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Holzbodenelement aus polymergebundenen Holzleisten - Dokument DE202006014498U1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE202006014498U1 11.01.2007
Titel Holzbodenelement aus polymergebundenen Holzleisten
Anmelder Muck, Gerhard, 97340 Marktbreit, DE
Vertreter Kümmerle, G., Dipl.-Chem. Dr. phil. nat., Pat.-Anw., 97080 Würzburg
DE-Aktenzeichen 202006014498
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 11.01.2007
Registration date 07.12.2006
Application date from patent application 21.09.2006
IPC-Hauptklasse E04F 15/04(2006.01)A, F, I, 20060921, B, H, DE
IPC-Nebenklasse A47G 27/02(2006.01)A, L, I, 20060921, B, H, DE   B27M 3/04(2006.01)A, L, I, 20060921, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Holzbodenelement bestehend aus einer Vielzahl von auf einer Polymerschicht flächig angeordneten Holzleisten, die durch Dehnungsfugen aus Polymermasse seitlich voneinander beabstandet sind.

Die DE 29710453 U1 offenbart einen Holzbodenbelag, der aus flächig ausgelegten Holzleisten besteht, wobei die Holzleisten untereinander durch aus einer Polymermasse bestehende Dehnungsfugen miteinander verbunden sind. Untenseitig sind die Holzleisten auf einer Trägerschicht fixiert. Die Trägerschicht kann dabei aus dem gleichen Material wie die Dehnungsfugen bestehen. Der Holzbodenbelag soll eine erhöhte Rutschfestigkeit aufweisen.

Allerdings gibt die DE 297 10453 U1 keine konkreten Maßnahmen zur Lösung dieser Aufgabe an. Allein die Abbildungen geben den Hinweis, dass die über die Oberkante der Holzleisten hinausragenden Dehnungsfugen eine Maßnahme zur Erhöhung der Rutschfestigkeit darstellen könnten. Die besondere Eignung einer bestimmten Holzart aufgrund ihrer Rutschfestigkeit ist nicht offenbart. Maßnahmen zur besonderen Gestaltung der Dehnungsfugen, die nicht in der Überhöhung derselben besteht oder besonderen Gestaltung der Holzleisten im Bereich der Dehnungsfugen werden nicht genannt. Auch die Vorfertigung von transportablen und zur Auslegung von größeren Flächen einsetzbaren Bodenelementen ist in der DE 297 10453 U1 nicht vorgesehen.

Aus der DE 203 18910 U1 ist eine Fußmatte fürs Bad bekannt, die aus mehreren parallel nebeneinander liegenden Stäben besteht, die jeweils einen ovalen Querschnitt aufweisen, und mit Hilfe eines durch die Querbohrungen in den Stäben geführtes Seil miteinander verbunden sind. Die Verbindung der Stäbe ist gelenkig, weil die Stäbe um ihre Längsachse gegeneinander verkippbar bleiben. Die besondere Eignung einer Holzart aufgrund ihrer Rutschfestigkeit ist nicht in der DE 203 18910 U1 offenbart. Zur Auslegung größerer Flächen mit einer einheitlichen geschlossenen Oberfläche sind die Matten nicht geeignet.

Vor diesem Hintergrund besteht die Aufgabe der Erfindung in der Gestaltung eines modulartig aufgebauten Bodens, der beim Einsatz in Nassbereich-Räumen eine erhöhte Rutschfestigkeit aufweist. Zugleich soll die Gestaltung des Bodens optisch ansprechend sein, so dass dieser den gestiegenen Anforderungen, die an Bodenbeläge im Wohnbereich gestellt werden, auch in ästhetischer Hinsicht gerecht werden.

Zur Lösung der Aufgabe lehrt die Erfindung ein modulartig einsetzbares Holzbodenelement mit polymergebundenen Teakholzleisten.

Der Kerngedanke der Erfindung besteht in der Schaffung eines auch bei Nässe rutschsicheren Holzbodens der als Einzelelement vorgefertigt wird und sowohl zum flächigen Auslegen größerer Flächen geeignet ist, als auch als Einzelelement eingesetzt werden kann und zugleich ein komfortables Fußgefühl in Nassbereichen, d.h. in Bad, Dusche, WC, Sauna, Swimmingpool oder auch in einem Wintergarten usw. bietet. Es ist eine Besonderheit von Teakholz, dass dieses auch bei Nässe rutschsicher ist.

In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist zur zusätzlichen Erhöhung der Rutschfestigkeit vorgesehen, dass die Dehnungsfugen nur teilweise, also nicht bis zu den obenseitigen Kanten der Holzleisten mit Polymermasse angefüllt sind. Dadurch wird erreicht, dass sich die Fußsohle, egal ob bar Fuß, oder beschuht, sich abschnittweise eindrückt, in die nach oben hin offenen rinnenartigen Fugen, die sich zwischen den Holzleisten bei nur unvollständiger Auffüllung der Dehnungsfugen bilden.

Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass Dehnungsfugen vollständig bis zu den obenseitigen Kanten der Dehnungsfugen mit Polymermasse angefüllt sind. In dieser Ausführungsform liegt die Fußsohle sowohl auf dem Polymer der Oberseite als auch auf den Oberseiten der jeweiligen Holzleisten auf. Zugleich kann bei dieser Ausführungsform die Oberseite der Holzleisten zur Erhöhung der Rutschfestigkeit strukturiert, d.h. profilartig aufgerauht sein. Durch die Kombination der aufgerauten Oberseite und der im Vergleich Holz rutschfesteren Polymermasse als Auftrittfläche wird die Rutschfestigkeit zusätzlich erhöht.

In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Polymermasse im Falle der nur teilweise verfüllten Dehnungsfugen eine nach oben hin offene, d.h. eine beim verlegten Holzbodenelement nach unten in die Polymerschicht hineingewölbte, Vertiefung aufweist. Durch diese Art der Gestaltung der Polymermasse wird erreicht, dass das abtropfende Wasser vorwiegend in einer aus der Polymermasse gebildeten Rinne aufgefangen wird, so dass das Wasser bis zu seinem Verdunsten mit den nicht mit Polymermasse bedeckten freiliegenden Seitenflächen der Holzleisten nicht in Kontakt kommt. Auf diese Weise wird vorteilhafter Weise die Haltbarkeit des Holzbodenelementes erhöht.

Die nicht mit Polymermasse in Kontakt stehenden Seitenflächen der Holzleisten können bei dieser Ausführungsform mit einem Pilzschutzmittel und/oder einem Antibakteriell wirkenden Mittel vorbehandelt sein.

Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass die obenseitigen Kanten der Holzleisten abgeschrägt und/oder abgerundet sind. Im Falle der nur unvollständig mit Polymermasse befüllten Dehnungsfugen wird durch diese Maßnahme, ohne Einschränkung der zusätzlich gewonnenen Rutschfestigkeit der Komfort beim Auftritt erhöht, weil keine scharfen Kanten vorliegen. Prinzipiell ist die Abschrägung der Kanten auch in der Ausführungsform, die vollständig mit Polymermasse gefüllte Dehnungsfugen aufweist sinnvoll. In diesem Fall verbreitert sich die Dehnungsfuge im oberen Abschnitt zu beiden Seiten hin, wodurch sich die Kontaktfläche zwischen den Holzleisten und der Polymermasse vergrößert. Dies erhöht die Stabilität des Holzbodenelementes insgesamt.

Es ist vorgesehen, das die Polymerschicht, die als Trägerschicht für die Holzleisten dient, aus dem gleichen oder aus einem anderen Polymer besteht, als die für die Verfüllung der Dehnungsfugen vorgesehene Polymermasse. Falls verschiedene Polymere verwendet werden, ist darauf zu achten, dass diese beim Aushärten auch untereinander abbinden.

Zur Verfüllung der Dehnungsfugen kommen sämtliche dem Fachmann für diesen Zweck bekannten Verfugungsmassen in Frage. Dazu zählen vor allem Elastomere, die sich durch ihr gummielastisches Verhalten auszeichnen und so dem Holzbodenelement insgesamt die Eigenschaft der Anpassbarkeit gegen. Ganz besonders bevorzugt ist die Verwendung einer Verfugungsmasse auf Polyurethanbasis (Sikaflex – 290 DC und Sikaflex – 290 DC SL von Sika, Bad Urach). Dabei handelt es sich um eine einkomponentige Dichtmasse, die mit Luftfeuchtigkeit zu einem Elastomer ausreagiert und in diesem Zustand schleifbar ist. Der Einsatz dieses Werkstoffs ist aus dem Bootsbau zum Auffüllen der Fugen zwischen den das Deck bildenden Teakholzleisten seit über 20 Jahren bekannt (sog. Stabdeckverfugungsmasse). Alternativ kommt als Polymermasse eine Polyurthan-Gießmasse (FH 1305 von Flohr&Hoffman, Großhabersdorf) in Frage, die ein elastomeres Zweikomponenten-System auf Polyurethanbasis darstellt. Diese Polymermasse härtet bei Raumtemperatur und zeichnet sich durch eine vergleichsweise hohe Zugfestigkeit aus. Im Vergleich zur erstgenannten Polymermasse ist allerdings ihre Reißdehnung deutlich geringer.

Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass die Holzleisten und/oder deren Seitenflächen mit einem sog. Primer vorbehandelt werden. Der Primer kann z.B. ein lösungsmittelhaltiges Polyisocyanat sein (Primer-290 DC von Sika, Bad Urach). Der Primer wird auf die sauber, trocken, staub- und fettfreien Holzleisten aufgetragen. Der Einsatz des Primers ist besonderes bei selbstölenden Holzarten, wie z.B. Teak, Mahagoni oder Oregan Pine erforderlich.

Alternativ ist eine Vorbehandlung zumindest im Bereich der Klebestellen, d.h. der Kontaktflächen zwischen Kleber und Polymermasse, mit einem Mittel mit fettlösender Wirkung denkbar. Bewährt hat sich z.B. Aceton. Die Entfettung ermöglicht ein verbessertes Eindringen der Monomere der Polymermasse in die Holzoberlfäche, so dass insgesamt eine fester Verbindung zwischen Polymermasse und Holzleisten zustande kommt. Die Holzleisten können auf ihrer Unterseite und auf ihren Seitenflächen rillenartige Einfräsungen aufweisen, so dass die Kontaktfläche zwischen Kleber und Polymermasse vergrößert wird.

Die erfindungsgemäßen Holzbodenelemente können in der Größe variabel sein. Grundsätzlich ist es jedoch sinnvoll, die Größe dahingehend zu begrenzen, dass ein einzelnes Holzbodenelement mit menschlicher Muskelkraft bewegbar und verlegbar ist.

Die einzelnen Holzbodenelemente sind in der Form ihres Umrisse nicht festgelegt. Zur flächendeckenden Auslegung werden Holzelemente mit polygonalem Umriss bevorzugt, weil dabei zwischen den einzelnen Elementen, keine Leerräume verbleiben. Dafür eignen sich Elemente mit dreieckiger, viereckiger oder sechseckiger Umrissform besonders. Prinzipiell ist aber auch die Auslegung größerer Flächen mit Holzelementen, die einen kreisrunden oder einen ovalen Umriss aufweisen möglich, wobei sich Zwischenräume bilden. Zum Auslegen der Zwischenräume kommen prinzipiell auch andere Werkstoffe als Teakholz in Frage. Eingesetzt werden können Holzleisten aus dem Holz von Laub- und/oder Nadelbäumen. Bevorzugt sind solche aus Teakholz und/oder Mahagoniholz und/oder Eichenholz und/oder Buchenholz und/oder Kirschholz und/oder Ahornholz. Die Teakholzleisten können aber sowohl im Fall der zu füllenden Zwischenräume als auch im Fall der Holzbodenelemente selber zumindest zum Teil durch Stein- und Keramikvliesen oder Leisten anderer Holzarten ausgetauscht sein, sofern die Rutschfestigkeit in diesen Bereichen nicht durch starke Nässe stark in Frage gestellt ist.

Die einzelnen seitlichen Kanten der Holzbodenelemente können geradlinig oder nicht geradlinig verlaufen. Die nicht geradlinig verlaufenden Seitenkanten unterschiedlicher Holzbodenelement sind komplementär zueinander, so dass diese verbundsteinartig ineinander greifen, wenn sie eng nebeneinander platziert werden.

In einer weiteren besonderen Ausführungsform ist vorgesehen, dass das Holzbodenelement unterhalb der Holzleisten heizbare Elemente, wie z.B. eine Heizmatte oder aber einzelne Heizdrähte aufweist. Die Einbringung von Heizelement hat den Vorteil, dass die Holzmatten bei Bedarf nach oben und nach unten hin getrocknet werden können. Bei der Trocknung der untenliegenden Schichten ist wichtig, dass die Holzelement im seitlichen Bereich zumindest teilweise freiliegend sind, so dass die unter dem Einfluss der Heizung verdampfende Feuchtigkeit austreten kann und nach dem Abkühlen nicht erneut innerhalb des Holzbodenelementes kondensiert.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass unter der die Holzleisten fixierenden Polymerschicht eine zusätzliche Schicht, die sich durch besondere Dämpfungseigenschaften auszeichnet, angeordnet ist. In Betracht kommt eine Schicht aus Weichgummi oder aus einem Vliesstoff. Besonders geeignet sind Vliesstoffe aus Polymerfilamenten, weil sie bei entsprechender Dicke sowohl dämpfend wirken und aufgrund ihrer porösen Struktur zugleich auch als atmungsoffener Zwischenspeicher für Feuchtigkeit dienen können. Der Einsatz eines Vliesstoffes als Dämpfungsschicht ist insbesondere dann sinnvoll, wenn das erfindungsgemäße Holzbodenelement einzeln, z.B. als Badevorleger, verwendet wird, so dass die Seiten unverschlossen bleiben können und damit atmungsaktiv sind.

Um die Stabilität, insbesondere die Zugfestigkeit der die Holzleisten fixierenden Polymerschicht zu erhöhen, ist vorgesehen, dass in diese eine Armierungsmatte oder ein Netz oder ein Gewebe integriert ist. Eine Stabilisierung des Holzbodenelementes auf diese Art ist insbesondere dann sinnvoll, wenn die Dehnungsfugen nur teilweise mit Polymermasse verfüllt sind.

In einer bevorzugten Ausführungsform des Holzbodenelementes ist vorgesehen, dass die Unterseite der Polymerschicht gleichmäßig verteilt Noppen oder rillenartige Vertiefungen aufweist. Dadurch wird verhindert, dass das Holzbodenelement die Bodenhaftung verliert, wenn sich zwischen Boden und der Unterseite des Holzbodenelementes Wasser ansammelt. Diese Maßnahme ist besonders wichtig, wenn ein einzelnes Element als Badevorleger eingesetzt wird.

Ein einzelnes Holzbodenelement eignet sich vorzüglich zum Einsatz als Fußmatte oder auch als dekorativer Vorleger im Bereich einer Empfangstheke.

In einer ganz besonders bevorzugten Ausführungsform ist eine Fußmatte als Badvorleger, für den Bereich zwischen Badewanne und dem Waschbecken vorgesehen. Die Fußmatte weist in den einzelnen Flächenbereichen unterschiedliche Eigenschaften auf. In dem der Badewanne nahen Bereich sind die Dehnungsfugen nur teilweise ausgefüllt, während die Dehnungsfugen in dem dem Waschbecken zugewandten Bereich vollständig ausgefüllt sind. Dadurch wird erreicht, dass das beim Verlassen der Wanne abtropfende Wasser in den zwischen den Holzleisten gebildeten Fugen beziehungsweise Rinnen aufgefangen wird und nicht, wie bei vollständig aufgefüllten Fugen, auf der Oberfläche der Holzleisten Pfützen bildet.

Um die Gefahr des schmerzhaften Anstoßens an den freiliegenden Seitenkanten der Fußmatte zu vermeiden, können die im Randbereich der Fußmatte liegenden Holzleisten nach außen hin abgeflacht sein.

Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Beispielen dargestellt. Die Beispiele sollen die Erfindung jedoch nur in ihrem allgemeinen Prinzip näher erläutern, ohne dieses einzuschränken.

1 zeigt die Ausführungsform des Holzbodenelementes 11 bei der die Dehnungsfuge 2 und die Polymerschicht 3 aus der gleichen Polymermasse 4 bestehen. Im Querschnitt sind zwei durch die Polymermasse 4 verbundene Holzleisten 1 zu sehen.

2 zeigt eine Ausführungsform mit einer in die Polymerschicht 3 eingelassenen Armierungsmatte 10. Weiterhin zeichnet sich diese Ausführungsform durch eine nicht vollständig mit Polymermasse 4 aufgefüllte Dehnungsfuge 2 aus. Die in der Dehnungsfuge befindliche Polymermasse 4 weist eine halbrunde rinnenartige Vertiefung 12 auf. In der Vertiefung 12 kann sich abtropfendes Wasser sammeln. Eine weitere Besonderheit der in 2 gezeigten Ausführungsform sind die abgerundeten Oberkanten 7 der Holzleisten. Die Abrundung der Kanten erhöht den Komfort bei Verwendung des Holzbodenelementes als Fußmatte.

3 zeigt eine Ausführungsform, bei der die Holzleisten 1 auf einer vorgefertigten Trägerschicht 3 befestigt sind. Die Polymermasse 4 in der Dehnungsfuge 3 zeichnet sich dadurch aus, dass sie obenseitig leicht vertieft ist, ansonsten aber die Dehnungsfuge 3 vollständig ausfüllt. Das Bezugszeichen 5 weist auf die Vorbehandlung der Holzleisten-Seitenflächen 1 mit einem Primer 5 hin. Der Primer 5 erhöht die Festigkeit der Verbindung zwischen Polymermasse 4 und Holzleiste 1.

4 zeigt eine Ausführungsform bei der die Dehnungsfuge 2 vollständig mit Polymermasse 4 ausgefüllt ist, so dass die Oberseite der Holzleisten 1 und die Oberseite der Dehnungsfuge 2 eine zusammenhängende Fläche bildet. Eine Besonderheit der in 4 gezeigten Form ist, dass sich unter der Polymerschicht 3 eine zusätzliche Dämpfungsschicht 8 aus einem weichen Gummi oder einem Vliesstoff befindet.

5 zeigt eine Ausführungsform, bei der in die Polymerschicht 3 Heizelemente 9 eingelassen sind. Dies erlaubt eine schnelle Trockenlegung der Holzbodenelemente, falls diese starker Nässe ausgesetzt waren.

1
Holzleisten
2
Dehnungsfuge
3
Polymerschicht
4
Polymermasse
5
Primer
6
Kleber
7
Oberkante der Holzleisten
8
Weichgummi
9
Heizelement
10
Armierungsmatte
11
Holzbodenelement/Fußmatte
12
Rinnenartige Vertiefung in der Polymermasse der Dehnungsfuge


Anspruch[de]
Holzbodenelement (11) bestehend aus einer Vielzahl von auf einer Polymerschicht (3) flächig angeordneten Holzleisten (1), die durch Dehnungsfugen (2) aus Polymermasse (4) seitlich voneinander beabstandet sind, wobei die Holzleisten (1) aus Teakholz bestehen. Holzbodenelement (11) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dehnungsfugen (2) nur teilweise und nicht vollständig bis zur Oberkante (7) der Holzleisten (1) mit Polymermasse (4) angefüllt sind. Holzbodenelement (11) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dehnungsfugen (2) vollständig bis zur Oberkante (7) der Holzleisten (1) mit Polymermasse (4) angefüllt sind. Holzbodenelement (11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich in der Polymermasse (4) der Dehnungsfuge eine nach oben hin offene und nach unten gewölbte Vertiefung (12) befindet. Holzbodenelement (11) nach den Ansprüchen 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Holzleisten (1) obenseitig abgeschrägte und/oder abgerundete Oberkanten (7) aufweisen. Holzbodenelement (11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Polymerschicht (3) aus dem gleichen oder aus einem anderen Material besteht als die Polymermasse in der Dehnungsfuge. Holzbodenelement (11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei der Polymermasse (4) um ein Elastomer handelt. Holzbodenelement (11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei der Polymermasse (4) um eine Verfugungsmasse auf Polyurethanbasis oder um Silikon handelt. Holzbodenelement (11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterseite der Holzleisten (1) und/oder deren Seitenflächen zumindest in den von der Polymermasse bedeckten Bereichen mit einem Primer (5) vorbehandelt sind. Holzbodenelement (11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterseite der Holzleisten (1) und/oder deren Seitenflächen zumindest in den von der Polymermasse (4) bedeckten Bereichen mit einer Substanz mit fettlösender Wirkung vorbehandelt sind. Holzbodenelement (11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterseite der Holzleisten (1) rillenartig Einfräsungen aufweisen. Holzbodenelement (11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenflächen der Holzleisten (1) zumindest in den von der Polymermasse (4) bedeckten Bereichen Einfräsungen aufweisen, die aus einer einzelnen Nut oder aus mehreren parallel verlaufenden Rillen bestehen. Holzbodenelement (11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Holzbodenelement (11) in seiner Form und Größe so bemessen ist, dass dieses mit menschlicher Muskelkraft handhabbar ist. Holzbodenelement (11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Holzbodenelement (11) einen polygonalen Umriss, einen kreisrunden oder einen ovalen Umriss aufweist. Holzbodenelement (11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenkanten des Holzbodenelements (11) einen geradlinigen oder nicht geradlinigen Verlauf aufweisen. Holzbodenelement (11) nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Umrisse der Holzbodenelemente (6) nicht geradlinig verlaufen, wobei die Umrisse eng nebeneinander liegender Holzbodenelemente (6) verbundsteinartig ineinandergreifen. Holzbodenelement (11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Unterseite der Holzleisten (1) und der darunter liegenden Polymerschicht (3) heizbare Elmente (9) vorgesehen sind. Holzbodenelement (11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb der die Holzleisten (1) fixierenden Polymerschicht (3) eine zusätzliche Schicht (8) mit Dämpfungseigenschaften integriert sind. Holzbodenelement (11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in die zur Fixierung der Holzleisten (1) vorgesehene Polymerschicht eine Armierungsmatte (10), ein Netz oder ein Gewebe integriert ist. Holzbodenelement (11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterseite der Polymerschicht gleichmäßig verteilt Noppen oder rillenartige Vertiefungen aufweist. Fußmatte (11), dadurch gekennzeichnet, dass die Fußmatte ein einzelnes Holzbodenelement (11) nach einem der Ansprüche 1 bis 20 ist. Fußmatte (11) nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Dehnungsfugen (2)

– auf einem Teil der Fläche des Holzbodenelementes (11) vollständig bis zur Oberkante (7) der Holzleisten (1) mit Polymermasse (4) angefüllt sind, und zugleich

– auf einem anderen Teil der Fläche des Holzbodenelementes (11) nur teilweise mit Polymermasse (4) angefüllt sind, so dass in dem zweiten Teilbereich zwischen den Holzleisten (1) jeweils eine nach oben hin offene und nach unten gewölbte rinnenartige Vertiefung (12) vorliegt.
Fußmatte (11) nach einem der Ansprüche 21 und 22, dadurch gekennzeichnet, dass sich die im Randbereich der Fußmatte (6) liegenden Holzleisten (1) am Außenrand der Fußmatte (6) eine geringere Höhe aufweisen als im Mittelpunkt der Fußmatte (6).






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