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Dokumentenidentifikation DE69930580T2 18.01.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001016547
Titel Verfahren und Material zur löschbaren Aufzeichnung durch Wärme
Anmelder Ricoh Co., Ltd., Tokyo, JP
Erfinder Torii, c/o Ricoh Company, Masafumi, Tokyo 143-8555, JP;
Matsui, c/o Ricoh Company, Hiroaki, Tokyo 143-8555, JP;
Tsutsui, c/o Ricoh Company, Kyoji, Tokyo 143-8555, JP;
Hattori, c/o Ricoh Company, Hitoshi, Tokyo 143-8555, JP;
Furuta, c/o Ricoh Company, Toshiyuki, Tokyo 143-8555, JP;
Beppu, c/o Ricoh Company, Tomohiko, Tokyo 143-8555, JP
Vertreter Barz, P., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat., Pat.-Anw., 80803 München
DE-Aktenzeichen 69930580
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB, IT, NL
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 28.12.1999
EP-Aktenzeichen 991260670
EP-Offenlegungsdatum 05.07.2000
EP date of grant 29.03.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 18.01.2007
IPC-Hauptklasse B41M 5/30(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse B41M 5/36(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   G06F 3/033(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG GEBIET DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung betrifft ein löschbares Aufzeichnungsmaterial mit einer Markierung, in dem Bildinformation reversibel aufgezeichnet und gelöscht werden kann und dem zusätzliche, auf dem Aufzeichnungsmaterial geschriebene Information der Bildinformation unter Verwendung der Markierung hinzugefügt werden kann, und ein Informationsaufzeichnungssystem und ein Informationsaufzeichnungsverfahren, welche das Aufzeichnungsmaterial verwenden.

DISKUSSION DES VERWANDTEN STANDES DER TECHNIK

Neuerdings wird eine große Menge von Papier verwendet und weggeworfen, und es existieren ernsthafte gesellschaftliche Probleme im Zusammenhang damit, wie der Papierstaub zu behandeln ist und wie Wälder auf der Erde zu schützen sind. Es gibt in der Welt eine Neigung, die Umwelt der Erde zu schützen, und verschiedene Maßnahmen, wie die Zurückführung von Papier, auf das kopiert wurde, werden gemeinhin in der Welt durchgeführt, um den Papierabfall zu verringern. Eine dieser Maßnahmen, nämlich löschbare Aufzeichnungsmaterialien, in denen Bilder reversibel aufgezeichnet und gelöscht werden können, sind in zunehmenden Maß entwickelt worden.

Außerdem sind neuerdings Informationsverarbeitungsverfahren untersucht und entwickelt worden, in denen Mikrocomputer mit einem Datenspeicher und einer Anzeigevorrichtung und Papier als Vorrichtungen verwendet werden, welche eine Vielfalt von Informationen, wie Buchstaben und Bilder, speichern und anzeigen können, während sie voll die Vorteile der Mikrocomputer und des Papiers wahrnehmen.

Die offengelegte japanische Patentveröffentlichung Nr. 9-101864 offenbart eine Vorrichtung zur Informationsverarbeitung, die aus einem Informationsanzeigemedium besteht, welches eine Form wie Papier hat und welches löschbar eine Vielfalt von Informationen anzeigen kann, ein Informationsspeichermedium und eine Vorrichtung zur Informationsaufzeichnung. Eine Vielfalt von Informationen, zum Beispiel in einem Rechner hergestellte Information und von Hand eingegebene Information, können löschbar in dem Informationsanzeigemedium angezeigt werden. Weil die Information als digitale Information behandelt werden kann, die von einem Computer verarbeitet werden kann, kann die Information in dem Speichermedium gespeichert oder ausgegeben werden. Jedoch hat diese Vorrichtung einen Nachteil dadurch, dass das Informationsanzeigemedium zum Beispiel durch Anklemmen in eine vorbestimmte Position eingestellt werden muss, um die von dem Speicher oder dem Computer ausgegebene Information zu demjenigen Teil in dem Informationsanzeigemedium zu machen, in dem eingegebene Information eingegeben wird. Mit anderen Worten kann in einer solchen Vorrichtung zur Informationsverarbeitung die genaue Position der eingegebenen Information in dem Informationsanzeigemedium nicht identifiziert werden.

Die offengelegte japanische Patentveröffentlichung Nr. 6-222877 offenbart ein Verfahren, bei dem zuerst ein Standardpunkt eingerichtet wird, indem ein als eine Eingabevorrichtung dienender Stift gedrückt wird, und dann die Position der Information als eine Position in Bezug auf den Standardpunkt bestimmt wird. Dieser Vorschlag hat einen Vorteil dadurch, dass die Vorrichtung eine gute Tragbarkeit hat, weil ein Tablett oder dergleichen, welches Positionsinformation bereitstellt, nicht verwendet wird. Jedoch hat dieser Vorschlag einen Nachteil dadurch, dass der gleiche Standardpunkt nicht jedes Mal gewählt werden kann, wenn die Vorgänge wiederholt werden, weil jeder beliebige Punkt auf dem Papier als der Standardpunkt gewählt werden kann. Daher kann dieses Verfahren nicht genaue Positionsinformation bereitstellen.

Überdies offenbart die offengelegte japanischen Patentveröffentlichung Nr. 8-36452 eine Schreibstift-Vorrichtung, in welcher Information von aufgezeichneten Bildern unter Verwendung des Unterschiedes in den Lichtreflexions-Merkmalen zwischen roten Mustern und grünen Mustern bestimmt wird, die auf dem Information anzeigenden Papiermedium ausgebildet sind. Diese Vorrichtung kann genaue Positionsinformation sogar bereitstellen, wenn ein Verwender in freier Weise Information in das Information anzeigenden Papiermedium eingibt. Jedoch werden die roten und grünen Muster für Anwender nicht benötigt, und überdies machen die Muster Information, die auf dem Papiermedium angezeigt wird, schwierig erkennbar. Ferner wird der ästhetische Wert der Information durch die roten und grünen Muster verschlechtert. Überdies ist das Information anzeigende Medium ein Papiermedium und kann daher nicht wieder verwendet werden. Deshalb werden die Betriebskosten bei der Schreibstift-Vorrichtung erhöht.

Außerdem wird in der Informationsverarbeitungs-Vorrichtung, die in der vorstehend erwähnten offengelegten japanischen Patentveröffentlichung Nr. 9-101864 offenbart wird, wenn neue Information in mehreren Information anzeigenden Medien, die Information haben, hinzugefügt werden soll, um neue Dokumente (Information beinhaltend Buchstaben, Bilder und dergleichen) herzustellen, die neue Information dort hinzugefügt, während jedes der mehreren Information anzeigenden Medien eines nach dem anderen in die Informationsverarbeitungs-Vorrichtung eingesetzt ist, und deshalb ist das ein mühsamer Vorgang. Es wird in der Veröffentlichung ein Verfahren offenbart, wonach die alte und die neue Information in jedem Information anzeigenden Medium in dem Informationsspeichermedium gespeichert ist. Bei diesem Verfahren kann die Information darüber, in welchen Seiten die neue Information hinzugefügt wurde, nicht erkannt werden, denn es wird nicht jedes der mehreren Information anzeigenden Medien identifiziert.

Die offengelegte japanische Patentveröffentlichung Nr. 7-200134 offenbart ein Verfahren zum Identifizieren eines in eine Aufzeichnungsvorrichtung eingesetzten, Information anzeigenden Mediums. Das Verfahren ist, dass Identifikationsinformation, wie ein Strichcode, auf einen oberen Teil von jedem Aufzeichnungsmedium aufgedruckt ist und außerdem eine Vorrichtung zum Ermitteln von Information auf den oberen Teil der Platte (zum Beispiel eine Klemmvorrichtung) gesetzt wird, auf welche das Aufzeichnungsmedium gelegt werden soll. Jedoch ist in dem Verfahren das Medium aus Papier hergestellt, und daher kann Information nicht reversibel aufgezeichnet und gelöscht werden. Außerdem wird der Platz auf dem Medium verringert, in dem Information aufgezeichnet werden sollte, weil die Identifikationsmarkierung, wie ein Strichcode, auf das Medium gedruckt ist. Ferner ist die Identifikationsmarkierung für Personen, welche die aufgezeichnete Information lesen, ein Schandfleck.

Die offengelegte japanische Patentveröffentlichung Nr. 5-124360 offenbart, dass eine magnetische Aufzeichnungsschicht zusätzlich auf einem Information anzeigenden Medium ausgebildet ist. Die in der magnetischen Aufzeichnungsschicht gespeicherte Information ist unsichtbar, und der Platz auf dem Aufzeichnungsmedium, in dem Information aufgezeichnet werden kann, wird nicht verringert, wenn die magnetische Aufzeichnungsschicht auf der Rückseite des Anzeigemediums ausgebildet wird. Jedoch wird die Aufzeichnungsvorrichtung kompliziert, wenn das Information anzeigende Medium in der Informationsverarbeitungs-Vorrichtung verwendet wird, die in der offengelegten japanischen Patentveröffentlichung Nr. 9-101864 offenbart wird. Überdies ist die magnetische Aufzeichnungsschicht mühsam zu handhaben, weil die magnetische Aufzeichnungsschicht leicht durch Magnetismus in Mitleidenschaft gezogen wird und daher sorgsam zu behandeln ist.

Aus diesen Gründen ist ein Bedürfnis nach einem löschbaren Aufzeichnungssystem vorhanden, in dem Information in einem löschbaren Aufzeichnungsmaterial frei wieder beschrieben werden kann und in welchem zusätzliche, auf dem Aufzeichnungsmaterial geschriebene Information in dem Aufzeichnungsmaterial hinzugefügt werden kann, um ein neues Dokument herzustellen.

EP-A-468237 offenbart ein Verfahren und eine Vorrichtung zum wieder beschreibbaren Aufzeichnen und Löschen und wieder beschreibbare Aufzeichnungsfolie. Die wieder beschreibbare Aufzeichnungsfolie umfasst eine Unterlage und eine über der Unterlage angeordnete Aufzeichnungsschicht. Diese Folien können Markierungen beinhalten, die zum Beispiel zum Steuern der Folienzufuhr oder der Löschbeginnzeit verwendet werden können, die von einer Vorrichtung zum wieder beschreibbaren Aufzeichnen mit einer Ermittlungseinrichtung, die zum Erkennen einer Markierung eingerichtet ist, durchgeführt werden.

US-A-4837071 offenbart ein Informations-Anzeigemedium, umfassend ein Substrat und eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht, in der sichtbare Bildinformation durch Anwendung von Wärme reversibel aufgezeichnet und gelöscht werden kann. Das Informations-Anzeigemedium kann Zeilen-Identifikationsmarkierungen zum Identifizieren von Farben von Mustern oder Positionsmarkierungen zum Positionieren des Informations-Anzeigemediums in Bezug auf das Grundbrett oder zum Bestimmen der Druckzeit eines Thermokopfes umfassen.

DE-A-3927826 offenbart einen löschbaren Aufzeichnungsträger zum Schreiben/Drucken und Löschen von Information. Der Träger umfasst einen maschinenlesbaren Code, welcher Code gelesen und ausgewertet wird, bevor der Vorgang des Schreibens/Druckens und des Löschens durchgeführt wird.

JP-A-09/101864 beschreibt einen Informationsverarbeiter zum Schreiben elektronischer Information in einem Dokument, indem von Hand geschriebene Information als elektronische Information gespeichert wird. Die Informationsverarbeitungs-Vorrichtung ist mit mehreren Information anzeigenden Medien, die aus Papier-ähnlichen Materialien bestehen, die in der Lage sind, auf wieder beschreibbare Weise unterschiedliche Information anzuzeigen und beizubehalten, mehreren Information speichernden Medien und einem Informationsaufzeichner versehen. Die Information wird durch die von der Hand ausgeübte Kraft eingegeben.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Demgemäß ist es ein Ziel der vorliegenden Erfindung, ein löschbares Aufzeichnungsmaterial bereitzustellen, in dem Bildinformation reversibel aufgezeichnet und gelöscht wird und in dem auf dem löschbaren Aufzeichnungsmaterial geschriebene zusätzliche Information in einen Speicher eingegeben werden kann, welcher die vorher in dem Aufzeichnungsmaterial aufgezeichnete Bildinformation speichert.

Ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein das Aufzeichnungsmaterial verwendendes Informationsaufzeichnungssystem bereitzustellen, in dem mittels einer Eingabevorrichtung auf dem Aufzeichnungsmaterial geschriebene zusätzliche Information in die vorher aufgezeichnete Bildinformation eingebracht werden kann und dann die vorherige Bildinformation und die zusätzliche Information in dem Aufzeichnungsmaterial ausgegeben werden.

Noch ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Informationsaufzeichnungsverfahren bereitzustellen, in dem mittels einer Eingabevorrichtung auf dem Aufzeichnungsmaterial geschriebene zusätzliche Information in die vorher aufgezeichnete Bildinformation eingebracht werden kann und dann die vorherige Bildinformation und die zusätzliche Information in dem Aufzeichnungsmaterial ausgegeben werden.

Um diese Ziele zu erreichen, erwägt die vorliegende Erfindung die Bereitstellung einer Zusammenstellung aus einem löschbaren Aufzeichnungsmaterial und einer Eingabevorrichtung für ein Bildaufzeichnungssystem, das in der Lage ist, auf dem löschbaren Aufzeichnungsmaterial geschriebene zusätzliche Information einzugeben, wobei

das löschbare Aufzeichnungsmaterial ein Substrat, eine löschbare Aufzeichnungsschicht, welche über dem Substrat liegend ausgebildet ist und in der Bildinformation wiederholt aufgezeichnet und gelöscht werden kann, und eine oder mehrere Markierungen, die dazu verwendet werden, zusätzlich auf dem Aufzeichnungsmaterial geschriebene Bildinformation einem Speicher einzugeben, umfasst, und

die Eingabevorrichtung derart ist, dass hinzuzufügende zusätzliche Information mit der Eingabevorrichtung auf dem Aufzeichnungsmaterial geschrieben werden kann, während Positionen der Eingabevorrichtung auf dem Aufzeichnungsmaterial unter Verwendung der Markierungen ermittelt werden, und dass sie in der Lage ist, die hinzugefügte Information zu übermitteln.

Die Markierung ist vorzugsweise unsichtbar, oder die optische Dichte des Aufzeichnungsmaterials, in dem die Markierung vorhanden ist, ist nicht größer als das Zweifache oder weniger der optischen Dichte des Aufzeichnungsmaterials, in dem die Markierung nicht vorhanden ist. Außerdem wird die Markierung vorzugsweise mit einem optischen Ermittlungsverfahren ermittelt.

Die Markierung beinhaltet vorzugsweise ein Infrarot-Absorptionsmittel, welches aus der Gruppe bestehend aus Oxiden, Sulfiden, Halogeniden und deren Komplexen ausgewählt ist, welche ein Element, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Nd, Yb, In, Sn und Zn beinhalten. Alternativ kann der Informationsträger ein Material beinhalten, welches Fluoreszenzlicht emittiert.

Das löschbare Aufzeichnungsmaterial beinhaltet vorzugsweise eine löschbare wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht, in der sichtbare Information durch Veränderungen der optischen Eigenschaften mittels Erwärmen reversibel aufgezeichnet und gelöscht werden kann. Die löschbare wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht ist vorzugsweise eine Schicht, die einen Leukofarbstoff und einen Farbentwickler beinhaltet, oder eine Schicht, die ein Harz und eine teilchenförmige organische Verbindung mit einem niedrigen Molekulargewicht beinhaltet.

Das löschbare Aufzeichnungsmaterial beinhaltet gegebenenfalls eine Grundschicht, eine Zwischenschicht und/oder eine Schutzschicht. Die Markierung kann in der Aufzeichnungsschicht, Grundschicht, Zwischenschicht und/oder Schutzschicht beinhaltet sein oder sie kann dazwischen oder auf dem Substrat ausgebildet sein. Das löschbare Aufzeichnungsmaterial kann eine Markierungsschicht beinhalten, welche eine Markierung beinhaltet.

Die Markierung kann ein Träger von Positionsinformation oder ein Träger von Identifikationsinformation sein. Überdies kann das Aufzeichnungsmaterial zwei oder mehr Markierungen oder zwei oder mehr Arten von Markierungen beinhalten.

Die vorliegende Erfindung schliesst auch ein Informationsaufzeichnungssystem und ein Informationsaufzeichnungsverfahren ein, welche das vorstehend erwähnte Aufzeichnungsmaterial verwenden.

Dieses und andere Ziele, Merkmale und Vorteil der vorliegenden Erfindung werden bei Erwägung der folgenden Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen ersichtlich werden.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine schematische Ansicht, welche eine Ausführungsform des Informationsaufzeichnungssystems der vorliegenden Erfindung veranschaulicht;

2 ist ein Schaubild, welches die Beziehung zwischen der Temperatur und der Bilddichte einer löschbaren wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung in einem Zyklus aus Aufzeichnen und Löschen eines Bildes veranschaulicht;

3 ist ein Schaubild, welches die Beziehung zwischen der Temperatur einer Aufzeichnungsschicht und der Transparenz von einer anderen löschbaren wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung in einem Zyklus aus Aufzeichnen und Löschen eines Bildes veranschaulicht;

4 ist eine schematische Ansicht, welche den Querschnitt einer Ausführungsform des löschbaren Aufzeichnungsmaterials der vorliegenden Erfindung veranschaulicht, in welcher eine Markierung in der Aufzeichnungsschicht beinhaltet ist;

5 ist eine schematische Ansicht, welche den Querschnitt einer anderen Ausführungsform des löschbaren Aufzeichnungsmaterials der vorliegenden Erfindung veranschaulicht, in welcher eine Markierung in der Schutzschicht beinhaltet ist;

6 ist eine schematische Ansicht, welche den Querschnitt von noch einer anderen Ausführungsform des löschbaren Aufzeichnungsmaterials der vorliegenden Erfindung veranschaulicht, in welcher eine Markierung in der Zwischenschicht beinhaltet ist;

7 ist eine schematische Ansicht, welche den Querschnitt von noch einer anderen Ausführungsform des löschbaren Aufzeichnungsmaterials der vorliegenden Erfindung veranschaulicht, in welcher eine Markierung in der Grundschicht beinhaltet ist;

8 ist eine schematische Ansicht, welche den Querschnitt einer weiteren Ausführungsform des löschbaren Aufzeichnungsmaterials der vorliegenden Erfindung veranschaulicht, in welcher zwei Arten von Markierungen in einer Schicht beinhaltet sind.

9 ist eine schematische Ansicht, welche den Querschnitt noch einer weiteren Ausführungsform des löschbaren Aufzeichnungsmaterials der vorliegenden Erfindung veranschaulicht, in welcher zwei Arten von Markierungen in verschiedenen Schichten beinhaltet sind.

10 ist eine schematische Ansicht, welche den Querschnitt noch einer weiteren Ausführungsform des löschbaren Aufzeichnungsmaterials der vorliegenden Erfindung veranschaulicht, welche eine Markierungsschicht beinhaltet;

11 ist eine schematische Ansicht, welche den Querschnitt noch einer weiteren Ausführungsform des löschbaren Aufzeichnungsmaterials der vorliegenden Erfindung veranschaulicht, welche zwei Markierungsschichten beinhaltet;

12 ist eine schematische Ansicht, welche den Querschnitt noch einer weiteren Ausführungsform des löschbaren Aufzeichnungsmaterials der vorliegenden Erfindung veranschaulicht, welche eine elastische Schicht beinhaltet;

13 ist eine schematische Ansicht, welche eine andere Ausführungsform des löschbaren Aufzeichnungsmaterials mit einer Markierung, in welcher Bildinformation aufgezeichnet ist, veranschaulicht;

14 ist eine schematische Ansicht, welche eine andere Ausführungsform der Markierung zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung veranschaulicht;

15 ist eine schematische Ansicht, welche ein Bild von Markierungen veranschaulicht, die von der Eingabevorrichtung der vorliegenden Erfindung aufgenommen werden;

16 ist eine schematische Ansicht, die veranschaulicht, wie eine Position der Eingabevorrichtung in dem Aufzeichnungsmaterial zu bestimmen ist;

17 ist eine schematische Ansicht zum Erklären eines anderen Verfahrens zur Positionsermittlung der vorliegenden Erfindung;

18 ist eine schematische Ansicht, die noch eine andere Ausführungsform der Markierung zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung veranschaulicht;

19 ist eine schematische Ansicht, die ein Bild der in 18 gezeigten Markierung zeigt, welches von einer Kamera der Eingabevorrichtung aufgenommen ist;

20 ist eine schematische Ansicht, die ein Bild von Markierungen zeigt, welches von einer Kamera der Eingabevorrichtung aufgenommen ist;

21 ist eine schematische Ansicht zum Erklären noch eines anderen Verfahrens zur Positionsermittlung der vorliegenden Erfindung;

22 ist eine schematische Ansicht, die eine Ausführungsform der Eingabevorrichtung der vorliegenden Erfindung veranschaulicht;

23 ist eine schematische Ansicht, die noch eine andere Ausführungsform der Markierung zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung veranschaulicht;

24 veranschaulicht Signale, die durch Abtasten der in 23 gezeigten Markierung mit der Eingabevorrichtung der vorliegenden Erfindung erhalten wurden;

25 ist eine schematische Ansicht, die eine weitere Ausführungsform der Markierung zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung veranschaulicht;

26 ist eine schematische Ansicht, die Signale veranschaulicht, die durch Abtasten der in 25 gezeigten Markierung mit der Eingabevorrichtung der vorliegenden Erfindung erhalten wurden.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Das löschbare Aufzeichnungsmaterial der Einheit der vorliegenden Erfindung ist ein löschbares Aufzeichnungsmaterial mit einer löschbaren Aufzeichnungsschicht und dient auch als eine Papier-ähnliche Vorrichtung mit einer Eingabefunktion.

Das löschbare Aufzeichnungsmaterial der Einheit der vorliegenden Erfindung beinhaltet mindestens eine löschbare Aufzeichnungsschicht und eine Markierung (das heißt, einen Informationsträger). Die Markierung kann eine Positionsmarkierung sein, welche eine Position in dem Aufzeichnungsmaterial anzeigt, sie kann eine das Aufzeichnungsmaterial identifizierende Medien-Identifikationsmarkierung sein oder eine Dokument-Identifikationsmarkierung (ein Träger von Seitenidentifikation), welche die Adressinformation eines Dokumentes in einem Speicher ist, wie der Name des Ordners, der Dokumentname, die Seitenzahl des Dokumentes und dergleichen, um das Dokument zu identifizieren. Das Aufzeichnungsmaterial kann die Positionsmarkierung, die Medien-Identifikationsmarkierung und auch die Dokument-Identifikationsmarkierung beinhalten.

Das Informationsaufzeichnungssystem, welches das löschbare Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung verwendet, in welchem zusätzliche, auf dem Aufzeichnungsmaterial geschriebene Information in die vorher aufgezeichnete Information eingebracht wird, um sie zusammen mit der vorher aufgezeichneten Bildinformation zu speichern und aufzuzeichnen, beinhaltet die folgenden Vorrichtungen:

  • (1) eine Speichervorrichtung (das heißt, einen Speicher), in welcher vorher aufgezeichnete Information (auf die hierin nachfolgend manchmal als Speicherinformation Bezug genommen wird) und zusätzliche, auf dem Aufzeichnungsmaterial geschriebene Information (auf die hierin nachfolgend als hinzugefügte Information Bezug genommen wird) gespeichert werden;
  • (2) eine Steuereinrichtung, welche die Speicherinformation und die hinzugefügte Information steuert;
  • (3) eine Eingabevorrichtung, durch welche die hinzugefügte Information auf dem Aufzeichnungsmaterial geschrieben wird, während ihre Position auf dem Aufzeichnungsmaterial unter Verwendung der Markierung ermittelt wird, und welche die hinzugefügte Information an eine Empfangsvorrichtung oder einen Eingabeanschluss sendet, wobei die Eingabevorrichtung eine Kamera zum Ermitteln eines optischen Bildes (einer Markierung) haben kann.

Die Eingabevorrichtung kann eine Funktion des Schreibens eines sichtbaren Bildes auf das Aufzeichnungsmaterial haben. Wenn aus Sicherheitsgründen ein sichtbares Bild nicht gewünscht wird, ist die Eingabevorrichtung vorzugsweise eine Vorrichtung, welche nicht ein sichtbares Bild auf dem Aufzeichnungsmaterial erzeugt.

Die Eingabevorrichtung kann eine Funktion des Erwärmens des Aufzeichnungsmaterials haben, um ein sichtbares Bild in der Aufzeichnungsschicht aufzuzeichnen, wenn ein löschbares wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial als die Aufzeichnungsschicht verwendet wird. Diese Eingabevorrichtung ist vorzuziehen, weil die hinzugefügte Information zusammen mit der vorher aufgezeichneten Information in dem Aufzeichnungsmaterial gelöscht werden kann.

  • (4) die vorstehend erwähnte Empfangsvorrichtung oder der Eingabeanschluss, welche die von der Eingabevorrichtung übermittelte hinzugefügte Information empfängt und die hinzugefügte Information zu der Steuereinrichtung oder einer Druckvorrichtung sendet (hierin nachfolgend wird auf die Empfangsvorrichtung und auch den Eingabeanschluss als die Empfangsvorrichtung Bezug genommen);
  • (5) die vorstehend erwähnte Druckvorrichtung, welche reversibel und wiederholt die Speicherinformation und die hinzugefügte Information in dem Aufzeichnungsmaterial aufzeichnet.

Das Informationsaufzeichnungssystem kann aus dem Aufzeichnungsmaterial, der Eingabevorrichtung, der Empfangsvorrichtung, der Steuereinrichtung und der Speichervorrichtung gebildet werden. Das Informationsaufzeichnungssystem kann eine Druckvorrichtung beinhalten.

Das Informationsaufzeichnungsverfahren in der vorliegenden Erfindung ist wie folgt.

Information, die dem vorher aufgezeichneten Bild in dem löschbaren Aufzeichnungsmaterial hinzugefügt werden soll, wird mit der Eingabevorrichtung geschrieben. Die hinzugefügte Information wird von der Eingabevorrichtung zu der Empfangsvorrichtung gesendet. Dann sendet die Empfangsvorrichtung die hinzugefügte Information zu der Steuereinrichtung oder der Druckvorrichtung. Die Steuereinrichtung fügt die hinzugefügte Information der vorher gespeicherten Information (das heißt, der vorher aufgezeichneten Information) hinzu. Die neue Information wird von der Druckvorrichtung in dem löschbaren Aufzeichnungsmaterial oder einem anderen löschbaren Aufzeichnungsmaterial aufgezeichnet. Wenn die neue Information aufgezeichnet wird, können auch Markierungen, welche zum Identifizieren von zusätzlicher Information, Materialidentifikationsinformation oder Dokumentidentifikationsinformation verwendet werden, in dem Aufzeichnungsmaterial aufgezeichnet werden. In diesem Fall können die Markierungen jedes Mal, wenn aufgezeichnete Information aufgezeichnet wird, frei wieder geschrieben werden. Die Markierungen sind vorzugsweise unsichtbar, so dass sich die Markierungen nicht mit der neuen Information überlappen.

Hierin nachfolgend werden die zum Ermitteln zusätzlicher Information verwendeten Markierungen hauptsächlich zu Zwecken der Erklärung erklärt.

Die vorliegende Erfindung wird mit Bezug auf 1 in Einzelheiten erklärt werden.

In 1 bezeichnen die Ziffern 1, 2, 3, 4 und 5 ein löschbares Aufzeichnungsmaterial, ein aufgezeichnetes Bild, zum Ermitteln zusätzlicher Information verwendete Markierungen, eine Informations-Eingabevorrichtung (das heißt, einen Aufzeichnungstift), eine Spur des Stiftes und eine Empfangsvorrichtung.

Das in 1 veranschaulichte Aufzeichnungsmaterial 1 hat das Bild 2, aber das Bild 2 kann in dem Aufzeichnungsmaterial 1 nicht aufgezeichnet sein. Das in das in 1 veranschaulichte System eingesetzte Aufzeichnungsmaterial 1 ist ein löschbares wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit einer Aufzeichnungsschicht, welche einen Leukofarbstoff und einen Farbentwickler beinhaltet und welche sich verfärbt oder entfärbt, indem sie in geeigneter Weise erwärmt oder abgekühlt wird, wie nachfolgend erwähnt werden wird.

Angenommen, mit einer Eingabevorrichtung wird von Hand an einer Stelle des Aufzeichnungsmaterials Information zusätzlich aufgezeichnet, und die hinzugefügte Information (die Spur der Eingabevorrichtung) wird zusätzlich in einen Speicher eingegeben, in welchem das frühere Bild 1 gespeichert wird. Derartige Aufzeichnung gab es vorher nicht.

Um die Position und die Form der hinzugefügten Information genau in einen Speicher einzugeben, muss ein Startpunkt der Eingabevorrichtung richtig ermittelt werden. Die ausführliche Beschreibung der Bestimmung des Startpunktes wird hier weggelassen, es können aber zum Beispiel die folgenden Verfahren zur Verfügung stehen:

  • (1) Es wird ein System mit einem Aufzeichnungsstift mit einer Übermittlungseinrichtung und einem Empfänger verwendet, und die Position des Aufzeichnungsstiftes wird von dem Empfänger ermittelt; und
  • (2) Ein Basispunkt, welcher zum Beispiel eine sichtbare Markierung ist, wird in dem Aufzeichnungsmaterial 1 bereitgestellt, und der Empfänger wird von der Eingabevorrichtung über die Position des Basispunktes informiert. Die Position (x-y Koordinaten) des Startpunktes der zusätzlichen Information in Bezug auf den Basispunkt wird ermittelt, während die Eingabevorrichtung über Markierungen hinweg geht. Die Position des Startpunktes wird der Empfangsvorrichtung übermittelt. Dann wird die zusätzliche Information wie folgt ermittelt.

In 1 hat das Aufzeichnungsmaterial 1 eine Markierung wie a1, a2, a3, b1, b2 und b3, welche zum Ermitteln von zusätzlicher Information verwendet wird. Der Aufzeichnungsstift 4 hat eine Ermittlungseinrichtung zum Ermitteln der Markierung. Zum Beispiel beinhaltet die Ermittlungseinrichtung eine Lichtquelle, einen Lichtempfänger, einen Prozessor und eine Übermittlungseinrichtung.

Nachdem der Startpunkt gesetzt wurde, wird die Information über die Bewegung des Aufzeichnungsstiftes 4 als die Nummern, bei welchen der Aufzeichnungsstift die X-Achse (b1, b2, b3, ...) und die Y-Achse (a1, a2, a3, ...) des Gitternetzes der Markierung 3 überquert, übermittelt. Die Bewegung des Aufzeichnungsstiftes 4 wird der Empfangsvorrichtung 6 nach jeder Bewegung, oder nachdem die Bewegungen eine bestimmte Zeit lang in einem Speicher gespeichert waren, übermittelt. Auf diese Weise wird die Spur des Aufzeichnungsstiftes 4, das heißt die aufgezeichnete Information, eingegeben.

Außerdem wird die Information über die Bewegungsrichtung des Aufzeichnungsstiftes 4 von dem Startpunkt aus ebenfalls eingegeben, zum Beispiel mittels einer Ermittlungseinrichtung an dem Startpunkt. Die Information kann von dem Aufzeichnungsstift 4 über die Luft oder mit einem Draht übermittelt werden. Die Markierungen der X-Achse können von denen der Y-Achse zum Beispiel durch Verwendung von nachstehend erwähnten zwei Arten von Markierungen unterschieden werden. Die Information über den Startpunkt, die Richtung und die Spur werden von der Empfangsvorrichtung 2 empfangen und dann zu einer Verarbeitungsvorrichtung gesendet, nachdem sie verarbeitet wurden. Auf diese Weise wird die hinzugefügte Information in den Speicher geschrieben, in welchem die ursprüngliche Bildinformation gespeichert worden ist.

Wenn mit dem Aufzeichnungsstift 4 auf dem Aufzeichnungsmaterial 1 geschrieben wird, das keine Bildinformation hat, dient das Aufzeichnungsmaterial 1 als eine einfache Eingabevorrichtung und die aufgezeichnete Information wird in ein Gebiet eines Speichers, der keine Bildinformation hat, oder in ein vorbestimmtes Gebiet des Speichers mit Bildinformation eingegeben. In diesem Fall wird das Erkennen des Startpunktes nicht benötigt.

Als nächstes wird ein anderes Verfahren zur Informationsermittlung erklärt.

13 ist eine schematische Ansicht, welche eine andere Ausführungsform des löschbaren Aufzeichnungsmaterials mit einer Markierung, in welcher Bildinformation wie Buchstaben und Abbildungen aufgezeichnet ist, veranschaulicht. In 13 stellen die Ziffern 1, 2, 2' und 3' ein löschbares Aufzeichnungsmaterial, Buchstabeninformation, Abbildungsinformation beziehungsweise Markierungen dar. Die Markierungen 3' sind erzeugt, um hinzugefügte Information zu erkennen. In dieser Ausführungsform sind die Markierungen 3' ein zweidimensionaler Code, das heißt, ein sogenannter QR-Code. Die Markierungen 3', die in 13 nur zum Zweck der Erklärung als sichtbar veranschaulicht sind, sind aus dem vorstehend erwähnten Grund vorzugsweise unsichtbar. Die Markierungen 3' können in dem gesamten Teil des Aufzeichnungsmaterials ausgebildet sein, wie in 14 gezeigt.

Die Eingabevorrichtung, welche wie ein Stift geformt ist, wie in 17 gezeigt, ermittelt ihre Position auf dem Aufzeichnungsmaterial, wenn zusätzliche Information hinzugefügt wird, und sendet die hinzugefügte Information zu der Empfangsvorrichtung. Die Eingabevorrichtung hat eine Kamera, um die Markierung aufzunehmen. In der Eingabevorrichtung sind ein Entschlüssler, welcher die Markierung entschlüsselt, und eine arithmetische Vorrichtung, welche ihre Position mittels der Bildinformation in dem von der Kamera aufgenommenen Bildfenster berechnet, bereitgestellt.

15 ist eine schematische Ansicht, welche ein von einer Informations-Eingabevorrichtung aufgenommenes Bild von Markierungen veranschaulicht. Der ganze Teil von nur einer Markierung 3'' wird in dem Zentrum des Bildfensters der Eingabevorrichtung ohne Weglassen bildlich erfasst. Die absolute Position der Markierung wird durch Entschlüsseln des Codes der Markierung erkannt. In 16 wird die Markierung 3'' als ein Kästchen 8 dargestellt. Die Ziffern 9 und 10 stellen Koordinaten (versetzte Koordinaten) des Kästchens 8 (das heißt, der Markierung 3'') in Bezug auf den Mittelpunkt des Bildfensters, das heißt der Position der Eingabevorrichtung, dar. Auf diese Weise kann die absolute Position der Eingabevorrichtung bestimmt werden. Diese Positionsinformation wird nach jeder Bewegung der Eingabevorrichtung zu der Empfangsvorrichtung oder dem Eingabeanschluss gesendet. Die gesamte Positionsinformation der hinzugefügten Information kann auf einmal in der Eingabevorrichtung gespeichert werden, und dann kann die gesamte Positionsinformation auf einmal zu der Empfangsvorrichtung gesendet werden.

17 ist eine schematische Ansicht zum Erklären eines anderen Verfahrens zur Positionsermittlung. In 17 stellen die Ziffern 3'', 4'' und 7 Markierungen, eine andere Eingabevorrichtung und eine Kamera dar. Die Eingabevorrichtung 4' wird vorstehend erklärt. Die Markierungen 3'' werden in Einzelheiten in 18 veranschaulicht. Wie vorstehend erwähnt, sind die Markierungen vorzugsweise unsichtbar, sind aber lediglich zum Zweck der Erklärung in den 17 und 18 als sichtbar veranschaulicht. In 18 beinhalten die Markierungen erste Markierungen wie 31, 32, 33 und 34, welche Positionsinformation tragen, und zweite Markierungen wie 31', 32', 33', 34', 35' und 36', welche die ersten Markierungen umgeben und nicht Positionsinformation tragen.

19 ist eine Ausführungsform des von der Kamera aufgenommenen Bildes, in welchem eine (die Markierung 31) der ersten Markierungen und vier zweite Markierungen (die Markierungen 31', 32', 34' und 35'), die in 18 gezeigt werden, auf dem Bildfenster der Kamera abgebildet werden. Die Position der Eingabevorrichtung 4' in Bezug auf den Mittelpunkt der ersten Markierung 31 kann bestimmt werden, indem eine oder mehrere der Positionen, Richtungen und Deformationsgrade der vier zweiten Markierungen 31', 32', 33' und 34' analysiert werden. Weil die absolute Position des Mittelpunktes der Positionsmarkierung 31 durch Entschlüsseln der Positionsmarkierung 31 bestimmt werden kann, kann die absolute Position der Eingabevorrichtung 4' bestimmt werden.

20 ist eine schematische Ansicht, die ein Bild von Positionsmarkierungen veranschaulicht, die von der Kamera der Eingabevorrichtung in einem anderen Ermittlungsverfahren der vorliegenden Erfindung aufgenommen werden. In diesem Fall ist um die ersten Markierungen herum keine zweite Markierung vorhanden, was unterschiedlich zu den in 17 gezeigten Markierungen ist. Wie in 20 gezeigt, kann, weil in dem Bildfenster mehrere Markierungen mit Positionsinformation vorhanden sind, die Position der Eingabevorrichtung in Bezug auf eine Markierung, welche eine von den Positionsmarkierungen in dem Bildfenster ist und die Positionsinformation aufweist, bestimmt werden. Daher kann die absolute Position der Eingabevorrichtung bestimmt werden.

21 ist eine schematische Ansicht zum Erklären noch eines anderen Verfahrens zur Positionsermittlung. Die Ziffern 11, 12, 13 und 14 stellen ein Aufzeichnungsmaterial, eine Eingabevorrichtung, eine Empfangsvorrichtung (oder einen Eingabeanschluss) und eine Steuereinrichtung (oder Drucker) dar. Die Position und hinzugefügte Information (das heißt, die Spur der Eingabevorrichtung), welche durch die Eingabevorrichtung 12 ermittelt werden, werden zu der Empfangsvorrichtung 13 gesendet. Dann sendet die Empfangsvorrichtung 13 die Information zu der Steuereinrichtung 14. Die Information wird mit oder ohne Draht von der Eingabevorrichtung 12 zu der Empfangsvorrichtung 13 gesendet. Wenn ein Draht verwendet wird, wird die Information von dem Eingabeanschluss 13 entgegengenommen, wogegen bei drahtloser Übermittlung die Information von der Empfangsvorrichtung 13 empfangen wird.

Die Struktur der Eingabevorrichtung 12 wird in 22 in Einzelheiten veranschaulicht. In 22 stellt Ziffer 81 eine Lichtquelle dar, Ziffer 92 stellt optische Fasern dar, welche Licht übermitteln, Ziffern 94 und 95 stellen eine erste und zweite Sammellinse dar, Ziffer 96 stellt ein Filter dar, Ziffer 85 stellt einen Photorezeptor dar und Ziffer 53 stellt eine Steuereinrichtung dar. Das Bezugslicht, welches von der ersten Sammellinse 94 gesammelt wird, wird zu einer Markierung 73 eingestrahlt. Das reflektierte Licht läuft durch die optische Faser 92 und wird von dem Photorezeptor 85 empfangen. Auf diese Weise wird die Markierung 73 ermittelt.

In dieser Ausführungsform hat das Aufzeichnungsmaterial Markierungen wie in 23 gezeigt, welche wie ein Gitter ausgebildet sind. Jede der vertikalen Linien und der horizontalen Linien des Gitters der Markierungen haben zwei oder mehr unterschiedliche Breiten, und die Markierungen werden angeordnet, wobei sie verschlüsselt werden. Außerdem haben die vertikalen Linien und die horizontalen Linien unterschiedliche Eigenschaften der Lichtabsorption. In 23 haben nur die vertikalen Linien zwei verschiedene Breiten und sind verschlüsselt, um die Zeichnung nicht kompliziert werden zu lassen. 24 veranschaulicht ein Beispiel von ermittelten Signalen, die durch Abtasten der in 23 gezeigten Markierungen mittels der Eingabevorrichtung 12 erhalten wurden.

Wie aus 24 zu verstehen ist, werden die verschiedenen Breiten der mehreren Markierungen ermittelt. Wie in 23 gezeigt, beinhalten die Markierungen breite Linien und enge Linien, welche gemäß einer Regel angeordnet sind, obwohl die Markierungen zufällig angeordnet zu sein scheinen. Daher kann die Position der Eingabevorrichtung bestimmt werden, indem die Signale für eine Abtastungsdauer wie in 24 gezeigt analysiert werden.

In Bezug auf die horizontalen Linien, welche Lichtabsorptionseigenschaften haben, die von denen der vertikalen Linien verschieden sind, werden die Markierungen in gleicher Weise ermittelt, indem ein anderes Filter verwendet wird, das zur Ermittlung der horizontalen Linien geeignet ist. Auf diese Weise können die horizontalen Linien unabhängig von den vertikalen Linien ermittelt werden. Auf diese Weise kann die Position (Spur) der Eingabevorrichtung bestimmt werden.

25 veranschaulicht eine andere Art von Markierung zur Verwendung in noch einem anderen Verfahren zur Positionsermittlung der vorliegenden Erfindung. Man sieht, dass die in 25 gezeigte Markierung ähnlich ist wie die in 23 gezeigte. Jedoch hat die Markierung in 25 unterschiedliche Reflexionsdichten, wogegen die Markierung in 23 unterschiedliche Breiten aufweist. Obwohl die horizontalen Linien der Markierung unterschiedliche Reflexionsdichten haben, werden die horizontalen Linien in 25 durch eine Art von Linie dargestellt, um die Zeichnung nicht zu kompliziert zu machen. 26 ist eine schematische Ansicht, die Signale veranschaulicht, die durch Abtasten von in 25 gezeigten Markierungslinien mit der Eingabevorrichtung erhalten wurden. Die Höhen der Signale der Markierungslinien hängen von den Reflexionsdichten der Markierungslinien ab. Weil die Markierungslinien gemäß einer Regel angeordnet sind, kann die Position der Eingabevorrichtung bestimmt werden, indem die Signale für eine Abtastungsdauer wie in 24 gezeigt analysiert werden. In Bezug auf die horizontalen Markierungslinien wird die Markierung in gleicher Weise wie vorstehend erwähnt durch Verwendung eines anderen Filters ermittelt. Auf diese Weise kann die Spur der Eingabevorrichtung ermittelt werden, das heißt, die hinzugefügte Information kann eingegeben werden.

Die Verschlüsselungsverfahren der Markierung können ein sogenanntes Verschlüsselungsverfahren der M-Reihe sein, welches eines der Verschlüsselungsverfahren ist.

Der Aufzeichnungsstift der Eingabevorrichtung ist nicht in besonderer Weise eingeschränkt. Zum Beispiel können ein Bleistift, ein Federhalter, ein Kugelschreiber, ein Filzschreiber, ein Zeiger (der nur ein Muster zieht) verwendet werden.

Wenn das Aufzeichnungsmaterial eine löschbare wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht hat und der Aufzeichnungsstift eine Erwärmungsvorrichtung hat, kann die hinzugefügte sichtbare Information in dem Aufzeichnungsmaterial 1 aufgezeichnet werden. Es ist praktisch, dass diese hinzugefügte Information zusammen mit der vorher in dem Aufzeichnungsmaterial aufgezeichneten Bildinformation gelöscht werden kann, wogegen wenn die hinzugefügte Information zum Beispiel mit einer Filzspitze aufgezeichnet wird, die hinzugefügte Information nicht zusammen mit der vorher in dem Aufzeichnungsmaterial aufgezeichneten Bildinformation gelöscht werden kann.

Die Markierung ist nicht auf eine besondere Form und ein besonderes Material beschränkt. Es können irgendwelche Formen und Materialien, welche erkannt werden können, als die Markierung benutzt werden. Wenn die Markierung auf der gleichen Seite des Aufzeichnungsmaterials vorhanden ist, auf welcher die löschbare Aufzeichnungsschicht ausgebildet ist, ist es bevorzugt, dass die Markierung sich nicht mit der Bildinformation überlappt. Daher ist die Markierung vorzugsweise im Wesentlichen nicht sichtbar. Die optische Dichte des Teils des Aufzeichnungsmaterials in welchem die Markierung vorhanden ist, welche mit dem Macbeth-Reflexionsdensitometer RD-914 gemessen wird, ist das Zweifache oder weniger der optischen Dichte des Teils des Aufzeichnungsmaterials, in dem die Markierung nicht vorhanden ist.

Die Markierung ist vorzugsweise aus einem Material erzeugt, welches optisch ermittelt werden kann und welches mit dem blossen Auge kaum zu erkennen ist. Zum Beispiel können vorzugsweise Materialien verwendet werden, welche Licht wie Infrarotlicht in dem Maß absorbieren, dass die Absorption von Licht ermittelt werden kann, und solche Materialien, welche durch Absorbieren von Licht angeregt werden und Fluoreszenzlicht in dem Maß emittieren, dass die emittierte Fluoreszenz ermittelt werden kann.

Die Materialien, welche Licht wie Infrarotlicht in dem Maß absorbieren, dass die Absorption ermittelt werden kann, sind vorzugsweise Materialien, welche eine geringe Absorption des sichtbaren Lichtes haben und anderes Licht als das sichtbare Licht absorbieren können. Die Markierung wird aus einem ersten Teil gebildet, der aus einem oder mehreren dieser Materialien besteht und welcher spezifisches (nicht sichtbares) Licht absorbiert, und aus einem zweiten Teil, welcher das Licht reflektiert. Information kann ermittelt werden, indem der Unterschied zwischen der optischen Dichte des ersten Teils und der optischen Dichte des zweiten Teils ermittelt wird, wenn mit dem spezifischen Licht gemessen wird. Außerdem ist der erste Teil kaum mit dem blossen Auge von dem zweiten Teil zu unterscheiden, weil der Unterschied der optischen Dichten davon in dem Gebiet des sichtbaren Lichtes sehr gering ist. Licht, das zur Ermittlung von Information der Markierung verwendet wird, ist vorzugsweise Infrarotlicht, weil es die in dem Aufzeichnungsmaterial verwendeten Materialien nicht wie Ultraviolettlicht zerstört.

Organische Materialien, die als solche Infrarot-Absorptionsmittel dienen, beinhalten Cyaninfarbstoffe, Naphthochinonfarbstoffe, Phthalocyaninfarbstoffe, Anthrachinonfarbstoffe, Diolfarbstoffe, Triphenylmethanfarbstoffe und dergleichen. Diese Materialien weisen Absorption im Bereich des sichtbaren Lichtes auf und haben daher eine rötlich-beige Farbe. In der vorliegenden Erfindung werden bevorzugt anorganische Materialien verwendet, welche sichtbares Licht kaum absorbieren und Infrarotlicht absorbieren. Geeignete anorganische Materialien beinhalten Verbindungen, die mindestens eines der Elemente Nd, Yb, In, Sn und Zn beinhalten. Insbesondere die Metalle der Elemente und Oxide, Sulfide und Halogenide der Elemente und dergleichen sind bevorzugter. Weil diese Verbindungen eine weiße Farbe oder eine hellblaue Farbe haben, können sie bevorzugt verwendet werden, um die Markierung unsichtbar zu machen.

Spezifische Beispiele der Verbindungen beinhalten Ytterbiumoxid, Zinnoxid, Zinkoxid, Ytterbiumsulfid, Zinksulfid, Ytterbiumchlorid, Indiumchlorid, Zinnchlorid, Zinkchlorid, Ytterbiumbromid, Indiumbromid, Indium-Zinn-Oxide und Mischungen eines Indium-Zinn-Oxids mit einem aus Aluminiumoxid, Bariumsulfat, Siliciumdioxid und Calciumcarbonat.

Außerdem sind Säuresalze, die mindestens eines der Elemente Yb, In, Sn und Zn beinhalten, als Infrarot-Absorptionsmittel zu bevorzugen. Spezifische Beispiele davon beinhalten Ytterbiumsulfat, Zinksulfat, Indiumsulfat, Ytterbiumnitrat, Zinnnitrat, Ytterbiumperchlorat, Ytterbiumcarbonat, Zinkcarbonat, Indiumcarbonat, Ytterbiumacetat, Zinkacetat, Zinnacetat, Ytterbiumnicotinat, Ytterbiumphosphat, Zinkphosphat, Zinnphosphat, Ytterbiumoxalat, Zinkoxalat, Zinnoxalat und dergleichen.

Die Materialien zur Verwendung in der Markierung, welche durch Absorbieren von Licht angeregt werden können und Fluoreszenzlicht emittieren (hierin nachfolgend wird auf diese Materialien als Fluoreszenzlicht emittierende Materialien oder Verbindungen Bezug genommen) beinhalten Materialien, die mittels der spezifischen Wellenlänge des emittierten Lichtes oder des Unterschiedes der Stärke des emittierten Lichtes erkannt werden können. Vorzugsweise werden die Materialien durch Infrarotlicht angeregt und emittieren Fluoreszenzlicht, weil Infrarotlicht ungleich UV-Licht die in dem Aufzeichnungsmaterial beinhalteten Materialien nicht verschlechtert.

Organische Metallverbindungen, die mindestens Nd als ein optisches Element beinhalten, werden als das Material beispielhaft genannt, welches Infrarotlicht absorbiert und Fluoreszenzlicht emittiert. Geeignete organische Verbindungen zur Verwendung in den organischen Metallverbindungen beinhalten Carbonsäureverbindungen, Ketonverbindungen, Etherverbindungen, Aminverbindungen. Spezifische Beispiele der organischen Metallverbindungen beinhalten Neodymcinnamat, Neodymnaphtoat und dergleichen. Außerdem sind organische Metallverbindungen bevorzugter, die Nd und Yb beinhalten. Spezifische Beispiele davon beinhalten Komplexsalze von Neodym und Ytterbium von Zimtsäure, Komplexsalze von Neodym und Ytterbium von Benzoesäure, Komplexsalze von Neodym und Ytterbium von Naphthoesäure und dergleichen.

Außerdem können Sauerstoff-haltige Säuresalzverbindungen, die eines oder mehrere aus Nd, Yb und Er beinhalten, als die Materialien, welche Infrarotlicht absorbieren und Fluoreszenzlicht emittieren, verwendet werden. Spezifische Beispiele von Sauerstoff-haltigen Säuresalzverbindungen beinhalten Phosphorsäure-Salzverbindungen, Vanadinsäure-Salzverbindungen, Borsäure-Salzverbindungen, Molybdänsäure-Salzverbindungen und dergleichen.

Ferner können auch Verbindungen, welche Fe und Er als optisch aktive Elemente beinhalten und welche eines oder mehrere Elemente, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Sc, Ga, Al, In, Y, Bi, Ce, Gd, Lu und La beinhalten, als das Material verwendet werden, welches Infrarotlicht absorbiert und Fluoreszenzlicht emittiert. Ferner können auch Verbindungen, welche Yb als ein optisch aktives Element beinhalten und welche eines oder mehrere Elemente, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Sc, Ga, Al, In, Y, Bi, Ce, Gd, Lu und La beinhalten, verwendet werden. Überdies können organische Verbindungen, in welchen eines oder mehrere Seltenerdelemente, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Nb, Yb und Er, eine organische, Infrarotlicht absorbierende Verbindung tragen, auch verwendet werden. Spezifische Beispiele von solchen Infrarotlicht absorbierenden organischen Verbindungen beinhalten Polymethinfarbstoffe, Anthrachinonfarbstoffe, Diolfarbstoffe, Phthalocyaninfarbstoffe, Indophenolfarbstoffe, Azofarbstoffe und dergleichen.

Die vorstehend zur Verwendung in der Markierung erwähnten Verbindungen werden allein oder in Kombination verwendet.

In der vorliegenden Erfindung können zwei oder mehr Arten von Markierungen verwendet werden, um für genauere Positionsinformation zu sorgen.

Mehrere Markierungen können zum Beispiel erzeugt werden, indem Markierungslinien mit unterschiedlichen Eigenschaften der Lichtabsorption unter Verwendung von Materialien mit unterschiedlichen Eigenschaften der Lichtabsorption ausgebildet werden, oder indem Markierungslinien mit unterschiedlichen Breiten erzeugt werden.

Außerdem können mehrere Markierungen auch erzeugt werden, indem Markierungslinien mit unterschiedlichen optischen Eigenschaften unter Verwendung von mehreren vorstehend erwähnten, Fluoreszenzlicht emittierenden Materialien verwendet werden.

Mehrere Arten von Markierungen, von denen eine eines oder mehrere der Materialien mit Eigenschaften der Lichtabsorption beinhaltet und eine andere davon eines oder mehrere der Fluoreszenzlicht emittierenden Materialien beinhaltet, werden vorzugsweise verwendet. Dieser Typ von mehreren Arten von Markierungen hat die folgenden Vorteile:

  • (1) für die mehreren Arten von Markierungen verwendete Materialien können aus unterschiedlichen Materialien ausgewählt werden; und
  • (2) da mehrere Verfahren zum Ermitteln von Information verwendet werden, kann genaue Positionsinformation erhalten werden.

Bei diesem Typ von mehreren Markierungen werden die ein Fluoreszenzlicht emittierendes Material beinhaltenden Markierungen vorzugsweise in Bezug auf das Substrat weiter oben als die ein Infrarot-Absorptionsmittel beinhaltenden Markierungen angebracht, um zu verhindern, dass das emittierte Fluoreszenzlicht von der ein Infrarot-Absorptionsmittel beinhaltenden Markierung absorbiert wird. Das Verfahren zum Herstellen der Markierungen wird später beschrieben werden.

In der vorliegenden Erfindung sind die Form und das Muster der Markierungen nicht besonders beschränkt, wenn Information, wie Positionsinformation, mittels der Markierung erhalten werden kann.

Als nächstes wird die löschbare Aufzeichnungsschicht erklärt, in welcher Bildinformation reversibel aufgezeichnet und gelöscht wird.

Geeignete Aufzeichnungsverfahren, die zum Aufzeichnen von Bildern in der löschbaren Aufzeichnungsschicht verwendbar sind, beinhalten thermisches Aufzeichnen, magnetisches Aufzeichnen, photochromes Aufzeichnen, elektrochromes Aufzeichnen und dergleichen. Insbesondere ist thermisches Aufzeichnen bevorzugt, bei dem sichtbare Information durch Erwärmen unter Verwendung von Veränderungen der optischen Eigenschaften aufgezeichnet und gelöscht werden kann. Dieses löschbare thermische Aufzeichnen kann in den folgenden Aufzeichnungsschichten durchgeführt werden:

  • (1) einer Schicht, beinhaltend einen Leukofarbstoff und einen Farbentwickler (auf die hierin nachfolgend als die Aufzeichnungsschicht vom Leukofarbstoff-Typ Bezug genommen wird)
  • (2) einer Harzschicht, beinhaltend eine teilchenförmige organische Verbindung mit einem niedrigen Molekulargewicht (auf die hierin nachfolgend als die Aufzeichnungsschicht vom Transparent-Undurchsichtig-Typ Bezug genommen wird)
  • (3) einer Schicht, beinhaltend eine Flüssigkristall-Verbindung mit einem niedrigen Molekulargewicht oder eine Flüssigkristall-Verbindung mit einem hohen Molekulargewicht (auf die hierin nachfolgend als die Aufzeichnungsschicht vom Flüssigkristall-Typ Bezug genommen wird)

Die Aufzeichnungsschicht vom Leukofarbstoff-Typ kann erzeugt werden, indem mindestens ein Leukofarbstoff und ein Farbentwickler in einem Bindemittelharz dispergiert werden. Geeignete Leukofarbstoffe zur Verwendung in der Aufzeichnungsschicht vom Leukofarbstoff-Typ beinhalten bekannte Farbstoff-Vorläufer wie zum Beispiel Phthalidverbindungen, Azaphthalidverbindungen, Fluoranverbindungen Phenothiazinverbindungen und Leukoauraminverbindungen. Spezifische Beispiele der Leukofarbstoffe beinhalten bekannte Materialien, die in der offengelegten japanischen Patentveröffentlichung Nr. 5-124360 beschrieben werden.

Geeignete Farbentwickler zur Verwendung in der Aufzeichnungsschicht vom Leukofarbstoff-Typ beinhalten Verbindungen mit einer Kombination einer Struktur, die eine Funktion aufweist, die in der Lage ist, den Leukofarbstoff zu färben, wie eine phenolische Hydroxylgruppe, eine Carboxylgruppe, Phosphorsäuregruppe und dergleichen, und einer Struktur, die in der Lage ist, die Kohäsionskraft der Moleküle zu steuern, wie eine Struktur mit einer langen Kohlenwasserstoffgruppe. Der Verbindungsteil der Strukturen kann eine zweiwertige Gruppe beinhalten, die ein Heteroatom beinhaltet. Außerdem kann die langkettige Kohlenwasserstoffgruppe eine zweiwertige Gruppe beinhalten, die ein Heteroatom oder eine aromatische Kohlenwasserstoffgruppe beinhaltet. Spezifische Beispiele der Farbentwickler beinhalten bekannte Materialien, die in den offengelegten japanischen Patentveröffentlichungen Nr. 5-124360, 9-290566, 9-323479, 10-67177, 10-95175 und 10-11944 beschrieben werden.

Spezifische Beispiele des Harzes zur Verwendung als das Bindemittelharz in der Aufzeichnungsschicht vom Leukofarbstoff-Typ beinhalten Polyvinylchlorid, Polyvinylacetat, Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymere, Polyvinylacetal, Polyvinylbutyral, Polycarbonate, Polyarylate, Polysulfone, Polyethersulfone, Polyphenylenoxid, Fluor-haltige Harze, Polyimide, Polyamide, Polyamidimide, Polybenzimidazol, Polystyrol, Styrolcopolymer, Phenoxyharze, Polyester, aromatische Polyester, Polyurethane, Polyacrylate, Polymethacrylate, (Meth)acrylsäureester-Copolymere, Maleinsäureester-Copolymere, Epoxyharze, Alkydharze, Siliconharze, phenolische Harze, Polyvinylalkohole, modifizierte Polyvinylalkohole, Polyvinylpyrrolidon, Polyethylenoxid, Polypropylenoxid, Methylcellulose, Ethylcellulose, Carboxymethylcellulose, Hydroxyethylcellulose, Stärke, Gelatine und Kasein.

Um die Festigkeit der Aufzeichnungsschicht vom Leukofarbstoff-Typ zu erhöhen, können eines oder mehrere Vernetzungsmittel dorthinein zugesetzt werden, um die Schicht zu vernetzen. Geeignete Vernetzungsmittel beinhalten zum Beispiel Verbindungen mit einer Isocyanatgruppe, Polyamid, Epichlorhydrinharze, Verbindungen mit einer Epoxygruppe, Glyoxal und Zirkoniumverbindungen.

Überdies kann die Aufzeichnungsschicht vom Leukofarbstoff-Typ unter Verwendung eines Elektronenstrahl-vernetzbaren Harzes oder eines UV-härtbaren Harzes erzeugt werden. Geeignete Harze zur Verwendung als Elektronenstrahl-vernetzbare Harze oder UV-härtbare Harze beinhalten Verbindungen mit einer ethylenisch ungesättigten Bindung.

Spezifische Beispiele der Verbindungen beinhalten die folgenden:

  • (1) Poly(meth)acrylate von aliphatischen, alicyclischen oder aromatischen mehrwertigen Alkoholen oder Polyalkylenglycolen;
  • (2) Poly(meth)acrylate von mehrwertigen Alkoholen, in denen ein Polyalkylenoxid einem aliphatischen, alicyclischen oder aromatischen mehrwertigen Alkohol hinzugefügt ist.
  • (3) Polyester-Poly(meth)acrylate;
  • (4) Polyurethan-Polyacrylate;
  • (5) Epoxy-Poly(meth)acrylate;
  • (6) Polyamid-Poly(meth)acrylate;
  • (7) Poly(meth)acryloyloxyalkyl-Phosphorsäureester;
  • (8) Vinylverbindungen oder Dienverbindungen mit einer (Meth)acryloylgruppe in ihrer Seitenkette oder an ihrer Endposition;
  • (9) (Meth)acrylatverbindungen, Vinylpyrrolidon-Verbindungen, (Meth)acryloylverbindungen mit einer einzigen funktionellen Gruppe.
  • (10) Cyanoverbindungen mit einer ethylenisch ungesättigten Bindung;
  • (11) Mono- oder Polycarbonsäuren mit einer ethylenisch ungesättigten Bindung und deren Alkalimetallsalze, Ammoniumsalze, Aminsalze und dergleichen.
  • (12) Acrylamide oder Alkyl-substituierte (Meth)acrylamide mit einer ethylenisch ungesättigten Bindung und deren Polymere;
  • (13) Vinyllactame und Polyvinyllactame;
  • (14) Mono- oder Polyether mit einer ethylenisch ungesättigten Bindung und deren Ester;
  • (15) Ester von Alkoholen mit einer ethylenisch ungesättigten Bindung;
  • (16) Polyalkohole mit einer ethylenisch ungesättigten Bindung und deren Ester;
  • (17) aromatische Verbindungen mit einer oder mehreren ethylenisch ungesättigten Bindungen, wie Styrol und Divinylbenzol;
  • (18) Polyorganosiloxane mit einer (Meth)acryloyloxygruppe in ihrer Seitenkette oder an ihrer Endposition;
  • (19) Siliconverbindungen mit einer ethylenisch ungesättigten Bindung;
  • (20) Polymere oder Oligoester(meth)acrylat-modifizierte Verbindungen der Verbindungen von (1) bis (19); und dergleichen.

Wenn die Aufzeichnungsschicht vom Leukofarbstoff-Typ unter Verwendung eines UV-härtbaren Harzes erzeugt wird, wird in Kombination ein Photopolymerisations-Initiator verwendet. Spezifische Beispiele des Photopolymerisations-Initiators beinhalten Acetophenone wie Di- oder Trichloracetophenon; 1-Hydroxycyclohexylphenylketon, Benzophenon, Michler's Keton, Benzoin, Benzoin-Alkylether, Benzylmethylketal, Tetramethylthiurammonosulfid, Thioxanthone, Azoverbindungen, Diaryliodoniumsalze, Triarylsulfoniumsalze, Bis(trichlormethyl)triazin und dergleichen Verbindungen.

Die Aufzeichnungsschicht vom Leukofarbstoff-Typ, die eine oder mehrere von diesen Leukofarbstoffen und einen oder mehrere von diesen Farbentwicklern beinhaltet, färbt oder entfärbt sich reversibel gemäß den Abläufen wie in 2 gezeigt.

Wenn in 2 die Aufzeichnungsschicht vom Leukofarbstoff-Typ, die in einem nicht gefärbten Zustand A ist, erwärmt wird, beginnt die Aufzeichnungsschicht sich bei einer Temperatur, die nicht niedriger als eine Bilderzeugungstemperatur T1 ist, zu färben, bei welcher mindestens eines aus einem Elektronen spendenden farbbildenden Mittel und einem Elektronen aufnehmenden Farbentwickler geschmolzen wird, und erreicht dann einen geschmolzenen, gefärbten Zustand B. Wenn die Aufzeichnungsschicht in dem geschmolzenen, gefärbten Zustand B schnell auf Raumtemperatur abgekühlt wird, behält die Aufzeichnungsschicht den geschmolzenen Zustand und erreicht einen abgekühlten gefärbten Zustand C, in welchem das Elektronen spendende farbbildende Mittel und der Elektronen aufnehmende Farbentwickler beinahe fest geworden sind. Es hängt von der Abkühlgeschwindigkeit ab, ob die Aufzeichnungsschicht in dem gefärbten Zustand bleibt, und wenn die Aufzeichnungsschicht allmählich abgekühlt wird, kehrt die Aufzeichnungsschicht in den nicht gefärbten Zustand A zurück (eine gepunktete Linie B-A) oder sie erreicht einen halbgefärbten Zustand, in welchem die Bilddichte der Aufzeichnungsschicht im Vergleich zu der Bilddichte der Aufzeichnungsschicht in dem abgekühlten gefärbten Zustand C verhältnismäßig niedrig ist. Wenn die Aufzeichnungsschicht in dem abgekühlten gefärbten Zustand C wieder erwärmt wird, beginnt sich die Aufzeichnungsschicht bei einer Temperatur, die nicht niedriger als die Bildlöschtemperatur T2 und niedriger als T1 ist, zu entfärben und erreicht einen nicht gefärbten Zustand E (gestrichelte Linie C-D-E). Wenn die Aufzeichnungsschicht in dem nicht gefärbten Zustand E auf Raumtemperatur abgekühlt wird, kehrt die Aufzeichnungsschicht in den nicht gefärbten Zustand A zurück. Die Temperaturen T1 und T2 hängen von den Materialien des farbbildenden Mittels und des Farbentwicklers ab. Demgemäß kann eine Aufzeichnungsschicht mit der gewünschten Temperatur T1 und T2 erhalten werden, indem in geeigneter Weise ein farbbildendes Mittel und ein Farbentwickler ausgewählt werden. Die Bilddichten der Aufzeichnungsschicht in den gefärbten Zuständen B und C sind nicht notwendiger Weise dieselben.

Als nächstes wird die Aufzeichnungsschicht vom Transparent-Undurchsichtig-Typ, beinhaltend eine Harzschicht, die eine teilchenförmige organische Verbindung mit einem niedrigen Molekulargewicht beinhaltet, erklärt werden.

Die Aufzeichnungsschicht vom Transparent-Undurchsichtig-Typ verändert reversibel ihre Transparenz (das heißt, sie erreicht auf reversible Weise einen transparenten Zustand und einen undurchsichtigen Zustand) in Abhängigkeit von der Temperatur der Aufzeichnungsschicht, da sich die Eigenschaften der Lichtstreuung der Aufzeichnungsschicht in Abhängigkeit von deren Temperatur verändern.

Geeignete Harze zur Verwendung in der Aufzeichnungsschicht vom Transparent-Undurchsichtig-Typ beinhalten ein Harz, welches eine Schicht bilden kann, in welcher organische Verbindungen mit niedrigem Molekulargewicht dispergiert sind und welche gute Transparenz behalten kann, wenn die Aufzeichnungsschicht einen transparenten Zustand erreicht. Daher hat das Harz vorzugsweise eine gute Transparenz, eine gute mechanische Stabilität und eine gute Filmbildungseigenschaft. Spezifische Beispiele eines solchen Harzes beinhalten Polyvinylchlorid; Vinylchlorid-Copolymere wie Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymere, Vinylchlorid-Vinylacetat-Maleinsäure-Copolymere, Vinylchlorid-Acrylat-Copolymer; Vinylidenchlorid-Copolymere, wie Polyvinylidenchlorid, Vinylidenchlorid-Vinylchlorid-Copolymere und Vinylidenchlorid-Acrylnitril-Copolymere; Polyester; Polyamide; und Polyacrylate, Polymethacrylate und Poly(meth)acrylat-Copolymere; Siliconharze und dergleichen.

Geeignete organische Materialien mit niedrigem Molekulargewicht zur Verwendung in der Aufzeichnungsschicht vom Transparent-Undurchsichtig-Typ beinhalten ein organisches Material mit niedrigem Molekulargewicht, das in der Aufzeichnungsschicht in Form von Teilchen vorliegt und einen Schmelzpunkt von etwa 30 bis etwa 200°C und bevorzugter von etwa 50 bis etwa 150°C hat. Spezifische Beispiele des organischen Materials mit niedrigem Molekulargewicht beinhalten Alkanole; Alkandiole; halogenierte Alkanole und halogenierte Alkandiole; Alkylamine; Alkane; Alkene; Alkine; halogenierte Alkane; halogenierte Alkene; halogenierte Alkine; Cycloalkane; Cycloalkene; Cycloalkine; gesättigte oder ungesättigte Monocarbonsäuren und gesättigte oder ungesättigte Dicarbonsäuren und deren Ester, Amide oder Ammoniumsalze, gesättigte oder ungesättigte halogenierte Fettsäuren und deren Ester, Amide und Ammoniumsalze; Allylcarbonsäuren und deren Ester, Amide und Ammoniumsalze; halogenierte Allylcarbonsäuren und deren Ester, Amide und Ammoniumsalze; Thioalkohole; Thiocarbonsäuren und deren Ester, Amide und Ammoniumsalze; Carbonsäureester von Thioalkohol und dergleichen. Diese Materialien können allein oder in Kombination verwendet werden. Überdies ist die Anzahl der Kohlenstoffatome in diesen Materialien von etwa 10 bis etwa 60, bevorzugt von etwa 10 bis etwa 38, und noch bevorzugter von etwa 10 bis etwa 30. Die Alkoholgruppen in den vorstehend erwähnten Estern können gesättigt, ungesättigt oder halogeniert sein. Die organischen Materialien mit niedrigem Molekulargewicht zur Verwendung in der Aufzeichnungsschicht beinhalten vorzugsweise mindestens eine der Atomgruppen wie -OH, -COOH, -CONH2, -COOR, -NH-, -NH2, -S-, -S-S-, -O-, ein Halogenatom oder dergleichen.

Um den Temperaturbereich zu verbreitern, in welchem die Aufzeichnungsschicht einen transparenten Zustand erreichen kann, werden die organischen Materialien mit niedrigem Molekulargewicht außerdem miteinander oder mit anderen Materialien, die einen anderen Schmelzpunkt haben, kombiniert. Die Materialien sind in den offengelegten japanischen Patentveröffentlichungen Nr. 63-39378, 63-130380, 2-1363 und 3-2089 offenbart worden, sind aber nicht darauf beschränkt.

Die Aufzeichnungsschicht vom Transparent-Undurchsichtig-Typ, die eines oder mehrere dieser Harze und eines oder mehrere dieser organischen Materialien mit niedrigem Molekulargewicht beinhaltet, erreicht durch den Vorgang wie in 3 gezeigt auf reversible Weise einen transparenten Zustand und einen undurchsichtigen Zustand.

In 3 ist die Temperatur der Aufzeichnungsschicht entlang der horizontalen Achse aufgetragen, und die Transparenz der Aufzeichnungsschicht ist längs der vertikalen Achse aufgetragen. Wenn die Aufzeichnungsschicht (in einem Zustand A) mit einem undurchsichtigen Zustand bei einer Raumtemperatur von T0 auf T2 erwärmt wird, erreicht die Aufzeichnungsschicht einen transparenten Zustand (einen Zustand B). Die Aufzeichnungsschicht in dem Zustand B wird auf Raumtemperatur abgekühlt und die Aufzeichnungsschicht behält den transparenten Zustand (einen Zustand C). Wenn die Aufzeichnungsschicht in dem Zustand C auf eine Temperatur oberhalb von T3 erwärmt wird, erreicht die Aufzeichnungsschicht einen halbtransparenten Zustand (einen Zustand D). Dann wird die Aufzeichnungsschicht in dem Zustand D abgekühlt, und die Aufzeichnungsschicht kehrt nicht in den transparenten Zustand (Zustand C) zurück, sondern sie kehrt in den undurchsichtigen Zustand (Zustand A) zurück. Wenn die Aufzeichnungsschicht in dem undurchsichtigen Zustand auf eine Temperatur zwischen T1 und T2 erwärmt und dann auf die Raumtemperatur von unter T0 abgekühlt wird, kann die Aufzeichnungsschicht einen Zwischenzustand zwischen einem transparenten Zustand und einem undurchsichtigen Zustand erreichen.

Als nächstes wird die Aufzeichnungsschicht vom Flüssigkristall-Typ erklärt werden.

Die Aufzeichnungsschicht vom Flüssigkristall-Typ beinhaltet einen Flüssigkristall mit niedrigem oder einen mit hohem Molekulargewicht. Geeignete Flüssigkristalle mit hohem Molekulargewicht beinhalten Flüssigkristalle vom Hauptkettentyp oder vom Seitenkettentyp, in denen ein Mesogen (ein Molekül mit Flüssigkristall-Eigenschaften) in deren Hauptkette oder Seitenkette beinhaltet ist. Die Flüssigkristalle mit hohem Molekulargewicht werden allgemein hergestellt, indem eine polymerisierbare Mesogenverbindung (das heißt, ein Mesogen-Monomer) polymerisiert wird, oder indem eine reaktive Mesogenverbindung einem reaktiven Polymer, wie hydrierten Polysiliconen und dergleichen zugesetzt wird. Diese Verfahren sind in Makromol. Chem., 179, p.273 (1978), Eur. Poly. J., 18, p.651 (1982) und in Mol. Cryst. Liq. Christ., 169, p.167 (1989) offenbart worden. Die Flüssigkristalle mit hohem Molekulargewicht zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung können mit einem Verfahren ähnlich den darin beschriebenen Verfahren hergestellt werden.

Geeignete Mesogenmonomere oder reaktive Mesogenverbindungen beinhalten Verbindungen, in denen eine Gruppe wie Acrylatgruppen, Methacrylatgruppen oder eine Vinylgruppe vorzugsweise über eine Alkyl-Spacergruppe mit einer vorbestimmten Länge mit einem starren Molekül (das heißt, einem Mesogen), wie den Molekülen vom Biphenyltyp, vom Phenylbenzoat-Typ, Cyclohexylbenzyltyp, Azoxybenzoltyp, Azobenzoltyp, Azomethintyp, Phenylpyridintyp, Diphenylacetylentyp, Biphenylbenzoattyp, Cyclohexylbiphenyltyp, Terphenyltyp und dergleichen kombiniert ist.

In der vorliegenden Erfindung kann die Markierung an jeder Position des Aufzeichnungsmaterials erzeugt werden, es ist jedoch bevorzugt, dass die Markierung und die löschbare Aufzeichnungsschicht auf der gleichen Seite des Substrates des Aufzeichnungsmaterials vorhanden sind. Wenn ein solches Aufzeichnungsmaterial verwendet wird, kann die Struktur einer Vorrichtung zur Informationsaufzeichnung vereinfacht werden, wenn mehrere Aufzeichnungsmaterialien zur gleichen Zeit verarbeitet werden, während sie übereinander gelegt sind.

In der vorliegenden Erfindung kann die Markierung in der löschbaren Aufzeichnungsschicht erzeugt werden. 4 ist eine schematische Ansicht, die den Querschnitt einer Ausführungsform des löschbaren Aufzeichnungsmaterials der vorliegenden Erfindung mit einer Markierung darin veranschaulicht. In 4 ist eine löschbare Aufzeichnungsschicht 12 mit einer Markierung 13 auf einem Substrat 11ausgebildet. Die Ziffern 14 und 15 bezeichnen eine Zwischenschicht und eine Schutzschicht.

Die Schutzschicht 15 kann erzeugt werden, um die Aufzeichnungsschicht 12 davor zu schützen, Abrieb zu erleiden. Die Markierung 13 kann in der Schutzschicht 15 ausgebildet sein.

5 ist eine schematische Ansicht, die den Querschnitt einer anderen Ausführungsform des löschbaren Aufzeichnungsmaterials der vorliegenden Erfindung veranschaulicht, in dem eine löschbare Aufzeichnungsschicht 12, eine Zwischenschicht 14 und eine Schutzschicht 15 auf einem Substrat 11 in dieser Reihenfolge übereinander gelegt sind, wobei eine Markierung 13 in der Schutzschicht 15 beinhaltet ist. Irgendeine Schicht, die im Wesentlichen keine Absorption im Infrarotbereich aufweist, kann in der vorliegenden Erfindung als die Schutzschicht 15 verwendet werden, vorzugsweise wird jedoch eine Schicht verwendet, die ein vernetztes Harz beinhaltet.

Vernetzte Harze können durch Erwärmen einer Mischung aus einem Vernetzungsmittel und einem vernetzbaren Harz mit einer aktiven Gruppe, die mit dem Vernetzungsmittel beim Erwärmen reagiert, erhalten werden.

Spezifische Beispiele eines solchen wärmevernetzbaren Harzes beinhalten Harze mit einer aktiven Gruppe wie einer Hydroxygruppe, einer Carboxygruppe und dergleichen, zum Beispiel Phenoxyharze, Polyvinylbutyralharze, Celluloseacetatpropionat und Celluloseacetatbutyrat. Außerdem kann ein Copolymer von einem Monomer mit einer aktiven Gruppe wie einer Hydroxygruppe, einer Carboxygruppe und dergleichen und einem anderen Monomer verwendet werden. Spezifische Beispiele von solch einem Monomer beinhalten Vinylchlorid-Vinylacetat-Vinylalkohol-Copolymere, Vinylchlorid-Vinylacetat-Hydroxypropylacrylat-Copolymere und Vinylchlorid-Vinylacetat-Maleinsäureanhydrid-Copolymere.

Geeignete Vernetzungsmittel, welche diese Harze durch Erwärmen vernetzen können, beinhalten zum Beispiel Isocyanatverbindungen, Aminharze, phenolische Harze, Amine und Epoxyverbindungen. Zum Beispiel beinhalten spezifische Beispiele von solchen Isocyanatverbindungen Polyisocyanatverbindungen mit mehreren Isocyanatgruppen wie Hexamethylendiisocyanat (HDI), Toluylendiisocyanat (TDI), Xylylendiisocyanat (XDI) und Addukte von diesen Isocyanatverbindungen mit Trimethylolpropan und dergleichen, Verbindungen dieser Isocyanatverbindungen vom Biuret-Typ, Verbindungen dieser Isocyanatverbindungen vom Isocyanurat-Typ und blockierte Isocyanatverbindungen dieser Isocyanatverbindungen.

Was die Zusatzmenge der Vernetzungsmittel angeht, beträgt das Verhältnis der Anzahl der in dem Harz beinhalteten aktiven Gruppen zu der Anzahl der in dem Vernetzungsmittel beinhalteten funktionellen Gruppen vorzugsweise von etwa 0,01 bis etwa 1, um gute Wärmefestigkeit der Schutzschicht und gute Eigenschaften der Bilderzeugung/Löschung der Aufzeichnungsschicht zu behalten.

Außerdem kann ein Vernetzungsbeschleuniger, welcher ein für diese Art von Reaktion nützlicher Katalysator ist, auch verwendet werden. Spezifische Beispiele davon beinhalten tertiäre Amine wie 1,4-Diazabicyclo-(2,2,2)-octan, und Metallverbindungen wie organische Zinnverbindungen.

Vernetzung kann auch durch Anwendung eines Elektronenstrahles oder von ultraviolettem Licht durchgeführt werden. Geeignete Monomere zur Verwendung bei der Vernetzung durch Elektronenstrahl und der UV-Vernetzung beinhalten die folgenden, sind aber nicht darauf beschränkt:

Monomere mit einer funktionellen Gruppe:

Methylmethacrylat, Ethylmethacrylat, n-Butylmethacrylat, Isobutylmethacrylat, tert.-Butylmethacrylat, 2-Ethylhexylmethacrylat, Laurylmethacrylat, Tridecylmethacrylat, Stearylmethacrylat, Cyclohexylmethacrylat, Benzylmethacrylat, Methacrylsäure, 2-Hydroxyethylmethacrylat, 2-Hydroxypropylmethacrylat, Dimethylaminoethylmethacrylat, Methylchloridsalze von Dimethylaminoethylmethacrylat, Diethylaminoethylmethacrylat, Glycidylmethacrylat, Tetrahydrofurfurylmethacrylat, Allylmethacrylat, 2-Ethoxyethylmethacrylat, 2-Ethylhexylacrylat, 2-Ethoxyethylacrylat, 2-Ethoxyethoxyethylacrylat, 2-Hydroxyethylacrylat, 2-Hydroxypropylacrylat, Dicyclopentenylethylacrylat, N-Vinylpyrrolidon, Vinylacetat und dergleichen.

Monomere mit zwei funktionellen Gruppen:

Ethylenglycoldimethacrylat, Triethylenglycoldimethacrylat, Tetraethylenglycoldimethacrylat, 1,3-Butylenglycoldimethacrylat, 1,6-Hexandioldimethacrylat, 1,4-Butandioldiacrylat, 1,6-Hexandioldiacrylat, 1,9-Nonandioldiacrylat, Neopentylglycoldiacrylat, Tetraethylenglycoldiacrylat, Tripropylenglycoldiacrylat, Polypropylenglycoldiacrylat, Diacrylatester von einem Addukt von Bisphenol A mit Ethylenoxid, Glycerinmethacrylat-acrylat, Diacrylatester von einem Addukt von Neopentylglycol mit zwei Molen Propylenoxid, Diethylenglycoldiacrylat, Polyethylenglycol (400) – Diacrylat, Diacrylatester von einem Ester von Hydroxypivalat und Neopentylglycol, 2,2-Bis(4-acryloyloxydiethoxyphenyl)propan, Neopentylglycoldiadipatdiacrylat, Diacrylatester von einem Addukt von Neopentylglycolhydroxypivalat mit &egr;-Caprolacton, 2-(2-Hydroxy-1,1-dimethylethyl)-5-hydroxymethyl-5-ethyl-1,3-dioxandiacrylat, Tricyclodecandimethyloldiacrylat, Addukte von Tricyclodecandimethyloldiacrylat mit &egr;-Caprolacton, 1,6-Hexandiolglycidyletherdiacrylat und dergleichen.

Monomere mit drei oder mehr funktionellen Gruppen:

Trimethylolpropantrimethacrylat, Trimethylolpropantriacrylat, Acrylatester von einem Addukt von Glycerin mit Propylenoxid, Trisacryloyloxyethylphosphat, Pentaerythritacrylat, Triacrylatester von einem Addukt von Trimethylolpropan mit drei Molen Propylenoxid, Dipentaerythritpolyacrylat, Polyacrylatester von einem Addukt von Dipentaerythrit mit &egr;-Caprolacton, Dipentaerythritpropionattriacrylat, Triacrylatester von mit Hydroxypivalaldehyd modifiziertem Dimethylolpropan, Dipentaerythritpropionattetraacrylat, Ditrimethylolpropantetraacrylat, Dipentaerythritpropionatpentaacrylat, Dipentaerythrithexaacrylat, Addukte von Dipentaerythrithexaacrylat mit &egr;-Caprolacton und dergleichen.

Oligomere

Addukte von Bisphenol A mit Diepoxyacrylsäure und dergleichen.

Wenn ein Harz unter Verwendung von UV-Licht vernetzt wird, können einer oder mehrere der folgenden Photopolymerisations-Initiatoren und Photopolymerisations-Beschleuniger verwendet werden.

Spezifische Beispiele von solchen Photopolymerisations-Initiatoren beinhalten:

Benzoinether wie Isobutylbenzoinether, Isopropylbenzoinether, Benzoinethylether und Benzoinmethylether; &agr;-Acyloximester wie 1-Phenyl-1,2-propandion-2-(o-ethoxycarbonyl)oxim; Benzylketale wie 2,2-Dimethoxy-2-phenylacetophenon und Benzylhydroxycyclohexylphenylketon; Acetophenonderivate wie Diethoxyacetophenon und 2-Hydroxy-2-methyl-1-phenylpropan-1-on; und Ketone wie Benzophenon, 1-Chlorthioxanthon, 2-Chlorthioxanthon, Isopropylthioxanthon, 2-Methylthioxanthon und 2-Chlorbenzophenon. Diese Photopolymerisations-Initiatoren werden allein oder in Kombination verwendet.

Der Gehalt des Photopolymerisations-Initiators in der Aufzeichnungsschicht oder der Schutzschicht ist vorzugsweise von etwa 0.005 bis etwa 1.0 Gewichtsteilen, und bevorzugter von etwa 0.01 bis etwa 0.5 Gewichtsteilen pro 1 Gewichtsteil des Monomers oder Oligomers.

Geeignete Photopolymerizations-Beschleuniger beinhalten aromatische tertiäre Amine und aliphatische Amine. Spezifische Beispiele von solchen Photopolymerizations-Beschleunigern beinhalten p-Dimethylaminobenzoesäureisoamylester, p-Dimethylaminobenzoesäureethylester und dergleichen. Diese werden allein oder in Kombination verwendet. Der Gehalt des Photopolymerisations-Beschleunigers in der Aufzeichnungsschicht oder der Schutzschicht ist vorzugsweise von etwa 0.1 bis etwa 5 Gewichtsteilen, und bevorzugter von etwa 0.3 bis etwa 3 Gewichtsteilen pro 1 Gewichtsteil des Photopolymerizations-Initiators.

Geeignete Lichtquellen, die zum Einstrahlen von UV-Licht verwendbar sind, beinhalten Quecksilberdampflampen, Metall-Halogenlampen, Galliumlampen, Quecksilber-Xenon-Lampen, Blitzlampen und dergleichen. Die Lichtquelle sollte so ausgewählt werden, dass das Spektrum des von der Lichtquelle eingestrahlten UV-Lichtes dem Absorptionsspektrum des Photopolymerizations-Initiators und des Photopolymerizations-Beschleunigers entspricht. Die Bestrahlungsbedingungen des UV-Lichtes, wie die Ausgangsleistung der Lampe, die Bestrahlungsbreite und die Zufuhrgeschwindigkeit (das heißt, die Bestrahlungszeit) sollten so festgelegt werden, dass das verwendete Harz auf sichere Weise vernetzt werden kann.

Elektronenstrahl-Bestrahlungsvorrichtungen, die zum Vernetzen von Harzen verwendbar sind, beinhalten Elektronenstrahl-Bestrahlungsvorrichtungen vom abtastenden und vom nicht abtastenden Typ. Eine geeignete Vorrichtung wird abhängig von der Bestrahlungsfläche und der zum Vernetzen der zu vernetzenden Schicht benötigten Bestrahlungsdosis ausgewählt. Bestrahlungsbedingungen wie der Elektronenstrahlstrom, die Bestrahlungsbreite und die Bestrahlungsgeschwindigkeit sollten in Abhängigkeit von der zum Vernetzen des verwendeten Harzes benötigten Bestrahlungsdosis festgelegt werden.

In der vorliegenden Erfindung kann eine Zwischenschicht zwischen der Aufzeichnungsschicht und der Schutzschicht ausgebildet werden, um das Zusammenheften der Aufzeichnungsschicht und der Schutzschicht zu verbessern, um die Aufzeichnungsschicht davor zu schützen, durch das Aufbeschichten der Beschichtungsflüssigkeit für die Schutzschicht verschlechtert zu werden, und um das Auswandern von in der Schutzschicht beinhalteten Additiven in die Aufzeichnungsschicht zu verhindern. Der Träger von Positionsinformation kann in der Zwischenschicht erzeugt werden.

6 ist eine schematische Ansicht, welche den Querschnitt von noch einer anderen Ausführungsform des löschbaren Aufzeichnungsmaterials der vorliegenden Erfindung veranschaulicht, in welcher eine löschbare Aufzeichnungsschicht 12, eine Zwischenschicht 14 und eine Schutzschicht 15 in dieser Reihenfolge über ein Substrat 11 gelegt sind, wobei eine Markierung 13 in der Zwischenschicht 14 beinhaltet ist. Die vorstehend erwähnten Harze zur Verwendung in der Aufzeichnungsschicht 12 können auch für die Zwischenschicht 14 verwendet werden.

Das Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung kann eine Grundschicht, die wärmeisolierend ist, zwischen dem Substrat und der Aufzeichnungsschicht beinhalten, um zum Aufzeichnen von Bildern aufgebrachte Wärme wirkungsvoll zu nutzen, um das Zusammenhaften des Substrates mit der Aufzeichnungsschicht zu verbessern und um das Auswandern der Materialien der Beschichtungsflüssigkeit für die Aufzeichnungsschicht in das Substrat zu verhindern. Die wärmeisolierende Grundschicht kann zum Beispiel erzeugt werden, indem eine Flüssigkeit aufbeschichtet wird, in der organische oder anorganische hohle Teilchen in der Lösung eines Bindemittelharzes dispergiert sind. Die Markierung 13 kann auch in der Grundschicht erzeugt werden.

7 ist eine schematische Ansicht, welche den Querschnitt von noch einer weiteren Ausführungsform des Aufzeichnungsmaterials der vorliegenden Erfindung veranschaulicht, in welcher eine Grundschicht 16, eine löschbare Aufzeichnungsschicht 12, eine Zwischenschicht 14 und eine Schutzschicht 15 in dieser Reihenfolge über ein Substrat 11 gelegt sind, wobei ein Träger für Positionsinformation 13 in der Grundschicht 16 ausgebildet ist.

In der vorliegenden Erfindung können Additive wie Füllstoffe, Gleitmittel, Tenside, Dispergiermittel und dergleichen in der Schutzschicht 15, der Zwischenschicht 14, der Aufzeichnungsschicht 12 und der Grundschicht 16 beinhaltet sein. Vorzugsweise sind die Additive Materialien, welche das Auslesen der Information der Markierung nicht stören, das heißt, welche keine Absorption im Infrarot-Bereich haben.

Geeignete Füllstoffe zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung beinhalten anorganische Füllstoffe und organische Füllstoffe. Spezifische Beispiele der anorganischen Füllstoffe beinhalten Carbonate, wie Calciumcarbonat und Magnesiumcarbonat; Silikate, wie Kieselsäureanhydrid, hydratisierte Kieselsäure, hydratisiertes Aluminiumsilikat und hydratisiertes Calciumsilikat; Metallhydroxide wie Aluminiumhydroxid und Eisenhydroxid; Metalloxide wie Zinkoxid, Indiumoxid, Aluminiumoxid, Siliciumdioxid, Zirkoniumoxid, Zinnoxid, Ceroxid, Eisenoxid, Antimonoxid, Bariumoxid, Calciumoxid, Wismutoxid, Nickeloxid, Magnesiumoxid, Chromoxid, Manganoxid, Tantaloxid, Nioboxid, Thoriumoxid, Hafniumoxid, Molybdänoxid, Eisenferrit, Nickelferrit, Kobaltferrit, Bariumtitanat und Kaliumtitanat; Metallsulfide und Metallsulfate wie Zinksulfid und Bariumsulfat; Metallcarbide wie Titancarbid, Siliciumcarbid, Molybdäncarbid, Wolframcarbid und Tantalcarbide; und Metallnitride wie Aluminumnitrid, Siliciumnitrid, Bornitrid, Zirconiumnitrid, Vanadinnitrid, Titannitrid, Niobnitrid und Galliumnitrid.

Spezifische Beispiele der organischen Füllstoffe beinhalten Siliconharze, Celluloseharze, Epoxyharze, Nylonharze, phenolische Harze, Polyurethanharze, Harnstoffharze, Melaminharze, Polyesterharze, Polycarbonatharze, Styrolharze wie Polystyrolharze, Styrol-Isopren-Copolymere und Styrol-Vinylbenzol-Copolymere; Acrylharze wie Vinylidenchlorid-Acryl-Copolymere, Acryl-Urethan-Copolymere und Ethylen-Acryl-Copolymere; Polyethylenharze, Formaldehydharze wie Benzoguanamin-Formaldehydharze und Melamin-Formaldehydharze; und Polymethylmethacrylatharze und Vinylchloridharze.

Diese Füllstoffe könne allein oder in Kombination verwendet werden. Außerdem können die Füllstoffe komplexe Teilchen sein. Die Füllstoffe können irgendeine Form, wie kugelförmige, granuläre, Platten- und Nadelformen aufweisen.

Der Gehalt des Füllstoffs in jeder Schicht beträgt vorzugsweise 1 bis 95 Vol.-%, und bevorzugter von 5 bis 75 Vol.-%.

Spezifische Beispiele der Gleitmittel zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung beinhalten synthetische Wachse, wie Esterwachse, Paraffinwachse und Polyethylenwachse; pflanzliche Wachse wie gehärtetes Rhizinusöl; tierische Wachse wie gehärteten Rindertalg; höhere Alkohole wie Stearylalkohol und Behenylalkohol; höhere Fettsäuren wie Margarinsäure, Laurylsäure, Myristinsäure, Palmitinsäure, Stearinsäure und Behensäure; Ester von höheren Fettsäuren wie Sorbitan-Fettsäureester; und Amide wie Stearylamid, Oleylamid, Laurylamid, Ethylenbisstearylamid, Methylenbisstearylamid und Methylolstearylamid.

Der Gehalt der Gleitmittel in jeder Schicht beträgt vorzugsweise von 0.1 bis 95 Gew.-%, und bevorzugter von 1 bis 75 Gew.-%.

Die Zwischenschicht und die Schutzschicht können ein organisches UV-Absorptionsmittel in einer Menge von 0.5 bis 10 Gewichtsteilen pro 100 Gewichtsteile des darin beinhalteten Bindemittelharzes beinhalten.

Spezifische Beispiele des organischen UV-Absorptionsmittels beinhalten: UV-Absorptionsmittel vom Benzotriazol-Typ

  • 2-(2'-Hydroxy-5'-methylphenyl)benzotriazol,
  • 2-(2'-Hydroxy-5'-t-butylphenyl)benzotriazol,
  • 2-(2'-Hydroxy-3',5'-di-t-butylphenyl)benzotriazol,
  • 2-(2'-Hydroxy-3'-t-butyl-5'-methylphenyl)benzotriazol,
  • 2-(2'-Hydroxy-5'-octoxyphenyl)benzotriazol,
  • 2-(2'-Hydroxy-3',5'-di-t-butylphenyl)-5-chlorbenzotriazol,
  • 2-(2'-Hydroxy-3'-t-butyl-5'-methylphenyl)-5-chlorbenzotriazol, und
  • 2-(2'-Hydroxy-5'-ethoxyphenyl)benzotriazol.

UV-Absorptionsmittel vom Benzophenon-Typ

  • 2,4-Dihydroxybenzophenon,
  • 2-Hydroxy-4-methoxybenzophenon,
  • 2-Hydroxy-4-n-octoxybenzophenon,
  • 2-Hydroxy-4-dodecyloxybenzophenon,
  • 2,2'-Dihydroxy-4-methoxybenzophenon,
  • 2,2'-Dihydroxy-4,4'-dimethoxybenzophenon,
  • 2,2',4,4'-Tetrahydroxybenzophenon,
  • 2-Hydroxy-4-methoxy-2'-carboxybenzophenon,
  • 2-Hydroxy-4-oxybenzylbenzophenon,
  • 2-Hydroxy-4-chlorbenzophenon,
  • 2-Hydroxy-4-methoxybenzophenon-5-sulfonsäure,
  • 2-Hydroxy-4-methoxybenzophenon-5-sulfonsäure-Natriumsalz und
  • 2,2-Dihydroxy-4,4'-dimethoxybenzophenon-5-sulfonsäure-Natriumsalz.

UV-Absorptionsmittel vom Salicylsäureester-Typ

  • Phenylsalicylat,
  • p-Octylphenylsalicylat,
  • p-t-Butylphenylsalicylat,
  • Carboxyphenylsalicylat,
  • Methylphenylsalicylat,
  • Dodecylphenylsalicylat,
  • 2-Ethylhexylphenylsalicylat und
  • Homomenthylphenylsalicylat.

UV-Absorptionsmittel vom Cyanacrylat-Typ

  • 2-Ethylhexyl-2-cyan-3,3'-diphenylacrylat und
  • Ethyl-2-cyan-3,3'-diphenyl acrylat.

UV-Absorptionsmittel vom p-Aminobenzoesäure-Typ

  • p-Aminobenzoesäure,
  • Glyceryl-p-aminobenzoat,
  • Amyl-p-dimethylaminobenzoat und
  • Ethyl-p-dihydroxypropylbenzoat.

UV-Absorptionsmittel vom Zimtsäure-Typ

  • 2-Ethylhexyl-p-methoxycinnamat und
  • 2-Ethoxyhexyl-p-methoxycinnamat.

Andere UV-Absorptionsmittel

  • 4-t-Butyl-4'-methoxy-dibenzoylmethan Urocansäure,
  • Ethylurocanat und dergleichen.

In der vorliegenden Erfindung können zwei oder mehrere Markierungen in dem Aufzeichnungsmaterial beinhaltet sein. 8 ist eine schematische Ansicht, welche den Querschnitt des Aufzeichnungsmaterials einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung veranschaulicht, in welcher zwei Markierungen 13 und 13b in der Zwischenschicht 14 beinhaltet sind. Genau so gut wie in der Zwischenschicht 14können mehrere Markierungen auch in der Aufzeichnungsschicht 12, der Schutzschicht 15 oder der Grundschicht 16 beinhaltet sein.

Außerdem können mehrere Markierungen in dem Aufzeichnungsmaterial so beinhaltet sein, dass die Markierungen in mehreren Schichten beinhaltet sind. 9 ist eine schematische Ansicht, welche den Querschnitt des Aufzeichnungsmaterials einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung veranschaulicht, in welcher zwei Markierungen 13 und 13b in der Zwischenschicht 14 beziehungsweise der Schutzschicht 15 beinhaltet sind. Die Markierungen 13 und 13b können genau so gut wie in der Zwischenschicht 14 und der Schutzschicht 15 in irgendwelchen unterschiedlichen Schichten beinhaltet sein.

In der vorliegenden Erfindung kann die Markierung als eine Markierungsschicht ausgebildet sein, die eine oder mehrere Arten von Markierungen beinhaltet. 10 ist eine schematische Ansicht, welche den Querschnitt des Aufzeichnungsmaterials von noch einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung veranschaulicht, in welcher eine löschbare Aufzeichnungsschicht 12, eine Markierungsschicht 17, eine Zwischenschicht 14 und eine Schutzschicht 15 in dieser Reihenfolge auf einem Substrat 11 übereinander gelegt sind. Die Markierungsschicht 17 kann an irgendeiner Stelle erzeugt werden, jedoch wird die Schicht 17 in Bezug auf das Substrat 11 vorzugsweise an einer Stelle über der Aufzeichnungsschicht 12 ausgebildet, um den Vorteil zu erhalten, dass Information darin klar erkannt werden kann.

In dem Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung können auch mehrere Markierungsschichten erzeugt werden. 11 ist eine schematische Ansicht, welche den Querschnitt des Aufzeichnungsmaterials von noch einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung veranschaulicht, in welcher zwei Markierungsschichten 17 und 17b zwischen der Aufzeichnungsschicht 12 und der Zwischenschicht 14 ausgebildet sind.

Das Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung kann eine elastische Schicht beinhalten, um die Bildung von ungleichmäßigen Bildern in der Aufzeichnungsschicht zu verhindern.

12 ist eine schematische Ansicht, welche den Querschnitt des Aufzeichnungsmaterials von noch einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung veranschaulicht, in welcher eine elastische Schicht 18, eine löschbare Aufzeichnungsschicht 12, die eine Markierung 13 beinhaltet, eine Zwischenschicht 14 und eine Schutzschicht 15 in dieser Reihenfolge auf einem Substrat 11 übereinander gelegt sind.

Wenn die elastische Schicht 18 erzeugt wird, können Rauhigkeiten der Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials, welche durch die Erzeugung des Trägers für Positionsinformation verursacht sind und welche die Bildung von ungleichmäßigen Bildern in der Aufzeichnungsschicht bewirken, beinahe plan gemacht werden, wenn Bilder zum Beispiel unter Verwendung eines Thermokopfes erzeugt werden. Das liegt daran, dass die elastische Schicht sich an der Stelle verformt, an welcher die Markierung gebildet wird, wenn ein Druck zur Erzeugung von Bildern angewendet wird.

Spezifische Beispiele der Materialien zur Verwendung in der elastischen Schicht beinhalten Materialien wie Siliconkautschuke, Butadienkautschuke, Urethankautschuke, Isoprenkautschuke, Nitril-Butadien-Kautschuke, hochgesättigte Nitrilkautschuke, Ethylen-Propylen-Kautschuke, Fluor-haltige Kautschuke, Styrol-Butadien-Kautschuke, Chloroprenkautschuke, Acrylkautschuke, chlorsulfonierte Polyethylenkautschuke, chlorierte Polyethylenkautschuke, Ethylen-Acryl-Kautschuke, Epichlorhydrinkautschuke, Polysulfidkautschuke, UV-vernetzbare Harze mit elastischen Eigenschaften und dergleichen.

In der vorliegenden Erfindung können Mikro-Hohlteilchen verwendet werden, um die elastische Schicht 18 zu erzeugen. Die Mikro-Hohlteilchen sind Materialien, in welchen Luft und/oder andere Gase in einer aus einem thermoplastischen Harz hergestellten Schale eingeschlossen sind. Spezifische Beispiele der thermoplastischen Harze zur Verwendung als die Schale beinhalten Polystyrol, Polyvinylchlorid, Polyvinylidenchlorid, Polyvinylacetat, Ester von Polyacrylsäure, Polyacrylnitril, Polybutadien und deren Copolymere und dergleichen. Unter diesen Harzen sind hauptsächlich aus Vinylidenchlorid und Acrylnitril bestehende Copolymere zu bevorzugen.

In der vorliegenden Erfindung kann die Markierung mit einem oder mehreren Druckverfahren erzeugt werden, wie Tiefdruck, Siebdruck, Rotations-Siebdruck, Offsetdruck, Thermotransfer-Aufzeichnung, elektrophotographische Aufzeichnung, Tintenstrahldrucken und dergleichen. Die zum Erzeugen der Markierung verwendeten Druckfarben oder Toner beinhalten vorzugsweise ein Bindemittelharz mit hohem Molekulargewicht.

Das Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung ist vorzugsweise bogenförmig, kartenförmig oder Etiketten-förmig.

Hierin vorstehend wird die vorliegende Erfindung mit Bezug auf die Positionsmarkierungen erklärt, jedoch kann auch die Identifikationsmarkierung unter Verwendung der Materialien und Verfahren ähnlich den vorstehend erwähnten erzeugt werden. Wenn zusätzliche, auf dem Aufzeichnungsmaterial geschriebene Information eingegeben wird, wird zuerst die Position in einem Speicher bestimmt, in dem die zusätzliche Information gespeichert werden soll, indem die Medienidentifikationsmarkierung und die Dokumentidentifikationsmarkierung verwendet werden. Dann wird die zusätzliche Information in der Stelle des Speichers gespeichert. Die Identifikationsmarkierung beinhaltet zum Beispiel einen oder mehrere Strichcodes, Marken, Bilder und Buchstaben.

Nachdem diese Erfindung allgemein beschrieben wurde, kann ein weiteres Verständnis mit Bezug auf bestimmte spezifische Beispiele erhalten werden, welche hierin lediglich zum Zweck der Veranschaulichung geboten werden und nicht als beschränkend gedacht sind. In den Beschreibungen in den folgenden Beispielen stellen die Zahlen Gewichtsverhältnisse in Teilen dar, wenn nicht ausdrücklich anders vermerkt.

BEISPIELE Beispiel 1 (Verfahren zum Herstellen einer Grundschicht)

Eine Mischung aus den folgenden Komponenten wurde pulverisiert und unter Verwendung einer Kugelmühle dispergiert, um eine Beschichtungsflüssigkeit für eine Grundschicht herzustellen. wärmeausdehnbare feine Hohlteilchen 15 (Micropearl® F30, hergestellt von Matsumoto Yushi Seiyaku Co., Ltd.) Polyvinylbutyral 5 Ethylalkohol 70 Toluol 30

Eine Grundschicht wurde mittels einer Drahtbügels erzeugt, indem die Beschichtungsflüssigkeit für eine Grundschicht aufbeschichtet wurde und dann die aufbeschichtete Flüssigkeit getrocknet wurde.

(Erzeugung der löschbaren wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht)

Eine Mischung aus den folgenden Komponenten wurde pulverisiert und unter Verwendung einer Kugelmühle dispergiert, um eine Beschichtungsdispersion für eine löschbare wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht herzustellen. 2-Anilino-3-methyl-6-dibutylaminofluoran 2 N-(4-Hydroxyphenyl)-6-(N'-octadecylureido)hexanamid 8 Lösung eines Acrylpolyolharzes in Tetrahydrofuran (Feststoffgehalt 15 Gew.-%) 70

Zehn (10) Teile Coronate® HL, hergestellt von Nippon Polyurethane Industry Co., Ltd. (eine Ethylacetat-Lösung eines Hexamethylendiisocyanates vom Addukt-Typ, Feststoffgehalt 75%) wurden zu der auf diese Weise hergestellten Dispersion gegeben, und die Mischung wurde gut gemischt, um eine Beschichtungsflüssigkeit für eine löschbare wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht (das heißt, eine Beschichtungsflüssigkeit für eine Aufzeichnungsschicht vom Leukofarbstoff-Typ) herzustellen.

Eine löschbare wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht wurde erzeugt, indem die Beschichtungsflüssigkeit für eine Aufzeichnungsschicht mit einem Drahtbügel aufbeschichtet wurde, die aufbeschichtete Flüssigkeit bei 100°C 2 Minuten lang getrocknet wurde und dann die gebildete Schicht 24 h lang bei 60°C erwärmt wurde.

(Verfahren zum Herstellen einer Zwischenschicht)

Die folgenden Komponenten wurden gemischt, um eine Beschichtungsflüssigkeit für eine Zwischenschicht herzustellen. Lösung eines Acrylpolyols in Methylethylketon 30 (Viosorb® 130, hergestellt von Kyodo Chemical Co., Ltd., Feststoffgehalt 15%) (2-Hydroxy-4-n-octoxy)benzophenon 4 Coronate® HL 4

Eine Zwischenschicht wurde erzeugt, indem die Beschichtungsflüssigkeit für eine Zwischenschicht mit einem Drahtbügel aufbeschichtet wurde, die aufbeschichtete Flüssigkeit bei 100°C 2 Minuten lang getrocknet wurde und dann die gebildete Schicht 24 h lang bei 60°C erwärmt wurde.

(Verfahren zum Herstellen einer Schutzschicht)

Die folgenden Komponenten wurden gemischt, um das Harz aufzulösen und eine Beschichtungsflüssigkeit für eine Schutzschicht herzustellen. UV-vernetzbares Harz vom Urethan-Acrylat-Typ 15 (C7-157, hergestellt von Dainippon Ink and Chemicals, Inc.) Ethylacetat 85

Eine Schutzschicht wurde erzeugt, indem die Beschichtungsflüssigkeit für eine Schutzschicht mit einem Drahtbügel aufbeschichtet wurde, die aufbeschichtete Flüssigkeit bei 90°C 1 Minute lang getrocknet wurde und dann die gebildete Schicht unter einer UV-Lampe mit einer Bestrahlungsenergie von 80 W/cm bei einer Geschwindigkeit von 9 m/min hindurchgezogen wurde, so dass die Schicht vernetzt wurde.

(Verfahren zum Erzeugen einer elastischen Schicht)

Die folgenden Komponenten wurden gemischt, um eine Beschichtungsflüssigkeit für eine elastische Schicht herzustellen. Butadienharz 10 (JSR BR820, hergestellt von Japan Synthetic Rubber Co., Ltd.) Toluol 10

Eine elastische Schicht wurde erzeugt, indem die Beschichtungsflüssigkeit für eine elastische Schicht mit einem Drahtbügel aufbeschichtet wurde und die aufbeschichtete Flüssigkeit getrocknet wurde.

(Verfahren zum Herstellen einer Markierung)

Die folgenden Komponenten wurden unter Verwendung einer Glasperlen beinhaltenden Rührwerkskugelmühle gemischt, um eine Druckfarbe zur Verwendung in einem Farbband herzustellen. Ytterbiumsulfat 3 Wachs 5

Die Druckfarbe wurde mittels Tiefdruckbeschichtung auf eine Polyethylenterephthalatfolie (PET-Folie) mit einer Dicke von 4 &mgr;m beschichtet, um ein Farbband herzustellen.

Ein Gittermuster, welches eine Markierung war, wurde erzeugt, indem die Druckfarbe des Farbbandes unter Verwendung eines Thermotransfer-Aufzeichnungsverfahrens thermisch übertragen wurde.

(Verfahren zum Erzeugen eines Aufzeichnungsmaterials)

Einige von diesen vorstehend erwähnten Schichten und die Markierungen wurden auf einer weißen Polyesterfolie mit einer Dicke von 100 &mgr;m erzeugt, um die löschbaren wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien der Beispiele 1–1 bis 1–7 herzustellen. An diesem Punkt war die Dicke jeder Schicht 5 &mgr;m auf Trockenbasis. Die Strukturen der Aufzeichnungsmaterialien werden nachstehend beschrieben, wobei die Buchstaben S, M, UL, RTLR, IL, PL und EL das Substrat, die Markierung, die Grundschicht, die löschbare wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht, die Zwischenschicht, die Schutzschicht beziehungsweise die elastische Schicht darstellen.

Beispiel 1–1

  • S/M/RTLR/IL/PL

Beispiel 1–2

  • S/RTLM/IL/PL

Beispiel 1–3

  • S/RTLR/IL/M/PL

Beispiel 1–4

  • S/M/UL/RTLR/IL/PL

Beispiel 1–5

  • S/M/RTLR/EL/PL

Beispiel 1–6

  • S/RTLR/IL/M/EL/PL

Beispiel 1–7

  • S/RTLR/IL/PL/M/EL

Außerdem wurde eine Markierungsschicht hergestellt, indem der Informationsträger bedruckt wurde und dann eine Beschichtungslösung für eine Zwischenschicht darauf beschichtet wurde und die aufbeschichtete Beschichtungslösung für eine Zwischenschicht getrocknet wurde, so dass die aufbeschichtete Zwischenschicht die gleiche Dicke wie diejenige der Markierung hatte.

Die folgenden löschbaren wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien der Beispiele 1–8 bis 1–10 wurden hergestellt. Dieses Mal stellt die Buchstabenfolge ML eine Markierungsschicht dar.

Beispiel 1–8

  • S/ML/RTRL/IL/PL

Beispiel 1–9

  • S/RTRL/ML/IL/PL

Beispiel 1–10

  • S/RTRL/IL/ML/PL

Ein Teil in jedem der auf diese Weise hergestellten löschbaren wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien, in dem die Markierung vorhanden war, konnte mit dem bloßen Auge kaum von einem Teil in dem löschbaren wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial unterschieden werden, in dem die Markierung nicht vorhanden war.

Außerdem wurden die Aufzeichnungsmaterialien der Beispiele 1–1 bis 1–10 einer Prüfung des Auslesens der Information der Markierung unter Verwendung einer Infrarotlicht emittierenden Diode als einer Lichtquelle und einer CCD-Sensorzeile als einem Lichtempfangselement unterworfen.

Die Ergebnisse werden in Tabelle 2 gezeigt, wobei eine Kreismarkierung (O) bedeutet, dass die Information ausgelesen werden kann, und eine Kreuzmarkierung (X) bedeutet, dass die Information nicht ausgelesen werden kann.

Ein Bild (Speicherinformation) wurde unter Verwendung eines Thermokopfes in jeder Aufzeichnungsschicht des löschbaren wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials der Beispiele 1–1 bis 1–10 aufgezeichnet. Dann wurden die Aufzeichnungsmaterialien mit einem Bild ebenfalls der vorstehend erwähnten Ausleseprüfung unterworfen.

Dann wurde das Bild gelöscht, indem jedes Aufzeichnungsmaterial mit einem auf 120°C erwärmten Block 1 Sekunde lang erwärmt wurde. Das Bild in jeder Aufzeichnungsschicht war vollständig gelöscht, und die Aufzeichnungsmaterialien wurden wieder zu dem ursprünglichen, weißen Aufzeichnungsmaterial. Die weißen Aufzeichnungsmaterialien, in denen das Bild gelöscht worden war, wurden der vorstehend erwähnten Ausleseprüfung unterworfen.

Dieser Zyklus von Vorgängen des Aufzeichnens eines Bildes, des Lesens von Information, der Bildlöschung und des Lesens von Information wurde 5 mal wiederholt. Die Aufzeichnungsmaterialien, in denen das fünfte Bild erzeugt worden war und die weißen Aufzeichnungsmaterialien, in denen das fünfte Bild gelöscht worden war, wurden ebenfalls der Informations-Ausleseprüfung unterworfen.

Die Ergebnisse werden in Tabelle 5 gezeigt.

Die Bildqualitäten der wiederholt in den Aufzeichnungsmaterialien der Beispiele 1–1 bis 1–10 erzeugten Bilder waren die gleichen wie diejenigen des ersten Bildes davon. Daher wurde bestätigt, dass die Aufzeichnungsmaterialien wiederholt verwendet werden können.

Beispiel 2

Der Ablauf zur Herstellung der löschbaren wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien der Beispiele 1–1 bis 1–10 wurde wiederholt, außer dass das zum Aufzeichnen der Markierung verwendete Thermotransfer-Band wie folgt hergestellt wurde.

Zwanzig (20) Teile eine Neodymium/Ytterbium-Komplexsalzes von Zimtsäure wurden in 400 Teilen Wasser suspendiert. Eine Lösung, in der 0,06 Teile eines Polymethinfarbstoffes (Handelsname IR-820B, hergestellt von Nippon Kayaku Co., Ltd.) in 20 Teilen Dimethylformamid gelöst waren, wurde in die vorstehend hergestellte Lösung getropft. Nach 1 Stunde Rühren wurde die Mischung filtriert und der Filterkuchen wurde getrocknet. Fünfzehn (15) Teile des getrockneten Kuchens wurden mit 3 Teilen Wachs, 1 Teil Polyesterharz und 1 Teil Polyurethanharz zusammen gemischt und dispergiert, um eine Druckfarbe für Thermotransfer-Aufzeichnung herzustellen. Die Druckfarbe wurde auf eine Polyethylenterephthalatfolie (PET-Folie) mit einer Dicke von 4 &mgr;m beschichtet, um ein Thermotransferband herzustellen.

Auf diese Weise wurden die wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien der Beispiele 2–1 bis 2–10 der vorliegenden Erfindung hergestellt.

Ein Teil in jedem der auf diese Weise hergestellten löschbaren wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien, in dem die Markierung vorhanden war, konnte mit dem bloßen Auge kaum von einem Teil in dem löschbaren wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial unterschieden werden, in dem die Markierung nicht vorhanden war.

Die optische Dichte des Teils mit der Markierung (das heißt, des Gebietes mit aufgezeichneter Information) und des Teils ohne Markierung (das heißt, des Hintergrundgebietes) wurde mit einem Reflexionsdensitometer RD 914, hergestellt von Macbeth Co. gemessen. Die Ergebnisse werden in Tabelle 6 gezeigt.

Außerdem wurde die Markierung mit einem Handscanner LM-R-600 (hergestellt von Hitachi-Maxell Ltd.) ausgelesen, der zum Auslesen verborgener Strichcodes verwendet wird. Die Ergebnisse werden in Tabelle 7 gezeigt. Die Kreismarkierung (O) bedeutet, dass die Information der Markierung ausgelesen werden kann, und die Kreuzmarkierung (X) bedeutet, dass die Information nicht ausgelesen werden kann.

Ein Bild wurde unter Verwendung eines Thermokopfes in jeder Aufzeichnungsschicht des löschbaren wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials der Beispiele 2–1 bis 2-10 aufgezeichnet. Dann wurden die Aufzeichnungsmaterialien mit einem Bild der vorstehend erwähnten Ausleseprüfung unterworfen.

Die Ergebnisse werden in Tabelle 8 gezeigt.

Dann wurde das Bild gelöscht, indem jedes Aufzeichnungsmaterial mit einem auf 120°C erwärmten Block 1 Sekunde lang erwärmt wurde. Das Bild in jeder Aufzeichnungsschicht war vollständig gelöscht, und die Aufzeichnungsmaterialien wurden wieder zu dem ursprünglichen, weißen Aufzeichnungsmaterial. Die weißen Aufzeichnungsmaterialien, in denen das Bild gelöscht worden war, wurden der vorstehend erwähnten Ausleseprüfung unterworfen.

Die Ergebnisse werden in Tabelle 9 gezeigt.

Dieser Zyklus von Vorgängen des Aufzeichnens eines Bildes, des Lesens von Positionsinformation, der Bildlöschung und des Lesens von Positionsinformation wurde 5 mal wiederholt. Die Aufzeichnungsmaterialien, in denen das fünfte Bild erzeugt worden war und die weißen Aufzeichnungsmaterialien, in denen das fünfte Bild gelöscht worden war, wurden der Markierungs-Ausleseprüfung unterworfen.

Die Ergebnisse werden in Tabelle 10 gezeigt.

Die Bildqualitäten der wiederholt in den Aufzeichnungsmaterialien der Beispiele 1–1 bis 1–10 erzeugten Bilder waren die gleichen wie diejenigen des ersten Bildes davon. Daher wurde bestätigt, dass die Aufzeichnungsmaterialien wiederholt verwendet werden können.

Beispiel 3

Löschbare wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien der vorliegenden Erfindung der Beispiele 3–1 bis 3–5 wurden unter Verwendung der in Beispiel 1 hergestellten Beschichtungsflüssigkeiten in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 durchgeführt hergestellt, so dass die Schichtdicke jeder Schicht 5 &mgr;m war und die Schichten wie nachstehend beschrieben übereinander angeordnet waren. In Beispiel 3 wurde das Gitternetz der Markierung, die in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 durchgeführt erzeugt wurde, als X-Achse und als Y-Achse verwendet.

Beispiel 3–1

  • S/M-1/M-2/ETRL/IL/PL

Beispiel 3–2

  • S/ETRL/M-1/M-2/IL/M/PL

Beispiel 3–3

  • S/M-1/ETRL/M-2/M/IL/PL

Beispiel 3–4

  • S/ETRL/ML-1/ML-2/IL/PL

Beispiel 3–5

  • S/ML-1/ETRL/ML-2/IL/PL

In den vorstehend erwähnten Strukturen stellen M-1 und M-2 eine Markierung dar, die unter Verwendung des in den Beispielen 1 beziehungsweise 2 hergestellten Thermotransferbandes erzeugt wurde. Außerdem stellen ML-1 und ML-2 eine Markierungsschicht dar, die in der gleichen Weise wie in den Beispielen 1 und 2 durchgeführt erzeugt wurde.

Ein Teil in jedem der auf diese Weise hergestellten löschbaren wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien, in dem die Markierung vorhanden war, konnte mit dem bloßen Auge kaum von einem Teil in dem löschbaren wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial unterschieden werden, in dem die Markierung nicht vorhanden war.

Außerdem wurden die Aufzeichnungsmaterialien der Beispiele 3–1 bis 3–5 der Prüfung des Auslesens der Information der Markierung unter Verwendung einer Infrarotlicht emittierenden Diode als einer Lichtquelle und einer CCD-Sensorzeile als einem Lichtempfangselement und der Ausleseprüfung mit einem Handscanner LM-R-600 (hergestellt von Hitachi-Maxell Ltd.), der zum Auslesen verborgener Strichcodes verwendet wird, unterworfen.

Die Ergebnisse werden in Tabelle 11 gezeigt, wobei eine Kreismarkierung (O) bedeutet, dass die Information in beiden Ausleseprüfungen gelesen werden kann, und eine Kreuzmarkierung (X) bedeutet, dass die Information in beiden Ausleseprüfungen nicht gelesen werden kann.

Ein Bild wurde unter Verwendung eines Thermokopfes in jeder Aufzeichnungsschicht des löschbaren wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials der Beispiele 3–1 bis 3-5 aufgezeichnet. Dann wurden die Aufzeichnungsmaterialien mit einem Bild der vorstehend erwähnten Ausleseprüfung unterworfen.

Dann wurde das Bild gelöscht, indem jedes Aufzeichnungsmaterial mit einem auf 120°C erwärmten Block 1 Sekunde lang erwärmt wurde. Das Bild in jeder Aufzeichnungsschicht war vollständig gelöscht, und die Aufzeichnungsmaterialien wurden wieder zu dem ursprünglichen, weißen Aufzeichnungsmaterial. Die weißen Aufzeichnungsmaterialien, in denen das Bild gelöscht worden war, wurden der vorstehend erwähnten Prüfung unterworfen.

Die Ergebnisse werden in Tabelle 13 gezeigt.

Dieser Zyklus von Vorgängen des Aufzeichnens eines Bildes, des Lesens von Information, der Bildlöschung und des Lesens von Information wurde 5 mal wiederholt. Die Aufzeichnungsmaterialien, in denen das fünfte Bild erzeugt worden war und die weißen Aufzeichnungsmaterialien, in denen das fünfte Bild gelöscht worden war, wurden der Informations-Ausleseprüfung unterworfen.

Die Ergebnisse werden in Tabelle 14 gezeigt.

Die Bildqualitäten der wiederholt in den Aufzeichnungsmaterialien der Beispiele 3–1 bis 3–5 erzeugten Bilder waren die gleichen wie diejenigen des ersten Bildes davon. Daher wurde bestätigt, dass die Aufzeichnungsmaterialien wiederholt verwendet werden können.

Wie aus der vorstehenden Beschreibung zu verstehen ist, kann das löschbare wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung wiederholt ein Bild aufzeichnen und das Bild löschen, und es kann außerdem darauf geschriebene zusätzliche Information in einen Speicher eingeben, in dem die vorherige Bildinformation gespeichert ist.

Im Lichte der vorstehenden Lehren sind zusätzliche Modifikationen und Veränderungen der vorliegenden Erfindung möglich. Es versteht sich daher, dass die Erfindung im Umfang der angehängten Ansprüche anders als hierin spezifisch beschrieben ausgeübt werden kann.

Diese Druckschrift beansprucht die Priorität und enthält den Patentgegenstand, der die japanischen Patentanmeldungen Nr. 10-374018 und 10-376915, welche beide am 28. Dezember 1998 eingereicht wurden, 11-025720, eingereicht am 3. Februar 1999 und 11-142813, eingereicht am 24. Mai 1999 betrifft.


Anspruch[de]
Einheit aus einem löschbaren Aufzeichnungsmaterial und einer Eingabevorrichtung für ein Bildaufzeichnungssystem, das in der Lage ist, auf dem löschbaren Aufzeichnungsmaterial geschriebene zusätzliche Information einzugeben, wobei

das löschbare Aufzeichnungsmaterial ein Substrat, eine löschbare Aufzeichnungsschicht, welche über dem Substrat liegend ausgebildet ist und in der Bildinformation wiederholt aufgezeichnet und gelöscht werden kann, und eine oder mehrere Markierungen, die dazu verwendet werden, zusätzlich auf dem Aufzeichnungsmaterial geschriebene Bildinformation einem Speicher einzugeben, umfasst,

die Eingabevorrichtung derart ist, dass hinzuzufügende zusätzliche Information mit der Eingabevorrichtung auf dem Aufzeichnungsmaterial geschrieben werden kann, während Positionen der Eingabevorrichtung auf dem Aufzeichnungsmaterial unter Verwendung der Markierungen ermittelt werden, und dass sie in der Lage ist, die hinzugefügte Information zu übermitteln.
Einheit gemäß Anspruch 1, wobei die löschbare Aufzeichnungsschicht eine löschbare wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht umfasst, in der sichtbare Bildinformation durch Erwärmen unter Verwendung von Veränderungen der optischen Eigenschaften der löschbaren wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht reversibel aufgezeichnet und gelöscht wird. Einheit gemäß Anspruch 2, wobei die löschbare wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht einen Leukofarbstoff und einen Farbentwickler umfasst. Einheit gemäß Anspruch 2, wobei die löschbare wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht ein Harz und eine teilchenförmige organische Verbindung mit einem niedrigen Molekulargewicht umfasst. Einheit gemäß Anspruch 2, wobei die löschbare wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht mindestens einen aus einem Flüssigkristall mit einem niedrigen Molekulargewicht und einem Flüssigkristall mit einem hohen Molekulargewicht umfasst. Einheit gemäß irgendeinem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die eine oder mehrere Markierungen) dazu verwendet werden, die zusätzliche Information zu erkennen. Einheit gemäß Anspruch 6, wobei die eine oder mehrere Markierungen) Positionsinformation umfassen. Einheit gemäß Anspruch 7, wobei die Positionsinformation QR-Codes umfasst. Einheit gemäß Anspruch 7 oder 8, wobei das Aufzeichnungsmaterial mehrere Markierungen beinhaltet, wobei die Markierungen eine oder mehrere erste Markierungen) mit Positionsinformation und eine oder mehrere zweite Markierungen) ohne Positionsinformation umfassen. Einheit gemäß Anspruch 9, wobei die eine oder mehrere zweite Markierungen) um jede der einen oder mehreren ersten Markierungen) herum angeordnet ist/sind. Einheit gemäß irgendeinem der Ansprüche 1 bis 10, wobei das Aufzeichnungsmaterial eine Medium-Identifikationsmarkierung mit Identifikationsinformation über das Aufzeichnungsmaterial umfasst. Einheit gemäß irgendeinem der Ansprüche 1 bis 11, wobei das Aufzeichnungsmaterial eine Dokument-Identifikationsmarkierung mit Identifikationsinformation über die in dem Aufzeichnungsmaterial aufgezeichnete Bildinformation umfasst. Einheit gemäß Anspruch 1, wobei das Aufzeichnungsmaterial mehrere Markierungen beinhaltet, wobei die Markierungen mindestens zwei aus einer die zusätzliche Information erkennenden Markierung, einer Markierung mit Medium-Identifikationsinformation des Aufzeichnungsmaterials und einer Markierung mit Dokument-Identifikationsinformation umfassen. Einheit gemäß irgendeinem der Ansprüche 1 bis 13, wobei die eine oder mehrere Markierungen) mindestens eine aus einem Strichcode, einer Marke, einem Bild und einem Buchstaben umfasst umfassen. Einheit gemäß irgendeinem der Ansprüche 1 bis 14, wobei die eine oder mehrere Markierungen) im Wesentlichen unsichtbar ist/sind. Einheit gemäß irgendeinem der Ansprüche 1 bis 16, wobei der Teil des Aufzeichnungsmaterial, in dem die eine oder mehrere Markierungen) vorhanden ist/sind, eine optische Dichte vom Zweifachen oder weniger der optischen Dichte des Teils des Aufzeichungsmaterials aufweist, in dem die eine oder mehrere Markierungen) nicht vorhanden ist/sind, und wobei die optische Dichte mit einem Reflexionsdensitometer gemessen wird. Einheit gemäß irgendeinem der Ansprüche 1 bis 16, wobei die eine oder mehrere Markierungen) optisch ermittelbar ist/sind. Einheit gemäß Anspruch 17, wobei die eine oder mehrere Markierungen) durch Absorbieren von Licht optisch ermittelbar ist/sind. Einheit gemäß Anspruch 18, wobei das Licht Infrarotlicht ist. Einheit gemäß Anspruch 19, wobei die eine oder mehrere Markierungen) ein Infrarot-Absorptionsmittel umfasst umfassen, welches mindestens eines aus Oxiden, Sulfiden, Halogeniden und deren Komplexen beinhaltet, und wobei die Oxide, Sulfide, Halogenide und deren Komplexe mindestens ein Element, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Nd, Yb, In, Sn und Zn umfassen. Einheit gemäß Anspruch 19, wobei die eine oder mehrere Markierungen) ein Infrarot-Absorptionsmittel umfasst/umfassen, welches ein Säuresalz beinhaltet, und wobei das Säuresalz mindestens ein Element, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Yb, In, Sn und Zn umfasst. Einheit gemäß Anspruch 17, wobei die eine oder mehrere Markierungen) durch Emittieren von Fluoreszenzlicht optisch ermittelbar ist/sind. Einheit gemäß Anspruch 22, wobei die eine oder mehrere Markierungen) durch Emittieren von Fluoreszenzlicht, wenn sie durch Absorbieren von Infrarotlicht angeregt wird/werden, optisch ermittelbar ist/sind. Einheit gemäß Anspruch 23, wobei die eine oder mehrere Markierungen) eine organische Metallverbindung umfasst umfassen, welche Fluoreszenzlicht emittiert, wenn sie durch Absorbieren von Infrarotlicht angeregt wird, und welche Nd als ein optisch aktives Element umfasst. Einheit gemäß Anspruch 23, wobei die eine oder mehrere Markierungen) eine organische Metallverbindung umfasst umfassen, welche Fluoreszenzlicht emittiert, wenn sie durch Absorbieren von Infrarotlicht angeregt wird, und welche mindestens eines aus den Elementen Nb und Yb als ein optisch aktives Element umfasst. Einheit gemäß Anspruch 23, wobei die eine oder mehrere Markierungen) eine Sauerstoff-haltige Säuresalzverbindung umfasst umfassen, welche Fluoreszenzlicht emittiert, wenn sie durch Absorbieren von Infrarotlicht angeregt wird, und welche mindestens eines aus den Elementen Nb, Yb und Er umfasst. Einheit gemäß Anspruch 23, wobei die eine oder mehrere Markierungen) eine Verbindung umfasst/umfassen, welche Fluoreszenzlicht emittiert, wenn sie durch Absorbieren von Infrarotlicht angeregt wird, und wobei die Verbindung Fe und Er als optisch aktive Elemente und mindestens ein Element, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Sc, Ga, Al, In, Y, Bi, Ce, Gd, Lu und La umfasst. Einheit gemäß Anspruch 23, wobei die eine oder mehrere Markierungen) eine Verbindung umfasst/umfassen, welche Fluoreszenzlicht emittiert, wenn sie durch Absorbieren von Infrarotlicht angeregt wird, und wobei die Verbindung Yb als ein optisch aktives Element und mindestens ein Element, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Sc, Ga, Al, In, Y, Bi, Ce, Gd, Lu und La umfasst. Einheit gemäß Anspruch 23, wobei die eine oder mehrere Markierungen) eine Verbindung umfasst umfassen, welche Fluoreszenzlicht emittiert, wenn sie durch Absorbieren von Infrarotlicht angeregt wird, und in der eines oder mehrere Seltenerd-Elemente, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Nb, Yb und Er eine organische Verbindung tragen, welche Absorption in einem Infrarot-Bereich aufweist. Einheit gemäß Anspruch 7, wobei die eine oder mehrere Markierungen) mehrere Arten von Markierungen umfasst umfassen. Einheit gemäß Anspruch 30, wobei die mehreren Arten von Markierungen durch Absorbieren von Licht optisch ermittelbar sind und in den Lichtabsorptions-Eigenschaften verschieden sind. Einheit gemäß Anspruch 30, wobei die mehreren Arten von Markierungen durch Emittieren von Fluoreszenzlicht optisch ermittelbar sind und sich in der Wellenlänge des Fluoreszenzlichtes unterscheiden, das von ihnen emittiert wird, wenn die Markierungen durch Licht angeregt werden. Einheit gemäß Anspruch 30, wobei eine erste Art der Markierungen ein Licht absorbierendes Material umfasst und eine zweite Art der Markierungen ein Material umfasst, welches durch Absorption von Licht Fluoreszenzlicht emittiert. Einheit gemäß Anspruch 33, wobei die zweite Art von Markierungen in Bezug auf das Substrat über der ersten Art von Markierungen positioniert ist. Einheit gemäß Anspruch 30, wobei die Markierungen eine Gittermarkierung umfassen, in welcher vertikale Linien mit zwei oder mehr verschiedenen Breiten und horizontale Linien mit zwei oder mehr verschiedenen Breiten sich im rechten Winkel kreuzen, wobei die vertikalen Linien und auch die horizontalen Linien codiert sind, und wobei die vertikalen Linien Lichtabsorptionseigenschaften haben, die von denjenigen der horizontalen Linien verschieden sind. Einheit gemäß Anspruch 30, wobei die Markierungen eine Gittermarkierung umfassen, in welcher vertikale Linien mit zwei oder mehr verschiedenen optischen Dichten und horizontale Linien mit zwei oder mehr verschiedenen optischen Dichten sich im rechten Winkel kreuzen, wobei die vertikalen Linien und auch die horizontalen Linien codiert sind, und wobei die vertikalen Linien Lichtabsorptionseigenschaften haben, die von denjenigen der horizontalen Linien verschieden sind. Einheit gemäß Anspruch 35 oder 36, wobei die vertikalen Linien und die horizontalen Linien gemäß einem Codierungsverfahren der M-Serie codiert sind. Einheit gemäß irgendeinem der Ansprüche 1 bis 37, wobei die eine oder mehrere Markierungen auf derjenigen Seite des Substrates vorhanden ist/sind, welche die löschbare Aufzeichnungsschicht trägt. Einheit gemäß Anspruch 38, wobei die eine oder mehrere Markierungen in der löschbaren Aufzeichnungsschicht vorhanden ist/sind. Einheit gemäß Anspruch 38, wobei das Aufzeichnungsmaterial ferner ein Schutzschicht umfasst, die über der löschbaren Aufzeichnungsschicht liegend ausgebildet ist, und wobei die eine oder mehrere Markierungen in der Schutzschicht vorhanden ist/sind. Einheit gemäß Anspruch 38, wobei das Aufzeichnungsmaterial ferner eine Zwischenschicht und eine Schutzschicht umfasst, wobei die Zwischenschicht zwischen der Aufzeichnungsschicht und der Schutzschicht ausgebildet ist, und wobei die eine oder mehrere Markierungen in der Zwischenschicht vorhanden ist/sind. Einheit gemäß Anspruch 38, wobei das Aufzeichnungsmaterial ferner ein Grundschicht umfasst, die zwischen der Aufzeichnungsschicht und dem Substrat ausgebildet ist, und wobei die eine oder mehrere Markierungen in der Grundschicht vorhanden ist/sind. Einheit gemäß Anspruch 38, wobei das Aufzeichnungsmaterial ferner ein Schutzschicht umfasst und gegebenenfalls eine zwischen der Aufzeichnungsschicht und dem Substrat ausgebildete Grundschicht und eine zwischen der Aufzeichnungsschicht und der Schutzschicht ausgebildete Zwischenschicht umfasst, und wobei das Aufzeichnungsmaterial mehrere Arten von Markierungen umfasst, welche in einer Schicht, ausgewählt aus der Gruppe umfassend die Grundschicht, die Aufzeichnungsschicht, die Zwischenschicht und die Schutzschicht ausgebildet sind. Einheit gemäß Anspruch 38, wobei das Aufzeichnungsmaterial ferner ein Schutzschicht umfasst und gegebenenfalls eine zwischen der Aufzeichnungsschicht und dem Substrat ausgebildete Grundschicht und eine zwischen der Aufzeichnungsschicht und der Schutzschicht ausgebildete Zwischenschicht umfasst, wobei das Aufzeichnungsmaterial mehrere Arten von Markierungen umfasst und wobei die mehreren Arten von Markierungen jeweils in verschiedenen Schichten, ausgewählt aus der Gruppe umfassend die Grundschicht, die Aufzeichnungsschicht, die Zwischenschicht und die Schutzschicht ausgebildet sind. Einheit gemäß Anspruch 38, wobei das Aufzeichnungsmaterial ferner eine Markierungsschicht umfasst, welche die eine oder mehrere Markierungen beinhaltet und die auf der Seite des Substrates, welche die Aufzeichnungsschicht trägt, ausgebildet ist. Einheit gemäß Anspruch 45, wobei sich die Markierungsschicht über der Aufzeichnungsschicht befindet. Einheit gemäß Anspruch 45, wobei sich die Markierungsschicht zwischen der Aufzeichnungsschicht und dem Substrat befindet. Einheit gemäß Anspruch 38, wobei das Aufzeichnungsmaterial ferner eine elastische Schicht umfasst. Einheit gemäß irgendeinem der Ansprüche 1 bis 48, wobei das Aufzeichnungsmaterial folienförmig, kartenförmig oder etikettenförmig ist. Informationsaufzeichnungssystem, umfassend:

ein löschbares Aufzeichnungsmaterial, umfassend ein Substrat, eine löschbare Aufzeichnungsschicht, welche über dem Substrat liegend ausgebildet ist und in der Bildinformation wiederholt aufgezeichnet und gelöscht werden kann, und eine oder mehrere Markierungen;

eine Eingabevorrichtung, mit der hinzuzufügende zusätzliche Information auf dem Aufzeichnungsmaterial geschrieben werden kann, während die Position der Eingabevorrichtung auf dem Aufzeichnungsmaterial unter Verwendung der Markierungen ermittelt wird, und die in der Lage ist, die hinzugefügte Information zu übermitteln;

ein Speichervorrichtung, welche in der Aufzeichnungsschicht aufzuzeichnende Speicherinformation und die hinzugefügte Information speichert;

eine Steuereinrichtung, welche die Speicherinformation und die hinzugefügte Information steuert; und

eine Empfangsvorrichtung, welche die von der Eingabevorrichtung übermittelte hinzugefügte Information empfängt und welche die hinzugefügte Information der Steuereinrichtung übermittelt.
Informationsaufzeichnungssystem gemäß Anspruch 50, wobei die Eingabevorrichtung umfasst:

einen Schreibkopf, mit dem die Bildinformation auf das löschbare Aufzeichnungsmaterial geschrieben wird; und

ein Element zur optischen Positionsermittlung, welches dessen Position ermittelt.
Informationsaufzeichnungssystem gemäß den Ansprüchen 50 und 51, wobei die von der Eingabevorrichtung geschriebene Bildinformation sichtbar ist. Informationsaufzeichnungssystem gemäß den Ansprüchen 51 und 52, wobei das löschbare Aufzeichnungsmaterial eine löschbare wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht umfasst, wobei die Schreibvorrichtung eine Wärmequelle zum Erwärmen des Schreibkopfes, um die Bildinformation in der löschbaren wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht zu erzeugen, umfasst. Informationsaufzeichnungssystem gemäß den Ansprüchen 50 bis 53, wobei die Eingabevorrichtung eine Kamera umfasst, welche mindestens eine der einen oder mehreren Markierungen ermittelt. Informationsaufzeichnungssystem gemäß den Ansprüchen 50 bis 54, wobei die Eingabevorrichtung eine Lichtquelle und einen Photorezeptor umfasst. Informationsaufzeichnungssystem gemäß irgendeinem der Ansprüche 50 bis 55, wobei das System ferner umfasst:

einen Drucker, welcher die in der Speichervorrichtung gespeicherte Information und die hinzugefügte Information, welche von der Empfangsvorrichtung oder der Steuervorrichtung ausgesendet werden, in dem Aufzeichnungsmaterial aufzeichnet und löscht.
Informationsaufzeichnungssystem gemäß Anspruch 56, wobei der Drucker mindestens eine der einen oder mehreren Markierungen aufzeichnet und löscht. Informationsaufzeichnungsverfahren, umfassend die Schritte von:

Bereitstellen eines löschbaren Aufzeichnungsmaterials, umfassend ein Substrat, eine löschbare Aufzeichnungsschicht, welche über dem Substrat liegend ausgebildet ist und in der Bildinformation wiederholt aufgezeichnet und gelöscht werden kann, und eine oder mehrere Markierungen;

Schreiben von zusätzlicher Bildinformation auf das Aufzeichnungsmaterial mit einer Eingabevorrichtung, während die Positionen der Eingabevorrichtung ermittelt werden;

Übermitteln der zusätzlichen Bildinformation; und

Speichern der zusätzlichen Bildinformation in einem Speicher.
Informationsaufzeichnungsverfahren gemäß Anspruch 58, wobei das Verfahren ferner die Schritte umfasst des:

zum zweiten Mal Aufzeichnens der Speicherinformation und der zusätzlichen Bildinformation in der Aufzeichnungsschicht.
Informationsaufzeichnungsverfahren gemäß Anspruch 59, wobei der Aufzeichnungsschritt und der zweitmalige Aufzeichnungsschritt ferner das Aufzeichnen einer Markierung in der Aufzeichnungsschicht umfassen. Informationsaufzeichnungsverfahren gemäß irgendeinem der Ansprüche 58 bis 60, wobei die auf dem Bildinformations-Aufzeichnungsmaterial geschriebene zusätzliche Information sichtbar ist. Informationsaufzeichnungsverfahren gemäß irgendeinem der Ansprüche 58 bis 61, wobei mindestens eine der einen oder mehreren Markierungen absolute Positionsinformation umfasst, und wobei die Position der Eingabevorrichtung durch eine Kombination von mindestens einer aus einer Position, einer Richtung und Verformung der optisch gelesenen Markierung oder der Markierungen mit der absoluten Positionsinformation ermittelt wird. Informationsaufzeichnungsverfahren gemäß irgendeinem der Ansprüche 58 bis 61, wobei das Aufzeichnungsmaterial mindestens eine erste Markierung und mehrere zweite Markierungen umfasst, wobei die erste Markierung absolute Positionsinformation umfasst und die zweiten Markierungen um die erste Markierung herum angeordnet sind, und wobei die Position der Eingabevorrichtung durch eine Kombination von mindestens einer Information, die aus der Gruppe bestehend aus einer Position, einer Richtung und Verformung der optisch gelesenen zweiten Markierungen ausgewählt ist, mit der absoluten Positionsinformation der ersten Markierung ermittelt wird. Informationsaufzeichnungsverfahren gemäß irgendeinem der Ansprüche 58 bis 61, wobei das Aufzeichnungsmaterial mehrere Markierungen, beinhaltend mindestens eine absolute Positionsinformation umfassende erste Markierung und mindestens eine zweite Markierung umfasst, und wobei die Position der Eingabevorrichtung durch eine Kombination von mindestens einer Information, die aus der Gruppe bestehend aus einer Position, einer Richtung und Verformung der optisch gelesenen Markierungen ausgewählt ist, mit der absoluten Positionsinformation der ersten Markierung ermittelt wird. Informationsaufzeichnungsverfahren gemäß Anspruch 58, wobei die eine oder mehrere Markierungen) eine Gittermarkierung, beinhaltend codierte vertikale Linien und codierte horizontale Linien umfasst, und wobei die Position der Eingabe durch Decodieren der vertikalen Linien und der horizontalen Linien ermittelt wird. Informationsaufzeichnungsverfahren gemäß Anspruch 65, wobei die vertikalen Linien und auch die horizontalen Linien zwei oder mehr unterschiedliche Breiten aufweisen. Informationsaufzeichnungsverfahren gemäß Anspruch 65, wobei die vertikalen Linien und auch die horizontalen Linien zwei oder mehr unterschiedliche optische Dichten aufweisen. Informationsaufzeichnungsverfahren gemäß Anspruch 65, wobei die vertikalen Linien und die horizontalen Linien gemäß einem Codierungsverfahren der M-Serie codiert sind. Informationsaufzeichnungsverfahren gemäß Anspruch 58, wobei die Ermittlung der Position der Eingabevorrichtung durch optisches Auslesen von mindestens einer der einen oder mehreren Markierungen) bewirkt wird.






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