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Sicherheitsbeleuchtung für Motorradfahrer - Dokument DE202006017182U1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE202006017182U1 22.02.2007
Titel Sicherheitsbeleuchtung für Motorradfahrer
Anmelder Kappner, Kurt, Dipl.-Ing. (FH), 18059 Rostock, DE
DE-Aktenzeichen 202006017182
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 22.02.2007
Registration date 18.01.2007
Application date from patent application 10.11.2006
IPC-Hauptklasse A42B 3/30(2006.01)A, F, I, 20061110, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B60Q 1/26(2006.01)A, L, I, 20061110, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Neuerung betrifft eine separate mit dem Motorrad gekoppelte Sicherheitsbeleuchtung für Motorradfahrer.

Im Straßenverkehr sind Motorradfahrer durch die relativ begrenzte Signalbeleuchtung am Motorrad für den nachfolgenden Verkehr schwer zu erkennen. Das gilt besonders dann, wenn sie vor einem PKW fahren und das nachfolgende Fahrzeuge durch den vorausfahrenden PKW in der Sicht behindert ist. Besonders die vom Motorradfahrer ausgelösten Warnsignale, wie Brems- und Blinksignale, werden nicht oder nur indirekt wahrgenommen. Dadurch können Auffahrunfälle ausgelöst werden.

Eine Ursache für diese Sichteinschränkung ergibt sich daraus, dass die Lichtsignalanlage am Motorrad als Einzelleuchten ausgebildet sind, die vom nachfolgenden Fahrzeug für den folgenden Verkehrsteilnehmer verdeckt werden. Besonders bei Überholmanövern kann es durch diese Sichteinschränkung zu Kollisionen mit dem Motorradfahrer kommen.

Um diese Gefahr weitestgehend einzuschränken ist beispielsweise eine Motorradjacke bekannt, auf deren Rückenteil funkgesteuerte Diodenleuchten als Blink- und Stoplicht lösbar befestigt sind /1/. Die notwendige Funksteuerung selbst ist in der Jacke integriert. Zugleich ist am Motorrad ein Signalsender angebracht, der die Lichtsignale vom Motorrad zu den entsprechenden Diodenleuchten übermittelt.

Trotz einer verbesserten Signalwirkung ist dieses System sehr aufwendig und wartungsintensiv. So ist jede Lichtquelle mit einer eigenen Energiequellen (Batterien) ausgestattet. Weiterhin ist eine separate Funksteuerung mit Sender und Empfänger erforderlich und eine sichere Funkfernsteuerung.

Bei Mitnahme eines Soziusses müssen die Signalleuchten von der Fahrerjacke auf die Jacke des Jacke des Soziusses umgesetzt werden. Dementsprechend muß diese Jacke mit den notwendigen Halterungen für die Diodenleuchten ausgestattet sein.

Um die Funktion der zusätzlichen Signalmittel durch einen Rucksack nicht zu blockieren, ist das Rückenteil der Jacke selbst als Rucksack gestaltet, in dem auch die Funksteuerung integriert ist. Diese Ausstattung der Jacke ist ebenfalls sehr aufwendig und kostenintensiv. Außerdem kann ein Dritter bei Benutzung des Motorrades diese zusätzliche Sicherheitsbeleuchtung nicht nutzen, es sei denn, der Fahrzeugbesitzer überläßt diesem Fahrer seine Jacke.

Mit der vorliegenden Neuerung soll dieser zusätzliche Aufwand weitestgehend umgangen werden. Es soll eine zusätzliche rückwärts gerichtete Sicherheitsbeleuchtung, bestehend aus Rück- und Bremsleuchte sowie der notwendigen Blinkleuchten für den Richtungswechsel entwickelt werden, die losgelöst vom Motorrad aber direkt mit den jeweiligen Stromleitungen am Motorrad wirkverbunden ist.

Das Problem wird mit den in Anspruch 1 angeführten Merkmalen gelöst.

Nach Anspruch 1 wird vorgeschlagen, die zusätzliche Sicherheitsbeleuchtung, bestehend aus Rück-, Bremsleuchte sowie rechte und linke Blinkleuchte in den Motorradhelm zu integrieren, wobei die Stromversorgung über einen flexiblen lösbaren Kabelanschluß zwischen Motorrad und Motorradhelm erfolgt, in dem die einzelnen Kabelphasen entsprechend ihrer funktionellen Verwendung am Stromnetz des Motorrades angeschlossen sind.

Die Sicherheitsbeleuchtung ist in der Weise ausgeführt, dass auf der Rückseite des Motorradhelmes in der Helmmitte vertikal oder waagerecht die Rückleuchte mit Rückstrahler im Verbund mit der Bremsleuchte angeordnet ist. An den beiden Seiten des Motorradhelmes sind in gleicher Höhe und symmetrisch zur Helmmitte die nach hinten gerichteten Blinkleuchten angeordnet. Zur besseren Erkennung besitzen diese Blinkleuchten seitliche Lichtaustritte. Um eine günstige Luftführung am Helm zu gewährleisten sind die Blinkleuchten in Richtung Helmvisier stromlinienförmig auslaufend im Helm eingepaßt.

Für die Stromzuführung befindet sich vorzugsweise am unteren Rand einer Helmseie der Anschluß für ein flexibles Stromkabel. Entsprechend der Beleuchtungsfunktion ist als Anschluß ein Fünffach-Flachstecker mit den standardisierten Steckkontakten 1, 3, 4, 5/7 und 6 (nachstehend I, III, IV, V/VII u. VI bezeichnet) analog eine 7-fach Steckverbindung für Fahrzeuganhänger vorgesehen.

Eine analoge Steckverbindung oder ein fester Kabelanschluß befindet sich am Motorrad, die/der mit den jeweiligen Stromleitungen für die Rück- und Bremsleuchte sowie der Blinkleuchten fest verbunden ist.

Ausgehend von der gesetzlich vorgeschriebenen Helmpflicht für Motorradfahrer ergibt sich mit dieser Neuerung der positive Effekt, das alle Motorradhelme mit einer standardmäßig ausführbaren sicherheitsfördernden Zusatzbeleuchtung ausgeführt werden können. Diese Sicherheitsbeleuchtung besitzt einen einfachen konstruktiven Aufbau, der weder zusätzliche Steuerelmente oder Energiequellen benötigt oder die Sicherheitsfunktion des Motorradhelmes beeinträchtigt. Die Neuerung erfordert lediglich am Motorrad für die Stromzuleitung einen entsprechenden Anschlußkontakt. Der Anschlußkontakt kann unmittelbar am Armaturenbrett erfolgen.

Zur Unterstützung der Helmtragpflicht kann u. a. der Anschluß für die Bremsleuchte mit dem Zündschloß gekoppelt ausgeführt werden. Das Motorrad kann somit erst dann in Betrieb genommen werden, wenn der Schutzhelm aktiv mit dem Motorrad verbunden ist.

Nachfolgend soll die Neuerung an einem Ausführungsbeispiel nochmals verdeutlicht werden. es zeigen:

1: einen Motorradhelm in der Seitenansicht,

2: die Rückansicht des Motorradhelm nach 1,

3: eine Anordnung der Rück- und Bremsleuchte als Leuchtband,

4: den E-Schaltplan für die Sicherheitsbeleuchtung.

Der Motorradhelm 1 nach 1 zeigt oberhalb des Visiergelenkes 1.1 die stromlinienförmige in den Helm eingepaßte linke Blinkleuchte 3 mit den seitlichen Lichtaustritt 3.1. Auf der Rückseite des Motorradhelms 1 befindet sich in der Helmmitte die senkrecht ausgerichtet kombinierte Rück- und Bremsleuchte 5 und 6. Die Zuleitung des Stromes erfolgt über den am unteren Helmrand angeordneten Fünfach-Flachstecker 2 und dem daran angeschlossenen flexiblen Stromkabel 2.1.

2 zeigt den gleichen Motorradhelm 1 in der Rückansicht. Im oberen Bereich befinden sich an beiden Helmseiten in gleicher Höhe und symetrisch zur Helmmitte die Blinkleuchten 3 und 4. In der Helmmitte ist die kombinierte Rück- und Bremsleuchte 5 und 6 in senkrechter Lage angeordnet.

Auf der linken Helmseite ist nochmals der Fünfach-Flachstecker 2 angedeutet, der zweckmäßiger Weise in den Helmrand eingelassen ist.

In 3 ist als Ausführungsvariante für die kombinierte Rück- und Bremsleuchte 5 und 6 ein horizontal zwischen den Blinkleuchten 3 und 4 angeordnetes Leuchtband dargestellt. Die Rückleuchte 5 befindet sich in der zentralen Mitte des Leuchbandes und wird von der Bremsleuchte 6 beidseitig flankiert.

Die mögliche elektrische Schaltung für die Sicherheitsbeleuchtung am Motorradhelm 1 zeigt 4.

Ausgehend von einer standardisierten siebenfachen (Anhänger-) Steckverbindung 8 (Einzelheit „A") erfolgt die Stromzuleitung vom Motorrad zur Sicherheitsbeleuchtung am Motorradhelm 1 über die Stromkontakte I (Blinkleuchte links), III (Masse), IV (Blinkleuchte rechts), V oder VII (Schluß- bzw. Rückleuchte) und VI (Bremsleuchte) der Steckverbindung 2.

Die Zuleitung für die Bremsleuchte 6 kann zusätzlich, wie im Ausführungsbeispiel ausgeführt, unterbrochen und über die Überbrückungsleitung 9 mit dem Zündschloß 10 des Motorrades verbunden sein.

Mit dieser Schaltvariante kann das Motorrad nur dann gestartet werden, wenn der Motorradhelm am Motorrad angeschlossen ist und letztlich vom Fahrer getragen wird.

Vorstellbar ist auch, dass diese Sicherheitsschaltung erweitert wird, indem die E-Leitung für die Bremsleuchte 6 über einen mit den Helmverschluß gekoppelten Steckkontakt 6.2 geführt wird.


Anspruch[de]
Sicherheitsbeleuchtung für Motorradfahrer die mit dem Motorrad im Wirkverbund steht, gekennzeichnet dadurch, dass die Sicherheitsbeleuchtung, bestehend aus Rück-, Bremsleuchte (5; 6) sowie rechte und linke Blinkleuchte (3, 4), in den Motorradhelm (1) integriert ist, wobei die funktionsabhängige Stromversorgung über einen Kabelanschluß zwischen der E-Anlage des Motorrades und dem Motorradhelm (1) erfolgt, in dem die jeweiligen Kabelphasen entsprechend ihrer funktionellen Verwendung am Kabelnetz des Motorrades angeschlossen sind. Sicherheitsbeleuchtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass auf der Rückseite des Motorradhelmes (1) in der Helmmitte vertikal oder waagerecht die Rückleuchte (5) im Verbund mit der Bremsleuchte (6) angeordnet ist. Sicherheitsbeleuchtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass an den Seiten des Motorradhelmes in gleicher Höhe und symmetrisch zur Helmmitte nach hinten gerichtete Blinkleuchten (3, 4) angeordnet sind. Sicherheitsbeleuchtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet dadurch, dass Blinkleuchten (3 und 4) seitliche Lichtaustritte (3.1) aufweisen. Sicherheitsbeleuchtung nach Anspruch 1, 3 und 4, gekennzeichnet dadurch, dass die Blinkleuchten (3 und 4) in Richtung Helmvisier (1.1) stromlinienförmig auslaufend in den Motorradhelm (1) eingepaßt sind. Sicherheitsbeleuchtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass vorzugsweise am unterem Rand einer Helmseite der Anschluß für ein Stromkabel (2.1) angeordnet ist. Sicherheitsbeleuchtung nach Anspruch 1 und 6, gekennzeichnet dadurch, dass der Anschluß als ein Fünffach-Flachstecker (2) mit den standardisierten Steckkontakten I, III, IV, V/VII und VI analog einer 7-fach Steckverbindung (8) ausgestattet ist. Sicherheitsbeleuchtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass der Anschluß für die Bremsleuchte (5) fahrzeugseitig unterbrochen ist und über eine Überbrückungsleitung 9 mit dem Zündschloß 10 des Motorrades wirkverbunden ist. Sicherheitsbeleuchtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass die E-Leitung für die Bremsleuchte (5) im Motorradhelm (1) direkt zur Bremsleuchte (5) oder über einen mit dem Helmverschluß gekoppelten Steckkontakt 6.2 geführt wird.






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