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Dokumentenidentifikation DE102005014029B4 22.02.2007
Titel Papierablagevorrichtung sowie Drucker
Anmelder BenQ Corp., Kweishan, Taoyüan, TW
Erfinder Lin, Nien-Chin, Shulin, Taipei, TW
Vertreter Patentanwälte Kewitz & Kollegen Partnerschaft, 60325 Frankfurt
DE-Anmeldedatum 23.03.2005
DE-Aktenzeichen 102005014029
Offenlegungstag 27.10.2005
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 22.02.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.02.2007
IPC-Hauptklasse B41J 11/58(2006.01)A, F, I, 20060519, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B41J 13/10(2006.01)A, L, I, 20060519, B, H, DE   B65H 1/04(2006.01)A, L, I, 20060519, B, H, DE   G03G 15/00(2006.01)A, L, I, 20060519, B, H, DE   

Beschreibung[de]
Hintergrund der Erfindung Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Papierablagevorrichtung, insbesondere einen Papierablagekasten, sowie insbesondere eine Papierablagevorrichtung, die in einfacher Weise geschlossen und geöffnet werden kann. Außerdem betrifft die Erfindung einen Drucker mit einer derartigen Papierablagevorrichtung.

Ein Drucker wird für gewöhnlich mit einer Papierablagevorrichtung (nachfolgend Papierablage) eingesetzt, die normalerweise mit einem Hauptzuführabschnitt und einem Nebenzuführabschnitt zum Zuführen von Blättern ausgebildet ist. Um die Abmessungen des Druckers zu minimieren, sind der Haupt- und Nebenzuführabschnitt miteinander kombiniert. Wenn die Papierablage aus dem Drucker herausgenommen wird, kann der Nebenzuführabschnitt als Handgriff für die Papierablage dienen. Wenn die Papierablage sich in dem Drucker befindet, kann der Nebenzuführabschnitt geöffnet werden und Medienblätter aufnehmen. Wenn der Nebenzuführabschnitt als Handgriff bzw. Halter dient, muss folglich eine so bereit gestellte Haltekraft ausreichend bemessen sein, so dass die Papierablage in einfacher Weise herausgenommen werden kann. Die Papierablage weist folglich einen Schließ- und Öffnungsmechanismus auf. Denn wenn die Papierablage aus dem Drucker herausgenommen wird, kann der Nebenzuführabschnitt durch Betätigung des Schließmechanismus als stabiler Handgriff dienen. Wenn sich die Papierablage in dem Drucker befindet, kann der Nebenzuführabschnitt geöffnet sein und durch Betätigen des Öffnungsmechanismus Medien- bzw. Aufzeichnungsblätter aufnehmen.

Der Schließ- und Öffnungsmechanismus führt jedoch zu Schwierigkeiten bei der Herstellung der Papierablage, erhöht die Anzahl der Elemente und deren Herstellungskosten.

Folglich besteht ein Bedürfnis nach einer verbesserten Papierablagevorrichtung, die den Schließ- und Öffnungsmechanismus miteinander kombiniert, so dass der Nebenzuführabschnitt der Papierablage in einfacher Weise geschlossen und geöffnet werden kann.

DE 92 16 283 U1 offenbart eine Vorrichtung zum Öffnen und Schließen einer mit einem Abdeckschieber versehenen Kammer einer Kassette zur Aufnahme von Farbstoffträgerfolien. Um das Öffnen und Schließen der Kassette durch geräteseitige Mittel zu ermöglichen, sind im Kassettenaufnahmeraum des Laserdruckers Hebelanordnungen vorgesehen, die von der Kassette betätigt werden können und bei teilweise eingeschobener Kassette mit dem Abdeckschieber in Eingriff stehen.

US 2004/0051233 A1 offenbart eine Papierkassette für die eine Bilderzeugungsvorrichtung, mit einem Papierablagekasten und einem an der Seite desselben vorgesehenen drehbeweglichen Finger, um eine vordere Ecke des Papiers mit Druck zu beaufschlagen. Eine Feder stellt den Finger in Papier-Austragerichtung zurück und schwenkt abwärts, wenn der Ablagekasten mit Papier bestückt wird.

US 2002/0164190 A1 offenbart einen weiteren Papierablagekasten mit einem Verschlusselement in Gestalt einer schwenkbaren Abdeckung an einer Vorderkante. Auf diese Weise kann ein Stapel von Blättern im Wesentlichen horizontal in den Papierablagekasten hinein geschoben werden.

US 4,504,053 offenbart einen seitlich an einem Kopiergerät angeordneten Papierablagekasten mit einem vertikal verfahrbaren Papierablagetisch um zu gewährleisten, dass das oberste Blatt eines in dem Ablagekasten abgelegten Papierstapels sich stets auf der Höhe einer Papier-Abziehrolle befindet.

Weitere Papierablagekästen sind in JP 62-22537 A und in JP 58-022223 A offenbart.

Zusammenfassung der Erfindung

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Papierablagevorrichtung bereitzustellen, bei der ein Nebenzuführabschnitt in einfacher Weise geschlossen und geöffnet werden kann. Gemäß einem weiteren Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung soll ferner ein Drucker mit einer solchen Papierablagevorrichtung bereitgestellt werden. Diese Aufgaben werden durch eine Papierablagevorrichtung nach Anspruch 1 sowie durch einen Drucker nach Anspruch 6 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der rückbezogenen Unteransprüche.

Erfindungsgemäß umfasst die Papierablage, in der Medien bzw. Aufzeichnungsblätter gestapelt abgelegt werden können, eine Seitenwand, einen Türdeckel, ein Schwenkelement und ein Federelement. Die Seitenwand ist mit einer Durchgangsöffnung ausgebildet. Der Türdeckel ist auf der Seitenwand schwenkbeweglich gelagert und kann um eine X-Achse geschwenkt werden. Das Schwenkelement ist in der Durchgangsöffnung vorgesehen und ist auf der Seitenwand schwenkbeweglich gelagert. Das Schwenkelement weist einen Eingriffsabschnitt auf und kann wahlweise zwischen einer ersten Stellung und einer zweiten Stellung um eine Y-Achse geschwenkt werden. Ein vorbestimmter Winkel ist zwischen der X-Achse und Y-Achse eingeschlossen. Das Federelement ist zwischen dem Schwenkelement und der Seitenwand vorgesehen und stellt eine Federkraft für das Schwenkelement bereit, um dieses in die erste Stellung vorzuspannen. Das Schwenkelement schwenkt in die zweite Stellung, wenn eine einwirkende externe Kraft die Federkraft überwindet. Das Schwenkelement schwenkt aufgrund der Federkraft bei Abwesenheit eines externen Druckes bzw. einer externen Kraft in die erste Stellung, so dass der Eingriffsabschnitt an dem Türdeckel anliegt und der Türdeckel nicht geschwenkt werden kann.

Der Eingriffsabschnitt des Schwenkelements kann außerdem eine erste gekrümmte Oberfläche und eine zweite gekrümmte Oberfläche umfassen. Der Türdeckel kann auf der ersten gekrümmten Oberfläche gleiten, um von einer geschlossenen Stellung in eine geöffnete Stellung geschwenkt zu werden. Der Türdeckel kann auf dem Rand der zweiten gekrümmten Oberfläche und auf der ersten gekrümmten Oberfläche gleiten, um von der geöffneten Stellung in die geschlossene Stellung geschwenkt zu werden.

Das Federelement kann eine Torsionsfeder sein.

Die Papierablage kann ferner einen ortsfesten Zapfen umfassen, der in die Torsionsfeder eingreift. Die beiden Enden der Torsionsfeder sind mit dem Schwenkelement bzw. der Seitenwand verbunden.

Die Papierablage kann ferner einen Hauptzuführabschnitt und einen Nebenzuführabschnitt umfassen. Der Drucker weist einen Medieneinlass auf. Der Nebenzuführabschnitt liegt zwischen dem Hauptzuführabschnitt und dem Türdeckel. Zwei Ausgabeverzögerungsplatten des Nebenzuführabschnittes und des Hauptzuführabschnittes sind benachbart zueinander angeordnet und entsprechen dem Medieneinlass des Druckers.

Bei einem Verfahren zum Anbringen und Abnehmen einer Papierablagevorrichtung, insbesondere an einem Drucker, wird eine Papierablage bereitgestellt, die einen Türdeckel und ein Schwenkelement umfasst, wird die Papierablage in den Drucker eingesetzt, wobei das Schwenkelement um eine Y-Achse in eine dritte Stellung geschwenkt wird, um durch Anliegen eines Vorsprungs des Druckers an dem Türdeckel anzuliegen, wird der Türdeckel um eine X-Achse geschwenkt, so dass der Türdeckel das Schwenkelement in eine zweite Stellung treibt bzw. schiebt und nicht durch das Schwenkelement behindert ist, wobei ein vorbestimmter Winkel zwischen der X-Achse und der Y-Achse eingeschlossen ist, und wird die Papierablage aus dem Drucker herausgenommen, so dass das Schwenkelement von dem Vorsprung getrennt ist und von der dritten Stellung in eine erste Stellung geschwenkt wird, um an dem Türdeckel anzuliegen.

Dabei sorgt ein Federelement, das mit dem Schwenkelement verbunden ist, für eine Rückstellkraft, um das Schwenkelement in die erste Stellung zu schwenken.

Eine ausführliche Beschreibung der nachfolgenden Ausführungsbeispiele wird anhand der beigefügten Zeichnungen erfolgen.

Figurenübersicht

Die vorliegende Erfindung kann durch Lesen der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung und von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen besser verstanden werden, worin:

1 eine schematische Perspektivansicht der Papierablagevorrichtung gemäß der Erfindung in einem geschlossenen Zustand ist;

2 eine vergrößerte Teilansicht gemäß der 1 ist;

3A eine Teilperspektivansicht des Drehelements der Papierablage gemäß der vorliegenden Erfindung ist;

3B eine weitere Teilperspektivansicht des Drehelements der Papierablage gemäß der Erfindung ist;

4A eine schematische Draufsicht des Drehelements der Papierablage gemäß der Erfindung in einer dritten Stellung ist;

4B eine schematische Draufsicht des Drehelements der Papierablage gemäß der Erfindung in einer zweiten Stellung ist;

5 eine schematische Perspektivansicht der Papierablage gemäß der Erfindung in einem geöffneten Zustand ist; und

6 eine schematische Draufsicht des Drehelements der Papierablage gemäß der Erfindung in einer ersten Stellung ist.

Ausführliche Beschreibung der Erfindung

Gemäß den 1 und 2 umfasst die Papierablage 100 zur Verwendung in einem Drucker (nicht gezeigt) zwei Seitenwände 110, einen Türdeckel 120, ein Dreh- bzw. Schwenkelement 130, ein Federelement 140, einen ortsfesten Zapfen 145, einen Haupt- bzw. Primärzuführabschnitt 150 sowie einen Neben- bzw. Sekundärzuführabschnitt 160.

Wie in der 1 gezeigt, befindet sich der Nebenzuführabschnitt 160 zwischen dem Hauptzuführabschnitt 150 und dem Türdeckel 120. Medien- bzw. Aufzeichnungsblätter sind in dem Hauptzuführabschnitt 150 und dem Nebenzuführabschnitt 160 abgelegt. Ferner weist der Drucker einen Medieneinlass (nicht gezeigt) auf. Der Nebenzuführabschnitt 160 und der Hauptzuführabschnitt 150 weisen jeweils eine Ausgabeverzögerungsplatte 161 und eine Ausgabeverzögerungsplatte 151 auf. Die Ausgabeverzögerungsplatten 161 und 151 sind benachbart zueinander angeordnet. Wenn sich die Papierablage 100 in dem Drucker befindet, entsprechen die Ausgabeverzögerungsplatten 161 und 151 dem Medieneinlass des Druckers.

Wie in der 2 gezeigt, ist auf einer der Seitenwände 110 eine Durchgangsöffnung 111 ausgebildet. Der Türdeckel 120 ist an der Seitenwand 110 schwenkbeweglich gelagert und kann um eine X-Achse gedreht werden. Der ortsfeste Zapfen 145 ist auf der Seitenwand 110 und oberhalb der Durchgangsöffnung 111 vorgesehen. Das Dreh- bzw. Schwenkelement 130 ist in der Durchgangsöffnung 111 vorgesehen und ist an der Seitenwand 110 schwenkbeweglich gelagert. Genauer gesagt ist das Dreh- bzw. Schwenkelement 130 auf dem ortsfesten Zapfen 145 dreh- bzw. schwenkbeweglich gelagert, so dass das Drehelement 130 wahlweise zwischen einer ersten Stellung (wie in der 6 gezeigt) und einer zweiten Stellung (wie in der 4B gezeigt) um eine Y-Achse geschwenkt werden kann. Der Türdeckel 120 ist in der ersten Stellung geschlossen und in der zweiten Stellung geöffnet. Ein vorbestimmter eingeschlossener Winkel liegt zwischen der X-Achse und der Y-Achse vor, vorzugsweise ein Winkel von 90°. Das Federelement 140 ist eine Dreh- bzw. Torsionsfeder, die zwischen dem Drehelement 130 und der Seitenwand 110 vorgesehen ist und auf das Drehelement 130 eine Federkraft ausübt, um dieses in die erste Stellung zu schwenken. Der ortsfeste Zapfen 145 ist in das Federelement (die Torsionsfeder) 140 eingepasst und die beiden Enden des Federelements (der Torsionsfeder) 140 sind mit dem Drehelement 130 bzw. einem Befestigungsabschnitt 112 der Seitenwand 110 verbunden.

Wie in den 3A und 3B gezeigt, weist das Drehelement 130 einen Eingriffsabschnitt 131 auf und weist der Eingriffsabschnitt 131 eine erste gekrümmte bzw. gewölbte Oberfläche 132 und eine zweite gekrümmte bzw. gewölbte Oberfläche 133 auf.

Die nachfolgende Beschreibung erläutert das Verfahren zur Verwendung der Papierablage 100.

Wie in den 1 und 4A gezeigt, wird die Papierablage 100 in den Drucker eingeführt und wird das Dreh- bzw. Schwenkelement 130 in eine dritte Stellung (wie in der 4A gezeigt) um eine Y-Achse geschwenkt, und zwar aufgrund der Anlage eines Vorsprungs P des Druckers. In diesem Zustand liegt der Eingriffsabschnitt 131 an dem Türdeckel 120 an. Der Vorsprung P des Druckers, der an dem Dreh- bzw. Schwenkelement 130 anliegt, überwindet die von dem Federelement 140 zur Verfügung gestellte Federkraft, um das Schwenkelement 130 in die dritte Stellung zu schwenken. In diesem Zustand berührt die erste gekrümmte Oberfläche 132 des Eingriffsabschnitts 131 des Schwenkelements 130 den Türdeckel 120. Genauer gesagt liegt die dritte Stellung zwischen der ersten und der zweiten Stellung. Der Türdeckel 120 wird dann zur Außenseite der Papierablage 100 hin und um die X-Achse geschwenkt (gezogen), so dass der Türdeckel 120 auf der ersten gekrümmten Oberfläche 132 des Eingriffsabschnittes 131 gleitet (wie durch die Bahn A in der 3A gezeigt). Wiederum wird das Schwenkelement 130 um die Y-Achse geschwenkt. Wie in den 3A und 4B gezeigt, wird der Türdeckel 120 solange geschwenkt, bis dieser die zweite Stellung erreicht und über den Rand der zweiten gekrümmten Oberfläche 133 des Eingriffsabschnittes 131 gleitet. Der Türdeckel 120 wird dann von dem Schwenkelement 130 getrennt und dessen Beweglichkeit wird nicht weiter von diesem eingeschränkt. In diesem Zustand befindet sich der Türdeckel 120 in einer geöffneten Stellung und können Medienblätter aufgenommen werden. Denn die Papierablage 100 befindet sich in einem geöffneten Zustand, wie in der 5 gezeigt.

Der Türdeckel 120 kann auch zur Innenseite der Papierablage 100 und um die X-Achse geschwenkt werden, so dass das Schwenkelement 130 erneut um die Y-Achse geschwenkt wird. Genauer gesagt gleitet der Türdeckel 120 sequenziell über den Rand der zweiten gekrümmten Oberfläche 133 des Eingriffabschnittes 131 (wie durch die Bahn B in 3B gezeigt) sowie über dessen erste gekrümmte Oberfläche 132 (wie durch die Bahn A in der 3A gezeigt). In diesem Zustand kehrt der Türdeckel 120 zu der in der 4A gezeigten Stellung zurück und befindet sich dann dieser in einer geschlossenen Stellung. Denn die Papierablage 100 befindet sich in einem geschlossenen Zustand, wie in der 1 gezeigt.

Wenn die Papierablage 100 von dem Drucker entfernt wird, liegt außerdem das Schwenkelement 130 nicht länger an dem Vorsprung P des Druckers an und schwenkt dieses sofort von der dritten Stellung zu der ersten Stellung aufgrund der von dem Federelement 140 zur Verfügung gestellten Federkraft, wie in der 6 gezeigt. In diesem Zustand liegt der Eingriffsabschnitt 131 des Schwenkelements 130 an dem Türdeckel 120 an und kann der Türdeckel 120 nicht länger geschwenkt werden. Der Türdeckel 120 kann somit als Handgriff zum Herausnehmen der Papierablage 100 aus dem Drucker dienen.

Obwohl die Papierablage 100 gemäß diesem Ausführungsbeispiel mit einer Seitenwand 110, einem Schwenkelement 130, einem Federelement 140 und einem ortsfesten Zapfen 145 beschrieben worden ist, kann die erfindungsgemäße Papierablage auch zwei Dreh- bzw. Schwenkelemente 130, zwei Federelemente 140 und zwei ortsfeste Zapfen 145 verwenden, die auf einander gegenüberliegenden Seitenwänden 110 vorgesehen sind, um die vorgenannte Wirkung zu erzielen.

Wenngleich die Erfindung in beispielhafter Weise und anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen beschrieben worden ist, sei darauf hingewiesen, dass die Erfindung nicht auf die hierin offenbarten Ausführungsbeispiele beschränkt ist. Vielmehr ist beabsichtigt, dass zahlreiche Modifikationen und ähnliche Anordnungen (wie diese dem Fachmann auf diesem Gebiet ersichtlich sein werden) mit umfasst sein sollen. Deshalb soll dem Schutzbereich der beigefügten Ansprüche die breitestmögliche Auslegung zuteil werden, um so sämtliche solcher Modifikationen und ähnlicher Anordnungen mit zu umfassen.


Anspruch[de]
Papierablagevorrichtung zur Verwendung bei einem Drucker, mit:

einer Seitenwand (110) mit einer Durchgangsöffnung (111);

einem Türdeckel (120), der schwenkbeweglich auf der Seitenwand gelagert ist und um eine X-Achse (X) schwenkbar ist;

einem Schwenkelement (130) mit einem Eingriffsabschnitt (131), wobei das Schwenkelement in der Durchgangsöffnung (111) vorgesehen ist und auf der Seitenwand schwenkbeweglich gelagert ist, wobei das Schwenkelement um eine Y-Achse (Y) zwischen einer ersten Stellung und einer zweiten Stellung schwenkbar ist und zwischen der X-Achse und der Y-Achse ein vorbestimmter Winkel eingeschlossen ist; und

einem Federelement (140), das zwischen dem Schwenkelement und der Seitenwand vorgesehen ist und eine Federkraft bereitstellt, mittels derer das Schwenkelement (130) in die erste Stellung vorspannbar ist,

wobei das Schwenkelement (130) durch eine auf das Schwenkelement (130) ausgeübte, die Federkraft überwiegende externe Kraft in die zweite Stellung schwenkbar ist, und wobei das Schwenkelement aufgrund der Federkraft bei Nichtanliegen der externen Kraft in die erste Stellung schwenkbar ist, und in dieser ersten Stellung der Eingriffsabschnitt ein Verschwenken des Türdeckels (120) um die X-Achse verhindernd an dem Türdeckel (120) anliegt.
Papierablagevorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Eingriffsabschnitt des Schwenkelements ferner eine erste gekrümmte Oberfläche (132) und eine zweite gekrümmte Oberfläche (133) umfasst, der Türdeckel (120) auf der ersten gekrümmten Oberfläche (132) gleitend von einer geschlossenen Stellung in eine geöffnete Stellung schwenkbar ist, und der Türdeckel (120) auf dem Rand der zweiten gekrümmten Oberfläche (133) und auf der ersten gekrümmten Oberfläche (132) gleitend von der geöffneten Stellung in die geschlossene Stellung schwenkbar ist. Papierablagevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Federelement (140) eine Torsionsfeder ist. Papierablagevorrichtung nach Anspruch 3, weiterhin umfassend einen ortsfesten Zapfen (145), der in die Torsionsfeder (140) eingreift, wobei die Torsionsfeder an einem Ende mit dem Schwenkelement (130) und am anderen Ende mit der Seitenwand (110) verbunden ist. Papierablagevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, weiterhin umfassend einen Hauptzuführabschnitt (150) und einen Nebenzuführabschnitt (160), wobei der Drucker einen Medieneinlass aufweist, wobei sich der Nebenzuführabschnitt zwischen dem Hauptzuführabschnitt und dem Türdeckel (120) befindet und zwei Ausgabeverzögerungsplatten (161, 151) des Nebenzuführabschnittes und des Hauptzuführabschnittes benachbart zueinander angeordnet sind und dem Medieneinlass des Druckers entsprechen oder zu diesem ausgerichtet sind. Drucker, mit:

einem Vorsprung (P); und

einer Papierablagevorrichtung (100), die abnehmbar mit dem Drucker verbunden ist, wobei die Papierablagevorrichtung umfasst:

eine Seitenwand (110) mit einer Durchgangsöffnung (111);

einen Türdeckel (120), der schwenkbeweglich auf der Seitenwand gelagert ist und um eine X-Achse (X) schwenkbar ist;

ein Schwenkelement (130) mit einem Eingriffsabschnitt (131), wobei das Schwenkelement in der Durchgangsöffnung (111) vorgesehen ist und auf der Seitenwand schwenkbeweglich gelagert ist, wobei das Schwenkelement um eine Y-Achse (Y) zwischen einer ersten Stellung und einer zweiten Stellung schwenkbar ist und zwischen der X-Achse und der Y-Achse ein vorbestimmter Winkel eingeschlossen ist; und

ein Federelement (140), das zwischen dem Schwenkelement und der Seitenwand vorgesehen ist und eine Federkraft bereitstellt, mittels derer das Schwenkelement (130) in die erste Stellung vorspannbar ist,

wobei der Vorsprung (P) die Federkraft überwindend an dem Schwenkelement (130) anliegt, so dass das Schwenkelement in eine dritte Stellung schwenkbar ist, wenn die Papierablagevorrichtung (100) mit dem Drucker verbunden ist und/oder in diesen eingesetzt ist, wobei das Schwenkelement (130) von der Federkraft in die erste Stellung schwenkbar ist, wenn die Papierablagevorrichtung (100) aus dem Drucker herausgenommen ist, und in dieser ersten Stellung der Eingriffsabschnitt (131) ein Verschwenken des Türdeckels (120) verhindernd an dem Türdeckel (120) anliegt, und wobei sich die dritte Stellung zwischen der ersten Stellung und der zweiten Stellung befindet.
Drucker nach Anspruch 6, wobei der Eingriffsabschnitt (131) des Schwenkelements außerdem eine erste gekrümmte Oberfläche (132) und eine zweite gekrümmte Oberfläche (133) umfasst, wobei der Türdeckel (120) auf der ersten gekrümmten Oberfläche gleitend von einer geschlossenen Stellung in eine geöffnete Stellung schwenkbar ist, und wobei der Türdeckel (120) auf dem Rand der zweiten gekrümmten Oberfläche (133) und auf der ersten gekrümmten Oberfläche (132) gleitend von der geöffneten Stellung in die geschlossene Stellung schwenkbar ist. Drucker nach Anspruch 6 oder 7, wobei das Federelement (140) eine Torsionsfeder ist. Drucker nach Anspruch 8, weiterhin umfassend einen ortsfesten Zapfen (145), der in die Torsionsfeder (140) eingreift, wobei die Torsionsfeder an einem Ende mit dem Schwenkelement (130) und am anderen Ende mit der Seitenwand (110) verbunden ist. Drucker nach einem der Ansprüche 6 bis 9, weiterhin umfassend einen Medieneinlass, wobei die Papierablagevorrichtung (100) weiterhin einen Hauptzuführabschnitt (150) und einen Nebenzuführabschnitt (160) umfasst, wobei sich der Nebenzuführabschnitt zwischen dem Hauptzuführabschnitt und dem Türdeckel befindet und zwei Ausgabeverzögerungsplatten (161, 151) des Nebenzuführabschnittes und des Hauptzuführabschnittes benachbart zueinander angeordnet sind und dem Medieneinlass entsprechen.






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