleichung (7) und die Daten 46 des schwarzen Körpers als T in Gleichung (7) ein. Die Einstelldaten-Berechnungsmittel 48 der Temperaturabhängigkeits-Einstellvorrichtung 106 berechnen danach die Temperaturabhängigkeits-Einstelldaten Dri.

Als ein anderes Verfahren zum Berechnen von Dri kann Dri erhalten werden aus der Abweichung &Dgr;E zwischen einer Temperatur, die durch die Temperaturanzeigemittel 26 des Strahlungsthermometers 1 angezeigt wird, und einer tatsächlichen Temperatur des schwarzen Körpers, wie bei den Einstellvorgängen der KAN-Feineinstellung.

Die Einstelldaten-Berechnungsmittel 48 der Temperaturabhängigkeits-Einstellvorrichtung 106 schreiben danach das Ergebnis der Berechnung als die Temperaturabhängigkeits-Einstelldaten in die Speichermittel 35 für die Temperaturabhängigkeits-Einstelldaten.

Dieses beendet die Einstellung des Strahlungsthermometers 1. Danach arbeitet das Strahlungsthermometer 1 auf der Grundlage der Einstelldaten, die in die Einstelldaten-Speichermittel 27 geschrieben sind, wodurch eine hochgenaue Temperaturmessung realisiert wird.

Obgleich das Verfahren zum Einstellen des Strahlungsthermometers gemäß dem vorbeschriebenen bevorzugten Ausführungsbeispiel die Durchführung der Einstellung in der Reihenfolge der LEV-Einstellung, der ABS-Einstellung, der SEN-Einstellung, der RES-Einstellung, der KAN-Einstellung und der DRI-Einstellung erfordert, ist die vorliegende Erfindung nicht hierauf beschränkt. Im Folgenden werden Bedingungen für die Reihenfolge der jeweiligen Einstellung beschrieben.

Es ist bevorzugt, zuerst die ABS-Einstellung und die SEN-Einstellung vor der KAN-Einstellung durchzuführen. Der Infrarotstrahlensensor empfängt einen Infrarotstrahl von einem Messziel, der einer Temperaturdifferenz zwischen Temperaturen des Infrarotstrahlensensors selbst und der Temperatur des Messziels entspricht, und gibt die Intensität des Infrarotstrahls aus. Wenn daher die Temperaturen des Infrarotstrahlensensors selbst nicht gemessen werden, ist es unmöglich, die Temperatur des Messziels auf der Grundlage von Ausgangssignalen des Infrarotstrahlensensors zu finden. Aus diesem Grund werden die ABS-Einstellung und die SEN-Einstellung, d.h., die Einstellung des temperaturempfindlichen Sensors, vorzugsweise vor der KAN-Einstellung durchgeführt. Dies ist auch auf die Struktur und die Montage des Strahlungsthermometers bezogen. Die KAN-Einstellung wird mit der Sonde durchgeführt, die den Infrarotstrahlensensor und das optische System wie die Lichtleitungsrohre aufweist, die an der Karte des Strahlungsthermometers befestigt ist. Das optische System hat eine Struktur, die die Wärmekapazität des temperaturempfindlichen Sensors 12 erhöht und den temperaturempfindlichen Sensor 12 gegenüber der Sonde 2 isoliert. Andererseits werden die ABS-Einstellung und die SEN-Einstellung durchgeführt, wobei der temperaturempfindliche Sensor 12 in dem Wassertank angeordnet und die Temperatur des temperaturempfindlichen Sensors 12 der Temperatur des Wassertanks angepasst ist. Die Isolationsstruktur und die Erhöhung der Wärmekapazität des temperaturempfindlichen Sensors 12 können die für die Einstellung benötigte Zeit verlängern. Daher ist es bevorzugt, die ABS-Einstellung und die SEN-Einstellung vor der KAN-Einstellung durchzuführen.

Es ist bevorzugt, danach die LEV-Einstellung vor der KAN-Einstellung durchzuführen. Da die KAN-Einstellung unter der Voraussetzung durchgeführt wird, dass die Einstellung (LEV-Einstellung) beendet ist, wodurch Ausgangssignale der Infrarotstrahlensensoren gleich null sind, wenn eine Temperaturdifferenz zwischen einem Messziel und den Infrarotstrahlensensoren gleich null ist, wird die LEV-Einstellung vorzugsweise vor der KAN-Einstellung durchgeführt. Die LEV-Einstellung und die ABS-Einstellung sind nicht relevant zueinander, und daher kann sowohl die LEV-Einstellung als auch die ABS-Einstellung vor der jeweils anderen durchgeführt werden.

Es ist bevorzugt, danach die ABS-Einstellung vor der SEN-Einstellung durchzuführen. Bezug nehmend auf das Diagramm, in welchem die x-Achse die von dem temperaturempfindlichen Sensor 12 zu messende Temperatur eines Messziels zeigt und die Y-Achse ein Ausgangssignal der vorbeschriebenen Einstellmittel 15 für das Ausgangssignal des temperaturempfindlichen Sensors zeigt, besteht die ABS-Einstellung in einer Verschiebung einer Charakteristik einer zu der Y-Achse parallelen Richtung und demgemäß in der Einstellung der Charakteristik. Die SEN-Einstellung dient zur Änderung und Einstellung des Gradienten dieses Diagramms. Wenn daher die SEN-Einstellung der ABS-Einstellung vorhergeht, wird ein Ausgangssignal, wie es erhalten wird, wenn die Temperatur während der SEN-Einstellung 5°C beträgt, verschoben.

Weiterhin braucht die LEV-Einstellung nur vor KAN-Einstellung durchgeführt zu werden, und daher kann sie vor oder nach der ABS-Einstellung oder vor oder nach der SEN-Einstellung sein.

Es ist bevorzugt, danach die RES-Einstellung vor der KAN-Einstellung durchzuführen. Die KAN-Einstellung wird beeinflusst durch Wärmeausgleich des optischen Systems (d.h., ein Ausgleich der Temperaturdifferenz zwischen den Lichtleitungsrohren usw. und den Infrarotstrahlensensoren). Wenn der Wärmeausgleich des optischen Systems zu der Zeit der KAN-Einstellung im Gleichgewicht ist (d.h., eine Temperaturdifferenz zwischen den Lichtleitungsrohren usw. und den Infrarotstrahlensensoren ist null), kann die RES-Einstellung nach der KAN-Einstellung durchgeführt werden. Jedoch ist es schwierig, den Wärmeausgleich des optischen Systems zu der Zeit der KAN-Einstellung im Gleichgewicht zu halten, selbst wenn das optische System durch ein Metallgehäuse, dessen thermische Leitfähigkeit ausgezeichnet ist, verbunden ist. Dies ist extrem schwierig, wenn das optische System nicht durch ein Metallgehäuse verbunden ist. Wenn daher die RES-Einstellung vor der KAN-Einstellung derart durchgeführt wird, dass ein Verlust des Wärmeausgleichs, falls vorhanden, kompensiert werden kann, selbst in einem Zustand, in welchem der Wärmeausgleich verloren ist, ist es möglich, die KAN-Einstellung durchzuführen.

Es ist bevorzugt, danach die KAN-Einstellung vor der DRI-Einstellung durchzuführen. Die Empfindlichkeiten der Infrarotstrahlensensoren werden in einer Niedrigtemperaturumgebung (z.B. bei 16°C während der KAN-Einstellung eingestellt. Bei der DRI-Einstellung wird eine Temperatur in einer normalen Temperaturumgebung untersucht, und gemäß dem Ergebnis werden Temperaturkoeffizienten der Empfindlichkeiten eingestellt, wenn die Einstellung der Empfindlichkeiten erforderlich ist. D.h., Empfindlichkeiten bei einer bestimmten Umgebungstemperatur werden bei der KAN-Einstellung gefunden und Empfindlichkeiten bei anderer Umgebungstemperatur werden bei der DRI-Einstellung gefunden, und wenn die Einstellung erforderlich ist, wird ein Gradient zwischen diesen beiden Punkten berechnet und eingestellt.

9 ist eine Querschnittsansicht eines Bereichs der Sonde eines Strahlungsthermometers gemäß einem zweiten bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. In 9 sind Strukturbereiche, die dieselben sind wie die in 2 gezeigten, durch dieselben Bezugssymbole angezeigt, und sie werden daher nicht beschrieben.

Ein Strahlungsthermometer 49 realisiert Grundfunktionen eines Strahlungsthermometers, das eine Temperatur unter der Voraussetzung misst, dass ein Wärmeausgleich des optischen Systems im Gleichgewicht ist.

10 ist ein Blockschaltbild, das eine Struktur des in 9 gezeigten Strahlungsthermometers 49 zeigt. In 10 sind strukturelle Komponenten, die dieselben wie die in 3 gezeigten sind, durch dieselben Bezugssymbole angezeigt, und sie werden daher nicht beschrieben.

Das Strahlungsthermometer 49 enthält analoge Einstellmittel 51, die Ausgangssignale von dem ersten Infrarotstrahlensensor 10 und dem temperaturempfindlichen Sensor 12 empfangen, den A/D-Wandler 20 zur A/D-Umwandlung eines Ausgangssignals von den analogen Einstellmitteln 51, die Berechnungsmittel 21 zum Berechnen einer Körpertemperatur auf der Grundlage eines Ausgangssignals von dem A/D-Wandler 20, die Temperaturanzeigemittel 26 zum Informieren eines Benutzers über eine Körpertemperatur, die als ein Ergebnis einer durch die Berechnungsmittel 21 erhaltenen Berechnung gefunden wurde, und Einstelldaten-Speichermittel 56 zum Speichern von Einstelldaten, die in den analogen Einstellmitteln 51 und den Berechnungsmitteln 21 verwendet werden.

Die analogen Einstellmittel 51 enthalten Einstellmittel 52 für das Ausgangssignal des Infrarotstrahlensensors, die Ausgangssignale von dem ersten Infrarotstrahlensensor 10 empfangen, und die Einstellmittel 15 für das Ausgangssignal des temperaturempfindlichen Sensors, die das Ausgangssignal des temperaturempfindlichen Sensors 12 empfangen. Die Einstellmittel 52 für das Ausgangssignal des Infrarotstrahlensensors enthaltend die Versetzungseinstellmittel 17.

Die Einstelldaten-Speichermittel 56 enthalten Speichermittel 57 für analoge Einstelldaten, die analoge Einstelldaten speichern, und die Speichermittel 29 für digitale Einstelldaten, die digitale Einstelldaten speichern. Die Speichermittel 57 für analoge Einstelldaten enthalten die Speichermittel 31 für Versetzungseinstelldaten, die Speichermittel 32 für Absolutwert-Einstelldaten und die Speichermittel 33 für Empfindlichkeitseinstelldaten des temperaturempfindlichen Sensors, während die Speichermittel 29 für digitale Einstelldaten die Speichermittel 34 für Empfindlichkeitseinstelldaten des Infrarotstrahlensensors und Speichermittel 35 für die Temperaturabhängigkeits-Einstelldaten enthalten.

Nachdem die Einstellung des Strahlungsthermometers 49 beendet ist, führt das Strahlungsthermometer 49 eine Operation auf der Grundlage von Einstelldaten durch, die in den Einstelldaten-Speichermitteln 56 gespeichert sind. Daher werden die Einstelldaten-Speichermittel 56 vorzugsweise durch einen nicht flüchtigen Speicher gebildet, der wiedereinschreibbar ist.

11 ist ein Schaltungsdiagramm der Einstellmittel 52 für das Ausgangssignal des Infrarotstrahlensensors, die in 10 gezeigt sind.

Die in 10 gezeigten Versetzungseinstellmittel 17 werden durch einen variablen Widerstand realisiert, der innerhalb einer in 11 gezeigten Additionsschaltung 58 angeordnet ist. Der variable Widerstand, der die Versetzungseinstellmittel 17 realisiert, ist durch einen variablen Widerstand realisiert, der von außerhalb geändert werden kann. Weiterhin weisen die Einstellmittel 52 für das Ausgangssignal des Infrarotstrahlensensors die Verstärkungsmittel 36 auf, die ein Ausgangssignal des ersten Infrarotverstärkers 10 verstärken.

Die jeweiligen Einstellvorrichtungen des zweiten bevorzugten Ausführungsbeispiels führen nicht die RES-Einstellung durch, aber sind ansonsten dieselben wie die Einstellvorrichtungen gemäß dem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel. Die anderen Einstellungen bleiben dieselben wie bei dem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel und werden daher nicht beschrieben.

Obgleich das zweite bevorzugte Ausführungsbeispiel erfordert, dass die KAN-Einstellung in einer Niedrigtemperaturumgebung bei 16°C durchgeführt wird und die DRI-Einstellung in einer normalen Umgebung bei Raumtemperatur durchgeführt wird, kann umgekehrt die KAN-Einstellung in einer normalen Umgebung bei Raumtemperatur durchgeführt werden und die DRI-Einstellung kann in einer Niedrigtemperaturumgebung durchgeführt werden.

Weiterhin braucht die KAN-Feineinstellung nur nach der RES-Einstellung durchgeführt zu werden, während die KAN-Grobeinstellung vor der RES-Einstellung oder gleichzeitig mit der RES-Einstellung durchgeführt werden kann.

12 ist eine Querschnittsansicht eines Bereichs der Sonde eines Strahlungsthermometers gemäß einem dritten bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Das dritte bevorzugte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem vorbeschriebenen ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel mit Bezug auf die Temperaturkompensation des optischen Systems.

Die Form und die Struktur der Sonde des Strahlungsthermometers gemäß dem dritten bevorzugten Ausführungsbeispiel sind ähnlich denjenigen des Strahlungsthermometers gemäß dem in 9 gezeigten zweiten bevorzugten Ausführungsbeispiel. Ein Lichtleitungsrohr 9 erstreckt sich in einer axialen Richtung innerhalb der Sonde 2, wobei das Vorderende des Lichtleitungsrohrs 9 durch das Filter 7 blockiert ist, und der Infrarotstrahlensensor 10 zum Erfassen eines Infrarotstrahls von einem Messziel befindet sich an dem hinteren Ende des Lichtleitungsrohrs 9. Ein erster temperaturempfindlicher Sensor 12a und ein dritter temperaturempfindlicher Sensor 12c zum Messen der Temperatur des Infrarotstrahlensensors selbst sind durch ein Klebemittel in Kontakt mit der hinteren Oberfläche des Infrarotstrahlensensors 10 befestigt, Ein temperaturempfindlicher Sensor 12b zum Messen der Temperatur des Lichtleitungsrohrs 9 ist an der Seitenfläche des Lichtleitungsrohrs 9 durch ein Klebemittel befestigt. Während das Lichtleitungsrohr 9 und der zweite Infrarotstrahlensensor 11 eine Temperaturkompensation des optischen Systems bei dem vorbeschriebenen ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel durchführen, bilden bei dem dritten bevorzugten Ausführungsbeispiel der zweite temperaturempfindliche Sensor 12b und der dritte temperaturempfindliche Sensor 12c Temperaturdifferenz-Erfassungsmittel 120, die eine Temperaturkompensation des optischen Systems durchführen, wie später beschrieben wird.

13 ist ein Blockschaltbild, das eine Schaltungsstruktur eines Strahlungsthermometers 50 gemäß dem dritten bevorzugten Ausführungsbeispiel zeigt. Die illustrierte Schaltungsstruktur ist nahezu dieselbe wie die in 3 gezeigte Schaltungsstruktur gemäß dem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel, mit der Ausnahme, dass ein Infrarotstrahlensensor 10' vorgesehen ist anstelle der Anordnung des ersten und des zweiten Infrarotstrahlensensors 10 und 11 bei dem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel, drei temperaturempfindliche Sensoren, nämlich der erste temperaturempfindliche Sensor 12a, der zweite temperaturempfindliche Sensor 12b und der dritte temperaturempfindliche Sensor 12c anstelle des einen temperaturempfindlichen Sensors 12 vorgesehen sind, und der zweite temperaturempfindliche Sensor 12b und der dritte temperaturempfindliche Sensor 12c die Temperaturdifferenz-Erfassungsmittel 120 bilden. Obgleich der erste temperaturempfindliche Sensor 12a in einer ähnlichen Weise wie der temperaturempfindliche Sensor 12 bei dem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel arbeitet, wie später beschrieben wird, werden Ausgangssignale von dem zweiten temperaturempfindlichen Sensor 12b und dem dritten temperaturempfindlichen Sensor 12c für die Einstellung der Temperaturkompensation verwendet.

Die Arbeitsweise und die verschiedenen Typen von Einstellungen zum Messen der Körpertemperatur gemäß dem dritten bevorzugten Ausführungsbeispiel sind dieselben wie die Arbeitsweise und die verschiedenen Typen von Einstellungen zum Messen der Körpertemperatur gemäß dem vorbeschriebenen ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel, und sie werden daher nicht beschrieben. Stattdessen werden nur Einstellungen bei der Temperaturkompensation, die sich von dem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel unterscheiden, im Folgen mit Bezug auf 14 beschrieben.

14 ist ähnlich 4, die das erste bevorzugte Ausführungsbeispiel illustriert, und zeigt ein Schaltungsdiagramm der Einstellmittel 14 für das Ausgangssignal des Infrarotstrahlensensors.

Ein Unterschied gegenüber der in 4 gezeigten Schaltungsanordnung besteht darin, dass die Temperaturkompensations-Einstellmittel 16 ein Ausgangssignal von den Temperaturdifferenz-Erfassungsmitteln 120 empfangen, d.h., ein elektrisches Potential an einem Verbindungspunkt (A) zwischen dem zweiten temperaturempfindlichen Sensor 12b und dem dritten temperaturempfindlichen Sensor 12c, die die Temperaturdifferenz-Erfassungsmittel 120 bilden. Da der zweite temperaturempfindliche Sensor 12b an einem Anschluss mit –2,5 V versehen ist und der dritte temperaturempfindliche Sensor 12c an einem Anschluss mit +2,5 V versehen ist, beträgt ein elektrisches Potential an dem Verbindungspunkt (A) zwischen dem zweiten temperaturempfindlichen Sensor 12b und dem dritten temperaturempfindlichen Sensor 12c angenähert 0 V, wenn eine Temperatur des Lichtleitungsrohrs 9, die von dem zweiten temperaturempfindlichen Sensor 12b erfasst wird, gleich einer Temperatur des Infrarotsensors 10 ist, die von dem dritten temperaturempfindlichen Sensor 12c erfasst wird, während ein positives oder negatives elektrisches Potential an dem Verbindungspunkt (A) erscheint, wenn eine Differenz zwischen den beiden Temperaturen besteht. Das elektrische Potential an dem Verbindungspunkt (A) wird zu den Temperaturkompensations-Einstellmitteln 16 geliefert, in der Additionsschaltung 38 zu einem verstärkten Ausgangssignal des Infrarotstrahlensensors 10 und einem Ausgangssignal der Versetzungseinstellmittel 17 addiert und zu dem A/D-Wandler 20 gesandt, entsprechend dem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel. Ein D/A-Wandler vorn R-2R-Leiterwiderstandstyp, wie der, der in 5 in Verbindung mit dem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel gezeigt ist, wird beispielsweise als das Temperaturkompensations-Einstellmittel 16 verwendet. Ein Einstellvorgang für die Temperaturkompensation auf der Grundlage eines Ausgangssignals der Temperaturdifferenz-Erfassungsmittel 120 ist derselbe wie der in Beziehung zu dem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel beschriebene und wird daher nicht beschrieben.

Das dritte bevorzugte Ausführungsbeispiel ist wie vorsehend beschrieben. Dennoch können bei dem dritten bevorzugten Ausführungsbeispiel für den Zweck der Einstellung der Temperaturkompensation der erste temperaturempfindliche Sensor 12a und der dritte temperaturempfindliche Sensor 12c durch einen temperaturempfindlichen Sensor ersetzt werden. In diesem Fall jedoch muss der ersetzende temperaturempfindliche Sensor die Funktion des Messens der Temperatur des Infrarotsensors 10 für den Zweck des Messens einer Temperatur eines Messziels und die Funktion des Messens der Temperatur des Infrarotstrahlensensors 10 für den Zweck der Einstellung der Temperaturkompensation haben, und daher ist es erforderlich, Schaltungsverbindungen umzuschalten, um das frühere Ziel zu erreichen, der ersetzende temperaturempfindliche Sensor ist an der Position des temperaturempfindlichen Sensors 12 verbunden, der in 6 gezeigt und mit Bezug auf das erste bevorzugte Ausführungsbeispiel beschrieben ist, und der Widerstandswert des ersetzenden temperaturempfindlichen Sensors wird gemessen, während, um das letztgenannte Ziel zu erreichen, der ersetzende temperaturempfindliche Sensor an der Position des dritten temperaturempfindlichen Sensors 12c der Temperaturdifferenz-Erfassungsmittel 120 verbunden ist, der in 14 gezeigt und in Verbindung mit dem dritten bevorzugten Ausführungsbeispiel beschrieben ist.

Während die vorstehende Erfindung in Verbindung mit dem ersten bis dritten bevorzugten Ausführungsbeispiel beschrieben wurde, die auf ein Beispiel gerichtet sind, bei dem das Strahlungsthermometer gemäß der vorliegenden Erfindung in eine externe akustische Öffnung eines menschlichen Körpers eingeführt und die Körpertemperatur des menschlichen Körpers gemessen werden, kann das Strahlungsthermometer gemäß der vorliegenden Erfindung in einem Mund anstatt in die externe akustische Öffnung eingeführt werden, um hierdurch die Körpertemperatur zu messen, und es in ein Ohr eines Tieres eingeführt werden, um hierdurch die Körpertemperatur des Tieres zu messen. Somit sind Anwendungen der vorliegenden Erfindung nicht besonders beschränkt.

Wie vorstehend beschrieben ist, sieht die vorliegende Erfindung ein Strahlungsthermometer vor, das die Genauigkeit der Ergebnisse der Messung einer Körpertemperatur verbessert. Weiterhin sieht die vorliegende Erfindung ein einfaches Verfahren zum Einstellen des Strahlungsthermometers vor.

Gemäß Anspruch 1 der vorliegenden Erfindung ist es möglich, eine ABS-Einstellung und eine KAN-Einstellung durchzuführen. Dieses ermöglicht der ABS-Einstellung, eine Veränderung in einem Absolutwert des temperaturempfindlichen Sensors zu absorbieren, und damit die Massenherstellbarkeit zu verbessern. Weiterhin ermöglicht dies der KAN-Einstellung, eine Veränderung der Empfindlichkeiten der Infrarotstrahlensensoren zu absorbieren, und daher die Massenherstellbarkeit zu verbessern.

Weiterhin ist es gemäß Anspruch 3 der vorliegenden Erfindung möglich, die LEV-Einstellung durchzuführen, die die Einstellung einer Versetzung der Verstärkungsschaltungen der Infrarotstrahlensensoren ermöglicht und daher die Genauigkeit in anderer Weise als bei der KAN-Einstellung verbessert. Während eine Verstärkungsschaltung, die frei von einer sich verändernden Versetzung ist, kostenaufwendig ist, erfordert die vorliegende Erfindung nicht die Verwendung einer derartigen kostenaufwendigen Verstärkungsschaltung, wodurch eine andere Wirkung dahingehend erhalten wird, dass das Strahlungsthermometer kostengünstig hergestellt wird.

Weiterhin schafft Anspruch 4 der vorliegenden Erfindung die Wirkung, dass es möglich ist, die Einstellung und Montage des Strahlungsthermometers effizient und glatt durchzuführen.

Weiterhin ist es gemäß Anspruch 5 der vorliegenden Erfindung möglich, die SEN-Einstellung durchzuführen, die die Wirkung schafft, dass es möglich, eine Temperatur in einem weiten Bereich der Umgebungstemperatur zu messen.

Weiterhin schafft Anspruch 6 der vorliegenden Erfindung die Wirkung, dass es möglich ist, die Einstellung und Montage des Strahlungsthermometers effizient und glatt durchzuführen.

Weiterhin ist es gemäß Anspruch 7 der vorliegenden Erfindung möglich, die RES-Einstellung durchzuführen, und daher ist es möglich, selbst wenn der Wärmeausgleich des optischen Systems nicht im Gleichgewicht, eine Temperatur genau zu messen.

Weiterhin ist es gemäß Anspruch 11 der vorliegenden Erfindung möglich, selbst wenn der Wärmeausgleich des optischen Systems nicht im Gleichgewicht ist, die KAN-Einstellung genau durchzuführen.

Weiterhin schafft Anspruch 12 der vorliegenden Erfindung die Wirkung, dass es möglich ist, eine Temperatur selbst in einer Niedrigtemperaturumgebung genau zu messen.

Weiterhin ist es gemäß Anspruch 14 der vorliegenden Erfindung möglich, die DRI-Einstellung durchzuführen, und daher ist es möglich, eine Temperatur in einem weiten Bereich der Umgebungstemperatur genau zu messen.

Noch weiterhin ermöglicht die vorliegende Erfindung eine effiziente Einstellung, da jeder Typ von Einstellung als analoge Einstellung und digitale Einstellung durchgeführt wird. Kurz gesagt, gemäß der vorliegenden Erfindung wird analoge Einstellung für den Zweck der Einstellung, die keine hohe Auflösung verlangt, durchgeführt, so dass die Belastung der Berechnungsmittel wie eines Mikrocomputers herabgesetzt wird, während eine digitale Einstellung für den Zweck der Einstellung, die eine hohe Auflösung verlangt und daher in analoger Weise nicht leicht realisiert werden kann, durchgeführt wird.

Gewerbliche Anwendbarkeit

Somit wird die vorliegende Erfindung vorzugsweise für ein Strahlungsthermometer angewendet, das in eine Öffnung eines Lebewesens eingeführt wird und eine Temperatur des Lebewesens messen kann.


Anspruch[de]
Strahlungsthermometer (1), welches aufweist:

einen Infrarotstrahlensensor (10) zum Erfassen eines Infrarotstrahls von einem Messziel;

einen temperaturempfindlichen Sensor (12) zum Erzeugen eines Bezugssignals;

Sensorausgangssignal-Einstellmittel zum Einstellen eines Ausgangssignals von dem Infrarotstrahlensensor (10);

Temperaturberechnungsmittel (23) zum Berechnen einer Temperatur des Messziels auf der Grundlage eines eingestellten Infrarotstrahlensensor-Ausgangssignals, das durch die Sensorausgangssignal-Einstellvorrichtung eingestellt ist; und

Temperaturanzeigemittel (26) zum Anzeigen, der Temperatur, des Messziels auf der Grundlage eines Signals von den Temperaturberechnungsmittel (23),

dadurch gekennzeichnet, dass die Sensorausgangssignal-Einstellmittel auch ein Ausgangssignal des temperaturempfindlichen Sensors (12) einstellen und dass die Temperaturberechnungsmittel (23) die Temperatur des Messziels auch auf der Grundlage eines eingestellten Ausgangssignals des temperaturempfindlichen Sensors, das durch die Sensorausgangssignal-Einstellmittel eingestellt ist, berechnen,

worin die Sensorausgangssignal-Einstellmittel Absolutwert-Einstellmittel (ABS) (18) für den temperaturempfindlichen Sensor zum Einstellen eines Absolutwertes einer Charakteristik des temperaturempfindlichen Sensors (12) und Infrarotstrahlensensor-Empfindlichkeitseinstellmittel (KAN) (24) zum Einstellen der Empfindlichkeit des Infrarotstrahlensensors (10) aufweisen.
Strahlungsthermometer nach Anspruch 1, bei dem die Sensorausgangssignal-Einstellmittel weiterhin Infrarotstrahlensensor-Versetzungseinstellmittel (LEV) (17) zum Einstellen einer Versetzung einer Verstärkungsschaltung (36), die ein Ausgangssignal des Infrarotstrahlensensors (10) verstärkt, aufweisen. Strahlungsthermometer nach Anspruch 2, bei dem die Infrarotstrahlensensor-Versetzungseinstellmittel (LEV) (17) analoge Einstellmittel (13) aufweisen, die ein Ausgangssignal hiervon in einer analogen Schaltung einstellen. Strahlungsthermometer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Sensorausgangssignal-Einstellmittel weiterhin Empfindlichkeitseinstellmittel (SEN) (19) für den temperaturempfindlichen Sensor zum Einstellen der Empfindlichkeit des temperaturempfindlichen Sensors (12) aufweisen. Strahlungsthermometer nach Anspruch 4, bei dem die Empfindlichkeitseinstellmittel (SEN) (19) für den temperaturempfindlichen Sensor analoge Einstellmittel (13) aufweisen, die ein Ausgangssignal hiervon in einer analogen Schaltung einstellen. Strahlungsthermometer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, weiterhin aufweisend ein optisches System (8) zum Leiten des Infrarotstrahls von dem Messziel zu dem Infrarotstrahlensensor (10), worin die Sensorausgangssignal-Einstellmittel weiterhin Temperaturkompensations-Einstellmittel (RES) (16) für die Einstellung einer Temperaturkompensationsgröße des optischen Systems (8) aufweisen. Strahlungsthermometer nach Anspruch 6, bei dem die Temperaturkompensations-Einstellmittel (RES) (16) analoge Einstellmittel (13) aufweisen, die ein Ausgangssignal hiervon in einer analogen Schaltung einstellen. Strahlungsthermometer nach Anspruch 6 oder Anspruch 7, bei dem die Temperaturkompensations-Einstellmittel (RES) (16) die Temperaturkompensationsgröße auf der Grundlage eines Ausgangssignals eines anderen Infrarotstrahlensensors (11), der nur einen Infrarotstrahl erfasst, der von dem optischen System (8, 9) selbst abgestrahlt wird, einstellen. Strahlungsthermometer nach Anspruch 6 oder Anspruch 7, das einen temperaturempfindlichen Sensor (12b), der eine Temperatur des optischen Systems (9) misst, und einen temperaturempfindlichen Sensor (12a, 12c), der eine Temperatur des Infrarotstrahlensensors (10) misst, aufweist, wobei die Temperaturkompensations-Einstellmittel (RES) (16) die Temperaturkompensationsgröße auf der Grundlage eines Ausgangssignals des temperaturempfindlichen Sensors (12b), der eine Temperatur des optischen Systems (9) misst, und eines Ausgangssignals des temperaturempfindlichen Sensors (12a, 12c), der eine Temperatur des Infrarotstrahlensensors (10) misst, einstellen. Strahlungsthermometer nach Anspruch 9, bei dem das Bezugstemperatursignal ein Signal ist, das auf einer Temperatur des Infrarotstrahlensensors (10) basiert, und der temperaturempfindliche Sensor (12a, 12c), der eine Temperatur des Infrarotstrahlensensors (10) misst, auch als ein temperaturempfindlicher Sensor dient, der das Bezugstemperatursignal erzeugt. Strahlungsthermometer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Sensorausgangssignal-Einstellmittel weiterhin Infrarotstrahlensensor-Temperaturabhängigkeits-Einstellmittel (DRI) (25) zum Einstellen einer Temperaturcharakteristik der Infrarotstrahlensensor-Empfindlichkeit aufweisen. Strahlungsthermometer nach Anspruch 1, bei dem die Infrarotstrahlensensor-Temperaturabhängigkeits-Einstellmittel (DRI) (25) digitale Einstellmittel (22) aufweisen, die ein Ausgangssignal hiervon durch digitale Berechnung einstellen. Strahlungsthermometer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Absolutwert-Einstellmittel (ABS) (18) für den temperaturempfindlichen Sensor analoge Einstellmittel (13) aufweisen, die ein Ausgangssignal hiervon in einer analogen Schaltung einstellen, und die Infrarotstrahlensensor-Empfindlichkeits-Einstellmittel (KAN) (24) digitale Einstellmittel (22) aufweisen, die ein Ausgangssignal hiervon durch digitale Berechnung einstellen. Strahlungsthermometer nach Anspruch 1, bei dem die Sensorausgangssignal-Einstellmittel aufweisen:

analoge Einstellmittel (13), die ein Ausgangssignal hiervon in einer analogen Schaltung einstellen;

digitale Einstellmittel (22), die ein Ausgangssignal hiervon durch digitale Berechnung einstellen; und

Einstelldaten-Speichermittel (30, 31, 32, 33, 34, 35) zum Speichern analoger Einstelldaten, die bei der von den analogen Einstellmitteln durchgeführten Einstellung verwendet werden, und digitaler Einstellmittel, die bei der von den digitalen Einstellmitteln durchgeführten Einstellung verwendet werden, und

die analogen Einstelldaten und die digitalen Einstelldaten in einer digitalen Form in den Einstelldaten-Speichermitteln (30 bis 35) gespeichert werden.
Strahlungsthermometer nach Anspruch 14, bei dem die Einstelldaten-Speichermittel (30 bis 35) durch einen nichtflüchtigen Speicher, der wiedereinschreibbar ist, gebildet sind. Verfahren zum Einstellen eines Strahlungsthermometers, welches aufweist:

einen Infrarotstrahlensensor (10) zum Erfassen eines Infrarotstrahls von einem Messziel;

einen temperaturempfindlichen Sensor (12) zum Erzeugen eines Bezugssignals;

Sensorausgangssignal-Einstellmittel zum Einstellen eines Ausgangssignals des Infrarotstrahlensensors (10);

Temperaturberechnungsmittel (23) zum Berechnen einer Temperatur des Messziels auf der Grundlage eines eingestellten Ausgangssignals des Infrarotstrahlensensors, das durch die Sensorausgangssignal-Einstellmittel eingestellt ist; und

Temperaturanzeigemittel (26) zum Anzeigen der Temperatur des Messziels auf der Grundlage eines Signals von den Temperaturberechnungsmitteln (23),

dadurch gekennzeichnet, dass die Sensorausgangssignal-Einstellmittel auch ein Ausgangssignal des temperaturempfindlichen Sensors (12) einstellen und dass die Temperaturberechnungsmittel (23) die Temperatur des Messziels auch auf der Grundlage eines eingestellten Ausgangssignals des temperaturempfindlichen Sensors, der durch die Sensorausgangssignal-Einstellmittel eingestellt ist, berechnen,

worin die Sensorausgangssignal-Einstellmittel Absolutwert-Einstellmittel (ABS) (18) für den temperaturempfindlichen Sensor zum Einstellen eines Absolutwerts einer Charakteristik des temperaturempfindlichen Sensors (12) und Infrarotstrahlensensor-Empfindlichkeitseinstellmittel (KAN) (24) zum Einstellen der Empfindlichkeit des Infrarotstrahlensensors (10) aufweisen; und

das Verfahren die Infrarotstrahlensensor-Empfindlichkeitseinstellmittel (KAN) (24) aufweist, die eine Einstellung nach der Einstellung durch die Absolutwert-Einstellmittel (ABS) (18) für den temperaturempfindlichen Sensor durchführen.
Verfahren nach Anspruch 16, bei dem das Strahlungsthermometer weiterhin Infrarotstrahlensensor-Versetzungseinstellmittel (LEV) (17) aufweisen, und nach der Einstellung durch die Absolutwert-Einstellmittel (ABS) (18) für den temperaturempfindlichen Sensor und der Einstellung der Infrarotstrahlensensor-Versetzungseinstellmittel (LEV) (17) die Infrarotstrahlensensor-Empfindlichkeitseinstellmittel (KAN) (24) die Einstellung durchführen. Verfahren nach Anspruch 17, bei dem das Strahlungsthermometer weiterhin Temperaturkompensations-Einstellmittel (RES) (16) aufweist und die Temperaturkompensations-Einstellmittel (RES) (16) die Einstellung nach der Einstellung durch die Infrarotstrahlensensor-Versetzungseinstellmittel (LEV) (17) und/oder der Einstellung durch die Absolutwert-Einstellmittel (ABS) (18) für den temperaturempfindlichen Sensor, aber vor der Einstellung durch die Infrarotstrahlensensor-Empfindlichkeitseinstellmittel (KAN) (24) durchführen. Verfahren nach einem der Ansprüche 16 bis 18, bei dem das Strahlungsthermometer weiterhin Empfindlichkeitseinstellmittel (SEN) (19) für den temperaturempfindlichen Sensor aufweist und die Empfindlichkeitseinstellmittel (SEN) (19) für den temperaturempfindlichen Sensor eine Einstellung zumindest nach der Einstellung durch die Absolutwert-Einstellmittel (ABS) (18) für den temperaturempfindlichen Sensor, aber vor der Einstellung durch die Infrarotstrahlensensor-Empfindlichkeitseinstellmittel (KAN) (24) durchführen. Verfahren nach Anspruch 19, wenn er von Anspruch 18 abhängig ist, bei dem die Empfindlichkeitseinstellmittel (SEN) (18) für den temperaturempfindlichen Sensor die Einstellung nach der Einstellung durch den Infrarotstrahlensensor-Versetzungseinstellmittel (LEV) (17) und/oder der Einstellung durch die Absolutwert-Einstellmittel (ABS) (18) für den temperaturempfindlichen Sensor, aber vor der Einstellung durch die Temperaturkompensations-Einstellmittel (RES) (16) durchführen. Verfahren nach einem der Ansprüche 16 bis 20, bei dem das Strahlungsthermometer weiterhin Infrarotstrahlensensor-Temperaturabhängigkeits-Einstellmittel (DRI) (25) ausweist und die Infrarotstrahlensensor-Temperaturabhängigkeits-Einstellmittel (DRI) (25) die Einstellung nach der Einstellung durch die Infrarotstrahlensensor-Empfindlichkeitseinstellmittel (KAN) (24) durchführen.






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