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Verbrennungskolbenmotor - Dokument DE102005035072A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102005035072A1 01.02.2007
Titel Verbrennungskolbenmotor
Anmelder Bayerische Motoren Werke AG, 80809 München, DE
Erfinder Meyer, Johannes, 85757 Karlsfeld, DE;
Denteler, Johannes, 85368 Moosburg, DE;
Respondek, Michael, 84152 Mengkofen, DE
DE-Anmeldedatum 27.07.2005
DE-Aktenzeichen 102005035072
Offenlegungstag 01.02.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 01.02.2007
IPC-Hauptklasse F01L 9/04(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse F01L 1/46(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft einen Verbrennungskolbenmotor, mit mehreren Zylindern sowie mit mindestens einem Einlassventil und einem Auslassventil pro Zylinder und mit mindestens einem elektrischen Stellantrieb zur Hubbetätigung und einem Wegsensor zur Positionsermittlung jedes der Gaswechselventile, wobei die elektrischen Stellantriebe jeweils über eine elektrische Versorgungsleitung und die Wegsensoren jeweils über eine elektrische Signalleitung mit einem externen elektronischen Steuergerät in Verbindung stehen. Zur Verbesserung der Funktions- und Montagesicherheit der Verkabelung der Stellantriebe (3.1a-3.2b) und der Wegsensoren (4.1a-4.2b) ist vorgesehen, dass mehr als zwei Versorgungs- und/oder Signalleitungen (9, 10) in einem Kabelstrang zusammengefasst sind, der im montierten Zustand jeweils durch eine zugeordnete Öffnung in der Zylinderkopfhaube nach außen geführt ist und in einem Kabelstecker (11, 12, 13, 14a, 14b) mit Steckkontakten (15, 16) zur Verbindung mit dem Steuergerät endet.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Verbrennungskolbenmotor, mit mehreren Zylindern sowie mit mindestens einem Einlassventil und einem Auslassventil pro Zylinder und mit mindestens einem elektrischen Stellantrieb zur Hubbetätigung und einem Wegsensor zur Positionsermittlung jedes der Gaswechselventile, wobei die elektrischen Stellantriebe jeweils über eine elektrische Versorgungsleitung und die Wegsensoren jeweils über eine elektrische Signalleitung mit einem externen elektronischen Steuergerät in Verbindung stehen.

Die Gaswechselventile eines Verbrennungskolbenmotors werden bislang rein mechanisch von mindestens einer Nockenwelle betätigt, die über einen formschlüssigen Steuertrieb von der Kurbelwelle angetrieben wird. Zur Variation der Steuerzeiten, d.h. der Öffnungs- und Schließwinkelpositionen, der Gaswechselventile relativ zum Drehwinkel der Kurbelwelle und zur Variation der Hubhöhe der Gaswechselventile, durch die der Gaswechsel und damit die Füllung der Zylinder an den momentanen Betriebszustand des Verbrennungsmotors angepasst werden kann, sind unterschiedliche mechanische Verstellvorrichtungen entwickelt worden, die jedoch jeweils nur eine beschränkte Variabilität der Ventilsteuerung ermöglichen, kompliziert aufgebaut und entsprechend teuer und störungsanfällig sind, und einen großen Bauraum in Anspruch nehmen.

Insbesondere zur Erhöhung der Variabilität der Ventilsteuerung werden daher seit geraumer Zeit Verbrennungskolbenmotoren entwickelt, deren Gaswechselventile jeweils von mindestens einem elektrischen Stellantrieb, wie einem Elektromotor oder einem Elektromagneten betätigt, d.h. geöffnet und geschlossen werden und deren Funktion jeweils durch mindestens einen Wegsensor pro Gaswechselventil erfasst wird. Hierdurch ist eine vollvariable und selektive Steuerung jedes einzelnen Gaswechselventils möglich. Als Beispiel für eine elektromotorische Betätigung von Gaswechselventilen wird auf die DE 101 40 461 A1 und als Beispiel für eine elektromagnetische Betätigung von Gaswechselventilen auf die DE 199 47 924 C2 verwiesen.

In einem Versuchsmotor der Anmelderin mit elektromotorischer Betätigung der Gaswechselventile sind die Stellantriebe und die Wegsensoren jeweils einlass- und auslassseitig jeweils für zwei Zylinder in einem Ventiltriebmodul zusammengefasst. Diese Ventiltriebmodule können identisch in weitgehend baugleich ausgebildeten Verbrennungskolbenmotoren in 4-Zylinder-Reihen-, 6-Zylinder-Reihen, 8-Zylinder-V-, und 12-Zylinder-V-Anordnung verwendet werden. Bei dem betreffenden Versuchsmotor sind die Versorgungsleitungen und die Signalleitungen jeweils einzeln durch zugeordnete Öffnungen in der Zylinderkopfhaube nach außen geführt, wo sie über Steckverbindungen mit einem Kabelstrang des externen, d.h. außerhalb des Verbrennungskolbenmotors angeordneten Steuergerätes verbunden sind. Hierdurch ergeben sich für zwei Zylinder jeweils acht abzudichtende Öffnungen in der Zylinderkopfhaube, jeweils für die Einlass- und die Auslassseite von zwei benachbarten Zylindern zwei Öffnungen zur Durchführung der Versorgungsleitungen und zwei Öffnungen zur Durchführung der Signalleitungen, und entsprechend vier Steckverbindungen außerhalb der Zylinderkopfhaube. Dies ist nachteilig mit einem hohen Fertigungs- und Montageaufwand verbunden und kann sowohl bei den Öffnungen der Zylinderkopfhaube als auch an den Steckverbindungen zu Fehlmontagen führen. Daher ist diese Ausführung der Verkabelung der elektrischen Stellantriebe und der zugeordneten Wegsensoren für eine Serienproduktion ungeeignet.

Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, für einen Verbrennungskolbenmotor der eingangs genannten Art eine Verkabelung der elektrischen Stellantriebe und der zugeordneten Wegsensoren mit dem elektronischen Steuergerät vorzuschlagen, die bei kostengünstiger und platzsparender Bauweise eine verbesserte Funktions- und Montagesicherheit aufweist.

Die Aufgabe wird erfindungsgemäß in Verbindung mit dem Oberbegriff des Anspruches 1 dadurch gelöst, dass mehr als zwei Versorgungs- und/oder Signalleitungen in einem Kabelstrang zusammengefasst sind, der im montierten Zustand jeweils durch eine zugeordnete Öffnung in der Zylinderkopfhaube nach außen geführt ist und in einem Kabelstecker mit Steckkontakten zur Verbindung mit dem Steuergerät endet.

Vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Verbrennungskolbenmotors sind Gegenstand der Unteransprüche 2 bis 10.

Aufgrund der Bündelung von mehr als zwei Versorgungs- und/oder Signalleitungen zu einem jeweils durch eine Öffnung in der Zylinderkopfhaube geführten und in einem Kabelstecker mit Steckkontakten endenden Kabelstrang sinkt die Anzahl der in der Zylinderkopfhaube vorzusehenden und abzudichtenden Öffnungen und ebenso die Anzahl der Kabelstecker. Hierdurch sinkt der Montageaufwand und ebenso die Gefahr von Fehlmontagen der Steckverbindungen, die durch ein Verdrehen und/oder Vertauschen von Kabelsteckern bei der Verbindung mit den zugeordneten Steckerbuchsen des Steuergerätes passieren können.

In einer ersten bevorzugten Ausführung sind die Versorgungsleitungen und die Signalleitungen von zwei benachbarten Zylindern in einem gemeinsamen Kabelstrang zusammengefasst, der über eine einzige Öffnung in der Zylinderkopfhaube nach außen geführt ist und in einem gemeinsamen Kabelstecker endet. Hierdurch ist die Anzahl der Kabelstränge und der Steckverbindungen extrem verringert, so dass beispielsweise bei einem 6-Zylinder-Reihenmotor nur noch drei Kabelstränge mit drei Kabelsteckern und entsprechend drei abzudichtende Öffnungen in der Zylinderkopfhaube erforderlich sind. Bei einer Anordnung von jeweils einem Stellantrieb mit einer Versorgungsleitung und einem Wegsensor mit einer Signalleitung pro Zylinder und pro Einlass- und Auslassseite, was z.B. bei einem Zwei-Ventil-Zylinderkopf mit einem Stellantrieb und einem Wegsensor pro Gaswechselventil gegeben ist, kann der betreffende Kabelstecker zur Erzielung kompakter Abmessungen endseitig einen ellyptischen Querschnitt aufweisen, in dem die größeren Steckkontakte der Versorgungsleitungen zentral und umfangsseitig gleichverteilt und die kleineren Steckkontakte der Signalleitungen paarweise längsseitig radial außen jeweils achsensymmetrisch bezüglich der Steckermittelachse angeordnet sind.

In einer zweiten bevorzugten Ausführung sind die Versorgungsleitungen und die Signalleitungen von zwei benachbarten Zylindern jeweils getrennt nach Funktion, d.h. die Versorgungsleitungen in einem gemeinsamen Versorgungskabelstrang und die Signalleitungen in einem gemeinsamen Wegsensorkabelstrang zusammengefasst, die über jeweils eine separate Öffnung in der Zylinderkopfhaube nach außen geführt sind und in zwei separaten Kabelsteckern enden. Durch die getrennte Bündelung und Führung der Versorgungs- und Sensorleitungen kann eine elektromagnetische Störung der Wegsensorsignale in den Signalleitungen durch Strom- und Spannungsänderungen in den Versorgungsleitungen ohne eine aufwändige Abschirmung der Signalleitungen weitgehend verhindert werden. Dadurch ergeben sich allerdings nunmehr zwei Kabelstränge und Kabelstecker für jeweils zwei Zylinder, die jedoch aufgrund geringerer Montagekräfte leichter mit den zugeordneten Steckerbuchsen des Steuergerätes verbindbar und aufgrund der kleineren Abmessungen der einzelnen Kabelstecker einfacher innerhalb des beengten Bauraums im Bereich des Zylinderkopfes anzuordnen sind. Bei einer Anordnung von jeweils einem Stellantrieb mit einer Versorgungsleitung und einem Wegsensor mit einer Signalleitung pro Zylinder und pro Einlass- und Auslassseite können die Kabelstecker vorteilhaft endseitig jeweils einen runden Querschnitt aufweisen, in dem die Steckkontakte der Versorgungsleitungen und der Signalleitungen jeweils achsensymmetrisch bezüglich der Steckermittelachse umfangsseitig gleichverteilt angeordnet sind

In einer dritten bevorzugten Ausführung sind die Versorgungsleitungen und die Signalleitungen von zwei benachbarten Zylindern jeweils getrennt nach Einlass- und Auslassseite in einem gemeinsamen Einlasskabelstrang und einem gemeinsamen Auslasskabelstrang zusammengefasst, die jeweils über eine separate Öffnung in der Zylinderkopfhaube nach außen geführt sind und in separaten Kabelsteckern enden. Durch die Trennung der Kabelstränge nach Einlass- und Auslassseite können die zugeordneten Stellantriebe und die Wegsensoren, insbesondere bei einer Zusammenfassung in Ventiltriebmodulen, einschließlich der Verkabelung fertig vormontiert und getestet werden, wodurch der Montageaufwand insgesamt verringert und die Funktionssicherheit des Ventiltriebs erhöht ist. Bei einer Anordnung von jeweils einem Stellantrieb mit einer Versorgungsleitung und einem Wegsensor mit einer Signalleitung pro Zylinder und pro Einlass- und Auslassseite können die Kabelstecker endseitig jeweils einen runden Querschnitt aufweisen, in dem die Steckkontakte der Versorgungsleitungen und der Signalleitungen jeweils paarweise achsensymmetrisch bezüglich der Steckermittelachse umfangsseitig gleichverteilt angeordnet sind.

Um bei einer achsensymmetrischen Anordnung der Steckkontakte in den Kabelsteckern eine Fehlmontage durch ein verdrehtes Zusammenstecken mit der zugeordneten Steckerbuchse des Steuergerätes und bei nahe beieinander angeordneten identischen Kabelsteckern eine Fehlmontage durch eine Verwechslung von Kabelsteckern bzw. Steckerbuchsen zu vermeiden, sollten die Kabelstecker jeweils eine formschlüssige Zuordnungssicherung aufweisen. Diese Zuordnungssicherung kann in an sich bekannter Weise in jeweils ineinander greifenden formschlüssigen Elementen an den Gehäuserändern der Kabelstecker und der Steckerbuchsen, wie Stegen und Nuten und/oder Laschen und Rastnasen, bestehen. Alternativ oder zusätzlich dazu ist jedoch auch eine Zuordnungssicherung in Form einer asymmetrischen Anordnung zumindest eines der Steckkontakte möglich. Hierzu kann der entsprechende Steckkontakt jeweils an einem Kabelstecker und an der zugeordneten Steckerbuchse gleichsinnig radial oder umfangsseitig versetzt angeordnet sein, so dass eine um die Steckermittelachse verdrehte Montage nicht möglich ist. Bei nahe beieinander angeordneten identischen Kabelsteckern, wie z.B. der dritten bevorzugten Ausführung, kann ein Vertauschen von Kabelsteckern oder Steckerbuchsen dadurch verhindert werden, dass die formschlüssige Montagesicherung an den betreffenden Kabelsteckern und den zugeordneten Steckerbuchsen unterschiedlich ausgebildet ist.

Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden ausführlichen Beschreibung und den beigefügten Zeichnungen, in denen bevorzugte Ausführungen und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung beispielhaft veranschaulicht sind.

In den Zeichnungen zeigt:

1: einen Teil eines Verbrennungskolbenmotors mit elektrischen Stellantrieben zur Hubbetätigung und mit Wegsensoren zur Positionsermittlung der Gaswechselventile und mit einer ersten bevorzugten Ausführung einer elektrischen Verbindung in einer schematischen Draufsicht,

2: einen Teil eines Verbrennungskolbenmotors mit elektrischen Stellantrieben zur Hubbetätigung und mit Wegsensoren zur Positionsermittlung der Gaswechselventile und mit einer zweiten bevorzugten Ausführung einer elektrischen Verbindung in einer schematischen Draufsicht, und

3: einen Teil eines Verbrennungskolbenmotors mit elektrischen Stellantrieben zur Hubbetätigung und mit Wegsensoren zur Positionsermittlung der Gaswechselventile und mit einer dritten bevorzugten Ausführung einer elektrischen Verbindung in einer schematischen Draufsicht.

Ein Verbrennungskolbenmotor 1 nach 1 bis 3 mit mehreren Zylindern 2.1, 2.2 und jeweils einem Einlass- und einem Auslassventil pro Zylinder 2.1, 2.2 ist an jedem der Gaswechselventile mit einem elektrischen Stellantrieb 3.1a3.2b zur Hubbetätigung und mit einem Wegsensor 4.1a-4.2b zur Positionsermittlung des jeweiligen Einlass- bzw. Auslassventils versehen. Auf der Einlassseite 5 und der Auslassseite 6 sind die elektrischen Stellantriebe 3.1a3.2b und die Wegsensoren 4.1a4.2b jeweils für zwei benachbarte Zylinder 2.1, 2.2 in einem Ventiltriebmodul 7a, 7b zusammengefasst, zwischen denen die Zündspulen 8.1, 8.2 für die betreffenden Zylinder 2.1, 2.2 angeordnet sind. Die elektrischen Stellantriebe 3.1a3.2b stehen jeweils über eine Versorgungsleitung 9 und die Wegsensoren 4.1a4.2b jeweils über eine Signalleitung 10, die in mindestens einem Kabelstecker 11, 12, 13, 14a, 14b mit Steckkontakten 15, 16 enden, mit einem externen Steuergerät in Verbindung.

In einer ersten Ausführung einer Verkabelung sind die Versorgungsleitungen 9 und die Signalleitungen 10 von zwei benachbarten Zylindern 2.1, 2.2 in einem gemeinsamen Kabelstrang zusammengefasst, der über eine einzige Öffnung in der Zylinderkopfhaube nach außen geführt ist und in einem gemeinsamen Kabelstecker 11 endet. Der Kabelstecker 11 weist endseitig einen ellyptischen Querschnitt auf, in dem die Steckkontakte 15 der Versorgungsleitungen 9 zentral und umfangsseitig gleichverteilt und die Steckkontakte 16 der Signalleitungen 10 paarweise längsseitig radial außen jeweils achsensymmetrisch bezüglich der Steckermittelachse 17 angeordnet sind. Der Kabelstecker 11 ist diagonal ausgerichtet mittig zwischen den Ventiltriebmodulen 7a, 7b und den Zündspulen 8.1, 8.2 der zugeordneten Zylinder 2.1, 2.2 positioniert.

In einer zweiten Ausführung der Verkabelung sind die Versorgungsleitungen 9 und die Signalleitungen 10 von zwei benachbarten Zylindern 2.1, 2.2 jeweils getrennt nach Funktion in einem gemeinsamen Versorgungskabelstrang und in einem gemeinsamen Sensorkabelstrang zusammengefasst, die über jeweils eine separate Öffnung in der Zylinderkopfhaube nach außen geführt sind und in zwei separaten Kabelsteckern 12, 13 enden. Die Kabelstecker 12, 13 weisen endseitig jeweils einen runden Querschnitt auf, in dem die Steckkontakte 15, 16 der Versorgungsleitungen 9 und der Signalleitungen 10 jeweils achsensymmetrisch bezüglich der Steckermittelachse 17 umfangsseitig gleichverteilt angeordnet sind. Der Kabelstecker 15 der Stellantriebe 3.1a-3.2b ist mittig zwischen den Ventiltriebmodulen 7a, 7b und den Zündspulen 8.1, 8.2 der zugeordneten Zylinder 2.1, 2.2 und der Kabelstecker 16 der Wegsensoren 4.1a4.2b entsprechend seitlich benachbart zu dem nächsten Zylinderpaar positioniert.

In einer dritten Ausführung der Verkabelung sind die Versorgungsleitungen 9 und die Signalleitungen 10 von zwei benachbarten Zylindern 2.1, 2.2 jeweils getrennt nach Einlass- und Auslassseite in einem gemeinsamen Einlasskabelstrang und in einem gemeinsamen Auslasskabelstrang zusammengefasst, die jeweils über eine separate Öffnung in der Zylinderkopfhaube nach außen geführt sind und in zwei separaten Kabelsteckern 14a, 14b enden. Die Kabelstecker 14a, 14b weisen endseitig jeweils einen runden Querschnitt auf, in dem die Steckkontakte 15, 16 der Versorgungsleitungen 9 und der Signalleitungen 10 jeweils paarweise achsensymmetrisch bezüglich der Steckermittelachse 17 umfangsseitig gleichverteilt angeordnet sind. Die Kabelstecker 14a, 14b sind diagonal versetzt zueinander mittig zwischen den Ventiltriebmodulen 7a, 7b und den Zündspulen 8.1, 8.2 der zugeordneten Zylinder 2.1, 2.2 positioniert.


Anspruch[de]
Verbrennungskolbenmotor, mit mehreren Zylindern sowie mit mindestens einem Einlassventil und einem Auslassventil pro Zylinder und mit mindestens einem elektrischen Stellantrieb zur Hubbetätigung und einem Wegsensor zur Positionsermittlung jedes der Gaswechselventile, wobei die elektrischen Stellantriebe jeweils über eine elektrische Versorgungsleitung und die Wegsensoren jeweils über eine elektrische Signalleitung mit einem externen elektronischen Steuergerät in Verbindung stehen,

dadurch gekennzeichnet,

dass mehrere Versorgungs- und/oder Signalleitungen (9, 10) in einem Kabelstrang zusammengefasst sind, der im montierten Zustand jeweils durch eine zugeordnete Öffnung in der Zylinderkopfhaube nach außen geführt ist und in einem Kabelstecker (11, 12, 13, 14a, 14b) mit Steckkontakten (15, 16) zur Verbindung mit dem Steuergerät endet.
Verbrennungskolbenmotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Versorgungsleitungen (9) und die Signalleitungen (10) von zwei benachbarten Zylindern (2.1, 2.2) in einem gemeinsamen Kabelstrang zusammengefasst sind, der über eine einzige Öffnung in der Zylinderkopfhaube nach außen geführt ist und in einem gemeinsamen Kabelstecker (11) endet. Verbrennungskolbenmotor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Anordnung von jeweils einem Stellantrieb (3.1a3.2b) mit einer Versorgungsleitung (9) und einem Wegsensor (4.1a4.2b) mit einer Signalleitung (10) pro Zylinder (2.1, 2.2) und pro Einlass- und Auslassseite (5, 6) der Kabelstecker (11) endseitig einen ellyptischen Querschnitt aufweist, in dem die Steckkontakte (15) der Versorgungsleitungen (9) zentral und umfangsseitig gleichverteilt und die Steckkontakte (16) der Signalleitungen (10) paarweise längsseitig radial außen jeweils achsensymmetrisch bezüglich der Steckermittelachse (17) angeordnet sind. Verbrennungskolbenmotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Versorgungsleitungen (9) und die Signalleitungen (10) von zwei benachbarten Zylindern (2.1, 2.2) jeweils getrennt nach Funktion in einem gemeinsamen Versorgungskabelstrang und in einem gemeinsamen Wegsensorkabelstrang zusammengefasst sind, die über jeweils eine separate Öffnung in der Zylinderkopfhaube nach außen geführt sind und in zwei separaten Kabelsteckern (12, 13) enden. Verbrennungskolbenmotor nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Anordnung von jeweils einem Stellantrieb (3.1a3.2b) mit einer Versorgungsleitung (9) und einem Wegsensor (4.1a4.2b) mit einer Signalleitung (10) pro Zylinder (2.1, 2.2) und pro Einlass- und Auslassseite (5, 6) die Kabelstecker (12, 13) endseitig jeweils einen runden Querschnitt aufweisen, in dem die Steckkontakte (15, 16) der Versorgungsleitungen (9) und der Signalleitungen (10) jeweils achsensymmetrisch bezüglich der Steckermittelachse (17) umfangsseitig gleichverteilt angeordnet sind. Verbrennungskolbenmotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Versorgungsleitungen (9) und die Signalleitungen (10) von zwei benachbarten Zylindern (2.1, 2.2) jeweils getrennt nach Einlass- und Auslassseite (5, 6) in einem gemeinsamen Einlasskabelstrang und in einem gemeinsamen Auslasskabelstrang zusammengefasst sind, die jeweils über eine separate Öffnung in der Zylinderkopfhaube nach außen geführt sind und in zwei separaten Kabelsteckern (14a, 14b) enden. Verbrennungskolbenmotor nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Anordnung von jeweils einem Stellantrieb (3.1a3.2b) mit einer Versorgungsleitung (9) und einem Wegsensor (4.1a4.2b) mit einer Signalleitung (10) pro Zylinder (2.1, 2.2) und pro Einlass- und Auslassseite (5, 6) die Kabelstecker (14a, 14b) endseitig jeweils einen runden Querschnitt aufweisen, in dem die Steckkontakte (15, 16) der Versorgungsleitungen (9) und der Signalleitungen (10) jeweils paarweise achsensymmetrisch bezüglich der Steckermittelachse (17) umfangsseitig gleichverteilt angeordnet sind. Verbrennungskolbenmotor nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Kabelstecker (11, 12, 13, 14a, 14b) und die zugeordneten Steckerbuchsen des Steuergerätes jeweils eine formschlüssige Zuordnungssicherung aufweisen. Verbrennungskolbenmotor nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuordnungssicherung in Form einer asymmetrischen Anordnung zumindest eines der Steckkontakte (15, 16) ausgebildet ist. Verbrennungskolbenmotor nach einem der Ansprüche 6 bis 7 und 8 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuordnungssicherung an den beiden Kabelsteckern (14a, 14b) und den zugeordneten Steckerbuchsen unterschiedlich ausgebildet ist.






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