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Dokumentenidentifikation DE202006013446U1 11.01.2007
Titel Röntgenaufnahmegerät zur Diagnose der Seitenbandrupturen der Daumen und Finger
Anmelder Wang, Wei-Nian, Dr. med., 67346 Speyer, DE;
Chen, Rong, 67346 Speyer, DE
DE-Aktenzeichen 202006013446
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 11.01.2007
Registration date 07.12.2006
Application date from patent application 01.09.2006
IPC-Hauptklasse A61B 6/04(2006.01)A, F, I, 20060901, B, H, DE
IPC-Nebenklasse A61B 6/00(2006.01)A, L, I, 20060901, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Unsere Erfindung bzw. unserer Entwurf „Das Gehaltene-Röntgen-Aufnahme-Gerät" ist ein Röntgendiagnostik-Gerät mit dosierbarem mechanischem Seitendruck am Daumengrundgelenk (MP: Metakarpale-Phalangiale-Gelenke) sowie an den Daumen-/Finger-Zwischengelenken (IP: Interphalangiale Gelenke), um die ulnare/radiale Gelenkspalte zu erweitern; anhand der Röntgenaufnahme wird die Größen-Differenz der Gelenkspalte der verletzten Hand mit der entsprechenden Spalte der gesunden Hand verglichen, um eine laterale Ligamentum-Ruptur zu diagnostizieren bzw. auszuschließen.

Die Rupturen der Seitenbänder in Daumengrundgelenken (MP-Gelenke), besonders der ulnarseitigen Seitenbänder sowie der Seitenbänder in Daumen-, Finger-Zwischengelenken (IP-Gelenke), sind eine der häufigsten geschlossenen Traumata in Daumen und Finger ohne Fraktur.

Um röntgenologisch die Bänderruptur zu diagnostizieren, muss man bis jetzt die Gelenkspalte der verletzten Seite sowie die entsprechende Gelenkspalte des Daumens bzw. Fingers der gesunden Hand manuell erweitern. Die beiden Röntgenbilder zeigen, dass die Gelenkspalte der verletzten Seite breiter ist als die der gesunden Hand.

Um Bestrahlungsschäden zu vermeiden, muss der behandelnde Arzt eine Bleischürze und Bleischutzhandschuhe usw. benutzen. Auf die Bleischutzhandschuhe wird jedoch oft verzichtet, da die Arbeit mit einem dicken Handschuh, besonders bei Erweiterung der kleinen, eingeschränkten Fingerzwischenräume, beeinträchtigt ist. Ohne Bleischutzhandschuhe werden die Hände des behandelnden Arztes direkt im Bestrahlungsfeld exponiert, so dass Röntgenschäden bei wiederholter Handhabung unvermeidbar sind.

Außerdem ist die manuell ausgeübte Kraft auch ungleichmäßig und nicht dosierbar, und deshalb auch ungünstig für die Genauigkeit der Diagnose.

Unser Gerät hat das Ziel, die beschriebenen Nachteile bei der Röntgendiagnostik zu vermeiden.

Das Gerät basiert auf einem Andruckteil (3) und zwei Gegendruckteilen (11, 17). Die zur Erweiterung der Gelenkspalte ausgeübte Seitenkraft ist auf dem Display des digitalen Ergometers numerisch ablesbar. Im Vergleich zur manuellen Handhabung schließt das Gerät den subjektiven Faktor aus. Die Kraft ist dadurch gleichmäßig, stabiler und dosierbar.

Bei der Anwendung unseres Gerätes befindet sich der behandelnde Arzt außerhalb des Röntgenbestrahlungsfeldes; dadurch können Bestrahlungsschäden absolut vermieden werden.

Das beschriebene Ziel unseres Gerätes wird wie folgt erreicht:

Das „Gehaltene-Röntgen-Aufnahme-Gerät" besteht aus einem Andruckteil (3 in , , , ) und zwei Gegendruckteilen (11, 17 in , , , ), die in zwei parallel verlaufenden Schienen (5, 13) auf einer Grundplatte (1) montiert sind.

Der Andruckteil und die Gegendruckteile haben drei horizontalen Stangen (6, 14, 16) und drei senkrechten Stangen (26, 27, 28). An den einen Enden der horizontalen Stangen gibt es je einen Druckkopf (21, 23, 24). Davor sind Druckteile (X, 7, 9, 12) mit konkaven Kontaktflächen angebracht, die der Seitenform des Daumens/Fingers/Thenars angepasst und mit elastischem Kunststoff bzw. Gummi gepolstert sind. Entsprechend der Anatomie der Hand und Finger gibt es vier Typen von Kontaktflächen mit verschiedenen Formen und Größen (, , ). Diese sind nach Bedarf gegenseitig austauschbar durch die Einsteck/Auszieh-Anlage, welche aus einer Spalte zirkulär in Stange von Druckteile und 2 federnden Metallkugelchen besteht (7A, 7B, 12A, 12B, 9A, 9B).

Die drei senkrechten Stangen (26, 27, 28) durchdringen die Grundplatte (1). Beim Losdrehen der oberen Befestigungsschrauben des Untersatz-Röhrchens der senkrechten Stangen (26B, 27B, 28B) und der seitlichen Befestigungsschrauben (29, 30, 31) sind die Höhe der drei senkrechten Stangen mit den verbundenen horizontalen Stangen und Druckköpfen regulierbar und rotierbar, beim Festdrehen der Befestigungsschrauben (26B, 27B, 28B, 29, 30, 31) ist die Höhe der drei senkrechten Stangen fixiert. Nach Losdrehen der Befestigungsschrauben (32, 33, 34) an der Grundplatte sind die senkrechten Stangen in der Schienen verschiebbar; dies ist jedoch nach Festdrehen der Schraubenmuttern (32, 33, 34) nicht mehr möglich.

2 unteren Schraubenmuttern (26C, 27C, 28C) regulieren die günstigen Abstände zwischen der Fixationsplatten (26D, 27D, 28D) und der Grundplatte, damit die senkrechten Stangen horizontal frei verschoben werden können.

Der Schiebe-Apparat der horizontalen Stangen des Andruckteils und der Gegendruckteile besteht aus einem Außen-Röhrchen (36, 38, 40), dies auch " die Stütze" für die horizontale Stangen sind, und einem verschiebbaren Innen-Röhrchen (37, 39, 41). Diese Konstruktion ermöglicht eine schnelle unkomplizierte horizontale Verschiebbarkeit der Druckköpfe (Makro-Regulation).

Nach Losdrehen der Schraubenmuttern (20, 22, 25) können die Innen-Röhrchen von Andruckteil und Gegendruckteile mit den horizontalen Stangen verschoben werden, nach Festdrehen der Schraubenmuttern (20, 22, 25) ist eine Verschiebung nicht mehr möglich.

Die Rotation der Druckteile ist durch einen Becher an der Rückseite der Druckteile und eine vergrößerte Kugel der horizontalen Stangen erreicht.

Die vorn von dem Innen-Röhrchen und mit dem Druckteil (9) verbundene horizontale Stange des Andruckteils, obwohl gleich dick wie die in der Gegendruckteile sieht, jedoch hier keine Drehbewegung, da es ohne Schrauben-Struktur gibt, letztere nur zwischen der Schraubenmutter (4) und der horizontalen hohlen Stange (6) vorhanden ist, in dieser Stelle gibt es auch nur horizontale Bewegung ohne Drehbewegung beim Betätigen der Schraubenmutter (4) (Mikro-Regulation).

Es gibt 2 Schraubenknöpfe (18, 19) an den anderen Enden der horizontalen Stangen der 2 Gegendruckteile. Beim Drehen derselben lassen sich die horizontalen Stangen horizontal verschieben (Mikro-Regulation), dabei drehen sich auch die Stangen.

An einem Ende der horizontalen Stange des Andruckteiles ist der Druckkopf (23) und sein Druckteil (9), am anderen Ende das „ Digitale Ergometer" (2 in , , , ). Dreht man die Schraubenmutter (4 in ), wird durch die ausgeübte Kraft die Gegenseite der Gelenkspalte erweitert und die Kraft numerisch auf dem Display des digitalen Ergometers angezeigt.

Das Prinzip der Konstruktion des „Digitalen Ergometers„ ist kurz dargestellt folgendes:

Die ausgeübte Kraft verformt die „Resistenz-Strain-Gauge", die dabei geänderte Spannung durch eine Vergrößerung und eine A/D-Umsetzung auf dem LCD (Liquor-Krystal-Display) erscheint.

Bei der Röntgenaufnahme brauchen die Gegendruckteile, überwiegend der am Thenar (1. Metakarpale) plazierte Druckteil, mehr freie Beweglichkeit, um sich der Form und Lage des Thenars anzupassen; deswegen ist eine Rotationsmöglichkeit erforderlich.

Der Druckteil des Andruckteiles hingegen wird ständig in einem 90°-Winkel seitlich an der Gegenseite des verletzten Seitenbandes angelegt. Hier ist eine Rotation des Druckteiles überflüssig.

Nach korrekter Plazierung der Hand im Gerät oberhalb der Röntgenfilmkassette (8 in , , ) legt man zuerst die Kontaktfläche des Andruckteils an der Gegenseite des Gelenkes des verletzten Seitenbandes an. Anschließend legt man die Kontaktfläche(n) des (der) Gegendruckteile(s) lückenlos am Daumen/Finger/Thenar an. Letztlich dreht man die Schraubenmutter (4 in ) vom Andruckteil bis zur größten Möglichkeit, so kann eine Röntgenaufnahme durchgeführt werden. Auf die gleiche Art kann auch die entsprechende Stelle der gesunden Hand geröntgt werden. So kann der Arzt die beiden Röntgenaufnahmen vergleichen.

Die Seitenband-Ruptur der Daumengrundgelenke oder Daumen-/Finger-Zwischengelenke kann anhand der Differenz beider Gelenkspalten festgestellt bzw. ausgeschlossen werden.

Das Erhöhungsstück:

Ein Erhöhungsstück (35 in ) unter der Röntgenfilmkassette ist ggf. bei Bedarf um die Kassette zu erhöhen, damit die Röntgenaufnahme nicht ungewollt vergrößert wird.

Materialien:

Die Materialien des Gerätes sind Edelstahl, Aluminium-Legierung, harter Kunststoff, elastischer Kunststoff (z. B. NORA-LUNAGIRFLEX), Gummi, Nylon, etc.

Abbildungen des „Gehaltenen-Röntgen-Aufnahme-Gerätes"

Die Seitenansicht des Gerätes (parallel mit der Schienen)

. Die Seitenansicht des Gerätes (senkrecht mit der Schienen)

Die Draufsicht des Gerätes

Die Seitenansicht des Andruckteils

. Die Seitenansicht der Gegendruckteile

. Die Draufsicht der gespreizten ulnaren Gelenkspalte (entspricht dem ulnaren Seitenband) des Daumen-MP-Gelenks li. Hand.

. Die Daumenspitzenansicht der gespreizten ulnaren Gelenkspalte (entspricht dem ulnaren Seitenband) des Daumen-MP-Gelenks li. Hand

. Die Draufsicht der gespreizten ulnaren Gelenkspalte (entspricht dem ulnaren Seitenband) des Daumen-MP-Gelenks re. Hand

. Die Draufsicht der gespreizten radialen Gelenkspalte (entspricht dem radialen Seitenband) des Daumen-MP-Gelenks li. Hand

. Die Draufsicht der gespreizten radialen Gelenkspalte (entspricht dem radialen Seitenband) des Daumen-IP-Gelenks li. Hand

. Die Draufsicht der gespreizten radialen Gelenkspalte (entspricht dem radialen Seitenband) des proximalen IP-Gelenks, Zeigefinger li. Hand

. Die Draufsicht der gespreizten radialen Gelenkspalte (entspricht dem radialen Seitenband) des proximalen IP-Gelenks, Kleinfinger li. Hand

. Die Zeigefingerspitzenansicht der gespreizten ulnaren Gelenkspalte (entspricht dem ulnaren Seitenband) des proximalen IP-Gelenks, Zeigefinger re. Hand

. 4 Formen von Druckteile

Die Zeichen in den Abbildungen:

1
Die Grundplatte
2
Das digitale Ergometer
3
Der Andruckteil
4
Die Schraubenmutter vom Andruckteil
5
Die Schiene vom Andruckteil in der Grundplatte
6
Die horizontale Stange vom Andruckteil
6A
Der Becher mit vergrößerter Kugel der horizontalen Stange (Rotation vom Andruckteil
7+X
Die Druckteile von Gegendruckteile
7A
Das Gehäuse von Einsteck/Auszieh-Anlage
7B
Die Einsteck/Auszieh-Anlage (mit Spalte und federndem Kugelchen)
8
Die Rö.-Film-Kassette
9
Der Druckteil vom Andruckteil
9A
Das Gehäuse von Einsteck/Auszieh-Anlage
9B
Die EInsteck/Auszieh-Anlage (mit Spalte und federndem Kugelchen)
10
Der Becher mit vergrößerter Kugel der horizontalen Stange (Rotation vom Gegendruckteil)
11
Der Gegendruckteil
12
Der Druckteil vom Gegendruckteil
12A
Das Gehäuse vom Einsteck/Auszieh-Anlage
12B
Die Einsteck/Auszieh-Anlage (mit Spalte und federndem Kugelchen)
13
Die Schiene vom Gegendruckteil in der Grundplatte
14
Die horizontale Stange vom Gegendruckteil
15
Der Becher mit vergrößerter Kugel der horizontalen Stange (Rotation vom Gegendruckteil)
16
Die horizontale Stange vom Gegendruckteil
17
Der Gegendruckteil
18
Der Schraubenkopf vom Gegendruckteil
19
Der Schraubenkopf vom Gegendruckteil
20
Die Befestigungsschraube der horizontalen Stange vom Gegendruckteil
21
Der Druckkopf vom Gegendruckteil
22
Die Befestigungsschraube der horizontalen Stange vom Andruckteil
23
Der Druckkopf vom Andruckteil
24
Der Druckkopf vom Gegendruckteil
25
Die Befestigungsschraube der horizontalen Stange vom Gegendruckteil
26
Die senkrechte Stange vom Gegendruckteil
26A
Das Untersatz-Röhrchen der senkrechten Stange vom Gegendruckteil
26B
Die obere Schraubenmutter des Untersatz-Röhrchens der senkrechten Stange vom Gegendruckteil
26C
Die untere Schraubenmutter und deren Dichtung des Untersatz-Röhrchens der senkrechten Stange vom Gegendruckteil
26D
Die Fixationsplättchen und deren Dichtung an der Grundplatte vom Gegendruckteil
27
Die senkrechte Stange vom Andruckteil
27A
Das Untersatz-Röhrchen der senkrechten Stange vom Andruckteil
27B
Die obere Schraubenmutter des Untersatz-Röhrchens der senkrechten Stange vom Andruckteil
27C
Die untere Schraubenmutter und deren Dichtung des Untersatz-Röhrchens der senkrechten Stange vom Andruckteil
27D
Die Fixationsplättchen und deren Dichtung an der Grundplatte vom Andruckteil
28
Die senkrechte Stange vom Gegendruckteil
28A
Das Untersatz-Röhrchen der senkrechten Stange vom Gegendruckteil
28B
Die obere Schraubenmutter des Untersatz-Röhrchens der senkrechten Stange vom Gegendruckteil
28C
Die untere Schraubenmutter und deren Dichtung des Untersatz-Röhrchens der senkrechten Stange vom Gegendruckteil
28D
Die Fixationsplättchen und deren Dichtung an der Grundplatte vom Gegendruckteil
29
Die seitliche Befestigungsschraube der senkechten Stange vom Gegendruckteil
30
Die seitliche Befestigungsschraube der senkrechten Stange vom Andruckteil
31
Die seitliche Befestigungsschraube der senkrechten Stange vom Gegendruckteil
32
Die Befestigungsschraube an der Grundplatte vom Gegendruckteil
33
Die Befestigungsschraube an der Grundplatte vom Andruckteil
34
Die Befestigungsschraube an der Grundplatte vom Gegendruckteil
35
Das Erhöhungsstück (6)
36
Das Außen-Röhrchen bzw. die Stütze der horizontalen Stange vom Andruckteil
37
Das verschiebbare Innen-Röhrchen der horizontalen Stange vom Andruckteil
38
Das Außen-Röhrchen bzw. die Stütze der horizontalen Stange vom Gegendruckteil
39
Das verschiebbare Innen-Röhrchen der horizontalen Stange vom Gegendruckteil
40
Das Außen-Röhrchen bzw. die Stütze der horizontalen Stange vom Gegendruckteil
41
Das verschiebbare Innen-Röhrchen der horizontalen Stange vom Gegendruckteil
42
Der Träger


Anspruch[de]
Das „Gehaltene-Röntgen-Aufnahme-Gerät", durch das man Seitenbandrupturen der Daumen-MP (Metakarpale-Phalangiale)-Gelenke und Daumen/Finger-IP (Interphalangiale)-Gelenke mit Seitendruck diagnostizieren kann, ist dadurch gekennzeichnet, dass es aus einer Grundplatte (1), einem Andruckteil (3) sowie zwei Gegendruckteilen (11, 17) zusammengesetzt ist.

Der Andruckteil (3) und die 2 Gegendruckteile (11, 17) bestehen je aus einer horizontalen Stange (6, 14, 16) und einer senkrechten Stange (27, 26, 28). Am Ende der horizontalen Stangen gibt es je einen Druckteil (X. 7, 9, 12). Die horizontale Beweglichkeit der Druckteile ist durch einen Schieb-Apparat (36, 37, 38, 39; 40, 41) (Makrobewegung) und eine Schrauben-Struktur (4, 6; 14, 39; 16, 41) (Mikrobewegung) regulierbar. Am anderen Ende von Andruckteil gibt es ein digitales Ergometer (2). Nach Kontakt und Fixation der Druckteile an der Hand und dem Finger, um eine Verletzte Gelenkspalte zu erweitern, wird eine Kraft durch Andrehen der Schraubenmutter (4) des Gerätes ausgeübt. Diese Kraft ist dann auf dem Display numerisch lesbar.

Die drei senkrechten Stangen des Andruckteils und der Gegendruckteile sind durch zwei Schienen mit der Grundplatte verbunden.
Das „Gehaltene-Röntgen-Aufnahme-Gerät" nach Patentanspruch 1. ist dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte zwei parallel verlaufende Schienen (5, 13) hat. In der einen Schiene bewegt sich die senkrechte Stange (27) mit dem Andruckteil (9) und in der anderen die senkrechten Stangen (26, 28) mit den Gegendruckteilen (X, 7, 12). Beim Losdrehen der Befestigungsschrauben (32, 33, 34) sind die Stangen verschiebbar; beim Festdrehen dieselben Schrauben werden sie (27, 26, 28) in der horizontalen Ebene arretiert. Das „Gehaltene-Röntgen-Aufnahme-Gerät" nach Patentanspruch 1. ist dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe und Rotation der drei senkrechten Stangen (27, 26, 28) durch die Schraubenmuttern (29, 30, 31, 26B, 27B, 28B) regulierbar sind. Das „Gehaltene-Röntgen-Aufnahme-Gerät" nach Patentanspruch 1. ist dadurch gekennzeichnet, dass es an den Enden der horizontalen Stangen (6, 14, 16) von Andruckteil (3) und Gegendruckteilen (11, 17) je einen Druckteil gibt. Die Kontaktfläche der Druckteile (X, 7, 9, 12) ist der Seitenform des Daumens/Fingers/Thenars angepasst. Die Kontaktflächen sind konkav und elastisch, z.B. mit elastischem Kunststoff bzw. mit Gummi gepolstert.

Es gibt insgesamt vier verschiedene Form und Größe von Druckteile, je nach Anatomie des Daumens/Fingers/Thenars.
Das „Gehaltene-Röntgen-Aufnahme-Gerät" nach Patentanspruch 1. ist dadurch gekennzeichnet, dass die vier Druckteile mit den verschiedenen Kontaktflächen eine Einsteck/Auszieh-Anlage haben, die aus ein paar von einer Spalte und einem federnden Metall-Kugelchen (7A, 7B; 12A, 12B; 9A, 9B) besteht und nach Bedarf gegenseitig austauschbar sind. Das „Gehaltene-Röntgen-Aufnahme-Gerät" nach Patentanspruch 1. ist dadurch gekennzeichnet, dass eine Rotation der Druckteile in multiple Richtungen durch eine vergrößerte Kugel der horizontalen Stange und einen Becher (9A, 9B; 7A, 7B; 12A, 12B) gewährleistet ist. Das „Gehaltene-Röntgen-Aufnahme-Gerät" nach Patentanspruch 1. ist dadurch gekennzeichnet, dass die horizontale Bewegung der horizontalen Stange des Andruckteils und beider Gegendruckteile durch folgende Mechanismen realisiert sind:

A. Eine schnelle Verschiebung (Makrobewegung) ist durch einen Schieb-Apparat von Andruckteil und Gegendruckteile möglich, dies aus einem Außen-Röhrchen (36, 38, 40) und einem verschiebbaren Innen-Röhrchen (37, 39, 41) besteht. Nach Losdrehen der Fixationsschrauben (20, 22, 25) können die Innen-Röhrchen mit der Druckteile schnell verschoben werden; nach Festdrehen der Fixationsschrauben ist eine Verschiebung nicht mehr möglich.

B. Eine langsame aber kräftige Verschiebung (Mikrobewegung) ist durch Schrauben-Struktur (18, 19; 39, 41) bei Betätigung der Schraubenknöpfe (18, 19) von 2 Gegendruckteile möglich.

Die Schrauben-Struktur von Andruckteil ist nur zwischen der Schraubenmutter (4) und der horizontalen hohlen Stange (6). Die zur Erweiterung der Gelenkspalte ausgeübte Kraft ist beim Betätigen der Schraubenmutter (4) auf dem Display des digitalen Ergometers lesbar.






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