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Dokumentenidentifikation DE60210656T2 18.01.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001448425
Titel VORDERER HILFSRAHMEN ZUR VERBINDUNG DER RAHMENLÄNGSTRÄGER EINES KRAFTFAHRZEUGES
Anmelder Renault S.a.s., Boulogne Billancourt, FR
Erfinder LAVILLUNIERE, Vincent, F-95220 Herblay, FR;
SZYMANSKI, Joël, F-78340 Les Clayes Sous Bois, FR
Vertreter Patent- und Rechtsanwälte Bardehle, Pagenberg, Dost, Altenburg, Geissler, 81679 München
DE-Aktenzeichen 60210656
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, SK, TR
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 22.11.2002
EP-Aktenzeichen 027968635
WO-Anmeldetag 22.11.2002
PCT-Aktenzeichen PCT/FR02/04012
WO-Veröffentlichungsnummer 2003045761
WO-Veröffentlichungsdatum 05.06.2003
EP-Offenlegungsdatum 25.08.2004
EP date of grant 12.04.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 18.01.2007
IPC-Hauptklasse B62D 21/11(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine vordere Struktur eines Kraftfahrzeugs mit Vorderantrieb und noch genauer den Bogenteil oder das Hilfschassis, welches dafür bestimmt ist, an der Vorderseite die Längsträger zu verbinden und in Richtung nach unten die Längsträger des Chassis des Fahrzeugs zu verdoppeln, einen Teil der Energie im Falle eines frontalen Aufpralls zu absorbieren und eine gewisse Anzahl von Bauteilen des Fahrzeugs, wie z.B. die Radaufhängungen und die Lenkung, zu tragen.

Aus dem Dokument FR 2 798 109 kennt man z.B. eine vordere Struktur eines Fahrzeugs, welche einen kurzen Bogen aufweist, der die Längsträger verbindet und welcher an ihnen einerseits durch hintere Befestigungen und andererseits durch vordere Befestigungen befestigt ist, welche Erweiterungen oder Zipfel bilden.

Man kennt aus dem Dokument DE 42 30 669 oder aus dem Dokument EP 0 926 048 ebenso ein Hilfschassis.

Das Dokument DE 199 22 800 A offenbart ebenso eine vordere Struktur eines Kraftfahrzeugs, wie sie in dem Oberbegriff des Anspruchs 1 beschrieben ist.

Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine neue Bogenstruktur vorzuschlagen, welche gleichzeitig leicht und beim „Crash" leistungsfähig (Stauchung während einem Aufprall) und von wettbewerbsfähigen Kosten im Verhältnis zu einer herkömmlichen Struktur ist.

Die Erfindung löst ihre Aufgabe dank einer vorderen Struktur eines Kraftfahrzeugs in Bogenform, welche dafür bestimmt ist, die Längsträger der Karosseriestruktur zu verbinden, und welche einen Rahmen bildet, dessen zwei Seiten parallel zu den Längsträgern sind, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem vorderen Teil aus Aluminium und einem hinteren Teil aus Stahl zusammengesetzt ist, welche über ein massives Zwischenteil aus Aluminium verbunden und festgelegt bzw. unbeweglich gemacht sind. Vorteilhafterweise ist das Zwischenteil an dem vorderen Teil angeschweißt und an dem hinteren Teil angeschraubt.

Das vordere Teil und das hintere Teil weisen vordere und hintere Mittel zur Befestigung an der Karosseriestruktur auf.

Das massive Zwischenteil weist den Zwischenbefestigungszipfel des Bogens an der Karosseriestruktur auf.

Das massive Zwischenteil weist den horizontalen Anlenkungsbügel des ersten Punktes des Aufhängungsarms oder des Aufhängungsdreiecks des Rades auf und kann ebenso die Befestigung des zweiten vertikalen Anlenkungspunktes des Aufhängungsdreiecks aufweisen.

Das vordere Teil und das hintere Teil sind vorzugsweise als mechanisch-geschweißte Elemente realisiert, und sie bilden vorteilhafterweise einen rechteckigen Halbrahmen.

Andere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden beim Lesen der nachfolgenden Beschreibung offenbar, unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen, in welchen:

1 eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform des Bogens entsprechend der Erfindung ist;

2 eine teilweise Ansicht in Perspektive einer Variante des Bogens entsprechend der Erfindung ist.

Der Bogen 1 vom Aluminium-Stahl-Hybridtyp weist im Wesentlichen drei Teile von vorne vom Fahrzeug nach hinten auf, welche insgesamt einen im Wesentlichen rechteckigen Rahmen bilden, der an der Vorderseite angehoben ist, einen Rahmen, dessen zwei Längsseiten parallel sind und mit zwei Längsträgern 20 der Karosseriestruktur verbunden sind, von denen man lediglich in gestrichelten Linien das angehobene Ende 21 von einem von ihnen dargestellt hat.

An der Vorderseite bildet ein erstes Teil 2 den vorderen Halbrahmen. Es ist ausgehend von Elementen aus Aluminium realisiert, welche extrudiert sind, mechanisch-geschweißt sind, um sodann geformte Träger zu bilden (z.B. Biegeformen oder Streckformen). Es stellt die Verbindung an der Vorderseite zwischen der Karosseriestruktur 20, 21 und dem Bogen dank seiner beiden vorderen Befestigungsstrukturen 12 und mit Zwischenverbindungsteilen 23 sicher. Aufgrund seiner Stelle an der Vorderseite und seiner Struktur aus Aluminium spielt das Teil 2 eine wichtige Rolle bei der Absorbierung von vorderen Stößen.

An der Rückseite bildet ein zweites Teil 3 den hinteren Halbrahmen. Es ist aus Elementen aus Stahl realisiert, welche mechanisch-geschweißt sind, um Träger zu bilden, und es umfasst die zwei Stopfen 11 zur hinteren Befestigung an der Karosseriestruktur 20, 21.

Zwischen den beiden Teilen 2 und 3 befindet sich ein massives Zwischenteil aus gegossenem Aluminium, welches zur Befestigung der einen 5 der beiden Anlenkungen des Aufhängungsdreiecks 6 des Rades dient, indem es einen passenden Bügel einer horizontalen Achse 14 bildet. Das Zwischenteil 4 dient ebenso zum Realisieren des Zwischenverbindungszipfels 7 zwischen dem Bogen 1 und der Karosseriestruktur 20, 21.

Das Teil 4 dient auch zum Realisieren der Verbindung zwischen dem vorderen Teil 2 aus Aluminium und dem hinteren Teil 3 aus Stahl. Um dies zu bewerkstelligen, ist das vordere Teil 2 durch Schweißnähte 8 an Blöcken 4 angeschweißt, und diese sind an dem hinteren Teil durch Schrauben 9 fest verbunden.

In der Ausführungsform der 1 ist die zweite, vertikale Anlenkung 10 des Anlenkungsarms 6 in dem hinteren Teil 3 aus Stahl angeordnet.

In einer anderen Ausführungsform, die in der 2 dargestellt ist, ist das massive Zwischenteil 4' weiter in Richtung nach hinten über einen Teil 4'', welcher die Befestigung des zweiten Punktes 10 des Anlenkungsarms 6 integriert, sowie den hinteren Befestigungsstopfen 11' an dem Längsträger verlängert. Der hintere Teil 3' des Bogens 1' verbindet die zwei Zwischenteile 4', wobei diese Verbindung durch eine Verschraubung realisiert ist. Die Befestigung kann über eine erste Schraube 9', die gegenüber dem Zipfel 7' des Bügels des ersten Punktes 5 des Anlenkungsarms 6 angeordnet ist, und eine zweite Schraube 13', welche mit der Befestigung des Punktes 10 des Arms 6 zusammenfällt, erfolgen. Gemäß einer anderen Möglichkeit, die in gestrichelten Linien in der 2 angedeutet ist, ist das hintere Teil 3'' noch weiter reduziert und wird über die Schraube 13' und eine nicht-dargestellte Schraube befestigt, welche auf der Seite des Stopfens 11' zur Befestigung an der Karosserie zwischen diesem und der Schraube 13' angeordnet ist.

Diese zweite Ausführungsform erlaubt es, einen größeren Halt bzw. Festigkeit des Hinterteils des Bogens im Verlaufe eines „Crashs" sicherzustellen, was es erlaubt, die vernichtete Energie zu erhöhen. Außerdem erlaubt es dieses Konzept, die spezifische Steifigkeit des Bogens zu verbessern und somit die Übertragungen von Geräuschen von der Straße in Richtung auf die Längsträger zu verringern.


Anspruch[de]
Vordere Struktur eines Kraftfahrzeugs in Bogenform (1, 1'), welche dafür bestimmt ist, die Längsträger der Karosseriestruktur (20, 21) zu verbinden, und welche einen Rahmen bildet, dessen zwei Seiten parallel zu den Längsträgern sind, wobei diese Struktur derart ist, dass sie aus einem vorderen Teil (2, 2') aus Aluminium zusammengesetzt ist, und dadurch gekennzeichnet, dass sie ebenso aus einem hinteren Teil (3, 3') aus Stahl zusammengesetzt ist, wobei das vordere Teil (2, 2') und das hintere Teil (3, 3') durch ein massives Zwischenteil (4, 4') aus Aluminium verbunden und festgelegt sind. Struktur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenteil (4, 4') an dem vorderen Teil (2, 2') angeschweißt ist. Struktur nach irgendeinem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenteil (4, 4') an dem hinteren Teil (3, 3') angeschraubt ist. Struktur nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das vordere Teil (2, 2') und das hintere Teil (3, 3') vordere und hintere Mittel zur Befestigung an der Karosseriestruktur (20, 21) aufweisen. Struktur nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das massive Zwischenteil (4, 4') den Zwischenbefestigungszipfel (7, 7') des Bogens (1, 1') an der Karosseriestruktur (20, 21) aufweist. Struktur nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das massive Zwischenteil (4, 4') den Anlenkungsbügel eines Punktes (5) des Aufhängungsdreiecks (6) aufweist. Struktur nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das massive Zwischenteil (4, 4') die Befestigung des zweiten Punktes (10) des Aufhängungsdreiecks (6) aufweist. Struktur nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das vordere Teil (2, 2') und/oder das hintere Teil (3, 3') als mechanisch-geschweißte Elemente realisiert sind. Struktur nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das vordere Teil (2, 2') und/oder das hintere Teil (3, 3') einen Halbrahmen bilden.






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