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Dokumentenidentifikation EP1245520 01.02.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001245520
Titel Anzeigeeinrichtung
Anmelder Inventio AG, Hergiswil, Nidwalden, CH
Erfinder Barmet, Ing., Lukas, 6006 Luzern, CH
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
DE-Aktenzeichen 50208980
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument DE
EP-Anmeldetag 14.03.2002
EP-Aktenzeichen 020057980
EP-Offenlegungsdatum 02.10.2002
EP date of grant 20.12.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 01.02.2007
IPC-Hauptklasse B66B 3/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Anzeigeeinrichtung, wobei die Anzeigeeinrichtung einen Elektrolumineszenz-Anzeiger und einen Tonwiedergabeapparat aufweist.

In dieser Anmeldung wird mit Anzeigeeinrichtung eine Einrichtung gemeint, die die Wiedergabe von visuellen und/oder akustischen Informationen erlaubt.

Mit Tonwiedergabeapparat sind alle Geräte zu vestehen, welche elektrische Signale in akustische, hörbare umsetzen, zum Beispiel in Wörter, Musik, besondere Klänge und so weiter.

Aus der Schrift EP 0 403 232 ist ein Elektrolumineszenz Display System für einen Aufzug bekannt, das sowohl einen Elekrolumineszenz-Bildschirm zur visuellen Darstellung von Aufzugsinformationen als auch einen Lautsprecher zur akustischen Wiedergabe von Aufzugsinformationen aufweist. Der Elektrolumineszenz-Bildschirm ist pixelartig ausgebildet und weist eine Glasplatte an seiner Vorderseite oder Leuchtseite auf. Der Lautsprecher liegt auf der gleichen Ebene wie der Elektrolumineszenz-Bildschirm aber in einem gewissen Abstand davon.

Nachteilig bei dieser bekannten Lösung ist, dass um den Elekrolumineszenz-Bildschirm herum und beabstandet davon ein separater Platz für den Lautsprecher vorhanden sein muss. Es handelt sich hierbei um einen Dünnfilmelekrolumineszenz-Bildschirm, welcher als Trägermaterial eine Glasplatte verwendet. Dies bewirkt zwangsläufig einen dickeren Aufbau des fertigen Display Systems. Es wird somit ziemlich viel Einbauraum in der Aufzugsanlage für dieses bekannte Display System benötigt, was auch mit höheren Herstellungskosten verbunden ist.

Der Erfindung liegt eine Aufgabe zugrunde, eine Anzeigeeinrichtung der eingangs genannten Art vorzuschlagen, welche die vorgenannten Nachteile nicht aufweist und platzsparender ist.

Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst, nämlich eine Anzeigeeinrichtung für eine Aufzugsanlage, wobei die Anzeigeeinrichtung einen Elektrolumineszenz-Anzeiger und einen Tonwiedergabeapparat aufweist und wobei der Tonwiedergabeapparat an einer Seite des Elektrolumineszenz-Anzeigers angeordnet ist.

Ein Vorteil ist darin zu sehen, dass neben dem Elektrolumineszenz-Anzeiger kein davon beabstandet separater Platz für den Tonwiedergabeapparat notwendig ist.

Durch die in den abhängigen Patentansprüchen aufgeführten Massnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen der im Anspruch 1 angegebenen Anzeigeeinrichtung möglich.

In einer Ausführungsform ist der Tonwiedergabeapparat mit dem Elektrolumineszenz-Anzeiger verbunden. Dies hat den Vorteil, dass die Anzeigeeinrichtung gemäss der Erfindung eine kompakte Bauweise aufweisen kann. Der Tonwiedergabeapparat und der Elektrolumineszenz-Anzeiger können einstückig eingebaut werden.

In einer weiteren Ausführungsform ist der Tonwiedergabeapparat mit dem Elektrolumineszenz-Anzeiger mittels eines Klebstoffs verbunden. Dies führt zu einer einfachen und unkomplizierten Assemblierbarkeit der Elektrolumineszenz-Anzeiger mit dem Tonwiedergabeapparat.

In einer weiteren Ausführungsform sind der Tonwiedergabeapparat und der Elektrolumineszenz-Anzeiger hintereinander angeordnet. Vorteilhaft ist bei dieser Ausführungsform die Tatsache, dass es Bauraum nur in der Tiefe und nicht in der Breite nötig ist. Die Projektion des Elektrolumineszenz-Anzeigers auf einer Fläche bestimmt die benötigte Grösse der Grundfäche für die ganze Anzeigeeinrichtung.

Der Tonwiedergabeapparat und der Elektrolumineszenz-Anzeiger können zwischen einem Rahmen und einem Gehäuse angeordnet sein. Dies sorgt für eine stabile Zusammenhaltung des Elekrolumineszenz-Anzeigers und des Tonwiedergabeapparats in der Anzeigeeinrichtung.

Weiter kann der Tonwiedergabeapparat als Flachlautsprecher ausgebildet sein. Dies führt zu einer dünnen Bauweise der Anzeigeeinrichtung. Diese Art von Lautsprechern können in einfacher Weise mit dem Elektrolumineszenz-Anzeiger verklebt werden, wobei ihre hoch qualitative Eigenschaften nicht verloren gehen.

In einer weiteren Ausführungsform ist der Elektrolumineszenz-Anzeiger nach dem Prinzip der Dickschichtelectrolumineszenz aufgebaut. Dies hat den Vorteil, dass an der Vorderseite des Elektrolumineszenz-Anzeigers keine Glasplatte vorhanden ist, was zu einem platzsparenden Aufbau und einer günstigen Herstellbarkeit führt. Die Leuchtseite ist sehr dünn ausgebildet und kann problemlos vor einem Tonwiedergabeapparat verklebt werden. Weiter erzeugen solche EL-Lampen eine flächige Beleuchtung, was zu einer homogenen Beleuchtung führen.

Weiter kann der Elektrolumineszenz-Anzeiger als Elektrolumineszenz-Lampe ausgebildet sein. Diese Ausführungsform erlaubt die Verwendung einer einzigen EL-Lampe, die einfach ansteuerbar ist. Es genügen zwei Anschlüsse, um die EL-Lampe anzusteuern.

Weiter weist die Anzeigeeinrichtung Fixierungsmittel auf, sodass die Anzeigeeinrichtung an einer Wand der Aufzugsanlage fixierbar ist. Insbesondere weisen diese Fixierungsmittel eine Wandhalterung auf. Durch diese Fixierungsmittel kann die Anzeigeeinrichtung schnell und stabil an eine Wand montiert werden.

Alle erläuterten Merkmale sind nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.

Verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den schematischen Zeichnungen dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:

  • Fig. 1 eine Explosionsdarstellung einer Anzeigeeinrichtung gemäss einer Ausführungsform der Erfindung,
  • Fig. 2 eine Detaildarstellung aus Fig. 1,
  • Fig. 3 die Explosionsdarstellung aus Fig. 1 mit zusätzlicher Darstellung von Fixierungsmitteln,
  • Fig. 4 die Anzeigeeinrichtung aus Fig. 1 im eingebauten Zustand,
  • Fig. 5 eine mögliche Verwendung der erfindungsgemässen Anzeigeeinrichtung in einer Aufzugsanlage.

Figur 1 zeigt einige Bestandteile einer Anzeigeeinrichtung 1 für eine Aufzugsanlage im ungebauten Zustand. Ein Elektrolumineszenz-Anzeiger 2 und ein Tonwidergabeapparat 3 sind flüchtend mit einem Rahmen 4 und einem Gehäuse 5 angeordnet. In diesem Beispiel ist der Elektrolumineszenz-Anzeiger als Elektrolumineszenz-Lampe 2 und der Tonwiedergabeapparat als Flachlautsprecher 3 ausgebildet. Der Flachlautsprecher 3 weist ein Panel 3a und einen Erreger 3b auf. Die Elektrolumineszenz-Lampe 2 wird in dieser Anmeldung auch als EL-Folie 2 bezeichnet. Der Einfachheit halber wird der Begriff Elektrolumineszenz im folgenden durch die Bezeichnung EL verkürzt.

Auf der EL-Folie 2 ist ein Zeichen, beispielsweise in Form eines Buchstabens 6 angebracht, welcher beispielsweise einen Aufzug einer Aufzugsgruppe bezeichnet. Diese Anzeigeeinrichtungen können oberhalb einer Aufzugstür auf einem Stockwerk eines Gebäudes oder einer anderen günstigen Position angeordnet sein. Die EL-Folie 2 und der Flachlautsprecher 3 werden mit dem Rahmen 4 und dem Gehäuse 5 zusammen assembliert. Der Rahmen 4 weist auf seinem äusseren Umfang seitliche Vorsprünge 7 auf, die in entsprechenden komplementären Aussparungen 8 des inneren Umfangs des Gehäuse 5 einrasten, wenn der Rahmen 4 und das Gehäuse 5 zusammen assembliert werden. Dadurch wird eine einfache Schnappverbindung erreicht. In der Figur 1 ist nur ein Vorsprung 7 und eine Aussparung 8 gezeigt. Der Rahmen 4 ist so ausgebildet, dass im eingebauten Zustand ein Klirren des Flachlautsprechers 3 verhindert wird.

Aus Figur 2 ist ein Detail der Figur 1 dargestellt, bei dem die EL-Folie 2 und der Flachlautsprecher 3 näher angedeutet sind. Die EL-Folie 2 weist eine Vorderseite oder Leuchtseite 2a und eine Rückseite oder Hinterseite 2b auf. Als Vorderseite 2a wird die leuchtende Seite bezeichnet und auf welcher der Buchstabe 6 lesbar ist. Auf der Hinterseite 2b, das heisst auf der dem Lautsprecher 3 zugewandten Seite der EL-Folie 2 ist eine Schicht Klebstoff 9 angebracht, mittels dessen die EL-Folie 2 mit dem Lautsprecher 3 fest verbunden wird. Der Flachlautsprecher 3 ist somit im eingebauten Zustand an die Hinterseite 2b der EL-Folie 2 geklebt.

Die EL-Folie 2 weist weiter eine biegsame Lasche 10 auf, die die elektrischen Anschlüsse 11 zur Ansteuerung und somit zur Beleuchtung der EL-Folie aufweist. Zwei Anschlüsse 11 sind genügend, um die EL-Folie 2, das heisst die EL-Lampe, zum Leuchten zu bringen. Die Lasche 10 wird um eine entsprechende Nut 10a im Flachlautsprecher 3 gebogen. Die Enden der elektrischen Anschlüsse 11 liegen somit im eingebauten Zustand auf der Hinterseite des Flachlautsprechers 3, das heisst auf der der EL-Folie 2 abgewandten Seite des Flachlautsprechers 3.

Die verwendete EL-Technologie in der Anzeigeeinrichtung gemäss der Erfindung basiert auf dem Prinzip der Dickschichtelektrolumineszens (DSEL). Die EL-Folie weist Dickschicht EL-Bauelemente auf. Der grundsätzliche Aufbau sieht folgendermassen aus: EL-Pigmente (zum Beispiel ZnS:Cu) werden zwischen zwei Elektroden (Anode und Kathode) angeordnet. Elektrisch gesehen gleicht diese Anordnung einem Kondensator. Die Spannung wird an den Elektroden angelegt und durch die Anregung der Elektronen im EL-Pigment und deren Rückkehr in den Grundzustand wird Strahlung gemäss Bändermodell emittiert. Die Herstellung der Dickschicht EL-Bauelemente kann mittels Siebdrucktechniken erfolgen, was im Vergleich mit anderen Technologien relativ einfach ist. Typischerweise ist der Aufbau von Schichten folgender: beginnend mit dem Trägermaterial, einer transparenter ITO (Indium-Zinn-Oxid) Folie, es folgt eine transparente leitende Schicht, anschliessend die aktive Schicht (bestehend aus EL-Pigmente in einer Siebdruckmatrix), eine dielektrische nichtleitende Schicht und schliesslich einer Silber (oder Graphit)-Elektrode. Typische Dicken der gedruckten Schichten für DSEL-Bauelemente liegen im Bereich von 50-60 um und typische Dicken des gesamten Aufbaus liegen beispielsweise zwischen ca. 200-400 um. Um hohe Lebensdauer zu erzielen können die einzelnen EL-Pigmente gekapselt sein (zum Beispiel Aluminiumhydroxid Verkapselung), um diese vor Feuchtigkeit zu schützen.

Die Verwendung eines Flachlautsprechers anstelle eines üblichen konusförmigen Lautsprechers bewirkt neben einer dünneren Bauweise auch eine diffusere Abstrahlung. Der Abstrahlwinkel ist weniger frequenzabhängig als bei den üblichen Lautsprechern. Bei Flachlautsprechern basiert das Funktionsprinzip mehr auf komplexen Vibrationen in einem Panel als auf die Bewegung der Membrane. Der Flachlautsprecher eignet sich gut, um mit einer EL-Folie verklebt zu werden.

In Figur 3 werden zu den bereits erwähnten Bestandteilen der Anzeigeeinrichtung 1 zusätzlich die Fixierungsmittel dargestellt, mittels deren die ganze Anzeigeeinrichtung 1 an einer Wand 20 oder einer anderen günstigen Position der Aufugsanlage fixiert wird. Der innere Umfang des Rahmens 4 weist Vorsprünge 12 und eine Stuzfläche 12a auf, die zur Aufnahme des Elektronikteils 13 bestimmt sind. Der Elektronikteil ist als Printplatte 13 ausgebildet und wird somit auf den Vorsprüngen 12 und auf der Stutzfläche 12a des Rahmens 4 angehängt. Die EL-Folie 2 und der Flachlautsprecher 3 werden zusammen mit dem Rahmen 4 und dem Gehäuse 5 assembliert. Die EL-Folie 2 mit dem Flachlautsprecher 3 werden im Gehäuse 5 aufgenommen. Der Umfang des Gehäuses 5 ist dafür grösser als der Umfang der EL-Folie beziehungsweise des Flachlautsprechers 3. Durch die Schnappverbindung des Rahmens 4 mit dem Gehäuse 5 (das heisst im eingebauten Zustand) wird erreicht, dass die Hinterseite des Lautsprechers 3 auf einer Auflagefläche 4a des Rahmens 4 liegt. Der Rahmen 4 wird auch im Gehäuse 5 aufgenommen. In einer Variante liegen die Enden der elektrischen Anschlüsse 11 der EL-Folie 2 im eingebauten Zustand auf der der Printplatte 13 zugewandten Seite des Lautsprechers 3. In einer anderen Variante liegen die Enden der elektrischen Anschlüsse 11 im eingebauten Zustand zwischen der Printplatte 13 und einem Federelement 14. In diesem Fall ist die Lasche 10 um den Lautsprecher 3 und um einen Teil des Rahmens 4 gebogen, wobei die Lasche 10 durch eine Aussparung 4b des Rahmens 4 durchgeführt ist. Durch das Federelement 14 werden die Printplatte 13 und die elektrischen Anschlüsse 11 zusammengedrückt. Die Printplatte 13 und das Federelement 14 werden mittels eines Befestigungsmittels 15, beispielsweise einer Schraube, am Rahmen 4 befestigt. Die Anzeigeeinrichtung 1 weist weiter eine Wandhalterung 16 auf, die für die Montage der Anzeigeeinrichtung 1 an einer Wand 20 dient. Auf der Wandhalterung 16 wird mittels weiteren Befestigungsmitteln 18, beispielsweise Schrauben, ein Steckverbinder 17 montiert. Dieser Steckverbinder 17 ist so ausgebildet, dass dieser in die Printplatte 1 eingesteckt werden kann. Die Wandhalterung 16 wird dann an der Wand 20 befestigt. Am Schluss der Montage wird das Gehäuse 5 mit allen bereits darin enthaltenen Elementen, das heisst EL-Folie 2, Flachlautsprecher 3, Rahmen 4 und Printplatte 13, gegen die Wandhalterung 16 gelegt und mittels Befestigungselementen 19, wie zum Beispiel Schrauben, mit der Wandhalterung 16 fixiert. Ein Klirren des Flachlautsprechers 3 wird somit weiter verhindert, da der Rahmen 4 zwischen Wandhalterung und Gehäuse geklemmt ist.

Figur 4 zeigt eine Vorderansicht der assemblierten Anzeigeeinrichtung 1 aus Figur 1.

In Figur 5 wird eine mögliche Verwendung der Anzeigeeinrichtung 1 gemäss der Erfindung in einer Aufzuganlage angegeben. Die Anzeigeeinrichtung 1 ist oberhalb einer Aufzugstür 21 angeordnet und dient als Bezeichnungsplatte für die Aufzugspassagiere.

In einer besonderen Ausführungsform kann ein Rasterdruck auf der Vorderseite/Leuchtseite 2a der EL-Folie 2 vorgesehen sein. Die Körperfarbe der in der Anzeigeeinrichtung 1 verwendeten EL-Folie 2 im ausgeschalteten Zustand scheint hellgrau. Dies kontrastiert zu den normalerweise verwendeten Zinkdruckgussfarbenen Gehäuse 5. Um diesen Kontrast zu vermindern und den Eindruck einer Metallplatte zu erhalten kann die EL-Folie 2 nachträglich mit einem metallisch farbenen Raster bedruckt werden. Bei einer Montagehöhe von ca. 2m ist der Rasterdruck nicht mehr erkennbar.Ein Raster ist zu drucken, damit das Leuchten der EL-Folie noch in genügenden Masse sichtbar bleibt. Der optische Effekt eines Mikro-Rasterdrucks vor einer EL-Folie um eine metallische Oberfläche vorzutäuschen, kann auch für andersartige Lichtquellen und Einsatzorte verwendet werden.

Der Formgebung der Anzeigeeinrichtung sind grundsätzlich keine Grenzen gesetzt. Flächen bis zu mehreren Quadratmetern sind theoretisch möglich.

Das bevorzugte Einsatzgebiet der vorliegenden Erfindung ist: als Bezeichnungs-Platte (Designation-Plate) oberhalb der Lifttüre beispielsweise in Verbindung mit schon bekannten Zielrufsteuerung (zum Beispiel MICONIC 10® von der Anmelderin). In diesem Zusammenhang erfüllt sie folgende Aufgaben:

  • akustische Personenführung sehbehinderter Personen zur Liftkabine (Gong, Liftbezeichnung, Türstatus, Servicemeldungen)
  • die visuelle Führung von hörbehinderten Personen (blinken)

Weitere Einsatzgebiete sind überall dort möglich, wo eine Kombination von akustischen und visuellen Meldungen sinnvoll erscheint. z.B.

  • Fahrtrichtungsanzeiger und akustische Meldungen auf dem Stockwerk in konventionellen Steuerungen
  • Lautsprecher für Kommunikationsschnittstellen und andere akustische Meldungen in Kombination mit einer Notleuchtlampe
  • Sprachsysteme mit Signalbeleuchtung in und ausserhalb der Liftkabine
  • weitere Führungssysteme mit audio-visueller Unterstützung

Die Anzeigeeinrichtung gemäss der Erfindung könnte auch mehrere beleuchtete Felder aufweisen (Service-Meldungen). Die Anzeigeeinrichtung kann pixelartig mit entsprechender Anzahl Anschlüsse ausgebildet sein.

Auch verschiedene Formen des Lautsprechers und der Folie sind möglich und einfach zu realisieren (Oval, Kreis, etc.)

Mit der erfindungsgemässen Anzeigeeinrichtung wird eine simple Verbindung einer Lampe mit einem Lautsprecher erzeugt, die akustisch keine Probleme verursacht, da sie fest verklebt sind. Es wird eine flächige Ausleuchtung der Lampe dank EL-Technik erreicht.

Bezugszeichenliste

1
Anzeigeeinrichtung
2
EL-Anzeiger / EL-Lampe / EL-Folie
3
Tonwiedergabeapparat / Flachlautsprecher
3a
Panel
3b
Erreger
4
Rahmen
4a
Aulagefläche
4b
Aussparung
5
Gehäuse
6
Zeichen / Buchstabe
7
Vorsprung
8
Aussparung
9
Klebstoff
10
Lasche
11
Elektrischer Anschluss
12
Vorsprung
12a
Stützfläche
13
Elektronikteil / Printplatte
14
Federelement
15
Befestigungsmittel / Schraube
16
Wandhalterung
17
Steckverbinder
18
Befestigungsmittel
19
Befestigungsmittel
20
Wand
21
Aufzugstür


Anspruch[de]
  1. Anzeigeeinrichtung für eine Aufzugsanlage, wobei die Anzeigeeinrichtung (1) einen Elektrolumineszenz-Anzeiger (2) und einen Tonwiedergabeapparat (3) aufweist,

    dadurch gekennzeichnet, dass

    der Tonwiedergabeapparat (3) an einer Seite des Elektrolumineszenz-Anzeigers (2) angeordnet ist.
  2. Anzeigeeinrichtung nach Patentanspruch 1,

    dadurch gekennzeichnet, dass

    der Tonwiedergabeapparat (3) mit dem Elektrolumineszenz-Anzeiger (2) verbunden ist.
  3. Anzeigeeinrichtung nach Patentanspruch 2,

    dadurch gekennzeichnet, dass

    der Tonwiedergabeapparat (3) mit dem Elektrolumineszenz-Anzeiger (2) mittels eines Klebstoffs (7) verbunden ist.
  4. Anzeigeeinrichtung nach einem der vorhergehenden Patentansprüche,

    dadurch gekennzeichnet, dass

    der Tonwiedergabeapparat (3) und der Elektrolumineszenz-Anzeiger (2) hintereinander angeordnet sind.
  5. Anzeigeeinrichtung nach einem der vorhergehenden Patentansprüche,

    dadurch gekennzeichnet, dass

    der Tonwiedergabeapparat (3) und der Elektrolumineszenz-Anzeiger (2) zwischen einem Rahmen (4) und einem Gehäuse (5) angeordnet sind.
  6. Anzeigeeinrichtung nach einem der vorhergehenden Patentansprüche,

    dadurch gekennzeichnet, dass

    der Tonwiedergabeapparat (3) als Flachlautsprecher ausgebildet ist.
  7. Anzeigeeinrichtung nach einem der vorhergehenden Patentansprüche,

    dadurch gekennzeichnet, dass

    der Elektrolumineszenz-Anzeiger (2) nach dem Prinzip der Dickschicht-Elektrolumineszenz aufgebaut ist.
  8. Anzeigeeinrichtung nach einem der vorhergehenden Patentansprüche,

    dadurch gekennzeichnet, dass

    der Elektrolumineszenz-Anzeiger (2) als Elektrolumineszenz-Lampe ausgebildet ist.
  9. Anzeigeeinrichtung nach einem der vorhergehenden Patentansprüche,

    dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigeeinrichtung (1) Fixierungsmittel aufweist, sodass die Anzeigeeinrichtung (1) an einer Wand (20) der Aufzugsanlage fixierbar ist.
  10. Anzeigeeinrichtung nach Patentanspruch 9,

    dadurch gekennzeichnet, dass

    die Fixierungsmittel eine Wandhalterung (16) aufweisen.






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