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Dokumentenidentifikation DE102005017967B4 25.01.2007
Titel Düsenstreifen mit einem Element zu seiner Identifikation und Erfassung seiner Betriebsparameter
Anmelder Fleissner GmbH, 63329 Egelsbach, DE
Erfinder Heller, Jürgen, Dr., 21521 Dassendorf, DE
Vertreter Dr. Meyer-Dulheuer Patentanwaltskanzlei, 60325 Frankfurt
DE-Anmeldedatum 19.04.2005
DE-Aktenzeichen 102005017967
Offenlegungstag 02.11.2006
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 25.01.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 25.01.2007
IPC-Hauptklasse D04H 1/46(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse G07C 11/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   B05B 15/06(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   G06K 1/12(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   
Zusammenfassung Die Erfindung beschreibt einen Düsenstreifen zur Erzeugung von feinsten Flüssigkeitsstrahlen zur hydrodynamischen Strahlbeaufschlagung von Fasern, wobei der Düsenstreifen eine Vorrichtung aufweist, die die Identifikation des jeweiligen Düsenstreifens und die Erfassung der Betriebsparameter des Düsenstreifens gestattet.

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf einen Düsenstreifen zur Erzeugung von feinsten Flüssigkeitsstrahlen bei der hydrodynamischen Strahlbeaufschlagung von Fasern mittels eines Düsenstreifens in einem Düsenbalken.

Elemente zur automatischen Identifikation von Komponenten sind seit langem bekannt. So beschreibt die deutsche Offenlegungsschrift 196 29 646 A1 ein Verfahren und ein Element zur automatischen Identifikation von Komponenten eines medizinischen Gerätesystems. Der Identifikationsvorgang erfolgt hierbei, indem berührungslos ein Identifikationsabfragesignal von einer separaten Einheit zu der jeweiligen Komponente durch ein Datenübertragungssystem übertragen wird. Die deutsche Offenlegungsschrift 102 03 719 A1 schreibt eine Registriereinheit in einem Düsenbalken zur Erzeugung von feinen Flüssigkeitsstrahlen zur Strahlbeaufschlagung einer Faserbahn. Anhand der beschriebenen Registriereinheit ist es möglich, die austretenden Wasserstrahlen an einem Düsenbalken zu überwachen. Keines der beschriebenen Elemente gestattet es jedoch, einen Düsenstreifen in einem Düsenbalken zu identifizieren und die Betriebsparameter des jeweiligen Düsenstreifens zu erfassen.

Der Erfindung liegt somit das Problem zugrunde, einen Düsenstreifen mit einem Element bereitzustellen, das die Identifikation des Düsenstreifens und die Erfassung der Betriebsparameter des Düsenstreifens gestattet. Hierzu ist es vorteilhaft, dass der Düsenstreifen ein Element trägt, das die Identifikation und die Erfassung seiner Betriebsparameter gestattet. Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen darin, dass es durch die Identifikation und die Erfassung der Betriebsparameter des Düsenstreifens möglich ist, eine gleich bleibende Strahlbeaufschlagung der Fasern während mehrerer Produktionszyklen zu gewährleisten. Die Identifikation des Düsenstreifens gestattet es, den jeweils verwendeten Düsenstreifen einer definierten Produktionscharge zuzuordnen. Durch das Erfassen der Betriebsparameter des Düsenstreifens ist es auch möglich zu gewährleisten, dass der eingesetzte Düsenstreifen während des Produktionsprozesses innerhalb seiner Fertigungsparameter liegt und somit für die Produktion geeignet ist, da bei einem Düsenstreifen, der außerhalb seiner Fertigungsparameter liegt, stets ein erhöhtes Maß an Ausschuss bei der hydrodynamischen Strahlbeaufschlagung erreicht wird. Hierzu ist es vorteilhaft, dass das Element zur Erkennung der Betriebsparameter des Düsenstreifens und zu dessen Identifikation am Düsenbalken angebracht ist.

Ferner ist es vorteilhaft, dass das Element am Düsenbalken oder an der Reinigungseinheit für den Düsenstreifen angebracht ist, oder dass es sich um ein separates Element handelt.

Vorteilhaft ist es außerdem, dass das Element als Betriebsparameter die Verwendungsdauer des Düsenstreifens, die Reinigungsintervalle des Düsenstreifens, den Zustand des Düsenstreifens, die Pumpleistung und/oder den Pumpdruck erfasst.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist es vorteilhaft, dass der Barcode durch ein Stanzwerkzeug und/oder durch einen Laser auf den Düsenstreifen aufgebracht ist und die Identifikation und die Erfassung der Betriebsparameter berührungslos durch ein separates Element durchgeführt wird.

Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im Folgenden näher beschrieben.

Es zeigen:

1 die schematische Darstellung eines Düsenstreifens mit einem Element zur Identifikation des Düsenstreifens und zur Erfassung der Betriebsparameter;

2 die schematische Darstellung eines Düsenstreifens mit einem Element zur Identifikation und Erfassung der Betriebsparameter am Düsenstreifen und zum Erkennen der Daten am einen Ende des Düsenbalkens;

3 die schematische Darstellung des Düsenstreifens mit einem Element zur Identifikation und Erfassung der Betriebsparameter in einem Düsenbalken;

4 die schematische Darstellung des Düsenstreifens mit einem Element zur Identifikation und Erfassung der Betriebsparameter und zur Auslesung der erfassten Betriebsparameter in der Druckverteilerkammer.

1 zeigt die schematische Darstellung des Düsenstreifens mit einem Element zur Identifikation und Erfassung der Betriebsparameter des Düsenstreifens. Das hierfür jeweils eingesetzte Element, beispielsweise ein Transponder, ein Barcode oder ein Mikrochip, kann an jeder beliebigen Stelle des Düsenstreifens angebracht sein, der nicht zur direkten hydrodynamischen Strahlbeaufschlagung der Fasern verwendet wird.

2 zeigt in schematischer Darstellung einen Düsenbalken und Düsenstreifen, wobei der Düsenbalken mit einem Mittel zur Identifikation und Erfassung der Betriebsparameter des jeweiligen Düsenstreifens versehen ist. Das Mittel zum Erkennen der Betriebsparameter des Düsenstreifens befindet sich an der Einsetzöffnung des Düsenbalkens, so dass der jeweilige Düsenstreifen bei Ein- und Ausbau in den Düsenbalken direkt identifiziert wird.

3 zeigt den Düsenstreifen mit einem Element zur Identifikation und Erfassung der Betriebsparameter an dem Düsenstreifen. Vor dem Einbau und nach dem Ausbau des jeweiligen Düsenstreifens muss das Element zur Identifikation oder Erfassung der Betriebsparameter des jeweiligen Düsenstreifens durch ein externes Handgerät ausgelesen werden; die ermittelten Daten werden dann in einem weiteren Arbeitsschritt an einen Zentralrechner übermittelt. Somit ist es möglich, den jeweiligen Düsenstreifen einem bestimmten Produktionsprozess zweifelsfrei zuzuordnen und die Einsatzdauer des jeweiligen Düsenstreifens genau nachzuvollziehen.

4 zeigt in schematischer Darstellung einen Düsenstreifen mit einem Mittel zur Identifikation und Erfassung der Betriebsparameter in einem Düsenbalken. Die Mittel zur Identifikation und Erkennung der Betriebsparameter sind an mehreren Stellen direkt in der Druckverteilkammer angebracht, so dass die jeweiligen Betriebsparameter kontinuierlich im Prozess ausgelesen und an einen externen Zentralrechner weitergeleitet werden können.


Anspruch[de]
Düsenstreifen zur Erzeugung von feinsten Flüssigkeitsstrahlen bei der hydrodynamischen Strahlbeaufschlagung von Fasern mittels eines Düsenstreifens in einem Düsenbalken, dadurch gekennzeichnet, dass der Düsenstreifen ein Element trägt, das die Identifikation und die Erfassung seiner Betriebsparameter gestattet. Düsenstreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Element zur Identifikation des Düsenstreifens einen Barcode trägt und es sich bei dem Element zur Erfassung der Betriebsparameter um einen Transponder und/oder einen Mikrochip handelt. Düsenstreifen nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Element zur Erkennung der Betriebsparameter des Düsenstreifens und zu dessen Identifikation am Düsenbalken angebracht ist. Düsenstreifen nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Element als Betriebsparameter die Verwendungsdauer des Düsenstreifens, die Reinigungsintervalle des Düsenstreifens, den Zustand des Düsenstreifens, die Pumpleistung und/oder den Pumpdruck erfasst. Düsenstreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Barcode durch ein Stanzwerkzeug und/oder durch einen Laser auf den Düsenstreifen aufgebracht ist. Verfahren zur automatischen Identifikation eines Düsenstreifens und Erfassung seiner Betriebsparameter gemäß den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Identifikation und die Erkennung der Betriebsparameter berührungslos durch ein separates Element durchgeführt wird.






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