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Dokumentenidentifikation DE60211250T2 22.02.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001265234
Titel Optisches Aufzeichungsmedium
Anmelder Fuji Photo Film Co., Ltd., Minami-Ashigara, Kanagawa, JP
Erfinder Ishida, Toshio, Odawara-shi, Kanagawa, JP;
Kakuta, Takeshi, Odawara-shi, Kanagawa, JP;
Kato, Shinichi, Odawara-shi, Kanagawa, JP
Vertreter Klunker, Schmitt-Nilson, Hirsch, 80797 München
DE-Aktenzeichen 60211250
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 03.06.2002
EP-Aktenzeichen 020122461
EP-Offenlegungsdatum 11.12.2002
EP date of grant 10.05.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.02.2007
IPC-Hauptklasse G11B 7/24(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]
Hintergrund der Erfindung Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft ein optisches Informationsaufzeichnungsmedium, und insbesondere Verbesserungen bei im Hitzemodus beschreibbaren optischen Informationsaufzeichnungsmedien.

Beschreibung des Stands der Technik

Eine CD-R ist ein weithin bekanntes beschreibbares optisches Informationsaufzeichnungsmedium (optische Disk), auf dem Information nur einmal durch Bestrahlung mit Laserlicht aufgezeichnet werden kann. Eine CD-R besitzt typischerweise eine Aufzeichnungsschicht, die ein organisches Farbmittel enthält, eine lichtreflektierende Schicht, die Metalle wie Gold enthält, und eine aus Harzen bestehende Schutzschicht, die in dieser Reihenfolge auf ein transparentes Disk-Substrat laminiert sind. Auf der CD-R wird Information aufgezeichnet, indem sie mit Nah-IR-Laserlicht (das im allgemeinen eine Wellenlänge um 780 nm hat) bestrahlt wird. Speziell absorbiert die Aufzeichnungsschicht der optischen Disk Licht, was einen Temperaturanstieg an dem exponierten Teil bewirkt, was zu einer physikalischen oder chemischen Veränderung (beispielsweise Bildung von Vertiefungen (Pits)) und, wiederum, zu einer Veränderung der optischen Eigenschaften des Teils führt, wodurch Informationsdaten an dem Teil aufgezeichnet werden. Andererseits wird die CD-R, wenn Daten aus der so mit Aufzeichnungen versehenen optischen Disk ausgelesen werden, im allgemeinen mit Laserlicht bestrahlt, das dieselbe Wellenlänge hat wie diejenige des Lichts, das zur Informationsaufzeichnung verwendet wurde, und zwischen den Teilen mit (Bereich mit Aufzeichnung) und denen ohne (Bereich ohne Aufzeichnung) die in der Aufzeichnungsschicht stattgefundene optische Veränderung wird der Unterschied im Reflexionsvermögen festgestellt.

Heutzutage werden optische Informationsaufzeichnungsmedien mit der Fähigkeit zur Aufzeichnung mit höherer Dichte gewünscht. Um dieses Erfordernis zu erfüllen, wurde eine optische Disk eines anderen Typs, eine beschreibbare digitale vielseitige Disk (DVD-R, writable digital versatile disc) vorgeschlagen (beispielsweise in einem separaten Band von Nikkei New Media, "DVD", 1996 veröffentlicht). Eine DVD-R ist so aufgebaut, dass zwei Disks, von denen jede eine ein organisches Farbmittel enthaltende Aufzeichnungsschicht, eine lichtreflektierende Schicht und eine Schutzschicht besitzt, die in dieser Reihenfolge auf ein transparentes Disk-Substrat laminiert sind, laminiert werden, wobei die Aufzeichnungsschichten der zwei Disks nach innen weisen, oder ist so aufgebaut, dass eine Aufzeichnungs-Disk des oben beschriebenen Typs mit einem schützenden Disk-Substrat mit derselben Form wie derjenigen der Aufzeichnungs-Disk laminiert wird, wobei ebenfalls die Aufzeichnungsschicht nach innen weist. Bei der DVD-R wird das transparente Disk-Substrat so bearbeitet, dass es eine schmale Führungsrille (Vor-Rille) zum Führen (Tracking) von Laserlicht hat, und die Breite der Rille, die beispielsweise von 0,74 bis 0,8 &mgr;m beträgt, ist weniger als halb so breit wie diejenige in einer CD-R. Aufzeichnen und Auslesen von Information werden durch Bestrahlen der DVD-R mit sichtbarem Laserlicht (im allgemeinen mit einer Wellenlänge in dem Bereich von 630 nm bis 680 nm) durchgeführt, und es ist eine Aufzeichnung mit höherer Dichte möglich als auf einer CD-R.

In jüngerer Zeit werden Netzwerke wie das Internet und hochauflösendes Fernsehen (HDTV, high-definition television) rasch populär, und eine Fernsehübertragung in natürlicher Größe für HDTV ist nicht weit weg. In dieser Situation werden Massen-Aufzeichnungsmedien benötigt, auf denen mit geringen Kosten und in einfacher Weise Bildinformation aufgezeichnet werden kann. Gegenwärtig kann die DVD-R ihre Rolle als ein Aufzeichnungsmedium hoher Kapazität erfüllen, aber die Forderung nach einer weiteren Erhöhung der Aufzeichnungskapazität und Aufzeichnungsdichte von Aufzeichnungsmedien wächst nun mehr und mehr, und es ist notwendig, Aufzeichnungsmedien zu entwickeln, die diese Forderung erfüllen. Aus diesem Grund wird nun ein Aufzeichnungsmedium von höherer Kapazität und das in der Lage ist, durch Bestrahlung mit Licht mit einer kürzeren Wellenlänge als derjenigen, die bei DVD-Rs verwendet wird, einer Aufzeichnung mit höherer Dichte unterzogen zu werden, entwickelt.

Beispielsweise offenbaren die japanischen Patentanmeldungs-Offenlegungsschriften (JP-A) Nrn. 4-74690, 7-304256, 7-304257, 8-127174, 11-53758, 11-334204, 11-334205, 11-334206, 11-334207, 2000-43423, 2000-108513, 2000-113504, 2000-149320, 2000-158818 und 2000-228028 Verfahren zum Aufzeichnen und Auslesen von Information durch Bestrahlen von optischen Informationsaufzeichnungsmedien, die eine ein organisches Farbmittel enthaltende Aufzeichnungsschicht besitzen, mit Laserlicht mit einer Wellenlänge von nicht länger als 530 nm von ihrer Aufzeichnungsschicht-Seite her in Richtung auf ihre lichtreflektierende Schicht-Seite. Bei diesen Verfahren wird eine optische Disk mit einer Aufzeichnungsschicht, die irgendeine der Verbindungen Porphyrin-Verbindungen, Azo-Farbstoffe, Metall-Azofarbstoffe, Chinophthalon-Farbstoffe, Trimethincyanin-Farbstoffe, Farbstoffe mit Dicyanovinylphenyl-Skelett, Coumarin-Verbindungungen oder Naphthalocyanin-Verbindungen enthält, mit blauem (430 nm, 488 nm) oder blaugrünem (515 nm) Laserlicht bestrahlt, um Information darauf aufzuzeichnen und Information daraus auszulesen.

Patent abstracts of Japan, vol. 1999, no. 05, 31. Mai 1999 und JP 11 053758 A offenbart eine optische Aufzeichnungs-Disk, die ein polymeres Substrat, z. B. Polycarbonat, eine reflektierende aufgesputterte Schicht, z. B. Ag, eine einen Farbstoff enthaltende Aufzeichnungsschicht, wobei der Farbstoff z. B. ein Metall-Azo-Komplex oder ein Phthalocyanin-Farbstoff ist, und eine schützende Deckschicht aufweist. Die Schreib/Lese-Wellenlänge liegt zwischen 350 nm und 520 nm.

Patent abstracts of Japan, vol. 1999, no. 11, 30. September 1999 und JP 11 149666 A offenbart ein optisches Informationsaufzeichnungsmedium mit einer Farbstoff-Aufzeichnungsschicht, die in der Lage ist, Information durch Bestrahlung mit Laserlicht aufzuzeichnen, einer reflektierenden Schicht und einer Schutzschicht, die auf ein transparentes Substrat laminiert sind. Außerdem ist auf der Schutzschicht eine UV-absorbierende Schicht mit einer höheren UV-Absorption als die der Schutzschicht ausgebildet. Die UV-absorbierende Schicht ist mit einem Bindemittel und einem UV-Absorptionsmittel, z. B. Benzotriazol, ausgebildet.

Unter dem Gesichtspunkt der Kompatibilität mit dem gegenwärtigen CD-R-System werden optische Informationsaufzeichnungsmedien vorgeschlagen, die zum Aufzeichnen und Lesen mittels Laserlicht von zwei unterschiedlichen Wellenlängen in der Lage sind. Beispielsweise schlagen die JP-ANummer 2000-141 900, 2000-158816, 2000-185471, 2000-289342 und 2000-309165 optische Informationsaufzeichnungsmedien vor, die zum Aufzeichnen und Lesen mit irgendeinem Laserlicht eines Nah-IR-Laserlichtbereichs von um 780 nm oder eines sichtbaren Laserlichtbereichs um 650 nm in der Lage sind, indem sie die Farbmittel, die in CD-Rs verwendet werden und jene, die in DVD-Rs verwendet werden, mischen.

Die Erfinder der vorliegenden Erfindung haben jedoch durch Erforschung gefunden, dass die Empfindlichkeit der in den oben angegebenen Patentveröffentlichungen beschriebenen optischen Disks noch nicht auf einem nützlichen Niveau ist, wenn darauf Information durch Bestrahlung mit kurzwelligem Laserlicht einer Wellenlänge von nicht länger als 450 nm aufgezeichnet wird. Zusätzlich sind andere Aufzeichnungseigenschaften wie Reflexionsfähigkeit und Modulation der optischen Disks nicht zufriedenstellend, und daher müssen die optischen Disks weiter verbessert werden. Insbesondere haben die Erfinder der vorliegenden Erfindung bestätigt, dass die Aufzeichnungseigenschaften der in den oben erwähnten Patentveröffentlichungen beschriebenen optischen Disks schlecht sind, wenn sie mit Laserlicht von nicht länger als 450 nm bestrahlt werden.

Auf der dem Substrat der oben erwähnten optischen Disks entgegengesetzten Oberfläche wird im Allgemeinen eine transparente Deckschicht ausgebildet. Da die Deckschicht kurzwelliges Licht oder langwelliges Licht absorbiert, werden die Farbmittel, wie Phthalocyanin-Farbstoffe, die in der Aufzeichnungsschicht der optischen Disks enthalten sind, im Laufe der Zeit durch Licht, das durch die Deckschicht hindurch geht, zersetzt, und die Lagerstabilität der optischen Disks ist oft gering.

Andererseits wird bei der Herstellung einer DVD ein tafelförmiges Substrat mit einer Dicke von, beispielsweise, 0,6 nm haftend an einem Scheinsubstrat mit einer Dicke von, beispielsweise, 0,6 nm angebracht, und auf die Oberfläche des Scheinsubstrats werden notwendige sichtbare Informationen und Dekor zur Erhöhung des kommerziellen Werts gedruckt. Dieses Drucken auf das Scheinsubstrat wird für Vollfarbdrucke mittels verschiedener Druckverfahren wie Tampondruck, Siebdruck oder Offsetdruck durchgeführt, und für alle Aufzeichnungs-Disks, die auf einer Fertigungslinie hergestellt werden, wird dasselbe Druckmuster verwendet.

Wie oben erwähnt, werden Disk-Aufzeichnungsmedien im allgemeinen aus einem transparenten Polycarbonatharz hergestellt. Daher kann eines nicht von einem anderen unterschieden werden, wenn auf ihren Oberflächen kein Dekor oder Titel aufgedruckt ist, und außerdem hinterlassen sie einen uninteressanten Eindruck und haben daher oft einen geringen kommerziellen Wert. Wenn jedoch das Druckmuster für jede Aufzeichnungs-Disk variiert wird, müssen, wenn ein konventionelles Tampondruck- oder Siebdruck-Verfahren verwendet wird, für alle der beabsichtigten Druckmuster unterschiedliche Druckplatten hergestellt werden, und dies ist kostspielig und zeitaufwendig. Daher ist es unmöglich, die Druckinhalte leicht zu verändern, und für Drucke mit vielen Farben stellen die erhöhten Kosten und die Komplexität des Druckprozesses ein weiteres Problem dar.

Aus diesen Gründen ist es realistischerweise schwierig, unterschiedliche Muster auf unterschiedliche Aufzeichnungs-Disks desselben Typs zu drucken, um sie durch die aufgedruckten Muster individuell voneinander zu unterscheiden, und daher wird dasselbe Muster auf alle der Aufzeichnungs-Disks desselben Typs gedruckt.

Zusammenfassung der Erfindung

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein optisches Informationsaufzeichnungsmedium bereitzustellen, das stabile Aufzeichnungs- und Lese-Eigenschaften und eine gute Lagerstabilität, wozu Lichtechtheit und Wärmebeständigkeit gehören, besitzt, indem man Farbmittel in der Aufzeichnungsschicht darin davor bewahrt, zersetzt zu werden.

Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, es zu ermöglichen, bequem Aufzeichnungs-Disks von unterschiedlichem Aussehen, die individuell voneinander unterschieden werden können, herzustellen und dadurch den kommerziellen Wert der Aufzeichnungs-Disks weiter zu erhöhen.

Die oben angegebenen Aufgaben werden durch das in Anspruch 1 beanspruchte optische Informationsaufzeichnungsmedium erreicht. Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen beansprucht.

Speziell stellt die Erfindung, in ihrem ersten Aspekt, ein optisches Informationsaufzeichnungsmedium. bereit, das auf einem Substrat mindestens eine lichtreflektierende Schicht, eine Aufzeichnungsschicht, auf der Information mittels Laserlicht einer Wellenlänge von nicht länger als 500 nm aufgezeichnet werden kann, und eine Deckschicht, die optional UV-Absorptionsmittel, die Licht einer Wellenlänge von nicht länger als 400 nm ausschließen, und obligatorisch Farbstoffe, die Licht einer Wellenlänge von nicht kürzer als 500 nm ausschließen, enthält, in dieser Reihenfolge ausgebildet, besitzt.

In einem zweiten Aspekt des optischen Informationsaufzeichnungsmediums ist es ein Disk-Aufzeichnungsmedium mit einer Aufzeichnungsschicht, auf der Information aufgezeichnet werden kann und das Lesen der aufgezeichneten Information durch Bestrahlung. mit Licht wiedergegeben werden kann, bei dem ein Substrat, das einer Disk-Oberfläche, die mit Licht bestrahlt wird, entgegengesetzt ist, ein Farbmittel-Material enthält.

Dies macht es möglich, bequem Aufzeichnungs-Disks von unterschiedlichem Aussehen herzustellen und die individuellen Disks voneinander zu unterscheiden. Außerdem ist das der Disk-Oberfläche, die mit Licht bestrahlt wird, entgegengesetzte Substrat farbig. Das Drucken einer Untergrundfarbe auf die Disks kann daher weggelassen werden, und ein Druckschritt erfordert nur, dass notwendige Information darauf gedruckt wird. Die Druckhäufigkeit kann verringert werden, oder das Drucken. kann völlig weggelassen werden, was den Prozeß der Herstellung der Aufzeichnungs-Disks vereinfacht.

Gewünschtenfalls kann das der Disk-Oberfläche, die mit Licht bestrahlt wird, entgegengesetzte Substrat zwei oder mehr unterschiedliche Farbmittel-Materialien enthalten, und auf verschiedenen Substraten können verschiedene Muster ausgebildet werden. Dementsprechend kann jedes optische Disk-Aufzeichnungsmedium ein vielfarbiges Marmormuster haben, was sein Aussehen verbessert und seinen kommerziellen Wert erhöht.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 ist ein vertikaler Teil-Querschnitt einer DVD vom Typ einseitige Disk einer ersten Ausführungsform eines optischen Informationsaufzeichnungsmediums der vorliegenden Erfindung.

2 ist eine vertikale Querschnittsansicht, die eine Modifizierung der ersten Ausführungsform des optischen Informationsaufzeichnungsmediums der vorliegenden Erfindung zeigt.

3A und 3B sind Querschnittsansichten, die eine Mehrfarben-Spritzgußvorrichtung zum Gießen von zweifarbigen Harzen bei einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigen.

4A und 4B sind das Aussehen von Substraten mit einem unregelmäßigen Muster von verzwirbelten synthetischen Harzmaterialien unterschiedlicher Farbe, die darauf ein Marmormuster ausbilden.

Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen

Das optische Informationsaufzeichnungsmedium des ersten Aspekts der Erfindung hat eine lichtreflektierende Schicht, eine Aufzeichnungsschicht und eine Deckschicht, die in dieser Reihenfolge auf einem Substrat ausgebildet sind. Bevorzugt ist eine Klebstoffschicht zwischen der Aufzeichnungsschicht und der Deckschicht ausgebildet, um die zwei Schichten fest haftend aneinander anzubringen.

Das Substrat und die aufbauenden Schichten werden unten beschrieben.

1. Substrat.

Für das Substrat kann irgendein und jedes Material, das für die Substrate konventioneller optischer Informationsaufzeichnungsmedien verwendet wird, in jeder beliebigen Weise verwendet werden.

Veranschaulichende Beispiele der Substratmaterialien umfassen Glas; Polycarbonate; Acrylharze wie Polymethyl-methacrylat; Vinylchlorid-Harze wie Polyvinylchlorid, Vinylchlorid-Copolymer; Epoxyharze; amorphe Polyolefine; Polyester; und Metalle wie Aluminium. Diese Materialien können auch in Kombination verwendet werden.

Unter den oben beschriebenen Materialien sind wegen der guten Feuchtigkeitsbeständigkeit, der guten Abmessungsstabilität und Preisgünstigkeit die amorphen Polyolefine und Polycarbonate bevorzugt. Am meisten bevorzugt sind Polycarbonate. Bevorzugt beträgt die Dicke des Substrats 1,1 ± 0,3 mm.

Auf dem Substrat ist eine Führungsrille zur Führung (Tracking) oder eine konkavkonvexe Rille (Vor-Rille), die Information wie ein Adress-Signal angibt, ausgebildet.

Für ein DVR (von Sony vorgeschlagenes hochdichtes Aufzeichnungsmedium, 22,5 GB/Disk) beispielsweise ist es bevorzugt, ein Substrat zu verwenden, auf dem eine Vor-Rille mit einem engeren Spurabstand vorgesehen ist, um eine höhere Aufzeichnungsdichte im Vergleich zu derjenigen, die mittels CD-R oder DVD-R erhalten wird, zu erreichen. Der Spurabstand der Vor-Rille beträgt unerlässlicherweise von 200 bis 400 &mgr;m und bevorzugt von 250 bis 350 &mgr;m. Die Tiefe der Vor-Rille beträgt unerlässlicherweise von 40-150 nm und bevorzugt von 50 bis 120 nm.

Auf der Oberfläche der Seite des Substrats, auf der eine lichtreflektierende Schicht, die hierin unten beschrieben werden wird, ausgebildet ist, ist bevorzugt eine Unterlage-Schicht (Subbing Layer) vorgesehen, um die Flachheit und das Haftvermögen des Substrats zu verbessern.

Beispiele der Materialien zur Herstellung der Unterlage-Schicht umfassen Polymere wie Polymethyl-methacrylat, Acrylsäure/Methacrylsäure-Copolymer, Styrol/Maleinanhydrid-Copolymer, Polyvinylalkohol, N-Methylolacrylamid, Styrol/Vinyltoluol-Copolymer, chlorsulfoniertes Polyethylen, Nitrocellulose, Polyvinylchlorid, chloriertes Polyolefin, Polyester, Polyimid, Vinylacetat/Vinylchlorid-Copolymer, Ethylen/Vinylacetat-Copolymer, Polyethylen, Polypropylen, Polycarbonat; und Oberflächen-Modifikationsmittel wie Silan-Haftvermittler.

Die Unterlage-Schicht kann beispielsweise durch Auflösen oder Dispergieren des obigen Materials in einem geeigneten Lösungsmittel, um eine Beschichtungsflüssigkeit herzustellen, und dann Aufbringen der Beschichtungsflüssigkeit auf die Oberfläche des Substrats, wobei irgendein Beschichtungsverfahren wie Rotationsbeschichtung, Tauchbeschichtung oder Extrusionsbeschichtung verwendet wird, gebildet werden. Die Dicke der Unterlage-Schicht beträgt im allgemeinen von 0,005 bis 20 &mgr;m, und bevorzugt von 0,01 &mgr;m bis 10 &mgr;m.

2. Lichtreflektierende Schicht

Die lichtreflektierende Schicht enthält eine lichtreflektierende Substanz mit einem hohen Laser-Reflexionsvermögen. Bevorzugt beträgt das Reflexionsvermögen der Substanz mindestens 70%. Beispiele der lichtreflektierenden Substanz mit hohem Reflexionsvermögen umfassen Metalle und Halbmetalle wie Mg, Se, Y, Ti, Zr, Hf, V, Nb, Ta, Cr, Mo, W, Mn, Re, Fe, Co, Ni, Ru, Rh, Pd, Ir, Pt, Cu, Ag, Au, Zn, Cd, Al, Ga, In, Si, Ge, Te, Pb, Po, Sn, Bi; sowie rostfreien Stahl. Diese Substanzen können entweder alleine oder in Kombination von zwei oder mehreren verwendet werden. Legierungen davon können ebenfalls verwendet werden. Unter diesen sind Cr, Ni, Pt, Cu, Ag, Au, Al und rostfreier Stahl bevorzugt, und Au, Ag, Al und ihre Legierungen sind bevorzugter, und Au, Ag und ihre Legierungen sind am meisten bevorzugt.

Die lichtreflektierende Schicht kann auf dem Substrat beispielsweise durch Dampfabscheidung, Sputtern oder Ionenplattierung irgendeiner der oben angegebenen lichtreflektierenden Substanzen gebildet werden. Die Dicke der lichtreflektierenden Schicht beträgt im allgemeinen von 10 nm bis 300 nm, und bevorzugt von 50 nm bis 200 nm.

3. Aufzeichnungsschicht

Die Aufzeichnungsschicht wird auf der lichtreflektierenden Schicht ausgebildet, und Information kann darauf durch Bestrahlung mit Laserlicht einer Wellenlänge von nicht länger als 600 nm aufgezeichnet werden. Die Aufzeichnungsschicht enthält ein Farbmittel. Das Farbmittel, das in der Aufzeichnungsschicht als eine Aufzeichnungssubstanz dient, kann irgendeine Verbindung von Phasenänderungs-Metallverbindungen und organischen Verbindungen sein.

Beispiele für die organischen Verbindungen umfassen Cyanin-Farbstoffe, Oxonol-Farbstoffe, Metallkomplex-Farbstoffe, Azo-Farbstoffe und Phthalocyanin-Farbstoffe.

Die Farbstoffe, die in JP-A Nrn. 4-74690, 8-127174, 11-53758, 11-334204, 11-334205, 11-334206, 11-334207, 2000-43423, 2000-108513 und 2000-158818 beschrieben sind, können geeigneterweise verwendet werden.

Die Aufzeichnungssubstanz ist nicht auf derartige Farbstoffe beschränkt, und andere Beispiele dafür umfassen organische Verbindungen wie Triazol-Verbindungen, Triazin-Verbindungen, Cyanin-Verbindungen, Merocyanin-Verbindungen, Aminobutadien-Verbindungen, Phthalocyanin-Verbindungen, Cynnamat-Verbindungen, Viologen-Verbindungen, Azo-Verbindungen, Oxonol-Benzoxazol-Verbindungen und Benzotriazol-Verbindungen. Unter diesen Verbindungen sind Cianin-Verbindungen, Aminobutadien-Verbindungen, Benzotriazol-Verbindungen und Phthalocyanin-Verbindungen besonders bevorzugt.

Die Aufzeichnungsschicht kann beispielsweise durch Auflösen der Aufzeichnungssubstanz wie dem Farbstoff, zusammen mit einem Bindemittel, in einem geeigneten Lösungsmittel, um eine Beschichtungsflüssigkeit herzustellen, Auftragen der Beschichtungsflüssigkeit auf die Oberfläche des Substrats, um darauf einen Film auszubilden, und dann trocknen lassen der Beschichtungsflüssigkeit, hergestellt werden. Die Konzentration der in der Beschichtungsflüssigkeit vorliegenden Aufzeichnungssubstanz beträgt üblicherweise von 0,01 bis 15 Gew.%, bevorzugt von 0,1 bis 10 Gew.%, bevorzugter von 0,5 bis 5 Gew.%, am meisten bevorzugt von 0,5 bis 3 Gew.%.

Beispiele für das Lösungsmittel, das für die Beschichtungsflüssigkeit verwendet wird, umfassen Ester wie Butylacetat, Ethyllactat, Cellosolve-acetat; Ketone wie Methyl-ethyl-keton, Cyclohexanon, Methyl-isobutyl-keton; chlorierte Kohlenwasserstoffe wie Dichlormethan, 1,2-Dichlorethan, Chloroform; Amide wie Dimethylformamid; Kohlenwasserstoffe wie Methylcyclohexan; Ether wie Tetrahydrofuran, Ethylether, Dioxan; Alkohole wie Ethanol, n-Propanol, Isopropanol, n-Butanol, Diaceton-alkohol; Lösungsmittel auf der Basis von Fluor wie 2,2,3,3-Tetrafluorpropanol; und Glycolether wie Ethylenglycol-monomethyl-ether, Ethylenglycol-monoethyl-ether, Propylenglycol-monomethyl-ether.

Diese Lösungsmittel können, abhängig von der Löslichkeit der verwendeten Aufzeichnungssubstanz, entweder alleine oder in Kombination verwendet werden. Die Beschichtungsflüssigkeit kann außerdem verschiedene Zusätze wie ein Antioxidationsmittel, ein UV-Absorptionsmittel, ein Plastifizierungsmittel und ein Gleitmittel, wie erforderlich, enthalten.

Beispiele für das Bindemittel umfassen natürliche organische Polymere wie Gelatine, Cellulose-Derivate, Dextran, Kolophonium, Kautschuk; und synthetische organische Polymere, beispielsweise Kohlenwasserstoff-Harze wie Polyethylen, Polypropylen, Polystyrol, Polyisobutylen, Vinylharze wie Polyvinylchlorid, Polyvinyliden-chlorid, Polyvinylchlorid/Polyvinylacetat-Copolymere, Acrylharze wie Poly(methyl-acrylat), Poly(methyl-methacrylat), Polyvinylalkohol, Polyethylenchlorid, Epoxyharze, Butyralharze, Kautschuk-Derivate und Vorkondensate eines wärmehärtbaren Harzes wie Phenol-formaldehyd-Harz. Wenn das Bindemittel zusammen mit der Aufzeichnungssubstanz verwendet wird, beträgt die Menge des Bindemittels in der Aufzeichnungsschicht im allgemeinen das 0,01-fache bis 50-fache (Masseverhältnis), bevorzugt das 0,1-fache bis 5-fache (Masseverhältnis) der Menge der verwendeten Aufzeichnungssubstanz. Die Konzentration der in der Beschichtungsflüssigkeit vorliegenden Aufzeichnungssubstanz beträgt im allgemeinen von 0,01 bis 10 Gew.%, bevorzugt von 0,1 bis 5 Gew.%.

Die Aufzeichnungsschicht wird beispielsweise durch Sprühen, Rotationsbeschichtung, Tauchen, Walzenauftrag, Rakelbeschichtung, Streichwalzenauftrag oder Siebdruck ausgebildet. Die Aufzeichnungsschicht kann einschichtig oder mehrschichtig sein. Die Dicke der Aufzeichnungsschicht beträgt im allgemeinen von 20 nm bis 500 nm, bevorzugt von 30 nm bis 300 nm, bevorzugter von 50 nm bis 100 nm.

Die Aufzeichnungsschicht kann gewünschtenfalls eine Vielfalt von Verfärbungs-Hemmstoffen enthalten, um die Lichtechtheit der Aufzeichnungsschicht zu verbessern.

Als der Verfärbungs-Hemmstoff werden üblicherweise Singulett-Sauerstoff-Quencher verwendet, und es können jene verwendet werden, die in Patent- und anderen Veröffentlichungen beschrieben sind.

Ihre Beispiele sind beschrieben in JP-A Nrn. 58-175693, 59-81194, 60-18387, 60-19586, 60-19587, 60-35054, 60-36190, 60-36191, 60-44554, 60-44555, 60-44389, 60-44390, 60-54892, 60-47069, 63-209995, 4-25492; JP-B Nrn. 1-38680, 6-26028; dem deutschen Patent Nr. 350 399; und dem Journal of the Chemical Society of Japan, Oktober 1992, Seite 1141.

Die Menge des Verfärbungs-Hemmstoffs wie eines Singulett-Sauerstoff-Quenchers, der in die Aufzeichnungsschicht aufzunehmen ist, beträgt im allgemeinen von 0,1 bis 50 Gew.%, bevorzugt von 0,5 bis 45 Gew.%, bevorzugter von 3 bis 40 Gew.%, noch bevorzugter von 5 bis 25 Gew.% des verwendeten Farbmittels.

4. Klebstoffschicht:

Die Klebstoffschicht ist eine optionale Schicht, die zur Verbesserung des Haftvermögens zwischen der Aufzeichnungsschicht und der unten erwähnten Deckschicht ausgebildet wird.

Das Material für die Klebstoffschicht ist bevorzugt ein photohärtbares Harz, bevorzugter eines mit geringem Härtungsschrumpf, um zu verhindern, dass sich die Disks verziehen. Das photohärtbare Harz des Typs ist beispielsweise ein UV-härtbares Harz (UV-härtbarer Klebstoff) wie Dai-Nippon Ink's SD-640 und SD-347. Für eine gute Elastizität der Klebstoffschicht beträgt ihre Dicke bevorzugt von 1 bis 1000&mgr;m, bevorzugter von 5 bis 500 &mgr;m, noch bevorzugter von 10 bis 100&mgr;m.

5. Deckschicht:

Die Deckschicht wird ausgebildet, um Wasser daran zu hindern, in das optische Informationsaufzeichnungsmedium einzudringen. Die Deckschicht des optischen Informationsaufzeichnungsmediums der Erfindung kann Licht einer Wellenlänge von nicht kürzer als 500 nm, bevorzugt auch Licht einer Wellenlänge von nicht länger als 400 nm, ausschließen, und sie verhindert, dass die Farbstoffe in der Aufzeichnungsschicht photozersetzt werden. Daher ist die Lagerstabilität des optischen Informationsaufzeichnungsmediums der Erfindung, da es die Deckschicht hat, gut.

Die Deckschicht ist, insoweit sie aus einem transparenten Material ausgebildet ist, nicht speziell definiert. Bevorzugt ist sie aus einem Polycarbonat, einem Acrylharz wie Polymethyl-methacrylat, einem Vinylchlorid-Harz wie Polyvinylchlorid oder Vinylchlorid-Copolymer, einem Epoxyharz, einem amorphen Polyolefin, einem Polyester oder Cellulose-triacetat ausgebildet. Bevorzugter ist sie aus einem Polycarbonat oder Cellulose-triacetat ausgebildet.

Die Deckschicht enthält einen Farbstoff zum Ausschließen von Licht einer Wellenlänge von nicht kürzer als 500 nm. Bevorzugt enthält sie auch ein UV-Absorptionsmittel zum Ausschließen von Licht einer Wellenlänge von nicht länger als 400 nm.

Der Begriff "transparent" bedeutet, dass sie Aufzeichnungslicht und Leselicht (Durchlässigkeit: mindestens 90%) durchlässt und für Licht transparent ist.

Das UV-Absorptionsmittel, das optional vorgesehen wird, umfasst Benzothiazole, Tetrazaindene, Thiouracile, Benzotriazole und ihre Derivate, und sie schließen Licht einer Wellenlänge von nicht länger als 400 nm aus.

Der Farbstoff umfasst Phthalocyanin-Farbstoffe, Cyanin-Farbstoffe, Merocyanin-Farbstoffe, Azo-Farbstoffe, Immonium-Farbstoffe, Diimmonium-Farbstoffe, Pyrylium/Thiopyrylium-Farbstoffe, Azulenium-Farbstoffe, Squalilium-Farbstoffe, Metallkomplex-Farbstoffe mit Ni oder Cr, Naphthochinon-Farbstoffe, Anthrachinon-Farbstoffe, Indophenol-Farbstoffe, Indanilin-Farbstoffe, Triphenylmethan-Farbstoffe, Triallylmethan-Farbstoffe, Aluminium/Diimmonium-Farbstoffe und Nitroso-Verbindungen, und sie schließen Licht einer Wellenlänge von nicht kürzer als 500 nm aus.

Farbstoffe der folgenden Strukturformeln (1) oder (2) schließen ebenfalls Licht einer Wellenlänge von nicht kürzer als 500 nm aus und sind hierin verwendbar.

Das UV-Absorptionsmittel und der Farbstoff können der Deckschicht zugegeben werden, indem sie mit dem Material für die Schicht geknetet werden oder in dem Material gelöst oder dispergiert werden.

Bevorzugt beträgt der UV-Absorptionsmittelgehalt der Deckschicht von 0,001 bis 80 Gew.%, bevorzugter von 0,1 bis 50 Gew.%.

Wenn der Gehalt größer als 80 Gew.% ist, steigt die Extinktion der Deckschicht und ihr Reflexionsvermögen wird geringer; wenn er aber kleiner als 0,001 Gew.% ist, ist das UV-Absorptionsmittel unwirksam.

Ebenfalls bevorzugt beträgt der Farbstoff-Gehalt der Deckschicht von 0,001 bis 80 Gew.%, bevorzugter von 0,1 bis 50 Gew.%.

Wenn der Gehalt größer als 80 Gew.% ist, erhöht sich die Extinktion der Deckschicht und ihr Reflexionsvermögen wird geringer; wenn er aber kleiner als 0,001 Gew.% ist, ist der Farbstoff unwirksam.

Die Deckschicht wird wie folgt gebildet: ein photohärtbares Harz zur Bildung einer Klebstoffschicht wird in einem geeigneten Lösungsmittel gelöst, um eine Beschichtungslösung herzustellen, die Beschichtungslösung wird bei einer vorbestimmten Temperatur auf die Aufzeichnungsschicht aufgetragen, um darauf einen Beschichtungsfilm auszubilden, ein Film-Substrat mit einem dazu in der oben angegebenen Weise zugegebenen Farbstoff, und, gewünschtenfalls, einem UV-Absorptionsmittel, wird über den Beschichtungsfilm laminiert, und dies wird mit Licht darüber bestrahlt, um den Beschichtungsfilm auszuhärten.

Die Dicke der Deckschicht beträgt bevorzugt von 0,01 bis 0,2 mm, bevorzugter von 0,03 bis 0,1 mm, noch bevorzugter von 0,05 bis 0,095 mm.

Zur Kontrolle der Viskosität liegt die Beschichtungstemperatur bevorzugt im Bereich von 23 bis 50° C, bevorzugter von 24 bis 40° C, noch bevorzugter von 25 bis 37° C.

Um die Disks davor zu bewahren, sich zu verziehen, wird der Beschichtungsfilm bevorzugt mit einem Impulslicht-Strahler (bevorzugter einem UV-Strahler) bestrahlt. Der Impuls-Zeitraum ist bevorzugt nicht größer als der Bereich von ms, bevorzugter nicht größer als der Bereich von &mgr;s. Die Menge an Licht-Einstrahlung in einem Impuls ist nicht spezifisch definiert, beträgt aber bevorzugt höchstens 3 kW/cm2, bevorzugter höchstens 2 kW/cm2.

Die Bestrahlungshäufigkeit ist auch nicht spezifisch definiert, ist aber bevorzugt höchstens 20 mal, bevorzugter höchstens 10 mal.

Bei dem optischen Informationsaufzeichnungsmedium der Erfindung kann zwischen der lichtreflektierenden Schicht und der Aufzeichnungsschicht, abhängig von den Eigenschaften der Aufzeichnungsschicht, eine dielektrische Schicht oder eine lichtdurchlässige Schicht ausgebildet sein. Beispielsweise kann, wenn eine Aufzeichnungsschicht vorgesehen ist, eine lichtdurchlässige Schicht vorgesehen werden, um die Haftfähigkeit der Aufzeichnungsschicht zu verbessern, und wenn eine Phasenänderungs-Aufzeichnungsschicht vorgesehen ist, kann wegen der Wärmestrahlung eine dielektrische Schicht vorgesehen werden.

Die dielektrische Schicht kann aus einem Material aus Oxiden, Nitriden, Carbiden oder Sulfiden mindestens eines der Elemente Zn, Si, Ti, Te, Sm, Mo und Ge oder ihrer Hybride wie ZnS-SiO2 ausgebildet werden.

Nicht spezifisch definiert, kann die lichtdurchlässige Schicht aus irgendeinem und jedem Material mit einer Laserdurchlässigkeit von mindestens 90% ausgebildet werden. Beispielsweise kann sie aus demselben Material wie demjenigen für die oben erwähnte dielektrische Schicht ausgebildet werden.

Die dielektrische Schicht und die Lichtdurchlässigkeitsschicht können nach irgendeinem bekannten Verfahren ausgebildet werden. Die Dicke der dielektrischen Schicht beträgt bevorzugt von 1 bis 100 nm, und die Dicke der lichtdurchlässigen Schicht beträgt bevorzugt von 2 bis 50 &mgr;m.

Ausführungsformen des Disk-Aufzeichnungsmediums, des zweiten Aspekts der Erfindung, werden unten unter Bezugnahme auf die hierzu angefügten Zeichnungen beschrieben.

1 zeigt einen Teil des vertikalen Querschnitts einer DVD vom Typ einseitige Disk, einer ersten Ausführungsform des Disk-Aufzeichnungsmediums der Erfindung. Das Disk-Aufzeichnungsmedium 100 weist ein erstes Disk-Substrat 21 mit einer Dicke von 0,6 mm, das durch Spritzgießen eines synthetischen Harzmaterials, beispielsweise eines transparenten Polycarbonat-Harzes, in eine Form, die einen Prägestempel mit darauf als ein feines konkav-konvexes Muster aufgezeichneter Information enthält, gebildet wird, und auf das das konkav-konvexe Muster von dem Prägestempel übertragen ist, und ein zweites Disk-Substrat 23 mit einer Dicke von 0,6 mm, das aus einem synthetischen Harzmaterial (z. B. Polycarbonat-Harz), das ein Farbmittelmaterial darin enthält, gebildet wird und das an dem ersten Disk-Substrat 21 anhaftet, auf. Auf dem ersten Substrat 21 ist eine Aufzeichnungsschicht 25 mit dem von dem Prägestempel übertragenen, feinen konkav-konvexen Muster ausgebildet.

Das Disk-Aufzeichnungsmedium 100 ist so konstruiert, dass die auf der Aufzeichnungsschicht 25 aufgezeichneten Daten durch Bestrahlen der Seite des transparenten ersten Substrats 21 mit Laserlicht 29 von einer Licht-Pickup-Vorrichtung 27 und Nachweisen des von der Aufzeichnungsschicht 25 reflektierten Laserlichts 29 durch die Licht-Pickup-Vorrichtung 27 ausgelesen werden können.

Bei dem Disk-Aufzeichnungsmedium 100 dieser Ausführungsform ist das zweite Substrat aus einem gefärbten synthetischen Harzmaterial ausgebildet. Daher ist es einfach, dafür zu sorgen, dass jedes Disk-Aufzeichnungsmedium 100 sein eigenes Aussehen hat, das sich von den anderen unterscheidet, indem man irgendeines der zweiten Substrate 23 mit verschiedenen Farben auf das erste Substrat 21 desselben Typs laminiert, und jedes so hergestellte Disk-Aufzeichnungsmedium 100 kann leicht von den anderen unterschieden werden. Zusätzlich kann, da das zweite Substrat 23 gefärbt ist, das Aufdrucken von Untergrundfarbe auf die Disks in einem Druckschritt weggelassen werden, und der Druckschritt kann lediglich durch Aufdrucken der notwendigen Information darauf abgeschlossen werden. Die Druck-Häufigkeit kann verringert werden oder der Druck-Vorgang kann vollständig weggelassen werden, und der Prozeß der Herstellung der Aufzeichnungs-Disks kann vereinfacht werden.

Das hierin veranschaulichte Disk-Aufzeichnungsmedium dieser Ausführungsform ist ein Beispiel eines Typs mit einer Aufzeichnungsschicht. Nicht darauf beschränkt, ist die Erfindung auf Disk-Aufzeichnungsmedien jedes anderen Typs, bei dem das dem Substrat, das mit Licht bestrahlt wird, entgegengesetzte Substrat (oder ein spezifischer Schichtbereich des Substrats) gefärbt ist, beispielsweise auf jene eines Typs mit zwei Aufzeichnungsschichten und jene eines Typs für photomagnetisches Aufzeichnen oder Lesen, anwendbar.

Als nächstes wird eine Modifizierung dieser Ausführungsform, ein Disk-Aufzeichnungsmedium 200, beschrieben.

2 ist eine vertikale Schnittansicht der Modifizierung dieser Ausführungsform, des Disk-Aufzeichnungsmediums 200. Das Disk-Aufzeichnungsmedium 200 weist ein Substrat 31 und ein Flachmaterial 35 mit einer an einer Oberfläche des Substrats 31 haftenden Aufzeichnungsschicht 33 auf. Dies wird mit Laserlicht 29 von einer Licht-Pickup-Vorrichtung 27 in der Richtung des Flachmaterials 35 bestrahlt, das an der Aufzeichnungsschicht 33 reflektierte Laserlicht 29 wird durch die Licht-Pickup-Vorrichtung 27 nachgewiesen, und dadurch werden die auf der Aufzeichnungsschicht 33 aufgezeichneten Daten ausgelesen.

Bei dieser Modifizierung ist das Substrat 31 aus einer Disk aus einem synthetischen Harzmaterial (beispielsweise einem Polycarbonat-Harz), das ein Farbmittel-Material enthält, ausgebildet. Daher können Flachmaterialien 35, auf deren Aufzeichnungsschichten 33 dieselben Inhalte aufgezeichnet sind, individuell auf irgendeines der Substrate 31 mit verschiedenen Farben laminiert werden, und es ist einfach, dafür zu sorgen, dass jedes Disk-Aufzeichnungsmedium 200 sein eigenes Aussehen hat, das sich von den anderen unterscheidet. Außerdem kann, da das Substrat 31 gefärbt ist, wie oben das Drucken von Untergrundfarbe auf die Disk in einem Druckschritt weggelassen werden, und daher kann die Druck-Häufigkeit verringert werden oder der Druckvorgang kann vollständig weggelassen werden und der Prozeß der Herstellung der Aufzeichnungs-Disks kann vereinfacht werden.

Als nächstes wird die zweite Ausführungsform des Disk-Aufzeichnungsmediums der Erfindung beschrieben.

Das Disk-Aufzeichnungsmedium dieser Ausführungsform wird durch Verändern der einfarbigen Farbe des zweiten Substrats 23 des Disk-Aufzeichnungsmediums der ersten Ausführungsform (siehe 1) und derjenigen des Substrats 31 des Disk-Aufzeichnungsmediums der Modifizierung der ersten Ausführungsform in eine Mischfarbe hergestellt. Bei dieser Ausführungsform wird das mehrfarbige zweite Substrat 23 oder Substrat 31 mit einer daran haftenden Aufzeichnungsschicht kombiniert, um das angestrebte Disk-Aufzeichnungsmedium wie oben aufzubauen. Zur Herstellung des mehrfarbigen Substrats ist beispielsweise ein Mehrfarben-Spritzgußverfahren bekannt. Das Mehrfarben-Spritzgußverfahren wird als ein Beispiel bei dieser Ausführungsform eingesetzt, und dies wird unten beschrieben.

3A und 3B sind Querschnittsansichten, die eine Mehrfarben-Spritzgußvorrichtung 40 zum Formen von Harz mit zwei Farben zeigen. Die Mehrfarben-Spritzgußvorrichtung 40 weist im wesentlichen zwei Einspritzeinrichtungen 41, 43; einen Mischer 45, in dem die heißen synthetischen Harzmaterialien aus den Einspritzeinrichtungen 41, 43 gemischt werden; eine feststehende Form 47 und eine bewegliche Form 49, wobei der Hohlraum zwischen ihnen mit dem vermischten Harzmaterial aus dem Mischer 45 gefüllt wird; und einen Antriebsmechanismus 51 zum Bewegen der beweglichen Form 49 auf. Die Einspritzeinrichtungen 41, 43 haben denselben Aufbau, wobei jede mit einem Beschickungstrichter 53, in den das synthetische Ausgangs-Harzmaterial 55 gegeben wird; einem Einspritzzylinder 57, in dem das synthetische Harzmaterial 55 aus dem Beschikkungstrichter 53 erwärmt wird, einer Schnecke 59 zum Zuführen des synthetischen Harzmaterials 55 zur Spitze des Einspritzzylinders 57; und einem Antriebsmotor 61 zum Drehen der Schnecke 59 ausgestattet ist.

In der Mehrfarben-Spritzgußvorrichtung 40 werden die zwei synthetischen Harzmaterialien aus den Einspritzeinrichtungen 41, 43 durch die jeweiligen Einlaßleitungen in den Mischer 45 eingespeist, in ihrem Strömungskanal gemischt und dann unter hohem Druck in den Hohlraum zwischen der feststehenden Form 47und der beweglichen Form 49 eingespritzt, wie in 3A. Nachdem sich das gemischte Harzmaterial in dem Hohlraum verfestigt hat, wird die bewegliche Form 49 von dem Antriebsmechanismus 51 nach hinten bewegt, und das geformte Substrat 60 (dies entspricht dem zweiten Substrat 23 in 1, oder dem Substrat 31 in 2) wird herausgenommen.

Als nächstes werden Verfahren zur Verwendung der Mehrfarben-Spritzgußvorrichtung 40 zur Herstellung von Substraten für das Disk-Aufzeichnungsmedium der Erfindung beschrieben.

Erstes Verfahren zur Substrat-Herstellung:

Pellets 55A, 55B aus synthetischem Harz verschiedener Farben werden in den Beschickungstrichter 53 der Einspritzeinrichtung 41 bzw. den Beschickungstrichter 53 der Einspritzeinrichtung 43 gegeben; und diese Pellets 55A, 55B werden gleichzeitig durch die Einspritzzylinder 57 und über den Mischer 45 in den Hohlraum der Formen 47, 49 eingespeist. Dabei werden die synthetischen Harzmaterialien verschiedener Farben vermischt, um ein unregelmäßiges Marmormuster wie in 4A oder 4B zu bilden. Das Mamormuster verändert sich jedesmal, wenn die Harz-Pellets 55A, 55B von verschiedenen Farben in den Form-Hohlraum eingespeist werden, wodurch es ein eigentümliches Muster wie in 4A oder 4B wird. Daher können in einer solchen Weise Substrate von unterschiedlichen Mustern hergestellt werden, indem lediglich der Spritzguß-Vorgang wie hierin wiederholt wird, wobei das Substrat-Design nicht künstlich verändert wird.

Wenn derartige Marmormuster in einem Druckverfahren hergestellt werden, sind die Muster-Veränderung und das Halbton-Design die Faktoren, die die Produktionskosten erhöhen, und die Vermehrung der Produktionsschritte und auch das Ansteigen der Produktionskosten ist unvermeidbar. Gemäß dem hierin vorgeschlagenen Produktionsverfahren ist es jedoch einfach, den Mischfarbton von Disk-Substraten fein zu kontrollieren, und es ist einfach, gute Disk-Substrate von hübschem Aussehen herzustellen. Die Verwendung der so hergestellten Substrate erhöht den kommerziellen Wert der produzierten Aufzeichnungs-Disks.

Zweites Verfahren zur Substrat-Herstellung:

Ein transparentes synthetisches Harzmaterial wie ein transparentes Polycarbonat-Harz wird in den Beschickungstrichter 53 der Einspritzeinrichtung 41 eingespeist, während andererseits ein gefärbtes synthetisches Harzmaterial in den Beschickungstrichter 53 der Einspritzeinrichtung 43 eingespeist wird. In diesem Fall dient die Einspritzeinrichtung 41 als eine Haupteinheit und die Einspritzeinheit 43 als eine Untereinheit. Der Harz-Zufuhranteil von der Haupteinheit wird größer gemacht als derjenige von der Untereinheit, und die zwei Harzmaterialien werden in dem Zustand spritzgegossen. Dies ergibt ein Substrat mit einem Marmormuster, in dem der Untergrund des transparenten synthetischen Harzmaterials mit dem Zusatz des gefärbten synthetischen Harzmaterials vermischt ist. Das so gebildete einfarbige Substrat hat ein solches eigentümliches Marmormuster.

Drittes Verfahren zur Substrat-Herstellung:

Pellets 55A, 55B aus synthetischem Harz unterschiedlicher Farben werden in den Beschickungstrichter 53 der Einspritzeinrichtung 41 bzw. den Beschickungstrichter 53 der Einspritzeinrichtung 43 gegeben; und diese Pellets 55A, 55B werden gleichzeitig durch die Einspritzzylinder 57 und durch den Mischer 45 in den Hohlraum der Formen 47, 49 eingespeist, während das Strömungsverhältnis der Pellets 55A, 55B kontinuierlich variiert wird. Dabei werden die synthetischen Harzmaterialien von unterschiedlicher Farbe vermischt, während ihr Mischungsverhältnis variiert wird, und es werden Substrate mit unterschiedlichen Marmormustern gebildet. Die Gesamthelligkeit der so gebildeten Substrate kann in irgendeiner gewünschten Weise variiert werden. Wenn beispielsweise das synthetische Harzmaterial 55A dunkel ist, wie tief blau, und das synthetische Harzmaterial B hell ist, wie gelb, und wenn das Mischungsverhältnis des synthetischen Harzmaterials 55A erhöht wird, ist die Gesamthelligkeit des gebildeten Substrats niedrig; aber im Gegensatz dazu ist die Gesamthelligkeit des gebildeten Substrats hoch, wenn das Mischungsverhältnis des synthetischen Harzmaterials 55B erhöht wird. Dementsprechend können die in diesem Verfahren gebildeten Substrate unterschiedliche Muster und einen unterschiedlichen Helligkeitsgrad, die ihnen eigen sind, haben.

Selbst wenn eine einzige Spritzgußvorrichtung mit einer einzigen Einspritzeinrichtung anstelle der Mehrfarben-Spritzgußvorrichtung mit den zwei Einspritzeinrichtungen 41, 43 verwendet wird, ist es ebenfalls möglich, die in derselben Weise wie hierin hergestellten Aufzeichnungs-Disks individuell zu unterscheiden.

Viertes Verfahren zur Substrat-Herstellung:

Synthetische Harzmaterialien unterschiedlicher Farben werden in vorbestimmten Intervallen in einer vorbestimmten Reihenfolge in die Beschickungstrichter der Einspritzeinrichtungen eingefüllt, so dass sich die Farben der synthetischen Harzmaterialien, die aus den Beschickungstrichtern in die Einspritzzylinder einzuspeisen sind, in einer Reihenfolge ändern. Bei diesem Verfahren wird ein Gemisch von mindestens zwei synthetischen Harzmaterialien unterschiedlicher Farbe in den Hohlraum der Formen eingespritzt. Auf diese Weise werden bei jedem Spritzgußvorgang synthetische Harzmaterialien unterschiedlicher Farbe in einem variierenden Mischungsverhältnis gemischt und zu Substraten unterschiedlicher Farben geformt. Daher kann die Farbe der in dem Verfahren geformten Substrate in Folge variiert werden, beispielsweise von rot zu orange, zu gelb, zu gelb-grün, zu grün, zu ..., und das Verfahren ergibt Substrate unterschiedlicher Farben, die in jedem Spritzgußvorgang variieren. Abhängig von den Spritzguß-Bedingungen können in dem Verfahren auch Substrate mit zweifarbigem Marmormuster gebildet werden.

Bei einem konventionellen Spritzgießen werden zur Farbveränderung, um Substrate einer vorbestimmten Farbe zu ergeben, unvermeidbar jene mit Mischfarben gebildet, und sie werden verworfen und ausgesondert. Nach dem Formungsverfahren dieser Ausführungform kann jedoch die Farbe der Produkte zu einer beliebigen Zeit ohne die Problematik der Farbvermischung in den hergestellten Produkten verändert werden. Daher ergibt das Verfahren keine zu verwerfenden Produkte mit Mischfarben und es spart die Verarbeitungszeit und verringert die Herstellungskosten.

Zum Färben der synthetischen Harzmaterialien sind jegliche bekannten Färbungsverfahren verwendbar. Dafür sind beispielsweise ein trockenes Färbeverfahren, das ein Hineingeben von Pellets aus Naturharz und eines pulverförmigen Farbmittels in einen Trommelmischer und ein Drehen des Trommelmischers, um dadurch das pulverförmige Farbmittel an den Harz-Pellets anhaften zu lassen, aufweist; und ein Grundmischungs-Verfahren, das ein Vermischen einer Grundmischung von Farbmittel-Pellets (diese wird hergestellt durch Mischen eines Ausgangsharzes mit einem Pigment einer gewünschten Farbe hoher Konzentration) mit Naturharz-Pellets in einem gewünschten Verhältnis, um dadurch dafür zu sorgen, dass die Harz-Pellets mit dem Farbmittel gefärbt werden, aufweist, bekannt.

Wie hierin oben beschrieben, wird das Substrat des Disk-Aufzeichnungsmaterials der Erfindung, das dessen Seite, die mit Licht bestrahlt wird, entgegengesetzt liegt, aus einem Farbmittel enthaltenden synthetischen Harzmaterial gebildet. Daher macht es die Erfindung möglich, Aufzeichnungsdisks mit unterschiedlichem hübschen Aussehen, die individuell von den anderen unterschieden werden können, herzustellen, und macht es möglich, den kommerziellen Wert der Aufzeichnungs-Disks zu erhöhen. In dem Prozess zur Herstellung der Aufzeichnungsdisks der Erfindung kann das Arbeitspensum in dem Druckschritt verringert werden und daher werden die Herstellungskosten verringert.

Beispiele

Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf die folgenden Beispiele genauer beschrieben, aber es versteht sich, dass die Erfindung nicht auf die Beispiele beschränkt ist.

Beispiel 1:

Auf die gerillte Oberfläche eines spritzgegossenen Polycarbonat-Harz (Teijin's Polycarbonat, PANLITE AD5503TM)-Substrats mit einer Dicke von 1,1 mm und einem Durchmesser von 120 mm und mit einer spiraligen Rille (Tiefe, 100 nm; Breite, 0,11 &mgr;m; Spurabstand, 300 nm) wurde Ag gesputtert, um darauf eine reflektierende Schicht mit einer Dicke von 100 nm auszubilden. Andererseits wurden 20 g ORASOL BLUE GN (Phthalocyanin-Farbstoff von Ciba Speciality Chemicals) zu einem Liter 2,2,3,3-Tetrafluorpropanol zugegeben und zwei Stunden lang ultraschallbehandelt, um es aufzulösen und eine Farbstoff-Beschichtungslösung herzustellen. Die Farbstoff-Beschichtungslösung wurde durch Rotationsbeschichtung bei variierender Geschwindigkeit von 300 bis 4000 Upm bei 23° C und 50% RH (relative Feuchtigkeit) auf die reflektierende Schicht aufgetragen. Dies wurde bei 23° C und 50% RH eine Stunde lang gelagert, um eine Aufzeichnungsschicht (Dicke, 100 nm) zu bilden.

Als nächstes wurde ein UV-härtbarer Klebstoff (Dai-Nippon Ink and Chemical's SD-347) durch Rotationsbeschichtung bei 100 bis 300 Upm auf die Aufzeichnungsschicht aufgetragen, und ein Cellulose-triacetat-Film (FUJITAC von Fuji Photo Film, mit einer Dicke von 0,08 mm), der 10 Gew.% eines UV-Absorptionsmittels, Benzotriazol, enthielt, wurde darüber gelegt. Dies wurde mittels eines Rotationsbeschichters bei variierender Geschwindigkeit von 300 bis 400 Upm gedreht, um den UV-härtbaren Klebstoff vollständig auszubreiten, und mit UV-Licht von einer UV-Lampe bestrahlt, um den Klebstoff auszuhärten. Dies ist eine Probe des optischen Informationsaufzeichnungsmediums der Erfindung.

Der Cellulose-triacetat-Film wurde hergestellt durch Zugeben von Benzotriazol zu einer Cellulose-triacetat-Lösung, Gießen der Lösung auf ein Band und Trocknen der Lösung darauf, um das Lösungsmittel zu entfernen.

Beispiel 2:

Ag wurde auf dasselbe Substrat wie in Beispiel 1 gesputtert, um darauf eine reflektierende Schicht mit einer Dicke von 100 nm auszubilden. Als nächstes wurde eine dielektrische Schicht aus ZnS-SiO2 mit einer Dicke von 90 nm ebenfalls durch Sputtern darauf ausgebildet.

20 g FOM-561 ORASOL BLUE (Phthalocyanin-Farbstoff von Wako Pure Chemical Industries) wurden zu einem Liter Dibutylether zugegeben und zwei Stunden lang ultraschallbehandelt, um sie aufzulösen und eine Farbstoff-Beschichtungslösung herzustellen. Die Farbstoff-Beschichtungslösung wurde durch Rotationsbeschichtung bei variierender Geschwindigkeit von 300 bis 4000 Upm bei 23° C und 50% RH auf die dielektrische Schicht aufgetragen. Dies wurde bei 23° C und 50% RH eine Stunde lang gelagert, um eine Aufzeichnungsschicht (Dicke 100 nm) zu bilden. Als nächstes wurde eine lichtdurchlässige Schicht aus SiO2 mit einer Dicke von 90 nm durch Sputtern auf der Aufzeichnungsschicht ausgebildet, und ein UV-härtbarer Klebstoff (Dai-Nippon Ink und Chemical's SD-661) wurde durch Rotationsbeschichtung bei 100 bis 300 Upm auf die lichtdurchlässige Schicht aufgetragen.

Als nächstes wurde ein Polycarbonat-Film (Dicke, 0,08 mm), der 10 Gew.% Benzotriazol enthielt, über die lichtdurchlässige Schicht gelegt. Dies wurde mittels eines Rotationsbeschichters mit variierender Geschwindigkeit von 300 bis 4000 Upm gedreht, um den Klebstoff vollständig auszubreiten, und mit UV-Licht von einer UV-Lampe impulsbestrahlt, um den Klebstoff auszuhärten. Dies ist eine Probe des optischen Informationsaufzeichnungsmediums der Erfindung.

Der Farbstoff wurde in derselben Weise wie in Beispiel 1 zu dem Polycarbonat-Film zugegeben.

Beispiel 3:

Ag wurde auf dasselbe Substrat wie in Beispiel 1 gesputtert, um darauf eine reflektierende Schicht mit einer Dicke von 100 nm auszubilden. Andererseits wurden 20 g ORASOL BLUE GN (Phthalocyanin-Farbstoff von Ciba Speciality Chemicals) zu einem Liter 2,2,3,3-Tetrafluorpropanol zugegeben und zwei Stunden lang ultraschallbehandelt, um sie aufzulösen und eine Farbstoff-Beschichtungslösung herzustellen. Die Farbstoff-Beschichtungslösung wurde durch Rotationsbeschichtung bei einer variierenden Geschwindigkeit von 300 bis 4000 Upm bei 23° C und 50% RH auf die reflektierende Schicht aufgetragen. Dies wurde bei 23° C und 50% RH eine Stunde lang gelagert, um eine Aufzeichnungsschicht (Dicke 100 nm) zu bilden.

Als nächstes wurde ein UV-härtbarer Klebstoff (Dai-Nippon Ink und Chemical's SD-347) durch Rotationsbeschichtung bei 100 bis 300 Upm auf die Aufzeichnungsschicht aufgetragen, und ein Cellulose-triacetat-Film (FUJITAC von Fuji Photo Film, mit einer Dicke von 0,08 mm), der 20 Gew.% eines Farbstoffs der oben angegebenen Formel (1) enthielt, wurde darüber gelegt. Dies wurde mittels eines Rotationsbeschichters mit einer variierenden Geschwindigkeit von 300 bis 4000 Upm gedreht, um den Klebstoff vollständig auszubreiten, und mit UV-Licht von einer UV-Lampe bestrahlt, um den Klebstoff auszuhärten. Dies ist eine Probe des optischen Informationsaufzeichnungsmediums der Erfindung.

Der hierin verwendete Farbstoff der Formel (1) ist ein Handelsprodukt. Dies wurde in derselben Weise wie in Beispiel 1 zu dem Cellulose-triacetat-Film zugegeben.

Beispiel 4:

Ag wurde auf dasselbe Substrat wie in Beispiel 1 gesputtert, um darauf eine reflektierende Schicht mit einer Dicke von 100 nm auszubilden. Andererseits wurden 20 g FOM-561 ORASOL BLUE (Phthalocyanin-Farbstoff von Wako Pure Chemical Industries) zu 1 Liter Dibutylether zugegeben und zwei Stunden lang ultraschallbehandelt, um sie aufzulösen und eine Farbstoff-Beschichtungslösung herzustellen. Die Farbstoff-Beschichtungslösung wurde durch Rotationsbeschichtung bei einer variierenden Geschwindigkeit von 300 bis 4000 Upm bei 23° C und 50% RH auf die reflektierende Schicht aufgetragen. Dies wurde bei 23° C und 50% RH eine Stunde lang gelagert, um eine Aufzeichnungsschicht (Dicke, 100 mm) zu bilden.

Als nächstes wurde eine lichtdurchlässige Schicht aus SiO2 mit einer Dicke von 90 nm durch Sputtern auf der Aufzeichnungsschicht ausgebildet. Ein UV-härtbarer Klebstoff (Dai-Nippon Ink und Chemical's SD-661) wurde durch Rotationsbeschichtung bei 100 bis 300 Upm auf die lichtdurchlässige Schicht aufgetragen, und ein Polycarbonat-Film (Dicke, 0,08 mm), der 20 Gew.% eines Farbstoffs der oben angegebenen Formel (2) enthielt, wurde darüber gelegt. Dies wurde mittels eines Rotationsbeschichters mit einer variierenden Geschwindigkeit von 300 bis 4000 Upm gedreht, um den Klebstoff vollständig auszubreiten, und mit UV-Licht von einer UV-Lampe impulsbestrahlt, um den Klebstoff auszuhärten. Dies ist eine Probe des optischen Informationsaufzeichnungsmediums der Erfindung.

Der hierin verwendete Farbstoff der Formel (2) ist ein Handelsprodukt. Dies wurde in derselben Weise wie in Beispiel 1 zu dem Polycarbonat-Film zugegeben.

Beispiel 5:

Ag wurde auf dasselbe Substrat wie in Beispiel 1 gesputtert, um darauf eine reflektierende Schicht mit einer Dicke von 100 nm auszubilden. Andererseits wurden 20 g ORASOL BLUE GN (Phthalocyanin-Farbstoff von Ciba Speciality Chemicals) zu einem Liter 2,2,3,3-Tetrafluorpropanol zugegeben und zwei Stunden lang ultraschallbehandelt, um sie aufzulösen und eine Farbstoff-Beschichtungslösung herzustellen. Die Farbstoff-Beschichtungslösung wurde durch Rotationsbeschichtung bei einer variierenden Geschwindigkeit von 300 bis 4000 Upm bei 23° C und 50% RH auf die reflektierende Schicht aufgetragen. Dies wurde bei 23° C und 50% RH eine Stunde lang gelagert, um eine Aufzeichnungsschicht (Dicke, 100 nm) zu bilden.

Als nächstes wurde ein UV-härtbarer Klebstoff (Dai-Nippon Ink und Chemical's SD-347) durch Rotationsbeschichtung bei 100 bis 300 Upm auf die Aufzeichnungsschicht aufgetragen, und ein Cellulose-triacetat-Film (FUJITAC von Fuji Photo Film, mit einer Dicke von 0,08 mm), der 20 Gew.% Benzotriazol und 20 Gew.% eines Farbstoffs der oben angegebenen Formel (1) enthielt, wurde darüber gelegt. Dies wurde mittels eines Rotationsbeschichters mit einer variierenden Geschwindigkeit von 300 bis 4000 Upm gedreht, um den Klebstoff vollständig auszubreiten, und mit UV-Licht von einer UV-Lampe bestrahlt, um den Klebstoff auszuhärten. Dies ist eine Probe des optischen Informationsaufzeichnungsmediums der Erfindung.

Benzotriazol und der Farbstoff der Formel (1) wurden zu einer Lösung von Cellulose-triacetat zugegeben, und die Lösung wurde zu dem Film, der die beiden enthielt, geformt.

Beispiel 6:

Ag wurde auf dasselbe Substrat wie in Beispiel 1 gesputtert, um darauf eine reflektierende Schicht mit einer Dicke von 100 nm auszubilden. Als nächstes wurde eine dielektrische Schicht aus ZnS-SiO2 mit einer Dicke von 90 nm ebenfalls durch Sputtern darauf ausgebildet.

20 g FOM-561 ORASOL BLUE (Phthalocyanin-Farbstoff von Wako Pure Chemical Industries) wurden zu einem Liter Dibutylether zugegeben und zwei Stunden lang ultraschallbehandelt, um sie aufzulösen und eine Farbstoff-Beschichtungslösung herzustellen. Die Farbstoff-Beschichtungslösung wurde durch Rotationsbeschichtung mit einer variierenden Geschwindigkeit von 300 bis 4000 Upm bei 23° C und 50% RH auf die dielektrische Schicht aufgetragen. Dies wurde bei 23° C und 50% RH eine Stunde lang gelagert, um eine Aufzeichnungsschicht (Dicke 100 nm) zu bilden. Als nächstes wurde eine lichtdurchlässige Schicht aus SiO2 mit einer Dicke von 90 nm durch Sputtern auf der Aufzeichnungsschicht ausgebildet, und ein UV-härtbarer Klebstoff (Dai-Nippon Ink and Chemical's SD-661) wurde durch Rotationsbeschichtung bei 100 bis 300 Upm auf die lichtdurchlässige Schicht aufgetragen.

Als nächstes wurde ein Polycarbonat-Film (Dicke, 0,08 mm), der 10 Gew.% Benzotriazol und 10 Gew.% eines Farbstoffs der oben angegebenen Formel (2) enthielt, über die lichtdurchlässige Schicht gelegt. Dies wurde mittels eines Rotationsbeschichters mit einer variierenden Geschwindigkeit von 300 bis 4000 Upm gedreht, um den Klebstoff vollständig auszubreiten, und mit UV-Licht von einer UV-Lampe impulsbestrahlt, um den Klebstoff auszuhärten. Dies ist eine Probe des optischen Informationsaufzeichnungsmediums der Erfindung.

Benzotriazol und der Farbstoff der Formel (2) wurden zu dem Polycarbonat-Film zugegeben, während der Film gebildet wurde.

Vergleichsbeispiel 1:

Ag wurde auf dasselbe Substrat wie in Beispiel 1 gesputtert, um darauf eine reflektierende Schicht mit einer Dicke von 100 nm auszubilden.

Andererseits wurden 20 g ORASOL BLUE GN (Phthalocyanin-Farbstoff von Ciba Speciality Chemicals) zu einem Liter 2,2,3,3-Tetrafluorpropanol zugegeben und zwei Stunden lang ultraschallbehandelt, um sie aufzulösen und eine Farbstoff-Beschichtungslösung herzustellen. Die Farbstoff-Beschichtungslösung wurde durch Rotationsbeschichtung mit einer variierenden Geschwindigkeit von 300 bis 4000 Upm bei 23° C und 50% RH auf die reflektierende Schicht aufgetragen. Dies wurde bei 23° C und 50% RH eine Stunde lang gelagert, um eine Aufzeichnungsschicht (Dicke 100 nm) zu bilden.

Als nächstes wurde ein UV-härtbarer Klebstoff (Dai-Nippon Ink and Chemical's SD-347) durch Rotationsbeschichtung bei 100 bis 300 Upm auf die Aufzeichnungsschicht aufgetragen, und ein Cellulose-triacetat-Film (FUJITAC von Fuji Photo Film, mit einer Dicke von 0,08 mm) wurde darüber gelegt. Dies wurde mittels eines Rotationsbeschichters mit einer variierenden Geschwindigkeit von 300 bis 4000 Upm gedreht, um den Klebstoff vollständig auszubreiten, und mit UV-Licht von einer UV-Lampe impulsbestrahlt, um den Klebstoff auszuhärten. Dies ist eine Vergleichsprobe.

Beurteilung der optischen Informationsaufzeichnungsmedien: – Aufzeichnungs/Lese-Test –

Die in den Beispielen 1 bis 6 und im Vergleichsbeispiel 1 erhaltenen optischen Informationsaufzeichnungsmedien wurden unter den unten angegebenen Bedingungen gelagert. Darauf wurde ein 3T-Signal aufgezeichnet, wobei ein DDU-1000 (von Pulsetec), ausgestattet mit einem 405 nm-Laser, verwendet wurde, und C/N (Anmerkung des Übersetzers: Trägersignal zu Rausch-Verhältnis) wurde gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 angegeben.

– Lagerbedingungen –

Jede Probe wurde 48 Stunden lang durch ihre Deckschicht hindurch mit Licht (Wellenlänge: 350 bis 1000 nm) bestrahlt, wobei ein Farbechtheitsmesser von Suga Test Instruments verwendet wurde. Die Lichtmenge von dem Testgerät betrug 335 W/m2, die Temperatur in dem Raum betrug 60° C und die Feuchtigkeit darin betrug 75 % RH.

Andererseits wurden die Proben 48 Stunden lang in einem Thermobehälter bei 80° C und 85% RH gelagert.

Wie in Tabelle 1, hatten die Proben des optischen Informationsaufzeichnungsmediums der Erfindung, die in den Beispielen 1 bis 6 erhalten wurden, alle stabile Aufzeichnungs-Lese-Eigenschaften, selbst nach Verfärbung und nach Lagerung in einem Thermobehälter.

Andererseits verschlechterten sich die Aufzeichnungs-Lese-Eigenschaften der Vergleichsprobe, die in Vergleichsbeispiel 1 erhalten wurde, nach Verfärbung und nach Lagerung in einem Thermobehälter.

Die Erfindung stellt ein optisches Informationsaufzeichnungsmedium bereit, das stabile Aufzeichnungs- und Lese-Eigenschaften hat und das eine gute Lagerstabilität einschließlich Lichtechtheit und Hitzebeständigkeit hat, indem sie die Farbmittel in der Aufzeichnungsschicht darin davor bewahrt, zersetzt zu werden.

Außerdem ermöglicht es die Erfindung, ein Disk-Aufzeichnungsmedium herzustellen, indem das Substrat, das dessen Seite, die mit Licht bestrahlt wird, entgegengesetzt ist, ein Farbmittel-Material enthält. Daher ist es gemäß der Erfindung einfach, Aufzeichnungs-Disks mit unterschiedlichem Aussehen, die individuell von den anderen unterschieden werden können, herzustellen. Die Erfindung ermöglicht es, die Herstellungskosten der Aufzeichnungs-Disks zu verringern und ihren kommerziellen Wert zu erhöhen.


Anspruch[de]
Optisches Informationsaufzeichnungsmedium aufweisend ein Substrat, auf dem nacheinander mindestens eine lichtreflektierende Schicht, eine Aufzeichnungsschicht und eine Deckschicht angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Aufzeichnungsschicht Information durch Laserlicht einer Wellenlänge von nicht länger als 500 nm aufgezeichnet wird und dass die Deckschicht einen Farbstoff enthält, der Licht einer Wellenlänge von nicht kürzer als 500 nm ausschließt. Optisches Informationsaufzeichnungsmedium nach Anspruch 1, bei dem das Substrat mindestens eine der Substanzen amorphe Polyolefine und Polycarbonate aufweist. Optisches Informationsaufzeichnungsmedium nach Anspruch 1, bei dem die lichtreflektierende Schicht mindestens eine Substanz aufweist, die ausgewählt ist aus der Gruppe, die aus Cr, Ni, Pt, Cu, Ag, Au, Al und rostfreiem Stahl besteht. Optisches Informationsaufzeichnungsmedium nach Anspruch 1, bei dem die Aufzeichnungsschicht mindestens eine Verbindung aufweist, die ausgewählt ist aus der Gruppe, die aus Cyanin-Verbindungen, Aminobutadien-Verbindungen, Benzotriazol-Verbindungen und Phthalocyanin-Verbindungen besteht. Optisches Informationsaufzeichnungsmedium nach Anspruch 1, bei dem die Deckschicht eine Substanz aufweist, die ausgewählt ist aus der Gruppe, die aus Polycarbonaten, Acrylharzen, Harzen auf Vinylchlorid-Basis, Epoxyharzen, amorphen Polyolefinen, Polyestern und Cellulose-triacetat besteht. Optisches Informationsaufzeichnungsmedium nach Anspruch 1, bei dem der Farbstoff, der Licht einer Wellenlänge von nicht kürzer als 500 nm ausschließt, dargestellt wird durch die folgende Strukturformel (1): Optisches Informationsaufzeichnungsmedium nach Anspruch 1, bei dem der Farbstoff, der Licht einer Wellenlänge von nicht kürzer als 500 nm ausschließt, dargestellt wird durch die folgende Strukturformel (2): Optisches Informationsaufzeichnungsmedium nach Anspruch 1, bei dem das optische Informationsaufzeichnungsmedium außerdem ein weiteres Substrat aufweist, das zu dem Substrat, das mit Licht bestrahlt wird, entgegengesetzt angeordnet ist, wobei das weitere Substrat ein Farbmittel-Material enthält. Optisches Informationsaufzeichnungsmedium nach Anspruch 1 oder 8, bei dem die Deckschicht außerdem ein UV-Absorptionsmittel enthält, das Licht einer Wellenlänge von nicht länger als 400 nm ausschließt. Optisches Informationsaufzeichnungsmedium nach Anspruch 9, bei dem das UV-Absorptionsmittel ausgewählt ist aus der Gruppe, die aus Benzothiazolen, Tetrazaindenen, Thiouracilen, Benzotriazolen und Derivaten davon besteht. Optisches Informationsaufzeichnungsmedium nach Anspruch 1 oder 8, bei dem der Farbstoff, der Licht einer Wellenlänge von nicht kürzer als 500 nm ausschließt, ausgewählt ist aus der Gruppe, die aus Phthalocyanin-Farbstoffen, Cyanin-Farbstoffen, Merocyanin-Farbstoffen, Azo-Farbstoffen, Immonium-Farbstoffen, Diimmonium-Farbstoffen, Pyrylium/Thiopyrylium-Farbstoffen, Azulenium-Farbstoffen, Squalilium-Farbstoffen, Ni-Metallkomplex-Farbstoffen, Cr-Metallkomplex-Farbstoffen, Naphthochinon-Farbstoffen, Anthrachinon-Farbstoffen, Indophenol-Farbstoffen, Indanilin-Farbstoffen, Triphenylmethan-Farbstoffen, Triallylmethan-Farbstoffen, Aluminium-Diimmonium-Farbstoffen und Nitroso-Verbindungen besteht.






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