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Dokumentenidentifikation EP1527855 22.02.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001527855
Titel Aufschnittschneidemaschine mit zusammengefasstem Drehknopf und Schalter
Anmelder Kuchler, Fritz, Dipl.-Kaufm., Klagenfurt, AT
Erfinder Kuchler, Fritz, A-9020 Klagenfurt, AT
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
DE-Aktenzeichen 502004002607
Vertragsstaaten DE, IT, NL
Sprache des Dokument DE
EP-Anmeldetag 01.11.2004
EP-Aktenzeichen 041054446
EP-Offenlegungsdatum 04.05.2005
EP date of grant 10.01.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.02.2007
IPC-Hauptklasse B26D 7/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet

Die Erfindung betrifft eine Aufschnittschneidemaschine für Wurst, Käse od. dgl. mit einem von einem Messermotor angetriebenen Kreismesser, einer verstellbaren Anschlagplatte und mit einem die Hub- und Reversierbewegungen der Zyklen eines Schneidevorganges ausführenden elektromotorisch verfahrbaren Schnittgutwagen, der eine Spann- und Vorschubeinrichtung aufweist sowie vorzugsweise mit einer Programmsteuerung zur Ansteuerung einer Anzahl von Schneidezyklen und zur Aktivierung eines allfälligen Ablegesystems, wobei ein Drehknopf zur Schnittstärkeeinstellung und ein Schalter zum Ein- und Ausschalten eines Antriebs oder einer Kupplung für den Schnittgutwagen vorgesehen sind.

Stand der Technik

Aufschnittschneidemaschinen weisen einen Elektromotor (Messermotor) für das Kreismesser auf. Darüber hinaus kann auch der Schnittgutwagen entweder permanent oder für einen Schneidezyklus oder eine vorgebbare Anzahl von Schneidezyklen angetrieben werden. Dieser Antrieb erfolgt entweder durch einen separaten oder den bereits vorhandenen Elektromotor über Zahnriemen und elektromagnetisch ein- und ausschaltbare Kupplungen für den Hub und das Reversieren des Schnittgutwagens. Es müssen also mehrere Schaltvorgänge durchgeführt werden, um die Maschine zu aktivieren, nämlich

  • Einschalten des Messermotors
  • Einstellen der Schnittstärke
  • Vorwahl der Antriebsart des Schnittgutwagens (entweder Dauerbetrieb oder Einzelzyklus)
  • Einschalten des Schnittgutwagenantriebs bzw. Einkuppeln des Antriebs

Dazu befinden sich mehrere Schalter bzw. auch ein Drehknopf bedienerseitig auf dem Maschinengehäuse meist unterhalb der Bewegungsebene des Schnittgutwagens. Diese Schalter müssen von der geschulten Bedienungsperson identifiziert und zeitlich aufeinander folgend betätigt werden.

Offenbarung der Erfindung Technische Aufgabe

Die Erfindung zielt darauf ab, die Bedienung einer Maschine der eingangs beschriebenen Art zu vereinfachen und wesentlich sicherer zu gestalten.

Technische Lösung

Dies wird dadurch erreicht, dass der Drehknopf zur Schnittstärkeeinstellung und der Schalter für den Schnittgutwagen in einem einhandbetätigbaren Steuerkopf zusammengefasst sind und der Schalter als ein gegen Federkraft rückstellender Tastschalter vorzugsweise in Form eines an den Drehknopf auf gleicher geometrischer Achse anschließenden Drehringes ausgebildet ist, der gegen Federkraft aus einer Grundstellung bis zu einem Anschlag winkelverdrehbar ist. Somit kann mit einem Griff der Hand die Schnittstärke vorgewählt werden und durch Übergreifen des Drehknopfes mit der gewählten Schnittstärke der Tastschalter betätigt, insbesondere also der Drehring z.B. in die Richtung für einzelne Schneidezyklen gedreht und dort so lange gehalten werden, bis die gewünschte Anzahl von Schneidezyklen bzw. die Anzahl der Scheiben erreicht ist. Lässt man den Drehring los, dann springt er in die Nullstellung zurück und der Schnittgutwagen bleibt am Ende des laufenden Schneidezyklus stehen. Dadurch ergibt sich ein Sicherheitseffekt, denn immer dann, wenn man den Steuerkopf mit Drehknopf und Drehring loslässt, kommt die Maschine zum Stillstand.

Der Messermotor kann gleichzeitig mit der Schnittstärkevorwahl bei Wegdrehen aus der Nullstellung (Anschlagplatte liegt in der Messerebene) aktiviert werden. Der Schalter des Messermotors kann aber auch mit dem Taster bzw. mit dem Drehring kombiniert werden, sodass das Messer erst anläuft, sobald ein Steuerbefehl an den Antrieb für den Schnittgutwagen erfolgt.

Es ist zweckmäßig, wenn der Drehring aus der Grundstellung in zwei Drehrichtungen gegen Schaltstücke von Schaltern verdrehbar ist und der Drehring zumindest in der einen Drehrichtung selbstrückstellend ist und den Schneidevorgang nach Loslassen des verdrehten Drehringes mit der Beendigung des laufenden Schneidezyklus unterbricht und in der anderen Drehrichtung nach einem vorgegebenen Drehwinkel in einer Schaltstellung des Schalters einrastet, in der der Schnittgutwagen im Dauerbetrieb arbeitet bzw. die Programmsteuerung den Schneidevorgang nach einer eingestellten Scheibenzahl beendet. Die Stellung für Dauerbetrieb kann also bedeuten, dass eine Wurst zur Gänze aufgeschnitten wird, oder aber bei programmgesteuerten Maschinen mit Ablegesystem das Abarbeiten des gewählten Programms bis zu seinem Ende. Ein typisches Ablegesystem verfügt über Förderketten mit Spikes, die das abgeschnittene Schnittgutblatt vom Messer nehmen und infolge ihres programmgesteuerten Antriebs bis in eine variable Position fördern, in der die Blätter von den Ketten durch einen Schläger auf das Ablagetablett geworfen werden.

Eine alternative Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass der Drehknopf zusätzlich zur Verdrehbarkeit aus einer Grundstellung gegen Federkraft in axialer Richtung verschiebbar ist und als Tastschalter am Ende des axialen Verschiebungsweges gegen Schaltstücke zur Aktivierung der Schneidezyklen aufläuft. Die Funktion des oben beschriebenen Drehringes als selbstrückstellender Tastschalter übernimmt der Drehknopf, den man herausziehen oder hineindrücken kann, um den Schnittgutwagen zu aktivieren. Dabei ist es zweckmäßig, wenn der Drehknopf in axialer Richtung von einer Grundstellung ausgehend sowohl einschiebbar als auch herausziehbar ausgebildet ist, wobei in der einen Richtung eine rückstellende Feder und in der anderen Richtung am Ende des Verschiebungsweges eine Rasteinrichtung, z.B. eine Kugelraste, gegenüber einer Ausnehmung vorgesehen ist. Die eine Stellung muss gegen Federkraft festgehalten werden, damit der Schnittgutwagen in Bewegung bleibt. Die andere Stellung entspricht dem Dauerbetrieb bzw. dem Abarbeiten eines vorgegebenen Programms (Blattzahl allenfalls in Verbindung mit einem Ablegebild).

Um den einhandbetätigbaren Steuerkopf, mit dem alle wesentlichen Funktionen einer Maschine auf einem Griff geschaltet werden können, aus dem unmittelbaren Aktionsbereich des Schnittgutwagens zu rücken, ist es zweckmäßig, wenn der Steuerkopf auf dem stirnseitigen freien Ende einer zylindrischen bzw. kegelstumpfförmigen Konsole vorgesehen ist.

Maschinen, bei welchen kein Ablegesystem vorhanden ist und die geschnittenen Scheiben von Hand vom Messer abgenommen und auf das Ablegetablett gelegt werden, lassen es zweckmäßig erscheinen, die Geschwindigkeit eines Schneidezyklus auf die Geschwindigkeit des händischen Ablegens einzustellen und zu synchronisieren. Dies wird dadurch erreicht, dass auf den Steuerkopf bzw. auf der Konsole ein Stellschalter, z.B. ein Schiebeschalter oder ein Einstellrad, zur Vorwahl einer Hubgeschwindigkeit für den Schnittgutwagen bzw. für die Länge eines Zeitintervalls am Ende eines jeden Schneidezyklus vorgesehen ist.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Ein Ausführungsbeispiel für eine erfindungsgemäße Aufschnittschneidemaschine ist in den Zeichnungen schematisch dargestellt.

Fig. 1 zeigt eine Aufschnittschneidemaschine mit den im Zusammenhang mit der Erfindung wesentlichen Bauteilen, Fig. 2 einen Steuerkopf mit Konsole in Ansicht von oben, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 2 und die Fig. 4 und 5 zwei unterschiedliche Betriebsstellungen nach Fig. 3.

Beste Ausführungsform der Erfindung

Eine Aufschnittschneidemaschine verfügt über ein Maschinengehäuse 1, auf dem ein Schnittgutwagen 2, von der dargestellten Grundstellung ausgehend, eine Hubbewegung gegen ein Kreismesser 3 (Schnitt) und eine Reversierbewegung in die Grundstellung als Schneidezyklus ausführt. Der Antrieb des Schnittgutwagens erfolgt durch einen Elektromotor über einen Kurbeltrieb oder wie hier beim Ausführungsbeispiel durch einen Messermotor 4, der neben dem Kreismesser 3 noch zwei durch ein Steuergerät elektromagnetisch ansteuerbare Kupplungen 5, 6 über Zahnriemen antreibt. Ein abtreibendes Zahnrad der Kupplung 5 ist hier symbolisch mit einem gekreuzten Zahnriemen verbunden, der schließlich einen Zahnriemen 7 treibt. Ein abtreibendes Zahnrad der Kupplung 6 treibt ungekreuzt den Zahnriemen 7. Je nachdem, welche der Kupplungen 5 oder 6 durch das Steuergerät aktiviert ist, erfolgt ein Hub des Schnittgutwagens 2 oder ein Reversieren desselben, da der Zahnriemen 7 an den Schnittgutwagen 2 angeschlossen ist.

Auf dem Schnittgutwagen 2 ist ein Schnittguthalter 8 vorgesehen, der über eine Vorschubeinrichtung 9 verfügt. Diese schiebt das Schnittgut 10 in Richtung auf eine Anschlagplatte 11.

Ein Steuerkopf 12 ist auf einer Konsole 13 am Maschinengehäuse 1, vorgerückt aus dem Aktionsbereich des Schnittgutwagens 2, angeordnet. Der Steuerkopf 12 umfasst einen Drehknopf 14 zum Einschalten des Messermotors 4 und zur Einstellung der Schnittstärke, z.B. durch mechanisches oder elektrisches Zurückfahren der Anschlagplatte 11 aus der Ebene des Kreismessers 3. Etwas versetzt zu dem Drehknopf 14 ist ein Drehring 15 auf dem Steuerkopf 12 angeordnet, der aus einer Grundstellung gegen Federkraft um einen Drehwinkel in eine Taststellung nach rechts (H) und in eine Raststellung nach links (A) gedreht werden kann. Der Drehring 15 aktiviert beim Rechtsdrehen (Handbetrieb) einen Schneidezyklus über das Steuergerät und die Kupplungen 5 und 6. Solange der Drehring 15 in dieser Drehstellung (H) gehalten wird, folgt ein Schneidezyklus auf den anderen. Beim Loslassen springt der Drehring 15 zurück und die Maschine bleibt am Ende des laufenden Schneidezyklus stehen. Die Fig. 2 zeigt den Steuerkopf 12 von oben und die Fig. 3 einen Schnitt durch die Drehringebene (III-III in Fig. 2). Ein Schalter 16 (Fig. 3) gibt den Steuerbefehl, wenn er geschlossen ist, wie Fig. 5 zeigt.

Die Rechtsdrehung (H) erfolgt gegen eine rückstellende Federkraft. Dazu ist eine mit dem Drehring 15 verbundene Drehachse 17 abgeflacht, und auf die Flachseiten drücken beiderseits Blattfedern 18 (Fig. 3). Nimmt die Drehachse 17 eine Winkelstellung ein (Fig. 5), dann erfolgt eine Krafteinwirkung auf die diametralen Enden der Abflachung der Drehachse 17 im Sinne eines rückstellenden Drehmomentes. Fig. 4 zeigt, dass bei Drehung in die Gegenrichtung (Linksdrehung) die Abflachungen der Drehachse 17 abgeschrägt sind, sodass die Rückstellkraft bzw. das Rückstellmoment durch die Blattfedern 18 geringer ist, als bei der Ausführung nach Fig. 5.

Bei einer Linksdrehung des Drehringes 15 in die Position A rastet ein Federkontakt 19 in eine Ausnehmung 20 und schließt einen Stromkreis zu dem nicht näher bezeichneten Steuergerät, das den Antrieb für den Schnittgutwagen 2 in Dauerbetrieb versetzt. Die Kupplungen 5 und 6 werden dann jeweils bei Erreichen einer Endlage des Schnittgutwagens 2 durch Mikroschalter (Reedkontakte, Hallelemente) umgeschaltet, sodass auf jeden Hub ein Reversieren und unverzüglich (oder nach einem einstellbaren Zeitintervall) der nächste Hub erfolgt. Die Maschine arbeitet in dieser eingerasteten Drehlage des Drehringes 15 im Dauerbetrieb bzw. Automatikbetrieb (A). In Fig. 1 sind die Mikroschalter sowie die Komponenten des Steuergerätes angedeutet.

Wenn ein Ablegesystem zur Erfassung jeder geschnittenen Scheibe und zur Positionierung auf einem Ablegetablett vorgesehen ist, mit dem über eine Programmsteuerung ein Ablegebild eingegeben werden kann (z.B. 5 Scheiben in einer Zeile und 3 Zeilen parallel zueinander überlappend aufgelegt), dann wird bei Auswahl des Programms und Linksdrehen des Drehringes 15 dieses komplette Programm abgearbeitet. Im gewählten Beispiel werden also 15 Schneidezyklen im Automatikbetrieb unmittelbar nacheinander durchgeführt, bis die Maschine wieder abschaltet. Dieses Abschalten erfolgt durch elektromagnetisches Zurückziehen des Federkontaktes 19, sodass die Blattfedern 18 auf der Drehachse 17 zur Wirkung kommen und den Drehring 15 aus der Position gemäß Fig. 4 in die Position gemäß Fig. 3 selbsttätig zurückdrehen.

In Fig. 2 ist noch ein durch den Daumen betätigbares Einstellrad 21 dargestellt. Mit Hilfe dieses Einstellrades 21 kann ein Zeitintervall, insbesondere mit frei wählbarer Länge, nach jedem Reversieren des Schnittgutwagens 2 vor dem nächsten Hub ein- bzw. zwischengeschaltet werden. Dies kann bei Maschinen ohne Ablegesystem von Vorteil sein, wenn die Bedienungsperson mit der rechten Hand den Drehring 15 in der rechten Drehlage (H) hält und mit der linken Hand die abgeschnittenen Scheiben vom Messer abnimmt und auf das Ablegetablett auflegt. Die Abfolge der einzelnen Schneidezyklen kann mit dem Einstellrad 21 zeitlich so justiert werden, dass nach jedem einzelnen händischen Ablegen das nächste Blatt genau dann geschnitten wird, wenn die Bedienungsperson zur Abnahme desselben vom Kreismesser 3 bereit ist. Während im Dauerbetrieb bzw. beim einfachen Schneiden ohne Ablegevorgang höchste Geschwindigkeiten für Hub und Reversieren bei unterbrechungsloser Aneinanderreihung der Schneidezyklen möglich und sinnvoll sind, kann diese Maschine für den individuellen Handbetrieb auf eine Bedienungsperson so synchronisiert werden, dass ein optimales händisches Ablegen parallel zum Schneidevorgang ermöglicht wird.

Alle diese Steuerfunktionen sind im Steuerkopf 12 bzw. in der Konsole 13 so zusammengefasst, dass bloß ein Griff mit der rechten oder linken Hand erforderlich ist, um die Maschine genau nach den Wünschen des Kunden zu steuern.


Anspruch[de]
  1. Aufschnittschneidemaschine für Wurst, Käse od. dgl. mit einem von einem Messermotor angetriebenen Kreismesser, einer verstellbaren Anschlagplatte und mit einem die Hub- und Reversierbewegungen der Zyklen eines Schneidevorganges ausführenden elektromotorisch verfahrbaren Schnittgutwagen, der eine Spann- und Vorschubeinrichtung aufweist sowie vorzugsweise mit einer Programmsteuerung zur Ansteuerung einer Anzahl von Schneidezyklen und zur Aktivierung eines allfälligen Ablegesystems, wobei ein Drehknopf zur Schnittstärkeeinstellung und ein Schalter zum Ein- und Ausschalten eines Antriebs oder einer Kupplung für den Schnittgutwagen vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehknopf (14) zur Schnittstärkeeinstellung und der Schalter für den Schnittgutwagen in einem einhandbetätigbaren Steuerkopf (12) zusammengefasst sind und der Schalter als ein gegen Federkraft rückstellender Tastschalter vorzugsweise in Form eines an den Drehknopf (14) auf gleicher geometrischer Achse anschließenden Drehringes (15) ausgebildet ist, der gegen Federkraft aus einer Grundstellung bis zu einem Anschlag winkelverdrehbar ist.
  2. Aufschnittschneidemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehring (15) aus der Grundstellung in zwei Drehrichtungen gegen Schaltstücke von Schaltern (16, 19) verdrehbar ist und der Drehring (15) zumindest in der einen Drehrichtung selbstrückstellend ist und den Schneidevorgang nach Loslassen des verdrehten Drehringes mit der Beendigung des laufenden Schneidezyklus unterbricht und in der anderen Drehrichtung nach einem vorgegebenen Drehwinkel in einer Schaltstellung des Schalters (19) einrastet, in der der Schnittgutwagen (2) im Dauerbetrieb arbeitet bzw. die Programmsteuerung den Schneidevorgang nach einer eingestellten Scheibenzahl beendet.
  3. Aufschnittschneidemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehknopf (14) zusätzlich zur Verdrehbarkeit aus einer Grundstellung gegen Federkraft in axialer Richtung verschiebbar ist und als Tastschalter am Ende des axialen Verschiebungsweges gegen Schaltstücke zur Aktivierung der Schneidezyklen aufläuft.
  4. Aufschnittschneidemaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehknopf (14) in axialer Richtung von einer Grundstellung ausgehend sowohl einschiebbar als auch herausziehbar ausgebildet ist, wobei in der einen Richtung eine rückstellende Feder und in der anderen Richtung am Ende des Verschiebungsweges eine Rasteinrichtung, z.B. eine Kugelraste, gegenüber einer Ausnehmung vorgesehen ist.
  5. Aufschnittschneidemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerkopf (12) auf dem stirnseitigen freien Ende einer zylindrischen bzw. kegelstumpfförmigen Konsole (13) vorgesehen ist.
  6. Aufschnittschneidemaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Steuerkopf (12) bzw. auf der Konsole (13) ein Stellschalter, z.B. ein Schiebeschalter oder ein Einstellrad (21), zur Vorwahl einer Hubgeschwindigkeit für den Schnittgutwagen (29) bzw. für die Länge eines Zeitintervalls am Ende eines jeden Schneidezyklus vorgesehen ist.
  7. Aufschnittschneidemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schalter für den Messermotor (4) mit dem Drehknopf (14) für die Schnittstärkeeinstellung verbunden ist.
  8. Aufschnittschneidemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schalter für den Messermotor (4) mit dem Tastschalter, insbesondere dem Drehring (15), verbunden ist.






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