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Sensor für Kraftfahrzeuge - Dokument DE102004034290A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102004034290A1 11.01.2007
Titel Sensor für Kraftfahrzeuge
Anmelder Siemens AG, 80333 München, DE
Erfinder Brandmeier, Thomas, Dr., 93173 Wenzenbach, DE;
Christoph, Markus, 93055 Regensburg, DE;
Plankl, Christian, 93055 Regensburg, DE;
Wieand, Christian, 93173 Wenzenbach, DE
DE-Anmeldedatum 15.07.2004
DE-Aktenzeichen 102004034290
Offenlegungstag 11.01.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 11.01.2007
IPC-Hauptklasse G01H 1/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse G12B 9/02(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   H05K 5/02(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   B60R 11/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   
Zusammenfassung Es wird ein elektrisches Gerät (1), insbesondere Sensor für ein Kraftfahrzeug, beschrieben, das zur Befestigung an einer Anbaufläche ausgebildet ist und ein Gehäuse (3, 4) und eine Trägerplatte (5) aufweist. Letztere ist über zumindest ein Verbindungsmittel (19) mit dem Gehäuse steif verbunden, wobei die Trägerplatte (5) zumindest ein auf Körperschall reagierendes elektronisches Bauelement (2) trägt, das in unmittelbarer Nähe zu einem der Verbindungsmittel (19) angeordnet ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein elektrisches Gerät, insbesondere einen Sensor für ein Kraftfahrzeug, das zur Befestigung an einer Anbaufläche ausgebildet ist.

Zum Ansteuern und Auslösen eines Personenschutzsystems in einem Kraftfahrzeug, wie einem Airbag oder einem anderen Personenschutzsystem, werden zur Detektion eines Aufpralls bislang überwiegend auf Druck oder Beschleunigung reagierende Sensoren verwendet. In Zukunft sollen verstärkt auf der Basis von Körperschallsignalen arbeitende Sensoren zum Ansteuern und Auslösen eines Personenschutzsystems eingesetzt werden. Der Vorteil eines auf Körperschall reagierenden Sensors gegenüber einem eine Beschleunigung oder einen Druck erfassenden Sensor besteht in der Möglichkeit, genauere Informationen über den Aufprall erlangen zu können, z.B. über die Auswertung des erfassten Körperschall-Spektrums.

Zur sicheren Übertragung eines Körperschallsignals bei einem Fahrzeug-Crash in einem Karosseriebauteil auf einen Körperschallsensor muss dieser möglichst steif an die Karosserie des Kraftfahrzeugs angebunden sein. Der als SMT(Surface-Mounted Technology)-Bauteil realisierte Körperschallsensor ist in einem Gehäuse angeordnet, welches vorzugsweise an einem Karosseriebauteil im Motorraum angebracht ist.

Ein beispielhaftes Gehäuse für einen Sensor ist in der DE 197 38 803 A1 beschrieben. Das dort offenbarte Gehäuse besteht aus einem durch Spritzgießen geformten Gehäuse aus Kunststoff mit an voneinander abgewandten Seiten angeformten Befestigungsflanschen. Die Befestigungsflansche weisen je einen rechtwinklig zur Anbaufläche verlaufenden Durchbruch für den Durchtritt eines Schraubenbolzens auf. Die Durchbrüche liegen innerhalb von Buchsen, von denen die Befestigungsflansche durchdrungen sind. Die Buchsen bestehen aus Metall und sind mit einem Werkstoff des Gehäuses formschlüssig umspritzt. Die Buchsen schließen mit der Oberseite der Befestigungsflansche bündig ab und treten dagegen um ein geringes Maß über die Unterseite der Befestigungsflansche hervor. Zur Befestigung des Gehäuses werden die Buchsen über an die Befestigungsfläche angeschweißte Schraubbolzen gesteckt, über die Muttern mit angepresstem Flansch gedreht werden, um das Gehäuse an der Befestigungsfläche zu sichern. Die Muttern greifen mit ihrem Flansch an der freiliegenden Stirnseite der Buchsen an. Dadurch wird die Spannkraft der Schraubverbindung lediglich von den Buchsen auf das Bauteil abgeleitet.

Die DE 197 38 803 offenbart nicht, für welche Art von Sensoren das Gehäuse verwendet werden soll. Die unverfälschte Übertragung von Körperschallsignalen, welche sich in der Karosserie bei einem Fahrzeug-Crash ausbreiten, auf einen im Innern des Gehäuses angeordneten Körperschallsensor ist bei dieser Anordnung jedoch nicht zuverlässig gewährleistet, da das „weiche" Kunststoffmaterial des Gehäuses eine unverfälschte Übertragung auf den Sensor nicht zulässt.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht deshalb darin, ein elektrisches Gerät anzugeben, welches es einem in diesem angeordneten, auf Körperschall reagierenden, Bauelement ermöglicht, in einer Anbaufläche verlaufende Körperschallsignale unverfälscht zu ermitteln und zur Auswertung an eine Auswerteeinheit weiterzugeben.

Diese Aufgabe wird mit einem elektrischen Gerät mit den Merkmalen des Patentanspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den abhängigen Patentansprüchen.

Das erfindungsgemäße elektrische Gerät, das zur Befestigung an einer Anbaufläche ausgebildet ist, ist mit einem Gehäuse und einer Trägerplatte ausgestattet, die über zumindest ein Verbindungsmittel mit dem Gehäuse steif verbunden ist, wobei die Trägerplatte zumindest ein auf Körperschall reagierendes elektronisches Bauelement trägt, das in unmittelbarer Nähe zu einem der Verbindungsmittel angeordnet ist.

Die unverfälschte Übertragung von Schallwellen ohne Verluste, Änderungen oder Abschwächungen lässt sich gemäß dem Gedanken der Erfindung dadurch bewerkstelligen, dass das als Körperschallsensor ausgebildete elektronische Bauelement möglichst steif an die Anbaufläche angebunden wird. Bewerkstelligt wird dies dadurch, dass der Körperschallsensor in unmittelbarer Nähe zu einem Verbindungsmittel angeordnet ist, so dass die in der Anbaufläche übertragenen Körperschallwellen über das Gehäuse und das Verbindungsmittel unmittelbar an den Körperschallsensor weitergeleitet werden.

Besonders bevorzugt ist es dabei, wenn das Gehäuse zweiteilig aus einem Gehäusemantel und einem Gehäusedeckel ausgeführt ist, da die Fertigung des elektrischen Geräts dann auf besonders einfache und kostengünstige Weise realisierbar ist.

In einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung steht die den Körperschallsensor tragende Trägerplatte in direktem Eingriff mit dem Verbindungsmittel. Dies gewährleistet eine unmittelbare Anbindung der Trägerplatte an das Gehäuse und insbesondere den Gehäusemantel. Dadurch ist sichergestellt, dass die Trägerplatte – und damit der Körperschallsensor – eine starre Verbindung über das Gehäuse zu der Anbaufläche aufweist.

In einer anderen Variante ist vorgesehen, dass die Befestigung der Trägerplatte zur Übertragung von in der Anbaufläche erzeugten Körperschallwellen durch eine Klemmverbindung zwischen dem Gehäusemantel und dem Gehäusedeckel erfolgt. Ein direkter Eingriff des Verbindungsmittels mit der Trägerplatte erfolgt in dieser Variante nicht mehr. Ein derart ausgestaltetes elektrisches Gerät weist den Vorteil einer einfachen und zuverlässigen Herstellung auf.

Besonders bevorzugt ist es dabei, wenn der Gehäusedeckel eine der Anzahl der Verbindungsmittel entsprechende Anzahl an Durchbrüchen aufweist, in die jeweils eine Buchse eingelassen ist, wobei die auf die Trägerplatte wirkende Klemmkraft durch die Buchse und den Gehäusemantel ausgeübt wird. Um eine unmittelbare Übertragung von Schallwellen sicherzustellen, besteht die Buchse dabei aus einem steifen Material, bevorzugt einem Metall oder einer Keramik.

Aus Kosten- und Fertigungsgründen ist es bevorzugt, wenn der Gehäusedeckel aus einem Kunststoff gefertigt ist und die Buchsen aus Metall gefertigt sind und mit Material des Gehäusedeckels umspritzt sind. Eine formschlüssige Verbindung kann dadurch bewerkstelligt werden, dass die Buchsen außenumfangsseitig mit einer Anzahl an Vertiefungen oder einer umlaufenden Nut versehen sind.

Der unmittelbar mit der Anbaufläche verbundene Gehäusemantel wird zweckmäßigerweise aus einem steifen Material, insbesondere einem Metall, gefertigt. Besonders bevorzugt ist hierbei die Verwendung eines Aluminium-Druckguss-Gehäusemantels.

Es ist weiter bevorzugt, wenn die Buchsen zumindest über die dem Gehäuseinneren zugewandte Innenseite des Gehäusedeckels hervorragen. Dadurch ist sichergestellt, dass die auf die Trägerplatte ausgeübte Klemmkraft durch das Gehäuse und die Buchse erzeugt wird, welche jeweils aus steifen, harten Materialien bestehen. Hierdurch lässt sich die erforderliche gewünschte Steifigkeit der Anbindung des Körperschallsensors an die Anbaufläche erzielen.

Die Fertigung des Gehäusedeckels aus einem Kunststoff lässt auf einfache Weise die Gestaltung beliebiger Formen zu. Zweckmäßigerweise weist der Gehäusedeckel die Form eines Steckerelements auf und ist mit zumindest einem Kontaktelement versehen, das sich von einer Außenseite zu einer Innenseite des Gehäusedeckels erstreckt, um eine elektrische und mechanische Verbindung mit einem auf der Außenseite des Gehäusedeckels entsprechend ausgebildeten Adapter sowie mit der der Innenseite zugewandten Trägerplatte zu ermöglichen. Mit anderen Worten bedeutet dies, dass der Gehäusedeckel neben seiner Funktion als Gehäusebestandteil die Funktion einer Steckverbindung innehat. Durch das Vorsehen der durch den Gehäusedeckel hindurch tretenden Kontaktelemente lässt auf besonders einfache Weise eine elektrische Anbindung des elektrischen Geräts zu einem zentralen Steuergerät bewerkstelligen. Darüber hinaus ermöglicht der gemäß dieser Variante ausgebildete Gehäusedeckel die einfache elektrische Kontaktierung der Trägerplatte über die in den Gehäusedeckel ausgebildeten Kontaktelemente. Zur elektrischen Kontaktierung des Körperschallsensors auf der Trägerplatte sind somit lediglich zwei Steckverbindungen vorzunehmen.

Nach dem Zusammenfügen von Gehäusemantel und dem mit der Trägerplatte verbundenen Gehäusedeckel ist nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung auf die Außenseite des Gehäusedeckels zur Abdichtung des Gehäuseinneren gegen Feuchtigkeit eine Vergussmasse aufgebracht.

Zur Befestigung des elektrischen Geräts an einer Anbaufläche ist erfindungsgemäß vorgesehen, das Gehäuse mit zumindest einem Befestigungsflansch zu versehen, der einen rechtwinklig zur Anbaufläche verlaufenden Durchbruch für den Durchtritt eines weiteren Befestigungsmittels zur Befestigung des Gehäuses an der Anbaufläche aufweist.

Weitere Vorteile, Ausgestaltungen und Zweckmäßigkeiten des erfindungsgemäßen elektrischen Geräts werden nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:

1 einen Schnitt durch ein erfindungsgemäßes elektrisches Gerät,

2a, b jeweils perspektivische Darstellungen der Außen- und Innenseite eines Gehäusedeckels des erfindungsgemäßen elektrischen Geräts,

3a, b jeweils perspektivische Darstellungen der Außen- und Innenseite des Gehäusedeckels, wobei eine Trägerplatte auf die Innenseite aufgebracht ist,

4 eine perspektivische Darstellung eines Gehäusemantels des elektrischen Geräts,

5 eine perspektivische Darstellung des erfindungsgemäßen elektrischen Geräts nach dem Zusammenfügen von Gehäusemantel und Gehäusedeckel, und

6 eine perspektivische Darstellung des erfindungsgemäßen elektrischen Geräts, bei dem auf die Außenseite des Gehäusedeckels eine Vergussmasse aufgebracht ist.

1 zeigt in einer Schnittdarstellung ein erfindungsgemäßes elektrisches Gerät 1. Das elektrische Gerät 1 weist einen Gehäusemantel 3 aus einem steifen Material, bevorzugt einem Metall sowie einen aus Kunststoff bestehenden Gehäusedeckel 4 auf. Der Gehäusemantel 3 hat – lediglich zum Zwecke der Beschreibung – an voneinander abgewandten Seiten angeformte Befestigungsflansche 15, in denen jeweils ein Durchbruch 16 eingebracht ist. Die Unterseite 25 des elektrischen Gerätes 1, mit dem dieses auf eine (in der Figur nicht dargestellte) Anbaufläche eines Bauteils aufgebracht wird, wird durch die Befestigungsflansche ausgebildet. Die Durchbrüche 16 der Befestigungsflansche sind zur Aufnahme von Befestigungsmitteln bestimmt. Bei den in der Figur nicht dargestellten Befestigungsmitteln kann es sich beispielsweise um an der Anbaufläche angeschweißte Schraubenbolzen handeln, welche rechtwinklig von der Anbaufläche des Bauteils, z.B. einem Karosseriebauteil eines Kraftfahrzeugs, mit parallel verlaufender Achse ausgehen. Obwohl in 1 nicht dargestellt, können die Durchbrüche 16 durch Metallbuchsen, welche in den Befestigungsflanschen angeordnet sind, versehen sein.

Die Anbindung des Gehäusemantels 3 an die Anbaufläche eines Bauteils und die Wahl eines möglichst steifen Materials des Gehäusemantels stellen sicher, dass sich in der Anbaufläche ausbreitende Körperschallwellen in nahezu unverfälschter Form auf den Gehäusemantel 3 des elektrischen Geräts 1 übertragen. Da ein die Körperschallwellen detektierender Sensor 2 nicht unmittelbar an dem Gehäusemantel 3 befestigt ist, sondern auf einer im Gehäuseinneren angeordneten Trägerplatte 5, muss sichergestellt werden, dass der Sensor 2 bzw. die Trägerplatte 5 möglichst steif an den Gehäusemantel 3 angebunden ist.

Dies wird erfindungsgemäß dadurch bewerkstelligt, dass die aus einem Epoxydharz (FR4) oder einer Keramik bestehende Trägerplatte 5 zwischen eine Auflagefläche 23 des Gehäusemantels 3 und den Gehäusedeckel 4 geklemmt ist. Um eine steife Anbindung der Trägerplatte 5 an den Gehäusemantel 3 sicherzustellen, weist der Gehäusedeckel 4 in einem Durchbruch 6 eine Metallbuchse 7 auf. Diese tritt zumindest auf der Innenseite 12 des Gehäusedeckels 4 hervor. Bevorzugt ist es, wie in der zeichnerischen Darstellung ausgeführt, wenn die Buchse 7 auch über die Außenseite 11 des Gehäusedeckels hervortritt.

Die Trägerplatte 5 weist an entsprechender Stelle ebenfalls einen Durchbruch 13 auf, wie dies auch in der Auflagefläche 23 der Fall ist. Durch das Eindrehen eines als selbstfurchende Schraube ausgebildeten Befestigungsmittels 19 in die Durchbrüche 6, 13 und 26 kann sichergestellt werden, dass die Trägerplatte 5 durch die Buchse 7 an die Auflagefläche 23 gepresst wird. Die Spannkraft der Schraubverbindung wird somit lediglich von der Buchse 7 auf die Trägerplatte 5 abgeleitet. Da sämtliche an der Schraub- bzw. Klemmverbindung beteiligten Materialien aus einem steifen, harten Material bestehen, ist die notwendige steife Anbindung des Körperschallsensors 2 an die Anbaufläche sichergestellt.

Das in der 1 dargestellte elektrische Gerät wird zum Beispiel an einem Karosseriebauteil im Motorraum angeordnet. Um einen zuverlässigen Schutz gegen in das Gehäuseinnere eindringende Feuchtigkeit zu erhalten, ist auf der Außenseite 11 des Gehäusedeckels eine Vergussmasse 20 aufgebracht, welche beispielsweise aus Polyurethan oder einem anderen geeigneten Material bestehen kann.

Die nachfolgenden 2 bis 6 zeigen die Bauteile des erfindungsgemäßen elektrischen Geräts jeweils in einer perspektivischen Darstellung und mit weiteren Details.

Die 2a und 2b zeigen jeweils einen Gehäusedeckel 4, einmal mit Sicht auf seine Außenseite 11 (2a) und einmal mit Sicht auf seine Innenseite 12 (2b). Aus 2a geht hervor, dass der Gehäusedeckel 4 die Funktion eines Steckerelements aufweist, indem auf seiner Außenseite 11 ein Steckerelement 21 mit einem daran angeformten Rasthaken 10 ausgebildet ist. Das Steckerelement 21 dient zur mechanischen und elektrischen Befestigung eines entsprechend ausgebildeten Adapters. Im Inneren des Steckerelements 21 sind beispielhaft zwei Kontaktelemente 9 dargestellt, die durch den Gehäusedeckel hindurch treten und ebenfalls auf der Innenseite 12 kontaktiert werden können (2b). Die Kontaktelemente 9 dienen u. a. zur Herstellung eines elektrischen Kontaktes mit der Trägerplatte 5, was besser aus 3b hervorgeht. Die Trägerplatte 5 selbst ist (in der Figur nicht dargestellt) mit Leiterzügen versehen, die einen elektrischen Kontakt zu dem Sensor 2 herstellen (ebenfalls nicht dargestellt). Darüber hinaus kann natürlich auch eine Vielzahl weiterer elektrischer Bauelemente auf der Trägerplatte 5 angeordnet sein. Die Trägerplatte 5 wird durch die Kontaktelemente 9 nicht nur elektrisch kontaktiert, die Kontaktelemente 9 dienen zunächst auch zu einer „Vorfixierung" der Trägerplatte 5 an dem Gehäusedeckel 4, indem diese durch Öffnungen 14 in der Trägerplatte gesteckt werden.

Die Befestigung des Gehäusedeckels 4 an dem Gehäusemantel 3 erfolgt durch zwei Schrauben, die durch die in dem Gehäusedeckel 4 diagonal gegenüberliegenden Durchbrüche 6 geführt werden können. In den Durchbrüchen 6 sind die im Zusammenhang mit 1 beschriebenen Buchsen 7 angeordnet. Die Durchbrüche bzw. die Buchsen sind dabei jeweils in abgesenkten Außenseitenabschnitten 22 angeordnet, so dass nach dem Herstellen der Schraubverbindung mit dem Gehäusemantel der Schraubenkopf nicht über die durch die Außenseite 11 definierte Fläche hervorsteht (siehe auch 5).

In 4 ist in perspektivischer Darstellung ein an den in den 2 und 3 dargestellten Gehäusedeckel 4 angepasster Gehäusemantel 3 gezeigt. Dieser verfügt über die im Zusammenhang mit 1 bereits beschriebenen Befestigungsflansche, in welchen Metallbuchsen 17 angeordnet sind. In den dabei entstehenden Durchbruch 16 können weitere Befestigungsmittel eingebracht werden, um den Gehäusemantel auf einer Auflagefläche 23 eines Bauteils zu befestigen. Weiterhin sichtbar ist eine in die Auflagefläche 23 eingebrachte Ausnehmung 24, in die Schraube eingedreht wird.

5 zeigt das erfindungsgemäße elektrische Gerät, nachdem der entsprechend 3 vorbereitete Gehäusedeckel in den Gehäusemantel 3 eingeschraubt wurde. Als Befestigungsmittel werden jeweils selbstfurchende Schrauben 19 verwendet, um eine Spanbildung im Inneren des Gehäusemantels zu vermeiden. Die zwischen dem Gehäusedeckel 4 und dem Gehäusemantel 3 entstehende Nut 18 wird mit einer Vergussmasse ausgefüllt, so dass das Innere des elektrischen Gerätes gegen Eindringen von Feuchtigkeit geschützt und darüber hinaus eine ebene Fläche geschaffen ist.


Anspruch[de]
Elektrisches Gerät (1), insbesondere Sensor für ein Kraftfahrzeug, das zur Befestigung an einer Anbaufläche ausgebildet ist, mit einem Gehäuse (3, 4) und einer Trägerplatte (5), die über zumindest ein Verbindungsmittel (19) mit dem Gehäuse steif verbundenen ist, wobei die Trägerplatte (5) zumindest ein auf Körperschall reagierendes elektronisches Bauelement (2) trägt, das in unmittelbarer Nähe zu einem der Verbindungsmittel (19) angeordnet ist. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (3, 4) zweiteilig aus einem Gehäusemantel (3) und einem Gehäusedeckel (4) ausgeführt ist. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerplatte (5) in direktem Eingriff mit dem Verbindungsmittel (19) steht. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigung der Trägerplatte (5) zur Übertragung von in der Anbaufläche erzeugten Körperschallwellen durch eine Klemmverbindung zwischen dem Gehäusemantel (3) und dem Gehäusedeckel (4) erfolgt. Gerät nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Gehäusedeckel (4) eine der Anzahl der Verbindungsmittel (19) entsprechende Anzahl an Durchbrüchen (6) aufweist, in die jeweils eine Buchse (7) eingelassen ist, wobei die auf die Trägerplatte wirkende Klemmkraft durch die Buchse und den Gehäusemantel ausgeübt wird. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Buchsen (7) zumindest über die dem Gehäuseinneren zugewandte Innenseite (12) des Gehäusedeckels hervorragen. Gerät nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Gehäusedeckel (4) aus einem Kunststoff gefertigt ist und die Buchsen (7) aus Metall gefertigt sind und mit dem Material des Gehäusedeckels umspritzt sind. Gerät nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Gehäusemantel (3) aus einem steifen Material, insbesondere einem Metall, besteht. Gerät nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Gehäusedeckel (4) die Form eines Steckerelements aufweist und mit zumindest einem Kontaktelement versehen ist, das sich von einer Außenseite (11) zu einer Innenseite (12) des Gehäusedeckels erstreckt, um eine elektrische und mechanische Verbindung mit einem auf der Außenseite (11) des Gehäusedeckels entsprechend ausgebildeten Adapter sowie mit der der Innenseite zugewandten Trägerplatte (5) zu ermöglichen. Gerät nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Außenseite des Gehäusedeckels (4) zur Abdichtung des Gehäuseinneren eine Vergussmasse (20) aufgebracht ist. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2, 3) mit zumindest einem Befestigungsflansch versehen ist, der einen rechtwinklig zur Anbaufläche verlaufenden Durchbruch (16) für den Durchtritt eines weiteren Befestigungsmittels zur Befestigung des Gehäuses an der Anbaufläche aufweist.






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