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Dokumentenidentifikation DE60028911T2 18.01.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001107271
Titel Schalterpol mit unipolarer Steuerung
Anmelder Areva T&D S.A., Levallois-Perret, FR
Erfinder Luscan, Bruno, 69003 Lyon, FR;
Le Guen, Gerard, 01700 St. Maurice de Beynost, FR;
Raynaud, Bernard, 69000 Lyon, FR
Vertreter Zeitler, Volpert, Kandlbinder, 80539 München
DE-Aktenzeichen 60028911
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 28.11.2000
EP-Aktenzeichen 004033239
EP-Offenlegungsdatum 13.06.2001
EP date of grant 21.06.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 18.01.2007
IPC-Hauptklasse H01H 33/42(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Schalterpol mit unipolarer Steuerung, mit einer Unterbrechungskammer, die mit einer Isoliersäule verbunden ist, deren unteres Ende an einem Metallgehäuse befestigt ist, aus dessen einen Seite eine drehbare Welle zum Betätigen des Pols austritt, wobei die Einheit an einem Träger befestigt ist und einen mechanischen Schaltkasten enthält, der am Ausgang eine Schaltwelle aufweist.

In der FR 2 719 153 ist ein derartiger Schalterpol beschrieben.

In dieser Druckschrift wird das Metallgehäuse von einer Haube geschützt, an welcher der Schaltkasten befestigt ist.

Ferner ist die Einheit mit dem unteren Ende des Gehäuses an einem Träger befestigt, der mit einer Platte verbundene Beine enthält.

Bei vorbekannten Anlagen wird die aus Unterbrechungskammer, Isoliersäule und Metallgehäuse bestehende Einheit werkseitig zusammengebaut, wobei diese Einheit erst vor Ort an den Träger befestigt und der Schaltkasten an die Schutzhaube des Gehäuses fixiert wird und die Kopplung der Wellen erfolgt.

Die vorliegende Erfindung schlägt einen anderen Aufbau sowie ein anderes Verfahren zum Aufstellen vor. Die vorgeschlagene Lösung ist einfacher und wirtschaftlicher. Der Träger und das Gehäuse tragen gegenseitig zu deren jeweiligen Versteifung bei.

Gegenstand der Erfindung ist somit ein Schalterpol mit unipolarer Steuerung, mit einer Unterbrechungskammer, die mit einer Isoliersäule verbunden ist, deren unteres Ende an einem Metallgehäuse befestigt ist, aus dessen einen Seite eine drehbare Welle zum Betätigen des Pols austritt, wobei die Einheit an einem Träger befestigt ist und einen mechanischen Schaltkasten enthält, der am Ausgang eine Schaltwelle aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger aus voneinander unabhängigen Beinen besteht, die jeweils direkt an dem Metallgehäuse an zumindest zwei Punkten befestigt sind, die sich am Oberteil bzw. am Unterteil des Gehäuses befinden.

Gegenstand der Erfindung ist auch ein Verfahren zum Einsetzen eines solchen Schalterpols, dadurch gekennzeichnet, dass die aus Unterbrechungskammer, Isoliersäule, Metallgehäuse und mechanischem Schaltkasten bestehende Einheit werkseitig zusammengefügt und eingestellt wird, dann vor Ort transportiert wird, dass an dieser horizontal liegenden Einheit die Beine montiert werden und dass mit einem Hebemittel die Einheit in die Vertikale angehoben wird und die Beine an den Boden angeflanscht werden.

Gegenstand der Erfindung ist auch eine Einheit mit einer Unterbrechungskammer eines Schalterpols mit unipolarer Steuerung, mit einer Isoliersäule, die mit der Unterbrechungskammer verbunden ist, einem Metallgehäuse, aus dessen einen Seite eine drehbare Welle zum Betätigen des Pols austritt und das an dem unteren Ende der Isoliersäule befestigt ist, und einem mechanischen Schaltkasten, der am Ausgang eine Schaltwelle enthält, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaltkasten an dem Metallgehäuse direkt oder über ein Adapterteil befestigt ist und dass das Metallgehäuse Mittel enthält, die sich im oberen Abschnitt und im unteren Abschnitt des Gehäuses befinden, um daran Tragbeine vor Ort befestigen zu können.

Nachfolgend wird die Beschreibung eines Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung veranschaulicht, worin

1 eine Gesamtansicht des erfindungsgemäßen Schalterpols ist.

2 zeigt in perspektivischer Einzelansicht das am Fuße des Pols befestigte Metallgehäuse.

3, 4 und 5 zeigen in drei Ansichten im Bereich des Gehäuses die den Schaltkasten und die Beine mit dem Gehäuse verbindende Anordnung.

In 3 ist der mechanische Schaltkasten nur strichpunktiert und ohne Adapterteil angedeutet und 5 zeigt eine Draufsicht ohne die Einheit aus Unterbrechungskammer und Isoliersäule.

Anhand der Figuren ist ein erfindungsgemäßer Schalterpol mit unipolarer Steuerung erkennbar. Er enthält eine Unterbrechungskammer 1, die mit einer Isoliersäule 2 verbunden ist, deren unteres Ende an einem Träger 4 befestigt ist, der am Boden aufliegt, mit dem er über Flansche 5 am Fuße des Trägers befestigt ist. Der Träger 4 besteht aus einfachen Beinen 4a, 4b, 4c und 4d, die völlig unabhängig voneinander und jeweils direkt an dem Gehäuse 3 am oberen Teil und am unteren Teil befestigt sind, und zwar am oberen Flansch 10 und am unteren Flansch 11 des Gehäuses über Schrauben 20 in Gewindebohrungen 21. Der Pol wird über einen mechanischen Schaltkasten 6 betätigt, der direkt oder über ein Adapterteil 7 am Metallgehäuse 3 befestigt ist, wie 3 bis 5 deutlich zeigen. Dieses Adapterteil 7 kann ferner integraler Bestandteil des Schaltkastens 6 sein.

Der Schaltkasten 6 wird somit direkt über das Adapterteil 7 am Metallgehäuse 3 mittels Schrauben 8 befestigt, die in Gewindebohrungen 9 des oberen Flansches 10 und des unteren Flansches 11 des Metallgehäuses 3 eingreifen.

Der Schaltkasten 6 enthält am Ausgang eine Schaltwelle 12, die gestrichelt in 4 erkennbar ist. In gleicher Weise enthält das Metallgehäuse 3 am Ausgang durch die in der das Gehäuse 3 einzeln darstellenden 2 mit 13 bezeichnete Öffnung eine drehbare Welle 14 zum Betätigen des Pols. Diese drehbare Welle 14 ist gestrichelt in 4 erkennbar. Wie aus dieser 4 hervorgeht, ist der Schaltkasten 6 am Metallgehäuse 3 so befestigt, dass die Schaltwelle 12 und die drehbare Welle 14 koaxial verlaufen. Eine Kupplungsmuffe 15 verbindet die beiden Wellen 12 und 14. Es handelt sich beispielsweise um eine geriffelte Muffe, welche zwei Keilwellen verbindet. Auch kann eine Einsteckwelle und eine weitere Aufnahmewelle oder jegliches andere Kupplungsmittel vorgesehen sein. Die Isoliersäule 2 weist an ihrem unteren Ende einen Flansch 16 zu deren Befestigung an dem oberen Flansch 10 des Metallgehäuses 3 auf.

Die aus Unterbrechungskammer 1, Isoliersäule 2, Metallgehäuse 3 und mechanischem Schaltkasten 6 bestehende Einheit wird werkseitig zusammengefügt und eingestellt.

Erst vor Ort werden an diese Einheit die Tragbeine 4a, 4b, 4c und 4d befestigt. Diese Beine haben einen U-förmigen Querschnitt.

Nachdem die Einheit vor Ort transportiert wurde, wird sie horizontal angeordnet und es werden diese vier Beine am Metallgehäuse 3 an den oberen Flansch 10 und an den unteren Flansch 11 an deren beiden Seiten 17a, 17b und 18a, 18b befestigt, die senkrecht zu den Seiten 19a, 19b verlaufen, an denen der Schaltkasten 6 mittels Schrauben 20 in den Gewindebohrungen 21 des Gehäuses 3 befestigt wurde.

Danach wird die Einheit mit einem Hebemittel in die Vertikale angehoben und über Flansche 5 an den Enden der Beine am Boden befestigt.

Es ist somit erkennbar, dass die Montage vor Ort sehr vereinfacht erfolgt, wobei der Schaltkasten 6 zuvor werkseitig direkt am Gehäuse 3 befestigt wurde, und zwar mit ebenfalls werkseitigem Einstellen der Kupplung der beiden Wellen 12 und 14.

Es könnte eine andere Anzahl von Beinen vorgesehen werden. Beispielsweise könnten der obere Flansch 10 und der untere Flansch 11 dreieckförmig sein, wobei dann nur drei Beine vorliegen würden.

Dieser Aufbau, bei dem der Träger 4 nur aus voneinander unabhängigen und direkt am Metallgehäuse 3 an einem oberen Punkt und einem unteren Punkt des Gehäuses befestigten Beinen besteht, gewährleistet zugleich eine Versteifung des Gehäuses und einen ausgezeichneten Halt für die Beine. Diese Befestigung der Beine an zwei Punkten ist nämlich äquivalent zu einer Einbettung. Die mechanische Knickfestigkeit ist ausgezeichnet.

Die direkte Befestigung des Schaltkastens 6 am Gehäuse 3 trägt auch zu der gegenseitigen Versteifung des Gehäuses und des Schaltkastens bei. Der Aufbau der Einheit ist sehr einfach und es besteht keine das Gehäuse umgebende Haube, wie es in der genannten vorbekannten Druckschrift der Fall ist.


Anspruch[de]
Schalterpol mit unipolarer Steuerung, mit einer Unterbrechungskammer (1), die mit einer Isoliersäule (2) verbunden ist, deren unteres Ende an einem Metallgehäuse (3) befestigt ist, aus dessen einen Seite eine drehbare Welle (14) zum Betätigen des Pols austritt, wobei die Einheit an einem Träger befestigt ist und einen mechanischen Schaltkasten (6) enthält, der am Ausgang eine Schaltwelle (12) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (4) aus voneinander unabhängigen Beinen (4a bis 4d) besteht, die jeweils direkt an dem Metallgehäuse (3) an zumindest zwei Punkten befestigt sind, die sich am Oberteil bzw. am Unterteil des Gehäuses befinden. Schalterpol nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaltkasten an dem Metallgehäuse (3) direkt oder über ein Adapterteil (7) befestigt ist. Verfahren zum Einsetzen eines Schalterpols nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die aus Unterbrechungskammer (1), Isoliersäule (2), Metallgehäuse (3) und mechanischem Schaltkasten (6) bestehende Einheit werkseitig zusammengefügt und eingestellt wird, dann vor Ort transportiert wird, dass an dieser horizontal liegenden Einheit die Beine (4a bis 4d) montiert werden und dass mit einem Hebemittel die Einheit in die Vertikale angehoben wird und die Beine (4a bis 4d) an den Boden angeflanscht werden. Einheit mit einer Unterbrechungskammer (1) eines Schalterpols mit unipolarer Steuerung, mit einer Isoliersäule (2), die mit der Unterbrechungskammer verbunden ist, einem Metallgehäuse (3), aus dessen einen Seite eine drehbare Welle (14) zum Betätigen des Pols austritt und das an dem unteren Ende der Isoliersäule befestigt ist, und einem mechanischen Schaltkasten (6), der am Ausgang eine Schaltwelle (12) enthält, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaltkasten an dem Metallgehäuse (3) direkt oder über ein Adapterteil (7) befestigt ist und dass das Metallgehäuse (3) Mittel (21) enthält, die sich im oberen Abschnitt (10) und im unteren Abschnitt (11) des Gehäuses (3) befinden, um daran Tragbeine vor Ort befestigen zu können.






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