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Dokumentenidentifikation DE102005029072A1 15.02.2007
Titel Multifunktions-Kleiderbügel
Anmelder Lohberg, Werner, 33102 Paderborn, DE;
OTNI GmbH, 33178 Borchen, DE;
Zilius, Mario, 33106 Paderborn, DE
Erfinder Lohberg, Werner, 33102 Paderborn, DE
Vertreter Backhaus, M., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 33102 Paderborn
DE-Anmeldedatum 23.06.2005
DE-Aktenzeichen 102005029072
Offenlegungstag 15.02.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.02.2007
IPC-Hauptklasse A47G 25/28(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse A47G 25/82(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   
Zusammenfassung Die Erfindung Kleiderbügel (1, 1A, 1B, 1C) mit einem über seine Längenerstreckung dem Verlauf von Schulterpartien gemäß von der Mitte zur Seite abfallend gestalteten Tragkörper mit einem mittigen Aufhänger (3, 3A), wobei an mindestens einem Ende des Kleiderbügels (1, 1A, 1B, 1C) eine schmal auslaufende Auskehlung (2) ausgebildet ist, die in eine Schuhferse und um eine Fußferse paßt.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Kleiderbügel mit einem über seine Längenerstreckung dem Verlauf von Schulterpartien gemäß von der Mitte zur Seite abfallend gestalteten Tragkörper mit einem mittigen Aufhänger.

Derartige Kleiderbügel sind in vielfältiger Form als Einzweck-Gebrauchsgegenstände ausgebildet im Handel, die aus Holz, Kunststoff oder Metall gesägt, gefräst, gespritzt bzw. gebogen sind und relativ dicke, abgerundete Ecken aufweisen.

Weiterhin sind quer zu ihrer Längserstreckung rinnenförmig gebogene zu einem Ende hin erweiterte Schuhanzieher aus Blech oder dünnem Kunststoff bekannt, die anderenends einen Haken, einen Griff oder eine Haltebohrung aufweisen.

Häufig werden beide beschriebenen Gegenstände in zeitlich enger Beziehung zueinander am gleichen Ort benutzt, wie in einer Umkleidekabine im Modegeschäft, in einem Sportstudio oder eine Arztpraxis sowie der heimischen Garderobe oder im Hotelzimmer, wobei oft dieser oder jener Gegenstand nicht zur Hand ist.

Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Multifunktions-Kleiderbügel zu schaffen, der auch als Schuhanzieher bequem handhabbar und einfach herstellbar ist.

Die Lösung besteht darin, daß an mindestens einem Ende des Kleiderbügels eine dünn auslaufende Auskehlung ausgebildet ist, die in eine Schuhferse und um eine Fußferse paßt.

Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen angegeben.

Eine besonders einfache Form des Erfindungsgegenstandes besteht aus einer dünnwandigen Blech- oder Kunststoffrinne, die in ihrer Längserstreckung mit dem Rinnenrücken nach außen einen Bügelhaken oder -knauf trägt. Die Rinnenbreite beträgt etwa 25 bis 40 mm und die Rinnentiefe 5 bis 10 mm.

Bei einer aus Kunststoff gespritzten Form empfiehlt es sich, den Mittenbereich in der Nähe des Hakens oder Knaufs zu verstärken.

Die Aufhängung mittels eines Hakens ist allgemein üblich, jedoch ist in vielen Beherbergungsstätten ein Knauf passend zu einer im Schrank angebrachten Öse an den Bügeln angebracht.

Die aus Holz gefertigten Bügel sind in großer Vielfalt im Gebrauch, wobei insbesondere solche aus 1 bis 2 cm dickem Holz mit hohen Endbereichen sowie solche mit breiten Enden jeweils an den Enden mit einer entsprechenden Auskehlung bei dünnem Materialauslauf zu versehen sind.

Da ein Kleiderbügel gewöhnlich etwa 60 cm lang ist, ermöglicht er das Schuhanziehen i.a. ohne Bücken. Dieser Bedienvorteil wird noch durch die in Längsrichtung geschwungene Form verstärkt, wenn die Auskehlung seitlich in den Bügel eingebracht ist und im aufgehängten Zustand etwa horizontal verläuft, da die Hand beim Schuhanziehen dann neben und nicht hinter dem Bein gehalten werden kann.

Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den 1 bis 5 dargestellt.

1 zeigt eine Seitenansicht eines Rinnenbügels;

2 zeigt einen Querschnitt A–A dazu;

3 zeigt eine Draufsicht zu 1;

4 zeigt einen Holzbügel mit einer Innenkehlung;

5 zeigt einen Holzbügel mit ausgekehlten erweiterten Enden;

6 zeigt eine Draufsicht zu 5;

7 zeigt einen Bügel mit ausschwenkbarem Anzieher;

8 zeigt eine Draufsicht zu 7.

1 zeigt einen Multifunktions-Kleiderbügel 1, der aus einem rinnenförmigen Kunststoff- oder Metallkörper besteht, in Seitenansicht, wobei die Auskehlung 2 als Endbereich der durchgehenden Rinne von dem konkaven Bügelbogen aus eingebracht ist, so daß die ganze Bügelform in etwa einem Fahrradschutzblech ähnelt. Mittig ist auf der konvexen Bügelseite ein Aufhängehaken 3 angebracht.

Wie 2 zeigt, sind im Querschnitt die Ränder 4, 5 neben der Kehlung 2 abgestumpft oder gerundet ausgebildet.

Die Draufsicht, 3, zeigt, daß der Bügel eine zu den Enden leicht verbreitert ist durchgehend und diese schwach konkav abgeschnitten sind, wodurch eine gute Zentrierwirkung einer Ferse erreicht wird.

4 zeigt einen Multifunktionsbügel 1A aus Holz oder Kunststoff mit in einem Endbereich auf 25 bis 40 mm verbreitertem Ende 6, 7, in das, vorzugsweise von der konkaven Bügelseite aus, jeweils die Kehlung 2 eingebracht ist. Oben ist ein Knaufaufhänger 3A angebracht, der zu einer geschlossenen Hängeöse 3B paßt.

5 zeigt einen Multifunktions-Holzkleiderbügel 1B mit in der Höhe etwa teilkreisförmig auslaufenden Enden 8, 9, in die die Kehlungen 2 jeweils von der gleichen Seite aus eingebracht sind. Auf diese Weise ist eine einfache Handhabung mit der rechten wie mit der linken Hand möglich.

6 zeigt in der Draufsicht deutlich die durch die Auskehlungen 2 dünnen Endbereiche.

Die Auskehlungen 2 haben für die Verwendung der verschiedenen Bügeltypen 1, 1A, 1B, als Kleiderbügel keine Nachteile; sie verringern vielmehr deren Gewicht.

7 zeigt eine weitere Variante des Bügels 3C, wobei die Enden 10, 11 jeweils einen herausklappbaren Bügel-Abschnitt 12, 13 tragen, der die Auskehlung 2 enthält. Die Bügelabschnitte sind jeweils um eine Achse 14 schwenkbar, die im Endbereich einer Bügelausnehmung 15 angeordnet ist, wobei ein endseitiger Überstand 16 des ausgenommenen Bügelbereichs dem jeweils ausgeschwenkten Bügelabschnitt 12, 13 als Anschlag dient.

8 verdeutlicht in einer Draufsicht die Tiefe der Ausnehmung 15, die etwa der halben Bügeldicke entspricht.

Diese bügelversion eignet sich besonders für Kleiderschränke mit geringer Tiefe.


Anspruch[de]
Kleiderbügel (1, 1A, 1B, 1C) mit einem über seine Längenerstreckung dem Verlauf von Schulterpartien gemäß von der Mitte zur Seite abfallend gestalteten Tragkörper mit einem mittigen Aufhänger (3, 3A), dadurch gekennzeichnet, daß an mindestens einem Ende des Kleiderbügels (1, 1A, 1B, 1C) eine dünn auslaufende Auskehlung (2) ausgebildet ist, die in eine Schuhferse und um eine Fußferse paßt. Kleiderbügel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er aus Blech oder Kunststoff über die gesamte Bügellänge nach unten offen rinnenförmig ausgebildet ist und so in den Auskehlungen (2) endet. Kleiderbügel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß seine Breite 25 bis 40 mm beträgt und die Auskehlung (2) 5 bis 10 mm tief ist. Kleiderbügel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Ränder (4, 5) abgestumpft oder abgerundet sind. Kleiderbügel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kehlung (2) endseitig gerundet oder leicht konkav verläuft. Kleiderbügel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er ein Holz- und/oder Kunststoffbügel (1A) ist, dessen mindestens eines Ende (6, 7) 25 bis 40 mm breit ist und von der konkaven Bügelseite aus die Kehlung (2) enthält. Kleiderbügel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er mindestens an einem Ende (8, 9) in der Höhe etwa teilkreisförmig erweitert ist, wo hinein die Kehlung (2) einseitig seitlich eingebracht ist. Kleiderbügel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß in beiden Enden (8, 9) von der gleichen Seite die Kehlungen (2) jeweils eingebracht sind. Kleiderbügel nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß er aus Holz gefertigt ist. Kleiderbügel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß an mindestens einem Bügelendbereich (10, 11) der ausgekehlte Bügelabschnitt (12, 13) nur eine Achse (14) verschwenkbar angeordnet ist. Kleiderbügel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügelabschnitt (12, 13) jeweils eingeschwenkt in einer dazu passenden Bügelausnehmung (15) eingeschwenkt positioniert ist. Kleiderbügel nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß ein Überstand (16) des ausgenommenen Bügelendbereichs (12, 13) über die Achse (14) hinaus jeweils als ein Anschlag bei ausgeschwenktem Bügelabschnitt (12, 13) dient.






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