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Dokumentenidentifikation DE60211241T2 22.02.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001245211
Titel Zusammengesetzte Damenbinde
Anmelder McNeil-PPC, Inc., Skillman, N.J., US
Erfinder Glasgow, Tara, New Hope, PA 18938, US;
Rose, Kendra S., Chicago, IL 60614, US;
Mancuso, Michele, Sommerville, NJ 08876, US
Vertreter BOEHMERT & BOEHMERT, 28209 Bremen
DE-Aktenzeichen 60211241
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT, NL
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 22.03.2002
EP-Aktenzeichen 020067161
EP-Offenlegungsdatum 02.10.2002
EP date of grant 10.05.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.02.2007
IPC-Hauptklasse A61F 13/534(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse A61F 13/15(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
GEBIET DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung betrifft Verbund-Damenbinden, die so gestaltet und ausgelegt sind, daß sie in einem Zwickelbereich der Unterwäsche einer Trägerin getragen werden und Menstruationsflüssigkeit und andere vaginale Ausscheidungen aufnehmen und halten.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Wegwerfbare Damenbinden weisen im allgemeinen ein absorbierendes Element auf, das zwischen einer flüssigkeitsdurchlässigen, dem Körper zugewandten Oberlage (oftmals als eine Deckschicht bezeichnet) und eine zur Wäsche weisende flüssigkeitsundurchlässige Schutzunterlage (oftmals als eine Barrierenschicht bezeichnet) gelegt ist. Das absorbierende Element ist in der Lage, Flüssigkeiten, so wie Menstruationsflüssigkeiten und andere vaginale flüssige Ausscheidungen, aufzunehmen und zu halten. Die dem Körper zugewandte Oberlagenschicht ist dazu gedacht, ein komfortables und trockenes Gefühl zu geben, wenn sie in Kontakt mit dem Körper einer Benutzerin ist, wobei ein freier Durchlaß von Fluid durch diese in das absorbierende Element erlaubt wird. Die Schutzunterlageschicht ist dazu gedacht, die absorbierten Fluide innerhalb der Damenbinde zu halten und daher zu verhindern, daß die absorbierten Flüssigkeiten die Wäsche der Nutzerin verschmutzen. Wegwerfbare Damenbinden sind im allgemeinen mit einer klebenden Befestigungseinrichtung zum Sichern des Artikels an einem Zwickelbereich der Unterwäsche der Nutzerin versehen. Damenbinden können auch mit flexiblen Seitenklappen entlang den Längsseiten des zentralen absorbierenden Elementes versehen sein, die dazu ausgelegt sind, über die Kanten eines Zwickelbereiches der Unterwäsche der Nutzerin gefaltet zu werden.

Wegwerfbare absorbierende Hygieneprodukte kommen im allgemeinen in einer von drei grundlegenden Konfigurationen, basierend auf ihrem beabsichtigten Einsatz. Eine erste Produktkonfiguration, die für starken Menstruationsfluß gedacht ist, ist mit einem relativ dicken zentralen absorbierenden Element mit einer relativ hohen Absorptionskapazität aufgebaut. Eine zweite Produktkonfiguration, die für Nicht-Menstruationsfluß gedacht ist, hat eine dünne flexible Struktur und wird üblicherweise als eine Slipeinlage bezeichnet. Ein dritter Typ der Produktkonfiguration, die auch für starken Menstruationsfluß gedacht ist, hat eine dünne, flexible Struktur und eine relativ hohe Absorptionskapazität. Im allgemeinen wird die relativ hohe Absorptionskapazität erreicht, indem ein dünnes absorbierendes Element mit superabsorbierenden Teilchen versehen wird. Diese Damenbinden werden üblicherweise als ultradünne Damenbinden bezeichnet.

Eine weitere Klasse von Damenbinden ist in jüngster Zeit entwickelt worden, welche mehrere dieser Konzepte in einer einzigen Verbund-Damenbinde kombiniert. Eine Verbund-Damenbinde hat ein primäres Menstruationskissen und einen sekundären Unterwäscheschutz, die miteinander verbunden sind. Verbund-Damenbinden dieser Ausgestaltung sind im US-Patent Nr. 4 425 130 an Des Marais und in der Statutory Invention Registration H1614 an Mayer u.a. offenbart worden. Gemäß diesen Referenzen ist das primäre Menstruationskissen dazu gedacht, den Hauptteil der Körperfluide zu absorbieren, die von der Benutzerin abgegeben werden, während der Unterwäscheschutz dazu gedacht ist, die Wäsche der Nutzerin vor dem Verschmutzen zu schützen. Bei der Verwendung befindet sich das primäre Menstruationskissen nahe dem Zwickelbereich der Nutzerin, während der Unterwäscheschutz der Unterwäsche der Nutzerin zugewiesen bleibt. Das primäre Menstruationskissen kann so aufgebaut sein, daß es eine geringe Breite hat, so daß das Kissen wenigstens teilweise innerhalb der äußeren Geschlechtsteile liegt oder kann als Alternative breiter sein als der Abstand zwischen den großen Schamlippen. Wenn das primäre Menstruationskissen schmaler ausgebildet wird, damit es an den Körper angepaßt ist, bleibt das sekundäre Menstruationskissen bevorzugt ausreichend breit genug, um eine stabile Befestigung an der Unterwäsche der Trägerin zur Verfügung zu stellen und in ausreichender Weise die Unterwäsche abzudecken und sie vor Verschmutzung zu schützen. Bei jeder Ausgestaltung ist das primäre Menstruationskissen im allgemeinen so ausgelegt, daß es seitlich zusammendrückbar und mit relativ geringen Kräften anpaßbar ist. Somit drücken bei der Verwendung die Kräfte, die von dem weichen Gewebe der weiblichen äußeren Genitalien ausgeübt werden, das primäre Menstruationskissen derart zusammen, daß ein Teil des primären Menstruationskissen wenigstens teilweise innerhalb der äußeren weiblichen Genitalien liegen kann. Da es bei relativ geringen Kräften anpaßbar ist, bleibt das primäre absorbierende Element während des Einsatzes komfortabel. Zusätzlich zeigt das primäre Menstruationskissen bevorzugt eine federnde Rückstellkraft, um zu ermöglichen, daß sich das Kissen an den Körper anpaßt, wenn die Grenzfläche zwischen Kissen und Körper Formänderungen ausgesetzt ist.

In der EP 0 956 843 A1 ist eine Damenbinde mit einem ersten Element und einem zweiten Element, das auf das erste Element gebracht ist, offenbart. Das erste Element weist eine flüssigkeitsdurchlässige Oberlage auf, eine flüssigkeitsundurchlässige Rücklage und einen ersten Flüssigkeit absorbierenden Kern, der zwischen der Oberlage und der Rücklage angeordnet ist. Teile der Oberlage und der Rücklage erstrecken sich nach außen über eine Umfangskante des ersten Kerns und sind aufeinandergelegt und miteinander mittels eines geeigneten Klebmittels oder einer Heißsiegeltechnik verbunden. Das zweite Element weist flüssigkeitsdurchlässige und elastische Lagen und einen zweiten flüssigkeitsabsorbierenden Kern auf, der zwischen diesen beiden Lagen angeordnet ist. Teile dieser flüssigkeitsdurchlässigen und elastischen Lagen erstrecken sich nach außen über eine Umfangskante des zweiten Kerns hinaus und sind aufeinandergelegt und miteinander mittels eines geeigneten Klebmittels oder Heißsiegeltechnik verbunden. Das erste Element und das zweite Element haben in Längsrichtung gegenüberliegende Endbereiche und querliegende gegenüberstehende Seitenkantenbereiche. Die querliegenden gegenüberstehenden Seitenkantenbereiche erstrecken sich in Längsrichtung entlang querliegender gegeüberstehender Seitenkantenbereiche eines Zwickelbereichs der Unterwäsche. Der längsliegende gegenüberstehende Endbereich des zweiten Elementes ist mit einer oberen Fläche der Oberlage des ersten Elementes über seine Bereiche, die sich nach außen über eine Umfangskante des ersten Kerns hinaus erstrecken, verbunden. Wenn das zweite Element unter Längsspannung gebracht wird, werden seine längsliegenden gegenüberstehenden Endbereich mit längsliegenden gegenüberstehenden Endbereichen des ersten Elementes verbunden, so daß das zweite Element bewirkt, daß das erste Element in Längsrichtung nach unten gekrümmt wird, wenn sich das zweite Element elastisch zusammenzieht. Bei den Damenbinden der EP 0 956 843 A1 soll das Auslaufen von Körperausscheidungen aufgrund von Fehllagen der Binde ausgeschaltet werden.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Verbund-Damenbinde zur Verfügung zu stellen, die eine verbesserte Anpassung an den Körper einer Trägerin bietet.

Gemäß der vorliegenden Erfindung ist eine Verbund-Damenbinde zur Verfügung gestellt worden, die in der Lage ist, sich dynamisch einer Trägerin beim Einsatz anzupassen, mit einem obersten primären absorbierenden Element und einem untersten sekundären absorbierenden Element, die miteinander verbunden sind, um eine einheitliche Struktur zu bilden. Das primäre absorbierende Element umfaßt einen absorbierenden Kern und eine fluiddurchlässige Oberlage, die über den absorbierenden Kern gelegt ist und ein erstes Querende und ein gegenüberliegendes zweites Querende und eine erste Längsseite und eine gegenüberliegende zweite Längsseite, die zwischen sich eine Breite definieren, hat. Das sekundäre absorbierende Element umfaßt eine flüssigkeitsdurchlässige Oberlage und eine flüssigkeitsundurchlässige Barrierenlage, die mit wenigstens einem Teil der Oberlage verbunden sind, und hat ein erstes Querende und ein gegenüberliegendes zweites Querende und eine erste Längsseite und eine gegenüberliegende zweite Längsseite, die zwischen sich eine Breite definieren. Wenigstens ein Teil des primären absorbierenden Elementes entlang oder benachbart seinem ersten Querende ist mit wenigstens einem Teil des sekundären absorbierenden Elementes entlang oder benachbart seinem ersten Querende an einer ersten Vereinigungseinrichtung verbunden und wenigstens ein Teil des primären absorbierenden Elementes entlang oder benachbart seinem zweiten Querende ist mit wenigstens einem Teil des sekundären absorbierenden Elementes entlang oder benachbart seinem zweiten Querende bei einer zweiten Vereinigungseinrichtung verbunden. Das primäre absorbierende Element hat einen mittleren Teil zwischen der ersten und zweiten Vereinigungseinrichtung und das zweite absorbierende Element hat einen mittleren Bereich zwischen der ersten und zweiten Vereinigungseinrichtung, wobei der mittlere Teil und der mittlere Bereich nicht aneinander befestigt sind und eine jeweilige Länge haben, die von der ersten Vereinigungseinrichtung zu der zweiten Vereinigungseinrichtung gemessen wird. Der mittlere Teil des primären absorbierenden Elementes hat eine Länge, die geringer ist als die Länge des mittleren Bereiches des sekundären absorbierenden Elementes. Somit ist die Länge des mittleren Bereiches des sekundären absorbierenden Elementes vorgekürzt, und wenigstens ein Teil des mittleren Teils des primären absorbierenden Elementes ist von dem mittleren Bereich des sekundären absorbierenden Elementes beabstandet, um eine dynamische Anpassung bei der Trägerin zur Verfügung zu stellen.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Obwohl die Beschreibung mit Ansprüchen schließt, die insbesondere auf die vorliegende Erfindung weisen und diese genau beanspruchen, wird vermutet, daß die vorliegende Erfindung besser aus der folgenden Beschreibung in Zusammenhang mit den folgenden Zeichnungen verstanden wird, in denen gleiche Bezugszeichen identische Elemente identifizieren und bei denen:

1 eine Draufsicht auf eine Ausführungsform der Verbund-Damenbinde ist, die nicht der vorliegenden Erfindung entspricht.

2 ist eine Seitenaufrißansicht der Verbund-Damenbinde, die in 1 gezeigt ist, wenn man entlang der Schnittlinie 2-2 der 1 sieht.

3 ist eine Seitenaufrißansicht der Verbund-Damenbinde, die in 1 gezeigt ist, wenn man entlang der Schnittlinie 3-3 der 1 sieht.

4 ist eine Seitenaufrißansicht einer weiteren Ausführungsform der Verbund-Damenbinde, die nicht der Erfindung entspricht.

5 ist eine Seitenaufrißansicht einer weiteren Ausführungsform der Verbund-Damenbinde, die nicht der Erfindung entspricht.

6 ist eine Seitenaufrißansicht der Verbund-Damenbinde, die in 5 gezeigt ist, wenn man entlang der Schnittlinie 6-6 der 5 sieht.

7 ist eine Seitenaufrißansicht eines Querendbereiches einer Ausführungsform einer Verbund-Damenbinde der vorliegenden Erfindung.

8 ist eine Seitenaufrißansicht einer weiteren Ausführungsform einer Verbund-Damenbinde, die nicht der vorliegenden Erfindung entspricht.

9 ist eine Seitenaufrißansicht einer weiteren Ausführungsform einer Verbund-Damenbinde, die nicht der vorliegenden Erfindung entspricht.

10 ist eine Seitenaufrißansicht der Verbund-Damenbinde, die in 9 gezeigt ist, in einer Einsatzposition.

11 ist eine Draufsicht einer weiteren Ausführungsform einer Verbund-Damenbinde der vorliegenden Erfindung.

12 ist eine Draufsicht einer weiteren Ausführungsform einer Verbund-Damenbinde der vorliegenden Erfindung.

GENAUE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung ist auf eine Verbund-Damenbinde gerichtet, die so ausgelegt ist, daß sie sich im Einsatz dynamisch an eine Trägerin anpaßt, um eine verbesserte Körperanpassung zur Verfügung zu stellen und somit es der Binde besser zu ermöglichen, Körperfluide zu absorbieren und Wäsche einer Benutzerin davor zu schützen, verschmutzt zu werden. Der Ausdruck „Damenbinde", wie er hierin benutzt wird, bezieht sich auf wegwerfbare absorbierende Gegenstände, so wie Slipeinlagen, Damenbinden, Erwachsenen-Inkontinenzeinlagen und dergleichen, die von Frauen in einem Zwickelbereich einer Unterwäsche angrenzend an den Scheidenbereich getragen werden, und die dazu gedacht sind, die verschiedenen flüssigen Ausscheidungen zu absorbieren und zu halten, die aus dem Körper ausgegeben werden (z.B. Blut, Menstruationsflüssigkeit und Urin). Wie hierin benutzt, bezieht sich der Ausdruck „zur Schamgegend gehörend" auf die von außen sichtbaren weiblichen Genitalien und ist auf die großen Schamlippen, die kleinen Schamlippen, die Klitoris und den Vorhof beschränkt. Der Ausdruck „Verbund-Damenbinde", wie er hierin benutzt wird, bezieht sich auf eine Damenbinde, die aus einem primären absorbierenden Element und einem sekundären absorbierenden Element aufgebaut ist, die getrennte Bestandteile sind, welche miteinander verbunden werden, um eine einheitliche Struktur zu bilden. Das primäre absorbierende Element ist so ausgelegt, daß es in Kontakt mit dem Körper der Benutzerin ist und ist dazu gedacht, den Großteil der Körperfluide zu absorbieren, die von der Benutzerin abgegeben werden. Das sekundäre absorbierende Element ist dazu ausgelegt, die Unterwäsche der Benutzerin vor dem Verschmutzen durch absorbierte Fluide zu schützen, die aus dem primären absorbierenden Element ausgestoßen werden können oder die unabsichtlich das primäre absorbierende Element umlaufen.

Die Verbund-Damenbinde hat eine Längsmittellinie und eine Quermittellinie. Der Ausdruck „längs", wie er hierin benutz wird, bezieht sich auf eine Linie, Achse oder Richtung, die in der Ebene der Verbund-Damenbinde liegt, die im allgemeinen parallel zu einer vertikalen Ebene ist, welche eine stehende Trägerin in eine linke und rechte Körperhälfte teilt, wenn die Verbund-Damenbinde getragen wird. Der Ausdruck „seitlich", wie er hierin verwendet wird, bezieht sich auf eine Linie, Achse oder Richtung, die innerhalb der Ebene der Verbund-Damenbinde liegt, die im allgemeinen senkrecht zu der Längsrichtung ist. Die Verbund-Damenbinde hat eine obere, dem Körper zugewandte Fläche und eine untere, der Unterwäsche zugewandte Fläche. Das primäre und sekundäre absorbierende Element haben jedes jeweilige Längsmittellinien, Quermittellinien, erste und zweite gegenüberstehende Querenden, dem Körper zugewandte Fläche und der Wäsche zugewandte Flächen.

Es wird Bezug nun auf die Figuren genommen, in denen gleiche Bezugszeichen identische Elemente identifizieren, und insbesondere auf die 1 bis 3, die eine Damenbinde 10 veranschaulichen, welche ein primäres absorbierendes Element 20 und ein sekundäres absorbierendes Element 30 aufweist, die jede jeweilige gegenüberstehende Querenden haben. Die Verbund-Damenbinde wird gebildet, indem wenigstens ein Teil des primären absorbierenden Elementes 20 entlang oder benachbart seinem ersten Querende 26 an einen Teil des sekundären absorbierenden Elementes 30 entlang oder benachbart wenigstens einem Teil seines ersten Endbereiches 36 mit einer ersten Vereinigungseinrichtung 15 befestigt wird und wenigstens ein Teil des primären absorbierenden Elementes 20 entlang oder benachbart seinem zweiten Querende 27 an wenigstens einem Teil des sekundären absorbierenden Elementes 30 entlang oder benachbart seinem zweiten Endbereich 37 mit einer zweiten Vereinigungseinrichtung 15' befestigt wird. Die erste und zweite Vereinigungseinrichtung 15, 15' befinden sich lediglich in den jeweiligen Querendbereichen der Binde und erstrecken sich somit nicht über die gesamte Länge der Verbund-Damenbinde 10. Somit verbleiben ein mittlerer Bereich 39 des sekundären absorbierenden Elemente 30 und ein Mittelbereich 18 des primären absorbierenden Elementes aneinander unbefestigt.

Es wird als ein wichtiges Merkmal der vorliegenden Erfindung betrachtet, daß der unbefestigte Mittelteil 18 des primären absorbierenden Elementes 20 eine Länge hat, die geringer ist als die Länge des unbefestigten Mittelbereiches 39 des sekundären absorbierenden Elemente 30. Die Länge des Mittelbereiches 18 wird von der ersten Vereinigungseinrichtung 15 zu der gegenüberliegenden zweiten Vereinigungseinrichtung 15' gemessen. In ähnlicher Weise wird die Länge des Mittelbereiches 39 des sekundären absorbierenden Elemente 30 von der ersten Vereinigungseinrichtung 15 zu der gegenüberliegenden zweiten Vereinigungseinrichtung 15' gemessen. Da das primäre absorbierende Elemente 20 an dem sekundären absorbierenden Element 30 an der ersten und zweiten Vereinigungseinrichtung 15, 15' befestigt ist, bewirkt es, daß die Länge des mittleren Bereiches 39 des sekundären absorbierenden Elementes 30 vorverkürzt wird. Wie hierin benutzt, bezieht sich die Ausdrucksweise „vorverkürzt" auf eine Abnahme in der linearen Länge des sekundären absorbierenden Elementes relativ zu seiner ursprünglichen linearen Länge (d.h. seiner Länge vor seiner Befestigung an dem primären absorbierenden Element), aufgrund der Krümmung, die von dem primären absorbierenden Element aufgegeben wird. Das heißt, nach der Befestigung des primären absorbierenden Elementes 20 an dem sekundären absorbierenden Element 30 wird die Form des sekundären absorbierenden Elementes leicht weg von dem primären absorbierenden Element gebogen oder gekrümmt. Die gebogene Konfiguration, die auf das sekundäre absorbierende Element von dem primären absorbierenden Element aufgegeben wird, erzeugt auch einen Spalt 17 in z-Richtung zwischen den Ebenen, die durch das primäre absorbierende Element und das sekundäre absorbierende Element definiert sind. Somit ist wenigstens ein Teil des mittleren Teils 18 des primären absorbierenden Elementes 20 vertikal von dem mittleren Bereich 39 des sekundären absorbierenden Elementes 30 beabstandet. Das Steuern der relativen Längendifferenz jeweils von mittlerem Teil 18 und mittlerem Bereich 39 der absorbierenden Elemente wird die Größe des Spaltes 17 steuern. Der Spalt 17 liegt im allgemeinen zwischen 1 mm und 40 mm und ist bevorzugt zwischen 2 mm und 30 mm und am bevorzugtesten zwischen 3 mm und 20 mm. Im allgemeinen hat der mittlere Teil 18 des primären absorbierenden Elementes eine Länge, die zwischen 10% bis ungefähr 98% der Länge des mittleren Bereiches 39 des sekundären absorbierenden Elementes liegt. Die Länge des mittleren Teiles 18 des primären absorbierenden Elementes ist bevorzugt geringer als 98% der Länge des mittleren Bereiches 39 des sekundären absorbierenden Elementes, weiter bevorzugt zwischen 95% bis ungefähr 50% und am bevorzugtesten zwischen 95% und 75% der Länge des mittleren Bereiches 39 des sekundären absorbierenden Elementes 30.

Da der mittlere Bereich 39 und der mittlere Teil 18 der Verbund-Damenbinde nicht miteinander befestigt sind, ist der mittlere Teil 18 des primären absorbierenden Elementes 20 in der Lage, sich unabhängig von dem mittleren Bereich 39 des sekundären absorbierenden Elementes 30 zu bewegen. Die Länge des unbefestigten mittleren Teiles 18 zwischen den Vereinigungseinrichtungen steuert im allgemeinen die Größe der Bewegung des primären absorbierenden Elementes relativ zu dem sekundären absorbierenden Element. Wenn somit mehr oder weniger Bewegung gewünscht ist, kann die Länge des unbefestigten mittleren Teiles 18 dementsprechend angepaßt werden. Die Länge des unbefestigten mittleren Teiles 18 wird sich im allgemeinen von ungefähr 99% bis ungefähr 25% der Länge des primären absorbierenden Elementes erstrecken und ist bevorzugt von ungefähr 95% bis ungefähr 50% der Länge des primären absorbierenden Elementes. Somit wird die kombinierte Länge jeder der jeweiligen Vereinigungseinrichtungen 15, 15' sich im allgemeinen von ungefähr 1% bis ungefähr 75% der Länge des primären absorbierenden Elementes erstrecken. Bevorzugt erstrecken sich die Vereinigungseinrichtungen von ungefähr 3% bis ungefähr 50% weiter bevorzugt von ungefähr 5% bis ungefähr 30% der Länge des primären absorbierenden Elementes. Die Länge jeder jeweiligen Vereinigungseinrichtung 15, 15' in jedem Ende der Verbund-Damenbinde kann dieselbe oder eine unterschiedliche sein. Die Querenden des primären absorbierenden Elementes sind so gezeigt, daß sie im wesentlichen gleich mit den Querenden des sekundären absorbierenden Elementes entlang der Vereinigungseinrichtung 15 enden und damit verbunden sind. Eines oder beide Querenden 26, 27 jedoch des primären absorbierenden Elementes können sich über das jeweilige erste und zweite Ende 36, 37 des sekundären absorbierenden Elementes 30 erstrecken oder nach innen angebunden sein (wie in 16 veranschaulicht), vorausgesetzt natürlich, daß der zentrale Bereich 39 unbefestigt bleibt.

Die genaue Art der Vereinigungseinrichtung 15, 15' ist an sich nicht kritisch für die Erfindung, vorausgesetzt natürlich, daß die ausgewählte Verbindungseinrichtung dazu dient, das primäre absorbierende Element 20 und das sekundäre absorbierende Element 30 mit ausreichender Festigkeit zu verbinden, damit sie während des Einsatzes nicht getrennt werden und somit die Verbund-Damenbinde während der Verwendung eine einheitliche Struktur bleibt. Vereinigungseinrichtungen, so wie eine Klebmittelbefestigung, mit wohlbekannten Heißschmelzklebern und druckempfindlichen Klebern sind als zufriedenstellende Mittel zum Verbinden des primären absorbierenden Elementes mit dem sekundären absorbierenden Element gefunden worden. Wenn es die Art die ausgewählten Komponenten, um die Bestandteile der Verbund-Damenbinde aufzubauen, es erlaubt, kann Heißschweißen, Ultraschallschweißen oder eine Kombination sowohl aus Heiß- als auch Ultraschallschweißen eingesetzt werden.

Gemäß der Ausführungsform, die in den 13 gezeigt ist, ist jedes jeweilige Querende 26, 27 des primären absorbierenden Elementes aus kontinuierlichen Verlängerungen der Oberlage 21 und der Rücklage 22 gebildet, die sich über die Umfangskantenrändern der absorbierenden Einrichtung 23 erstrecken und miteinander versiegelt sind, um den Flansch 24 zu bilden. In ähnlicher Weise ist jedes jeweilige Querende 36, 37 des sekundären absorbierenden Elementes 30 aus einer kontinuierlichen Verlängerung der Umfangskantenränder der Oberlage 31 und der Rücklage 32 gebildet, die sich über die Umfangskanten des absorbierenden Elementes 33 (wenn es eines gibt) erstrecken und sind miteinander versiegelt, um den Flansch 34 zu bilden. Die Vereinigungseinrichtungen 15, 15' befinden sich in jedem der jeweiligen Flanschabschnitte der Querenden des primären absorbierenden Elementes und des sekundären absorbierenden Elementes und vereinigen die Komponententeile zu einer einheitlichen Struktur.

Das primäre absorbierende Element 20 hat gegenüberliegende, sich längs erstreckende Seiten 25, 25', die zwischen sich eine Breite definieren, ein erstes Querende 26 und ein gegenüberliegendes zweites Querende 27, die zwischen sich eine Länge definieren. Die sich längs erstreckenden Seiten 25, 25' und die Querenden 26, 27 definieren zusammen den Umfang 28 des primären absorbierenden Elementes. Das sekundäre absorbierende Element 30 hat gegenüberliegende, sich längs erstreckende Seiten 35, 35', die zwischen sich eine Breite definieren, sich seitlich erstreckende Querenden 36, 37, die zwischen sich eine Länge definieren, und die zusammen den Umfang 38 des sekundären absorbierenden Elementes bilden. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform hat das primäre absorbierende Element eine Länge, die bevorzugt geringer ist als die Länge des sekundären absorbierenden Elementes. Die Breite des primären absorbierenden Elementes ist im allgemeinen gleich oder geringer als die Breite des sekundären absorbierenden Elementes. Somit definiert gemäß dieser Ausführungsform der Umfang 38 des sekundären absorbierenden Elements 30 auch den Umfang der Verbund-Damenbinde 10. Das primäre absorbierende Element 20 umfaßt eine absorbierende Einrichtung 23 und eine flüssigkeitsdurchlässige Oberlage 21, die über die absorbierende Einrichtung 23 gelegt ist.

Die Oberlage 21 kann irgendein flüssigkeitsdurchlässiges Material sein, das in der Lage ist, zuzulassen, daß Flüssigkeit leicht durch seine Dicke dringt und ist bevorzugt anschmiegsam, sich weich anfühlend und für die Haut der Trägerin nicht irritierend. Eine geeignete Oberlage 21 kann aus einem weiten Bereich von Materialien hergestellt sein, so wie Geweben, Vliesen, gelochten Polymerfilmen, porösen Schäumen, gelochten Schäumen, netzartigen Filmen und dergleichen und Kombinationen aus diesen. Geeignete Gewebe und Vliese können aus natürlichen Fasern (z. B. Holz- oder Baumwollfasern), synthetischen Fasern (z. B. Polymerfasern sowie Polyester, Polypropylen oder Polyethylenfasern) oder aus einer Kombination natürlicher und synthetischer Fasern aufgebaut sein. Eine bevorzugte Oberlage weist ein synthetisches Vlies auf, das aus einer homogenen Mischung aus Polypropylenfasern mit 3 Denier und Polypropylenfasern mit 5 Denier gebildet ist. Eine andere bevorzugte Oberlage weist einen dreidimensionalen gelochten Film auf. Besonders bevorzugte gelochte Filme sind für Körperausscheidungen durchlässig und dabei nicht absorbierend und haben eine verringerte Tendenz, Flüssigkeiten zu erlauben, durch sie zurückzulaufen und die Haut der Trägerin erneut zu nassen. Somit bleibt die Oberfläche des Films, die in Kontakt mit dem Körper ist, trocken, so daß die Verschmutzung des Körpers verringert wird und ein komfortableres Gefühl für die Trägerin erzeugt wird. Die zum Körper weisende oder freiliegende Oberfläche der Film-Oberlage kann behandelt sein, um sie hydrophil zu machen, und somit dabei zu unterstützen, daß sich die Flüssigkeit schneller durch die Oberlage überträgt. Es ist gefunden worden, daß dieses die Wahrscheinlichkeit verringert, daß Menstruationsflüssigkeit von der Oberlage abfließen wird, anstatt daß sie in den absorbierenden Kern strömt und von diesem absorbiert wird. Bei einer bevorzugten Ausführungsform wird oberflächenaktives Mittel in die Polymermaterialien der Oberlage eingebaut. Als Alternative kann die Körperfläche der Oberlage hydrophil gemacht werden, indem sie mit einem oberflächenaktiven Mittel behandelt wird.

Um den guten Fluidübergang zwischen der Oberlage 21 und der darunterliegenden absorbierenden Einrichtung 23 sicherzustellen, ist es bevorzugt, daß die Oberlage 21 wenigstens teilweise an der absorbierenden Einrichtung 23 über ihre gemeinsame Zuordnung oder Grenzfläche befestigt ist. Indem wenigstens ein Teil der Oberlage 21 an der darunterliegenden absorbierenden Einrichtung 23 befestigt ist, wird die Oberlage 21 eine verringerte Tendenz zeigen, sich während des Einsatzes von der absorbierenden Einrichtung 23 abzulösen, was den Flüssigkeitsübertrag von der Oberlage 21 in die darunterliegende absorbierende Einrichtung hemmen kann. Die Oberlage 21 kann an der absorbierenden Einrichtung 23 in irgendeiner geeigneten Weise befestigt sein, einschließlich, jedoch nicht beschränkt auf Sprühleimen oder Anbringen von Linien oder Flecken von Klebmitteln zwischen der Oberlage 21 und der absorbierenden Einrichtung. Als Alternative oder zusätzlich kann die Oberlage 21 an der absorbierenden Einrichtung 23 durch Verwirren der Fasern der absorbierenden Einrichtung mit der Oberlage 21, durch Schmelzen der Oberlage an die absorbierende Einrichtung 23 mit einer Vielzahl diskreter einzelner Schmelzverbindungen befestigt werden.

Die absorbierende Einrichtung 23 kann aus irgendeinem absorbierenden Material gebildet sein, die im allgemeinen für die Haut der Trägerin nicht irritierend ist und in der Lage ist, Körperausscheidungen zu absorbieren und zu halten. Geeignete Materialien für die absorbierende Einrichtung sind bevorzugt nachgiebig, weich, komfortabel und federnd, um den Paßsitz am Körper und den Komfort des primären absorbierenden Elementes zu verbessern. Bevorzugt ist die absorbierende Einrichtung zusammendrückbar, so daß sich das primäre absorbierende Element unter relativ kleinen Kräften deformieren wird, die während der normalen Verwendung erfahren werden können. Zusätzlich dazu, daß sie zusammendrückbar sind, sind die Materialien, welche die absorbierende Einrichtung aufweist, bevorzugt anpaßbar, so daß das primäre absorbierende Element in der Lage ist, eine verbesserte Anpassung in und um die Schamlippen und Vorhof zu bieten. Während des im allgemeinen zusammendrückbar und anpaßbar unter relativ kleinen Kräften ist, solchen Kräften, die von den äußeren weiblichen Genitalien während der Verwendung ausgeübt werden, ist es auch bevorzugt, daß das primäre absorbierende Element ausreichend federnd ist, derart, daß, wenn es normalen Tragekräften unterworfen wird, es nicht andauernd zusammengedrückt bleibt. Bevorzugt wird das primäre absorbierende Element ausreichend federnd sein, daß es sich an die Konturen des Körpers anpassen wird, um einen innigen Kontakt mit den freiliegenden Genitalien der weiblichen Benutzerin zu liefern. Inniger Kontakt mit den freiliegenden weiblichen Genitalien hilft dabei, einen besseren Fluidübertrag von der Benutzerin in das primäre absorbierende Element zur Verfügung zu stellen, ohne daß Fluid erlaub wird, das primäre absorbierende Element zu umgehen und/oder davon abzulaufen. Während die Federeigenschaften des absorbierenden Elementes die verbesserte Anpassung erlauben, müssen sie gegen die Notwendigkeit ausgeglichen sein, daß das Produkt sowohl weich als auch für die Trägerin komfortabel sein muß. Die absorbierende Einrichtung 23 kann eine weite Vielfalt flüssigkeitsabsorbierender Materialien umfassen, die üblicherweise bei wegwerfbaren Damenbinden und weiteren wegwerfbaren absorbierenden Gegenständen eingesetzt werden. Beispiele geeigneter absorbierender Materialien umfassen zerfaserten Holzschliff (der im allgemeinen als Zellstoffflaum bezeichnet wird), gekreppte Zellulosewatte, modifizierte vernetzte Zellulosefasern, Kapillarkanalfasern (das heißt, Fasern mit Kapillarkanälen in der Faser), absorbierende Schäume, thermisch oder durch Klebmittel gebundene, im Luftstrom aufgelegte Materialien, absorbierende Schwämme, synthetische Spinnfasern, Polymerfasern, Hydrogel bildende Polymergeliermittel (üblicherweise als superabsorbierende Teilchen oder Fasern bezeichnet), Torfmoos oder irgendwelche äquivalenten Materialien oder Kombinationen von Materialien. Bei der Ausführungsform, die in 3 veranschaulicht ist, kann das absorbierende Mittel nur einen absorbierenden Kern 29 mit einer einzigen Schicht enthalten. Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist der absorbierende Kern 29 aus zerfaserten Zellstoffasern aufgebaut. Der absorbierende Kern 29 hat eine im allgemeine ovale Form, um das primäre absorbierende Element 20 mit einer im allgemeinen ovalen Form zu versehen. Während die absorbierende Einrichtung 23, die in 3 gezeigt ist, einen im allgemeinen ovalen Querschnitt hat, kann der absorbierende Kern in einer weiten Vielfalt von Formen hergestellt werden, bei denen der Querschnitt ein Rechteck, Dreieck, Oval, Quadrat, U-Form, Z-Faltung usw. ist. Wie in 1 gezeigt hat das primäre absorbierende Element eine im allgemeinen rechtwinklige Form. Andere geeignete Formen jedoch umfassen, sind jedoch nicht beschränkt auf oval, sanduhrförmig, hundeknochenartig, asymmetrisch usw.

Die absorbierende Einrichtung 23 kann weiterhin eine Fluiderfassungsschicht (nicht gezeigt) aufweisen, die zwischen der Oberlage 21 und einem absorbierenden Kern 29 angeordnet ist. Die Flüssigkeitserfassungsschicht kann mehrere Funktionen haben, einschließlich des Verbesserns der Dochtwirkung für die Ausscheidungen über und in den absorbierenden Kern 29. Indem die Dochtwirkung für Ausscheidungen verbessert wird, bietet die Erfassungsschicht eine gleichmäßigere Verteilung der Ausscheidungen über den absorbierenden Kern. Die Fluiderfassungsschicht kann aus mehreren unterschiedlichen Materialien aufgebaut sein, einschließlich ungewebter oder gewebter Lagen aus synthetischen Fasern einschließlich Polyester, Polypropylen oder Polyethylen; natürlicher Fasern einschließlich Baumwolle oder Zellulose; Mischungen solcher Fasern oder irgendwelche äquivalenten Materialien oder Kombinationen aus Materialien. Bei einer bevorzugten Ausführungsform kann die Erfassungsschicht mit der Oberlage durch irgendeine herkömmliche Einrichtung zum Verbinden von Lagen verbunden werden, so wie zum Beispiel Verwenden von Klebmittel, Thermobindetechniken und dergleichen.

Das primäre absorbierende Element 20 ist bevorzugt relativ dünn (d.h. mit einer Stärke von weniger als 5 mm) und flexibel. Bevorzugt wird das primäre absorbierende Element eine Stärke von weniger als ungefähr 3.0 mm haben, weiter bevorzugt weniger als ungefähr 2.6 mm und weiter bevorzugt weniger als ungefähr 2.2 mm und am meisten bevorzugt weniger als ungefähr 2.0 mm. Es kann wünschenswert sein, ein primäres absorbierendes Elemente mit variierenden Stärkegraden über seine Länge zu versehen. Zum Beispiel kann das primäre absorbierende Element im mittleren Bereich relativ dicker sein und sich in Richtung auf die Endbereiche abschrägen. Als Alternative kann das primäre absorbierende Element in dem Mittelbereich relativ dünner in bezug auf die Endbereiche sein. Die Breite des primären absorbierenden Elementes kann weit variieren, abhängig von dem gewünschten Grad an Komfort oder gewünschter Anpassung und kann optional entlang seiner Länge variieren. Zum Beispiel kann das primäre absorbierende Element so ausgelegt sein, daß es teilweise innerhalb und teilweise außerhalb des Vorhofes der Trägerin und/oder der Gesäßspalte liegt. Gemäß dieser Ausführungsform hat das primäre absorbierende Element eine Breite von ungefähr 10 mm, damit es komfortabel in wenigstens einen Teil der Schamlippenspalte und/oder Gesäßspalte paßt. Jedoch können primäre absorbierende Elemente mit Breiten größer als 10 mm auch so ausgelegt werden, daß sie in die Schamlippenspalte passen, vorausgesetzt natürlich, daß sie relativ anpaßbar sind, so daß sie während der Verwendung leicht in die Schamlippenspalte passen wird. Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist die Breite des primären absorbierenden Elementes 20 geringer als die Breite der Leiste einer Benutzerin und beträgt wenigstens die Breite der großen Schamlippen einer Benutzerin. Die Breite des primären absorbierenden Elementes 20 in dem mittleren Teil 18 wird im allgemeinen im Bereich von ungefähr 10 mm bis 65 m, bevorzugt von ungefähr 10 mm bis ungefähr 40 mm liegen. Die Breite des primären absorbierenden Elementes an einem oder beiden seiner Querenden 26, 27 kann dieselbe sein wie die Breite des mittleren Teiles 18 oder kann größer als oder kleiner sein als die Breite des mittleren Teiles 18. Im allgemeinen wird die Breite der Querenden im Bereich von ungefähr 10 mm bis 85 mm liegen.

Die Breite des primären absorbierenden Elementes 20 kann auch abhängig von der Stärke (d.h. Dicke) und der Breite der Verbund-Damenbinde 10 variiert werden. Wenn die kombinierten Stärken des primären absorbierenden Elementes 20 und des sekundären absorbierenden Elementes 30 in einem mittleren Bereich 13 der Binde zu einer dicken voluminösen Damenbinde führen (d. h. größer als 5 mm), kann die Breite des sekundären absorbierenden Elementes relativ groß sein, z. B. 86–75 mm, während die Breite des primären absorbierenden Elementes in dem mittleren Teil 18 relativ gering sein sollte, im allgemeinen kleiner als 40 mm. Im Gegensatz dazu, wenn die kombinierten Dicken des primären absorbierenden Elementes und des sekundären absorbierenden Elementes zu einer dünnen oder ultradünnen Damenbinde führen (d. h. weniger als 5 mm), dann kann die Breite sowohl des primären als auch des sekundären absorbierenden Elementes relativ groß sein. Bei einer bevorzugten Ausführungsform haben ein mittlerer Teil 18 des primären absorbierenden Elementes 20 und der mittlere Bereich 39 des sekundären absorbierenden Elementes 30 eine kombinierte Dicke von weniger als 5 mm, die Breite des primären absorbierenden Elementes liegt im Bereich von ungefähr 10 mm bis ungefähr 40 mm und die Breite des sekundären absorbierenden Elementes liegt im Bereich von ungefähr 50 mm bis 75 mm.

Die Länge des primären absorbierenden Elementes 20 kann irgendeine zweckmäßige Abmessung haben und beträgt im allgemeinen von ungefähr 5 cm bis ungefähr 40 cm, weiter bevorzugt von ungefähr 10 cm bis 35 cm und am meisten bevorzugt von ungefähr 15 cm bis 30 cm.

Ein besonders bevorzugtes primäres absorbierendes Element 20 hat eine Länge von ungefähr 25 cm.

Die Gesamtabsorptionskapazität der absorbierenden Einrichtung 23 sollte kompatibel mit der beabsichtigten Ausscheidungsbelastung für die Verbund-Damenbinde 10 sein. Weiter kann die Absorptionskapazität der absorbierenden Einrichtung 23 geändert werden, um an Trägerinnen angepaßt zu sein, die im erwarteten Mengenbereich des Fluidvolumens der Ausscheidungen liegen. Zum Beispiel kann eine unterschiedliche Absorptionskapazität eingesetzt werden für eine Verbund-Damenbinde, die für den Einsatz über Tag gedacht ist im Vergleich mit einer, die für die Verwendung in der Nacht gedacht ist oder für Verbund-Damenbinden, die für die Verwendung von weiblichen Teenagern gedacht sind im Vergleich mit einer, die für die Verwendung durch reifere Frauen gedacht ist. Die Gesamtabsorptionskapazität ist bevorzugt größer als ungefähr 14 g Fluid.

Das sekundäre absorbierende Element 30 weist eine flüssigkeitsdurchlässige Oberlage 31 und eine flüssigkeitsundurchlässige Barrierenlage 32 auf. Die Oberlage 31 und die Barrierenlage 32 sind entlang ihren jeweiligen Umfangskantenrändern miteinander verbunden. Die Oberlage 31 kann irgendein fluiddurchlässiges Material sein, das üblicherweise bei Damenbinden, Wegwerfwindeln und dergleichen verwendet wird und kann irgendeines von den Materialien sein, die oben als einsetzbar in der Oberlage 2l des primären absorbierenden Elementes 20 beschrieben worden sind. Eine bevorzugte Oberlage 31 weist einen gelochten Film auf. Die Barrierenlage 32 ist für Flüssigkeiten (z. B. Menstruationsflüssigkeit und/oder Urin) undurchlässig und ist bevorzugt aus einem dünnen, flexiblen Kunststoffilm gebildet, obwohl auch andere flexible flüssigkeitsundurchlässige Materialien verwendet werden können. Im Einsatz wird die Barrierenlage 32 zwischen die Oberlage 31 und die Unterwäsche der Benutzerin gelegt. Die Funktion der Barrierenlage 32 ist es zu verhindern, daß Ausscheidungen, die aus dem primären absorbierenden Element 20 ausgestoßen werden oder dieses unabsichtlich umfließen, und Ausscheidungen, die in dem sekundären absorbierenden Element 30 gehalten werden, daran zu hindern, mit der Unterwäsche der Benutzerin in Berührung zu kommen und diese zu verschmutzen. Die Barrierenlage 32 kann somit ein gewebtes oder nicht gewebtes Material aufweisen, polymere Filme, so wie thermoplastische Filme aus Polyethylen oder Polypropylen oder Verbundmaterialien, so wie ein filmbeschichtetes ungewebtes Material. Bevorzugt ist die Barrierenlage ein Polyethylenfilm mit einer Dicke von ungefähr 0.012 mm (0.5 mil) bis ungefähr 0.015 mm (2.0 mil). Beispielhafte Polyethylenfilme werden hergestellt von Clopay Plastic Products Co. mit Adresse 32 Walnut St, Cincinnati, OH 45202, Huntsman Packaging mit der Adresse 230 Enterprise Drive, Newport News, VA 23603, Tradegar Industries mit der Adresse 1100 Boulders Parkway, Richmond, Virginia, Exxon Chemical Co. mit der Adresse 750 West Lake Cook Road, Buffalo Grove, Illinois 60089. Die Barrierenlage ist bevorzugt geprägt und/oder matt behandelt, um ein mehr tuchartiges Erscheinungsbild zu bieten. Weiter kann es die Barrierenlage Dämpfen erlauben, aus dem sekundären absorbierenden Element zu entweichen (d. h. atemfähig), während sie weiter verhindert, daß Ausscheidungen durch die Barrierenlage laufen.

Die Ausführungsform, die in 4 gezeigt ist, ist in allen Aspekten ähnlich den Ausführungsformen nach 13, mit der Ausnahme, daß das sekundären absorbierende Element ausschließlich aus einer dem Körper zugewandten Oberlage 31 und einer der Unterwäsche zugewandten Barrierenlage 32 gebildet ist. Gemäß dieser Ausführungsform gibt es kein absorbierendes Material zwischen der Oberlage und der Barrierenlage, da ein solches nicht erforderlich ist. Wie oben angemerkt werden bevorzugt die meisten, wenn nicht alle Körperflüssigkeiten von dem absorbierenden Kern des primären absorbierenden Elementes absorbiert und darin gehalten. Somit kann des sekundäre absorbierende Element so ausgelegt werden, daß es die Unterwäsche der Benutzerin vor der Verschmutzung durch relativ geringe Mengen an Fluiden schützt, die aus den primären absorbierenden Elementen ausgetrieben werden können oder die unbeabsichtigt das primäre absorbierende Element umgehen. Demgemäß, da die erwarteten Mengen an Fluiden, die in Kontakt mit dem sekundären absorbierenden Element kommen können, relativ gering sind, kann ein absorbierendes Element unnötig werden, die Fluide innerhalb des sekundären absorbierenden Elementes zu halten und sie daran hindern, die Wäsche der Benutzerin zu verschmutzen.

Jedoch gemäß einer Ausführungsform, wie sie in den 13 gezeigt ist, umfaßt das sekundäre absorbierende Element ein absorbierendes Element 33 zwischen der Oberlage 31 und der Barrierenlage 32. Das absorbierende Element 33 kann irgendein absorbierendes Material sein, das üblicherweise in Damenbinden, Wegwerfwindeln und dergleichen benutzt wird und kann irgendeines der Materialien sein, die oben als zweckmäßig in der absorbierenden Einrichtung des primären absorbierenden Elementes beschrieben sind. Da jedoch das absorbierende Element 33 des sekundären absorbierenden Elementes eine unterschiedliche Funktion von der der absorbierenden Einrichtung 23 durchführt, kann das absorbierende Element 33, und ist es bevorzugt, etwas dünner und weniger voluminös sein als die absorbierende Einrichtung 23. Demgemäß kann das absorbierende Element 33 aus unterschiedlichen Materialien als denen der absorbierenden Einrichtung 23 gebildet sein. Zum Beispiel kann ein einzelnes oder mehrere Lagen Papiertuch (wie es üblicherweise in Papierhandtüchern oder als Toilettenpapier benutzt wird) eingesetzt werden, um das absorbierende Element zu bilden. Bevorzugt ist das absorbierende Element aus ungefähr 1 bis ungefähr 5 Lagen Papiertuch gebildet. Papiertuch mit einer oder mehreren Lagen, einem Basisgewicht von ungefähr 24 bis ungefähr 48 Gramm pro Quadratmeter und einer tatsächlichen Dichte von ungefähr 0.10 bis ungefähr 0.12 Gramm pro Kubikzentimeter zeigt ausreichend Absorptionskapazität für den Einsatz als das absorbierende Element 33. Naßfeste Harze und Latexbindemittel werden bevorzugt eingesetzt, um dem Papiertuch, das in dem absorbierenden Element benutzt wird, zusätzliche Festigkeit zu verleihen.

Die Länge des sekundären absorbierenden Elementes 30 kann irgendeine zweckmäßige Abmessung haben und hat im allgemeinen eine Länge von ungefähr 20 cm bis 40 cm, bevorzugt von ungefähr 25 cm bis 35 cm und am meisten bevorzugt ungefähr 30 cm. Das sekundäre absorbierende Element ist bevorzugt relativ dünn und flexibel. Bevorzugt wird das sekundäre absorbierende Element eine Stärke von weniger als ungefähr 3.0 mm, weiter bevorzugt weniger als ungefähr 2.6 mm, weiter bevorzugt weniger als ungefähr 2.2 mm und am meisten bevorzugt weniger als ungefähr 2.0 mm haben. In einer am meisten bevorzugten Ausführungsform hat das sekundäre absorbierende Element eine Stärke von 1.9 mm. Obwohl es im allgemeinen irgendeinen Querschnitt in seinem unbelasteten Zustand hat, ist das sekundäre absorbierende Element bevorzugt ungefähr 5 bis 15 cm breit, weiter bevorzugt ungefähr 5 bis 10 cm breit und am meisten bevorzugt ungefähr 5 bis 8 cm breit. Bevorzugt beträgt die Breite des sekundären absorbierenden Elementes wenigstens das 1.5-fache der Breite des primären absorbierenden Elementes. Weiter bevorzugt beträgt die Breite des sekundären absorbierenden Elementes wenigstens das 2-fache der Breite des primären absorbierenden Elementes. Am meisten bevorzugt liegt die Breite des sekundären absorbierenden Elementes in dem Bereich von ungefähr 3 bis ungefähr 8 mal der Breite des primären absorbierenden Elementes. Wie in 1 gezeigt hat das sekundäre absorbierende Element eine im allgemeinen rechtwinklige Form. Andere geeignete Formen umfassen jedoch, sind aber nicht beschränkt auf Oval, Eieruhr, Hundeknochen, asymmetrisch usw.

Das sekundäre absorbierende Element 30 ist bevorzugt mit einem Befestigungsmittel 40, so wie einem Klebmittel, versehen. Das Befestigungsmittel 40 bildet eine Einrichtung zum Sichern der Verbund-Damenbinde 10 in dem Zwickelbereich der Unterwäsche der Benutzerin. Somit ist wenigstens ein Teil der der Unterwäsche zugewandten Fläche der Barrierenlage 32 mit einem druckempfindlichen Klebmittel beschichtet, das in der Lage ist, die Verbund-Damenbinde lösbar an einer Unterwäsche zu sichern. Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist wenigstens ein Teil des Befestigungsmittels 40 auf der der Unterwäsche zugewandten Oberfläche der Barrierenlage 32 benachbart den Längsseitenkanten 35, 35' des sekundären absorbierenden Elementes 30 angeordnet. Irgendein Klebmittel oder Leim, der in der Technik für solche Zwecke verwendet wird, kann hierin als das Klebmittel eingesetzt werden, wobei druckempfindliche Klebmittel bevorzugt sind. Geeignete Klebmittel umfassen Heißschmelzklebmittel, so wie HL 1417XZP-Klebmittel und HL 1491XZP-Klebmittel, die kommerzielle bei HB Fuller Corporation St. Paul, MN 55110 erhältlich sind, oder H2262-Klebmittel und H2543-Klebmittel, die kommerziell bei ATO Findley Inc., Wauwatosa, WI 53226 erhältlich sind. Das druckempfindliche Klebmittel ist typischerweise mit einem entfernbaren Abziehpapier 45 bedeckt, um das Klebmittel gegen Austrocknen oder Anhaften an einer anderen Fläche als dem Zwickelbereich oder der Unterwäsche vor dem Einsatz zu schützen. Irgendein kommerziell verfügbares Abziehpapier, das üblicherweise für solche Zwecke benutzt wird, kann hierin eingesetzt werden. Ein geeignetes Abziehpapier ist kommerziell bei Tekkote Corporation, Leonia, NJ 07605, erhältlich. Die Verbund-Damenbinde 10 der vorliegenden Erfindung wird benutzt, indem das Abziehpapier 45 entfernt wird und danach die Damenbinde in ein Unterwäscheteil gelegt wird, so daß das Klebmittel in Kontakt mit der Unterwäsche ist. Das Klebmittel ist so ausgelegt, daß es die Damenbinde in ihrer Position innerhalb der Unterwäsche während der Verwendung hält.

5 und 6 veranschaulichen eine Ausführungsform, in denen gleiche Bezugsziffern identische Elemente darstellen. Gemäß dieser Ausführungsform umfaßt das primäre absorbierende Element 20 eine absorbierende Einrichtung 23 und eine flüssigkeitsdurchlässige Oberlage 21, 21', die auf allen Seiten der absorbierenden Einrichtung 20 über diese gelegt ist. Somit sind die dem Körper zugewandten Oberfläche und die der Wäsche zugewandte Oberfläche des primären absorbierenden Elementes aus einer einzigen Oberlage 21 gebildet, um die absorbierende Einrichtung 23 vollständig einzuschließen. Jedes jeweilige Querende 26, 27 des primären absorbierenden Elementes 20 ist aus einer kontinuierlichen Verlängerung der Oberlage 21 gebildet, die sich über die Umfangskantenränder der absorbierenden Einrichtung 23 erstrecken und ist versiegelt, um einen Flansch 24 zu bilden. Jedes jeweilige Querende 36, 37 des sekundären absorbierenden Elementes 30 ist aus einer kontinuierlichen Verlängerung der Oberlage 31 und der Rücklage 32 gebildet, die sich über die Umfangskantenränder des absorbierenden Elementes 33 hinaus erstrecken, und miteinander versiegelt sind, um einen Flansch 34 zu bilden. Die Vereinigungseinrichtungen 15, 15' befinden sich in jedem der jeweiligen Querenden des primären absorbierenden Elementes und des sekundären absorbierenden Elementes und vereinigen die Komponententeile zu einer einheitlichen Struktur.

Wenn eine Verbund-Damenbinde der vorliegenden Erfindung in ein Unterwäschestück gelegt und von einer Benutzerin getragen wird, ist es wichtig, daß jegliche Kompressivkräfte, die von dem Körper der Benutzerin auf das primäre absorbierende Element übertragen werden können, die Querendbereiche des sekundären absorbierenden Elementes nicht verzerren, was bewirken würde, daß sich diese Endbereiche nach innen falten. Somit ist gemäß der vorliegenden Erfindung vorgesehen, die Querendbereiche des sekundären absorbierenden Elementes ausreichend stabil sind, um bei der Benutzung ihre gedachte Form beizubehalten (d.h. sich an die Form der Unterwäsche der Trägerin anzupassen), wenn sie Belastungen ausgesetzt sind, die durch das primäre absorbierende Element ausgeübt werden können. Genauer, wenn die Verbund-Damenbinde der vorliegenden Erfindung im Einsatz ist, kann der Körper der Trägerin auf das primäre absorbierende Element nach unten gerichtete Kompressivkräfte ausüben. Diese nach unten gerichteten Kompressivkräfte werden wiederum eine nach innen gerichtete Kraft auf die Vereinigungseinrichtungen ausüben, die dazu führen könnte, daß die Querenden des sekundären absorbierenden Elementes sich verzerren, indem bewirkt wird daß sie sich nach innen in Richtung auf die Mitte der Binde falten. Wie in 7 gezeigt, besteht eine Einrichtung gemäß der Erfindung, die Verzerrung der Querenden des sekundären absorbierenden Elementes zu verringern oder auszuschalten, darin, ein stabilisierendes Element 50 in den Querendbereich 27 des sekundären absorbierenden Elementes 30 einzuführen. Die Auswahl eines bestimmten Materials oder Prozesses, um ein stabilisierendes Element 50 zu bilden, ist an sich für die Erfindung nicht kritisch, vorausgesetzt natürlich, daß es in der Lage ist, zu verhindern, daß sich die Querenden der Verbund-Binde nach innen in Richtung auf die Mitte der Binde falten.

Bei einer bevorzugten Ausführungsform erzeugt das stabilisierende Element 50, wenn es einer nach innen gerichteten Kompressivkraft ausgesetzt ist, ein Biegemoment in dem sekundären absorbierenden Element, das an einer Position wirkt, die von der Vereinigungseinrichtung beabstandet ist. Bevorzugt wirkt das Biegemoment an einer Position, die zwischen den gegenüberliegenden Vereinigungseinrichtungen in jedem jeweiligen Querendbereich des sekundären absorbierenden Elementes liegt. Das heißt, jegliche nach innen gerichteten Kräfte, die von dem primären absorbierenden Element 20 auf das sekundäre absorbierende Element ausgeübt werden können, werden bevorzugt über einen Teil des sekundären absorbierenden Elementes 30 verteilt, der sich nach innen über die Vereinigungseinrichtung 15 hinaus erstreckt. Das Biegemoment befindet sich bevorzugt innen vom absorbierenden Kern 23 in dem primären absorbierenden Element 20, innen vom Klebbefestigungsmittel 40 oder innen von dem absorbierenden Element 33 in dem sekundären absorbierenden Element 30 (falls es eines gibt). Die Auswahl des besonderen Materials oder Verfahrens, um ein geeignetes stabilisierendes Element 50 zur Verfügung zu stellen, kann weit variieren, abhängig von der gewünschten Struktur des sekundären absorbierenden Elementes. Zum Beispiel kann das stabilisierende Element 50 zusätzliche Materialien oder Prozesse aufweisen, die den Querendbereichen des sekundären absorbierenden Elementes Steifigkeit auferlegen. Die Bereiche erhöhter Steifigkeit erstrecken sich bevorzugt von den Vereinigungseinrichtungen 15, 15' nach innen in Richtung auf den mittleren Bereich 39 des sekundären absorbierenden Elementes.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform umfaßt das stabilisierende Element 50 eine zusätzliche Klebmittelschicht, die in der Lage ist, Steifigkeit auf den Querendbereich 27 des sekundären absorbierenden Elementes 30 aufzugeben. Als Alternative können eine oder mehrere Schichten eines absorbierenden Materials (so wie Zellstoffflaum oder eine oder mehrere Gewebeschichten) in den Querendbereich in einer Menge, die ausreichend ist, ein Biegemoment zu erzeugen, das nach innen von jeder jeweiligen Vereinigungseinrichtung des sekundären absorbierenden Elementes 30 wirkt, eingeschlossen werden. Es wird auch daran gedacht, daß Kombinationen dieser Materialien innerhalb des Umfangs der vorliegenden Erfindung liegen. Ein Beispiel eines weiter bevorzugten Prozesses, der verwendet werden kann, um dem Endbereich Steifigkeit zu verleihen, ist es, einen Kanal zu krimpen oder zu prägen, um ein Biegemoment zwischen jeder der gegenüberstehenden Verbindungseinrichtungen des sekundären absorbierenden Elementes zu erzeugen.

Gemäß den voranstehenden Ausführungsformen hat das stabilisierende Element 50 ein erstes Ende, das im wesentlichen in vertikaler Ausrichtung mit wenigstens einem Teil der Verbindungseinrichtung 15 ist und sich längs nach innen in Richtung auf den mittleren Bereich in einem Ausmaß erstreckt, daß ein zweites gegenüberliegendes Ende des Stabilisierungselementes 50 im wesentlichen in vertikaler Ausrichtung mit wenigstens einem Teil der absorbierenden Einrichtung 23 in dem primären absorbierenden Element 20 ist. Bei einer bevorzugten Ausführungsform überlappt das stabilisierende Element 50 einen wesentlichen Teil der absorbierenden Einrichtung 23. Der Überlappbetrag zwischen dem stabilisierenden Element 50 und der absorbierenden Einrichtung 23 ist bevorzugt in einem Bereich von 1 mm bis ungefähr 20 mm. Bei einer alternativen Ausführungsform (nicht gezeigt) erstreckt sich das stabilisierende Element kontinuierlich von einer Vereinigungseinrichtung 15 zu der gegenüberliegenden Vereinigungseinrichtung 15' und bietet somit Stabilität über die gesamte Länge des sekundären absorbierenden Elementes.

Gemäß einer alternativen Ausführungsform ist gefunden worden, daß durch Ankleben der Querendbereiche des sekundären absorbierenden Elementes an der Unterwäsche der Benutzerin in dem Bereich, der unter den Vereinigungseinrichtungen liegt, ausreichend Stabilität für die Verbund-Damenbinde zur Verfügung gestellt wird, daß sich die Enden nicht beim Anwenden von Druck nach unten auf das primäre absorbierende Element nach innen falten. Somit, wie in den 2 und 5 gezeigt, kann das Befestigungsmittel 40 im wesentlichen vertikal mit wenigstens einem Teil der Vereinigungseinrichtung 15 ausgerichtet werden, um das Querende des sekundären absorbierenden Elementes an der Unterwäsche der Benutzerin zu sichern. Es ist gefunden worden, daß die Verwendung des Befestigungsmittels 40, um die Querenden 36, 37 zu stabilisieren, insbesondere zweckmäßig ist, wenn die Querendbereiche sehr flexibel sind, beispielsweise wenn das sekundäre absorbierende Element 30 kein absorbierendes Element enthält und/oder wenn die Vereinigungseinrichtung 15 sich nur in den jeweiligen Flanschen 24, 34 befindet.

8 veranschaulicht eine weitere Ausführungsform einer Verbund-Damenbinde. Gemäß dieser Ausführungsform umfaßt die Verbund-Damenbinde 10 ein primäres absorbierendes Element 20 und ein sekundäres absorbierendes Element 30. Das primäre absorbierende Element 20 ist an dem sekundären absorbierenden Element an den Vereinigungseinrichtungen 15, 15' an jedem Querende der Binde befestigt. Jede Vereinigungseinrichtung 15, 15' erstreckt sich von den Querenden des primären absorbierenden Elementes 20 nach innen auf einen mittleren Teil 18 zu. Jede Vereinigungseinrichtung 15, 15' ist in vertikaler Ausrichtung mit wenigstens einem Teil der absorbierenden Einrichtung 23. Gemäß dieser Ausführungsform erstreckt sich der unbefestigte mittlere Bereich 13 der Verbund-Damenbinde 10 ungefähr über ein Drittel der Länge der Binde, während jede jeweilige Vereinigungseinrichtung 15, 15' sich über ungefähr ein Drittel der Länge der Binde erstreckt. Es ist gefunden worden, daß diese Ausführungsform eine verbesserte Anpassung an den Körper liefert, wobei die Menge an seitlicher Bewegung des primären absorbierenden Elementes 20 relativ zu dem sekundären absorbierenden Element 30 minimiert wird.

Die 9 und 10 veranschaulichen eine weitere Ausführungsform einer Verbund-Damenbinde. Gemäß dieser Ausführungsform ist wenigstens ein Querende und optional sind beide Querenden 26, 27 des primären absorbierenden Elementes 20 mit einem elastischen Element 150 versehen. Das elastische Element 150 ist an der Oberlage 21, an der Rücklage 22 oder sowohl an der Oberlage 21 als auch an der Rücklage 22 in einem vorgespannten Zustand befestigt. Das elastische Element 150 kann kontinuierlich an einer oder beiden dieser Schichten befestigt sein oder kann alternativ an diskreten beabstandeten Orten befestigt sein. Bei einer bevorzugten Ausführungsform befindet sich das elastische Element 150 zwischen der Oberlage 21 und der Rücklage 22 und ist an beiden Schichten an diskreten Orten, die entlang einer Längsrichtung beabstandet sind, angeklebt. Das elastische Element 150 kann bei der Verbund-Binde angebracht werden, indem das elastische Element 150 über seine normale Länge hinaus gestreckt wird und es dann an den oben beschriebenen Komponenten des primären absorbierenden Elementes 20 befestigt wird. Das elastische Element 150 ist bevorzugt federnd und in der Lage, beim Wegnehmen jeglicher externer Kräfte im wesentlichen in seine ursprüngliche Länge vor dem Strecken zurückzukehren. Das elastische Element darf dann in einem entspannten Zustand, wie in 9 gezeigt, in seine ursprüngliche Länge zurückkehren. Dies verringert in effektiver Weise die Länge des mittleren Teiles 18 des primären absorbierenden Elementes 20 und erzeugt den Spalt 17. Somit werden die Oberlage 21 und die Rücklage 22 nach innen in Richtung auf die seitliche Mittellinie der Binde gezogen und nehmen ein faltiges Aussehen an. 10 zeigt die Verbund-Damenbinde in der Verwendung, wenn sie nach unten gerichteten Kompressivkräften ausgesetzt ist. Diese Kompressivkräfte, die auf die Binde aufgegeben werden, bewirken, daß sich das elastische Element 150 streckt, so daß die Länge des mittleren Teiles 18 vergrößert wird und das primäre absorbierende Element 20 in Kontakt mit dem sekundären absorbierenden Element 30 entlang einem wesentlichen Teil ihrer jeweiligen Längen kommen kann. Somit verleiht das elastische Element 150 der Binde verstärkte federnde Eigenschaft, um in einer komfortablen Weise die enge Anpassung am Körper aufrechtzuerhalten.

Das elastische Element 150 kann einen einzelnen Streifen aus elastischem Material aufweisen oder kann als Alternative eine Vielzahl dünner elastischer Streifen umfassen, die einzeln in den Querenden der Binde unter Spannung eingelegt werden. Gemäß dieser Ausführungsform können sich die elastischen Streifen kontinuierlich von dem ersten Querende 26 zu dem gegenüberliegenden zweiten Querende 17 erstrecken. Die elastischen Streifen werden bevorzugt benachbart den Längsseitenkanten des primären absorbierenden Elementes 20 angeordnet. Die elastischen Streifen befinden sich bevorzugt in einem Umfangsflansch, der entlang den Längsseiten gebildet ist, indem die Deck- und Barrierenschichten aneinander befestigt werden. Jegliche herkömmlichen elastischen Materialien, die in absorbierenden Wergwerfprodukten eingesetzt werden, sind für den Einsatz als ein elastisches Element 150 geeignet.

Wie in den 11 und 12 gezeigt, kann das sekundäre absorbierende Element 30 zwei Seitenklappen 60 haben. Gemäß 11 liegt jede Klappe 60 benachbart an und erstreckt sich seitlich von der Seitenkante des absorbierenden Kerns. Gemäß 12 ist jede Klappe an der Barrierenlage entlang einer Verbindungslinie befestigt, die bezüglich der sich längs erstreckenden Seiten 25, 25' innen liegt. Bei beiden Ausführungsformen sind die Klappen 60 flexibel und so konfiguriert, daß sie über die Kanten der Unterhose der Trägerin in dem Zwickelbereich gefaltet werden können, so daß die Klappen 60 zwischen den Kanten der Unterhosen der Trägerin und den Oberschenkeln der Trägerin befindet. Die Klappen 60 dienen wenigstens zwei Zwecken, das Verschmutzen des Körpers der Trägerin und der Unterhose durch Menstruationsflüssigkeit zu verhindern und bei der Verwendung die Damenbinde an einem Unterwäschestück anzukleben. Auf diese Weise dienen die Klappen 60 dazu, die Damenbinde richtig positioniert in der Unterwäsche zu halten.

Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind die Klappen 60 aus der Oberlage und der Barrierenlage aufgebaut. Weiter sind die Klappen 60 bevorzugt mit dem Schichten des sekundären absorbierenden Elementes einheitlich ausgebildet, wobei Teile der Oberlage und der Barrierenlage sich seitlich nach außen von den Kanten des absorbierenden Kerns in einem mittleren Bereich der Damenbinde erstrecken, um flexible Klappen 60 zu bilden. Jedoch brauchen die Klappen 60 nicht mit dem sekundären absorbierenden Element einheitlich zu sein, sondern können getrennte Elemente sein, die mit dem sekundären absorbierenden Element verbunden werden. Weiter können die Klappen 60 aus einem einzigen Substrat oder anderen Laminatkonfigurationen bestehen. Es ist jedoch bevorzugt, daß die Klappen 60 eine flüssigkeitsundurchlässige Barrierenlage haben, um zu verhindern, daß Ausscheidungen, die die Klappen 60 erreichen, die Kanten der Unterhosen der Trägerin verschmutzen.

Weiter können die Klappen 60 optional mit einem absorbierenden Element versehen sein, wenigstens bis zu einem Punkt über die Kanten der Unterhosen der Trägerin. Theoretisch sollte nur eine relativ kleine Menge Menstruationsflüssigkeit die Klappen 60 erreichen, daher ist nur eine relativ kleine Menge an absorbierendem Material in den Klappen 60 wünschenswert. Jedoch wird wenigstens etwas absorbierendes Material empfohlen, um zu verhindern, daß jegliche Ausscheidungen, die die Klappen 60 erreichen, weiter in ungeschützte Flächen fließen können. Das absorbierende Material kann ein Gewebe sein oder eine Verlängerung des absorbierenden Elementes. Jedoch sollte das absorbierende Material in den Klappen 60 relativ hoch flexibel sein.

Eine Anzahl von Damenbinden mit Klappen 60, die zum Einsatz mit dem sekundären absorbierenden Element 20 der Verbund-Damenbinde 40 der vorliegenden Erfindung geeignet oder daran anpaßbar sind, sind offenbart im US-Patent Nr. 4 687 478, ausgegeben an Van Tilburg am 18. August 1987; US-Patent Nr. 4 589 876, ausgegeben an Van Tilburg am 20. Mai 1986 und US-Patent Nr. 4 608 047, ausgegeben an Mattingly am 26. August 2986.

Die einzelnen Komponenten des primären absorbierenden Elementes 20 und des sekundären absorbierenden Elementes 30 können aus Komponenten aufgebaut sein, die verlängerbar sind (bevorzugt gestreckt werden können), insbesondere in der Längsrichtung, wenn die Verbund-Damenbinde getragen wird. Geeignete Komponenten umfassen, sind jedoch nicht beschränkt auf elastische Filme, elastische Gespinste, viskoelastische Polymermaterialien und dergleichen und Kombinationen aus diesen. Bevorzugt ist das primäre absorbierende Element, insbesondere ein Querendbereich davon, in der Lage, sich in der Längsrichtung zwischen ungefähr 15% und ungefähr 40% seiner ungestreckten Länge zu verlängern. Diese Verlängerbarkeit bietet bessere Anpassung bei der Verwendung, Komfort und vermindertes Verfärben, wenn die Verbund-Damenbinde an der Unterwäsche der Trägerin befestigt ist.

Das sekundäre absorbierende Element kann auch die obigen streckbaren Komponenten umfassen und sind bevorzugt aus Polymeermaterialien mit viskoelastischen Eigenschaften gebildet, die verlängerbar sind, wenn die Verbund-Damenbinde getragen wird. Bevorzugt kann sich die Verbund-Damenbinde zwischen ungefähr 15% und ungefähr 40% ihrer ungestreckten ursprünglichen Länge verlängern. Die Oberlage sowohl für das primäre absorbierende Element als auch das sekundäre absorbierende Element können eine elastische, dreidimensionale, fluiddurchlässige, polymere Lage aufweisen.


Anspruch[de]
Verbund-Damenbinde (10), die dazu ausgelegt ist, in der Unterwäsche einer Trägerin getragen zu werden, mit

– einem obersten primären absorbierenden Element (20) mit einem absorbierenden Kern (23) und einer fluiddurchlässigen Oberlage (21), die über dem absorbierenden Kern (23) liegt, einem ersten Querende (26) und einem gegenüberliegenden zweiten Querende (27) und einer ersten Längsseite (25) und einer gegenüberliegenden zweiten Längsseite (25), die zwischen sich eine Breite definieren;

– einem untersten absorbierenden Element (30) mit einer fluiddurchlässigen Oberlage (31) und einer fluidundurchlässigen Barrierelage (32), die mit wenigstens einem Teil der Oberlage (31) verbunden ist, einem ersten Querende (36) und einem gegenüberliegenden zweiten Querende (37) und einer ersten Längsseite (35) und einer gegenüberliegenden zweiten Längsseite (35'), die zwischen sich eine Breite definieren;

– wobei wenigstens ein Teil des primären absorbierenden Elementes (20) entlang oder benachbart seinem ersten Querende (26) mit wenigstens einem Teil des sekundären absorbierenden Elementes (30) entlang oder benachbart seinem ersten Querende (36) bei einer ersten Verbindungseinrichtung (15) verbunden ist;

– wobei wenigstens ein Teil des primären absorbierenden Elementes (20) entlang oder benachbart seinem zweiten Querende (27) mit wenigstens einem Teil des sekundären Element (30) entlang oder benachbart seinem zweiten Querende (27) bei einer zweiten Verbindungseinrichtung (15') verbunden ist;

– wobei das primäre absorbierende Element (20) einen mittleren Teil (18) zwischen der ersten und zweiten Verbindungseinrichtung (15, 15') hat;

– wobei das sekundäre absorbierende Element (30) einen mittleren Bereich (39) zwischen der ersten und zweiten Verbindungseinrichtung (15, 15') hat;

– wobei der mittlere Teil (18) und der mittlere Bereich (39) aneinander unbefestigt sind und jeder eine jeweilige Länge hat, die von der ersten Verbindungseinrichtung (15) zu der zweiten Verbindungseinrichtung (15') gemessen wird, wobei der mittlere Teil (18) des primären absorbierenden Elementes (20) eine Länge hat, die geringer ist als die Länge des mittleren Bereiches (39) des sekundären absorbierenden Elementes (30) und die Länge des mittleren Bereiches (39) des sekundären absorbierenden Elementes (30) vorverkürzt ist und wobei wenigstens ein Teil des mittleren Teiles (18) des primären absorbierenden Elementes (20) von dem mittleren Bereich (39) des sekundären absorbierenden Elementes (30) beabstandet ist, um eine dynamische Anpassung an den Träger zur Verfügung zu stellen, dadurch gekennzeichnet, daß

das sekundäre absorbierende Element (30) ein stabilisierendes Element (50) in wenigstens einem Querende (36, 37) hat, wobei das stabilisierende Element (50), wenn es einer nach innen gerichteten Kompressivkraft ausgesetzt ist, so ausgelegt ist, daß es in dem sekundären absorbierenden Element (20) ein Biegemoment bildet, das sich an einem Ort befindet, der von der Verbindungseinrichtung (15, 15') beabstandet ist.
Verbund-Damenbinde (10) nach Anspruch 1, bei der das stabilisierende Element (50) eine zusätzliche Klebemittelschicht umfaßt, die in der Lage ist, das Querende des sekundären absorbierenden Elementes (30) mit Steifigkeit auszustatten. Verbund-Damenbinde (10) nach Anspruch 1, bei der das stabilisierende Element (50) ein erstes Ende hat, das in vertikaler Ausrichtung mit wenigstens einem Teil der Verbindungseinrichtung (15) ist und sich in Längsrichtung nach innen auf den mittleren Bereich in einem Ausmaß zu erstreckt, daß ein zweites gegenüberliegendes Ende des stabilisierenden Elementes (50) in vertikaler Ausrichtung mit wenigstens einem Teil der absorbierenden Einrichtung (23) in dem primären absorbierenden Element (20) ist. Verbund-Damenbinde (10) nach Anspruch 1, bei der das Ausmaß der Überlappung zwischen dem stabilisierenden Element (50) und der absorbierenden Einrichtung (23) in einem Bereich von 1 mm bis 20 mm liegt.






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