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Dokumentenidentifikation DE60307417T2 22.02.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001458065
Titel Dreistufiger Faserverstärker mit transienter, automatischer Kontrolle der Verstärkung oder Signalhöhe und Detektion der Eingangssignalhöhe
Anmelder Electronics and Telecommunications Research Institute, Daejeon, KR
Erfinder Chang, Sun-Hyok, Yuseong-gu Daejeon-city, KR;
Chung, Hee-Sang, Yuseong-gu Daejeon-city, KR;
Han, Jin-Soo, Yuseong-gu Daejeon-city, KR;
Kim, Seung-Kwan, Yuseong-gu Daejeon-city, KR;
Lee, Won-Kyoung, Dongrae-gu Busan-city, KR;
Chu, Moo-Jung, Yuseong-gu Daejeon-city, KR
Vertreter Betten & Resch, 80333 München
DE-Aktenzeichen 60307417
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, RO, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 27.10.2003
EP-Aktenzeichen 030245427
EP-Offenlegungsdatum 15.09.2004
EP date of grant 09.08.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.02.2007
IPC-Hauptklasse H01S 3/10(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse H04B 10/17(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
QUERVERWEIS AUF VERWANDTE ANMELDUNG

Diese Anmeldung beansprucht die Priorität und das Vorrecht der Koreanischen Patentanmeldung Nr. 2003-16113, eingereicht am 14. März 2003 beim Koreanischen Amt für geistiges Eigentum.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG (a) Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Lichtleistungsverstärker und ein Steuerverfahren dafür. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Steuerung einer Lichtverstärkung und eines Ausgangsleistungspegels bei einem Faserverstärker mit einem dreistufigen Lichtverstärkungsblock.

(b) Beschreibung des Stands der Technik

Als Folge der schnellen Entwicklungen in der Internet-Technik hat der Bedarf nach verbesserter Übertragungskapazität stark zugenommen. Als eine Methode, so einen Bedarf nach größerer Übertragungskapazität zu erfüllen, hat man Lichtübertragungssysteme mit WDM (Wellenlängenteilungsmultiplex) vorgeschlagen.

Eine wesentliche Voraussetzung der Lichtübertragungssysteme ist der Faserverstärker, welcher Lichtsignale verstärkt, so dass sie über eine größere Distanz übertragen werden können. Den EDFA (Erbium-dotierter Faserverstärker) und den FIFA (Faser-Raman-Verstärker) hat man in letzer Zeit umfassend für Verstärker des WDM-Übertragungssystems verwendet, da sie breite Verstärkungsbandbreiten haben. Außer der Übertragungskapazität erfordern heutige Lichtübertragungssysteme Flexibilität als Netzsysteme, das heißt, sie erfordern Steuerung der Übertragungskapazität. Die Übertragungskapazität wird durch die Zahl der Signalkanäle bestimmt, und idealerweise werden die Systeme durch das Hinzufügen und/oder Wegnehmen von Kanälen, die gerade übertragen werden, nicht beeinflusst.

In der Praxis werden die Verstärkungen von konventionellen Faserverstärkern des WDM-Lichtübertragungssystems jedoch verändert, wenn die Zahl der Signalkanäle verändert wird, so dass die Eingangslichtleistung des Verstärkers verändert wird. Um dieses Problem zu lösen, wird eine AGC(Automatische Verstärkungsregelungs)-Funktion für den Faserverstärker benötigt, um Verstärkungspegel gleichförmig zu halten.

Der Übertragungsspannenverlust kann verändert werden, da die Übertragungsspanne unterschiedlich konfiguriert ist, oder wegen anderer Umgebungsfaktoren. Wird der Übertragungsspannenverlust verändert, so auch das Eingangssignal des Verstärkers und letztlich das entsprechende Ausgangssignal des Verstärkers. Dementsprechend besteht zusätzlicher Bedarf nach einer ALC(Automatischen Pegelregelungs)-Funktion, die es ermöglicht, ein konstantes Ausgangssignal zu erhalten, selbst wenn das Eingangssignal wegen Spannenverluständerung verändert wird.

Man hat viele Arbeiten veröffentlicht und Patente realisiert, die Resultate offenbaren, die AGC- und die ALC-Funktionen bei Faserverstärkern zu erzielen (insbesondere bei dem EDFA). K. Motoshima et al. haben die AGC-Funktion realisiert durch Überwachung von Eingängen und Ausgängen jedes Verstärkungsblocks des EDFA mit einem dreistufigen Lichtverstärkungsblock und Regelung der Lichtleistung von Pump-LDs (Laserdiode) durch eine AGC-Schaltung für jeden Verstärkungsblock (vgl. IEEE Journal of Lightwave Technology, Band 19, Nr. 11, Seiten 1759~1767, Nov. 2001). In dieser Arbeit ist ein Verfahren zum Realisieren der ALC-Funktion offenbart, bei dem die Leistung eines bestimmten Kanals am Endausgang gefiltert wird, um die Lichtleistung zu messen, und ein veränderlicher Lichtabschwächer, der zwischen den ersten und zweiten Stufen vorgesehen ist, so geregelt wird, dass eine konstante Lichtausgangsleistung erzeugt wird. Außer dem oben beschriebenen Verfahren sind zwar viele Typen von AGC- und ALC-Verfahren offenbart worden, das Verfahren zur Regelung der Ausgangsleistung von Pump-LDs, wie zum Beispiel von K. Motoshima offenbart, wird aber trotzdem als das stabilste und zuverlässigste Verfahren angesehen.

Doch da es zur Realisierung von AGC und ALC unter Verwendung dieses Verfahrens notwendig ist, eine zusätzliche Schaltung für jeden Verstärkungsblock bereitzustellen und die Verstärkungs- und Ausgangslichtleistungspegel so zu regeln, dass sie konstant bleiben, resultiert eine entsprechende Menge an Komplexität in der Schaltung, wodurch die Kosten erhöht werden. Außerdem muss die Regelungsschaltung sehr schnell (< 5 &mgr;s) sein, um die Einschwingeffekte in bestehen bleibenden Kanälen am Ausgang des Verstärkers zu unterdrücken. AGC und ALC sind auch aus der US-B-6 466 362 und der US-A-2002/0 054 733 bekannt.

KURZE DARSTELLUNG DER ERFINDUNG

Es ist ein Vorteil der vorliegenden Erfindung, die AGC- und ALC-Funktionen durch eine einfache Schaltung zu realisieren und unabhängig von der Zahl der Eingangskanäle und der Eingangsleistung ein konstantes Ausgangssignal für jeden Kanal zu erhalten.

Es ist ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung, Einschwingeffekte am Ausgangsanschluss zu unterdrücken.

Unter einem Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst ein Faserverstärker einen Erststufenverstärker, der eine erste Faser und eine erste Pumplaserdiode enthält, wobei der Erststufenverstärker Eingangslicht mit einer vorbestimmten Verstärkung verstärkt; einen Zweitstufenverstärker, der eine zweite Faser und eine zweite Pumplaserdiode enthält, wobei der Zweitstufenverstärker Ausgangslicht des Erststufenverstärkers empfängt und eine Raman-Verstärkung erzeugt; einen Drittstufenverstärker, der eine dritte Faser und eine dritte Pumplaserdiode enthält, wobei der Drittstufenverstärker das vom Zweitstufenverstärker ausgegebene Licht mit einer vorbestimmten Verstärkung verstärkt; und ein automatisches Verstärkungssteuergerät zum Empfang eines Teils des in den Erststufenverstärker eingegebenen Lichts, um zu prüfen, ob eine Eingangslichtleistung verändert wird, und, wenn die Eingangslichtleistung verändert wird, zum Steuern der Pumpleistungen der zweiten bzw. dritten Pumplaserdioden der Zweit- und Drittstufenverstärker, um eine konstante Verstärkung zu erhalten, wobei die Pumpleistungen der zweiten und dritten Pumplaserdioden in einem Zustand gesteuert werden, wo Pumplicht der ersten Pumplaserdiode des Erststufenverstärkers fest ist.

Unter einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst ein Faserverstärker einen Erststufenverstärker, der eine erste Faser und eine erste Pumplaserdiode enthält, wobei der Erststufenverstärker Eingangslicht mit einer vorbestimmten Verstärkung verstärkt; einen Zweitstufenverstärker, der eine zweite Faser und eine zweite Pumplaserdiode enthält, wobei der Zweitstufenverstärker Ausgangslicht des Erststufenverstärkers empfängt und eine Raman-Verstärkung erzeugt; einen Drittstufenverstärker, der eine dritte Faser und eine dritte Pumplaserdiode enthält, wobei der Drittstufenverstärker das vom Zweitstufenverstärker ausgegebene Licht mit einer vorbestimmten Verstärkung verstärkt; und ein automatisches Pegelsteuergerät zum Empfang eines Teils des in den Erststufenverstärker eingegebenen Lichts, um zu prüfen, ob eine Eingangslichtleistung eines bestimmten Kanals verändert wird, und, wenn die Eingangslichtleistung des bestimmten Kanals verändert wird, zum Steuern der Pumpleistungen der zweiten bzw. dritten Pumplaserdioden der Zweit- und Drittstufenverstärker, um einen konstanten Ausgangsleistungspegel zu erhalten, wobei die Pumpleistungen der zweiten und dritten Pumplaserdioden in einem Zustand gesteuert werden, wo Pumplicht der ersten Pumplaserdiode des Erststufenverstärkers fest ist.

Unter noch einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst ein Steuerverfahren eines Faserverstärkers mit einem Erststufenverstärker, der eine erste Faser und eine erste Pumplaserdiode enthält, zur Verstärkung von Eingangslicht mit einer vorbestimmten Verstärkung, einem Zweitstufenverstärker, der eine zweite Faser und eine zweite Pumplaserdiode enthält, zum Empfang von Ausgangslicht des Erststufenverstärkers und zur Erzeugung einer Raman-Verstärkung, und einem Drittstufenverstärker, der eine dritte Faser und eine dritte Pumplaserdiode enthält, zur Verstärkung des vom Zweitstufenverstärker ausgegebenen Lichts mit einer vorbestimmten Verstärkung, (a) Überwachen von Veränderungen in einer Eingangsleistung von in den Erststufenverstärker eingegebenem Licht; (b) Finden einer Pumpleistung entsprechend der veränderten Eingangsleistung; und (c) Steuern der zweiten und dritten Pumplaserdioden auf Basis der gefundenen Pumpleistungen, um eine konstante Verstärkung zu erhalten.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Die begleitenden Zeichnungen, welche in die Beschreibung aufgenommen sind und einen Teil von ihr bilden, veranschaulichen eine Ausführungsform der Erfindung und dienen zusammen mit der Beschreibung zur Erläuterung der Prinzipien der Erfindung:

1 zeigt eine Grundkonfiguration eines Faserverstärkers in Übereinstimmung mit einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

2 zeigt eine Konfiguration eines Faserverstärkers mit einer AGC-Funktion in Übereinstimmung mit einer ersten bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

3 zeigt ein Flussdiagramm zur Durchführung der AGC-Funktion in dem in 2 gezeigten Faserverstärker;

4 zeigt Einschwingeffekte, wenn keine AGC-Funktion verwendet wird;

5 zeigt Einschwingeffekte, wenn die AGC-Funktion verwendet wird, in Übereinstimmung mit einer ersten bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

6 zeigt ein Diagramm von gemessener G (Verstärkung) und NF (Rauschzahl) in dem Faserverstärker, der eine AGC-Funktion durchführt, in Übereinstimmung mit einer ersten bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

7 zeigt eine Konfiguration eines Faserverstärkers mit einer ALC-Funktion in Übereinstimmung mit einer zweiten bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

8 zeigt ein Flussdiagramm zur Durchführung der ALC-Funktion in dem in 7 gezeigten Faserverstärker; und

9 zeigt ein Diagramm von gemessener G (Verstärkung) und NF (Rauschzahl) in dem Faserverstärker, der eine ALC-Funktion durchführt, in Übereinstimmung mit einer zweiten bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

In der folgenden detaillierten Beschreibung wurden nur die bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung gezeigt und beschrieben, einfach durch Veranschaulichung der von dem oder den Erfindern erwarteten besten Art zur Ausführung der Erfindung. Wie man erkennen wird, ist die Erfindung zu Modifizierung in verschiedenen naheliegenden Beziehungen imstande, alle ohne von der Erfindung abzuweichen. Dementsprechend sind die Zeichnungen und Beschreibung als veranschaulichend und nicht beschränkend anzusehen.

1 zeigt eine Grundkonfiguration eines Faserverstärkers in Übereinstimmung mit einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

Wie in der Zeichnung gezeigt, hat der Faserverstärker eine dreistufige Verstärkerkonfiguration.

Das heißt, der Faserverstärker umfasst einen EDFA 100, welcher ein Erststufenverstärker ist, der konfiguriert ist, Hochpopulationsdichteumkehr zu bewirken, einen DCRA (Dispersionskompensations-Raman-Verstärker) 200, welcher ein Zweitstufenverstärker zur Durchführung von Rückwärtspumpen einer DCF (Dispersionskompensationsfaser) zur Erzielung von Raman-Verstärkung ist, und einen EDFA 300, welcher ein Drittstufenverstärker ist, der konfiguriert ist, hohe Ausgangsleistung zu erzielen.

Außerdem ist ein GFF (Verstärkungsebnungsfilter) 400 zwischen dem DCRA 200 und dem EDFA 300 verbunden, um das Ausgangsverstärkungsspektrum zu ebnen.

Der Erststufenverstärker umfasst einen Faserverbinder 110, einen Lichttrenner 120, eine EDF (Erbium-dotierte Faser) 130, einen Koppler 140 und eine Pump-LD (Laserdiode) 150.

Die EDF 130 empfängt Licht über den Faserverbinder 110, die Pump-LD 150 pumpt das Licht, um die EDF 130 über den Koppler 140 mit Pumplicht zu versorgen, um eine Verstärkung zu erzeugen, und der Lichttrenner 120 ist zwischen der EDF 130 und dem Faserverbinder 110 verbunden, um Rückreflexionseffekte zu beseitigen, die von der EDF 130 zum Faserverbinder 110 gerichtet sind. In 1 wird zwar Rückwärtspumpen verwendet, man kann aber auch andere Pumpverfahren wie z.B. Vorwärtspumpen oder bidirektionales Pumpen verwenden. Die Wellenlänge des Pumplichts wurde auf 980 nm eingestellt.

Der DCRA 200 umfasst eine DCF 210, einen Koppler 220 und eine Pump-LD 230.

Die DCF 210 wird zur Dispersionskompensation einer SMF (Einmodenfaser) verwendet. Eine Länge der DCF 210 wird durch eine Länge einer einzelnen Spanne im Übertragungszeitpunkt bestimmt. Außerdem wird die DCF 210 mittels eines Faserverbinders verbunden, um Austausch eines DCF-Moduls zu ermöglichen. Die Pump-LD 230 hat eine Pumpwellenlänge und eine Lichtleistung auf Pegeln, die es ermöglichen, dass Signallicht die Raman-Verstärkung erzielt. Die Wellenlänge kann singulär oder vielfach sein.

Die Pump-LD 230 verwendet einen Depolarisator oder verwendet zwei LDs mit derselben Wellenlänge, aber verschiedenen Polarisationen wie z.B. ein PBC (Polarisationsstrahlkombinierer), um von der Polarisationsabhängigkeit der Raman-Verstärkung loszukommen.

Das von der Pump-LD 230 ausgegebene Pumplicht wird über den Koppler 220 der DCF 210 zugeführt. Während dieses Betriebs wird das Signallicht ausgegeben, nachdem die Raman-Verstärkung erzielt wurde.

Der EDFA 300 umfasst Pump-LDs 320 und 350, eine EDF 330 und Koppler 310 und 340.

Die EDF 330 wird mittels der Pump-LDs 320 und 350 gepumpt, und das von den Pump-LDs 320 und 350 ausgegebene Pumplicht wird über die Koppler 310 und 340 der EDF 330 zugeführt. Unter Bezugnahme auf 2 verwendet der EDFA 300 das bidirektionale Pumpverfahren. Der EDFA 300 kann aber auch Vorwärtspumpen oder Rückwärtspumpen verwenden. Die Pump-LD 320 verwendet eine Wellenlänge von 980 nm, und die Pump-LD 350 verwendet eine Wellenlänge von 1.480 nm.

Da die mittels des Signallichts erzielte Verstärkung in Übereinstimmung mit Veränderungen der Eingangsleistung im in 1 gezeigten Faserverstärker verändert wird, ist AGC nötig. 2 zeigt eine Konfiguration eines Faserverstärkers mit einer AGC-Funktion in Übereinstimmung mit einer ersten bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

Wie in 2 gezeigt, umfasst der Faserverstärker einen EDFA 100, welcher ein Erststufenverstärker ist, einen DCRA 200, welcher ein Zweitstufenverstärker ist, einen EDFA, welcher ein Drittstufenverstärker ist, ein GFF 400 und ein automatisches Verstärkungssteuergerät 500.

Die Funktionen und Betriebsweisen des EDFA 100, des DCRA 200, des EDFA 300 und des GFF 400 in Übereinstimmung mit der ersten bevorzugten Ausführungsform sind den unter Bezugnahme auf 1 beschriebenen sehr ähnlich. Daher wird keine detaillierte Beschreibung dieser Elemente gegeben.

Unter Bezugnahme auf 2 umfasst das automatische Verstärkungssteuergerät 500 eine Abzweigung 510, einen Fotodetektor 520, ein Steuergerät 530 und eine Machschlagtabelle 540.

Licht wird über den Faserverbinder 110 zugeführt, und ein Teil dieses Lichts wird durch Eingabe über die Abzweigung 510 in das automatische Verstärkungssteuergerät 500 eingegeben. Der Fotodetektor 520 gibt elektrische Signale entsprechend der Leistung des über die Abzweigung 510 eingegebenen Lichts aus. Eine Faser L1 zur Lichtübertragung ist von der Abzweigung 510 mit dem Fotodetektor 520 verbunden, und eine Signalleitung L2 überträgt elektrische Signale.

Das Steuergerät 530 empfängt die vom Fotodetektor 520 ausgegebenen elektrischen Signale und bestimmt auf Basis der elektrischen Signale entsprechend der Eingangslichtleistung, ob sich das Eingangslicht verändert hat. Die Nachschlagtabelle 540 speichert Treiberstromwerte der Pump-LD entsprechend den in das Steuergerät 530 eingegebenen elektrischen Signalwerten.

3 zeigt ein Flussdiagramm zur Durchführung der ABC-Funktion in Übereinstimmung mit der ersten bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

Wie in 3 gezeigt, überwacht das Steuergerät 530 im Schritt S100 Veränderungen der Eingangsleistung, durchsucht im Schritt S120 die Nachschlagtabelle 540, um eine Pumpleistung entsprechend der veränderten Eingangsleistung zu finden, führt im Schritt S130 eine Verzögerung um eine Zeit durch, die der Durchgangszeit der DCF (d.h. der Zeit, während der das Signallicht die DCF durchläuft) entspricht, und steuert im Schritt S140 die Pumpleistungen der Pump-LD 230 und/oder der Pump-LDs 320 und 350 in Übereinstimmung mit den in der Machschlagtabelle 540 gesuchten Pumpleistungen. Im Schritt S150 wiederholt das Steuergerät 530 das Verstärkungssteuerverfahren.

Beschreibt man das Verstärkungssteuerverfahren in Übereinstimmung mit der ersten bevorzugten Ausführungsform detaillierter, so liest das Steuergerät 530 den Treiberstrom der Pump-LD 230 und/oder der Pump-LDs 320 und 350 entsprechend dem veränderten Eingangswert aus der Nachschlagtabelle 540, wenn es bestimmt, dass das Eingangssignal verändert worden ist, verzögert eine Ansteuerzeit um den Zeitbetrag, den das Signallicht benötigt, um die DCF 210 zu durchlaufen, und steuert die Pump-LD 230 und/oder die Pump-LDs 320 und 350 in Übereinstimmung mit dem aus der Nachschlagtabelle 540 gelesenen Pumpstromwert an. Bei dem Verfahren der ersten bevorzugten Ausführungsform wird die Leistung der Pump-LD des Erststufenverstärkers 100 nicht gesteuert, und es werden nur die Pump-LDs des DCRA 200 und des EDFA 300 gesteuert. Außerdem kann die Gesamtverstärkung gesteuert werden, indem die Pump-LD des EDFA 300 gesteuert wird, während die Leistung der Pump-LD des Erststufenverstärkers 100 und die Leistung der Pump-LD des DCRA 20 festgehalten wird. In der ersten bevorzugten Ausführungsform kann die Lichtleistung an jeder Position überwacht werden, indem die Abzweigung 510 und der Fotodetektor 520 mit dem Ausgang des Erststufenverstärkers 100, dem Eingang und Ausgang des DCRA 200 und dem Eingang und Ausgang des EDFA 300 gekoppelt wird.

4 zeigt Einschwingeffekte, wenn keine AGC-Funktion verwendet wird, und 5 zeigt Einschwingeffekte am Ausgang, wenn die AGC-Funktion verwendet wird, in Übereinstimmung mit der ersten bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

Um die Werte von 4 und 5 zu erhalten, wurde die Zahl der Eingangskanäle von 80 auf 40 Kanäle (um 3 dB vermindert, Wegnehmen) oder von 40 auf 80 Kanäle (um 3 dB erhöht, Hinzufügen) verändert, und die entsprechende Eingangsleistung wurde auf –21 dBm pro Kanal eingestellt.

4 zeigt die Einschwingeffekte an einem bestehen gebliebenen Kanal von Ausgangssignalen des Erststufenverstärkers, des zweiten Verstärkers DCRA und des Drittstufenverstärkers EDFA, wenn die Zahl der Eingangskanäle um 3 dB erhöht oder vermindert wird. Aus 4 ist ersichtlich, dass Ausgangssignale des bestehen gebliebenen Kanals nach dem Wegnehmen eines Kanals zunehmen.

Wie in 4 gezeigt, ändert sich das Ausgangssignal des Erststufenverstärkers augenblicklich, nachdem ein Kanal weggenommen wird, und nimmt dann zu, bis es einen Wert erreicht, nachdem eine Reaktionszeit verstrichen ist. Die Ausgangssignale der Zweit- und Drittstufenverstärker DCRA und EDFA haben eine Zeitverzögerung, bevor sie sich zu ändern beginnen, nachdem Kanäle weggenommen werden. Diese Zeitverzögerung entspricht einer Durchgangszeit der DCF des Signallichts (das heißt, einer Zeit, während der das Signallicht die DCF durchläuft). Der Ausgang des Drittstufenverstärkers EDFA ist ein Endausgang des Verstärkers, und die Ausgangssignalveränderung des bestehen gebliebenen Kanals, wenn sich das Eingangssignal um 3 dB vermindert, ist 2,2 dB. So eine Ausgangssignalveränderung beeinflusst die Übertragung bis zu dem Punkt, an dem die Übertragung außer Kraft gesetzt wird.

5 zeigt Einschwingeffekte am Ausgang, wenn die AGC-Funktion verwendet wird, in Übereinstimmung mit der ersten bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Die Zahl der Eingangskanäle wird auf dieselbe Weise wie unter Bezugnahme auf 4 beschrieben um 3 dB erhöht oder vermindert.

Wie in 5 gezeigt, da die Pumpleistung des Erststufenverstärkers nicht verändert wird, ist das Ausgangssignal des Erststufenverstärkers dem unter Bezugnahme auf 4 beschriebenen ähnlich. Außerdem ist die Pumpleistung des Zweitstufenverstärkers DCRA fest, wodurch das Ausgangssignal des Zweitstufenverstärkers DCRA dem unter Bezugnahme auf 4 beschriebenen ähnlich ist.

Da in Übereinstimmung mit der bevorzugten Ausführungsform die Verstärkung der Pump-LD gesteuert wird, indem die Zeitverzögerung berücksichtigt wird, bis das Ausgangssignal eine Veränderung zu erfahren beginnt, nachdem ein Kanal weggenommen wird, ist die Form des Ausgangssignals des bestehen gebliebenen Kanals so, wie in 5 gezeigt. Aus 5 ist ersichtlich, dass die Veränderungen des Ausgangssignals des bestehen gebliebenen Kanals, wenn das Eingangssignal um 3 dB verändert wird, in den Bereich von +/– 0,5 dB fällt. Daher wird die Verstärkung gesteuert, wie auch die Einschwingeffekte. 6 zeigt ein Diagramm von gemessener G (Verstärkung) und NF (Rauschzahl) in dem Faserverstärker, der die AGC-Funktion durchführt, in Übereinstimmung mit der ersten bevorzugten Ausführungsform. Die Verstärkung und Rauschzahl wurden gemessen, wenn das Eingangssignal auf –2 dBm eingestellt war.

Unter Bezugnahme auf 6 ist der Verstärkungswert im Wesentlichen 25 dB in Übereinstimmung mit dem Kanal, mit einer Abweichung im Bereich von +/– 0,5 dB. Weiterhin hat die NF einen Wert von 5 dB oder weniger.

Wird die Zahl der Kanäle um 3 dB abgesenkt und ist das Eingangssignal –5 dBm, wird die NF vermindert, obwohl der Verstärkungswert auf demselben Pegel bleibt. Wird die Zahl der Kanäle noch einmal um 3 dB weggenommen und ist das Eingangssignal –8 dBm, bleibt der Verstärkungswert weiter unverändert, während die NF noch mehr vermindert wird.

Die oben beschriebenen Resultate zeigen die Vorteile des automatischen Verstärkungssteuerverfahrens zum Festhalten der Pumpleistung des Erststufenverstärkers und Steuern der Pumpleistungen des DCRA und des EDFA in Übereinstimmung mit der bevorzugten Ausführungsform. Das heißt, die Resultate zeigen, dass ein konstanter Verstärkungswert erhalten wird, während nach dem Wegnehmen eine kleinere NF in dem bestehen gebliebenen Kanal erhalten wird.

Wie oben beschrieben, hat das Verstärkungssteuerverfahren in Übereinstimmung mit der ersten bevorzugten Ausführungsform die folgenden Vorteile gegenüber dem Verfahren von K. Motoshima et al., das eine zusätzliche AGC-Schaltung für jeden Verstärkungsblock im EDFA verwendet.

Erstens, da AGC durchgeführt wird, indem das Eingangssignal des Faserverstärkers überwacht wird, liefert die bevorzugte Ausführungsform eine einfachere Schaltung als das konventionelle Verfahren, das sowohl die Eingangs- als auch die Ausgangssignale für jeden Verstärkungsblock überwacht.

Zweitens, da die Pumpleistungen des DCRA und EDFA in Übereinstimmung mit der Ankunftszeit des Signalslichts unter Verwendung der Durchgangszeit der DCF gesteuert werden, werden die Einschwingeffekte am Ausgang wesentlich vermindert.

Da bei einem konventionell EDFA eine Zeitverzögerung erzeugt wird, die sich erstreckt, bis das Steuergerät mit dem Betrieb zur Steuerung der Pumpleistung beginnt, nachdem das Signallicht der Verstärkungsblock erreicht hat, sind die Einschwingeffekte signifikant. Um diese Situation zu verbessern, ist es dementsprechend notwendig, ein Steuergerät oder eine AGC-Schaltung mit sehr schnellen Reaktionszeiten zu verwenden.

Drittens, da die Pumpleistung des Erststufenverstärkers fest ist, wird die Verstärkung des Erststufenverstärkers größer, wenn die Zahl der Eingangskanäle kleiner wird. Daher wird die NF des Verstärkers noch mehr vermindert.

7 zeigt eine Konfiguration eines Faserverstärkers mit einer ALC-Funktion in Übereinstimmung mit einer zweiten bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

Wie in 7 gezeigt, umfasst der Faserverstärker einen EDFA 100, welcher ein Erststufenverstärker ist, einen DCRA 200, welcher ein Zweitstufenverstärker ist, einen EDFA 300, welcher ein Drittstufenverstärker ist, ein GFF 400 und ein automatisches Pegelsteuergerät 600.

Die Funktionen und Betriebsweisen des EDFA 100, des DCRA 200, des EDFA 300 und des GFF 400 in Übereinstimmung mit der zweiten bevorzugten Ausführungsform sind denen von 1 sehr ähnlich, so dass keine detaillierte Beschreibung dieser Elemente gegeben wird.

Wie in 7 gezeigt, umfasst das automatische Pegelsteuergerät 600 eine Abzweigung 610, ein optisches Filter 620, einen Fotodetektor 630, ein Steuergerät 640 und eine Nachschlagtabelle 650.

Ein Teil des über den Faserverbinder 110 zugeführten Lichts wird durch Eingabe über die Abzweigung 610 in das automatische Pegelsteuergerät 600 eingegeben. Das optische Filter 620 filtert die in der Abzweigung 610 abgetrennte Eingangslichtleistung, damit nur Lichtleistung mit einer vorbestimmten Wellenlänge zum Fotodetektor 630 hindurchgehen kann. Diese vorbestimmte Wellenlänge ist eine Wellenlänge der Signalkanäle oder eine Wellenlänge außerhalb des Signallichtbands, die von einem Verstärker einer früheren Spanne zusätzlich bereitgestellt wird. Die Abzweigung 610 und das optische Filter 620 können durch einen WDM-Koppler ersetzt werden, der beide Funktionen durchführt (d.h. die Funktionen der Abzweigung 610 und des optischen Filters 620).

Der Fotodetektor 630 gibt elektrische Signale entsprechend der durch das optische Filter 620 hindurchgegangenen Lichtleistung aus.

Das Steuergerät 640 empfängt die vom Fotodetektor 630 ausgegebenen elektrischen Signale entsprechend der Lichtleistung eines bestimmten Eingangskanals und bestimmt auf Basis der empfangenen elektrischen Signale, ob sich das Eingangslicht des bestimmten Eingangskanals verändert hat. Die Nachschlagtabelle 650 speichert Treiberstromwerte der Pump-LDs entsprechend den in das Steuergerät 640 eingegebenen elektrischen Signalwerten. 8 zeigt ein Flussdiagramm zur Durchführung des ALC-Verfahrens in Übereinstimmung mit der zweiten bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

Wie in 8 gezeigt, überwacht das Steuergerät 640 im Schritt S200 Leistungsveränderungen eines bestimmten Eingangskanals, durchsucht im Schritt S210 die Nachschlagtabelle 650, um Pumpleistungen entsprechend der Leistung des bestimmten Eingangskanals zu finden, die verändert worden ist, führt im Schritt S220 eine Verzögerung um einen Zeitbetrag durch, der der Durchgangszeit der DCF entspricht (d.h. der Zeit, während der das Signallicht die DCF durchläuft), und steuert im Schritt S230 die Pumpleistungen der Pump-LDs in Übereinstimmung mit den in der Nachschlagtabelle gesuchten Pumpleistungen. Im Schritt S240 wiederholt das Steuergerät 530 das Ausgangsleistungspegelsteuerverfahren.

Beschreibt man das ALC-Verfahren in Übereinstimmung mit der zweiten bevorzugten Ausführungsform detaillierter, so liest das Steuergerät 640 die Treiberströme der Pump-LD 230 und/oder der Pump-LDs 320 und 350, die zu dem veränderten Eingangswert passen, aus der Nachschlagtabelle 640, wenn es bestimmt, dass das Eingangssignal entsprechend der Leistung eines bestimmten Kanals verändert worden ist, führt eine Verzögerung um einen Zeitbetrag durch, den das Signallicht benötigt, um die DCF 210 zu durchlaufen, und steuert die Pump-LD 230 und/oder die Pump-LDs 320 und 350 in Übereinstimmung mit den aus der Nachschlagtabelle 650 gelesenen Pumpstromwerten an. Bei dem Verfahren der zweiten bevorzugten Ausführungsform wird die Leistung der Pump-LD des Erststufenverstärkers 100 nicht gesteuert, und es werden nur die Pump-LDs des DCRA 200 und des EDFA 300 gesteuert.

9 zeigt ein Diagramm von gemessener G (Verstärkung) und NF (Rauschzahl) in dem Faserverstärker, der die ALC-Funktion durchführt, in Übereinstimmung mit der zweiten bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Untersucht man den Fall, in dem das Eingangssignal –2 dBm ist (80 Kanäle und –21 dBm pro Kanal), wird die Verstärkung mit 25 dB und die NF mit 5 dB oder weniger gemessen. Daher wird das Ausgangssignal mit 23 dBm gemessen, das heißt, 4 dBm pro Kanal. Wird ein Spannenverlust geändert und wird das Eingangssignal auf +1 dBm (–18 dBm pro Kanal) geändert, wird die Verstärkung mit 22 dB gemessen und wird die NF ein wenig verschlechtert. Wie im obigen Fall ist das Ausgangssignal in diesem Beispiel 23 dBm, wobei für jeden Kanal 4 dBm aufrechterhalten werden. Wird der Spannenverlust geändert und wird das Eingangssignal auf –8 dBm (–27 dBm pro Kanal) geändert, wird die Verstärkung 31 dB und wird die NF verbessert. Das Ausgangssignal ist in diesem Beispiel 23 dBm, wobei für jeden Kanal 4 dBm aufrechterhalten werden, wieder dasselbe wie im obigen ersten Fall. In diesem Experiment werden die Pumpleistungen der ersten und dritten Verstärker nicht geändert, und nur diejenige des DCRA wird geändert. Die Verstärkungsabweichung für jeden Fall ist +/– 0,5 dB, was anzeigt, dass die Verstärkungsebenheit gut aufrechterhalten wird. Das heißt, obwohl Veränderungen des Spannenverlusts von +3 bis –6 dBm reichen (d.h., eine sehr große Werteänderung) und nur die Pumpleistung des DCRA gesteuert wird, wird die Verstärkungsebenheit gut aufrechterhalten und wird ein konstantes Ausgangssignal pro Kanal erhalten.

Die Erfindung wurde zwar in Verbindung damit beschrieben, was gegenwärtig als die praktischsten und bevorzugtesten Ausführungsformen angesehen wird, selbstverständlich ist die Erfindung aber nicht auf die offenbarten Ausführungsformen beschränkt, sondern sie soll im Gegenteil verschiedene Modifizierungen und äquivalente Anordnungen abdecken, die in den Schutzbereich der beigefügten Ansprüche fallen.

Zum Beispiel können die AGC- und die ALC-Funktionen gleichzeitig realisiert werden, indem die Schaltpläne von 2 und 7 zusammengefasst werden. So eine Zusammenfassung kann von einem Fachmann leicht durchgeführt werden, indem die Elemente mit einer Eingabeeinheit gekoppelt werden. Und obwohl sowohl für den Erstals auch den Drittstufenverstärker ein EDFA verwendet wird, kann man auch einen Seltene-Erden-dotierten Faserverstärker, einen Raman-Verstärker, einen Halbleiterverstärker, einen Wellenleiterverstärker und einen parametrischen Verstärker verwenden.

Wie im Obigen beschrieben, werden die AGC- und ALC-Funktionen realisiert, indem nicht die Pumpleistung des Erststufenverstärkers, sondern die Pumpleistungen der Zweit- oder Drittstufenverstärker gesteuert werden, wodurch schnellere Steuerung ermöglicht wird. Außerdem werden die Einschwingeffekte am Ausgang wesentlich vermindert, da die Pumpleistung eines der Zweit- und Drittstufenverstärker gesteuert wird, indem eine Verzögerung um einen Zeitbetrag gleich der Durchgangszeit des DCF bewirkt wird.

Zusammengefasst bezieht sich eine Ausführungsform der Erfindung auf ein Verfahren, bei einem Faserverstärker mit drei Stufen von Verstärkern automatische Steuerung, bei der eine konstante Verstärkung erhalten wird, wird Kanäle verändert werden, und automatische Pegelsteuerung zu realisieren, bei der ein konstantes Ausgangssignal pro Kanal erhalten wird, wenn eine Lichtleistung wegen Veränderungen des Spannenverlusts verändert wird. Eine Lichtleistung oder eine andere Lichtleistung einer bestimmten Wellenlänge wird überwacht, um zu bestimmen, wann Veränderungen dieser Lichtleistungen stattfinden, aktuelle Stromwerte von Pumplaserdioden, die für ein Eingangssignal passend sind, werden aus einer Nachschlagtabelle gelesen, und die Pumplaserdioden werden angesteuert. Während dieses Betriebs wird eine Pumpleistung des Erststufenverstärkers konstant gehalten, und jene des Zweit- oder Drittstufenverstärkers werden gesteuert.


Anspruch[de]
Faserverstärker, umfassend:

einen Erststufenverstärker (100) zur Verstärkung von Eingangslicht mit einer vorbestimmten Verstärkung, wobei der Erststufenverstärker (100) eine erste Faser (130) und eine erste Pumplaserdiode (150) enthält;

einen Zweitstufenverstärker (200) zum Empfang von Ausgangslicht des Erststufenverstärkers (100) und zur Erzeugung einer Raman-Verstärkung, wobei der Zweitstufenverstärker (200) eine zweite Faser (210) und eine zweite Pumplaserdiode (230) enthält;

einen Drittstufenverstärker (300) zur Verstärkung des vom Zweitstufenverstärker (200) ausgegebenen Lichts mit einer vorbestimmten Verstärkung, wobei der Drittstufenverstärker (300) eine dritte Faser (330) und eine dritte Pumplaserdiode (320, 350) enthält; und

ein automatisches Verstärkungssteuergerät (500), welches während des Betriebs des Faserverstärkers einen Teil von Eingangslicht empfängt und prüft, ob eine Eingangslichtleistung verändert wird, wobei, wenn die Eingangslichtleistung verändert wird, das automatische Verstärkungssteuergerät (500) eine Steuerung von Pumpleistungen der zweiten bzw. dritten Pumplaserdioden (230; 320, 350) der Zweit- bzw. Drittstufenverstärker (200; 300) betreibt, um eine konstante Verstärkung zu erhalten, wobei die zweiten und dritten Pumplaserdioden (230; 320, 350) in einem Zustand gesteuert werden, wo Pumplicht der ersten Pumplaserdiode (150) des Erststufenverstärkers (100) fest ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Eingangslicht Licht ist, das in den Erststufenverstärkers (100) eingegeben wird.
Faserverstärker, umfassend:

einen Erststufenverstärker (100) zur Verstärkung von Eingangslicht mit einer vorbestimmten Verstärkung, wobei der Erststufenverstärker (100) eine erste Faser und eine erste Pumplaserdiode enthält;

einen Zweitstufenverstärker (200) zum Empfang von Ausgangslicht des Erststufenverstärkers (100) und zur Erzeugung einer Raman-Verstärkung, wobei der Zweitstufenverstärker (200) eine zweite Faser (210) und eine zweite Pumplaserdiode (230) enthält;

einen Drittstufenverstärker (300) zur Verstärkung des vom Zweitstufenverstärker (200) ausgegebenen Lichts mit einer vorbestimmten Verstärkung, wobei der Drittstufenverstärker (300) eine dritte Faser und eine dritte Pumplaserdiode enthält; und

ein automatisches Pegelsteuergerät (600), welches während des Betriebs des Faserverstärkers einen Teil des in den Erststufenverstärker (100) eingegebenen Lichts empfängt und prüft, ob eine Eingangslichtleistung eines bestimmten Kanals verändert wird, und, wenn die Eingangslichtleistung des bestimmten Kanals verändert wird, Pumpleistungen der zweiten bzw. dritten Pumplaserdioden der Zweit- und Drittstufenverstärker (200; 300) steuert, um einen konstanten Ausgangsleistungspegel zu erhalten, wobei die Pumpleistungen der zweiten und dritten Pumplaserdioden in einem Zustand gesteuert werden, wo Pumplicht der ersten Pumplaserdiode des Erststufenverstärkers (100) fest ist.
Faserverstärker nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei die zweite Faser (210) eine Dispersionskompensationsfaser ist. Faserverstärker nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei eine der ersten und dritten Fasern (130; 330) eine Erbium-dotierte Faser ist. Faserverstärker nach einem der vorhergehenden Ansprüche, der weiterhin ein Verstärkungsebnungsfilter (400) umfasst, das zur Ebnung einer Ausgangsverstärkung zwischen den Zweit- und Drittstufenverstärkern (200; 300) verbunden ist. Faserverstärker nach Anspruch 1 oder einem der Ansprüche 3 bis 5, wenn von Anspruch 1 abhängig, wobei das automatische Verstärkungssteuergerät (500) umfasst:

einen Fotodetektor (520), der einen Teil des Eingangslichts des Erststufenverstärkers (100) empfängt und ein der Leistung des Eingangslichts entsprechendes elektrisches Signal ausgibt; und

ein Steuergerät (530), das auf Basis des vom Fotodetektor (520) ausgegebenen elektrischen Signals prüft, ob die Eingangslichtleistung verändert wird, und die zweiten und dritten Pumplaserdioden (230; 320, 350) unter Verwendung von Pumpleistungen entsprechend der veränderten Leistung des Eingangslichts steuert.
Faserverstärker nach Anspruch 6, wobei die zweite Faser (210) eine Dispersionskompensationsfaser ist, und das Steuergerät (530) eine Verzögerung um einen Zeitbetrag gleich der Durchgangszeit der Dispersionskompensationsfaser (210) durchführt, um die zweiten und dritten Pumplaserdioden (230; 320, 350) zu steuern. Faserverstärker nach Anspruch 6 oder 7, wobei das automatische Verstärkungssteuergerät weiterhin eine Nachschlagtabelle (540) zum Speichern von Treiberstromwerten von Pumplaserdioden entsprechend dem in das Steuergerät (530) eingegebenen elektrischen Signalwert umfasst, und das Steuergerät (530) nach Treiberstromwerten der Pumplaserdioden entsprechend dem elektrischen Signal in der Nachschlagtabelle (540) sucht, wenn befunden wird, dass das vom Fotodetektor (520) ausgegebene elektrische Signal verändert wird, und die zweiten und dritten Pumplaserdioden (230; 320, 350) auf Basis des in der Nachschlagtabelle (540) gefundenen Treiberstromwerts steuert. Faserverstärker nach Anspruch 2 oder einem der Ansprüche 4 bis 8, wenn von Anspruch 2 abhängig, wobei das automatische Pegelsteuergerät (600) umfasst:

ein optisches Filter (620) zum Empfang eines Teils des Eingangslichts des Erststufenverstärkers (100) und zum Ausfiltern von Licht, das nicht Licht eines bestimmten Kanals ist;

einen Fotodetektor (630) zur Ausgabe eines elektrischen Signals, das einer Lichtleistung des vom optischen Filter (620) ausgegebenen bestimmten Kanals entspricht; und

ein Steuergerät (640), das auf Basis des vom Fotodetektor (630) ausgegebenen elektrischen Signals, das der Leistung des Lichts des bestimmten Kanals entspricht, prüft, ob eine Lichtleistung des bestimmten Kanals verändert wird, und die zweiten und dritten Pumplaserdioden unter Verwendung von Pumpleistungen entsprechend der Lichtleistung des veränderten bestimmten Kanals steuert.
Faserverstärker nach Anspruch 9, wobei die zweite Faser (210) eine Dispersionskompensationsfaser ist, und das Steuergerät (640) eine Verzögerung um einen Zeitbetrag gleich der Durchgangszeit der Dispersionskompensationsfaser (210) durchführt, um die zweiten und dritten Pumplaserdioden zu steuern. Faserverstärker nach Anspruch 9 oder 10, wobei der Faserverstärker weiterhin eine Nachschlagtabelle (650) zum Speichern von Treiberstromwerten von Pumplaserdioden entsprechend dem in das Steuergerät (640) eingegebenen elektrischen Signalwert umfasst, und das Steuergerät (640) nach Treiberstromwerten der Pumplaserdioden entsprechend dem elektrischen Signal in der Nachschlagtabelle (650) sucht, wenn befunden wird, dass das vom Fotodetektor (630) ausgegebene elektrische Signal verändert wird, und die zweiten und dritten Pumplaserdioden auf Basis der in der Nachschlagtabelle (650) gefundenen Treiberstromwerte steuert. Steuerverfahren eines Faserverstärkers mit einem Erststufenverstärker (100), der eine erste Faser (130) und eine erste Pumplaserdiode (150) enthält und Eingangslicht mit einer vorbestimmten Verstärkung verstärkt, einem Zweitstufenverstärker (200), der eine zweite Faser (210) und eine zweite Pumplaserdiode (230) enthält und Ausgangslicht des Erststufenverstärkers (100) empfängt und eine Raman-Verstärkung erzeugt, und einem Drittstufenverstärker (300), der eine dritte Faser (330) und eine dritte Pumplaserdiode (320, 350) enthält und das vom Zweitstufenverstärker (200) ausgegebene Licht mit einer vorbestimmten Verstärkung verstärkt, umfassend:

(a) Überwachen von Veränderungen in einer Eingangsleistung von in den Erststufenverstärker (100) eingegebenem Licht;

(b) Finden von Pumpleistungen entsprechend der veränderten Eingangsleistung; und

(c) Steuern der zweiten und dritten Pumplaserdioden (230; 320, 350) auf Basis der gefundenen Pumpleistungen, um eine konstante Verstärkung zu erhalten.
Steuerverfahren eines Faserverstärkers mit einem Erststufenverstärker (100), der eine erste Faser und eine erste Pumplaserdiode enthält und Eingangslicht mit einer vorbestimmten Verstärkung verstärkt, einem Zweitstufenverstärker (200), der eine zweite Faser (210) und eine zweite Pumplaserdiode (230) enthält und Ausgangslicht des Erststufenverstärkers (100) empfängt und eine Raman-Verstärkung erzeugt, und einem Drittstufenverstärker (300), der eine dritte Faser und eine dritte Pumplaserdiode enthält und das vom Zweitstufenverstärker (200) ausgegebene Licht mit einer vorbestimmten Verstärkung verstärkt, umfassend:

(a) Überwachen von Veränderungen in einer Eingangsleistung von in den Erststufenverstärker (100) eingegebenem Licht eines bestimmten Kanals;

(b) Finden von Pumpleistungen entsprechend der veränderten Eingangsleistung des Lichts des bestimmten Kanals; und

(c) Steuern der zweiten und dritten Pumplaserdioden auf Basis der gefundenen Pumpleistungen, um einen konstanten Ausgangsleistungspegel zu erhalten.
Steuerverfahren nach einem der Ansprüche 12 und 13, wobei die zweite Faser (210) eine Dispersionskompensationsfaser ist, und das (c) umfasst, eine Verzögerung um einen Zeitbetrag gleich der Durchgangszeit der Dispersionskompensationsfaser (210) durchzuführen, um die zweiten und dritten Pumplaserdioden zu steuern. Steuerverfahren nach Anspruch 12, wobei (a) umfasst:

einen Teil des in den Erststufenverstärker (100) eingegebenen Lichts zu empfangen; ein elektrisches Signal entsprechend einer Leistung des Eingangslichts auszugeben; und

auf Basis des ausgegebenen elektrischen Signalwerts zu prüfen, ob die Eingangslichtleistung verändert wird.
Steuerverfahren nach Anspruch 13, wobei (a) umfasst:

einen Teil des in den Erststufenverstärker (100) eingegebenen Lichts zu empfangen; Licht des empfangenen Lichts mit Ausnahme des Lichts des bestimmten Kanals auszufiltern;

ein elektrisches Signal entsprechend einer Leistung des gefilterten Lichts des bestimmten Kanals auszugeben; und

auf Basis des ausgegebenen elektrischen Signalwerts zu prüfen, ob die Eingangslichtleistung des bestimmten Kanals verändert wird.
Steuerverfahren nach einem der Ansprüche 15 und 16, wobei (b) umfasst:

zu prüfen, ob der eingegebene elektrische Signalwert verändert wird; und

nach einem Treiberstromwert der Pumplaserdiode entsprechend dem elektrischen Signalwert in einer Nachschlagtabelle (540; 650) zu suchen.
Steuerverfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 17, wobei (c) umfasst:

eine der zweiten und dritten Pumplaserdioden auf Basis des durch Durchsuchung der Nachschlagtabelle (540; 650) gefundenen Treiberstromwerts zu steuern.






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