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Dokumentenidentifikation DE202005012810U1 25.01.2007
Titel Verschlussanordnung
Anmelder REHAU AG + Co., 95111 Rehau, DE
DE-Aktenzeichen 202005012810
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 25.01.2007
Registration date 21.12.2006
Application date from patent application 13.08.2005
IPC-Hauptklasse A47B 96/20(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse E06B 3/48(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   E06B 9/06(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   E04H 4/08(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Verschlussanordnung für eine Öffnung eines Schrankmöbels, eines Gebäudes, eines Schwimmbeckens und dergleichen mit wenigstens einer Frontjalousie, die parallel zueinander angeordnete Lamellen aufweist und die in an der Öffnung angeordneten Führungsnuten geführt ist, wobei die Lamellen an ihren Stirnseiten mit Gleitelementen verbunden sind und wobei die Gleitelemente an ihrer nach außen zu den Wänden weisenden Seite wenigstens einen in die Führungsnut eingreifenden Schwenkzapfen aufweisen.

Derartige Verschlussanordnungen sind beispielsweise in Schrankmöbeln aus dem Stand der Technik bekannt.

So ist in der DE 103 43 956 ein Verschlussanordnung in Schrankmöbeln offenbart, insbesondere Küchenmöbel, mit einem Möbelkorpus und einer Frontjalousie, die parallel zueinander angeordnete Lamellen aufweist und in an den Stirnseiten in den Wänden des Möbelkorpus angeordneten Führungsnuten geführt ist. Dieses Verschlussanordnung soll so ausgebildet sein, dass die Jalousie vergleichsweise hohe Lamellen aufweisen kann. Gelöst werden soll dies dadurch, dass die Lamellen an ihren Stirnseiten mit Verkettungsgliedern verbunden sind, die an ihren zum Zentrum der Frontjalousie weisenden Seiten Verbindungsbereiche mit den Lamellen und jeweils an den nach außen zu den Wänden weisenden Seiten in die Führungsnuten eingreifende Schwenkzapfen aufweisen, die über Schwenkösen mit dem jeweils benachbarten Verkettungsglied verbunden sind.

Nachteilig bei diesem Verschlussanordnung wird gesehen, dass zur Öffnung der Frontjalousie die Lamellen nur über die Führungsnut zur/hinter die Rückwand geschoben werden können. Darüber hinaus gibt es keine sinnvolle Möglichkeit die Lamellen in einem Stauraum unterzubringen.

Bei weiteren aus dem Stand der Technik bekannten Verschlussanordnungen werden die Frontjalousien mit vergleichsweise kleinen Lamellen auf Wellen aufgewickelt bzw. in entsprechende Führungselemente schneckenartig eingeführt.

Nachteilig bei diesen Verschlussanordnungen ist der bei großen Höhen erforderliche Platz für die aufgewickelten bzw. eingedrehten Frontjalousien.

Basierend auf diesem Stand der Technik hat sich die Erfindung die Aufgabe gestellt, die Nachteile des bekannten Standes der Technik zu überwinden und eine kostengünstig und wirtschaftlich herzustellende Verschlussanordnung aufzuzeigen, bei der die Frontjalousie leicht und ohne Probleme bewegbar ist und die insbesondere im geöffneten Zustand einen kleinen Stauraum für die Frontjalousie aufweist und bei der die Frontjalousie im geschlossenen Zustand von außen nicht durchdringbar ist.

Erfindungsgemäß wird dies durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen aufgeführt.

Die erfindungsgemäße Verschlussanordnung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellen über in den Gleitelementen drehbeweglich aufnehmbare Verkettungselemente miteinander verbunden sind, wobei die Lamellen an einer Längsseite ein erstes Verbindungsmittel und an einer anderen Längsseite ein zweites Verbindungsmittel aufweisen und das die Verbindungsmittel miteinander verbindbar sind, so dass die Lamellen relativ zueinander positioniert und fixiert sind.

Somit können vorteilhafterweise die Lamellen aus ihrer normalen linearen Bewegungsrichtung gegeneinander in einem spitzen Winkel gedreht und sehr eng zueinander gefaltet werden.

Weiterhin sind Verschlussanordnungen denkbar, die ein vom Kunden gewünschtes Design bezüglich der Frontjalousie in verschiedenen Werkstoffen möglich machen, bei gleichzeitig stark verringertem Stauraum für die in sich zusammenführbare Frontjalousie.

Es hat sich als vorteilhaft herausgestellt, dass das Verkettungselement wenigstens einen in die Führungsnut eingreifenden Schwenkzapfen aufweist, da somit das Hintereinanderanordnen der einzelnen Lamellen der Frontjalousie durch verschieden dimensionierte Führungsnuten möglich ist.

Bei der erfindungsgemäßen Verschlussanordnung ist das Verkettungselement über den Schwenkzapfen mit dem Gleitelement verbunden, so dass insbesondere auch kleine Radien von Führungsnuten zum Bewegen der Frontjalousien realisierbar sind.

Um ganz spezielle Stau- und Bewegungsvarianten zu ermöglichen kann das Verkettungselement mit einem zusätzlichen langen schmalen Führungszapfen versehen sein.

Dieser Führungszapfen wird in einer speziell dimensionierten Führungsnut geführt, dadurch wird die Dreh- bzw. Schwenkbewegung der einzelnen Lamellen gezielt eingeleitet und gesteuert.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der Schwenkzapfen des Verkettungselementes als Befestigungselement und/oder Rastelement ausgebildet, so dass eine einfache Herstellung und Montage der Verkettungselemente sowie der Gleitelemente möglich ist.

In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung weist das Verkettungselement und/oder das Gleitelement wenigstens ein Anschlagelement auf. Hierdurch kann sowohl beim Öffnen als auch beim Schließen insbesondere jedoch beim Zusammenführen der einzelnen Lamellen der Frontjalousie eine leichte und unproblematische Bewegung realisiert werden.

Weiterhin vorteilhaft bei der erfindungsgemäßen Verschlussanordnung wird gesehen, dass das Gleitelement mit der Lamelle wenigstens einen Aufnahmeraum bildet, in den vorteilhafterweise wenigstens teilweise ein Verkettungselement einbringbar ist.

Die Gleitelemente und/oder die Verkettungselemente sind daher sehr klein und stabil dimensionierbar, kostengünstig herstellbar und auch für sämtliche Breiten bzw. Gewichte verschiedener Lamellen einsetzbar.

In einer weiteren ebenfalls vorteilhaften Ausgestaltung weist der Schwenkzapfen des Gleitelementes eine Öffnung auf, die mit einem ersten Schwenkzapfen des Verkettungselementes in Wirkverbindung steht. Vorteilhaft wird hier gesehen, dass nur kurze, nicht kraftaufwändige Wege der Gleitelemente und/oder der Verkettungselemente erforderlich sind, um die Frontjalousie mit ihren einzelnen Lamellen bewegen zu können.

Weiterhin ebenfalls vorteilhaft wird gesehen, dass der erste Schwenkzapfen des Verkettungselementes drehbar mit der Öffnung des Schwenkzapfens des Gleitelementes verbunden ist. Hierdurch wird vorteilhafterweise neben der kostengünstigen Herstellung der Gleitelemente und/oder Verkettungselemente eine schnelle Montage der Frontjalousie ermöglicht, was letzten Endes wiederum zu kostengünstigen Verschlussanordnungen führt.

In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung weist das Gleitelement eine Öffnung auf, die mit einem zweiten Schwenkzapfen des Verkettungselements in Wirkverbindung steht. Durch diese Öffnung des Gleitelementes kann dieses beispielsweise mit der Lamelle befestigt werden, wobei diese Befestigung ebenfalls als Schwenkzapfen wirken kann.

Weiterhin vorteilhaft bei der erfindungsgemäßen Verschlussanordnung wird gesehen, dass die Öffnung des Schwenkzapfens des Gleitelementes mit einem ersten Schwenkzapfen des Verkettungselementes in Wirkverbindung steht.

Ebenfalls vorteilhaft in der Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Verschlussanordnung ist, dass der erste Schwenkzapfen des Verkettungselementes drehbar mit der Öffnung des Schwenkzapfens des Gleitelementes verbunden ist.

Somit sind die miteinander in Wirkverbindung stehenden Gleitelemente und Verkettungselemente kostengünstig herstellbar und schnell montierbar.

In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Verschlussanordnung steht die Öffnung des Gleitelementes mit einem zweiten Schwenkzapfen des Verkettungselementes in Wirkverbindung, so dass die Lamellen der Frontjalousie so dimensioniert und gestaltet werden können, dass sie im gefalteten Zustand nahezu nicht miteinander in Berührung kommen.

Vorteilhafterweise ist der Außendurchmesser des zweiten Schwenkzapfens des Verkettungselementes kleiner als der Außendurchmesser des Schwenkzapfens des Gleitelementes dimensioniert, so dass damit beispielsweise bei Einsatz verschieden dimensionierter Führungsnuten an der Verschlussanordnung sowohl die Bewegung der Lamellen hintereinanderliegend vorteilhaft realisierbar ist, aber auch insbesondere das Zueinanderstellen der einzelnen Lamellen im geöffneten Zustand des Verschlussanordnung. Dies ist auch vorteilhafterweise dadurch erreichbar, dass die Schwenkzapfen des Gleitelementes und/oder die Schwenkzapfen des Verkettungselementes unterschiedlich weit in die Führungsnut hineinragen.

In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Verschlussanordnung ist der Schwenkzapfen an einem freien Ende des Gleitelements angeordnet, so dass die Gleitelemente optimal der Dimension der Lamellen anpassbar sind, wobei es jedoch auch im Rahmen der Erfindung liegt, mehrere Lamellen an einem Gleitelement anzuordnen.

In einer ebenfalls vorteilhaften Ausgestaltungsform der erfindungsgemäßen Verschlussanordnung ist die mit dem zweiten Schwenkzapfen des Verkettungselementes in Wirkverbindung stehende Öffnung etwa mittig am Gleitelement angeordnet. Dies führt dazu, dass die hintereinander liegenden Lamellen der Frontjalousie im geöffneten Zustand der Verschlussanordnung platzsparend in diesem angeordnet sind.

Es wurde weiterhin erfindungsgemäß erkannt, dass das Verkettungselement an seinem einen freien Ende einen ersten Schwenkzapfen und an seinem anderen freien Ende einen zweiten Schwenkzapfen aufweist, wobei das Verkettungselement etwa die halbe Länge des Gleitelementes aufweist.

Durch diese Dimensionierung kann vorteilhafterweise eine ebenfalls platzsparende Anordnung der hintereinander angeordneten Lamellen der Frontjalousie im geöffneten Zustand der Verschlussanordnung erreicht werden.

Bei der erfindungsgemäßen Verschlussanordnung wurde vorteilhafterweise erkannt, dass ein erstes Verbindungsmittel mit einem zweiten Verbindungsmittel in Wirkverbindung steht, so dass insbesondere bei verschlossener Öffnung die Lamellen so aneinander positioniert und fixiert sind, dass sich ein Verbund zwischen den Lamellen ergibt und beispielsweise ein gewaltsames Öffnen und Eindringen von außen nicht möglich ist.

In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Verschlussanordnung sind die Verbindungsmittel der Lamelle als Rastelemente ausgebildet, welche kostengünstig und einfach das Positionieren und Fixieren der Lamellen ermöglichen.

In einer weiteren ebenfalls vorteilhaften Ausgestaltungsform weist wenigstens ein Verbindungsmittel der Lamelle eine Nut auf, in die beispielsweise ein hakenförmig ausgebildetes Verbindungselement einer anderen Lamelle eingreift und so zu einer optimalen Positionierung, aber auch Fixierung der einzelnen Lamellen der erfindungsgemäßen Verschlussanordnung führt.

Es konnte weiterhin festgestellt werden, dass wenigstens ein Verbindungsmittel einstückig mit der Lamelle verbunden ist, so dass die Herstellung der erfindungsgemäßen Verschlussanordnung aus einzelnen Lamellen sowie Gleitelementen und/oder Verkettungselementen sehr effizient und kostengünstig erfolgen kann.

Weiterhin wurde vorteilhafterweise erkannt, dass wenigstens ein Verbindungsmittel der Lamelle so ausgebildet ist, dass es das andere Verbindungsmittel der Lamelle abdeckt, so dass neben dem Schutz vor Staub bzw. Feuchtigkeit der in dem Schrankmöbel bzw. der Gebäudeöffnung befindlichen Gegenstände auch das gewaltsame Eindringen durch voneinander Wegschieben der einzelnen Lamellen sehr stark behindert ist.

Die Erfindung soll nun an Ausführungsbeispielen, welche die Erfindung nicht einschränken, näher beschrieben werden.

Es zeigen:

1: Perspektivische Darstellung einer Frontjalousie

2: Schnittdarstellung einer erfindungsgemäßen Verschlussanordnung an einer Gebäudeöffnung

1 zeigt eine perspektivische Darstellung einer Frontjalousie 1, die aus mehreren Lamellen 10 besteht. Die Lamellen 10 weisen an ihrer Stirnseite Gleitelemente 30 auf, wobei die Gleitelemente 30 an ihrer nach außen weisenden Seite wenigstens einen in eine hier nicht dargestellte Führungsnut eingreifenden Schwenkzapfen 31 aufweisen. Die Lamellen 10 sind über in den Gleitelementen 30 drehbeweglich aufnehmbare Verkettungselemente 40 miteinander verbunden. In diesem Ausführungsbeispiel weist das Verkettungselement 40 einen zweiten Schwenkzapfen 41 auf, welcher ebenfalls in die hier nicht dargestellte Führungsnut eingreift. Der zweite Schwenkzapfen 41 des Verkettungselementes 40 ist in diesem Ausführungsbeispiel so dimensioniert, dass er in der Öffnung 32 des Gleitelementes 30 drehbar befestigt ist. Die Öffnung 32 des Gleitelementes 30 ist in etwa mittig an diesem angeordnet. Das Gleitelement 30 weist Öffnungen 36 auf, die so ausgebildet sind, dass über Befestigungselemente wie beispielsweise Schrauben die Lamellen 10 an dem Gleitelement 30 fixierbar sind. Es liegt jedoch auch im Rahmen der Erfindung, dass die Gleitelemente 30 mit den Lamellen 10 über Rastverbindungen bzw. Klebeverbindungen miteinander fixierbar sind.

Das Gleitelement 30 weist zwischen dem Schwenkzapfen 31 und der Öffnung 32 ein erstes Anschlagelement 34 auf, welches etwa in einem stumpfen Winkel zu einem zweiten Anschlagelement 33 des Gleitelementes 30 angeordnet ist.

Zwischen der Lamelle 10 und dem Gleitelement 30 ist ein Aufnahmeraum 35 ausgebildet, der in dieser Abbildung nicht sichtbar ist, in den aber teilweise das Verkettungselement 40 einbringbar ist. Das Verkettungselement 40 trifft mit seinem einen freien Ende auf ein Anschlagelement des Aufnahmeraums 35. Oberhalb des Aufnahmeraumes 35 ist der Schwenkzapfen 31 des Gleitelementes 30 angeordnet. Der Schwenkzapfen 31 des Gleitelementes 30 weist in diesem Ausführungsbeispiel eine Öffnung auf, die mit einem ersten Schwenkzapfen 43 des Verkettungselementes 40 in Wirkverbindung steht. In diesem Ausführungsbeispiel weist die Öffnung des Schwenkzapfens 31 des Gleitelementes 30 wenigstens ein Rastelement auf, welches als Nut ausgebildet ist.

Der erste Schwenkzapfen 43 des Verkettungselementes 40 weist in diesem Ausführungsbeispiel drei Befestigungselemente auf, die als Rasthaken ausgebildet sind. Die Rasthaken des Schwenkzapfens 43 des Verkettungselementes 40 rasten in dem als Nut ausgebildeten Rastelement der Öffnung des Schwenkzapfens 31 des Gleitelementes 30. Dabei ist der erste Schwenkzapfen 43 des Verkettungselementes 40 so ausgebildet, dass er fixiert aber drehbar in der Öffnung des Schwenkzapfens 31 des Gleitelementes 30 angeordnet ist.

Das Verkettungselement 40 weist zwischen seinem ersten Schwenkzapfen 43 und seinem zweiten Schwenkzapfen 41 ein Anschlagelement 42 auf, welches so dimensioniert ist, dass bei hintereinander liegenden Lamellen 10 das Anschlagelement 42 am Gleitelement 30 anliegt. Es liegt jedoch auch im Rahmen der Erfindung, dass das Anschlagelement 42 des Verkettungselementes 40 so dimensioniert ist, dass es bei unterschiedlichen Lamellen 10 diese voneinander beabstandet anordnet.

Der zweite Schwenkzapfen 41 des Verkettungselementes 40 ist so ausgebildet, dass er einerseits in der hier nicht dargestellten Führungsnut führbar ist und andererseits mit der Öffnung 32 des Gleitelementes 30 in Wirkverbindung steht. Es liegt jedoch auch im Rahmen der Erfindung, dass der zweite Schwenkzapfen 41 des Verkettungselementes 40 Rastelemente aufweist, die ähnlich denen des ersten Schwenkzapfens 43 ausgebildet sind und mit der Öffnung 32 des Gleitelementes 30 in Wirkverbindung stehen.

Der Außendurchmesser des zweiten Schwenkzapfens 41 des Verkettungselementes 40 ist in diesem Ausführungsbeispiel kleiner als der Außendurchmesser des Schwenkzapfens 31 des Gleitelementes 30 ausgebildet, so dass unterschiedlich dimensionierte Führungsnuten zu einer schnelleren Bewegung und besseren Selektion der Lamellen 10 der Frontjalousie 1 führen. Es liegt jedoch auch im Rahmen der Erfindung, dass der Außendurchmesser des Schwenkzapfens 31 des Gleitelementes 30 kleiner ist als der Außendurchmesser des zweiten Schwenkzapfens 41 des Verkettungselementes 40.

In einem weiteren Ausführungsbeispiel ist der Schwenkzapfen 31 des Gleitelementes 30 und der zweite Schwenkzapfen 41 des Verkettungselementes 40 so ausgebildet, dass sie unterschiedlich weit in die hier nicht dargestellte Führungsnut hineinragen. Auch somit ist eine optimierte Bewegung der Frontjalousie 1 sowie eine bessere Sortierung der Lamellen 10 der Frontjalousie 1 im geöffneten Zustand des Verschlussanordnung möglich. Die Höhe des Anschlagelementes 33, 34 des Gleitelementes 30 entspricht in diesem Ausführungsbeispiel etwa der Höhe des Verkettungselementes 40, wobei das freie Ende des Verkettungselementes 40, an dem der erste Schwenkzapfen 43 angeordnet ist, so dimensioniert ist, dass es in den Aufnahmeraum 35 ein bringbar ist. Der Schwenkzapfen 31 des Gleitelementes 30 ist in diesem Ausführungsbeispiel an einem freien Ende des Gleitelementes 30 angeordnet.

Das Verkettungselement 40 ist so ausgebildet, dass es an seinem einen freien Ende einen ersten Schwenkzapfen 43 aufweist und an seinem anderen freien Ende einen zweiten Schwenkzapfen 41, wobei das Verkettungselement 40 etwa die halbe Länge des Gleitelementes 30 aufweist.

Die Lamellen 10 der erfindungsgemäßen Verschlussanordnung weisen an ihrer einen Längsseite ein erstes Verbindungsmittel 100 auf. Das Verbindungsmittel 100 wird von den Wänden 101, 102, 103 gebildet, die in diesem Ausführungsbeispiel einstückig mit der Lamelle 10 verbunden sind. Zwischen den Wänden 101, 102 des Verbindungsmittels 100 ist eine Öffnung ausgebildet, in die ein zweites Verbindungsmittel 200, welches in diesem Ausführungsbeispiel hakenförmig ausgebildet ist, eingreift.

Das Verbindungsmittel 200 ist in diesem Ausführungsbeispiel im Querschnitt etwa S-förmig ausgebildet und greift zwischen der Wand 102 und der Wand 103 des Verbindungsmittels 100 ein. Das Verbindungsmittel 200 stützt gleichzeitig über die Wand 103 des Verbindungsmittels 100 die benachbarte Lamelle 10 der erfindungsgemäßen Verschlussanordnung. Es liegt jedoch auch im Rahmen der Erfindung, dass die Verbindungsmittel 100, 200 als Rastelemente so ausgebildet sind, dass die Lamellen 10, insbesondere bei geschlossener Verschlussanordnung, hintereinander positioniert und fixiert sind.

In 2 ist eine perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen Verschlussanordnung an einer Gebäudeöffnung, beispielsweise einer Garage, dargestellt. Bei dieser Garage ist die Frontjalousie 1 von unten nach oben, also vertikal, bewegbar.

Die Schnittdarstellung dieser Garage weist in bekannter Weise eine Seitenwand 2, einen Oberboden 4 sowie einen Boden 5 auf. In die Seitenwand 2 und in die hier nicht dargestellte gegenüberliegende Seitenwand sind die Führungsnuten 20 eingebracht, die in diesem Ausführungsbeispiel stufenförmig ausgebildet ist. In der Führungsnut 20 der Seitenwand 2 ist eine Frontjalousie 1 mit den Lamellen 10 bewegbar. Unterhalb des Oberbodens 4 werden die Führungsnuten 20, die bisher stufenförmig ineinander angeordnet sind, nebeneinander angeordnet in die Führungsnut 21 und die Führungsnut 22. Über den Schwenkzapfen 31 des Gleitelementes 30 sowie den zweiten Schwenkzapfen 41 des Verkettungselementes 40 werden die Lamellen 10 nun auf einer hintereinander angeordneten Position durch die Öffnungsbewegung in den Führungsnuten 21, 22 so geführt, dass die miteinander in Wirkverbindung stehenden Verbindungsmittel 100, 200 voneinander getrennt und die Lamellen 10 etwa orthogonal zum Oberboden 4 voneinander beabstandet angeordnet sind.

In diesem Ausführungsbeispiel ist die Führungsnut 22 für den Schwenkzapfen 31 des Gleitelementes 30 breiter dimensioniert und als die Führungsnut 21 für den zweiten Schwenkzapfen 41 des Verkettungselementes 40. Somit ist eine einfache Trennung der über die Verbindungsmittel 100, 200 verbundenen Lamellen 10 möglich, so dass diese platzsparend unterhalb des Oberbodens 4 der Garage anordenbar sind.

Beim Verschließen der Gebäudeöffnung bewegen sich die Lamellen 10 über die Schwenkzapfen 31 des Gleitelementes 30 in der Führungsnut 22 sowie über den zweiten Schwenkzapfen 41 des Verkettungselementes 40 in der Führungsnut 21 voneinander beabstandet etwa parallel zum Oberboden 4 und werden dann in der weiteren Bewegung aus der Führungsnut 21 und der Führungsnut 22 in die gemeinsame Führungsnut 20 so überführt, dass ein erstes Verbindungsmittel 100 mit einem zweiten Verbindungsmittel 200 in Wirkverbindung steht und die Lamellen 10 relativ zueinander positioniert und fixiert sind.


Anspruch[de]
Verschlussanordnung für eine Öffnung eines Schrankes, eines Gebäudes, eines Schwimmbeckens und dergleichen mit wenigstens einer Frontjalousie (1), die parallel zueinander angeordnete Lamellen (10) aufweist und die in an der Öffnung angeordneten Führungsnuten (20) geführt ist, wobei die Lamellen (10) an ihren Stirnseiten mit Gleitelementen (30) verbunden sind und wobei die Gleitelemente (30) an ihren nach außen zu den Wänden der Öffnung weisenden Seite wenigstens einen in die Führungsnut (20) eingreifenden Schwenkzapfen (31) aufweisen, wobei die Lamellen (10) über in den Gleitelementen (30) drehbeweglich aufnehmbare Verkettungselemente (40) miteinander verbunden sind, wobei die Lamelle (10) an einer Längsseite ein erstes Verbindungsmittel (100) und an einer anderen Längsseite ein zweites Verbindungsmittel (200) aufweist und das die Verbindungsmittel (100, 200) miteinander verbindbar sind, so dass die Lamellen (10) relativ zueinander positioniert und fixiert sind. Verschlussanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, und dass das Verkettungselement (40) wenigstens einen in die Führungsnut (20) eingreifenden Schwenkzapfen (41, 43) aufweist. Verschlussanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verkettungselement (40) über den Schwenkzapfen (41, 43) mit dem Gleitelement (30) verbunden ist. Verschlussanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkzapfen (41, 43) des Verkettungselementes (40) als Befestigungselement ausgebildet ist. Verschlussanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gleitelement (30) mit der Lamelle (10) wenigstens einen Aufnahmeraum (35) bildet. Verschlussanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in den Aufnahmeraum (35) wenigstens teilweise ein Verkettungselement (40) einbringbar ist. Verschlussanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkzapfen (31) des Gleitelementes (30) eine Öffnung aufweist. Verschlussanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung des Schwenkzapfens (31) des Gleitelementes (30) mit einem ersten Schwenkzapfen (43) des Verkettungselementes (40) in Wirkverbindung steht. Verschlussanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Schwenkzapfen (43) des Verkettungselementes (40) drehbar mit der Öffnung des Schwenkzapfens (31) des Gleitelementes (30) verbunden ist. Verschlussanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (32) des Gleitelementes (30) mit einem zweiten Schwenkzapfen (41) des Verkettungselementes (40) in Wirkverbindung steht. Verschlussanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verkettungselement (40) und/oder das Gleitelement (30) wenigstens ein Anschlagelement (33, 34, 42) aufweisen. Verschlussanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkzapfen (31) an wenigstens einem freien Ende des Gleitelementes (30) angeordnet ist. Verschlussanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Außendurchmesser des zweiten Schwenkzapfens (41) des Verkettungselementes (40) kleiner ist als der Außendurchmesser des Schwenkzapfens (31) des Gleitelementes (30). Verschlussanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkzapfen (31, 41) unterschiedlich weit in die Führungsnut (20) hineinragen. Verschlussanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verkettungselement (40) an seinem einen freien Ende einen ersten Schwenkzapfen (43) und an seinem anderen freien Ende einen zweiten Schwenkzapfen (41) aufweist. Verschlussanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein erstes Verbindungsmittel (100) der Lamelle (10) mit einem zweiten Verbindungsmittel (200) der Lamelle (10) in Wirkverbindung steht. Verschlussanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsmittel (100, 200) der Lamelle (10) als Rastelemente ausgebildet sind. Verschlussanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Verbindungsmittel (100, 200) eine Nut aufweist. Verschlussanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Verbindungsmittel (100, 200) ein in die Nut eingreifendes Element aufweist. Verschlussanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Verbindungsmittel (100, 200) hakenförmig ausgebildet ist. Verschlussanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Verbindungsmittel (100, 200) einstückig mit der Lamelle (10) verbunden ist. Verschlussanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Verbindungsmittel (100, 200) so ausgebildet ist, dass es das andere Verbindungsmittel (100, 200) abdeckt.






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