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Dokumentenidentifikation DE102005014175B4 22.02.2007
Titel Kraftstoffzufuhrsystem
Anmelder Mitsubishi Denki K.K., Tokyo, JP
Erfinder Mitani, Tateki, Tokio/Tokyo, JP;
Takata, Minoru, Tokio/Tokyo, JP;
Sakai, Yusaku, Tokio/Tokyo, JP
Vertreter HOFFMANN & EITLE, 81925 München
DE-Anmeldedatum 29.03.2005
DE-Aktenzeichen 102005014175
Offenlegungstag 27.10.2005
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 22.02.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.02.2007
IPC-Hauptklasse F02M 37/22(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse F02M 37/10(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   F02M 37/08(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kraftstoffzufuhrsystem, das einen in einem Kraftstofftank befindlichen Kraftstoff unter Druck einer Einspritzeinrichtung für einen Fahrzeugverbrennungsmotor zuführt, und insbesondere ein Kraftstoffzufuhrsystem, mit einer Kraftstoffpumpe, die einen Auslassfilter aufweist.

Das herkömmliche Kraftstoffzufuhrsystem umfasst einen Kraftstoffpumpenbereich zum Ansaugen und Abgeben eines in dem Kraftstofftank befindlichen Kraftstoffs, einen Motorbereich zum Antreiben des Kraftstoffpumpenbereichs und einen tonnenartigen Kraftstofffilter zur Aufnahme eines Filtermediums, das den Kraftstoff, der ein Abrasionspulver enthält, das beim Betrieb des Motorbereichs in dem Kraftstoff entsteht, filtert.

Bei dem zuvor genannten Kraftstoffzufuhrsystem wird bei eingeschalteter Energiequelle ein Rotor des Motorbereichs gedreht, und ein Pumpmechanismus wird aktiviert, um den innerhalb des Kraftstofftanks befindlichen Kraftstoff in den Kraftstoffpumpenbereich anzusaugen, woraufhin der angesaugte Kraftstoff in ein Gehäuse für den Kraftstofffilter eintritt. Innerhalb des Gehäuses wird der Kraftstoff durch das Filtermedium geleitet, um Verunreinigungen zu entfernen, die Abrasionspulver enthalten, das in dem Motorbereich durch die Bürste oder den Kommutator erzeugt wird.

Anschließend wird der Kraftstoff durch den Kraftstofffilter geleitet, und dann unter Druck durch eine Auslassöffnung über eine Leitung der Einspritzeinrichtung für den Fahrzeugverbrennungsmotor zugeführt (siehe beispielsweise JP-8-284769 A).

Das herkömmliche Kraftstoffzufuhrsystem mit dem oben beschriebenen Aufbau weist den Nachteil auf, dass die in dem Kraftstoff enthaltenen Verunreinigungen, wie beispielsweise Abrasionspulver von der bzw. dem dem Motorbereich zugehörigen Bürste oder Kommutator, aufgrund der Tatsache, dass der Kraftstoff aus dem Kraftstoffpumpenbereich durch den Motorbereich zum Filterbereich geleitet wird, einmal aus dem Motorbereich ausgestoßen werden und zum Motorbereich zurückströmen, wo sie sich an einem Antriebsbereich des Motorbereichs ablagern oder an diesem haften, wodurch die Funktion des Kraftstoffzufuhrsystems verschlechtert wird.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung soll das oben genannte Problem lösen, und es ist Aufgabe der Erfindung, ein Kraftstoffzufuhrsystem mit einer hohen Verlässlichkeit zu schaffen, bei dem die Verunreinigungen, die in dem Motorbereich erzeugt werden, nicht an dem Antriebsbereich des Motorbereichs haften.

Die vorliegende Erfindung schafft ein Kraftstoffzufuhrsystem mit einer Klammer, die um einen Öffnungsbereich eines Kraftstofftanks befestigt und an der eine Auslassleitung angeordnet ist, und einer Kraftstoffpumpe zum Ansaugen eines Kraftstoffs aus dem Kraftstofftank und zum Abgeben des Kraftstoffs durch die Auslassleitung, wobei die Kraftstoffpumpe an der Klammer angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Kraftstoffpumpe einen Pumpenbereich zum Ansaugen und Abgeben des Kraftstoffs aus dem Kraftstofftank, einen Motorbereich zum Drehen eines Rotors, der innerhalb des Motorbereichs aufgenommen ist, durch den der von dem Pumpenbereich abgegebene Kraftstoff innen geleitet wird, einen Abdeckbereich zur Aufnahme eines Auslassfilters zum Filtern des durch den Motorbereich geleiteten Kraftstoffs, und einen Verunreinigungsaufnahmebehälter zum Sammeln bzw. Speichern der in dem Kraftstoff vorhandenen Verunreinigungen, die von dem Auslassfilter gefiltert wurden, umfasst, wobei der Behälter in der Nähe des Auslassfilters angeordnet ist.

Da der Verunreinigungsaufnahmebehälter zum Sammeln der in dem Kraftstoff vorhandenen Verunreinigungen, die mittels des Auslassfilters gefiltert wurden, bei der vorliegenden Erfindung nahe des Auslassfilters angeordnet ist, werden die Verunreinigungen mit einem größeren Partikeldurchmesser, die aus den durch den Motorbereich erzeugten Verunreinigungen durch den Auslassfilter gefiltert wurden, in dem Verunreinigungsaufnahmebehälter gesammelt, ohne dass sich Verunreinigungen an dem Motorbereich absetzen oder an dem Motorantriebsbereich haften, wodurch die Verlässlichkeit des Kraftstoffzufuhrsystems sehr hoch ist.

Gemäß eines weiteren Aspekts schafft die Erfindung ein Kraftstoffzufuhrsystem mit einer Klammer, die um einen Öffnungsbereich eines Kraftstofftanks befestigt und an der eine Auslassleitung angeordnet ist, und einer Kraftstoffpumpe zum Ansaugen eines Kraftstoffs aus dem Kraftstofftank und zum Abgeben des Kraftstoffs durch die Auslassleitung, wobei die Kraftstoffpumpe an der Klammer angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Kraftstoffpumpe einen Pumpenbereich zum Ansaugen und Abgeben des Kraftstoffs aus dem Kraftstofftank, einen Motorbereich zum Drehen eines Rotors, der innerhalb des Motorbereichs aufgenommen ist, durch den der von dem Pumpenbereich abgegebene Kraftstoff innen geleitet wird, einen Abdeckbereich zur Aufnahme eines Auslassfilters zum Filtern des durch den Motorbereich geleiteten Kraftstoffs. Des Weiteren ist ein Abstandshalter vorgesehen, der zwischen dem Motorbereich und dem Abdeckbereich eingefügt ist. Ein Kraftstoffdurchgangsloch zum Durchlassen des von dem Motorbereich in den Abdeckbereich strömenden Kraftstoffs ist an einer Umfangsposition des Abstandshalters um einen Außendurchmesser des Rotors in dem Motorbereich angeordnet.

Da das Kraftstoffdurchgangsloch zum Hindurchleiten des Kraftstoffs, der von dem Motorbereich in den Abdeckbereich strömt, an einer Umfangsposition des Abstandshalters um einen Außendurchmesser des Rotors in dem Motorbereich angeordnet ist, haften die Verunreinigungen, die in dem Motorbereich erzeugt, dann zusammen mit dem Kraftstoff aus dem Motorbereich geleitet und anschließend in den Motorbereich zurückgeleitet wurden, nicht an dem Motorantriebsbereich, wodurch dem Kraftstoffzufuhrsystem eine hohe Verlässlichkeit verliehen wird.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine Ansicht, die ein Kraftstoffzufuhrsystem gemäß einer Ausführungsform 1 der Erfindung zeigt.

2 ist eine Längsschnittansicht der in 1 gezeigten Kraftstoffpumpe.

3 ist eine vergrößerte perspektivische Ansicht eines die Kraftstoffpumpe bildenden Abstandshalters, wie in 2 gezeigt wird.

4 ist eine Ansicht, die ein anderes Beispiel des Auslassfilters zeigt.

5 ist eine Ansicht, die ein Beispiel zeigt, bei dem eine Druckregulierungseinrichtung nicht mit der in 1 dargestellten Kraftstoffpumpe verbunden ist.

6 ist eine Längsschnittansicht einer Kraftstoffpumpe gemäß einer Ausführungsform 2 der Erfindung.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen genauer beschrieben.

(Ausführungsform 1)

1 ist eine Ansicht, die ein Kraftstoffzufuhrsystem gemäß einer Ausführungsform 1 der Erfindung zeigt. 2 ist eine Längsschnittansicht der in 1 gezeigten Kraftstoffpumpe. 3 ist eine vergrößerte perspektivische Ansicht eines Abstandshalters, der die in 2 gezeigte Kraftstoffpumpe bildet.

Bei den oben genannten Figuren umfasst das Kraftstoffzufuhrsystem 100 eine Kraftstoffpumpe 1 zum Ansaugen und Abgeben bzw. Ablassen eines Kraftstoffs 5 aus einem Kraftstofftank 6, eine Klammer 2 mit einem Auslassrohr 2a zum Abgeben des Kraftstoffs, der unter Druck einer Einspritzeinrichtung, das an einem Verbrennungsmotor eines nicht dargestellten Fahrzeugs befestigt ist, zugeführt wird, einen Stromversorgungsanschluss 2b, um der Kraftstoffpumpe 1 von einer an dem Fahrzeug befestigten Batterie Strom zuzuführen, eine Strebe 2c zum Halten der Kraftstoffpumpe 1, einen Ansaugfilter 3, der einen Filterporendurchmesser von 10 bis 30 &mgr;m aufweist und beispielsweise aus einem Vliesgewebe ausgebildet ist, wobei der Ansaugfilter 3 stromaufwärts einer Ansaugöffnung 11 der Kraftstoffpumpe 1 angebracht ist, um Verunreinigungen, wie beispielsweise Staub, der in dem Kraftstoff 5 innerhalb des Kraftstofftanks 6 enthalten ist, einzufangen und zu verhindern, dass derartige Verunreinigungen in die Kraftstoffpumpe 1 eintreten, und eine Druckregulierungseinrichtung 4 zum Regulieren des Druckes des Kraftstoffs, der von der Kraftstoffpumpe 1 über das Auslassrohr 2a abgegeben wird, wobei die Kraftstoffreguliereinrichtung auf einer die Kraftstoffpumpe 1 bildenden Abdeckung 31 angeordnet und an einem Rückführnippel 35 angebracht ist. Das Kraftstoffzufuhrsystem 100 hängt von einem Öffnungsbereich 6a des Kraftstofftanks 6 herab.

Die Kraftstoffpumpe 1 umfasst einen Pumpenbereich 10, einen Motorbereich 20, einen Abdeckbereich 30 und einen Abstandshalter 40. Der Pumpenbereich 10 umfasst die Ansaugöffnung 11, auf welcher der Ansaugfilter 3 befestigt wird, einen Pumpenkörper 12 zum Erhöhen des Druckes des Kraftstoffs, der durch die Ansaugöffnung 11 infolge einer bekannten Pumpwirkung angesaugt wird, und ein Pumpengehäuse 13, das den Pumpenkörper 12 aufnimmt.

Der Motorbereich 20 umfasst ein zylindrisches Joch 21, einen Rotor 22, der über eine Welle 22a mit dem Pumpenkörper 12 verbunden ist, einen Magneten 23, der um den Rotor 22 angeordnet ist, einen Kommutator 22b, der oberhalb des Rotors 22 angeordnet ist, um die nicht dargestellten Wicklungen des Rotors 22 über eine Bürste 25 mit elektrischer Energie zu versorgen, die über den elektrischen Anschluss 2b zugeführt wird, und eine Bürstenfeder 24, um die Bürste 25 gegen den Kommutator 22b zu drücken.

Die Bürste 25 und der Kommutator 22b sind aus Kohlenstoff bzw. Kohle hergestellt, so dass bei der Gleitbewegung im geringen Maße Abrasionspulver erzeugt wird.

Der Abdeckbereich 30 umfasst die Abdeckung 31, die beispielsweise aus einem Polyacetalharz-Formteil gebildet ist, einen Stromversorgungsanschluss 32, um den Motorbereich 20 über den Stromversorgungsanschluss 2b mit elektrischer Energie zu versorgen, einen Auslassnippel 33 zum Abgeben des Kraftstoffs, ein Absperrventil 34, das einen Druckabfall des Kraftstoffs, der von dem Auslassnippel 33 in die Einspritzeinrichtung abgegeben wird, zu verhindern, wobei das Absperrventil 34 geschlossen ist, sobald die Energieversorgung zur Kraftstoffpumpe 1 unterbrochen wird, den Rückführnippel 35 zum Ausstoßen des in der Abdeckung 31 befindlichen Kraftstoffs zur Druckregulierungseinrichtung 4, und einen Auslassfilter 36 zum Filtern des Kraftstoffs, der von dem Motorbereich 20 strömt und von dem Auslassnippel 33 abgegeben wird, wobei der Auslassfilter 36 an der Abdeckung 31 befestigt ist.

Wenn ein Gitter (Netz) zum Filtern des Kraftstoffs, das in dem Auslassfilter 36 enthalten ist, aus einem thermoplastischen Harz wie beispielsweise Nylon hergestellt ist, wird das Gitter direkt an der Abdeckung 31 durch thermisches Schweißen befestigt.

Der Abstandshalter 40 ist zwischen dem Motorbereich 20 und dem Abdeckbereich 30 angeordnet und umfasst wenigstens ein Kraftstoffdurchgangsloch 40a an einer Umfangsposition um den Außendurchmesser des Rotors 22. Der Kraftstoff innerhalb des Motorbereichs 20 strömt durch das Kraftstoffdurchgangsloch 40a in den Abdeckbereich 30.

Eine Ringrippe 40b umgibt auf der Seite des Abdeckbereichs 30 das Kraftstoffdurchgangsloch 40a. Nahe des Auslassfilters 36 sind ein im Querschnitt halbkreisförmiger Verunreinigungsaufnahmebehälter 40c, eine Bürstenführung 40d zur gleitenden Aufnahme der Bürste 25, und eine Verunreinigungssperre 40e einteilig mit dem Abstandshalter 40 ausgebildet.

Der Verunreinigungsaufnahmebehälter 40c kann durch ein anderes Element des Abstandshalters 40 ausgebildet sein, wobei er jedoch kostengünstiger einteilig mit diesem ausgebildet wird.

Nachfolgend wird der Betrieb des Kraftstoffzufuhrsystems gemäß der Ausführungsform 1 der vorliegenden Erfindung näher beschrieben.

Wenn dem Rotor 22 von einer an einem Fahrzeug angebrachten Batterie, die nicht dargestellt ist, über den Stromversorgungsanschluss 2b, den Stromversorgungsanschluss 32, die Bürste 25 und den Kommutator 22b Energie zugeführt wird, so wird der Rotor 22 nach bekannten Prinzipien gedreht, so dass der Pumpenkörper 12 zusammen mit der Welle 22a rotiert.

Falls der Pumpenkörper 12 gedreht wird, so wird Kraftstoff 5 aus dem Kraftstofftank 6 infolge einer bekannten Pumpwirkung (Pfeil A) durch den Ansaugfilter 3 gefiltert, strömt zwecks Druckerhöhung in das Pumpengehäuse 13 (Pfeil B) und wird in den Motorbereich 20 abgegeben (Pfeil C).

Da der Kraftstofffilter 3 einen Filterporendurchmesser von 10 bis 30 &mgr;m aufweist, werden in dem Kraftstoff 5 enthaltende Verunreinigungen, die einen Partikeldurchmesser von 30 &mgr;m oder mehr aufweisen, nicht in den Pumpenbereich 10 gesogen, um eine Beschädigung des Pumpenkörpers 12 und des Pumpengehäuses 13 zu verhindern, wodurch eine geringere Pumpleistung vermieden wird.

Der in dem Motorbereich 20 vorhandene Kraftstoff wird durch das Kraftstoffdurchgangsloch 40a des Abstandshalters 40 (Pfeil D) geleitet und strömt in den Abdeckbereich 30 (Pfeil E).

Da das Kraftstoffdurchgangsloch 40a an einer Umfangsposition um den Außendurchmesser des Rotors 22 herum angeordnet ist, gelangen Verunreinigungen, die in den Abdeckbereich 30 strömen, bei Unterbrechung der Stromzufuhr zur Kraftstoffpumpe 1 durch das Kraftstoffdurchgangsloch 40a zurück zum Motorbereich 20, ohne an irgendeinem Gleitbereich zwischen dem Kommutator 22b und der Bürste 25, die oberhalb des Rotors 22 angeordnet sind, oder an irgendeinem Gleitbereich der Welle 22a des Rotors 22 zu haften. Wird danach die Kraftstoffpumpe 1 erneut gestartet, wird der Gleitbereich daher nicht durch Verunreinigungen beschädigt, wodurch die Verlässlichkeit verbessert wird.

Da der Abstandshalter 40 die Ringrippe 40b auf der Seite des Abdeckbereichs 30 in dem Kraftstoffdurchgangsloch 40a umfasst, und da die Verunreinigungssperre 40e nahe des Kraftstoffdurchgangslochs 40a angeordnet ist, können Verunreinigungen aufgrund der Ringrippe 40b und der Verunreinigungssperre 40e nur schwer zum Motorbereich 20 zurückgelangen, wodurch die Verlässlichkeit weiter verbessert wird.

Ferner sammelt der Verunreinigungsaufnahmebehälter 40c, der nahe des Auslassfilters 36 angeordnet ist, die Verunreinigungen mit einem größeren Partikeldurchmesser, die von dem Auslassfilter 36 eingefangen wurden, wodurch die Menge an Verunreinigungen reduziert wird, die sich auf einer oberen Fläche des Abstandshalters 40 abgelagert, so dass die Verlässlichkeit weiter verbessert wird.

Ferner wird der in den Abdeckbereich 30 strömende Kraftstoff mit Hilfe der Druckregulierungseinrichtung 4, die über den Rückführnippel 35 mit der Abdeckung 31 verbunden ist, auf einen bestimmten Druck reguliert. Der noch Verunreinigungen aufweisende Kraftstoff wird in den Tank 6 rückgeführt (Pfeil F in 1), aber nur derjenige Kraftstoff, der in der Einspritzeinrichtung benötigt wird, strömt in den Auslassfilter 36 (Pfeil G). Verunreinigungen in dem Kraftstoff, wie beispielsweise Abrasionspulver der Bürste 25 und des Kommutators 22b, werden gefiltert, und der gefilterte Kraftstoff wird über den Auslassnippel 33 durch das Auslassrohr 2a in die Einspritzeinrichtung geleitet (Pfeil H).

Aufgrund der Tatsache, dass bei einem Fahrzeugverbrennungsmotor allgemein nur eine geringe Menge Kraftstoff in die Einspritzeinrichtung abgegeben wird, wird nur eine geringe Menge Kraftstoff durch den Auslassfilter 36 geleitet, und der meiste Kraftstoff strömt durch die Druckregulierungseinrichtung 4 und zurück in den Kraftstofftank 6. Daher kann der Kraftstofffilterbereich kleiner ausgebildet werden, wodurch die Größe des Auslassfilters 36 reduziert wird.

Um zu verhindern, dass Verunreinigungen, wie beispielsweise das Abrasionspulver der Bürste und des in dem Motorbereich enthaltenen Kommutators, zu dem Motorbereich zurückströmen, nachdem sie von dem Motorbereich abgegeben wurden, sind bei dieser Ausführungsform die Ringrippe 40b, der Verunreinigungsaufnahmebehälter 40c und die Verunreinigungssperre 40e einteilig an dem Abstandshalter 40 angeordnet. Es ist jedoch nicht notwendig, alle von ihnen an dem Abstandshalter anzuordnen, sondern es ist selbstverständlich, dass ein Anordnen von zumindest irgendeinem von ihnen einen Einfluss ausüben kann.

Bei dieser Ausführungsform ist das Gitter (Netz) zum Filtern des Kraftstoffs, das in dem Auslassfilter 36 enthalten ist, aus einem thermoplastischen Harz wie beispielsweise Nylon hergestellt, und ist direkt an der Abdeckung 31 durch thermisches Schweißen befestigt. Das Gitter (Netz) kann jedoch aus gesintertem Material, wie beispielsweise gesintertes Metall, das rostfreien Stahl umfasst, poröser Kohle oder Keramik hergestellt sein, und einteilig mit der Abdeckung 31durch Einsatzformen, wenn die Abdeckung 31 geformt wird, ausgebildet sein.

Des Weiteren kann das Gitter (Netz) ein laminiertes gesintertes Metallnetz 36b sein, und der durch Einsatzformen des gesinterten Gitters 36b einteilig ausgebildete Auslassfilter 36 kann an der Abdeckung 31 durch Ultraschall-Schweißen befestigt werden, wenn der Filterrahmen 36a aus einem Formteil aus dem gleichen thermoplastischen Harz wie die Abdeckung 31 ausgebildet ist (wie in 4 angedeutet).

Des Weiteren wird bei dieser Ausführungsform der Kraftstoff, der in den Abdeckbereich 30 strömt, in den Kraftstofftank 6 zurückgeführt, während der Kraftstoffdruck mit Hilfe der Druckregulierungseinrichtung 4, die über den Rückführnippel 35 mit dem Abdeckbereich 30 verbunden ist, reguliert wird. Jedoch muss die Druckregulierungseinrichtung 4 nicht innerhalb des Kraftstofftanks 6 angeordnet sein (wie in 1 gezeigt ist), sondern kann auch an der stromabwärtigen Seite des Auslassrohrs 2a positioniert sein, um den Kraftstoff in den Kraftstofftank 6 zurückzuleiten (wie in 5 angedeutet ist).

(Ausführungsform 2)

6 ist eine Längsschnittansicht einer Kraftstoffpumpe gemäß einer Ausführungsform 2 der Erfindung.

In 6 ist ein Verunreinigungsaufnahmebehälter 50 nahe des Auslassfilters 36 angeordnet, und an der Abdeckung 31 beispielsweise durch Schweißen befestigt. Die Bürste 25 wird gleitend durch die Bürstenführung 38, die einteilig mit der Abdeckung 31 ausgebildet ist, gehalten.

Der weitere Aufbau des Pumpenbereichs 10, des Motorbereichs 20 und des Abdeckbereichs 30 entspricht demjenigen der Ausführungsform 1.

Nachfolgend wird der Betrieb des Kraftstoffzufuhrsystems gemäß der Ausführungsform 2 dieser Erfindung beschrieben.

Wenn dem Rotor 22 von der an einem Fahrzeug befestigten Batterie, die nicht dargestellt ist, über den Stromversorgungsanschluss 2b, den Stromversorgungsanschluss 32, die Bürste 25 und den Kommutator 22b Energie zugeführt wird, so wird der Rotor 22 gemäß bekannter Prinzipien gedreht, so dass der Pumpenkörper 12, der an der Welle 22a befestigt ist, zusammen mit der Welle 22a gedreht wird.

Falls der Pumpenkörper 12 gedreht wird, so wird der Kraftstoff 5 aus dem Kraftstofftank 6 infolge einer bekannten Pumpwirkung durch den Ansaugfilter 3 gefiltert, strömt zwecks Druckerhöhung in das Pumpengehäuse 13 (Pfeil J) und wird in den Motorbereich 20 abgegeben (Pfeil K).

Der Kraftstoff innerhalb des Motorbereichs 20 passiert entlang der Pfeile L1 und L2, um in den Auslassfilter 36 (Pfeil M) zu strömen, um in dem Kraftstoff vorhandene Verunreinigungen, wie beispielsweise Abrasionspulver der Bürste 25 und des Kommutators 22b, zu entfernen. Dann wird der Kraftstoff über den Auslassnippel 33 und das Auslassrohr 2a in die Einspritzeinrichtung abgegeben.

Bei dem Kraftstoffzufuhrsystem gemäß der Ausführungsform 2 der Erfindung, ist der Verunreinigungsaufnahmebehälter 50 zum Sammeln der in dem Kraftstoff enthaltenden Verunreinigungen, die mit Hilfe des Auslassfilters 36 gefiltert wurden, nahe des Auslassfilters 36 angeordnet. Somit werden Verunreinigungen mit einem größeren Partikeldurchmesser, die von dem Auslassfilter 36 aus den in dem Motorbereich 20 erzeugten Verunreinigungen gefiltert wurden, in dem Verunreinigungsaufnahmebehälter 50 gesammelt. Folglich lagern sich keine Verunreinigungen innerhalb des Motorbereichs 20 ab oder haften an dem Motorantriebsbereich. Das Kraftstoffzufuhrsystem weist eine hohe Verlässlichkeit auf.


Anspruch[de]
Kraftstoffzufuhrsystem (100) mit:

einer Klammer (21), die um einen Öffnungsbereich (6a) eines Kraftstofftanks (6) angeordnet ist und ein Auslassrohr (2a) aufweist; und

einer Kraftstoffpumpe (1) zum Ansaugen eines Kraftstoffs aus dem Kraftstofftank (6) und zum Abgeben des Kraftstoffs durch das Auslassrohr (2a), wobei die Kraftstoffpumpe (1) an der Klammer (2) angebracht ist und die Kraftstoffpumpe (1) aufweist:

einen Pumpenbereich (10) zum Ansaugen und Abgeben des Kraftstoffs aus dem Kraftstofftank (6);

einen Motorbereich (20) zum Drehen eines Rotors (22), der innerhalb des Motorbereichs (20) aufgenommen ist, durch den der aus dem Pumpenbereich (10) abgegebene Kraftstoff geleitet wird;

einen Abdeckbereich (30) zur Aufnahme eines Auslassfilters (36) zum Filtern des durch den Motorbereich (20) geleiteten Kraftstoffs; und

einen Verunreinigungsaufnahmebehälter (40c, 50) zum Sammeln der in dem Kraftstoff enthaltenden Verunreinigungen, die von dem Auslassfilter (36) eingefangen werden, wobei der Verunreinigungsaufnahmebehälter (40c, 50) nahe dem Auslassfilter (36) angeordnet ist. (2, 6)
Kraftstoffzufuhrsystem (100) mit:

einer Klammer (2), die um einen Öffnungsbereich (6a) eines Kraftstofftanks (6) angeordnet ist und ein Auslassrohr (2a) aufweist; und

einer Kraftstoffpumpe (1) zum Ansaugen eines Kraftstoffs aus dem Kraftstofftank (6) und zum Abgeben des Kraftstoffs durch das Auslassrohr (2a), wobei die Kraftstoffpumpe (1) an der Klammer (2) angebracht ist und die Kraftstoffpumpe (1) aufweist:

einen Pumpenbereich (10) zum Ansaugen und Abgeben des Kraftstoffs aus dem Kraftstofftank (6);

einen Motorbereich (20) zum Drehen eines Rotors (22), der innerhalb des Motorbereichs (20) aufgenommen ist, durch den der aus dem Pumpenbereich (10) abgegebene Kraftstoff geleitet wird;

einen Abdeckbereich (30) zur Aufnahme eines Auslassfilters (36) zum Filtern des durch den Motorbereich (20) geleiteten Kraftstoffs; und

einen Abstandshalter (40), der zwischen dem Motorbereich (20) und dem Abdeckbereich (30) eingefügt ist;

wobei ein Kraftstoffdurchgangsloch (40a) zum Durchlassen des von dem Motorbereich (20) in den Abdeckbereich (30) strömenden Kraftstoffs an einer Umfangsposition des Abstandshalters (40) um einen Außendurchmesser des Rotors (22) in dem Motorbereich (20) angeordnet ist. (2, 3)
Kraftstoffzufuhrsystem nach Anspruch 2, bei dem eine Ringrippe (40b) an der Seite des Abdeckbereichs (30) das Kraftstoffdurchgangsloch (40a) umgibt. (2, 3) Kraftstoffzufuhrsystem nach Anspruch 2, bei dem eine Verunreinigungssperre (40e) nahe des Kraftstoffdurchgangslochs (40c) vorgesehen ist. (2, 3) Kraftstoffzufuhrsystem nach Anspruch 2, bei dem ein Verunreinigungsaufnahmebehälter (40c) zum Sammeln der durch den Auslassfilter (36) gesammelten Verunreinigungen in der Nähe des Auslassfilters (36) vorgesehen ist. (2) Kraftstoffzufuhrsystem nach Anspruch 5, bei dem der Verunreinigungsaufnahmebehälter (40c) einteilig mit dem Abstandshalter (40) ausgebildet ist. Kraftstoffzufuhrsystem nach Anspruch 1, das ferner einen Ansaugfilter (3) zum Filtern des in den Pumpenbereich (10) gesaugten Kraftstoffs aufweist, bei dem eine Bürste (25) und ein Kommutator (22b) für den Motorbereich (20) aus Kohlenstoff hergestellt sind, und der Filterporendurchmesser für den Auslassfilter (36) und den Ansaugfilter (3) von 10 bis 30 &mgr;m beträgt. Kraftstoffzufuhrsystem nach Anspruch 1, das ferner eine Druckregulierungseinrichtung (4) aufweist, um den innerhalb des Abdeckbereichs (30) vorhandenen Kraftstoff in den Kraftstofftank (6) zurückzuleiten, wenn der Kraftstoffdruck innerhalb des Abdeckbereichs (30) einen vorbestimmten Druck erreicht. (1)






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