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Dokumentenidentifikation DE102005012957A1 22.02.2007
Titel Teppich-Paneele (MDF) Teppich-Design-Paneele (MDF)
Anmelder Sielaff, Frank, 38547 Calberlah, DE
Erfinder Sielaff, Frank, 38547 Calberlah, DE
DE-Anmeldedatum 16.03.2005
DE-Aktenzeichen 102005012957
Offenlegungstag 22.02.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.02.2007
IPC-Hauptklasse E04F 13/16(2006.01)A, F, I, 20061129, B, H, DE
Zusammenfassung Ein großflächiges, repräsentatives Wandbild/Deckenbild soll hergestellt werden. Dazu werden MDF-Platten in gleich große Quadrate geschnitten, die Ober-Kanten leicht gebrochen und anschließend mit Nuten versehen (siehe Skizze 1).
Dann wird eine Verbindungsleiste passewnd zu den vorhandenen Nuten gefräst.
Durch diese Verbindungsleiste werden die Quadrate untereinander verbunden.
Die Verbindungsleiste ist für die Verschraubung auf eine Unterkonstruktionslatte vorgesehen.
Die Oberseite der Quadrate wird mit einer neutralen weißen bedruckbaren Folie beklebt. Dadurch, dass die Kanten gebrochen sind, kann die Folie nicht reißen.
Wenn man jetzt die Quadrate aneinanderfügen würde, würde der Eindruck entstehen, dass die Fläche neutral, weiß und nahezu geschlossen ohne Stoß zu sehen wäre. Das ist in der Paneel-Herstellung heute mit den sogenannten Design-Quadraten schon Stand der Technik.
Das wäre jetzt eine weiße neutrale MDF-Quadrat-Paneele - mit der müssen nur noch die nachfolgenden "Veredelungen" vorgenommen werden, denn nun kommt der bekannte Poster-Druck ins Spiel, und aus der neutralen Fläche kann durch das moderne Design und die unendlichen Möglichkeiten der digitalen Drucktechnologie alles auf die Quadrate gedrucht werden, was der Auftraggeber (Kunde) sich wünscht.
Aus alten Zeiten sind Fliesen-Wand-Bilder bekannt, die einen ähnlichen Ansatz der Raum-Gestaltung hatten, aber der Aufwand wird durch die MDF-Design-Paneele um ein ...

Beschreibung[de]

Ansatz dieser Idee ist es, der heutigen Decken-Paneel-Gestaltung eine neue Richtung zu geben.

(1)Dieses neuartige Produkt soll der Innenraum-Gestaltung Möglichkeiten an die Hand geben, um eine nie da gewesene Kreativität des Endverbrauchers zu Gewährleisten.

Bekannt sind die Decken-Paneelen in ihrer vielfältigen Formen und Farben. Echtholzfurniert, Massivholz, und Druck-Nachbildungen sind auf dem Markt zu finden. (3) Mit dem neuen Produkt soll das Problem gelöst werden ein Bild oder alles was sich der Kunde wünscht an einer Wand/Decke darzustellen.

Aus diesem Grund wird ein quadratisches Paneel hergestellt, 40 × 40 cm wäre ein handliches Maß. Trägermaterial sollte eine mitteldichte Faserplatte (MDF)-Platte sein, da dieses Material nur einen kleinen Ausdehnungskoeffizienten hat.

Bei 40 × 40 cm sollte eine 12 mm starke Platte ausreichend sein, um später nicht durch zu biegen.

Die Platten sollen lt. Skizze 1 ausgefräst werden, und die oberen Kanten (spätere Sichtseite) sollen ganz leicht gebrochen werden.

(4) Passend zu den Ausfräsungen soll ein Verbindungsprofil hergestellt werden, welches ca. 5 cm Breit sein sollte, um eine ausreichend Breite zu besitzen für die Verschraubung auf einer Unterkonstuktions-Lattung.

Die Länge des Verbindungsprofiles soll die Länge des Quadrates(hier 40 cm – 2 mal) und die Länge des Quadrates abzüglich der Breite des Verbindungsprofiles (hier ca. 35 cm – 2 mal).

Mit diesen vier Verbindungsprofilen kann das Quadrat umlaufend verbunden werden, und zwar auf der Unterkonstruktion mit den kürzeren (hier 35 cm lang) und an den Längskanten (90 Grad) zwischen den Unterkonstuktionslatten die längeren (hier 40 cm lang), und zwar sollen die 40 cm langen Verbindungsprofile an den Enden jeweils mit der Unterkonstruktion verbunden werden. Die Unterkonstruktionslatten sollen einen Abstand exakt in der Länge einer Seiten-Länge eines Quadrates haben (hier 40 cm) Mitte/Mitte.

Das Quadrat soll nun mit einer druckfähigen und neutralen (weißen) Folie bezogen werden, deshalb sind die Kanten ganz leicht gebrochen worden, damit die Folie nicht reißt in diesem Bereich. Die Kopfkanten werden mit entsprechenden Kopfkanten-Bändern bearbeitet (ist Stand der Technik bei allen rund um Rund-/(Fase) – Profilen.

Das wäre die schlichte Quadrat-Paneele im Wesentlichen. Wenn man diese Paneele nun so an die Decke/Wand bringen würden, würde der Betrachter den Eindruck haben, dass eine schlichte weiße Decke/Wand zu sehen wäre, und das nahezu fugenfrei, sicher sieht man die Stöße und die Längsfugen.

Aber jetzt kommt die eigentliche Idee der Neuheit, kombiniert man die Quadrat-Paneele mit dem sogenannten Poster-Druck (Stand der Technik in der Druckindustrie) kann alles Design dieser Welt auf die Wände/Decken direkt und Randlos bedruckt werden.

Die Maschinen dafür gibt es bereits, welche starre Medien bis zu 5 cm schon heute direkt bedrucken können, zum Beispiel die Druckmaschine Océ Arizona T220 UV.

(6) Durch die MDF-Design-Paneele wird ein Innenraum-Gestaltungselement angeboten, an dem Innenarchitekten und Raum-Designer ihre Freude haben, damit könnte sogar ein neuer Berufszweig entstehen, weil die Möglichkeiten schier unbegrenzt sind (Design).

Sicherlich kann neben der druckfähigen Folie auch eine druckfähige Tapete genommen werden. Die Folie wird aber, dadurch, dass sie keine Relief-Struktur hat wie die Tapete, die bessere Wahl sein. Aber die Option ein anderes bedruckbares Material zu nehmen ist natürlich möglich.

Ursprünglich war es angedacht einen Teppich an die Wand/Decke zu bringen, Teppich als Material ist auch möglich zu nehmen, dann hätte man eine geschlossene Ansicht, welche durch die Faser-Struktur gegeben wäre, das ist aber leider nur theoretisch der Fall, denn Stand der Technik ist es, dass die Teppich-Quadrate nicht sauber genug (winklig, exakt gerade) hergestellt werden können.

(5) Bei Folie oder Tapete ist das der Fall, und das wäre auch der Gegenstand der Erfindung, welcher gewerblich anwendbar ist.

Anleitung für die Verlegung der MDF-Design-Paneele. (Skizze 2) Der Raum wird ausgemessen, und der Mittelpunkt des Raumes ermittelt. Im Mittelpunkt der Raumes wird angefangen. Die Unterkonstruktion wird exakt im Abstand von hier 40 cm (Mitte/Mitte) eingeteilt. Ein 40 cm langes Verbindungsprofil wird in der Hälfte der Unterkonstruktion (zwischen der Unterkonstruktion) angeschraubt. Dann wird ein 35 cm langes Verbindungsprofil genau 90 Grad auf die Unterkonstruktion geschraubt. Jetzt wird das (MDF-Design-Paneele) Quadrat – Zentrum des Motives – eingeschoben, es kann nicht mehr von der Decke fallen, es wird durch die beiden Verbindungsprofile gehalten. Nun folgen die beiden fehlenden Verbindungsschienen (35 und 40 cm) an den gegenüberliegenden Seiten.

Jetzt folgt das nördliche, östliche, westliche, südliche Quadrat des Motives, bis das Motiv fertig ist.

Zum Rand des Raumes (wo kein Motiv mehr ist) wird mit der schlichten Quadrat-Paneele der Abschluss zur Wand angepasst.

Jetzt kann mit einer Schatten-Fuge am Rand gearbeitet werden, oder mit einer handelsüblichen Deckenabschlussleiste ein sauberer Abschluss hergestellt werden.

Man kann durch die Nut-Nut-Verbindung auch irgendwo im Raum anfangen, aber der Mittelpunkt sollte exakt ausgemessen werden, sonst „verrutscht" das gewählte Motiv.

Um sich einen Musterraum einmal vorzustellen, habe ich mit einem Paneel-Verlege-Programm einen Raum dargestellt, um einen Eindruck für den Raum zu bekommen. (Skizze 3) Das mit der Drucktechnik kann sich jeder vorstellen was gemeint ist (wird vorausgesetzt).


Anspruch[de]
Die unsichtbare Verbindungsleiste in Verbindung mit dem quadratischen Aufbau der Design-Paneele ist schutzwürdig. Auch kann die Formel, die sich aus der Seitenlänge der Quadrate in Verbindung der Verbindungsprofile ergibt unter Schutz gestellt werden. Die Quadrate können je nach Verwendung variabel groß sein, aber die Formel bleibt stets gleich.

– Die Seitenlänge eines Quadrates ergibt zweimal a ein Stück die Verbindungsleiste als längere Verbindungsleiste = die Quadrat-Seitenlänge, welche mittig zwischen die Unterkonstruktion angebracht wird.

– Die Seitenlänge eines Quadrates abzüglich der Breite einer Verbindungsleiste an sich ergibt die dann kürzere Seite, welche auf der Unterkonstruktion angebracht wird.

Formel Ansatz

A = Seitenlänge des Quadrates

x = Breite der Verbindungsleiste

Länge der 4 Verbindungsleisten pro Quadrat A +(A – x) + A + (A – x) = 2(A + A – x) Dieses Prinzip mit den Quadraten und den Zwischenleisten ist universell mit vielen anderen Materialien einsetzbar.

– MDF-Platten wie beschrieben

– HDF-Platten (hochverdichtete Faserplatten)

– Stahl (Fassaden, schwer) Relief-Drucke möglich

– Hartschaumplatten (Forex) Fassaden

– Aluminium (Fassaden, leicht) Relief-Drucke möglich extrudierte Hartschaumdämmung für Dachdämmung (keine Kältebrücken mehr)

Ob die Idee mit der Druck-Technik Schutzwürdig ist, ist wohl eher strittig, es ist ja nur eine Anwendung vom vorhandenen Stand der Technik. Aber ein Weg zum Schutz des Produktes an sich sollte möglich sein, wenn man sich vorstellt, dass die Materialien welche als Sicht-Seite des neuen Produktes Verwendung finden könnten (druckbare Folie, Tapete, Teppich, Quarzsand für Relief-Landschaften, Gips als Verbundplatte für Relief-Landschaften, Glas für indirekte Beleuchtung – Milchglas, eingefärbtes Glas, Relief-Glas, Stahl, Stein, Marmor, Aluminium, Hartschaumplatten...) Sie sehen, die Anwendungsmöglichkeiten sind mit diesen Vorschlägen schon immens.






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