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Dokumentenidentifikation DE102006032338A1 15.02.2007
Titel Motorsteuerung
Anmelder ASMO Co., Ltd., Kosai, Shizuoka, JP
Erfinder Kobayashi, Shigeru, Kosai, Shizuoka, JP
Vertreter Kuhnen & Wacker Patent- und Rechtsanwaltsbüro, 85354 Freising
DE-Anmeldedatum 12.07.2006
DE-Aktenzeichen 102006032338
Offenlegungstag 15.02.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.02.2007
IPC-Hauptklasse H02H 7/085(2006.01)A, F, I, 20061108, B, H, DE
IPC-Nebenklasse H02P 29/02(2006.01)A, L, I, 20061108, B, H, DE   B60R 16/02(2006.01)A, L, I, 20061108, B, H, DE   
Zusammenfassung Eine Motorsteuerung (3) ist mit einer Schätztemperatur-Berechnungseinrichtung (31, 33), die eine geschätzte Temperatur eines Motors (20) berechnet, und einer Steuereinheit (31, 32), die eine Treibsteuerung des Motors (20) lediglich durchführen kann, wenn die geschätzte Temperatur nicht größer als ein vorbestimmter Wert ist, versehen. Eine Modusschalteinrichtung schaltet die Steuereinheit (31, 32) und die Schätztemperatur-Berechnungseinrichtung (31, 33) zwischen einem normalen Betriebsmodus, bei dem dieselben den Motor (20) treiben können, und einem Schlafmodus, bei dem ein Verbrauch einer elektrischen Leistung derselben kleiner als bei dem normalen Betriebsmodus ist, gemäß euiner vorbestimmten Bedingung, während der Motor (20) steht. Eine Aktivierungseinrichtung aktiviert die Schätztemperatur-Berechnungseinrichtung (31, 33) bei dem Schlafmodus jedes Mal für eine vorbestimmte Aktivzeit (Ta), wenn eine vorbestimmte Schlafzeit (Ts) verstrichen ist.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Motorsteuerung, und insbesondere auf eine Motorsteuerung, die eine Funktion des Berechnens einer geschätzten Temperatur eines Motors besitzt, um den Motor davor zu schützen, durchzubrennen.

Ein Schutzelement, wie z. B. ein Bimetall und ein PTC, ist herkömmlicherweise in einem Motorgehäuse zum Schützen des Motors davor, durchzubrennen, eingebaut. Wenn ein Motor anormal Wärme erzeugt, wird eine elektrische Schaltung durch dieses Schutzelement unterbrochen, und der Durchgang von elektrischem Strom durch den Motor wird angehalten.

Wenn jedoch das im Vorhergehenden erwähnte Schutzelement nahe dem Motor angeordnet ist, ist die Größe des Motors vergrößert, um die Größe einer gesamten Vorrichtung zu vergrößern. Bei einer in der JP-H11-164472-A beschriebenen Motorsteuerung ist das im Vorhergehenden erwähnte Schutzelement nicht vorgesehen, eine Steuereinheit zum Treiben und Steuern des Motors berechnet jedoch die geschätzte Temperatur des Motors auf der Basis der Größe einer Spannung, die an den Motor angelegt ist, einer Spannungsanlegezeit und der zuletzt geschätzten Temperatur. Bei der in der JP-H11-164472-A beschriebenen Motorsteuerung wird, wenn eine berechnete geschätzte Temperatur nicht kleiner als eine vorbestimmte Überwärmungs- bzw. Überhitzungstemperatur ist, das Treiben des Motors angehalten, und ein Anhaltezustand wird weiter beibehalten, bis die geschätzte Temperatur eine Überwärmungsschutz-Freigabetemperatur erreicht.

Da übrigens viele elektrische Komponenten in einem Fahrzeug angebracht sind, zeigt sich ein Problem, dass sich eine Last, die an eine fahrzeugangebrachte Batterie zum Zuführen von elektrischer Leistung zu diesen elektrischen Komponenten angelegt ist, vergrößert. Es ist daher notwendig, die Leistungserfordernisse der elektrischen Komponenten zu reduzieren.

Bei der Motorsteuerung, die die geschätzte Temperatur des Motors berechnet, ist jedoch, selbst in einem Zustand, bei dem der Motor angehalten wird und dann ein Zündschlüssel ausgeschaltet wird, um dadurch das Erzeugen von Leistung durch Treiben des Motors anzuhalten, eine geeignete geschätzte Temperatur erforderlich, wenn der Motor wieder getrieben wird, und daher muss die Motorsteuerung kontinuierlich ein Verarbeiten des Berechnens der geschätzten Temperatur durchführen. Aus diesem Grund muss, obwohl der Motor steht, ein Mikrocomputer kontinuierlich das Verarbeiten des Berechnens der geschätzten Temperatur durchführen. Es wird daher ein Problem aufgeworfen, dass der Mikrocomputer ein Verbrauchen von elektrischer Leistung der fahrzeugangebrachten Batterie fortfährt.

Angesichts der im Vorhergehenden erwähnten Probleme besteht eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, eine Motorsteuerung zu schaffen, die fähig ist, das Verarbeiten des Berechnens der geschätzten Temperatur eines Motors durchzuführen, während der Motor steht, und die elektrische Betriebsleistung zu reduzieren, wenn der Zündschalter eines Fahrzeugs ausgeschaltet wird.

Die Motorsteuerung ist mit einer Schätztemperatur-Berechnungseinrichtung, die eine geschätzte Temperatur eines Motors berechnet, und einer Steuereinheit, die eine Treibsteuerung des Motors lediglich durchführen kann, wenn die geschätzte Temperatur nicht größer als ein vorbestimmter Wert ist, versehen.

Die Motorsteuerung ist ferner mit einer Modusschalteinrichtung und einer Aktivierungseinrichtung versehen. Die Modusschalteinrichtung schaltet die Steuereinheit und die Schätztemperatur-Berechnungseinrichtung zwischen einem normalen Betriebsmodus, bei dem die Steuereinheit und die Schätztemperatur-Berechnungseinrichtung den Motor treiben können, und einem Schlafmodus, bei dem der Verbrauch von elektrischer Leistung der Steuereinheit und der Schätztemperatur-Berechnungseinrichtung kleiner als bei dem normalen Betriebsmodus gemäß einer vorbestimmten Bedingung, während der Motor steht, ist. Die Aktivierungseinrichtung aktiviert die Schätztemperatur-Berechnungseinrichtung jedes Mal in dem Schlafmodus für eine vorbestimmte Aktivzeit, wenn eine vorbestimmte Schlafzeit verstrichen ist.

Andere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung sowie Betriebsverfahren und die Funktion der verwandten Teile sind aus einem Studium der folgenden detaillierten Beschreibung, der beigefügten Ansprüche und der Zeichnungen, die alle einen Teil dieser Anmeldung bilden, offensichtlich. Es zeigen:

1 ein erklärendes Diagramm eines mit einem Antrieb versehenen Fensters gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

2 ein Diagramm einer elektrischen Konfiguration des mit einem Antrieb versehenen Fensters in 1;

3 ein Diagramm einer elektrischen Konfiguration einer Steuerung in 2;

4 eine graphische Darstellung, um Subtraktionstemperaturdaten, während ein Motor steht, zu zeigen;

5A und 5B erklärende Diagramme, die den Betriebsmodus der Steuerung zeigen;

6 einen Verarbeitungsfluss, um das Verarbeiten des Berechnens einer geschätzten Temperatur bei einem aktiven Modus zu zeigen;

7 einen Verarbeitungsfluss, um das Verarbeiten des Berechnens einer geschätzten Temperatur bei einem Schlafmodus zu zeigen;

8 eine graphische Darstellung, um Subtraktionstemperaturdaten, wenn der Motor steht, gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zu zeigen;

9 ein erklärendes Diagramm, um einen Teil der elektrischen Konfiguration einer Schlafsteuerschaltung zu zeigen;

10 einen Verarbeitungsfluss, um das Verarbeiten des Berechnens eines Korrekturwerts einer geschätzten Temperatur bei einem Schlafmodus zu zeigen;

11 einen Verarbeitungsfluss, um das Verarbeiten zu einer Zeit eines Zurückkehrens zu einem aktiven Modus zu zeigen; und

12 einen Verarbeitungsfluss, um das Verarbeiten eines Berechnens einer geschätzten Temperatur bei einem aktiven Modus gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zu zeigen.

Im Folgenden ist ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben. Der Aufbau und die im Folgenden zu beschreibende Prozedur begrenzen natürlich nicht die vorliegende Erfindung, sondern können gemäß dem Geist der Erfindung verschieden modifiziert sein.

1 bis 7 sind Zeichnungen, die sich auf ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung beziehen. 1 ist ein erklärendes Diagramm eines mit einem Antrieb versehenen Fensters. 2 ist ein Diagramm einer elektrischen Konfiguration des mit einem Antrieb versehenen Fensters in 1. 3 ist ein Diagramm einer elektrischen Konfiguration einer Steuerung in 2. 4 ist eine graphische Darstellung, um Subtraktionstemperaturdaten zu zeigen, wenn ein Motor steht. 5A und 5B sind erklärende Diagramme, die den Betriebsmodus der Steuerung zeigen. 6 ist ein Verarbeitungsfluss, um das Verarbeiten des Berechnens einer geschätzten Temperatur bei einem aktiven Modus zu zeigen. 7 ist ein Verarbeitungsfluss, um das Verarbeiten des Berechnens einer geschätzten Temperatur bei einem Schlafmodus zu zeigen.

8 bis 11 sind Zeichnungen, die sich auf ein weiteres Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung beziehen. 8 ist eine graphische Darstellung, um Subtraktionstemperaturdaten zu zeigen, wenn der Motor steht. 9 ist ein erklärendes Diagramm, um einen Teil der elektrischen Konfiguration einer Schlafsteuerschaltung zu zeigen. 10 ist ein Verarbeitungsfluss, um das Verarbeiten eines Berechnens eines Korrekturwerts einer geschätzten Temperatur bei einem Schlafmodus zu zeigen. 11 ist ein Verarbeitungsfluss, um ein Verarbeiten zu einem Zeitpunkt eines Zurückkehrens zu einem aktiven Modus zu zeigen.

12 ist eine Zeichnung, die sich auf ein weiteres Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung bezieht, und ist ein Verarbeitungsfluss, um ein Verarbeiten des Berechnens einer geschätzten Temperatur bei einem aktiven Modus zu zeigen.

Ein Ausführungsbeispiel ist im Folgenden beschrieben, bei dem die Motorsteuerung der vorliegenden Erfindung bei einem mit einem Antrieb versehenen Fenster angewendet ist. Eine erklärendes Diagramm eines mit einem Antrieb versehenen Fensters 1 dieses Ausführungsbeispiels (auf das im Folgenden als "Fenster 1" Bezug genommen wird) ist in 1 gezeigt, und das Diagramm der elektrischen Konfiguration desselben ist in 2 gezeigt. Das mit einem Antrieb versehene Fenster 1 dieses Ausführungsbeispiels bewegt ein Fensterglas 11 als ein Bewegungsbauglied, das in einer Tür 10 eines Fahrzeugs angeordnet ist, durch Drehen und Treiben eines Motors 20 auf bzw. nach oben und ab bzw. nach unten (schließt und öffnet dasselbe). Das mit einem Antrieb versehene Fenster 1 weist Hauptbestandteile auf: eine Nach-oben-/Nach-unten-Bewegungseinrichtung 2 zum Öffnen und Schließen des Fensterglases 11; einen Steuerabschnitt 3 zum Steuern des Betriebs der Nach-oben-/Nach-unten-Bewegungseinrichtung 2; und einen Betriebsschalter 4, durch den ein Insasse eine Betriebsanweisung liefert.

Bei diesem Ausführungsbeispiel bewegt sich das Fensterglas 11 zwischen einer oberen, vollständig geschlossenen Position und einer unteren vollständig geöffneten Position entlang einer Schiene (nicht gezeigt) nach oben und nach unten.

Die Nach-oben-/Nach-unten-Bewegungseinrichtung 2 dieses Ausführungsbeispiels weist Hauptbestandteile auf: den Motor 20, der eine Geschwindigkeitsreduzierungseinrichtung, die an der Tür 10 befestigt ist, aufweist; einen Nach-oben-/Nach-unten-Bewegungsarm 21, der ein Zahnrad 21a, das wie ein Fächer geformt ist und durch den Motor 20 angetrieben ist, aufweist; einen angetriebenen Arm 22, der an der Kreuzung mit dem Nach-oben-/Nach-unten-Bewegungsarm 21 angebracht ist und durch denselben drehbar getragen ist; einen festen Kanal 23, der an der Tür 10 befestigt ist; und glasseitige Kanäle 24, die in dem Fensterglas 11 integriert sind.

Der Motor 20 ist derart aufgebaut, dass, wenn dem Motor 20 dieses Ausführungsbeispiels elektrische Leistung von dem Steuerabschnitt 3 zugeführt wird, elektrischer Strom durch die Wicklung 20a des Ankers des Motors 20 geht, um dadurch eine magnetische Anziehungswirkung zwischen dem Anker bzw. dem Läufer und einem Stator bzw. Ständer mit einem Magneten zu erzeugen, um dadurch den Anker normal und entgegengesetzt bzw. umgekehrt zu drehen. Bei der Nach-oben-/Nach-unten-Bewegungseinrichtung 2 dieses Ausführungsbeispiels weisen, wenn der Nach-oben-/Nach-unten-Bewegungsarm 21 und der angetriebene Arm 22 gemäß der Drehung des Motors 20 schwingen, der Nach-oben-/Nach-unten-Bewegungsarm 21 und der angetriebene Arm 22 jeweilige Endteile auf, die beschränkt sind, um durch die Kanäle 23, 24 zu gleiten bzw. geschoben zu werden, und werden als eine X-Verbindung angetrieben, um dadurch das Fensterglas 11 nach oben und nach unten zu bewegen.

Eine Drehungserfassungsvorrichtung (Positionserfassungsvorrichtung) 25 ist in dem Motor 20 dieses Ausführungsbeispiels integriert. Die Drehungserfassungsvorrichtung 25 gibt ein Pulssignal synchron zu der Drehung des Motors 20 zu dem Steuerabschnitt 3 aus. Die Drehungserfassungsvorrichtung 25 dieses Ausführungsbeispiels ist aufgebaut, um eine magnetische Änderung bei dem Magneten, der sich mit der Ausgangswelle des Motors 20 dreht, durch eine Mehrzahl von Hall-Elementen 25a zu erfassen.

Der Steuerabschnitt 3 berechnet durch dieses Pulssignal eine Position, zu der oder von der das Fensterglas 11 nach oben oder nach unten bewegt wird. Der Steuerabschnitt 3 kann außerdem die Drehungsgeschwindigkeit bzw. Drehgeschwindigkeit des Motors 20 oder die Nach-oben-/Nach-unten-Bewegungsgeschwindigkeit des Fensterglases 11, die der Drehgeschwindigkeit des Motors 20 entspricht, durch das Intervall der Pulssignale berechnen.

Bei diesem Ausführungsbeispiel ist eine Vorrichtung unter Verwendung der Hall-Elemente als die Drehungserfassungsvorrichtung 25 eingeführt. Jeder Codierer, der fähig ist, die Drehgeschwindigkeit des Motors 20 zu erfassen, kann jedoch als die Drehungserfassungsvorrichtung 25 eingeführt sein. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist außerdem, um die Drehgeschwindigkeit der Ausgangswelle des Motors 20 gemäß der Bewegung des Fensterglases zu erfassen, die Drehungserfassungsvorrichtung 25 in dem Motor 20 integriert. Die Bewegungsgeschwindigkeit des Fensterglases 11 kann jedoch durch eine gut bekannte Einrichtung erfasst werden.

Der Steuerabschnitt 3 dieses Ausführungsbeispiels ist derart aufgebaut, dass eine Steuerung 31, eine Treibschaltung 32 und ein Temperatursensor 33 an einem Substrat angeordnet sind. Diesen Teilen wird die zum Betrieb notwendige elektrische Leistung durch eine Batterie, die in dem Fahrzeug angebracht ist, zu geführt.

Die Steuerung 31 dieses Ausführungsbeispiels dreht den Motor 20 üblicherweise durch die Treibschaltung 32 auf der Basis eines Betriebssignals von dem Betriebsschalter 4 normal und umgekehrt, um dadurch das Fensterglas 11 zu öffnen und zu schließen. Die Steuerung 31 ist außerdem derart aufgebaut, dass ein Signal einer Bedingung einer elektrischen Leistung des Fahrzeugs, das einen Zustand des Treibens des Motors des Fahrzeugs oder einen Zustand der Erzeugungsleistung eines Wechselstromerzeugers anzeigt, in dieselbe eingegeben bzw. eingespeist wird. Die Steuerung 31 ist beispielsweise aufgebaut, um fähig zu sein, dass ein Zündungs- bzw. Zünd-(IG-; IG = Ignition) Signal in dieselbe eingegeben wird.

Die Steuerung 31 dieses Ausführungsbeispiel ist, wie in 3 gezeigt ist, aus einem Mikrocomputer aufgebaut, aufweisend: eine CPU 40; einen Speicher 41, wie z. B. einen ROM und einen RAM; eine Eingangs-/Ausgangs-Schaltung 42; eine Schlafsteuerschaltung 50; und dergleichen. Die CPU 40, der Speicher 41, die Eingangs-/Ausgangs-Schaltung 42 und die Schlafsteuerschaltung 50 sind miteinander durch einen Bus 43 verbunden. Die Verarbeitungsprogramme, die durch die CPU 40 durchgeführt werden, und verschiedene Daten sind außerdem in dem Speicher 41 gespeichert.

Die Treibschaltung 32 dieses Ausführungsbeispiels ist aus einer IC, die einen FET aufweist, aufgebaut und ändert die Polarität einer elektrischen Leistung, die dem Motor 20 zugeführt wird, auf der Basis eines Steuersignals von der Steuerung 31. D. h., wenn die Treibschaltung 32 ein Normaldrehungsbefehlssignal von der Steuerung 31 empfängt, führt die Treibschaltung 32 dem Motor 20 elektrische Leistung zu, um dadurch den Motor 20 in einer normalen Drehungsrichtung zu drehen. Wenn außerdem die Treibschaltung 32 ein Umkehr-Drehungsbefehlssignal von der Steuerung 31 empfängt, führt die Treibschaltung 32 dem Motor 20 elektrische Leistung zu, um dadurch den Motor 20 in einer umgekehrten Drehrichtung zu drehen. Die Treibschaltung 32 kann aufgebaut sein, um die Polarität unter Verwendung einer Relais-Schaltung zu ändern. Die Treibschaltung 32 kann außerdem aufgebaut sein, um in der Steuerung 31 aufgenommen zu sein.

Der Temperatursensor 33 dieses Ausführungsbeispiels erfasst eine Temperatur um das Substrat, wo die Steuerung 31 und dergleichen angeordnet sind, und ist bei diesem Ausführungsbeispiel bei einer Position weg von dem Motor 20 angeordnet.

Die Steuerung 31 empfängt von dem Temperatursensor 33 ein Umgebungstemperatur-Erfassungssignal und berechnet auf der Basis dieses Signals eine atmosphärische Temperatur (Umgebungstemperatur) um das Substrat. Der Temperatursensor 33 und die Steuerung 31 entsprechen einem Umgebungstemperatur-Erfassungsabschnitt der vorliegenden Erfindung.

Die Steuerung 31 zählt außerdem die Größe einer Spannung, die an den Motor 20 über die Treibschaltung 32 angelegt ist, und die Länge einer Zeit, mit der elektrischer Strom durchgeht. Die Steuerung 31 überwacht außerdem durch ein Pulssignal von der Drehungserfassungsvorrichtung 25 die Drehgeschwindigkeit des Motors 20.

Die Steuerung 31 speichert außerdem in einem Temperaturzähler als Schätztemperatur-Speichereinrichtung, die in dem Speicher 41 eingerichtet ist, die geschätzte Temperatur der Wicklung 20a (Motorschätztemperatur). Die Steuerung 31 speichert in dem Speicher 41 außerdem Bezugsdaten, um diese geschätzte Temperatur zu berechnen. Die Steuerung 31 berechnet während des Betriebs des Motors als Schätztemperatur-Berechnungseinrichtung die Variation (den Korrekturwert) der geschätzten Temperatur aus der Umgebungstemperatur, der angelegten Spannung, der Länge der Zeit, mit der der elektrische Strom durchgeht, der Drehgeschwindigkeit und den Bezugsdaten derselben und die derzeit geschätzte Temperatur und addiert diese Variation zu der derzeit geschätzten Temperatur, um dadurch eine neue geschätzte Temperatur zu berechnen. Dieses Verarbeiten des Berechnens der geschätzten Temperatur wird bei Intervallen einer vorbestimmten Wiederholungsverarbeitungszeit wiederholt durchgeführt.

Bei diesem Ausführungsbeispiel wird insbesondere die geschätzte Temperatur der Wicklung 20a berechnet. Es kann jedoch die geschätzte Temperatur des gesamten Motors 20 berechnet werden.

Wenn diese geschätzte Temperatur eine vorbestimmte Temperatur überschreitet, hält die Steuerung 31 eine Zufuhr von elektrischer Leistung von der Treibschaltung 32 an, um dadurch zu verhindern, dass die Wicklung 20a durchbrennt. Bei dem Fenster 1 dieses Ausführungsbeispiels wird somit die Zufuhr von elektrischer Leistung auf der Basis der geschätzten Temperatur der Wicklung 20a, die durch die Steuerung 31 berechnet wird, angehalten, um dadurch die Wicklung 20a davor zu schützen, durchzubrennen. Aus diesem Grund muss bei diesem Ausführungsbeispiel kein vergleichsweise großes Schutzelement, wie z. B. ein Bimetall oder ein PTC, in dem Hauptkörper des Motors 20 angeordnet sein, um die Temperatur der Wicklung 20a zu erfassen, und der Motor 20 kann daher hinsichtlich der Größe reduziert werden.

Um außerdem das Verarbeiten des Berechnens der geschätzten Temperatur, während der Motor steht, durchzuführen, speichert die Steuerung 31 als die Schätztemperatur-Berechnungseinrichtung in dem Speicher 41 Subtraktionstemperaturdaten, die eine Beziehung zwischen einer Subtraktionstemperatur &Dgr;T (&Dgr;T1, &Dgr;T2) pro vorbestimmter Zeit und dem Wert eines Zählers einer derzeitigen Temperatur (geschätzten Temperatur) einstellen.

D. h., bei diesem Ausführungsbeispiel wird, während der Motor steht, der Wert des Temperaturzählers bei Intervallen einer vorbestimmten Wiederholungszeit mit dem Vergehen der Zeit auf der Basis der Subtraktionstemperatur &Dgr;T subtrahiert. Während der Motor steht, wird als ein Resultat der Wert des Temperaturzählers schließlich von einer Umgebungstemperatur, die aus dem Umgebungstemperatur-Erfassungssignal von dem Temperatursensor 33 berechnet wird, subtrahiert.

4 zeigt Subtraktionstemperaturdaten. In der Zeichnung entsprechen Subtraktionstemperaturdaten (a) einer Subtraktionstemperatur &Dgr;T1, und Subtraktionstemperaturdaten (b) entsprechen einer Subtraktionstemperatur &Dgr;T2. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist, wie es im Folgenden beschrieben ist, die Steuerung 31 entweder in einem aktiven Modus (normaler Betriebsmodus) oder in einem Schlafmodus (Betriebsmodus eines niedrigen Verbrauchs von elektrischer Leistung), bei dem der Verbrauch von elektrischer Leistung kleiner als bei dem aktiven Modus ist, in Betrieb.

Bei dem aktiven Modus wird der Temperaturzähler bei Intervallen einer vorbestimmten Wiederholungsverarbeitungszeit (beispielsweise bei Intervallen von 4 ms) aktualisiert. Die Subtraktionstemperaturdaten (b) werden als ein Temperaturabfall während dieser Wiederholungsverarbeitungszeit für jeden Wert des Temperaturzählers eingestellt.

Bei dem Schlafmodus wird im Gegensatz dazu der Temperaturzähler bei Intervallen einer Schlafperiode P (Bezug nehmend auf 5), die durch Addieren einer aktiven Zeit Ta (beispielsweise 4 ms), während derer die Steuerung 31 in dem aktiven (Betriebs-) Zustand in Betrieb ist, zu einer Schlafzeit Ts (beispielsweise 10 s), während derer die Steuerung 31 in dem Schlafzustand in Betrieb ist, erhalten wird, aktualisiert. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird, selbst wenn die Steuerung 31 in dem Schlafmodus in Betrieb ist, das Verarbeiten des Berechnens der geschätzten Temperatur des Motors bei Intervallen einer vorbestimmten Zeit durchgeführt, und daher kann die geignete Temperatur des Motors immer erreicht werden.

Die Subtraktionstemperaturdaten (a) werden als ein Temperaturabfall während dieser Schlafperiode P für jeden Wert des Temperaturzählers eingestellt. Die Neigung der Subtraktionstemperaturdaten (a) ist daher proportional bzw. im Verhältnis zu der Länge der Aktualisierungszeit größer als die Neigung der Subtraktionstemperaturdaten (b).

Auf diese Art und Weise wird bei dem Verarbeiten des Berechnens der geschätzten Temperatur bei dem Schlafmodus ein Korrekturwert (Subtraktionstemperatur) berechnet, und der Wert des Temperaturzählers wird unter Verwendung dieses Korrekturwerts aktualisiert (subtrahiert). Der Temperaturzähler kann daher durch das Berechnungsverarbeiten mit einer niedrigen Last aktualisiert werden.

Bei dem in 4 gezeigten Beispiel werden jeweils die Subtraktionstemperaturdaten (a) und (b) durch eine lineare Funktion genähert. Die Subtraktionstemperaturdaten (a) und (b) können jedoch jeweils durch eine Funktion höherer Ordnung für eine Mehrzahl von Temperaturbereichen genähert werden.

Dieses Ausführungsbeispiel ist außerdem derart aufgebaut, dass die Subtraktionstemperatur &Dgr;T durch den Wert des Temperaturzählers eindeutig bestimmt werden kann. Die Subtraktionstemperatur kann jedoch gemäß der Größe eines Temperaturunterschieds, der durch das Subtrahieren einer Umgebungstemperatur von dem Wert des Temperaturzählers erhalten wird, bestimmt werden. Selbst bei diesem Fall kann der Wert des Temperaturzählers schließlich gleich der Umgebungstemperatur gemacht werden.

Bei diesem Ausführungsbeispiel werden die Temperaturdaten (a) und (b) jeweils als ein Temperaturabfall zu der Wiederholungsverarbeitungszeit eingestellt. Die Subtraktionstemperaturdaten (a) und (b) können jedoch jeweils als ein Temperaturabfall pro Zeiteinheit eingestellt werden. Bei diesem Fall sind die Subtraktionstemperaturdaten (a) gleich den Subtraktionstemperaturdaten (b), und es ist möglich, das Verarbeiten des Subtrahierens eines Temperaturabfalls, das durch das Produkt eines Verstreichens der Zeit von der letzten Verarbeitungszeit und der Subtraktionstemperaturdaten ausgedrückt ist, bei Intervallen einer Wiederholungsverarbeitungszeit einzuführen.

Der Betriebsschalter 4 dieses Ausführungsbeispiels ist aus einem Kippschalter oder dergleichen, der in zwei Stufen betrieben werden kann und mit einem Öffnungsschalter, einem Schließschalter und einem Automatikschalter versehen ist, aufgebaut. Wenn ein Insasse diesen Betriebsschalter 4 betreibt, wird ein Befehlssignal, um das Fensterglas 11 zu öffnen und zu schließen, zu der Steuerung 31 ausgegeben.

Wenn insbesondere der Betriebsschalter 4 eine Stufe zu einer Endseite betrieben wird, wird der Öffnungsschalter eingeschaltet und ein Normalöffnungsbefehlssignal, um das Fensterglas 11 normal zu öffnen (d. h. um das Fensterglas 11 lediglich zu öffnen, während der Öffnungsschalter betrieben wird), wird zu der Steuerung 31 ausgegeben. Wenn außerdem der Betriebsschalter 4 eine Stufe zu der anderen Endseite betrieben wird, wird der Schließschalter eingeschaltet, und ein Normalschließbefehlssignal, um das Fensterglas 11 normal zu schließen (d. h. um das Fensterglas 11 lediglich zu schließen, während der Öffnungsschalter betrieben wird), wird zu der Steuerung 31 ausgegeben.

Während die Steuerung 31 das Normalöffnungsbefehlssignal von dem Betriebsschalter 4 empfängt (während der Betriebsschalter 4 betrieben wird), treibt die Steuerung 31 den Motor 20 durch die Treibschaltung 32, um das Fensterglas 11 normal zu öffnen. Während die Steuerung 31 das Normalschließbefehlssignal von dem Betriebsschalter 4 (während der Betriebsschalter 4 betrieben wird) empfängt, treibt im Gegensatz dazu die Steuerung 31 den Motor 20 durch die Treibschaltung 32, um das Fensterglas 11 normal zu schließen.

Wenn außerdem der Betriebsschalter 4 zwei Stufen zu einer Endseite betrieben wird, werden sowohl der Öffnungsschalter als auch der Automatikschalter eingeschaltet, um dadurch ein Automatiköffnungsbefehlssignal, um das Fensterglas 11 automatisch zu öffnen (d. h., um das Fensterglas 11 zu einer vollständig geöffneten Position zu bewegen, selbst wenn das Betreiben des Betriebsschalters 4 angehalten wird), zu der Steuerung 31 auszugeben. Wenn außerdem der Betriebsschalter 4 zwei Stufen zu der anderen Endseite betrieben wird, werden sowohl der Schließschalter als auch der Automatikschalter eingeschaltet, um dadurch ein Automatikschließ-Befehlssignal, um das Fensterglas 11 automatisch zu schließen (d. h., um das Fensterglas 11 zu einer vollständig geschlossenen Position zu schließen, selbst wenn das Betreiben des Betriebsschalters 4 angehalten ist), zu der Steuerung 31 auszugeben.

Wenn außerdem die Steuerung 31 das Automatiköffnungs-Befehlssignal von dem Betriebsschalter 4 empfängt, treibt die Steuerung 31 den Motor 20 über die Treibschaltung 32, um das Fensterglas 11 zu der vollständig geöffneten Position automatisch zu öffnen. Wenn im Gegensatz dazu die Steuerung 31 das Automatikschließ-Befehlssignal von dem Betriebsschalter 4 empfängt, treibt die Steuerung 31 den Motor 20 über die Treibschaltung 32, um das Fensterglas 11 zu der vollständig geschlossenen Position automatisch zu schließen.

Der Betriebsmodus der Steuerung 31 dieses Ausführungsbeispiels ist als Nächstes auf der Basis von 5 beschrieben.

Die Steuerung 31 dieses Ausführungsbeispiels ist, wie im Vorhergehenden beschrieben ist, aufgebaut, um bei dem aktiven Modus (normalen Betriebsmodus) oder bei dem Schlafmodus (Betriebsmodus mit einem niedrigen Verbrauch einer elektrische Leistung) in Betrieb zu sein. Bei dem aktiven Modus führt die Steuerung 31 ein Programmverarbeiten, wie z. B. das Verarbeiten des Treibens und Steuerns des Motors 20, auf der Basis des Betriebssignals von dem Betriebsschalter 4 und das Verarbeiten des Berechnens der geschätzten Temperatur des Motors 20 durch. Der Schlafmodus ist im Gegensatz dazu ein Leistungssparmodus, und bei dem Schlafmodus wird lediglich eine minimal notwendige Menge elektrischer Leistung, die erforderlich ist, um den derzeitigen Zustand zu halten und um zu dem aktiven Modus zurückzukehren, verbraucht, und das System befindet sich daher fast in einem Anhaltezustand.

5A zeigt schematisch einen aktiven Modus, und die Steuerung 31 ist immer in dem aktiven Modus. Die CPU 40 ist aufgebaut, um ein Verarbeitungsprogramm, das in dem Speicher 41 gespeichert ist, auf der Basis eines Taktsignals von einem Haupttaktgeber 44 durchzuführen. Bei dem aktiven Zustand, wie es im Folgenden beschrieben ist, gibt hier die CPU 40 ein Aktivsignal ACT (Hochpegelsignal) aus.

5B zeigt im Gegensatz dazu schematisch den Schlafmodus dieses Ausführungsbeispiels. Die CPU 40 ist als Modusschalteinrichtung aufgebaut, um zu dem Schlafmodus zu wechseln, wenn die CPU 40 das Verarbeiten des Betreibens des Motors 20 auf der Basis des Betriebssignals von außen oder dergleichen beendet und dann eine vorbestimmte Zeit (beispielsweise 3 Minuten) vergeht. Bei diesem Schlafmodus werden eine Schlafzeit Ts und eine Aktivzeit Ta periodisch wiederholt.

Diese Schlafzeit Ts ist ausreichend länger als die Aktivzeit Ta eingestellt. Damit befindet sich die Steuerung 31 die meiste Zeit in einem Anhaltezustand und kann daher elektrische Leistung sparen.

In dieser Hinsicht kann bei diesem Ausführungsbeispiel der Betriebsmodus gewechselt werden, wenn ein Signal, um den Zustand der Zündung (IG) zu zeigen, in die Steuerung 31 eingegeben wird. Wenn alternativ ein Signal, um den Zustand der Zündung (IG) zu zeigen, in die Steuerung 31 eingegeben wird und dann beispielsweise mehrere zehn Sekunden vergehen, kann der Betriebsmodus gewechselt werden. Die Steuerung 31 ist insbesondere aufgebaut, um fähig zu sein, um zu dem Schlafmodus zu wechseln, wenn die Steuerung 31 das Aus-Signal der Zündung empfängt. Die Steuerung 31 kann jedoch aufgebaut sein, um von dem aktiven Modus zu dem Schlafmodus zu wechseln, wenn eine vorbestimmte Bedingung erfüllt ist, während der Motor 20 steht. Die Steuerung 31 kann beispielsweise aufgebaut sein, um zu dem Schlafmodus zu wechseln, wenn eine vorbestimmte Zeit, seitdem der Betrieb des Motors 20 beendet ist, verstrichen ist. Die Steuerung 31 kann alternativ ferner aufgebaut sein, um zu dem Schlafmodus zu wechseln, wenn eine geschätzte Temperatur eine vorbestimmte Temperatur erreicht, während der Motor 20 steht.

Auf diese Art und Weise werden bei dem Schlafmodus dieses Ausführungsbeispiels der aktive Zustand und der Schlafzustand abwechselnd wiederholt. Bei dem Schlafzustand hält die CPU 40 das sequenzielle Durchführen des Programms an.

Die CPU 40 ist jedoch derart aufgebaut, dass, wenn die CPU 40 ein Aufwecksignal WU1 von einer Schlafsteuerschaltung 50 empfängt, die CPU 40 zu dem aktiven Zustand lediglich für die Aktivzeit Ta zurückkehrt (aufwacht) und dann wieder zu dem Zustand des Schlafens nach dem Durchführen eines vorbestimmten Verarbeitens automatisch wechselt.

Die CPU 40 ist außerdem derart aufgebaut, dass, wenn die CPU 40 ein äußeres Signal (WU2) empfängt, die CPU 40 von dem Schlafmodus zu dem aktiven Modus zurückkehrt (aufwacht).

Wie in 3 gezeigt ist, erzeugt die Schlafsteuerschaltung 50 dieses Ausführungsbeispiels ein Aufwecksignal WU1, das die CPU 40 anweist, zu dem aktiven Modus zu wechseln, wenn eine vorbestimmte Rückkehrzeit (Schlafzeit Ts) während des Schlafmodus vergeht, d. h. von der Zeit, wenn die CPU 40 zu dem Schlafzustand wechselt. Die Schlafsteuerschaltung 50 weist einen Teiltaktgeber 51, einen Zähler 52, ein Register 53 und eine Signalerzeugungsschaltung 54 auf. Der Zähler 52 und das Register 53 sind mit einem Bus 43 verbunden.

Der Zähler 52 zählt ein Taktsignal von dem Teiltaktgeber 51, der kontinuierlich in Betrieb ist, während elektrische Leistung der Steuerung 31 zugeführt wird, hoch. Wenn die CPU 40 in dem aktiven Modus in Betrieb ist, wird in diesen Zähler 52 regelmäßig ein Löschsignal CLR eingegeben. Wenn dieses Löschsignal CLR in den Zähler 52 eingegeben wird, wird der Zählwert des Zählers 52 zurückgesetzt bzw. neu eingestellt.

Der Zähleinstellwert des Taktsignals gemäß der Schlafzeit Ts ist in dem Register 53 eingestellt.

Die Signalerzeugungsschaltung 54 weist einen Komparator 55, um den Zählwert des Zählers 52 mit dem Zähleinstellwert des Registers 53 zu vergleichen; und ein UND-Gatter bzw. -Tor 56 auf, um das Ausgangssignal des Komparators 55 lediglich bei dem Schlafmodus durchgehen zu lassen. Der Komparator 55 gibt das Aufwecksignal WU1 aus, wenn der Zählwert des Zählers 52 den Zähleinstellwert des Registers 53 überschreitet. Das Ausgangssignal des Komparators 55 wird außerdem in einen Eingangsanschluss des UND-Gatters 56 eingegeben, und ein invertiertes Signal, das durch Invertieren eines Aktivsignals ACT von der CPU 40 erhalten wird, wird in den anderen Eingangsanschluss des UND-Gatters 56 eingegeben.

Die CPU 40 gibt das Aktivsignal ACT bei dem aktiven Zustand kontinuierlich aus. Das Aktivsignal ACT ist ein Hochpegelsignal, und bei dem aktiven Zustand wird das Ausgangssignal eines Inverters 57 ein Niederpegelsignal. Bei dem aktiven Zustand ist daher das UND-Gatter 56 deaktiviert bzw. gesperrt, und das Aufwecksignal WU1 des Hochpegelsignals geht nicht durch das UND-Gatter 56 durch.

Bei dem Zustand des Schlafens gibt im Gegensatz dazu die CPU 40 das Aktivsignal ACT nicht aus, derart, dass ein Eingangssignal zu dem Inverter 57 ein Niederpegelsignal wird, und daher wird das Ausgangssignal des Inverters 57 ein Hochpegelsignal. Damit ist das UND-Gatter 56 aktiviert. Wenn das Aufwecksignal WU1 bei diesem Zustand von dem Komparator 55 ausgegeben wird, dann lässt das UND-Gatter 56 im Wesentlichen das Aufwecksignal WU1 durchgehen.

Das Aufwecksignal WU1 eines Unterbrechungssignals wird in den Unterbrechungs- bzw. Interrupt-Anschluss der CPU 40 eingegeben. Damit kehrt die CPU 40 unmittelbar von dem Schlafzustand zu dem aktiven Zustand zurück (wacht auf). Nachdem die CPU 40 zu dem aktiven Zustand zurückgekehrt ist, führt die CPU 40 das Verarbeiten des Berechnens der geschätzten Temperatur, das im Folgenden beschrieben ist, durch, bevor die Aktivzeit Ta vergeht, und die CPU 40 wechselt dann wieder zu dem Zustand des Schlafens. Die Schlafsteuerschaltung 50 und die CPU 40 entsprechen einer Aktivierungseinrichtung der vorliegenden Erfindung.

Ein Aufwecksignal WU2 eines Unterbrechungssignals von außen wird außerdem in die CPU 40 eingegeben. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird, wenn der Betriebsschalter 4 betrieben wird, das Aufwecksignal WU2 in den Unterbrechungsanschluss der CPU 40 eingegeben. Wenn das Aufwecksignal WU2 in die CPU 40 eingegeben wird, kehrt die CPU 40 unmittelbar von dem Schlafmodus zu dem aktiven Modus zurück und treibt und steuert den Motor 20 gemäß dem üblichen Programmverarbeiten.

Das Verarbeiten des Berechnens der geschätzten Temperatur, wenn die CPU 40 in dem Aktivmodus in Betrieb ist, während der Motor 20 steht, ist als Nächstes beschrieben. Dieses Verarbeiten wird bei Intervallen einer vorbestimmten Zeit (beispielsweise 4 ms) wiederholt durchgeführt.

Bei einem Schritt S1 bestimmt die Steuerung 31 auf der Basis des Zündsignals erstens, ob der Zündschalter des Fahrzeugs ein- oder ausgeschaltet ist. Dieses Verarbeiten bestimmt, ob die CPU 40 von dem aktiven Modus zu dem Schlafmodus wechselt oder nicht. Wenn das Zündsignal ausgeschaltet wird (Schritt S1: JA), hält die CPU 40 bei einem Schritt S2 das Ausgeben eines aktiven Signals ACT an und gibt ein Löschsignal CLR aus, um den Zähler 52 zurückzusetzen, und wechselt dann zu dem Schlafmodus.

Wenn im Gegensatz dazu das Zündsignal eingeschaltet wird (Schritt S1: NEIN), führt die CPU 40 bei einem Schritt S3 das Verarbeiten des Berechnens eines Korrekturwerts (Subtraktionstemperatur &Dgr;T2) durch. Bei diesem Verarbeiten liest die CPU 40 den Wert des Temperaturzählers zu dieser Zeit und berechnet eine Subtraktionstemperatur &Dgr;T2, die dem Wert des Temperaturzählers entspricht, aus den Subtraktionstemperaturdaten b.

Bei einem Schritt S4 führt die CPU 40 das Verarbeiten des Aktualisierens des Temperaturzählers durch. Bei diesem Verarbeiten subtrahiert die CPU 40 die berechnete Subtraktionstemperatur &Dgr;T2 von dem gelesenen Wert des Temperaturzählers und schreibt dann wiederum den berechneten Wert zu dem Temperaturzähler.

Bei einem Schritt S5 berechnet die CPU 40 folgend auf der Basis eines Umgebungstemperatur-Erfassungssignals von dem Temperatursensor 33 eine Umgebungstemperatur und bestimmt, ob der Wert des Temperaturzählers kleiner als der Wert der Umgebungstemperatur ist oder nicht.

Wenn der Wert des Temperaturzählers kleiner als der berechnete Wert der Umgebungstemperatur ist (Schritt S5: JA), aktualisiert, um den Wert des Temperaturzählers an die Umgebungstemperatur anzupassen, die CPU 40 bei einem Schritt S6 den Wert des Temperaturzählers durch den berechneten Wert der Umgebungstemperatur und kehrt dann bei dem Schritt S1 wieder zu dem Verarbeiten zurück.

Wenn im Gegensatz dazu der Wert des Temperaturzählers nicht kleiner als der berechnete Wert der Umgebungstemperatur ist (Schritt S5: NEIN), hält die CPU 40 den Wert des Temperaturzählers bei einem Wert, der bei dem Schritt S4 aktualisiert wurde, und lässt dann das Verarbeiten wieder zu dem Schritt S1 zurückkehren.

Auf diese Art und Weise fährt die CPU 40 das Aktualisieren des Werts des Temperaturzählers bei dem aktiven Modus fort, bis eine vorbestimmte Zeit verstrichen ist, seitdem der Motor angehalten ist.

Das Bearbeiten des Berechnens der geschätzten Temperatur, wenn die CPU 40 in dem Schlafmodus in Betrieb ist, ist als Nächstes auf der Basis von 7 beschrieben. Dieses Verarbeiten wird bei Intervallen einer vorbestimmten Zeit (beispielsweise bei Intervallen von (10 s + 4 ms)) wiederholt durchgeführt.

Bei einem Schritt S11 fährt erstens die Steuerung 31, die in dem Schlafmodus betrieben wird, das Verarbeiten des Wartens eines Aufwecksignals WU1 durch. Bei dem Zustand des Schlafens wird kein Aktivsignal ACT aus der CPU 40 ausgegeben. Wenn daher eine Schlafzeit Ts vergeht, geht ein Aufwecksignal WU1, das aus dem Komparator 55 ausgegeben wird, durch das UND-Gatter 56 und wird in die CPU 40 eingegeben.

Bei diesem Ausführungsbeispiel startet hier die CPU 40 und startet das Verarbeiten, wenn die CPU 40 das Aufwecksignal WU1 bei dem Zustand des Schlafens empfängt. Die CPU 40 kann jedoch in dem Startzustand sein und kann das Erfassen fortfahren, egal ob das Aufwecksignal WU1 eingegeben wird oder nicht.

Wenn das Aufwecksignal WU1 nicht in die CPU 40 eingegeben wird (Schritt S11: NEIN), vergeht eine Schlafzeit Ts noch nicht. Daher wiederholt die CPU 40 den Schritt S11.

Wenn im Gegensatz dazu das Aufwecksignal WU1 in die CPU 40 eingegeben wird (Schritt S11: JA), kehrt die CPU 40 bei dem Schritt S12 zu dem aktiven Zustand zurück.

Bei einem Schritt S13 führt die CPU 40 dann das Verarbeiten des Berechnens eines Korrekturwerts (Subtraktionstemperatur &Dgr;T2) durch. Bei diesem Verarbeiten liest die CPU 40 den Wert des Temperaturzählers und berechnet eine Subtraktionstemperatur &Dgr;T1, die diesem Wert des Temperaturzählers entspricht, aus den Subtraktionstemperaturdaten (a).

Dann führt die CPU 40 bei einem Schritt S14 das Verarbeiten des Aktualisieren des Temperaturzählers durch. Bei diesem Verarbeiten subtrahiert die CPU 40 die berechnete Subtraktionstemperatur &Dgr;T1 von dem Wert, der aus dem Temperaturzähler gelesen wird, und schreibt den berechneten Wert zu dem Temperaturzähler.

Bei einem Schritt S15 berechnet die CPU 40 auf der Basis eines Umgebungstemperatur-Erfassungssignals aus dem Temperatursensor 33 folgend eine Umgebungstemperatur und bestimmt, ob der Wert des Temperaturzählers kleiner als der berechnete Wert der Umgebungstemperatur ist oder nicht.

Wenn der Wert des Temperaturzählers kleiner als der berechnete Wert der Umgebungstemperatur ist (Schritt S15: JA), aktualisiert die CPU 40 bei einem Schritt S16 den Wert des Temperaturzählers durch den berechneten Wert der Umgebungstemperatur und rückt das Verarbeiten zu einem Schritt S17 vor, um den Wert des Temperaturzählers an den berechneten Wert der Umgebungstemperatur anzupassen.

Wenn im Gegensatz dazu der Wert des Temperaturzählers nicht kleiner als der berechnete Wert der Umgebungstemperatur ist (Schritt S15: NEIN), hält die CPU 40 den Wert des Temperaturzählers bei dem Wert, der bei dem Schritt S14 aktualisiert wurde, und rückt das Verarbeiten zu dem Schritt S17 vor.

Bei dem Schritt S17 gibt die CPU 40 ein Löschsignal CLR aus, um wiederum zu dem Zustand des Schlafens zurückzukehren, um dadurch den Zähler 52 zurückzusetzen, und lässt dann das Verarbeiten wieder zu dem Schritt S11 zurückkehren, nachdem eine Aktivzeit Ta von der Zeit, wenn die CPU 40 zu dem aktiven Zustand zurückkehrt, vergeht.

Auf diese Art und Weise fährt bei dem Schlafmodus, wenn der Motor 20 steht, die CPU 40 das Aktualisieren des Werts des Temperaturzählers jedes Mal fort, wenn eine vorbestimmte Zeit verstrichen ist.

Wenn hier ein Aufwecksignal WU2 in die CPU 40 eingegeben wird, kehrt die CPU 40 durch ein Unterbrechungsverarbeiten zwangsweise von dem Schlafmodus zu dem aktiven Modus zurück.

Ein weiteres Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist im Folgenden beschrieben. Hier sind die gleichen Bestandteile wie dieselben bei dem im Vorhergehenden erwähnten Ausführungsbeispiel durch die gleichen Bezugssymbole bezeichnet, und die doppelte Beschreibung derselben ist weggelassen.

Bei dem im Vorhergehenden erwähnten Ausführungsbeispiel berechnet die CPU 40 bei dem Verarbeiten des Berechnens einer geschätzten Temperatur bei dem Schlafmodus einen Korrekturwert (&Dgr;T1) bei Intervallen einer Wiederholungsverarbeitungszeit und subtrahiert diesen Korrekturwert (&Dgr;T1) von dem Wert, der aus dem Temperaturzähler gelesen wird, um dadurch den Wert des Temperaturzählers zu aktualisieren. Der folgende Aufbau kann jedoch eingeführt sein. D. h., dieses Ausführungsbeispiel ist wie folgt aufgebaut: Die CPU 40 berechnet bei dem Schlafmodus lediglich Korrekturwerte, und wenn die CPU 40 zu dem aktiven Modus wechselt, subtrahiert die CPU 40 die Korrekturwerte während der Betriebszeit bei dem Schlafmodus gemeinsam von dem Wert des Temperaturzählers, um dadurch den Wert des Temperaturzählers zu aktualisieren.

Aus diesem Grund speichert die Steuerung 31 den Korrekturwert in dem Speicher 41 als Korrekturwert-Speichereinrichtung und hält denselben.

Bei den Subtraktionstemperaturdaten dieses Ausführungsbeispiels, wie in 8 gezeigt ist, ist die Subtraktionstemperatur &Sgr;T für die Gesamtzeit bzw. kumulative Zeit des Schlafmodus eingestellt. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind die Subtraktionstemperaturdaten (c) durch eine lineare Funktion definiert, können jedoch durch eine Funktion höherer Ordnung definiert sein.

Eine Schlafsteuerschaltung 50 dieses Ausführungsbeispiels, wie in 9 gezeigt ist, weist einen zu derselben hinzugefügten Zähler 58 auf. Wenn die CPU 40 von dem aktiven Modus zu dem Schlafmodus wechselt, wird der Zähler 58 durch ein Löschsignal CLR zurückgesetzt, und während die CPU 40 in dem Schlafmodus in Betrieb ist, empfängt der Zähler 58 kontinuierlich ein Taktsignal von einem Teiltaktgeber 51 und zählt dasselbe zusammen. Die Gesamtzeit des Schlafmodus kann durch diesen Zähler 58 berechnet werden.

Das Verarbeiten des Berechnens einer geschätzten Temperatur, wenn die CPU 40 in dem Schlafmodus in Betrieb ist, ist als Nächstes auf der Basis von 10 beschrieben. Da die Schritte S21 und S22 gleich den Schritten S11 und 12 sind, ist die Beschreibung derselben weggelassen.

Wenn die CPU 40 bei dem Schritt S22 zu dem aktiven Zustand zurückkehrt, führt die CPU 40 als eine Korrekturwert-Berechnungseinrichtung bei einem Schritt S23 ein Verarbeiten eines Berechnens eines Korrekturwerts durch (Subtraktionstemperatur &Sgr;T). Bei diesem Verarbeiten berechnet die CPU 40 aus den Subtraktionstemperaturdaten (c) auf der Basis des Werts des Zählers 58 zu dieser Zeit eine Subtraktionstemperatur &Sgr;T.

Die CPU 40 führt dann bei einem Schritt S24 das Verarbeiten des Aktualisierens eines Korrekturwerts durch. Bei diesem Verarbeiten wird die berechnete Subtraktionstemperatur &Sgr;T zu dem Speicher 41 als ein Korrekturwert geschrieben.

Bei einem Schritt S25 gibt folgend die CPU 40 ein Löschsignal CLR aus, um wiederum zu dem Zustand des Schlafens zurückzukehren, um dadurch den Zähler 52 zurückzusetzen, und kehrt dann zu dem Verarbeiten zu dem Schritt S21 zurück.

Auf diese Art und Weise fährt bei dem Schlafmodus, wenn der Motor 20 steht, die CPU 40 das Aktualisieren des Korrekturwerts jedes Mal durch, wenn eine vorbestimmte Zeit verstrichen ist.

11 zeigt ein Unterbrechungsverarbeiten, wenn ein Aufwecksignal WU2 in die CPU 40 eingegeben wird. Die Steuerung 31 kehrt durch dieses Verarbeiten zwangsweise von dem Schlafmodus zu dem aktiven Modus zurück.

Wenn ein Aufwecksignal WU2 bei einem Schritt S31 in den Unterbrechungsanschluss der CPU 40 eingegeben wird, kehrt die CPU 40 bei dem Schritt S32 von dem Schlafmodus zu dem aktiven Modus zurück.

Bei einem Schritt S33 führt dann die CPU 40 als Schätztemperatur-Berechnungseinrichtung das Verarbeiten des Berechnens einer geschätzten Temperatur durch. Bei diesem Verarbeiten wird ein Korrekturwert, der schließlich bei dem Schritt S24 gespeichert wird, von dem Wert des Temperaturzählers, der vor dem Wechseln zu dem Schlafmodus gespeichert wird, subtrahiert und wird, ohne während des Schlafmodus aktualisiert zu werden, gehalten.

Bei einem Schritt S34 berechnet die CPU 40 auf der Basis eines Umgebungstemperatur-Erfassungssignals von dem Temperatursensor 33 eine Umgebungstemperatur und bestimmt, ob der Wert des Temperaturzählers kleiner als der berechnete Wert der Umgebungstemperatur ist oder nicht.

Wenn der Wert des Temperaturzählers kleiner als der berechnete Wert der Umgebungstemperatur ist (Schritt S34: JA), aktualisiert die CPU 40 bei einem Schritt S35 den Wert des Temperaturzählers durch den berechneten Wert der Umgebungstemperatur und beendet dann das Verarbeiten, um den Wert des Temperaturzählers an den berechneten Wert der Umgebungstemperatur anzupassen.

Wenn im Gegensatz dazu der Wert des Temperaturzählers nicht kleiner als der berechnete Wert der Umgebungstemperatur ist (Schritt S34: NEIN), hält die CPU 40 den Wert des Temperaturzählers bei dem Wert, der bei dem Schritt S33 aktualisiert wurde, und beendet dann das Verarbeiten.

Ein weiteres Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist außerdem auf der Basis von 12 beschrieben. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird auf der Basis der Zeit, die vergeht, nachdem die Drehung des Motors 20 beendet ist, bestimmt, ob die CPU 40 von dem aktiven Modus zu dem Schlafmodus wechselt oder nicht. Bei einem Schritt S41 bestimmt erstens die CPU 40 auf der Basis eines Taktsignals, das von dem Haupttaktgeber 44 eingegeben wird, ob eine vorbestimmte Zeit seit der Ausgabe eines Steuersignals zum Treiben des Motors 20 über die Treibschaltung 32 verstrichen ist oder nicht. D. h., die CPU 40 bestimmt, ob eine vorbestimmte Zeit bei einem normalen Betrieb von der Zeit, wenn der Motor 20 das Drehen anhält, verstrichen ist oder nicht. Bei diesem Verarbeiten wird bestimmt, ob die CPU 40 von dem aktiven Modus zu dem Schlafmodus wechselt oder nicht. Wenn eine vorbestimmte Zeit seit dem Ende des Betriebs verstrichen ist (Schritt S41: JA), hält die CPU 40 bei einem Schritt S42 das Ausgeben eines Aktivsignals ACT an und gibt ein Löschsignal CLR, um dadurch den Zähler 52 zurückzusetzen, aus und wechselt dann zu dem Schlafmodus.

Wenn im Gegensatz dazu eine vorbestimmte Zeit von dem Ende des Betriebs nicht vergeht (Schritt S41: NEIN), führt die CPU 40 bei einem Schritt S43 das Verarbeiten des Berechnens eines Korrekturwerts (Subtraktionstemperatur &Dgr;T2) durch.

Bei einem Schritt S45 berechnet folgend die CPU 40 auf der Basis eines Umgebungstemperatur-Erfassungssignals von dem Temperatursensor 33 eine Umgebungstmperatur und bestimmt, ob der Wert des Temperaturzählers kleiner als der berechnete Wert der Umgebungstemperatur ist oder nicht.

Wenn der Wert des Temperaturzählers kleiner als der berechnete Wert der Umgebungstemperatur ist (Schritt S45: JA), aktualisiert die CPU 40 bei einem Schritt S46 den Wert des Temperaturzählers durch den berechneten Wert der Umgebungstemperatur und lässt dann das Verarbeiten zu dem Schritt S41 zurückkehren, um den Wert des Temperaturzählers an den berechneten Wert der Umgebungstemperatur anzupassen.

Wenn im Gegensatz dazu der Wert des Temperaturzählers nicht kleiner als der berechnete Wert der Umgebungstemperatur ist (Schritt S45: NEIN), hält die CPU 40 den Wert des Temperaturzählers bei dem Wert, der bei dem Schritt S44 aktualisiert wurde, und lässt dann wiederum das Verarbeiten zu dem Schritt S41 zurückkehren.

Auf diese Art und Weise fährt die CPU 40 das Aktualisieren des Werts des Temperaturzählers fort, bis eine vorbestimmte Zeit verstrichen ist, seitdem der Motor 20 angehalten ist.

Auf diese Art und Weise ist es möglich, einen Verbrauch einer elektrischen Leistung zu reduzieren und die geschätzte Temperatur, wenn der Motor 20 steht, ebenfalls durch Berechnen von lediglich dem Korrekturwert, während die CPU 40 in dem Schlafmodus in Betrieb ist, und durch Aktualisieren des Werts des Temperaturzählers auf der Basis des neuesten Korrekturwerts zu berechnen, wenn die CPU zu dem aktiven Modus zurückkehrt.

D. h., der Betriebsmodus wird gemäß der Motorsteuerung der vorliegenden Erfindung, wenn der Motor angehalten wird und der Zündschalter ausgeschaltet wird und eine Leistungserzeugung durch Treiben des Motors angehalten wird, unter einer vorbestimmten Bedingung von einem normalen Betriebsmodus zu einem Schlafmodus, der ein Betriebsmodus mit einem niedrigen Verbrauch einer elektrischen Leistung ist, gewechselt. Die vorliegende Erfindung ist außerdem derart aufgebaut, dass das Verarbeiten des Berechnens der geschätzten Temperatur eines Motors bei Intervallen einer vorbestimmten Schlafzeit bei diesem Schlafmodus durchgeführt werden kann. Es ist daher möglich, die elektrische Betriebsleistung zu reduzieren, wenn der Zündschalter ausgeschaltet ist, und folgend das Verarbeiten des Berechnens der geschätzten Temperatur eines Motors, auch während der Motor steht, durchzuführen. Bei einer Vorrichtung, wie z. B. einem mit einem Antrieb versehenen Fenster, bei dem das Fenster durch einen Motor lediglich für eine extrem kurze Zeit hinsichtlich einer Fahrzeit betrieben wird, ist es insbesondere möglich, die Menge des Verbrauchs einer elektrischen Leistung beträchtlich zu reduzieren.

Bei dem im Vorhergehenden erwähnten Ausführungsbeispiel ist außerdem die Schlafsteuerschaltung 50 von der CPU 40 getrennt angeordnet, um die CPU 40 von dem Schlafmodus zu dem aktiven Modus zu wechseln. Die CPU 40 kann jedoch aufgebaut sein, um die Funktion der Schlafsteuerschaltung 50 aufzuweisen.

Bei dem im Vorhergehenden erwähnten Ausführungsbeispiel sind die Ausführungsbeispiele beschrieben, bei denen die vorliegende Erfindung auf ein mit einem Antrieb versehenes Fenster 1 angewendet ist. Die vorliegende Erfindung kann jedoch auf alle Vorrichtungen, die mit einem Motor versehen sind, angewendet sein.

Diese Beschreibung der Erfindung ist hinsichtlich ihrer Natur lediglich exemplarisch, und daher sollen Variationen, die nicht von dem Kern der Erfindung abweichen, innerhalb des Schutzbereichs der Erfindung sein. Solche Variationen sind nicht als eine Abweichung von dem Geist und dem Schutzbereich der Erfindung zu betrachten.


Anspruch[de]
Motorsteuerung (3) mit:

einer Schätztemperatur-Berechnungseinrichtung (31, 33), die eine geschätzte Temperatur eines Motors (20) berechnet; und

einer Steuereinheit (31, 32), die eine Treibsteuerung des Motors (20) lediglich durchführen kann, wenn die geschätzte Temperatur nicht größer als ein vorbestimmter Wert ist,

wobei die Motorsteuerung (3) ferner folgende Merkmale aufweist:

eine Modusschalteinrichtung (40), die die Steuereinheit (31, 32) und die Schätztemperatur-Berechnungseinrichtung (31, 33) zwischen einem normalen Betriebsmodus, bei dem die Steuereinheit (31, 32) und die Schätztemperatur-Berechnungseinrichtung (31, 33) den Motor (20) treiben können, und einem Schlafmodus schaltet, bei dem ein Verbrauch einer elektrischen Leistung der Steuereinheit (31, 32) und der Schätztemperatur-Berechnungseinrichtung (31, 33) kleiner als bei dem normalen Betriebsmodus gemäß einer vorbestimmten Bedingung, während der Motor (20) steht, ist; und

eine Aktivierungseinrichtung (40, 50), die die Schätztemperatur-Berechnungseinrichtung (31, 33) in dem Schlafmodus für eine vorbestimmte Aktivzeit (Ta) jedes Mal aktiviert, wenn eine vorbestimmte Schlafzeit (Ts) verstrichen ist.
Motorsteuerung (3) nach Anspruch 1, die ferner eine Schätztemperatur-Speichereinrichtung (41) aufweist, die die geschätzte Temperatur speichert, wobei die Schätztemperatur-Berechnungseinrichtung (31, 33) die geschätzte Temperatur, die in der Schätztemperatur-Speichereinrichtung gespeichert ist, zu einer neu berechneten geschätzten Temperatur aktualisiert, wenn die Schätztemperatur-Berechnungseinrichtung (31, 33) die geschätzte Temperatur neu berechnet. Motorsteuerung (3) nach Anspruch 2, die ferner eine Korrekturwert-Berechnungseinrichtung (40) aufweist, die einen Korrekturwert (&Dgr;T1, &Sgr;T) zum Korrigieren der geschätzten Temperatur, die in der Schätztemperatur-Speichereinrichtung (41) gespeichert ist, berechnet, wobei die Schätztemperatur-Berechnungseinrichtung (31, 33) die geschätzte Temperatur auf eine korrigierte geschätzte Temperatur durch Korrigieren der geschätzten Temperatur, die in der Schätztemperatur-Speichereinrichtung (41) gespeichert ist, durch den Korrekturwert (&Dgr;T1, &Sgr;T) aktualisiert. Motorsteuerung (3) nach Anspruch 3, bei der die Aktivierungseinrichtung (40, 50) die Korrekturwert-Berechnungseinrichtung (40) bei dem Schlafmodus für eine vorbestimmte Aktivzeit (Ta) jedes Mal aktiviert, wenn eine vorbestimmte Schlafzeit (Ts) verstrichen ist. Motorsteuerung (3) nach Anspruch 3 oder 4, die ferner eine Korrekturwert-Speichereinrichtung (41) zum Speichern des Korrekturwerts (&Dgr;T1, &Sgr;T), der durch die Korrekturwert-Berechnungseinrichtung (40) berechnet wird, aufweist, wobei die Schätztemperatur-Berechnungseinrichtung (31, 33) die geschätzte Temperatur auf die korrigierte geschätzte Temperatur durch Korrigieren der in der Schätztemperatur-Speichereinrichtung (41) gespeicherten geschätzten Temperatur durch den Korrekturwert (&Dgr;T1, &Sgr;T) aktualisiert, wenn die Modusschalteinrichtung (40) die Steuereinheit (31, 32) und die Schätztemperatur-Berechnungseinrichtung (31, 33) von dem Schlafmodus zu dem normalen Betriebsmodus zurückkehren lässt. Motorsteuerung (3) nach einem der Ansprüche 3 bis 5, bei der die Schlafzeit (Ts) länger als die Aktivzeit (Ta) eingestellt ist. Motorsteuerung (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei der die Modusschalteinrichtung (40) die Steuereinheit (31, 32) und die Schätztemperatur-Berechnungseinrichtung (31, 33) von dem normalen Betriebsmodus zu dem Schlafmodus unter der vorbestimmten Bedingung, dass ein Motor eines Fahrzeugs angehalten wird, schaltet, und die Steuereinheit (31, 32) und die Schätztemperatur-Berechnungseinrichtung (31, 33) von dem Schlafmodus zu dem normalen Betriebsmodus unter der vorbestimmten Bedingung, dass der Motor gestartet wird, schaltet.






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