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Dokumentenidentifikation DE102005029554B3 15.02.2007
Titel Elektrische Vorrichtung mit einem Anschlusskabel und Verfahren zum Herstellen der Vorrichtung
Anmelder Siemens AG, 80333 München, DE
Erfinder Skarpil, Harry, 44149 Dortmund, DE
DE-Anmeldedatum 23.06.2005
DE-Aktenzeichen 102005029554
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 15.02.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.02.2007
IPC-Hauptklasse H01B 7/282(2006.01)A, F, I, 20060302, B, H, DE
IPC-Nebenklasse H02G 15/013(2006.01)A, L, I, 20060302, B, H, DE   H01R 4/72(2006.01)A, L, I, 20060302, B, H, DE   
Zusammenfassung Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Vorrichtung 1, insbesondere für ein Kraftfahrzeug, mit einem elektrischen Bauelement 2 und mit einem mit dem Bauelement 2 verbundenen, eine Ummantelung 8 aufweisenden Anschlusskabel 5, wobei die Ummantelung 8 in einem Abstand zu dem Bauelement 2 mit einem Mantelende 9 endet und wobei das Mantelende 9 und der sich jeweils daran anschließende Bereich 13, 14 der Ummantelung 8 und des Anschlusskabels 5 einen abdichtenden Überzug 16 aufweisen. Zur Verbesserung der Abdichtung und zur Erhöhung der Haltbarkeit der Abdichtung wird vorgeschlagen, dass zwischen dem Mantelende 9 und dem Bauelement 2 ein weiterer, hülsenförmiger Abschnitt 10 der Ummantelung 8 angeordnet ist und dass sich der Überzug 16 über ein dem Mantelende 9 zugewandtes Hülsenende 11 und den sich daran anschließenden Bereich 17 des hülsenförmigen Abschnittes 10 der Ummantelung 8 erstreckt. Außerdem bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren zum Herstellen einer solchen Vorrichtung.

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine Elektrische Vorrichtung, insbesondere für ein Kraftfahrzeug, mit einem elektrischen Bauelement und mit einem mit dem Bauelement verbundenen, mit einer Ummantelung versehenen Anschlusskabel, wobei die Ummantelung in einem Abstand zu dem Bauelement mit einem Mantelende endet und wobei das Mantelende und der sich jeweils daran anschließende Bereich der Ummantelung und des Anschlusskabels einen abdichtenden Überzug aufweisen, wobei zwischen dem Mantelende und dem Bauelement ein weiterer, hülsenförmiger Abschnitt der Ummantelung angeordnet ist und zwischen dem Mantelende der Ummantelung und dem dem Mantelende zugewandten Hülsenende des hülsenförmigen Abschnitts ein ummantelungsfreier Bereich vorhanden ist und wobei sich der Überzug über ein dem Mantelende zugewandtes Hülsenende und den sich daran anschließenden Bereich des hülsenförmigen Abschnittes der Ummantelung erstreckt

Eine Vorrichtung und ein Verfahren sind bekannt für eine Steckerschale mit einem mehradrigen, einen Außenmantel aufweisenden Anschlusskabel. Der Außenmantel des Anschlusskabels reicht dabei nicht bis an die Steckerschale heran, sondern der Außenmantel endet in einem Abstand zu der Steckerschale, so dass die Adern des Anschlusskabels zwischen einem Mantelende des Außenmantels und der Steckerschale freiliegen. Zur Abdichtung des Anschlusskabels ist auf das Mantelende und die daran anschließenden Bereiche von Außenmantel und Anschlusskabel ein Schrumpfschlauch in Form eines Überzugs aufgeschrumpft. Bei dieser bekannten Vorrichtung lässt die Dichtwirkung des Schrumpfschlauchs mit der Zeit und unter äußerem Temperatureinfluss in unerwünschter Weise nach.

Aus der DE 33 04 195 A1 ist ein Kabelanschluss der eingangs genannten Art bekannt. Dabei ist der Überzug als Schrumpfschlauch ausgebildet und fest und liegt dicht sowohl auf dem hülsenförmigen Abschnitt als auch auf der Ummantelung auf

Aufgabe der Erfindung ist es, eine elektrische Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der die Abdichtung des Anschlusskabels eine verbesserte Haltbarkeit aufweist und auch bei steigenden Umgebungstemperaturen eine lagefixierte Abdichtung des Anschlusskabels vorliegt sowie ein Wandern der Ummantelung in Richtung des elektrischen Bauelementes zuverlässig vermieden wird. Außerdem liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Herstellen einer solchen eine verbesserte Haltbarkeit der Abdichtung aufweisenden Vorrichtung anzugeben.

Die erstgenannte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Überzug auf dem ummantelungsfreien Bereich des Anschlusskabels eine Verbindung mit dem Anschlusskabel bildend angeordnet ist.

Somit weist die erfindungsgemäße Vorrichtung zwischen dem Mantelende der Ummantelung und dem elektrischen Bauelement ausgehend von dem Mantelende zuerst einen ummantelungsfreien Abschnitt des Anschlusskabels, dann einen weiteren, eine Hülse bildenden Abschnitt der Ummantelung und daraufhin erneut einen ummantelungsfreien Abschnitt des Anschlusskabels auf. Aufgrund des letztgenannten ummantelungsfreien Abschnittes des Anschlusskabels ist das Anschlusskabel vorteilhaft flexibel mit dem elektrischen Bauelement verbunden, so dass dieses besonders freizügig – zum Beispiel auch unter eingeschränkten Raumverhältnissen – anordnenbar und/oder, beispielsweise in ein Kraftfahrzeug, einbaubar ist. Mithilfe der erfindungsgemäßen Anordnung des Überzugs wird vorteilhaft erreicht, dass auch unter Einfluss von Umgebungstemperaturen, unter welchen eine Bewegung, beispielsweise ein Schrumpfen, des Überzugs erfolgen könnte, aufgrund der Anordnung des Überzugs auf einem ummantelungsfreien Abschnitt des Anschlusskabels und sich daran anschließenden Abschnitten oder Bereichen der Ummantelung das Mantelende unbewegt verbleibt. Das Mantelende und der hülsenförmige Abschnitt der Ummantelung verbleiben in ihrer jeweiligen Position an dem Anschlusskabel. Es liegt, auch bei steigenden Umgebungstemperaturen, eine lagefixierte Abdichtung des Anschlusskabels vor, ein Wandern der Ummantelung in Richtung des elektrischen Bauelementes wird mit der Erfindung zuverlässig vermieden. Dadurch ist eine zuverlässige Abdichtung dauerhaft sichergestellt. Demgegenüber würde der Überzug bei der Vorrichtung nach dem Stand der Technik das Mantelende bei einer Erhöhung der Umgebungstemperatur zurückdrücken, was eine Verschlechterung der Dichtwirkung zur Folge hätte. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist sehr einfach und kostengünstig herstellbar und besitzt eine sehr gute und dauerhaltbare Abdichtung zum Beispiel gegen Eindringen von Verschmutzungen und/oder Feuchtigkeit, wodurch sie insbesondere für Kraftfahrzeuge gut geeignet ist. Der Überzug ist für eine besonders hohe Abdichtung vorzugsweise einstückig ausgebildet. Vorzugsweise ist der Überzug elastisch.

Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung erstreckt sich der Überzug über ein dem Mantelende abgewandtes Hülsenende des hülsenförmigen Abschnittes der Ummantelung und den sich daran anschließenden Bereich des Anschlusskabels. Damit wird die Abdichtung des Anschlusskabels weiter verbessert, sämtliche Ummantelungsenden sind vorteilhaft von dem Überzug bedeckt.

Man könnte sich vorstellen, dass der Überzug beispielsweise ein Tauchüberzug ist. Besonders kostengünstig bei gleichzeitig hoher Betriebssicherheit und Haltbarkeit ist der Überzug hingegen, wenn gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung der Überzug ein Schrumpfschlauch ist.

Die Dichtwirkung des Überzugs wird vorteilhaft weiter verbessert, wenn gemäß einer anderen Weiterbildung der Erfindung zwischen dem Überzug und der Ummantelung des Anschlusskabels und zwischen dem Überzug und dem Anschlusskabel selbst ein Klebstoff angeordnet ist. Der Klebstoff bietet den weiteren Vorteil, dass er in Spalte einfließen kann und dadurch die Abdichtung zusätzlich erhöht. Vorzugsweise ist die Verwendung eines an seiner Innenwandung kleberbeschichteten Schrumpfschlauches vorgesehen.

Gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung weist das Bauelement ein elektrisches Steckerelement mit einem Steckeranschluss auf. Bei einer solchen Ausgestaltung wirkt es sich sehr günstig aus, dass zum einen das Anschlusskabel in einem unmittelbar an das Steckerelement angrenzenden Bereich ummantelungsfrei ist und somit das Steckerelement mit großer Flexibilität, insbesondere hoher Biegsamkeit, auch unter beengten Raumverhältnissen bei einem Einbau der elektrischen Vorrichtung zum Beispiel mit einem Stecker verbunden werden kann und dass zum anderen eine sichere Abdichtung des Anschlusskabels insbesondere steckeranschlussseitig und damit an einer für das Eindringen von Feuchtigkeit und/oder Verschmutzungen besonders gefährdeten Stelle zuverlässig gewährleistet wird.

Besonders vorteilhaft wirkt sich die Erfindung aus, wenn gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung das Anschlusskabel zumindest eine erste Einzelader und eine zweite Einzelader aufweist. Bei einem solchen mehradrigen Anschlusskabel war nach dem Stand der Technik eine sichere Abdichtung ohne erheblichen zusätzlichen Aufwand kaum zu bewerkstelligen. Mithilfe der Erfindung kann das Anschlusskabel beispielsweise auch dann zuverlässig abgedichtet werden, wenn das Anschlusskabel aufgrund seiner Mehradrigkeit einen von einer einfachen Kreisform abweichenden Querschnitt aufweist.

Besonders günstig ist es, wenn gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung das Anschlusskabel an einem dem Bauelement abgewandten Ende mit einem Sensor verbunden ist. Der Sensor kann vorzugsweise ein Kraftfahrzeugsensor und zum Beispiel ein Temperatursensor oder ein Drehzahlsensor, insbesondere ein Induktivgeber, sein. Diese Sensoren werden üblicherweise in einer Umgebung eingesetzt, in welcher sie schädigenden Umwelteinflüssen ausgesetzt sind, so dass eine gute Abdichtung, wie sie mit der Erfindung erreicht wird, von besonderem Vorteil ist.

Die oben Zweitgenannte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass bei einem Verfahren der eingangs genannten Art die Ummantelung in einem Abstand zu einem dem elektrischen Bauelement zugewandten Endbereich der Ummantelung den hülsenförmigen Abschnitt der Ummantelung bildend umlaufend eingeschnitten wird, dass der hülsenförmige Abschnitt der Ummantelung in Richtung des Bauelementes freigezogen wird, dass der Schrumpfschlauch über den freigezogenen Bereich des Anschlusskabels und den sich jeweils an den freigezogenen Bereich anschließenden Bereich der Ummantelung und des hülsenförmigen Abschnittes der Ummantelung gezogen wird und dass der Schrumpfschlauch unter Wärmeeinfluss auf das Anschlusskabel und die Ummantelung den Überzug bildend aufgeschrumpft wird.

Mit diesem Verfahren kann auf vorteilhaft einfache und kostengünstige Weise eine erfindungsgemäße Vorrichtung hergestellt werden; es kann bei der Herstellung vorteilhaft von einer einstückigen Ummantelung des Anschlusskabels ausgegangen werden, wobei der hülsenförmige Abschnitt der Ummantelung ohne größeren Aufwand durch einfaches Einschneiden der Ummantelung erzeugt wird und durch Freiziehen des hülsenförmigen Abschnittes eine Lücke in der Ummantelung zwischen einem am ursprünglichen Ort verbleibenden Teil der Ummantelung und einem freigezogenen, hülsenförmigen Abschnitt der Ummantelung gebildet wird. Im Bereich der vorgenannten Lücke befindet sich ein ummantelungsfreies, freigezogenes Stück des Anschlusskabels, in welchem der Schrumpfschlauch unmittelbar auf das Anschlusskabel aufgeschrumpft wird. Beim Aufschrumpfen schmiegt sich der Schrumpfschlauch an die Ummantelung und das ummantelungsfreie Anschlusskabel an und folgt dabei etwaigen Querschnittsänderungen von Ummantelung und Anschlusskabel.

Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung wird der Schrumpfschlauch vor dem Aufschrumpfen auf das Anschlusskabel und die Ummantelung über den sich an den freigezogenen Bereich des Anschlusskabels anschließenden Bereich der Ummantelung, den freigezogenen Bereich des Anschlusskabels, den hülsenförmigen Abschnitt der Ummantelung und den sich an den hülsenförmigen Abschnitt anschließenden, dem elektrischen Bauelement zugewandten Bereich des Anschlusskabels gezogen, so dass auch eine erfindungsgemäß eine zusätzlich erhöhte Abdichtung aufweisende Vorrichtung auf einfache Weise herstellbar ist.

Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im Folgenden näher beschrieben. Es zeigen:

1 eine erste elektrische Vorrichtung mit einem Anschlusskabel und einem Überzug,

2 einen Teil der Vorrichtung nach 1 ohne Überzug,

3 eine zweite elektrische Vorrichtung mit einem Anschlusskabel und einem Überzug und

4 die Vorrichtung nach 3 ohne Überzug.

1 zeigt, wobei auch in den nachfolgenden Figuren sich jeweils entsprechende Elemente mit gleichen Bezugszeichen versehen sind, in einer Draufsicht eine elektrische Vorrichtung 1 mit einem elektrischen Bauelement 2. Das elektrische Bauelement 2 weist ein als Steckerschale ausgebildetes elektrisches Steckerelement 3 mit zwei Steckeranschlüssen 4 auf. Mittels des Steckerelementes 3 kann die elektrische Vorrichtung 1 beispielsweise mit einem Kabelnetz eines Kraftfahrzeuges verbunden werden.

Weiterhin weist die elektrische Vorrichtung 1 ein mehradriges Anschlusskabel 5 mit einer ersten Einzelader 6 und einer zweiten Einzelader 7 auf. Jeweils eine der Einzeladern 6, 7 ist mit einem der Steckeranschlüsse 4 verbunden. Die Einzeladern 6, 7 liegen über die Länge des Anschlusskabels 5 im wesentlichen aneinander an, sie können beispielsweise auch miteinander verbunden sein, lediglich unmittelbar vor dem elektrischen Bauelement 2 sind die Einzeladern 6, 7 zum Erreichen der Steckeranschlüsse 4 voneinander weggespreizt.

Das Anschlusskabel 5 weist ferner eine Ummantelung 8 auf, die in einem Abstand zu dem Bauelement 2 mit einem Mantelende 9 endet. Zwischen dem Mantelende 9 und dem Bauelement 2 ist ein weiterer Abschnitt 10 der Ummantelung 8 angeordnet, welcher Abschnitt 10 hülsenförmig ausgebildet ist. Der hülsenförmige Abschnitt 10 der Ummantelung 8 besitzt ein dem Mantelende 9 der Ummantelung 8 zugewandtes, erstes Hülsenende 11 und ein dem Mantelende 9 abgewandtes, zweites Hülsenende 12. Das zweite Hülsenende 12 ist andererseits unmittelbar dem Bauelement 2 zugewandt.

Das Mantelende 9 und der sich einerseits daran anschließende Bereich 13 der Ummantelung 8 sowie der sich andererseits daran anschließende ummantelungsfreie Bereich 14 des Anschlusskabels 5 weisen einen abdichtenden, als Schrumpfschlauch 15 ausgebildeten Überzug 16 auf. Dieser Überzug 16 erstreckt sich zudem über das dem Mantelende 9 zugewandte Hülsenende 11 des hülsenförmigen Abschnittes 10 der Ummantelung 8 sowie den sich daran anschließenden Bereich 17 des hülsenförmigen Abschnittes 10 der Ummantelung 8. Der Überzug 16 ist einstückig ausgebildet und weist keine Unterbrechung auf, so dass folglich auch der sich an das dem Mantelende 9 zugewandte Hülsenende 11 des hülsenförmigen Abschnittes 10 der Ummantelung 8 andererseits anschließende ummantelungsfreie Bereich 18 des Anschlusskabels 5 von dem Überzug 16 umschlossen ist.

Zur besseren Verbindung des Überzugs 16 mit dem Anschlusskabel 5 und dessen Ummantelung 8 ist an der Innenseite des Überzugs 16, und zwar sowohl zwischen dem Überzug 16 und der Ummantelung 8 des Anschlusskabels 5 als auch zwischen dem Überzug 16 und dem Anschlusskabel 5 selbst ein Klebstoff 19 angeordnet.

Die elektrische Vorrichtung 1 weist ferner einen Sensor 20, vorzugsweise eines Kraftfahrzeuges, auf, wobei das Anschlusskabel 5 an einem dem Bauelement 2 abgewandten Ende 21 mit dem Sensor 20 verbunden ist.

Zur Verdeutlichung insbesondere eines Verfahrens zum Herstellen der elektrischen Vorrichtung 1 nach 1 ist in 2 in einer Draufsicht die Vorrichtung 1 ohne Überzug dargestellt. In einem ersten Schritt wurde die Ummantelung 8 des Anschlusskabels 5 den hülsenförmigen Abschnitt 10 der Ummantelung 8 bildend umlaufend eingeschnitten, und zwar in einem Abstand zu einem dem elektrischen Bauelement 2 zugewandten Endbereich 22 der Ummantelung 8.

Daraufhin wurde der hülsenförmige Abschnitt 10 der Ummantelung 8 in Richtung des Bauelementes 2 freigezogen; diese Richtung zum Freiziehen ist durch einen Pfeil 23 symbolisiert. Durch das Freiziehen ergibt sich eine Länge L des Anschlusskabels 5, über welche Länge L das Anschlusskabel 5 nicht mit der Ummantelung 8 versehen ist; über diese Länge L liegen die Einzeladern 6, 7 des Anschlusskabels 5 mithin frei.

Danach wird der von dem Schrumpfschlauch gebildete Überzug über den freigezogenen Bereich des Anschlusskabels 5 und den sich an den freigezogenen Bereich der Länge L einerseits anschließenden Bereich 13 der Ummantelung 8 und andererseits anschließenden Bereich 17 des hülsenförmigen Abschnittes 10 der Ummantelung 8 gezogen. Anschließend wird der Schrumpfschlauch auf das Anschlusskabel 5, das heißt im einzelnen sowohl auf die die Ummantelung 8 aufweisenden und von dem Schrumpfschlauch überzogenen Bereiche des Anschlusskabels 5 als auch auf die keine Ummantelung aufweisenden und von dem Schrumpfschlauch überzogenen Bereiche des Anschlusskabels 5, unter Erwärmung aufgeschrumpft, wodurch sich die Vorrichtung 1 mit dem Überzug 16 in ihrer endgültigen, in 1 gezeigten Form ergibt.

Eine weitere elektrische Vorrichtung 1 mit einem Anschlusskabel 5 und einem Überzug 16 zeigt 3 in einer perspektivischen Ansicht, und in 4 ist diese Vorrichtung 1 in einer perspektivischen Ansicht zur weiteren Verdeutlichung ohne Überzug dargestellt.

Die Vorrichtung 1 nach diesem Ausführungsbeispiel ähnelt derjenigen nach 1, weist jedoch den Unterschied auf, dass sich hier der Überzug 16 über ein einem Mantelende 9 einer Ummantelung 8 des Anschlusskabels 5 abgewandtes Hülsenende 12 eines hülsenförmigen Abschnittes 10 der Ummantelung 8 und einen sich daran anschließenden Bereich 24 (siehe auch 4) des Anschlusskabels 5, also weiter zu einem elektrischen Bauelement 2 hin, über den hülsenförmigen Abschnitt 10 der Ummantelung 8 hinaus erstreckt. Der Überzug 16 reicht aber nicht an das Bauelement 2 heran, sondern es verbleibt zwischen Überzug 16 und Bauelement 2 eine Länge L1 des Anschlusskabels 5, über welche Länge L1 Einzeladern 6, 7 des Anschlusskabels 5 freiliegen. Innerhalb dieser Länge L1 sind die Einzeladern 6, 7 zum Anschluss an das Bauelement 2 voneinander weggespreizt.

Ein Verfahren zum Herstellen einer Vorrichtung nach 3 unterscheidet sich von dem zu der Vorrichtung nach 1 beschriebenen Verfahren dadurch, dass ein Schrumpfschlauch 15 vor seinem Aufschrumpfen auf das Anschlusskabel 5 und die Ummantelung 8, wodurch der Überzug 16 gebildet wird, über einen sich an einen freigezogenen Bereich einer Länge L des Anschlusskabels 5 anschließenden Bereich 13 der Ummantelung 8, den vorgenannten freigezogenen Bereich des Anschlusskabels 5, den hülsenförmigen Abschnitt 10 der Ummantelung 8 und den sich an den hülsenförmigen Abschnitt 10 anschließenden, dem elektrischen Bauelement 2 zugewandten Bereich 24 des Anschlusskabels 5 gezogen wird.

1
Vorrichtung
2
Bauelement
3
Steckerelement
4
Steckeranschluß
5
Anschlußkabel
6
Einzelader
7
Einzelader
8
Ummantelung
9
Mantelende
10
Abschnitt
11
Hülsenende
12
Hülsenende
13
Bereich
14
Bereich
15
Schrumpfschlauch
16
Überzug
17
Bereich
18
Bereich
19
Klebstoff
20
Sensor
21
Ende
22
Endbereich
23
Pfeil
24
Bereich
L
Länge
L1
Länge


Anspruch[de]
Elektrische Vorrichtung, insbesondere für ein Kraftfahrzeug, mit einem elektrischen Bauelement und mit einem mit dem Bauelement verbundenen, mit einer Ummantelung versehenen Anschlusskabel, wobei die Ummantelung in einem Abstand zu dem Bauelement mit einem Mantelende endet und wobei das Mantelende und der sich jeweils daran anschließende Bereich der Ummantelung und des Anschlusskabels einen abdichtenden Überzug aufweisen, wobei zwischen dem Mantelende und dem Bauelement ein weiterer, hülsenförmiger Abschnitt der Ummantelung angeordnet ist und zwischen dem Mantelende der Ummantelung und dem dem Mantelende zugewandten Hülsenende des hülsenförmigen Abschnitts ein ummantelungsfreier Bereich vorhanden ist und wobei sich der Überzug über ein dem Mantelende zugewandtes Hülsenende und den sich daran anschließenden Bereich des hülsenförmigen Abschnittes der Ummantelung erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass der Überzug (16) auf dem ummantelungsfreien Bereich des Anschlusskabels (5) eine Verbindung mit dem Anschlusskabel (5) bildend angeordnet ist. Elektrische Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Überzug (16) über ein dem Mantelende (9) abgewandtes Hülsenende (12) des hülsenförmigen Abschnittes (10) der Ummantelung (8) und den sich daran anschließenden Bereich (24) des Anschlusskabels (5) erstreckt. Elektrische Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Überzug (16) ein Schrumpfschlauch (15) ist. Elektrische Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Überzug (16) und der Ummantelung (8) des Anschlusskabels (5) und zwischen dem Überzug (16) und dem Anschlusskabel (5) selbst ein Klebstoff (19) angeordnet ist. Elektrische Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bauelement (2) ein elektrisches Steckerelement (3) mit einem Steckeranschluss (4) aufweist. Elektrische Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlusskabel (5) zumindest eine erste Einzelader (6) und eine zweite Einzelader (7) aufweist. Elektrische Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlusskabel (5) an einem dem Bauelement (2) abgewandten Ende mit einem Sensor (20) verbunden ist. Verfahren zum Herstellen einer elektrischen Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ummantelung (8) in einem Abstand zu einem dem elektrischen Bauelement (2) zugewandten Endbereich (22) der Ummantelung (8) den hülsenförmigen Abschnitt (10) der Ummantelung (8) bildend umlaufend eingeschnitten wird, dass der hülsenförmige Abschnitt (10) der Ummantelung (8) in Richtung des Bauelementes (2) freigezogen wird, dass der Schrumpfschlauch (15) über den freigezogenen Bereich des Anschlusskabels (5) und den sich jeweils an den freigezogenen Bereich anschließenden Bereich (13, 17) der Ummantelung (8) und des hülsenförmigen Abschnittes (10) der Ummantelung (8) gezogen wird und dass der Schrumpfschlauch (15) unter Wärmeeinfluss auf das Anschlusskabel (5) und die Ummantelung (8) den Überzug (16) bildend aufgeschrumpft wird. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Schrumpfschlauch (15) vor dem Aufschrumpfen auf das Anschlusskabel (5) und die Ummantelung (8) über den sich an den freigezogenen Bereich des Anschlusskabels (5) anschließenden Bereich der Ummantelung (8), den freigezogenen Bereich des Anschlusskabels (5), den hülsenförmigen Abschnitt (10) der Ummantelung (8) und den sich an den hülsenförmigen Abschnitt (10) anschließenden, dem elektrischen Bauelement (2) zugewandten Bereich (24) des Anschlusskabels (5) gezogen wird.






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