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Gerät zum Abfräsen von Verkehrsflächen - Dokument DE202005021001U1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE202005021001U1 25.01.2007
Titel Gerät zum Abfräsen von Verkehrsflächen
Anmelder ABG Allgemeine Baumaschinen-Gesellschaft mbH, 31785 Hameln, DE
Vertreter Sparing · Röhl · Henseler, 40237 Düsseldorf
DE-Aktenzeichen 202005021001
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 25.01.2007
Registration date 21.12.2006
Application date from patent application 17.06.2005
File number of patent application claimed 10 2005 028 091.9
IPC-Hauptklasse E01C 23/088(2006.01)A, F, I, 20061016, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Gerät zum Abfräsen von Verkehrsflächen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Bei kleinen Geräten zum Abfräsen von Verkehrsflächen, sogenannten Kompaktfräsen, ist üblicherweise das Antriebsaggregat, etwa ein Dieselmotor, in Längs- oder Fahrtrichtung des Chassis eingebaut und mit dem sich quer zur Fahrtrichtung erstreckenden Fräswerk antriebsmäßig gekoppelt, wobei sich das Fräswerk zwischen hinteren Rädern des Fahrwerks – gewöhnlich seitenbündig zum Chassis angeordnet – befindet. Hierdurch wird erreicht, daß ein Abfräsen von Verkehrsflächen, beispielsweise Fahrbahndecken, ohne Höhenregelung, die notwendig wäre, wenn sich das Fräswerk zwischen den Vorder- und Hinterradachsen befände und das oder die Lenkräder über eine Erhöhung oder Vertiefung fahren würden, ermöglicht wird. Um mit dem mit seiner Längsachse in Fahrtrichtung eingebauten Antriebsaggregat das Fräswerk antreiben zu können, wird ein Winkelgetriebe verwendet, das ein aufwendiges Aggregat darstellt.

Aus EP 0 756 656 B1 ist ein selbstfahrendes Großgerät zum Abfräsen von Verkehrsflächen mit einem höhenverstellbaren Chassis, das ein lenkbares Fahrwerk mit einem hinteren Radpaar und ein Antriebsaggregat zum Verfahren des Geräts und zum Antreiben eines mit dem Antriebsaggregat gekoppelten Fräswerks trägt, das eine Fräswalze und ein Fräsgetriebe hierfür umfaßt, wobei sich die Fräswalze quer zur Fahrtrichtung erstreckt. Dieses Gerät ist dementsprechend mit einer Höhenregelung für das Fräswerk über Zylinder versehen.

Aus US 4 366 991 ist ein Gerät zum Abfräsen von Verkehrsflächen bekannt, bei dem für die seitlich neben dem Fahrwerk befindliche Fräswalze ein vom Fahrantrieb separater Antriebsmotor verwendet wird, der über zwei Riementriebe mit gemeinsamer Zwischenwelle mit der Fräswalze gekoppelt ist, da ein relativ großer Abstand zwischen diesem Antriebsmotor und der Fräswalze vorhanden ist.

Aufgabe der Erfindung ist es, ein Gerät zum Abfräsen von Verkehrsflächen, eine sogenannte Kompaktfräse, zu schaffen, dessen Fräswalze über das zum Verfahren des Geräts dienende Antriebsaggregat ohne ein Winkelgetriebe über eine einfache und platzsparende Konstruktion antreibbar ist.

Diese Aufgabe wird entsprechend den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.

Gegenstand der Erfindung ist demgemäß ein selbstfahrendes Gerät zum Abfräsen von Verkehrsflächen mit einem höhenverstellbaren Chassis, das ein lenkbares Fahrwerk mit einem hinteren Radpaar und ein Antriebsaggregat zum Verfahren des Geräts und zum Antreiben eines mit dem Antriebsaggregat gekoppelten Fräswerks trägt, das eine Fräswalze und ein Fräsgetriebe hierfür umfaßt, wobei sich die Fräswalze quer zur Fahrtrichtung erstreckt. Dabei ist das Antriebsaggregat quer zur Fahrtrichtung eingebaut und über einen ersten Riementrieb, eine Zwischenwelle und einen zweiten Riementrieb mit dem Fräsgetriebe gekoppelt, wobei an der Zwischenwelle, die über zwei Scharnierachsen am Chassis angelenkt ist, eine Spanneinrichtung für die beiden Riementriebe angreift. Hierdurch ergibt sich für ein kompaktes Gerät eine vereinfachte, platzsparende Konstruktion für den Antrieb der Fräswalze mit einfacher und gemeinsamer Spannbarkeit der beiden Riementriebe und ohne die Notwendigkeit eines aufwendigen Winkelgetriebes. Hierbei läßt sich die Zwischenwelle zum Spannen der Riementriebe nutzen. Die Zwischenwelle kann ferner mit einem Hilfsantrieb, etwa einem Elektromotor, versehen sein und dazu genutzt werden, die Zwischenwelle für Servicearbeiten zu drehen, etwa um die Fräswalze zum Wechseln von Fräsmeißeln zu positionieren.

Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind der nachfolgenden Beschreibung und den Unteransprüchen zu entnehmen.

Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in den beigefügten Abbildungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.

1 zeigt schematisch eine Ausführungsform eines Antriebs des Fräswerks eines Geräts zum Abfräsen von Verkehrsflächen von oben.

2 zeigt schematisch den Antrieb des Fräswerks des Geräts von 1 von der Seite.

Das dargestellte Gerät zum Abfräsen von Verkehrsflächen umfaßt ein Chassis 1, das höhenverstellbar gegenüber einem Fahrwerk 2 angeordnet ist. Letzteres umfaßt mindestens ein Lenkrad 3, im dargestellten Ausführungsbeispiel zwei auf einer Achse 4 angeordnete Lenkräder 3, die zugleich als Antriebsräder dienen und über ein im Chassis 1 eingebautes Antriebsaggregat 5, etwa einen Dieselmotor, antreibbar sind. Über die Lenkräder 3 ist das Gerät in Längsrichtung des Chassis 1 entsprechend dem die Fahrtrichtung angebenden Pfeil 6 verfahrbar. Das Antriebsaggregat 5 ist quer zur Fahrtrichtung eingebaut.

Am in Bezug zur Fahrtrichtung hinteren Ende des Geräts ist ein Paar von Hinterrädern 7 am Fahrwerk 2 angeordnet. Ein Fräswerk 8, umfassend ein Fräsgetriebe 9 und eine Fräswalze 10 mit entsprechenden, am Umfang der Fräswalze 10 angeordneten Fräsmeißeln 11, ist zwischen den Hinterrädern 7 am Chassis 1 angeordnet, wobei die Fräswalze 10 zweckmäßigerweise mit einer Stirnseite im wesentlichen bündig mit einer Seite des Chassis 1 montiert ist. Da sich die Fräswalze 10 zwischen den Hinterrädern 7 befindet, wird diese Anordnung dadurch ermöglicht, daß das zur Fräswalze 10 benachbarte Hinterrad 7 ausklappbar bzw. einklappbar am Fahrwerk 2 angeordnet ist.

Zwischen dem Antriebsaggregat 5 und dem Fräswerk 8 befindet sich eine quer zur Fahrtrichtung am Chassis 1 gelagerte Zwischenwelle 12 mit zwei Riemenscheiben 13, während das Antriebsaggregat 5 und das Fräsgetriebe 9 ebenfalls mit einer Riemenscheibe 14 bzw. 15 versehen sind. Die vom Antriebsaggregat 5 antreibbare Riemenscheibe 14 treibt über einen Riemen 16 und eine der Riemenscheiben 13 die Zwischenwelle 12 an, die ihrerseits über ihre zweite Riemenscheibe 13, einen weiteren Riemen 17 und die Riemenscheibe 15 das Fräsgetriebe 9 antreibt.

Die Riemen 16, 17 können über die Zwischenwelle 12 mittels einer Spanneinrichtung 18 gespannt werden. Bei der Spanneinrichtung 18 kann es sich beispielsweise um eine druckmittelbeaufschlagte Kolben/Zylinder-Einheit handeln. Hierzu ist die Zwischenwelle 12 über zwei Scharnierachsen 19, 20 für zwei Lenker 21, 22 im Chassis 1 verschiebbar gelagert, so daß sich die Zwischenwelle 12 entsprechend der benötigten Spannung der beiden Riemen 16, 17 frei unter der Einwirkung der Spanneinrichtung 18 einstellen kann. Die Zwischenwelle 12 findet ihre Lage abhängig von der tatsächlichen Länge der Riemen 16, 17. Zweckmäßigerweise wird die auf die Zwischenwelle 12 wirkende Spannkraft zum Spannen der Riemen 16, 17 in einer Richtung, die im wesentlichen der Winkelhalbierenden zwischen den durch die Riemenscheiben 13, 14 und 13, 15 gebildeten Achsen entspricht, durch die Spanneinrichtung 18 eingeleitet. Die Spanneinrichtung 18 kann am Chassis 1 oder auch am Lenker 21 benachbart zu dessen chassisnaher Scharnierachse 19 angelenkt sein. – Der Lenker 22 kann direkt an der Zwischenwelle 12 oder an diese aufnehmenden Flanschen angreifen, die selbst eine Verschiebung in zwei Richtungen ermöglichen und gegebenenfalls nach dem Spannen selbst in der so festgelegten Position festgeschraubt werden.

Wenn mit Nivellierung, d.h. eine gleichbleibende Schichtdicke abgefräst werden soll, selbst wenn das Gerät ein Hindernis überfährt, befinden sich bei entsprechend abgesenktem Chassis 1 die Achsen der Fräswalze 10 und der Hinterräder 7 in praktisch der gleichen Vertikalebene, d.h. das rechte Hinterrad 7 ist, wie in 1 dargestellt, ausgeklappt. Beim Arbeiten ohne Nivellierung kann das rechte Hinterrad 7 in der gestrichelt dargestellten Position eingeklappt bleiben.


Anspruch[de]
Selbstfahrendes Gerät zum Abfräsen von Verkehrsflächen mit einem höhenverstellbaren Chassis (1), das ein lenkbares Fahrwerk (2) mit einem hinteren Radpaar (7) und ein Antriebsaggregat (5) zum Verfahren des Geräts und zum Antreiben eines mit dem Antriebsaggregat (5) gekoppelten Fräswerks (8) trägt, das eine Fräswalze (10) und ein Fräsgetriebe (9) hierfür umfaßt, wobei sich die Fräswalze (10) quer zur Fahrtrichtung erstreckt, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsaggregat (5) quer zur Fahrtrichtung eingebaut ist und über einen ersten Riementrieb, eine Zwischenwelle (12) und einen zweiten Riementrieb mit dem Fräsgetriebe (9) gekoppelt ist, wobei an der Zwischenwelle (12), die über zwei Scharnierachsen am Chassis (1) angelenkt ist, eine Spanneinrichtung (18) für die beiden Riementriebe angreift. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenwelle (12) in einer die Riemen (16, 17) der Riementriebe spannenden Position fixierbar ist. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spanneinrichtung (18) wenigstens einen Druckmittel beaufschlagten Zylinder umfaßt. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenwelle (12) mit einem Hilfsantrieb gekoppelt ist.






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