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Dokumentenidentifikation DE102005038060A1 22.02.2007
Titel Lagerung
Anmelder AB SKF, Göteborg, SE
Erfinder Stubenrauch, Arno, 97491 Aidhausen, DE
Vertreter Gosdin, M., Dipl.-Ing.Univ. Dr.-Ing., Pat.-Anw., 97422 Schweinfurt
DE-Anmeldedatum 10.08.2005
DE-Aktenzeichen 102005038060
Offenlegungstag 22.02.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.02.2007
IPC-Hauptklasse F16C 19/38(2006.01)A, F, I, 20060213, B, H, DE
IPC-Nebenklasse F01P 5/04(2006.01)A, L, I, 20060213, B, H, DE   
Zusammenfassung Bei einer Lagerung einer Flüssigkeitsreibkupplung, insbesondere für einen Kraftfahrzeuglüfter, umfassend eine drehbar gelagerte Welle, einen auf der Welle drehfest gelagerten Antriebskörper, einen auf der Welle drehbar gelagerten, den Antriebskörper zumindest teilweise umschließenden Abtriebskörper und einen zwischen den Körpern angeordneten, ein viskoses Fluid aufnehmenden Kupplungsbereich, durch welchen die Körper zur Übertragung eines Drehmoments koppelbar sind, ist der Abtriebskörper über ein wenigstens zweireihiges Kegelrollenlager drehbar auf der Welle gelagert.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Lagerung einer Flüssigkeitsreibkupplung, insbesondere für einen Kraftfahrzeuglüfter.

Beispielsweise aus der DE 103 38 432 A1 ist eine Flüssigkeitsreibkupplung, insbesondere für einen Kraftfahrzeuglüfter bekannt, umfassend eine drehbar gelagerte Welle, einen auf der Welle drehfest gelagerten Antriebskörper, einen auf der Welle drehbar gelagerten, den Antriebskörper zumindest teilweise umschließenden Antriebskörper und einen zwischen den Körpern angeordneten, ein viskoses Fluid aufnehmenden Kupplungsbereich, durch welchen die Körper zur Übertragung eines Drehmoments koppelbar sind. Dabei ist der Abtriebskörper über ein zweireihiges Schrägkugellager auf der Welle drehbar gelagert.

Eine Aufgabe der Erfindung ist es, eine verbesserte Lagerung einer Flüssigkeitsreibkupplung, insbesondere für einen Kraftfahrzeuglüfter zu schaffen, so dass mit der verbesserten Lagerung insbesondere lange Lebensdauern erzielbar sind.

Die Aufgabe wird durch den Gegenstand des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen beschrieben.

Gemäß Anspruch 1 ist bei einer Lagerung einer Flüssigkeitsreibkupplung, insbesondere für einen Kraftfahrzeuglüfter, umfassend eine drehbar gelagerte Welle, einen auf der Welle drehfest gelagerten Antriebskörper, einen auf der Welle drehbar gelagerten, den Antriebskörper zumindest teilweise umschließenden Antriebskörper und einen zwischen den Körpern angeordneten, ein viskoses Fluid aufnehmenden Kupplungsbereich, durch welchen die Körper zur Übertragung eines Drehmoments koppelbar sind, der Abtriebskörper über ein wenigstens zweireihiges Kegelrollenlager drehbar auf der Welle gelagert.

Ausgehend von dem eingangs beschriebenen Stand der Technik beruht die Erfindung insbesondere auf der Erkenntnis, dass unter anderem in Verbindungen mit längeren Lüfterlaufzeiten und/oder größeren Lüfterleistungen die Lagerung besagten Abtriebskörpers auf der Welle problematisch ist und zu einem vorzeitigen Ausfall des Lüfters führen kann. Dadurch, dass nunmehr anstelle des zweireihigen Schrägkugellagers ein zweireihiges Kegelrollenlager eingesetzt ist, wird unter anderem die Steifigkeit der Gesamtanordnung entsprechend verbessert, so dass eine größere Unempfindlichkeit hinsichtlich auftretender Schwingungen erzielt wird und somit die Lebensdauer der Lagerung im besagten Einsatzfall deutlich erhöht ist. In einer vorteilhaften Ausgestaltung kommen dabei speziell entwickelter Sonderschmierfette für Wälzlager der Firma Fuchs im Kegelrollenlager zum Einsatz. In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung ist dabei das Kegelrollenlager mit einem gemeinsamen Lageraußenring für die beiden Kegelrollenreihen und in O-Anordnung ausgebildet.

Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus dem im folgenden beschriebenen Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Figur.

Die Figur zeigt als ein Ausführungsbeispiel der Erfindung einen Längsschnitt durch eine Flüssigkeitsreibkupplung 50, deren Ventilanordnung zum wechselseitigen Verschließen und Öffnen von Strömungspfaden 15 und 16 in einer Primärscheibe 1 durch eine Magnetanordnung nach dem Klappankerprinzip betätigt wird. Dabei ist ein Ventilschließelement 11 Bestandteil eines Ventilhebels 10, direkt mit einem Klappanker 12 verbunden und wirkt mit seinen beiden Dichtflächen 13 und 14 wechselseitig auf die Strömungspfade 15 und 16. Der Ventilhebel 10 ist über eine Blattfeder 17 elastisch mit der Primärscheibe 1 verbunden. Die Blattfeder 17 und das Ventilschließelement 11 können dabei einteilig aus einem Federblech gefertigt sein.

Weiterhin umfasst die Flüssigkeitsreibkupplung 50 eine Steuereinheit 40 zum Erzeugen eines auf den Magnetanker 12 einwirkenden Magnetfeldes. Damit das Magnetfeld wirkungsvoll auf den Magnetanker 12 einwirkt, befindet sich der Magnetanker 12 auf der einer Magnetspule 22 zugewandten Seite der Primärscheibe 1. Den inneren Pol des Magneten bildet dabei eine mit der Welle rotierende stählerne Hülse 20. Der äußere Pol des Magneten ist dabei eine in einen Gehäusedeckel eingefügte Stahlhülse 21, wobei diese durch die stählernen Gehäuseelemente 23 der Magnetspule 22, mit denen sie über einen radialen Luftspalt in Verbindung steht, mit einem magnetischen Fluss beaufschlagt. Dabei wird eine kompakte geometrische Anordnung von Magnetanker 12 zu Magnetspule 22 dadurch ermöglicht, dass das zentrale als ein zweireihiges Kegelrollenlager 30 ausgebildete Lagerelement des Kupplungsgehäuses auf der von einem Befestigungsflansch der Kupplung 50 abgewandten Seite, also am frontseitigen Gehäuseteil 31 angeordnet ist. Ein Lüfter 33kann damit von der Kupplungsfrontseite auf einem frontseitigen Gehäuseteil befestigt werden. Bei einer Fahrzeugendmontage können dann Kupplung 50 und Lüfter 33 nacheinander und unabhängig voneinander am Kraftfahrzeugmotor montiert werden. Andererseits wird ein direkter Kraftfluss von einer Flanschwelle 32 über das Kegelrollenlager 30 und das Gehäuseteil 31 zum Lüfter 33 gewährleistet.

Dabei ist das Kegelrollenlager 30 in O-Anordnung mit einem einstückigen Lageraußenring und zwei Lagerinnenringen ausgebildet. Ferner sind an den axialen Enden des Kegelrollenlagers 30 Dichtmittel zum Abdichten eines die Kegelrollen beinhaltenden Raumes angeordnet.


Anspruch[de]
Lagerung einer Flüssigkeitsreibkupplung, insbesondere für einen Kraftfahrzeuglüfter, umfassend eine drehbar gelagerte Welle, einen auf der Welle drehfest gelagerten Antriebskörper, einen auf der Welle drehbar gelagerten, den Antriebskörper zumindest teilweise umschließenden Abtriebskörper und einen zwischen den Körpern angeordneten, ein viskoses Fluid aufnehmenden Kupplungsbereich, durch welchen die Körper zur Übertragung eines Drehmoments koppelbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Abtriebskörper über ein wenigstens zweireihiges Kegelrollenlager drehbar auf der Welle gelagert ist. Lagerung nach Anspruch 1, wobei das Kegelrollenlager in O-Anordnung ausgebildet ist. Lagerung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei das Kegelrollenlager mit einem gemeinsamen Lageraußenring für die beiden Kegelrollenreihen ausgebildet ist. Lagerung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das Kegelrollenlager mit einem quer zur Achsrichtung zweigeteilten Innenring ausgebildet ist. Lagerung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei das Kegelrollenlager für eine Fettschmierung vorgesehen ist. Lagerung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei in wenigstem einem axialen Endbereich des Kegelrollenlagers Dichtmittel zum Abdichten eines die Kegelrollen beinhaltenden Raumes angeordnet sind. Lagerung nach Anspruch 6, wobei die Dichtmittel zwischen einem Lageraußenring und Lagerinnenring des Kegelrollenlagers angeordnet sind.






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