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Bodenbelag - Dokument DE202005013697U1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE202005013697U1 15.02.2007
Titel Bodenbelag
Anmelder Isola A/S, Notodden, NO
Vertreter Kutzenberger & Wolff, 50668 Köln
DE-Aktenzeichen 202005013697
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 15.02.2007
Registration date 11.01.2007
Application date from patent application 30.08.2005
IPC-Hauptklasse E04F 15/04(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE

Beschreibung[de]
Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft Bodenbeläge mit Holzböden auf einem Substrat aus Beton oder Ähnlichem. Die Erfindung betrifft auch den Einsatz einer mit Stehstiften versehenen Platte für solch einen Belag.

Technischer Hintergrund

Es ist bekannt, mit Stehstiften versehene Platten als Trageplatten einzusetzen. Sie können als gewöhnliche Trageplatten, Drainage-Platten, Entkopplungsplatten oder Verputztrageplatten zum Verputzen oder als Träger für Fliesen, zum Beispiel wenn der Boden mit keramischen Fliesen belegt wird, verwendet werden.

Alle Betonböden, welche direkt auf den Erdunterboden gelegt werden, enthalten Feuchtigkeit. Bodenbeläge wie Holzböden können daher nicht direkt auf den Beton gelegt werden. Viele Jahre können notwendig sein, um einen Betonboden, welcher eine Platte auf dem Bodenunterbau ist, auszutrocknen. Der Boden kann auch von aufsteigendem Dampf beeinflusst sein. Anfänglich enthalten alle Betonböden Restfeuchte und das obige Problem betrifft daher Keller, Erdgeschossböden, Platten auf Erdgeschossen und Böden zwischen unterschiedlichen Stockwerken aus unterschiedlichen Arten von Beton, darunter zum Beispiel Böden, welche aus Blähtonkonstruktionsleichtbeton und Leichtbaubeton hergestellt sind, auf Gips basierende Böden, schwimmende Böden, Schwimmestrich oder Belagsersatz, allgemein alle Böden, welche das Merkmal des Aushärtens oder Hartwerdens unter Verwendung von Wasser aufweisen. Die Feuchtigkeit im Beton ist oft unsichtbar und schwierig zu entdecken. Dies führt zu einem nicht vorhandenen Bewusstsein in Bezug auf Risiken wie Verrotten, Feuchtigkeitsschaden usw. Ohne eine wirksame dampfdichte Membran mit ausreichenden Leistungsmerkmalen greift Feuchtigkeit aus dem Beton zum Beispiel Holzmaterialien von unten her an. Das gleiche Problem betrifft auch geflieste Böden, wobei die aufgefüllten Fliesenfugen den Durchgang von Feuchtigkeit erlauben.

Das Ergebnis besteht in beschädigten Böden mit Aufquellung, Moder und Verrottung. Außerdem können sich schädliche Modersporen, übler Geruch und ein schlechtes Raumklima entwickeln.

Mit Stehstiften versehene Platten werden verwendet, um Probleme in Bezug auf Feuchtigkeit in Böden zu verhindern. Um solche Probleme zu lösen, kann "passive" Belüftung in Richtung des Raumes vorgesehen sein. Die mit Stehstiften versehenen Platten umfassen oft hohle Stege mit gerundeten, quadratischen oder anderen Querschnitten, d.i. die Form des Umfangs der Stege, mit einem Durchmesser oder einer Länge in Querrichtung von 5 bis 55 mm und einer Höhe von 1 bis 10 mm. Die Stege sind oft in einem Rautenmuster oder einem Karomuster verteilt, welche eine entsprechende Verteilung der Belastung als auch der Belüftung ermöglicht. Die Stehstifte können vorteilhaft über die Platte mit einem Abstand zwischen den Stehstiften von 1 bis 10 mm verteilt sein. Die mit Stehstiften versehenen Platten werden mit den Spitzen der Stehstifte nach unten gerichtet zum Grundboden angeordnet, um einen Luftspalt an der Unterseite der Platte zwischen den Stehstiften zu erzielen.

Die Platten können mit einem Dichtungsband auf der Oberseite der Platten zusammengefügt werden, um einen abgedichteten Boden zu erzielen. Im Falle von ernsten Problemen mit Feuchtigkeit, Geruch oder anderen Emissionen kann der Spalt unterhalb der mit Stehstiften versehenen Platten mechanisch belüftet werden, um einen Luftstrom über die Betonoberfläche oder das Betonsubstrat vorzusehen und einen Unterdruck in Bezug auf den Raum zu schaffen. Ein belüfteter Luftspalt kann auch zum Austrocknen des Betons beitragen.

Es ist des Weiteren bekannt, mit Stehstiften versehene Platten als eine Membran zwischen einem Betonsubstrat und Fliesen, die auf einen solchen Beton gelegt werden, einzusetzen. Das Betonsubstrat ist von mit Stehstiften versehenen Platten bedeckt. Die mit Stehstiften versehene Platte wird danach mit einem Fliesenkleber bedeckt, auf welchen die Fliesen gelegt werden.

Jedoch werden auch Holzböden anstelle von Fliesen in Wohnzimmern usw. verwendet. Einige Holzböden können "schwimmend" ohne Verkleben mit dem Substrat verlegt werden. Andere müssen verklebt werden. Es ist daher wünschenswert ein Verfahren zum Abdecken eines Substrats zu finden, bei dem die Feuchtigkeit vom Betonsubstrat nicht die Holzböden, welche das Verkleben mit dem Substrat erforderlich machen, beeinflusst.

Als Betonsubstrat sind hier Böden bezeichnet, welche aus Blähtonkonstruktionsleichtbeton und Leichtbaubeton hergestellt sind, auf Gips basierende Böden, schwimmende Böden, Schwimmestrich oder Belagsersatz, allgemein alle Böden, welche das Merkmal des Aushärtens oder Hartwerdens unter Verwendung von Wasser aufweisen.

Unterschiedliche Arten von Vorstrichen und Kleber werden allgemein verwendet, um Holzböden mit Betonsubstraten zu verkleben. Jedoch hat sich gezeigt, dass dies zu Problemen führen kann. Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Verfahren zum Bedecken eines Betonsubstrats mit Holzbodenbelägen, welche mit dem Betonsubstrat verklebt werden, vorzustellen, wo der Holzboden oder das Holzparkett oder die Holzparkettstreifen nicht mit der Feuchtigkeit im Betonboden darunter in Kontakt stehen oder von dieser beeinflusst werden.

Dies geschieht durch Abdecken des Betonsubstrats mit einem Haftkleber. Das Betonsubstrat wird mit einer Schicht von flexiblem Haftkleber bedeckt. Der Kleber kann ein 1- oder 2-Komponentenkleber auf Zement-, Polymer-, Polyurethan-, Epoxid- oder anderer Basis sein. Eine mit Stehstiften versehene Platte wird dann auf die Kleberschicht gelegt. Die Platten werden so in den Kleber gelegt, dass benachbarte Platten Kante an Kante oder mit einer flachen überlappenden Kante auf die vorhergelegt Platte aufliegend zu liegen kommen. Die Fugen zwischen den Platten werden dann durch Verwenden eines geeigneten Abdichtungsbandes abgedichtet.

Die mit Stehstiften versehene Platte weist ein Vlies auf, welches auf die Stehstifte laminiert ist, so dass das Vlies mit der Betonoberfläche verklebt ist. Das Vlies verhindert, dass der Luftspalt zwischen den Stehstiften aufgefüllt wird.

Die mit Stehstiften versehenen Platten werden mit einem Kleber bedeckt, auf welchen die Parkettstreifen oder andere Holzbodenarten aufgeklebt werden können. Der Kleber kann ein 1- oder 2-Komponentenkleber auf Polymer-, Polyurethan-, Epoxid- oder anderer Basis sein. Der Kleber wird auf die mit Stehstiften versehenen Platten auf solche eine Weise aufgebracht, dass die Innenseite der Stehstifte mit dem Kleber gefüllt ist. Der Holzboden, das Parkett oder die Parkettstreifen können dann auf dem Kleber befestigt werden.

Ein Spalt kann zwischen den Kanten des Bodens und den umgebenden Wänden freigelassen werden. Feuchtigkeit aus dem Beton kann dann leicht aus dem Boden entweichen. Eine Sockelleiste ist auf dem unteren Teil der Wand auf solch eine Weise angeordnet, dass sie den Rand des Bodens abdeckt. Die Sockelleiste ist so angeordnet, dass ein Spalt zwischen der Wandoberfläche und der hinteren Oberfläche der Leiste verbleibt. Feuchtigkeit vom Fußboden kann daher frei durch die Lüftungsöffnungen in der Leiste hindurchgehen und sich im Raum verteilen.

Das Verfahren gemäß der Erfindung erzeugt einen Fußboden, welcher gut gegen Feuchtigkeit von unten geschützt ist und Veränderungen in der umgebenden Luftfeuchtigkeit im Raum toleriert.

Die Erfindung wird nun weiter mittels der Figuren beschrieben, wobei:

1 ein Betonsubstrat zeigt, welches teilweise mit einem Holzboden gemäß der Erfindung bedeckt ist;

2 eine Querschnittsseitenansicht eines Fußbodens gemäß der Erfindung zeigt.

1 zeigt einen Holzfußboden im Vorgang des Verlegtwerdens. Auf einem Betonsubstrat 1 wird eine erste Klebeschicht 2 verteilt, um das Betonsubstrat 1 zu bedecken. Eine oder mehrere mit Stehstiften versehene Platten 3 werden auf der Klebeschicht 2 verlegt. Eine zweite Klebeschicht 4 wird auf die eine oder mehrere mit Stehstiften versehene Platte(n) aufgebracht, wobei hauptsächlich die oberen Ausnehmungen in den mit Stehstiften versehenen Platten aufgefüllt werden. Ein Holzboden 5 wird anschließend auf die zweite Klebeschicht 4 verlegt.

2 zeigt eine Querschnittansicht des Fußbodens gemäß der Erfindung. Die erste Klebeschicht 2 ist auf dem zu Grunde liegenden Betonsubstrat 1 ausgebreitet. Jedoch verbleibt ein kleiner Spalt 6 zwischen dem Rand der Klebeschicht 2 auf dem Betonfußboden 1 und den benachbarten Wänden 7. Der Spalt 6 wird beibehalten, während die mit Stehstiften versehene Platte(n) 3, die zweite Klebeschicht 4 und der Holzboden 5 aufeinanderfolgend auf dem Betonsubstrat verlegt werden.

Eine Sockelleiste 8 kann danach auf dem Holzfußboden angeordnet werden, welche an die benachbarten Wände 7 anstößt. Die Sockelleiste 8 weist vorzugsweise einen Querschnitt auf, welcher einen oberen Teil 9, einen Mittelabschnitt 10 und einen unteren Teil 11 umfasst. Eine Vertiefung ist vorzugsweise im Mittelabschnitt 10 auf der Seite der Leiste vorgesehen, welche der Wand 7 zugewandt ist. Die hintere Oberfläche des unteren Teils ist vorzugsweise in Bezug auf die hintere Oberfläche des oberen Teils versetzt. Dadurch wird eine Ausnehmung zwischen der Wand 7 und dem Mittelabschnitt und dem unteren Teil der Sockelleiste 8 erzielt, während der obere Teil der Leiste 8 an der Wand 7 anstößt. Solch eine Ausnehmung verbessert die Belüftung des Betonfußbodens.


Anspruch[de]
Fußboden auf einem Betonsubstrat oder Ähnlichem mit Holzfußbodenbelag, umfassend

– ein Betonsubstrat, welches mit einem Haftkleber bedeckt ist,

– das Betonsubstrat und den Haftkleber bedeckt von mit Stehstiften versehenen Platten,

– die mit Stehstiften versehenen Platten bedeckt mit einem Kleber, auf welchem ein Holzfußboden befestigt ist.
Fußboden gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Holzfußboden aus Parkettstreifen oder -dielen besteht, welche massiv oder in 2 oder mehr Schichten laminiert sind.






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