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Dokumentenidentifikation DE102005038902A1 22.02.2007
Titel Halter für ein Entgrat-Werkzeug
Anmelder Brueninghaus Hydromatik GmbH, 89275 Elchingen, DE
Erfinder Dürr, Bernd, 73431 Aalen, DE;
Schuster, Robert, 89278 Nersingen, DE
Vertreter Mitscherlich & Partner, Patent- und Rechtsanwälte, 80331 München
DE-Anmeldedatum 17.08.2005
DE-Aktenzeichen 102005038902
Offenlegungstag 22.02.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.02.2007
IPC-Hauptklasse B23B 31/08(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B23C 9/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft einen Halter (1) für ein Entgrat-Werkzeug (4), mit einem Halteschaft (2) und einem Aufnahmeteil (3) für das Werkzeug (4), wobei der Halteschaft (2) und das Aufnahmeteil (3) längs einer ersten Bewegungachse (B) relativ zueinander gegen eine Rückstellkraft (7a, 7b) bewegbar sind. Um den Halter (1) bezüglich seiner Nachgiebigkeit zu verbessern, sind der Halteschaft (2) und das Aufnahmeteil (3) gleichzeitig längs einer zweiten Bewegungsachse (A) relativ zueinander bewegbar, die quer zur ersten Bewegungsachse (B) gerichtet ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Halter nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 oder 11.

Ein Halter dieser Arten ist in der EP 1 052 044 A1 beschrieben. Dieser vorbekannte Halter besteht aus einem hülsenförmigen Gehäuse, in dem ein stabförmiges Aufnahmeteil für das Werkzeug mit einem verdickten Längsabschnitt quer zur Mittelachse des Gehäuses hin und her pendelnd gegen eine Rückstellkraft bewegbar gelagert ist. Es ist der Zweck dieser Pendellagerung, dass beim Entgraten einer Kante, das Werkzeug mit dem Aufnahmeteil quer zur Längsmittelachse des Werkzeugs bzw. Gehäuses pendelnd ausweichen und sich somit anpassen kann, wobei durch die Rückstellkraft der Schnittdruck begrenzt ist.

Bei dem bekannten Halter ist die pendelnde Nachgiebigkeit des Werkzeugs hauptsächlich dann wirksam, wenn das Werkzeug quer zur Längsmittelachse des Werkzeugs bzw. des Halters gegen die zu entgratende Kante bewegt wird. Eine solche Bearbeitungsposition ist jedoch nicht immer möglich, und sie kann sich beim Entgraten von z. B. kurvenförmig oder winkelförmig verlaufenden Kanten ändern. Bei einer Bewegung des Werkzeugs in seiner Längsrichtung gegen die zu entgratende Kante kann das Werkzeug aufgrund seiner längselliptischen Form nur geringfügig ausweichen, wobei in diesem Falle eine quer zur Bewegung gerichtete Kraftkomponente das Werkzeug auslenkt.

Aufgrund der Pendelbewegung weist diese vorbekannte Halterkonstruktion außerdem eine beträchtliche Querschnittsgröße im Bereich des Halters auf, so dass ein zugehöriges Spannfutter einer Entgratmaschine von verhältnismäßig großer Konstruktion ist.

Ein weiterer Nachteil des bekannten Halters besteht darin, dass aufgrund der bezüglich der Werkzeugachse seitlichen Schwenkbarkeit des Aufnahmeteils ein die zu entgratende Kante umgebender Freiraum für das Werkzeug verhältnismäßig groß ist, da andernfalls das Werkzeug beim seitlichen Schwenken gegen der zu entgratenden Kante benachbarte Teile stößt.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Halter bezüglich seiner Nachgiebigkeit zu verbessern, so dass seine Funktion auch bei kleiner Konstruktionsgröße gewährleistet ist.

Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 oder des Anspruchs 11 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in zugehörigen Unteransprüchen beschrieben.

Beim erfindungsgemäßen Halter nach Anspruch 1 sind der Halteschaft und das Aufnahmeteil gleichzeitig längs einer zweiten Bewegungsachse relativ zueinander bewegbar, die quer zur ersten Bewegungsachse gerichtet ist. Hierdurch weicht das Werkzeug beim Entgraten erheblich leichter nicht nur dann aus, wenn es quer zu seiner Längsmittelachse gegen die zu entgratende Kante bewegt wird, sondern auch dann, wenn es längs seiner Längsmittelachse gegen die Kante bewegt wird.

Hierdurch wird dann, wenn das Werkzeug längs seiner Längsmittelachse gegen die Kante oder eine andere Wand des zu entgratenden Werkstück bewegt wird, nicht nur der Stoß gedämpft, sondern das Werkzeug ist auch wesentlich flexibler gelagert. Auch dann, wenn es einen bezüglich der Axialbewegungsrichtung quer verlaufenden Arbeitskopf aufweist, ist es bei einer in seiner Längsrichtung gerichteten Bewegung zum Entgraten brauchbar.

Hierdurch ist der erfindungsgemäße Halter bezüglich seines Gebrauchs nicht nur auf eine Querbewegung beschränkt, sondern er eignet sich auch dazu, bei seiner Längsbewegung nicht nur das Werkzeug zur zu entgratenden Kante hinzuführen, sondern auch bei dieser Vorschubbewegung zu entgraten. Dabei kann das Werkzeug nicht nur radial, sondern auch axial dem Schnittdruck gegen die Rückstellkraft ausweichen. Es wird somit die elastische Nachgiebigkeit des Werkzeugs beziehungsweise die Nachgiebigkeit das Werkzeug aufnehmenden Aufnahmeteils wesentlich verbessert.

Bei dieser erfindungsgemäßen Ausgestaltung nach Anspruch 11 bildet der Halteschaft eine längs der zweiten Bewegungsachse gerichtete gerade Führung für das Aufnahmeteil, wobei letzteres in der Führung längs der zweiten Bewegungsachse hin und her verschiebbar geführt ist. Aufgrund dieser Führung ist der erforderliche Bewegungsbereich quer zur Bewegungsachse klein. Außerdem kann der erfindungsgemäße Halter im Bereich seines Halteschaftes im Querschnitt verhältnismäßig klein ausgebildet werden, da quer zur Längsachse des Werkzeugs gerichtete Bewegungen nicht stattfinden. Es kann auch ein zugehöriges Spannfutter für den Halter mit einer verhältnismäßig kleinen Konstruktion realisiert werden.

Deshalb ist der erfindungsgemäße Halter in zweierlei Hinsicht besonders raumgünstig. Zum einen kann er im Bereich seines Halteschaftes selbst bzw. kann ein zugehöriges Spannfutter mit einer im Querschnitt kleinen Konstruktion realisiert werden, was es ermöglicht, die Handhabbarkeit zu verbessern und Material sowie Gewicht einzusparen. Außerdem kann der Halter auch an Bearbeitungsstellen mit einem geringen Umgebungs-Freiraum eingesetzt werden. Der Halter eignet sich deshalb besonders gut zum Entgraten von Kanten in Hohlräumen bzw. zum Innenentgraten. Dazu trägt bei, dass der Halteschaft und das Aufnahmeteil nur längs einer Bewegungsachse relativ zueinander verschiebbar sind, die den Halteschaft und das Aufnahmeteil koaxial schneiden. Quer zu dieser Bewegungsachse ist das Aufnahmeteil bezüglich des Halteschafts nicht beweglich und deshalb ist der erfindungsgemäße Halter so raumgünstig.

Im Rahmen der Erfindung reicht es aus, wenn die elastische Nachgiebigkeit des Werkzeugs bzw. Aufnahmeteils längs der jeweiligen Bewegungsachse nur in einer Bewegungsrichtung dieser Achse vorhanden ist. Auch bei einer solchen Konstruktion ist der vorhandene Halter funktionsfähig.

Nachfolgend werden vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung anhand von mehreren Ausführungsbeispielen und Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:

1 einen erfindungsgemäßen Halter für ein Entgrat-Werkzeug im axialen Schnitt;

2 den Halter mit dem Werkzeug gemäß 1 in einer anderen Funktionsstellung;

3 einen erfindungsgemäßen Halter für ein Entgrat-Werkzeug im axialen Schnitt in abgewandelter Ausgestaltung;

4 ein Funktionsschaubild des Halters gemäß 3;

5 einen erfindungsgemäßen Halter für ein Entgrat-Werkzeug im axialen Schnitt in weiter abgewandelter Ausgestaltung und

6 einen erfindungsgemäßen Halter für ein Entgrat-Werkzeug im axialen Schnitt in weiter abgewandelter Ausgestaltung.

Die Hauptkomponenten des in seiner Gesamtheit mit 1 bezeichneten Halters sind ein Halteschaft 2 und ein am Halteschaft 2 gegen eine Rückstellkraft bewegbar gehaltenes Aufnahmeteil 3 für ein Entgrat-Werkzeug 4, das vorzugsweise lösbar mit dem Aufnahmeteil 3 verbunden ist. Zur lösbaren Verbindung ist eine Verbindungsvorrichtung als Werkzeugaufnahme 5 vorgesehen, die das Aufnahmeteil 3 mit einem Werkzeugschaft 4a verbindet. Der Halteschaft 2, das Aufnahmeteil 3 und das Werkzeug 4 sind vorzugsweise längs der gemeinsamen Mittelachse 1a länglich ausgebildet, so dass auch der Halter 1 eine längliche Bauform hat. Die Werkzeugaufnahme 5 ist am vorderen Ende des Aufnahmeteils 3 angeordnet, wobei das Werkzeug 4 vom Aufnahmeteil 3 nach vorne vorzugsweise koaxial absteht.

Mit 4b ist ein am freien Ende des Werkzeugschafts 4a angeordneter Arbeitskopf bezeichnet, der eine bezüglich der Längsmittelachse 4c des Werkzeugs 4 rotationssymmetrische Form aufweist, die zum freien Ende des Arbeitskopfes 4b hin konvergent geformt ist. Beim Ausführungsbeispiel ist die konvergente Form durch einen wenigstens vorne kugelabschnittförmig, insbesondere halbkugelförmig, geformten Arbeitskopf 4b gebildet, wobei der Arbeitskopf 4b die Form einer Kugel aufweisen kann.

Dabei ist es vorteilhaft, wenn der Arbeitskopf 4b eine zu seinem freien Ende hin, d. h. nach vorne, konvergente Form und eine zu seinem Werkzeugschaft 4a hin, d. h. nach hinten, ebenfalls konvergente Form aufweist. Eine solche Ausgestaltung ermöglicht nicht nur das Entgraten einer Kante 6 eines Vorsprungs 6a sondern auch der Kante 6 einer in 2 gezeigten Hinterschneidung 6b was weiter unten noch beschrieben wird. Beim Ausführungsbeispiel ist die auch nach hinten konvergente Form des Arbeitskopfes 4b durch die Kugelform gebildet. Die nach vorne oder hinten konvergente Form kann jedoch auch durch andere Formen realisiert sein, z. B. durch einen kegelförmigen oder kegelstumpfförmigen Arbeitskopf 4b.

Der Halteschaft 2 und das Aufnahmeteil 3 sind relativ zueinander längs einer Bewegungsachse A in wenigstens einer Bewegungsrichtung 9a und/oder 9b und zurück entgegen der Rückstellkraft 7a und/oder 7b einer Rückstellfeder 7 bewegbar aneinander gehalten. Hierzu dient eine Längsführung 8, die zwischen dem Halteschaft 2 und dem Aufnahmeteil 3 wirksam ist. Die Bewegungsachse A, die Bewegungsrichtung 9a und/oder 9b und die Längsführung 8 sind bei den Ausführungsbeispielen vorzugsweise geradlinig ausgebildet, wobei sie koaxial zur Werkzeugaufnahme und somit auch koaxial zur Längsmittelachse 4c des Werkzeugs 4 angeordnet sind.

Insbesondere dann, wenn der Halter 1 dazu benutzbar sein soll, ein Werkzeug 4 aufzunehmen, das in beide Bewegungsrichtungen 9a, 9b der Bewegungsachse A mit einem nach vorne und nach hinter konvergenten Werkzeug 4 einsetzbar sein soll, ist es vorteilhaft, das Werkzeug 4 bzw. das Aufnahmeteil 3 bezüglich dem Halteschaft 2 durch zwei einander entgegengesetzt wirksame Rückstellkräfte 7a, 7b elastisch mittenzentriert anzuordnen. Bei einer solchen Anordnung ist das Werkzeug 4 bzw. das Aufnahmeteil 3 aus einer durch die beiden einander gegenüberliegend angeordneten und gegeneinander wirksamen Rückstellfedern 7, insbesondere Druck-Wendelfedern, mittenzentrierten Mittelstellung gemäß 1 in beide Bewegungsrichtungen 9a, 9b entgegen den Rückstellkräften 7a, 7b der jeweiligen Rückstellfeder 7 bewegbar gelagert.

Bei allen vorliegenden Ausführungsbeispielen ist der Halteschaft 2 in Form einer Hülse 2a ausgebildet, wobei gemäß 1, 2, 5 und 6 das Aufnahmeteil 3 in Form eines z. B. zylindrischen Schiebers 3a darin axial verschiebbar gelagert ist, wodurch auch die Längsführung 8 gebildet ist. Dabei sind beide Rückstellfedern 7 in der Hülse 2a angeordnet und jeweils an einer Schulterfläche 11 des Halteschafts 2 abgestützt. Sie greifen jeweils an einer Schulter 12 am Aufnahmeteil 3 an, die z. B. durch einen Bolzen 13 gebildet sein kann, der zwischen den Federn 7 in einem Querloch 14 des Aufnahmeteils 3 sitzt und dieses beidseitig überragt.

Zwischen dem Halteschaft 2 und dem Aufnahmeteil 3 ist außerdem eine Drehmitnahmevorrichtung 15 vorhanden, die die Längsverschiebbarkeit zwischen diesen Teilen gewährleistet. Dies ist z. B. dadurch realisiert, dass der Bolzen 13 vorzugsweise an beiden Enden in eine Längsnut 16 im Halteschaft 2 einfasst und darin längs der Bewegungsrichtung 9a, 9b verschiebbar geführt ist. Die Länge der Längsnuten 16 ist an die gewünschte Bewegungslänge L des Werkzeugs 4 angepasst. Bei einem mittenzentrierten Aufnahmeteil 3 ist die Bewegungslänge L aus der Mittelstellung in beide Richtungen der Bewegungsachse A gerichtet. Die wenigstens eine Längsnut 16 ist wenigstens so lang, dass der Bolzen 13 in beide Bewegungsrichtungen 9a, 9b um die Bewegungslänge L darin verschiebbar ist.

1 zeigt andeutungsweise einen Drehantrieb 17 für den Halter 1, um diesen mit dem Werkzeug 4 in Rotation zu versetzen. Der Drehantrieb 17 kann durch ein in den 1, 5 und 6 angedeutetes Spannfutter 18 gebildet sein, dass Teil einer Entgrat-Maschine ist, die z. B. für eine manuelle Bewegung von Hand bewegbar ist, wobei die Bedienungsperson die Maschine in wenigstens einer Hand hält. Das Spannfutter 18 ist vorzugsweise Teil einer teil- oder vollautomatisch bzw. NC-gesteuerten Maschine oder eines Roboters, bei der bzw. dem das Spannfutter 18 maschinell bewegt wird, um die gewünschte Entgratfunktion auszuführen. In beiden Fällen bildet das Spannfutter 18 eine Haltevorrichtung für den Halter 1.

Die Bewegbarkeit des Aufnahmeteils 3 gegen eine elastische Rückstellkraft 7a und/oder 7b ermöglicht im Funktionsbetrieb die selbsttätige Anpassung des Arbeitskopfes 4b des Werkzeugs 4 an unterschiedliche Positionen der zu entgratenden Kante 6, die z. B. aufgrund von Werkstück- und Einspann-Toleranzen entstehen können. An solche Toleranzbereiche T einer z.B. gerade oder, wie in 4, nicht gerade verlaufenden Kante 6 ist das Werkzeug 4 aufgrund seiner axialen elastischen Nachgiebigkeit selbsttätig anpassbar, wenn die Bewegungslänge L gleich oder größer ist als der Toleranzbereich T.

Unterschiedliche Positionen der Kante 6 bezüglich dem Arbeitskopf 4b können aber auch dann entstehen, wenn die längs der Kante 6 gerichtete Bewegungsrichtung 9a und/oder 9b des Werkzeugs 4 bzw. Halters 1 mit dem Kantenverlauf nicht übereinstimmt. Auch in diesem Falle ermöglicht die elastische Bewegbarkeit des Werkzeugs 4 gegen eine Rückstellkraft 7a und/oder 7b eine selbsttätige Anpassung des Werkzeugs 4 an die jeweilige Position der zu entgratenden Kante 6.

Vergleichbare Arbeitsverhältnisse ergeben sich auch beim Entgraten einer Kante 6 einer Hinterschneidung 6b, die in 2 angedeutet ist.

Der erfindungsgemäße Halter 1 eignet sich somit sowohl für eine manuell zu führende Entgrat-Vorrichtung als auch für eine maschinell geführte oder auch teil- oder vollautomatisch bewegte Entgrat-Vorrichtung.

Die Größe der Rückstellkraft der wenigstens einen Rückstellfeder 7 ist so groß zu bemessen, dass sie bei einem manuell durchzuführenden Entgratvorgang manuell überdrückbar ist.

Die vorbeschriebene Anpassungsfähigkeit des Aufnahmeteils 3 bzw. des Werkzeugs 4 beim Entgraten lässt sich auch dann erreichen, wenn das Werkzeug 4 gemäß dem Ausführungsbeispiel nach 3 bezüglich des Arbeitskopfes 4b bzw. des Schaftes 4c quer gerichtet ist. Eine solche radiale elastische Nachgiebigkeit lässt sich dadurch erreichen, dass das Werkzeug 4 quer zu seiner Längsmittelachse 4c gegen eine elastische Rückstellkraft 7c und/oder 7d bewegbar gelagert ist. Bei dieser Ausgestaltung sind die Bewegungsachse B, die Bewegungsrichtungen 9c und/oder 9d, die Rückstellkräfte 7c und/oder 7d und eine Querführung 22 quer zur Längsmittelachse 4c gerichtet. Dabei können die Bewegungsrichtungen 9c und/oder 9d nach einer Seite oder federmittenzentriert nach zwei einander gegenüberliegenden Seiten oder federmittenzentriert nach allen Seiten gerichtet sein.

Beim Ausführungsbeispiel nach 3 ist die Querbewegung durch eine Kipp- bzw. Pendelbewegung des Werkzeugs 4 realisiert. Bei einer solchen Bewegung verläuft die Bewegungsachse B in der Querrichtung kreisbogenabschnittförmig. Ein solches Pendellager kann durch ein am freien Ende, z. B. an einer Stirnwand 2b, des Werkzeugschaftes 4a angeordnetes Schwenkgelenk 23 gebildet sein, in dem das Werkzeug 4 am Halter 1, vorzugsweise lösbar, gelagert ist. Bei dem zugehörigen werzeugseitigen Gelenkteil kann es sich um eine Gelenkkugel 23a handeln, die in einer Kugelaufnahme 23b im Halteschaft schwenkbar gelagert ist. Dabei ermöglicht die Kugelform bezüglich der Längsmittelachse 4c des Werkzeugs 4 eine allseitige quer gerichtete Schwenkbewegung. Zur Erzeugung der elastischen Rückstellkraft 7c und/oder 7d kann z.B. eine den Werkzeugschaft 4a umgebende Wendelfeder 7 angeordnet sein, die starr mit dem Halter 1 bzw. dem Aufnahmeteil 3 verbunden ist. Beim Ausführungsbeispiel gemäß 3 ist kein besonderes Aufnahmeteil für das Werkzeug 4 vorhanden, sondern das Aufnahmeteil ist in den Halteschaft 2 integriert. Ggf. kann die Gelenkkugel 23a als Aufnahmeteil verstanden werden.

Bei den vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen bedarf es beim Entgraten einer Funktionsstellung des Halters 1, in der die Bewegungsrichtungen 9a und/oder 9b oder 9c und/oder 9d quer zur Kante 6 gerichtet sind. Es ist deshalb vorteilhaft, den Halter 1 so auszugestalten, dass das Werkzeug 4 gleichzeitig längs zwei quer zueinander gerichteten Bewegungsachsen A, B jeweils gegen eine elastische Rückstellkraft bewegbar ist. Die Bewegungsachsen A, B sind vorzugsweise rechtwinklig zueinander gerichtet. Dabei ist es im weiteren vorteilhaft, den Halter 1 so auszubilden, dass das Werkzeug 4 längs der einen Bewegungsachse A und/oder längs der anderen Bewegungsachse B federmittenzentriert bewegbar gelagert ist und somit entweder in nur einer Bewegungsrichtung 9a, 9b, 9c, 9d dieser Bewegungsachse A und/oder B oder in beide einander entgegengesetzte Bewegungsrichtungen 9a, 9b, 9c, 9d der Bewegungsachse A und/oder B jeweils gegen eine Rückstellkraft 7a und/oder 7b und/oder 7c und/oder 7d bewegbar ist.

Weitere Ausführungsbeispiele, die die vorbeschriebenen Möglichkeiten erfüllen, sind in den 5 und 6 dargestellt, wobei gleiche oder vergleichbare Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen sind.

Bei diesen Ausführungsbeispielen ist die Lagerung längs der Bewegungsachse A im wesentlichen entsprechend der Lagerung der in 1 und 2 dargestellten Lagerung ausgebildet. Zwecks Vermeidung von Wiederholungen wird deshalb auf diese Lagerung Bezug genommen. Zusätzlich ist das Werkzeug 4 quer zur Bewegungsachse A bewegbar gelagert, wobei diese längs der quer gerichteten Bewegungsachse B verlaufenden Bewegungsrichtungen 9c, 9d bezüglich der Bewegungsachse A nach einer Seite oder federmittenzentriert nach zwei einander gegenüberliegenden Seiten oder federmittenzentriert nach allen Seiten gerichtet sein kann. Die zuletzt genannte Ausgestaltung ist bei den Ausführungsbeispielen nach 5 und 6 realisiert, wobei die die Querbewegung ermöglichende Lagerung gemäß dem Ausführungsbeispiel nach 3 oder den Ausführungsbeispielen nach 5 oder 6 ausgebildet sein kann.

Beim Ausführungsbeispiel nach 5 besteht das Aufnahmeteil 3 aus bezüglich der Bewegungsachse A zwei quer geteilten Aufnahmeteilabschnitten 3a1, 3a2, die in der Querführung 22 quer relativ zueinander bewegbar geführt sind. Bei dieser Ausgestaltung überragt das Aufnahmeteil 3 den Halteschaft 2 axial nach vorne, wobei das Aufnahmeteil 3 an einer bezüglich dem Halteschaft 2 nach vorne versetzten Stelle in die beiden Aufnahmeteilabschnitte 3a1, 3a2 quer geteilt ist. Die Querführung 22 ist z. B. als Schwenk- bzw. Kipplager 23 ausgebildet, so dass der das Werkzeug 4 aufnehmende Aufnahmeteilabschnitt 3a2 um eine quer zur Bewegungsachse A gerichtete Schwenk- bzw. Kippachse schwenkbar ist. Das zugehörige Gelenkteil ist auch hier durch eine Gelenkkugel 23a gebildet, die ein Schwenken bezüglich der Bewegungsachse A nach einer Seite oder zwei einander gegenüberliegenden Seiten oder nach allen Seiten ermöglicht und zwar aus einer federzentrierten Mittenstellung heraus.

Beim Ausführungsbeispiel nach 5 weist der Aufnahmeteilabschnitt 3a1 an seinem vorderen, der Querführung 22 zugewandten Ende einen Flansch 3b auf, dem ein Flansch 3c des Aufnahmeteilabschnitts 3a2 mit Bewegungsspiel gegenüberliegt, wobei dazwischen das Schwenklager 23 vorzugsweise mit der Gelenkkugel 23a angeordnet ist, die jeweils in Kugelaufnahmen 23b an beiden Flanschen 3b, 3c sitzt.

Zur federmittenzentrierten Lagerung sind mehrere um die Bewegungsachse A verteilt angeordnete Rückstellfedern 7 vorgesehen, die z.B. durch Druck-Wendelfedern gebildet sein können, jeweils in einer Ausnehmung z. B. im Flansch 3c sitzen und bezüglich der Bewegungsachse A im Wesentlichen achsparallel am Flansch 3c angreifen.

Der Flansch 3c ist vorzugsweise in einem Gehäuse 25 mit einem Hohlraum 26 bewegbar angeordnet, das sich vor dem Halteschaft 2 befindet. Das Gehäuse 25 ist an seiner dem Halteschaft 2 zugewandten Seite durch den Flansch 3b und an der gegenüberliegenden Seite durch eine Kappe 27 gebildet, die den Flansch 3c in einem Abstand zum Flansch 3b übergreift und dadurch den Hohlraum 26 bildet, sowie den Flansch 2b wenigstens teilweise überprüft. Die Kappe 27 ist starr mit dem Flansch 3b verschraubt. Hierzu können mehrere um die Bewegungsachse A verteilt angeordnete Schrauben 28 vorgesehen sein, die zwischen den Flanschen 3b, 3c angeordnete Distanzhülsen 29 sowie die Flansche 3b, 3c in Löchern durchfassen und in ein Gewindeloch z. B. im Flansch 3b eingeschraubt sind. Es sind wenigsten drei Stück achsenparallel gegen den Flansch 3b wirksame Rückstellfedern 7 vorhanden. Die Distanzhülsen 29 sind im Bereich des Flansches 3c angeordnet, wobei letzterer jeweils ein Aufnahmeloch 31 zur Aufnahme der zugehörigen Distanzhülse 29 mit Bewegungsspiel aufweist. Durch diese Ausgestaltung ist es möglich, die Schrauben 28 im Bereich des Flansches 3c anzuordnen, was zu einer kleinen und kompakten Konstruktion führt.

Beim Ausführungsbeispiel nach 6, bei dem gleiche oder vergleichbare Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen sind, ist das Aufnahmeteil 3 ebenfalls quer zur Bewegungsachse A in einem Schwenklager 23 schwenkbar gelagert. Jedoch ist das Aufnahmeteil 3 im Bereich des Schwenklagers 23 nicht quer geteilt, sondern einstückig ausgebildet, wobei das Schwenklager 23 im Bereich des Halteschaftes 2 angeordnet ist. Dabei ist das Schwenklager 23 zum einen durch die Innenmantelfläche 2b der Hülse 2a und zum anderen durch einen im Querschnitt kreisrunden Ringansatz 3d gebildet, der auf dem Aufnahmeteil 3 vorzugsweise einteilig ausgebildet ist. Im nach vorne zur Werkzeugaufnahme 5 gerichteten Bereich des Halteschaftes 2 ist zwischen diesem und dem Aufnahmeteil 3 ein Ringabstand 35 vorhanden, der so groß ist, dass das Aufnahmeteil 3 allseitig um die Bewegungslänge L quer schwenkbar ist, wie es in 6 andeutungsweise dargestellt ist.

Um im Schwenklager 23 die Radialführung zu verbessern, ist die Mantelfläche des Ringansatzes 3d vorzugsweise eine sphärische bzw. kugelabschnittförmige Fläche, die in jeder Schwenkstellung mit einem geringen Bewegungsspiel an der hohlzylindrischen Innenmantelfläche 2b gleitbar anliegt.

Auch bei diesem Ausführungsbeispiel sind drei oder mehrere, die vorzugsweise allseitig wirksame Rückstellkraft 7c, 7d erzeugende Federn 7, insbesondere Druck-Wendelfedern, um das Aufnahmeteil 3 herum verteilt angeordnet. Jedoch ist die Wirkrichtung der Federn 7 radial, und deshalb sind auch diese Federn radial angeordnet. Zur Aufnahme der Federn 7 ist vorzugsweise ein Gehäuse 25 vorgesehen, das am vorderen Ende der Hülse 2aangeordnet, insbesondere einteilig angeformt und mit einer rückseitigen Flanschwand 25a und einer Umfangswand 25b ausgebildet ist, die mit einem vorderseitig angesetzten und vorzugsweise durch Schrauben 36 befestigten Deckel 25c einen das Aufnahmeteil 3 umgebenden ringförmigen Gehäuse-Hohlraum 25c begrenzen. Im Hohlraum 36 ist zwischen der Flanschwand 25a und dem Deckel 25c eine Radialführung 37 gebildet, in der ein das Aufnahmeteil 3 umgebender Druckring 38 allseitig radial bewegbar gelagert ist, zwischen dem und der Umfangswand 25b die Federn 7 eingespannt sind. Die Federn 7 können mit ihren inneren Enden in einem Federaufnahmeloch 38a in der Mantelfläche des Druckrings 38 und mit ihren äußeren Enden auf einem Lagerzapfen 39 sitzen, der z. B. in einem radialen Aufnahmeloch 25e sitzt und durch einen Sicherungsring darin gehalten ist.

Zwischen dem Druckring 38 und dem Aufnahmeteil 3 ist ein Schwenklager 41 ausgebildet, das durch einen vorzugsweise auf dem Aufnahmeteil 3 angeordneten zweiten Ringansatz 42 angeordnet ist und im Schnitt längs der Bewegungsachse A vorzugsweise eine sphärische oder kugelabschnittförmige Mantelfläche aufweist, mit der er mit geringem Bewegungsspiel in der hohlzylindrischen Innenmantelfläche des Druckrings 38 in jeder Schwenkstellung gleitbar anliegt.

Die auf dem Umfang verteilt angeordneten Schrauben 36 sind vorzugsweise von vorne eingeschraubt, wobei sie den Deckel 25c in Durchgangslöchern durchfassen und die Umfangswand 25b in Gewindelöchern einfassen.

Das Gehäuse 25 befindet sich in einer bezüglich dem Halteschaft 2 axial nach vorne versetzten Stellung.

Wie 5 und 6 zeigt, kann eine Arretierung des Bolzen 13 durch eine vom hinteren Ende her in das Aufnahmeteil 3 eingeschraubte Arretierschraube 43 gebildet sein, die kraftschlüssig oder formschlüssig durch Eingriff den Bolzen 13 gegen eine Verschiebung in seine Längsrichtung sichert.

Im Rahmen der Erfindung ist es nicht unbedingt erforderlich, dass das Werkzeug 4 bzw. das Aufnahmeteil 3 jeweils in beide Achsrichtungen 9a, 9b; 9c, 9d der Bewegungsachsen A, B bewegbar sind. Für eine hinreichende Funktion kann das Werkzeug 4 bzw. das Aufnahmeteil 3 auch nur jeweils in einer Richtung 9a bzw. 9b; 9c bzw. 9d der Bewegungsachse A, B jeweils gegen eine Rückstellkraft 7a bzw. 7b; 7c bzw. 7d bewegbar gelagert sein. Auch bei einer solchen Bewegungslagerung weicht das Werkzeug 4 bzw. das Aufnahmeteil 3 bei einem hinreichenden Schnittdruck gegen die jeweilige Rückstellkraft 7a bzw. 7b; 7c bzw. 7d elastisch aus, wobei es mit der sich dabei ergebenden Federkraft an der zu entgratenden Kante 6 anliegt.

Im Rahmen der Erfindung reicht es im Weiteren aus, wenn die Bewegbarkeit des Werkzeugs 4 bzw. des Aufnahmeteils 3 bezüglich der Bewegungsachse A quer nur nach einer Seite hin gewährleistet ist. In einem solchen Fall ist es allerdings erforderlich, dass der Halter 1 immer im Bereich dieser Seite gegen die zu entgratende Kante 6 geführt wird, was bei einer Halterung in einer Maschine kein Problem ist. Bei einer Bewegbarkeit in einander dimetral gegenüberliegende Querrichtungen kann der Halter 1 wahlweise in der Position dieser beiden Querrichtungen gegen die Kante 6 geführt werden. Bei einer Bewegbarkeit in alle Querrichtungen, wie es bei den Ausführungsbeispielen gemäß 3 sowie 5 und 6 der Fall ist, kann der Halter 1 allseitig gegen die zu entgratende Kante 6 bewegt werden.

Die Verbindungsvorrichtung 5 ist bei allen Ausführungsbeispielen durch ein vorzugsweise zylindrisches Aufnahmeloch 5a im Aufnahmeteil 3 bzw. Aufnahmeteilabschnitt 3a2 ausgebildet, in das der Werkzeugschaft 4a einsteckbar und durch ein Arretierelement 5b aretierbar ist, das z.B. durch eine in die Wandung des Aufnahmelochs 5a eingeschraubte Gewindeschraube gebildet sein kann, die vorzugsweise in eine Arretierausnehmung am Umfang des Werkzeugschaftes 4a einfasst.

Das Aufnahmeloch 5a und die Verbindungsvorrichtung 5 sind bei den Ausführungsbeispielen gemäß 5 und 6 in einem vom Aufnahmeteil 3 bzw. Aufnahmeteilabschnitt 3a2 zentral vorstehenden Zapfen 3d angeordnet, der die Kappe 27 bzw. den Deckel 25d in einem Durchführungsloch 27a durchfasst.


Anspruch[de]
Halter (1) für ein Entgrat-Werkzeug (4), mit einem Halteschaft (2) und einem Aufnahmeteil (3) für das Werkzeug (4), wobei der Halteschaft (2) und das Aufnahmeteil (3) längs einer ersten Bewegungsachse (B) relativ zueinander gegen eine Rückstellkraft (7a, 7b) bewegbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Halteschaft (2) und das Aufnahmeteil (3) gleichzeitig längs einer zweiten Bewegungsachse (A) relativ zueinander bewegbar sind, die quer zur ersten Bewegungsachse (B) gerichtet ist. Halter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Bewegungsachse (A) sich gerade erstreckt und der Halteschaft (2) eine Führung (8) bildet, in der das Aufnahmeteil (3) längs der zweiten Bewegungsachse (A) hin und her verschiebbar geführt ist. Halter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmeteil (3) bezüglich dem Halteschaft (2) nur in eine Bewegungsrichtung (9a, 9b) der zweiten Bewegungsachse (A) oder in beide Bewegungsrichtungen (9a, 9b) der zweiten Bewegungsachse (A) jeweils gegen eine Rückstellkraft (7a, 7b) bewegbar ist. Halter nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmeteil (3) bezüglich dem Halteschaft (2) quer zur zweiten Bewegungsachse (A) nach einer Seite oder aus einer Mittelstellung nach zwei einander gegenüberliegenden Seiten oder nach allen Seiten und wieder zurück bewegbar ist. Halter nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Bewegungsachse (B) eine um ein Schwenklager (23) gekrümmte Bewegungsachse (B) ist. Halter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwenklager (23) im längs der zweiten Bewegungsachse (A) gerichteten Bereich des Halteschaftes (2) angeordnet ist. Halter nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmeteil (3) koaxial im Halteschaft (2) gelagert ist, an seinem vorderen Ende eine Werkzeugaufnahme (5) für das Werkzeug (4) aufweist und vorzugsweise mit einem die Werkzeugaufnahme (5) aufweisenden Längsabschnitt den Halteschaft (2) nach vorne überragt. Halter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmeteil (3) aus zwei längs der zweiten Bewegungsachse (A) hintereinanderliegend angeordneten Aufnahmeteilabschnitten (3a1, 3a2) besteht und das Schwenklager (23) zwischen den Aufnahmeteilabschnitten (3a1, 3a2) angeordnet ist. Halter nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere Rückstellfedern (7) für das Aufnahmeteil (3) oder den vorderen Aufnahmeteilabschnitt (3a2) bezüglich der zweiten Bewegungsachse (A) seitlich oder um diese verteilt angeordnet sind. Halter nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine Querteilungsfuge zwischen den Aufnahmeteilabschnitten (3a1, 3a2) oder ein Gehäuse (25) für die Rückstellfedern (7) bezüglich dem Halteschaft (2) nach vorne versetzt angeordnet ist bzw. sind. Halter (1) für ein Entgrat-Werkzeug (4), mit einem Halteschaft (2) und einem Aufnahmeteil (3) für das Werkzeug (4), wobei der Halteschaft (2) und das Aufnahmeteil (3) längs einer Bewegungsachse (A) relativ zueinander gegen eine Rückstellkraft (7a, 7b) bewegbar sind, wobei der Halter (1) einen hülsenförmigen Halteschaft (2) aufweist, in dem das Aufnahmeteil (3) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Halteschaft (2) eine längs der Bewegungsachse (A) gerichteten geradlinige Führung (8) für das Aufnahmeteil (3) bildet, in der das Aufnahmeteil (3) gegen die Rückstellkraft (7a, 7b) einer Rückstellfeder (7) hin und her verschiebbar gelagert ist. Halter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmeteil (3) jeweils aus einer federzentrierten Mittelstellung in beide einander entgegengesetzten Bewegungsrichtungen (9a, 9b) der Bewegungsachse (A) gegen die Rückstellkraft (7a, 7b) einer Rückstellfeder (7) bewegbar ist. Halter nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückstellfeder (7) oder die Rückstellfedern (7) jeweils durch eine in einem Ringspalt zwischen dem Halteschaft (2) und dem Aufnahmeteil (3) angeordnete Wendel-Druckfeder gebildet ist bzw. sind. Halter nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückstellfeder (7) oder die Rückstellfedern (7) jeweils gegen einen das Aufnahmeteil (3) durchsetzenden Bolzen (13) wirksam sind. Halter nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Halteschaft (2) und dem Aufnahmeteil (3) eine Drehmitnahmevorrichtung (15) vorgesehen ist, die die relative Bewegung zwischen dem Halteschaft (2) und dem Aufnahmeteil (3) gestattet. Halter nach Anspruch 14 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen (13) an einem oder an beiden Enden jeweils in einer Längsnut (16) im Halteschaft (2) bewegbar geführt ist.






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