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Dokumentenidentifikation DE102005036089A1 15.02.2007
Titel Ineinander schwenkbare Primär-WC-Sanitärmöbel, zu einer geschlossenen Box, zum Zwecke der vollautomatischen Reinigung aller in Gebrauch zunehmender WC-Sanitärausstattungsobjekte
Anmelder Funke, Ignaz, Dipl.-Ing., 49439 Steinfeld, DE
Erfinder Funke, Ignaz, Dipl.-Ing., 49439 Steinfeld, DE
Vertreter Jabbusch und Kollegen, 26135 Oldenburg
DE-Anmeldedatum 01.08.2005
DE-Aktenzeichen 102005036089
Offenlegungstag 15.02.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.02.2007
IPC-Hauptklasse E03D 11/00(2006.01)A, F, I, 20051114, B, H, DE
IPC-Nebenklasse E03C 1/01(2006.01)A, L, I, 20051114, B, H, DE   
Zusammenfassung Ineinander schwenkbare Primär-WC-Sanitärmöbel, zu einer geschlossenen Box, zum Zwecke der vollautomatischen Reinigung.
Gleichzeitige Reinigung und Pflege sämtl. zu berührender WC-Sanitärobjekte.
Kleinstmögliche Raumeinheit (Kugel-, Ellipsen- oder Kegelform) mit Sanitärbausteinen im Geschirrspülerprinzip zur Reinigung und Pflege, um z. B. Infketionskrankheiten zu vermeiden.
In öffentlichen/gewerbiochen/privaten Bereichen.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft die Toilettenhygiene im privaten, gewerblichen u. öffentlichen Bereich.

Die Patentanmeldung beinhaltet ein WC-Möbel, dass die Hygienebestrebungen im Toilettenbereich auf Innen- und Außenflächen der Primär-WC-Ausstattungsobjekte (WC-Sitz (1), Waschbecken (2) mit Spiegel einschl. Kosmetikspiegel (3) und Ablage (4) und Urinalbecken (5) ausgerichtet.

Bisher ist bekannt, dass Toilettenausstattungen herkömmlich durch Spülen, Nachreinigen mit der Toilettenbürste und Putzen mit Tüchern, Schwämmen und Reinigungsmittel gepflegt werden. Zusätzlich sind weitere Innovationen im Gesundheits- und Wellnessbereich fortgeschritten wie z.B.

  • • Geruchsabsaugungen oder Föhne
  • • Warmwasserunterduschen
  • • WC-Spülungen mit zusätzlicher Druckluft
(Recherchen im Patent- u. Innovations-Centrum Bielefeld im Mai 2005)

Im Zeitalter zunehmender Infektionskrankheiten und Immunschwächen hat die Industrie sich bisher um die Reinigung der Toilettenbrille bemüht. Die gleichzeitige Reinigung und Pflege aller zu berührenden Toilettenobjekte wurde vernachlässigt.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde die WC-Hygiene nach der Toilettennutzung, durch vollautomatisches Reinigen und Pflegen sämtlicher Primär-Toilettenausstattungsgegenstände, zu vereinfachen.

Der Patentanspruch wird erfindungsmäßig dadurch gelöst, dass ein WC-Möbel mit ineinander schwenkbaren Toilettenausstattungsgegenständen zu einer leicht zu reinigenden, kleinen Raumeinheit (Kugel-, Ellipsen- oder Kegelform), geschlossenen Box, zusammen geführt wird. Über eine zentrale Versorgungssäule (6) mit flexiblen Anbindungen für Warm- und Kaltwasser, Druckluft, Trocknungsgebläse, Elt.-Installation und Anbindung für die Abwasserbeseitigung erfolgt die vollautomatische Reinigung und Pflege der gesamten Primär-Toilettenausstattung. Die Reinigung und Trocknung erfolgt über Düsen die in der inneren Wandung eingelassen werden. Die WC-Objekte (außer WC-Sitz) können als Einsatzmodule in die Wandungen (7) des WC-Möbels in diversen Designs eingesetzt werden. Besonders geeignet ist der Warmwasseranschluss bei einer energetisch günstigen Warmwasserbereitung, z.B. Solarenergie mit Zirkulationsleitung.

Der Patentanspruch zielt weiterhin auf:

  • – Die platzsparende Anordnung des WC-Möbels im geschlossenen (8) Zustand und die dadurch gewonnene Grundrissfläche z.B. für einen Duschplatz (9).
  • – Die Mischnutzung (männliche u. weibliche Nutzer) einer Toilettenanlage mit o.a. WC-Möbel als in sich abgeschlossenen, persönlichen Bereich für die Intimpflege. (Im gewerblich/öffentlichen Bereich können somit Wasch- bzw. Toilettenvorräume entfallen.)

Erzielbare Vorteile:

  • – Verbesserung der WC-Hygiene.
  • – Verminderung von Infektionskrankheiten.
  • – WC-Schüssel und Urinalbecken können ohne verschmutzungsträchtigen und schwer zu reinigenden Klappsitz oder Klappdeckel ausgeführt werden.
  • – geringe Installationswege (zentrale Versorgungssäule).
  • – abgeschlossener Intimbereich.
  • – für weibliche Nutzer kann, anstatt des Urinalbeckens, ein höhenverstellbares Bidet (10) für einen eigenständigen Intimbereich sorgen.
  • – nutzflächensparend im gewerblich/öffentlichen Bereich durch Reduzierung von Wasch- und Urinalvorräumen.
  • – reduzierte Raumpflege bzw. Betriebskosten im gewerblich/öffentlichen Bereich.

Ausführungsbeispiele/Einsatzbereiche:

  • – Öffentlich/gewerblicher Bereich (Hotels, Fitnesszentren, Wellness, Sanatorien, Krankenhäuser, Autobahnraststätten, Alten- u. Behindertenbereiche.
  • – Vorgefertigte Bausätze:

    • im Neubaubereich

    • im Modernisierungs- und Instandsetzungsbereich

    • in kleinen Bädern


Anspruch[de]
Ineinander schwenkbare Primär-WC-Sanitärmöbel zu einer geschlossenen Box zum Zwecke der vollautomatischen Reinigung aller in Gebrauch zunehmender WC-Sanitärausstattungsobjekte






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