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Dokumentenidentifikation DE202006014044U1 25.01.2007
Titel Vorrichtung zur Aufnahme von Abfall
Anmelder Schrobitz, Leander, 83707 Bad Wiessee, DE
DE-Aktenzeichen 202006014044
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 25.01.2007
Registration date 21.12.2006
Application date from patent application 13.09.2006
IPC-Hauptklasse B65F 1/00(2006.01)A, F, I, 20060913, B, H, DE
IPC-Nebenklasse E01H 1/00(2006.01)A, L, I, 20060913, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine am Rand von Straßen oder Bahnstrecken angeordnete Vorrichtung zur Aufnahme von Abfall.

Es ist bekannt, an Straßenrändern beispielsweise an Pfosten oder Hausmauern Behälter zur Aufnahme von Abfall anzubringen, so dass Fußgänger, aber auch Teilnehmer am Straßenverkehr allerdings nur nach Verlassen ihres Fahrzeugs, dort Abfall hineinwerfen können. Auch an Bahnstrecken sind in Bahnhöfen Abfallbehälter angebracht, so dass Reisende ihre Abfälle vor Einstieg in einen Zug oder nach Verlassen eines Zuges dort ihren Abfall hineinwerfen können. Voraussetzung zur Benutzung derartiger Abfallbehälter ist jedoch, dass die Personen, die sich ihres Abfalls entledigen möchten, nahe an einen solchen Abfallbehälter gelangen können, damit sie mit der Hand zielsicher den Abfall in den Behälter befördern können. Zum Gebrauch von einem sich auf einer Straße bewegenden Fahrzeug aus oder von einem auf einer Bahnstrecke fahrenden Eisenbahnwaggon aus sind derartige Abfallbehälter jedoch nicht geeignet.

Es ist jedoch Tatsache, dass sich Personen, die sich in oder auf einem sich bewegenden Fahrzeug befinden, ihres Abfalls vielfach dadurch entledigen, dass sie diesen einfach vom Fahrzeug aus achtlos in die Umgebung werfen, so dass sich am Rande von Straßen oder Bahnstrecken der Müll mehr und mehr ansammelt und dort ein erschreckend hässliches Bild entsteht.

Es ist festzustellen, dass es in der heutigen Zeit leider so ist, dass die Straßen, insbesondere die Auf- und Ausfahrten an den Autobahnen und Bundesstraßen einschließlich der Anschlussstellen, von den Reisenden immer mehr zum schnellen Reisemüllabladen missbraucht werden. Das Bild, das sich entlang den Straßen und insbesondere in den vorstehend erwähnten Bereichen bietet, ist vielfach erschreckend. Vor allem zu den Hauptreisezeiten wegen des damit verstärkten Verkehrsaufkommens ist dieses Bild der Vermüllung besonders gravierend.

Um die Straßen und deren Umgebung von dem achtlos weggeworfenen Abfall wieder zu säubern, sind umfangreiche und technisch sowie personell äußerst aufwändige Einsammelaktionen erforderlich, die gewöhnlich von den Straßenbauämtern mehrmals im Jahr mit einer Vielzahl von Personal, Straßenabsperrungen und einem riesigen Fuhrparkeinsatz bewältigt werden.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung zur Aufnahme von Abfall am Rand von Straßen oder Bahnstrecken zu schaffen, die den von Verkehrsteilnehmern während des Vorbeifahrens zur Seite fortgeworfenen Abfall in jedem Fall aufnimmt, so dass Verunreinigungen im Straßen- oder Bahnstreckenbereich durch zur Seite weggeworfenen Abfall und die gesamten damit verbundenen Nachteile sicher und zuverlässig vermieden werden.

Gemäß der Erfindung, die sich auf eine Vorrichtung der eingangs genannten Art bezieht, wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass in einer entlang dem Straßenrand bzw. Bahnstreckenrand auf dem Boden fest angebrachten Haltevorrichtung eine Vielzahl von Abfall-Aufnahmebehältern lückenlos aneinander angrenzend in einer Reihe angeordnet ist, dass mit der Haltevorrichtung auf deren der Straße bzw. Bahnstrecke abgewandten Seite in im wesentlichen regelmäßigen Abständen schräg nach außen in die Höhe abstehende Pfosten fest verbunden sind und dass zwischen diesen Pfosten ein daran angebrachtes, engmaschiges Auffangnetz aufgespannt ist, so dass von der Straße bzw. Bahnstrecke aus in das Auffangnetz geworfene Gegenstände in die sich darunter befindenden Aufnahmebehälter abgleiten.

Die Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung lässt sich schnell erstellen und bedarf nach ihrer Installierung keiner weiteren Wartung mehr. Das Einsammeln und der Abtransport des in den Aufnahmebehältern angefallenen Abfallinhalts können zentral mit wenig Personal- und Fuhrparkaufwand erfolgen und es sind bei der Durchführung dieser Arbeiten keine Straßenabsperrungen oder sonstige Behinderungen des Verkehrs erforderlich.

Die Aufnahmebehälter können als etwa würfelförmige Körbe ausgebildet sein, lassen sich aber auch als Säcke realisieren, die an Teilen der Haltevorrichtung einhängbar und zweckmäßig aus wasserdurchlässigem Material, besonders vorteilhaft aus Jute- oder Hanfgewebe oder aus einem ähnlichen recyclebaren Gewebe, bestehen.

Im Falle der Verwendung von Körben ist die Haltevorrichtung bei einer ersten Ausführungsmöglichkeit zweckmäßig derart ausgebildet und bemessen, dass die darin eingefügten Körbe an Teilen davon hängend angeordnet sind. In einer zweiten Ausführungsmöglichkeit ist die Haltevorrichtung derart ausgebildet und bemessen, dass die darin eingefügten Körbe am Boden aufstehend angeordnet sind. Die Körbe weisen in vorteilhafter Weise am oberen Rand Griffe auf, so dass sie sich bei Einsammelarbeiten leicht handhaben lassen. Die Wände und der Boden der Körbe besteht zweckmäßig aus Maschendrahtmaterial. Es können an den Körben auch Mittel vorgesehen werden, mit deren Hilfe sich Säcke in die Körbe einhängen lassen. Die als Aufnahmebehälter vorgesehenen, etwa würfelförmigen Körbe können vorteilhaft eine Abmessung von etwa 50 cm Höhe, 50 cm Breite und 50 cm Tiefe aufweisen.

Die zur Anbringung und Aufspannung des Auffangnetzes vorgesehenen Pfosten sind in der zur Straßen- bzw. Bahnstreckenlängsrichtung senkrecht verlaufenden Ebene vorteilhaft um etwa 100° bis 110° gegenüber der Straßen- bzw. Bahnstreckenquerrichtung nach außen geneigt. Diese zur Anbringung und Aufspannung des Auffangnetzes vorgesehenen Pfosten werden vorteilhaft in Form von Stahl- oder Leichtmetallpfosten aus Rundhohlprofil oder Vierkanthohlprofil ausgeführt, weisen eine Länge von etwa 2,5 bis 3 Meter auf und sind in regelmäßigen Abständen von etwa 2 Meter zueinander angeordnet. Das zwischen den Pfosten aufgespannte und daran zu befestigende Auffangnetz weist in zweckmäßiger Weise eine Maschenweite von etwa 1 bis 1,5 Zentimeter auf.

In vorteilhafter Weise besteht bei einer Verwendung der Erfindung an der Seite von Straßen ein Teil der Haltevorrichtung aus entlang dem Straßenrand geführten Leitplanken, die mit ihren in den Boden eingelassenen Halterungspfosten zugleich auch zur Befestigung der Haltevorrichtung auf dem Boden dienen können. Bei einem Großteil der öffentlichen Straßen sind Leitplanken bereits ohnehin seitlich angebracht, so dass diese bei Anwendung der Erfindung außer dem ursprünglichen Zweck der Unfallsicherheit auch dem Zweck der Reinhaltung der Straßenumgebung dienen.

Bei einer solchen erfindungsgemäßen Vorrichtung an einer mit Leitplanken versehenen Straße ist vorteilhaft entlang den am Straßenrand befestigten Leitplanken an deren zur Straße abgewandten Seite die Vielzahl von Abfall-Aufnahmebehältern lückenlos aneinander angrenzend in einer Reihe angeordnet. An der Leitplanke sind dabei in regelmäßigen Abständen, die einem ganzzahligen Vielfachen des Ausmaßes der Aufnahmebehälter in Leitplankenlängsrichtung entsprechen, senkrecht zur straßenabgewandten Seite hin abstehende Stäbe befestigt, die Teil der Haltevorrichtung sind und eine dem Ausmaß der Aufnahmebehälter quer zur Leitplankenlängsrichtung entsprechende Länge aufweisen sowie an ihren der Leitplanke abgewandten Enden mittels parallel zur Leitplanke verlaufenden Versteifungsstäben miteinander verbunden sind, die ebenfalls Teil der Haltevorrichtung sind. Jeweils zwischen zwei aufeinanderfolgenden Stäben ist im Raum zwischen der Leitplanke und dem jeweiligen Versteifungsstab eine diesem jeweiligen ganzzahligen Vielfachen entsprechende Anzahl von Aufnahmebehältern unverrückbar, aber entnehmbar und wiedereinsetzbar eingefügt. An den der Leitplanke abgewandten Enden der Stäbe ist außerdem jeweils einer der schräg nach außen und in die Höhe abstehenden Pfosten befestigt, wobei dann zwischen diesen Pfosten das daran angebrachte, engmaschige Auffangnetz aufgespannt ist, so dass von der Straße aus in das Auffangnetz geworfene Gegenstände in die sich darunter befindenden Aufnahmebehälter sicher und zuverlässig hinabgleiten.

Bei einer vorstehend angegebenen, für Straßen mit Leitplanken vorgesehenen Vorrichtung mit etwa würfelförmigen Auffangkörben greifen am oberen Rand der Körbe angeordnete Griffe vorteilhaft in Einhängepunkten an den Versteifungsstäben ein, so dass die Körbe jeweils unabkippbar zwischen dem Versteifungsstab und der Leitplanke eingesetzt sind. Bei am Boden stehender Anordnung der Körbe sind die Stäbe – vom Boden aus gemessen – etwa in Korbhöhe an der Leitplanke angebracht, so dass die Körbe dann am Boden aufstehen können.

Sollen bei einer vorstehend angegebenen, für Straßen mit Leitplanken vorgesehenen Vorrichtung als Aufnahmebehälter dagegen Säcke verwendet werden, so müssen diese in Einhängevorrichtungen einhängbar sein, die an den Stäben, den Versteifungsstäben und an der Leitplanke vorgesehen sind.

Zumindest ein Teil der Stäbe kann mittels sogenannter Schutzplanken-Schilderträger an den Leitplanken befestigt werden und ein anderer Teil mittels sogenannter Pfostenklammern an den im Boden eingelassenen Halterungspfosten der Leitplanken.

Die zur Anbringung und Aufspannung des Auffangnetzes vorgesehenen Pfosten schließen bei einer solchen Ausführung zum Einsatz bei Leitplanken mit den Stäben in der zur Leitplankenlängsrichtung senkrecht verlaufenden Ebene einen Winkel von etwa 100° bis 110° ein.

Die Stäbe weisen dann vorteilhaft eine Länge von etwa 50 Zentimeter auf, so dass als Aufnahmebehälter vorgesehene, etwa würfelförmigen Körbe mit einer Abmessung von etwa 50 cm Höhe, 50 cm Breite und 50 cm Tiefe gut eingesetzt werden können.

Eine mögliche andere vorteilhafte Ausführungsart einer Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass die Haltevorrichtung, welche die Abfall-Aufnahmebehälter lückenlos aneinander angrenzend in einer Reihe entlang dem Straßenrand bzw. Bahnstreckenrand hält, am Boden mittels in den Boden eingelassenen Pfosten befestigt ist, die zugleich die das Auffangnetz tragenden Pfosten bilden.

Die Erfindung wird anhand eines in Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert. Es zeigen:

1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Abfall-Auffangvorrichtung, deren Haltevorrichtung mit einer Leitplanke entlang einer Straße kombiniert ist,

2 eine Ansicht dieser Abfall-Auffangvorrichtung von vorne, d.h. von der Straße aus, und

3 eine Ansicht dieser Abfall-Auffangvorrichtung von oben.

1, 2 und 3 zeigen in drei verschiedenen Ansichten, nämlich von der Seite bzw. von vorne bzw. von oben ein Ausführungsbeispiel einer am Rand einer Straße 1 angeordneten, erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Aufnahme von Abfall. Diese Vorrichtung enthält eine entlang der Straße 1 angeordnete Haltevorrichtung. In diese Haltevorrichtung für Fangkörbe 2 ist eine am Straßenrand von Hauptstraßen und Autobahnen gewöhnlich ohnehin vorgesehene Leitplanke 3 fest einbezogen. Außerdem umfasst die Haltevorrichtung noch Stäbe 4, die an der Leitplanke 3 in regelmäßigen Abständen befestigt sind und senkrecht zur straßenabgewandten Seite hin abstehen. Darüber hinaus enthält die Haltevorrichtung für die Fangkörbe 2 noch Versteifungsstäbe 5, die an den der Leitplanke 3 abgewandten Enden der Stäbe 4 angebracht sind und parallel zur Leitplanke 3 verlaufen. Die regelmäßigen Abstände der Stäbe 4 betragen im Ausführungsbeispiel zwei Meter, was der vierfachen Breite der im wesentlichen würfelförmig ausgebildeten Fangkörbe 2 und zugleich der Länge der Versteifungsstäbe 5 entspricht. Die Länge der Stäbe 4 beträgt im Beispiel etwa 50 cm, was mit der Querabmessung der Fangkörbe 2 übereinstimmt. Die Fangkörbe 2 weisen eine Höhe von etwa 50 cm auf und sind am oberen Rand mit Griffen 6 versehen, mittels denen sie in Einhängepunkten an den Versteifungsstäben 5 eingreifen, so dass die Fangkörbe 2 jeweils unabkippbar zwischen dem Versteifungsstab 5 und der Leitplanke 3 eingesetzt sind. An den am Straßenrand befestigten Leitplanken 3 ist somit an deren zur Straße 1 abgewandten Seite eine Vielzahl von Fangkörben 2 zur Aufnahme von Abfall lückenlos aneinander angrenzend in einer Reihe angeordnet. Jeweils zwischen zwei aufeinanderfolgenden Stäben 4 im Raum zwischen der Leitplanke 3 und dem jeweiligen Versteifungsstab 5 ist in dem in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiel eine exakte Anzahl von vier Fangkörben 2 unverrückbar, aber entnehmbar und wiedereinsetzbar eingefügt.

An den der Leitplanke 3 abgewandten Enden der Stäbe 4 ist außer den Versteifungsstäben 5 noch jeweils ein schräg nach außen und in die Höhe abstehenden Pfosten 7 befestigt. Die Pfosten 7 weisen im Beispiel eine Länge von etwa 2,5 bis 3 Meter auf und können in Form von Stahl- oder Leichtmetallpfosten aus Rundhohlprofil oder Vierkanthohlprofil realisiert werden. Zwischen diesen Pfosten 7, die also zwischeneinander den gleichen regelmäßigen Abstand von zwei Meter wie die Stäbe 4 haben, ist ein daran angebrachtes, engmaschiges Auffangnetz 8 aufgespannt. Das Auffangnetz 8 weist eine Maschenweite von etwa 1 bis 1,5 Zentimeter auf. Die Pfosten 7 und damit das Auffangnetz 8 haben eine solche Neigung gegenüber den Stäben 4, dass von der Straße 1 von vorbeifahrenden Fahrzeugen aus in das Auffangnetz 8 geworfene Gegenstände in die sich darunter befindenden Fangkörbe 2 sicher hinabgleiten. Im Beispiel schließen die zur Anbringung und Aufspannung des Auffangnetzes 8 vorgesehenen Pfosten 7 mit den Stäben 4 in der zur Leitplankenlängsrichtung senkrecht verlaufenden Ebene einen Winkel von etwa 100° bis 110° ein. Im dargestellten Beispiel kann jeder zweite der Stäbe 4 mittels sogenannter Pfostenklammern an den im Boden 9 eingelassenen Halterungspfosten 10 der Leitplanken 3 befestigt werden. Die dazwischen liegenden Stäbe können dann beispielsweise mittels sogenannter Schutzplanken-Schilderträger an den Leitplanken 3 befestigt werden.

Die Wände und der Boden der Fangkörbe 2 bestehen z.B. aus Maschendrahtmaterial und können auch Mittel zum Einhängen von Säcken enthalten.


Anspruch[de]
Am Rand von Straßen oder Bahnstrecken angeordnete Vorrichtung zur Aufnahme von Abfall, dadurch gekennzeichnet, dass in einer entlang dem Straßenrand bzw. Bahnstreckenrand auf dem Boden (9) fest angebrachten Haltevorrichtung (3, 4, 5) eine Vielzahl von Abfall-Aufnahmebehältern (2) lückenlos aneinander angrenzend in einer Reihe angeordnet ist, dass mit der Haltevorrichtung auf deren der Straße (1) bzw. Bahnstrecke abgewandten Seite in im wesentlichen regelmäßigen Abständen schräg nach außen in die Höhe abstehende Pfosten (7) fest verbunden sind und dass zwischen diesen Pfosten ein daran angebrachtes, engmaschiges Auffangnetz (8) aufgespannt ist, sodass von der Straße bzw. Bahnstrecke aus in das Auffangnetz geworfene Gegenstände in die sich darunter befindenden Aufnahmebehälter abgleiten. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der Haltevorrichtung (3, 4, 5) entlang dem Straßenrand geführte Leitplanken (3) sind, die mit ihren in den Boden (9) eingelassenen Halterungspfosten (10) zugleich zur Befestigung der Haltevorrichtung auf dem Boden dienen. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass entlang den am Straßenrand befestigten Leitplanken (3) an deren zur Straße (1) abgewandten Seite die Vielzahl von Abfall-Aufnahmebehältern (8) lückenlos aneinander angrenzend in einer Reihe angeordnet ist, dass an der Leitplanke in regelmäßigen Abständen, die einem ganzzahligen Vielfachen des Ausmaßes der Aufnahmebehälter in Leitplankenlängsrichtung entsprechen, senkrecht zur straßenabgewandten Seite hin abstehende Stäbe (4) befestigt sind, die Teil der Haltevorrichtung sind und eine dem Ausmaß der Aufnahmebehälter quer zur Leitplankenlängsrichtung entsprechende Länge aufweisen sowie an ihren der Leitplanke abgewandten Enden mittels parallel zur Leitplanke verlaufenden Versteifungsstäben (5) miteinander verbunden sind, die ebenfalls Teil der Haltevorrichtung sind, dass jeweils zwischen zwei aufeinanderfolgenden Stäben im Raum zwischen der Leitplanke und dem jeweiligen Versteifungsstab eine dem jeweiligen ganzzahligen Vielfachen entsprechende Anzahl von Aufnahmebehältern unverrückbar, aber entnehmbar und wiedereinsetzbar eingefügt ist, dass an den der Leitplanke abgewandten Enden der Stäbe außerdem jeweils einer der schräg nach außen und in die Höhe abstehenden Pfosten (7) befestigt ist und dass zwischen diesen Pfosten das daran angebrachte, engmaschige Auffangnetz (8) aufgespannt ist. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmebehälter etwa würfelförmige Körbe (2) sind. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Wände und der Boden der Körbe (2) aus Maschendrahtmaterial bestehen. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Körbe (2) Mittel zum Einhängen von Säcken enthalten. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung (3, 4, 5) derart ausgebildet und bemessen ist, dass die darin eingefügten Körbe (2) an Teilen davon hängend angeordnet sind. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Körbe (2) am oberen Rand Griffe (6) aufweisen, die in Einhängepunkten an der Haltevorrichtung (3, 4, 5) eingreifen. Vorrichtung nach Anspruch 3 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die am oberen Rand der Körbe (2) angeordneten Griffe (6) in Einhängepunkten an den Versteifungsstäben (5) eingreifen, so dass die Körbe jeweils unabkippbar zwischen dem Versteifungsstab und der Leitplanke (3) eingesetzt sind. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung derart ausgebildet und bemessen ist, dass die darin eingefügten Körbe am Boden aufstehend angeordnet sind. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3, 4 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Stäbe – vom Boden aus gemessen – etwa in Korbhöhe an der Leitplanke angebracht sind, so dass die Körbe am Boden aufstehend angeordnet sind. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmebehälter Säcke sind, die an Teilen der Haltevorrichtung einhängbar sind. Vorrichtung nach Anspruch 3 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmebehälter Säcke sind, welche in Einhängevorrichtungen einhängbar sind, die an den Stäben, den Versteifungsstäben und an der Leitplanke vorgesehen sind. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Säcke aus wasserdurchlässigem Material bestehen. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Säcke aus Jute- oder Hanfgewebe oder aus einem ähnlichen recyclebaren Gewebe bestehen. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der Stäbe (4) mittels sogenannter Schutzplanken-Schilderträger an den Leitplanken (3) befestigt ist. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der Stäbe (4) mittels sogenannter Pfostenklammern an den im Boden (9) eingelassenen Halterungspfosten (10) der Leitplanken (3) befestigt ist. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Anbringung und Aufspannung des Auffangnetzes (8) vorgesehenen Pfosten (7) in der zur Straßen- bzw. Bahnstreckenlängsrichtung senkrecht verlaufenden Ebene um etwa 100° bis 110° gegenüber der Straßen- bzw. Bahnstreckenquerrichtung nach außen geneigt sind. Vorrichtung nach Anspruch 3 und 18, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Anbringung und Aufspannung des Auffangnetzes (8) vorgesehenen Pfosten (7) mit den Stäben (4) in der zur Leitplankenlängsrichtung senkrecht verlaufenden Ebene einen Winkel von etwa 100° bis 110° einschließen. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1, 3, 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Anbringung und Aufspannung des Auffangnetzes (8) vorgesehenen Pfosten (7) eine Länge von etwa 2,5 bis 3 Meter aufweisen. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1, 3 oder 18 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Anbringung und Aufspannung des Auffangnetzes (8) vorgesehenen Pfosten (7) Stahl- oder Leichtmetallpfosten aus Rundhohlprofil oder Vierkanthohlprofil sind. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1, 3 oder 18 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Anbringung und Aufspannung des Auffangnetzes (8) vorgesehenen Pfosten (7) in regelmäßigen Abständen von etwa 2 Meter zueinander angeordnet sind. Vorrichtung nach Anspruch 3 und 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Stäbe (4) und damit auch die zur Anbringung und Aufspannung des Auffangnetzes (8) vorgesehenen Pfosten (7) in regelmäßigen Abständen von etwa 2 Meter zueinander an den Leitplanken (3) befestigt sind. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stäbe (4) eine Länge von etwa 50 Zentimeter aufweisen. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die als Aufnahmebehälter vorgesehenen, etwa würfelförmigen Körbe (2) eine Abmessung von etwa 50 cm Höhe, 50 cm Breite und 50 cm Tiefe aufweisen. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Auffangnetz (8) eine Maschenweite von etwa 1 bis 1,5 Zentimeter aufweist. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung, welche die Abfall-Aufnahmebehälter lückenlos aneinander angrenzend in einer Reihe entlang dem Straßenrand bzw. Bahnstreckenrand hält, am Boden mittels in den Boden eingelassenen Pfosten befestigt ist, die zugleich die das Auffangnetz tragenden Pfosten bilden.






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