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Dokumentenidentifikation DE102006038383A1 01.03.2007
Titel Auffangsack für aufgesaugte Boden- und Rasenabfälle
Anmelder Woodland Power Products Inc., West Haven, Conn., US
Erfinder Whitney, James Carpenter, Norwalk, Conn., US
Vertreter Blumbach Zinngrebe, 65187 Wiesbaden
DE-Anmeldedatum 15.08.2006
DE-Aktenzeichen 102006038383
Offenlegungstag 01.03.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 01.03.2007
IPC-Hauptklasse A01D 43/063(2006.01)A, F, I, 20061122, B, H, DE
IPC-Nebenklasse A01D 34/125(2006.01)A, L, I, 20061122, B, H, DE   
Zusammenfassung Es wird ein Auffangsack zur Verfügung gestellt, der ein Gewebe umfasst, das derart ausgebildet ist, dass es ein Innenvolumen definiert, eine Mehrzahl von genähten Schlaufen zur Anordnung um einen Außenrand eines Auffangrahmens herum sowie eine Raffung von Gewebe an jeder der mehreren genähten Schlaufen zur Anordnung um einen innenseitigen Umfang des Auffangrahmens herum. Die mehreren genähten Schlaufen sind an der Raffung in solcher Weise befestigt, dass das Innenvolumen des Auffangsacks, wenn dieser an dem Auffangrahmen angordnet ist, zumindest ungefähr 90 % eines maximalen Volumens des Auffangrahmens ausmacht.

Beschreibung[de]
Hintergrund der Erfindung Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Offenbarung betrifft einen Auffangsack für aufgesaugte Boden- und Rasenabfälle. Spezieller bezieht sich die vorliegende Offenbarung auf einen Auffangsack mit maximiertem Innenvolumen und/oder mit einem austauschbaren Entlüftungsschirm.

Vorrichtungen zum Aufsaugen (im engl. vacuum collection), Mulchen und zum Transportieren für solche Stoffe wie Boden- und Rasenabfälle, beispielsweise aber nicht ausschließlich Blätter, Stöcke, Steine, Rasenschnitt und dergleichen (nachfolgend als "Abfälle" bezeichnet) sind entwickelt worden. Beim Einsatz sammeln die Vorrichtungen die Abfälle in einer Auffangeinheit oder einem Auffangbehälter (nachfolgend als "Auffangeinheit" bezeichnet).

Die Menge an Abfällen, die von der Auffangeinheit erfasst werden kann, ist durch das Innenvolumen der Auffangeinheit begrenzt. Wenn die Auffangeinheit voll ist, muss das Erfassen von Abfällen unterbrochen werden, sodass die Auffangeinheit geleert werden kann.

Viele Auffangeinheiten weisen harte oder starre (im Nachfolgenden als "starr" bezeichnete) Wände auf. Die Auffangeinheiten mit starren Wänden sind typischerweise aus Stahlplatten oder dicken Polymerplatten hergestellt, welche das Gewicht der Auffangeinheit erhöhen. Ein Bewegen der Auffangeinheiten mit starren Wänden sowohl durch einen Rasentraktor als auch von Hand während der Aufbewahrung kann also schwierig sein. Ferner ist für die Auffangeinheiten mit starren Wänden typischerweise ein großer Lagerraum erforderlich, da die starren Wände nach dem Gebrauch an ihrem Platz verbleiben. Wenn das Innenvolumen solcher starren Auffangeinheiten vergrößert werden soll, ist ein entsprechend größerer Aufbewahrungsplatz erforderlich.

In jüngerer Zeit sind vom Abtretungsempfänger der vorliegenden Anmeldung Auffangeinheiten mit nachgiebigen Wänden vorgeschlagen worden. Solche Auffangeinheiten mit nachgiebigen Wänden beseitigen effektiv viele Nachteile der früheren Auffangeinheit mit starren Wänden. Diese Auffangeinheiten mit nachgiebigen Wänden sind leicht, haltbar und können in einfacher Weise zur Aufbewahrung zusammengeklappt werden. Die Menge an Abfällen, die von diesen Auffangeinheiten mit nachgiebigen Wänden erfasst werden kann, ist jedoch immer noch durch das Innenvolumen der Auffangeinheit beschränkt.

Dementsprechend besteht weiterhin ein Bedarf an Auffangeinheiten mit nachgiebigen Wänden mit einem maximalen Innenvolumen.

Kurzdarstellung der Erfindung

Eine Aufgabe der vorliegenden Offenbarung besteht darin, einen Auffangsack mit einem maximierten Innenvolumen zur Verfügung zu stellen.

Eine weitere Aufgabe besteht darin, einen Auffangsack mit einem abnehmbaren Entlüftungsschirm zur Verfügung zu stellen.

Eine noch weitere Aufgabe der vorliegenden Offenbarung besteht darin, einen Auffangsack zur Verfügung zu stellen, der ein maximiertes Innenvolumen und einen entfernbaren Entlüftungsschirm aufweist.

Bei einer Ausführungsform wird ein Auffangsack zur Verwendung mit einem Auffangrahmen zur Verfügung gestellt. Der Auffangsack umfasst ein Gewebe, das derart ausgebildet ist, dass es ein Innenvolumen definiert, eine Mehrzahl von genähten Schlaufen zur Anordnung um einen Außenrand des Auffangrahmens herum sowie eine Raffung von Gewebe an jeder der mehreren genähten Schlaufen zur Anordnung um einen innenseitigen Umfang des Auffangrahmens herum. Die Mehrzahl von genähten Schlaufen ist an der Raffung in solcher Weise befestigt, dass das Innenvolumen des Auffangsacks, wenn dieser auf dem Auffangrahmen angeordnet ist, zumindest etwa 90 Prozent eines maximalen Volumens des Auffangrahmens ausmacht.

Bei einer weiteren Ausführungsform umfasst der Auffangsack ein Gewebe, das derart ausgebildet ist, dass es ein Innenvolumen definiert, eine Mehrzahl genähter Schlaufen zur Anordnung um einen Außenrand des Auffangrahmens herum sowie eine Raffung von Gewebe an jeder der Mehrzahl von genähten Schlaufen zur Anordnung um einen innenseitigen Umfang des Auffangrahmens herum. Die Raffung von Gewebe weist eine Länge auf, die zumindest gleich einer Länge der genähten Schlaufe ist.

Bei einer weiteren Ausführungsform umfasst der Auffangsack ein Gewebe, das derart ausgebildet ist, dass es ein Innenvolumen definiert, sowie einen Entlüftungsschirm, der lösbar an dem Gewebe befestigt ist. Der Entlüftungsschirm umfasst ein Filtergitter.

Die vorstehend beschriebenen sowie andere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden für Fachleute auf dem Gebiet anhand der folgenden detaillierten Beschreibung und der Zeichnungen zu erkennen sein und verständlich werden.

Kurbeschreibung der verschiedenen Ansichten der Zeichnungen

1 ist eine Seitenansicht einer Aufsaugvorrichtung (im engl. vacuum device) gemäß dem Stand der Technik;

2 ist eine teilweise auseinandergezogene, perspektivische Ansicht, und zwar von vorn und oben, einer beispielhaften Ausführungsform einer Auffangeinheit mit nachgiebigen Wänden entsprechend der vorliegenden Offenbarung;

3 ist eine entlang der Linien 3-3 genommene Schnittansicht der Auffangeinheit aus 2;

4 ist eine Ansicht des Kreisausschnitts 4 aus 3; und

5 ist eine Schnittansicht eines austauschbaren Entlüftungsschirms entsprechend der vorliegenden Offenbarung.

Detaillierte Beschreibung der Erfindung Nehmen wir auf die Zeichnungen und insbesondere auf die 1 und 2 Bezug, so ist in diesen eine Aufsaugvorrichtung 10 zur Nutzung beim Sammeln, Mulchen und beim Transport von Abfällen gemäß dem Stand der Technik gezeigt. Die Aufsaugvorrichtung 10 kann eine beliebige bekannte Vorrichtung sein, beispielsweise eine solche, wie sie in den in gemeinsamer Inhaberschaft befindlichen und übertragenen US-Patenten 6,029,312 und 6,178,592 beschrieben ist, deren Offenbarungsgehalt hier durch Bezugnahme einbezogen wird.

Generell weist die Aufsaugvorrichtung 10 eine Abfallauffangeinheit 12 und einen Unterdruckgenerator 14 auf. Die Auffangeinheit 12 und der Unterdruckgenerator 14 sind auf einem Fahrgestell 16 montiert, welches an einem typischen Rasentraktor 18 befestigt werden kann. Der Unterdruckgenerator 14 umfasst eine Antriebsmaschine wie etwa einen Gas- oder Dieselmotor zum Drehen eines (nicht gezeigten) Flügelrades in einem Gehäuse 20. Durch die Rotation des Flügelrades wird in dem Gehäuse 20 ein Unterdruck erzeugt und ermöglicht, dass das Flügelrad die Abfälle, die durch das Gehäuse treten, mulcht.

Die Aufsaugvorrichtung 10 umfasst eine Aufnahmeröhre 22 und eine Abgaberöhre 24. Die Aufnahmeröhre 22 weist ein erstes Ende 26 und ein zweites Ende 28 auf. Das erste Ende 26 ist entfernbar an dem Mäherboden des Traktors 18 befestigt, während das zweite Ende 28 entfernbar an dem Gehäuse 20 befestigt ist. Auf diese Weise wird der Unterdruckgenerator 14 durch die Aufnahmeröhre 22 in strömungsdurchlässige Verbindung zu dem Mäherboden des Traktors 18 gebracht. Die Abgaberöhre 24 steht in strömungsdurchlässiger Verbindung mit der Auffangeinheit 12, sodass die durch den Unterdruckgenerator 14 angesaugten und gemulchten Abfälle in der Auffangeinheit gesammelt werden.

Die Auffangeinheit 12 umfasst einen Auffangsack 30, der aus einem im Wesentlichen luftundurchlässigen Material hergestellt ist, das von einem Auffangrahmen 32 gehalten wird. Die Abgaberöhre 24 drückt die in einem Druckluftstrom 34 mitgezogenen Abfälle in die Auffangeinheit 12. Die Auffangeinheit weist einen Entlüftungsschirm 36 auf, um die Druckluft 34 nach hinten abzulassen, während die Abfälle in der Auffangeinheit zurückgehalten werden.

Nehmen wir nun auf 2 Bezug, so ist in dieser die Auffangeinheit 12 im Gebrauch mit einer beispielhaften Ausführungsform eines Auffangsacks 40 entsprechend der vorliegenden Offenbarung dargestellt. Der Auffangsack 40 wird durch eine Mehrzahl von genähten Schlaufen 42 an dem Auffangrahmen 32 gehalten. Der Auffangsack 40 weist in vorteilhafter Weise ein Innenvolumen auf, das im Vergleich zu dem maximalen Volumen der Auffangeinheit 12 maximiert ist.

So wie vorliegend genutzt, bestimmt sich das maximale Volumen der Auffangeinheit 12 anhand einer Linie, die um den Außenumfang der einzelnen Stützrohre des Auffangrahmens 32 gezogen ist. Die genähten Schlaufen 42 sind derart konfiguriert, dass der Abstand zwischen dem Auffangsack 40und den einzelnen Rohren des Auffangrahmens 32 minimiert wird, sodass das Innenvolumen des Auffangsacks im Wesentlichen gleich dem maximalen Volumen der Auffangeinheit 12 ist. Vorzugsweise weist der Auffangsack 40 vor der Nutzung ein Innenvolumen von zumindest ungefähr 90 Prozent des maximalen Volumens der Auffangeinheit 12 auf, bevorzugter zumindest von ungefähr 95 Prozent, wobei am stärksten ungefähr 99 Prozent bevorzugt werden.

Während der Nutzung dehnt sich der Auffangsack 40 infolge der in die Auffangeinheit 12 strömenden Druckluft 34 aus, wie schemenhaft in den 3 und 4 dargestellt ist. Vorzugsweise hat der Auffangsack 40 während der Nutzung ein Innenvolumen von zumindest ungefähr 115 Prozent des maximalen Volumens der Auffangeinheit 12, bevorzugter von zumindest ungefähr 120 Prozent, wobei am stärksten ungefähr 125 Prozent bevorzugt werden.

Die Verbindung des Auffangsacks 40, des Auffangrahmens 32 und der genähten Schlaufen 42 lässt sich am besten unter Bezugnahme auf die 3 und 4 beschreiben. Der Auffangsack 40 weist eine Raffung 44 von Gewebe an jeder genähten Schlaufe 42 auf. Die genähten Schlaufen 42 werden um einen Außenrand 46 des Auffangrahmens 32 herum angeordnet, während die Raffung 44 um einen innenseitigen Umfang des Auffangrahmens herum angeordnet wird.

Die genähten Schlaufen 42 sind an einer Stelle 48 mit der Raffung 44 verbunden. Die Raffung 44 weist eine Länge auf, die zumindest gleich der Länge der genähten Schlaufen 42 ist. Bevorzugter weist die Raffung 44 eine Länge auf, die länger als die Länge der genähten Schlaufen 42 ist. Wie schon gesagt, dehnt sich der Auffangsack 40 während der Nutzung aufgrund der Druckluft 34 aus. Die größere Länge der Raffung 44 ermöglicht in vorteilhafter Weise, dass sich der Auffangsack 40 bis zum Kontakt mit den einzelnen Rohren des Auffangrahmens 32 ausdehnt. Auf diese Weise hat der Auffangsack 40 vor der Nutzung ein Innenvolumen, das in etwa gleich dem maximalen Volumen der Auffangeinheit 12 abzüglich des Volumens der einzelnen Rohre des Auffangrahmens 32 ist.

Es sollte erkannt werden, dass der Auffangsack 40 entsprechend der vorliegenden Offenbarung bezüglich einer Nutzung mit einer Auffangeinheit 12 beschrieben wird, die einen im Allgemeinen gleichschenklich trapezförmigen Querschnitt aufweist, wie er in 3 gezeigt ist. Bei dieser Ausführungsform würde der Auffangsack 40 ebenfalls einen allgemein trapezförmigen Querschnitt aufweisen. Natürlich ist im Rahmen der vorliegenden Offenbarung in Erwägung zu ziehen, dass der Auffangsack 40 Anwendung mit Auffangeinheiten finden kann, die eine beliebige gewünschte Querschnittsform aufweisen, beispielsweise aber nicht ausschließlich eine rechteckige Querschnittsform.

Bei anderen Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung kann der Auffangsack 40 einen austauschbaren Entlüftungsschirm 50 aufweisen, der in den 2 und 5 gezeigt ist. Der Deutlichkeit halber sind die Abfälle, die in der Druckluft 34 in dem Auffangsack 40 mitgeführt werden, weggelassen.

Der Entlüftungsschirm 50 umfasst ein Filtergitter 52 und, vorzugsweise, eine Ablenkfläche 54. Die Druckluft 34 und die in dieser mitgezogenen Abfälle werden in den Auffangsack 40 gedrückt und treffen auf das Filtergitter 52 auf. Das Filtergitter 52 trennt die Abfälle von der Druckluft 34, indem es ermöglicht, dass die Druckluft aus dem Auffangsack 40 austritt.

Es ist festgestellt worden, dass das Funktionsverhalten der Auffangeinheit 12 in Abhängigkeit von dem eingesammelten Material variieren kann. Beispielsweise wird die Auffangeinheit 12 im Frühling und im Sommer typischerweise genutzt, um Blätter, Stöcke oder andere große Abfälle einzusammeln. Im Herbst jedoch wird die Auffangeinheit 12 typischerweise genutzt, um Rasenschnitt und andere kleine oder feine Abfälle zu erfassen. Wenn das Filtergitter 52verstopft ist oder voll von Abfällen ist, kann die Druckluft 34 nicht aus dem Auffangsack 40 austreten, wodurch sich in unerwünschter Weise der Rückdruck in dem Auffangsack erhöhen kann und der Zufuhr und Einlagerung weiterer Abfälle in dem Sack entgegenwirken kann. Das Filtergitter 52 mit einer Maschen- oder Gittergröße, die für die größeren Abfälle geeignet ist, ermöglicht leider, das kleinere Abfälle durch den Entlüftungsschirm 50 hindurch treten. Im Gegensatz dazu kann ein Filtergitter 52 mit einer Maschen- oder Gittergröße, die für die kleineren Abfälle geeignet ist, durch größere Abfälle teilweise verstopft werden, wodurch sich der Rückdruck in dem Auffangsack 40 erhöht.

Es ist vorteilhaft, dass der Entlüftungsschirm 50 wahlweise von dem Auffangsack 40 entfernt werden kann. Somit ermöglicht der entfernbare Entlüftungsschirm 50 dem Benutzer, ein Filtergitter 52 mit einer Maschengröße einzubauen, die am besten auf die aufzufangenden Abfälle angepasst ist. Zudem ermöglicht der austauschbare Entlüftungsschirm 50 dem Benutzer, die Filtergitter 52 auszutauschen, ohne dass der gesamte Auffangsack 40 ausgetauscht werden muss.

Der Auffangsack 40 und der Entlüftungsschirm 50 weisen jeweils einen oder mehrere zusammenwirkende Verbinder 56 zum lösbaren Befestigen des Entlüftungsschirms an dem Auffangsack auf. Der Verbinder 56 kann einen eingreifenden Abschnitt 58 aus Klettverschlussmaterial an dem Auffangsack 40 und einen aufnehmenden Abschnitt 60 aus Klettverschlussmaterial an dem Entlüftungsschirm 50 umfassen. Das Klettverschlussmaterial ist in einfacher Weise unter der Marke VELCRO erhältlich. Natürlich ist im Rahmen der vorliegenden Offenbarung für den Verbinder 56 in Erwägung zu ziehen, dass er einen Reißverschluss, einen Satz von Schnappverschlüssen, VELCRO-Verschlüsse, irgendeine andere lösbare Befestigungseinrichtung und irgendwelche Kombinationen derselben umfassen kann.

Der Auffangsack 40 mit genähten Schlaufen 42 und einem austauschbaren Entlüftungsschirm 50 entsprechend der vorliegenden Offenbarung ermöglicht eine längere ununterbrochene Nutzung der Auffangeinheit 12, als sie zuvor möglich war. Beispielsweise weist der Auffangsack 40 ein größeres Innenvolumen auf, als es zuvor bei Auffangrahmen 32 mit identischer Größe zur Verfügung stand, wodurch es möglich ist, mehr Abfälle zu erfassen, bevor angehalten und der Auffangsack geleert werden muss. Ferner ermöglicht der austauschbare Entlüftungsschirm 50 es dem Benutzer, ein Filtergitter 52 mit einer Maschengröße einzubauen, das am besten für die zu erfassenden Abfälle angepasst ist, wodurch eine unerwünschte Verringerung des Luftstroms verhindert wird und somit die Wirksamkeit verbessert wird.

Da der Auffangsack 40 an den Auffangrahmen 32 existierender Auffangeinheiten passt, kann der verbesserte Auffangsack gemäß der vorliegenden Offenbarung als Nachrüstelement für alle existierenden Auffangeinheiten bereitgestellt werden. Hierbei kann der Auffangsack 40 als Teil eines Austauschsatzes bereitgestellt werden, welcher den Auffangsack und eine Mehrzahl von Entlüftungsschirmen 50 mit Filtern 52 mit verschiedenen Gittergrößen umfasst.

Es sei außerdem erwähnt, dass die Begriffe "erster", "zweiter", "dritter", "oberer", "unterer" und dergleichen im Vorliegenden genutzt werden können, um verschiedene Elemente näher zu bestimmen. Diese näheren Bestimmungen implizieren keinerlei räumliche, sequentielle oder hierarchische Reihenfolge für die näher bestimmten Elemente, falls nicht speziell angegeben.

Während die vorliegende Offenbarung mit Bezugnahme auf eine oder mehrere beispielhafte Ausführungsformen beschrieben worden ist, wird für Fachleute auf dem Gebiet verständlich sein, dass verschiedene Änderungen vorgenommen werden können und Elemente durch äquivalente Elemente ersetzt werden können, ohne dass vom Schutzumfang der vorliegenden Offenbarung abgewichen wird. Außerdem können viele Modifikationen vorgenommen werden, um eine spezielle Situation oder ein spezielles Material an die Lehren der Offenbarung anzupassen, ohne dass vom Schutzumfang derselben abgewichen wird. Daher ist beabsichtigt, die vorliegende Offenbarung nicht auf die spezielle(n) Ausführungsform(en) einzugrenzen, welche als die am besten erachteten offenbart sind, sondern dass die Offenbarung alle Ausführungsformen einschließt, die in den Schutzumfang der anhängenden Ansprüche fallen.


Anspruch[de]
Auffangsack zur Verwendung mit einem Auffangrahmen, umfassend:

ein Gewebe, das derart ausgebildet ist, dass es ein Innenvolumen definiert;

eine Mehrzahl genähter Schlaufen zur Anordnung um einen Außenrand des Auffangrahmens herum; und

eine Raffung von Gewebe an jeder der Mehrzahl von genähten Schlaufen zur Anordnung um einen innenseitigen Umfang des Auffangrahmens herum, wobei die mehreren genähten Schlaufen in solcher Weise an der Raffung befestigt sind, dass das Innenvolumen des Auffangsacks vor der Nutzung zumindest ungefähr 90 Prozent eines maximalen Volumens des Auffangrahmens ausmacht.
Auffangsack nach Anspruch 1, bei welchem das Innenvolumen zumindest ungefähr 95 Prozent des maximalen Volumens des Auffangrahmens ausmacht. Auffangsack nach Anspruch 1, bei welchem das Innenvolumen zumindest ungefähr 99 Prozent des maximalen Volumens des Auffangrahmens ausmacht. Auffangsack nach Anspruch 1, wobei der Auffangsack eine im Wesentlichen gleichschenklich trapezförmige Querschnittsgestalt aufweist. Auffangsack nach Anspruch 1, wobei der Auffangsack eine im Wesentlichen rechteckige Querschnittsgestalt aufweist. Auffangsack nach Anspruch 1, welcher ferner einen Entlüftungsschirm umfasst, der lösbar an dem Gewebe befestigt ist. Auffangsack zur Verwendung mit einem Auffangrahmen, umfassend:

ein Gewebe, das derart ausgebildet ist, dass es ein Innenvolumen definiert;

eine Mehrzahl genähter Schlaufen zur Anordnung um einen Außenrand des Auffangrahmens herum; und

eine Raffung von Gewebe an jeder der Mehrzahl von genähten Schlaufen zur Anordnung um einen innenseitigen Umfang des Auffangrahmens herum, wobei die Raffung von Gewebe eine Länge aufweist, die zumindest gleich einer Länge jeder der Mehrzahl von genähten Schlaufen ist.
Auffangsack nach Anspruch 7, bei welchem die Raffung des Gewebes während der Nutzung des Auffangsacks in Kontakt mit dem Auffangrahmen steht. Auffangsack nach Anspruch 8, bei welchem das Innenvolumen etwa gleich einem maximalen Volumen des Auffangrahmens abzüglich des Volumens der einzelnen Rohre des Auffangrahmens ist. Auffangsack nach Anspruch 7, bei welchem das Innenvolumen während der Nutzung des Auffangsacks zumindest ungefähr 115 Prozent eines maximalen Volumens des Auffangrahmens ausmacht. Auffangsack nach Anspruch 7, bei welchem das Innenvolumen während der Nutzung des Auffangsacks zumindest ungefähr 120 Prozent eines maximalen Volumens des Auffangrahmens ausmacht. Auffangsack nach Anspruch 7, bei welchem das Innenvolumen während der Nutzung des Auffangsacks zumindest ungefähr 125 Prozent eines maximalen Volumens des Auffangrahmens ausmacht. Auffangsack nach Anspruch 7, wobei der Auffangsack eine im Wesentlichen gleichschenklich trapezförmige Querschnittsgestalt aufweist. Auffangsack nach Anspruch 7, wobei der Auffangsack eine im Wesentlichen rechteckige Querschnittsgestalt aufweist. Auffangsack nach Anspruch 7, welcher ferner einen Entlüftungsschirm umfasst, der lösbar an dem Gewebe befestigt ist. Auffangsack zur Nutzung mit einem Auffangrahmen, umfassend:

ein Gewebe, das derart ausgebildet ist, dass es ein Innenvolumen definiert; und

einen Entlüftungsschirm, der lösbar an dem Gewebe befestigt ist, wobei der Entlüftungsschirm ein Filtergitter umfasst.
Auffangsack nach Anspruch 16, welcher ferner eine Ablenkfläche umfasst. Auffangsack nach Anspruch 16, bei welchem der Entlüftungsschirm mit Hilfe einer Einrichtung lösbar an dem Gewebe befestigt ist, die aus der Gruppe, bestehend aus einem Klettverschlussmaterial, einem Reißverschluss, einem Schnappverschlusssatz und einer beliebigen Kombination derselben, ausgewählt ist. Auffangsack nach Anspruch 16, ferner umfassend:

eine Mehrzahl genähter Schlaufen zur Anordnung um einen Außenrand des Auffangrahmens herum; und

eine Raffung von Gewebe an jeder der Mehrzahl von genähten Schlaufen zur Anordnung um einen innenseitigen Umfang des Auffangrahmens herum, wobei die Mehrzahl von genähten Schlaufen in solcher Weise an der Raffung befestigt ist, dass das Innenvolumen des Auffangsacks, wenn dieser an dem Auffangrahmen angeordnet ist, im Wesentlichen gleich einem maximalen Volumen des Auffangrahmens ist.
Auffangsack nach Anspruch 16, ferner umfassend:

eine Mehrzahl genähter Schlaufen zur Anordnung um einen Außenrand des Auffangrahmens herum; und

eine Raffung von Gewebe an jeder der Mehrzahl von genähten Schlaufen zur Anordnung um einen innenseitigen Umfang des Auffangrahmens herum, wobei die Raffung von Gewebe eine Länge aufweist, die zumindest gleich einer Länge jeder der Mehrzahl von genähten Schlaufen ist.
Auffangsack nach Anspruch 16, wobei der Auffangsack eine im Wesentlichen gleichschenklich trapezförmige Querschnittsgestalt oder eine im Wesentlichen rechteckige Querschnittsgestalt aufweist.






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