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Dokumentenidentifikation DE102006038385A1 01.03.2007
Titel Auffangeinheit für Boden- und Rasenabfälle
Anmelder Woodland Power Products Inc., West Haven, Conn., US
Erfinder Whitney, James Carpenter, Norwalk, Conn., US
Vertreter Blumbach Zinngrebe, 65187 Wiesbaden
DE-Anmeldedatum 15.08.2006
DE-Aktenzeichen 102006038385
Offenlegungstag 01.03.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 01.03.2007
IPC-Hauptklasse A01D 43/063(2006.01)A, F, I, 20061121, B, H, DE
IPC-Nebenklasse A01D 34/125(2006.01)A, L, I, 20061121, B, H, DE   
Zusammenfassung Es wird eine Auffangeinheit für Boden- und Rasenabfälle zur Verfügung gestellt. Die Auffangeinheit umfasst einen Auffangrahmen und einen Auffangsack, welcher Wände aus Gewebe aufweist und durch den Auffangrahmen gehalten wird. Der Auffangrahmen weist ein vorderes Ende und ein hinteres Ende auf, wobei das hintere Ende breiter als das vordere Ende ist.

Beschreibung[de]
Hintergrund der Erfindung 1. Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Offenbarung betrifft Systeme und Verfahren zum Auffangen von Boden- und Rasenabfällen. Spezieller bezieht sich die vorliegende Offenbarung auf eine konische Auffangeinheit mit nachgiebigen Wänden für Boden- und Rasenabfälle.

Vorrichtungen zum Aufsaugen (im engl. vacuum collection), Mulchen und zum Transportieren für solche Stoffe wie Boden- und Rasenabfälle, beispielsweise aber nicht ausschließlich Blätter, Stöcke, Steine, Rasenschnitt und dergleichen (nachfolgend als "Abfälle" bezeichnet) sind entwickelt worden. Beim Einsatz sammeln die Vorrichtungen die Abfälle in einer Auffangeinheit oder einem Auffangbehälter (nachfolgend als "Auffangeinheit" bezeichnet).

Viele Auffangeinheiten weisen harte oder starre (im Nachfolgenden als "starr" bezeichnete) Wände auf. Die Auffangeinheiten mit starren Wänden sind typischerweise aus Stahl und/oder dicklagigem Polymer hergestellt, welche das Gewicht der Auffangeinheit erhöhen. Ein Bewegen der Auffangeinheiten mit starren Wänden sowohl durch einen Rasentraktor als auch von Hand während der Aufbewahrung kann also schwierig sein. Ferner ist für die Auffangeinheiten mit starren Wänden typischerweise ein großer Lagerraum erforderlich, da die starren Wände nach dem Gebrauch an ihren Platz verbleiben.

Dementsprechend besteht weiterhin ein Bedarf an Auffangeinheiten mit nachgiebigen Wänden zum Auffangen von Boden- und Rasenabfällen.

Kurzdarstellung der Erfindung

Eine Aufgabe der vorliegenden Offenbarung besteht darin, eine Auffangeinheit mit nachgiebigen Wänden mit einem konischen rückwärtigen Ende zur Verfügung zu stellen.

Eine weitere Aufgabe besteht darin, eine konische Auffangeinheit zur Verfügung zu stellen, die zur einfachen Aufbewahrung zusammengeklappt werden kann.

Gemäß einer Ausführungsform wird eine Auffangeinheit für Boden- und Rasenabfälle zur Verfügung gestellt. Die Auffangeinheit umfasst einen Auffangrahmen und einen Auffangsack, der durch den Auffangrahmen gehalten wird. Der Auffangrahmen weist ein vorderes Ende und ein hinteres Ende auf, wobei das hintere Ende breiter als das vordere Ende ist. Der Auffangsack weist Wände aus Gewebe auf.

Es wird außerdem eine Auffangeinheit für Boden- und Rasenabfälle zur Verfügung gestellt, die eine Auffanggrundfläche, ein erstes Seitenrohr, ein zweites Seitenrohr sowie einen Auffangsack umfasst. Die Auffanggrundfläche weist ein vorderes Ende, ein hinteres Ende, eine erste Seite und eine zweite Seite auf. Das erste Seitenrohr ist schwenkbar an der ersten Seite zur Drehung um eine erste Achse befestigt, während das zweite Seitenrohr schwenkbar an der zweiten Seite zur Drehung um eine zweite Achse befestigt ist. Die erste und die zweite Achse liegen nicht parallel zueinander. Der Auffangsack weist Wände aus Gewebe auf und wird durch die Auffanggrundfläche sowie das erste und das zweite Seitenrohr gestützt.

Außerdem wird eine Auffangeinheit für Boden- und Rasenabfälle mit einer Auffanggrundfläche, einem ersten Seitenrohr, einem zweiten Seitenrohr, einem Auffangsack sowie einem Paar von Verbindungsstreben zur Verfügung gestellt. Die Auffanggrundfläche weist ein vorderes Ende, ein hinteres Ende, eine erste Seite und eine zweite Seite auf. Das erste Seitenrohr ist an der ersten Seite schwenkbar zur Drehung um eine erste Achse befestigt, während das zweite Seitenrohr an der zweiten Seite schwenkbar zur Drehung um eine zweite Achse befestigt ist. Der Auffangsack weist Wände aus Gewebe auf und wird durch die Auffanggrundfläche sowie das erste und das zweite Seitenrohr gestützt. Der Auffangsack kann bei Drehung des ersten und des zweiten Seitenrohrs aus einer aufrechten Stellung in eine Aufbewahrungsstellung bewegt werden und umgekehrt. Die erste und die zweite Verbindungsstrebe bewegen sich in einer Ebene, die parallel zu dem hinteren Ende liegt, die erste und die zweite Achse liegen jedoch nicht senkrecht zu der Ebene.

Die vorstehend beschriebenen sowie andere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden für Fachleute auf dem Gebiet anhand der folgenden detaillierten Beschreibung und der Zeichnungen zu erkennen sein und verständlich werden.

Kurbeschreibung der verschiedenen Ansichten der Zeichnungen

1 ist eine Seitenansicht einer Aufsaugvorrichtung (im engl. vacuum device) gemäß dem Stand der Technik;

2 ist eine Seitenansicht einer Aufsaugvorrichtung gemäß dem Stand der Technik in einer Abkippstellung;

3 ist eine schematische Ansicht der Aufsaugvorrichtung gemäß dem Stand der Technik aus 1 von oben;

4 ist eine schematische Ansicht der Aufsaugvorrichtung gemäß dem Stand der Technik nach 2 von oben;

5 ist eine teilweise auseinandergezogene, perspektivische Ansicht, und zwar von vorn und oben, einer beispielhaften Ausführungsform einer konischen Auffangeinheit mit nachgiebigen Wänden entsprechend der vorliegenden Offenbarung;

6 ist eine entlang der Linien 6-6 genommene Schnittansicht der Auffangeinheit aus 5;

7 ist eine perspektivische Ansicht der Auffangeinheit aus 5, und zwar von oben und hinten, in einer zusammengeklappten oder Aufbewahrungsstellung; und

8 ist eine Ansicht der Auffangeinheit aus 6, welche die Drehachsen veranschaulicht.

Detaillierte Beschreibung der Erfindung

Nehmen wir auf die Zeichnungen und insbesondere auf die 1 und 2 Bezug, so ist in diesen eine Aufsaugvorrichtung 10 zur Nutzung beim Sammeln, Mulchen und beim Transport von Abfällen gemäß dem Stand der Technik gezeigt. Die Aufsaugvorrichtung 10 kann eine beliebige bekannte Vorrichtung sein, beispielsweise eine solche, wie sie in dem in gemeinsamer Inhaberschaft befindlichen und übertragenen US-Patent Nr. 6,029,312 beschrieben ist, dessen Offenbarungsgehalt hier durch Bezugnahme einbezogen wird.

Generell weist die Aufsaugvorrichtung 10 eine Abfallauffangeinheit 12 und einen Unterdruckgenerator 14 auf. Die Auffangeinheit 12 und der Unterdruckgenerator 14 sind auf einem Fahrgestell 16 montiert, welches an einem typischen Rasentraktor 18 befestigt werden kann. Der Unterdruckgenerator 14 umfasst eine Antriebsmaschine wie etwa einen Gas- oder Dieselmotor zum Drehen eines (nicht gezeigten) Flügelrades in einem Gehäuse 20. Durch die Rotation des Flügelrades wird in dem Gehäuse 20 ein Unterdruck erzeugt und ermöglicht, dass das Flügelrad die Abfälle, die durch das Gehäuse treten, mulcht.

Die Aufsaugvorrichtung 10 umfasst eine Aufnahmeröhre 22 und eine Abgaberöhre 24. Die Aufnahmeröhre 22 weist ein erstes Ende 26 und ein zweites Ende 28 auf. Das erste Ende 26 ist entfernbar an dem Mäherboden des Traktors 18 befestigt, während das zweite Ende 28 entfernbar an dem Gehäuse 20 befestigt ist. Auf diese Weise wird der Unterdruckgenerator 14 durch die Aufnahmeröhre 22 in strömungsdurchlässige Verbindung zu dem Mäherboden des Traktors 18 gebracht. Die Abgaberöhre 24 steht in strömungsdurchlässiger Verbindung mit der Auffangeinheit 12, sodass die durch den Unterdruckgenerator 14 angesaugten und gemulchten Abfälle in der Auffangeinheit gesammelt werden.

Während der Nutzung werden die von dem Traktor 18 gesammelten und/oder erzeugten Abfälle und Schnittabfälle durch die Kraft des Mäherbodens des Traktors an dem ersten Ende 26 in die Aufnahmeröhre 22 gedrückt. Außerdem legt der Unterdruckgenerator 14 einen Unterdruck an dem Mäherboden an, um die Abfälle zum Mulchen und zum Sammeln in der Auffangeinheit 12 in die Aufsaugvorrichtung 10 hineinzuziehen. Wenn die Auffangeinheit 12 voll ist, werden die Abfälle aus dieser zur Entsorgung entfernt.

In einigen Fällen können die Abfälle aus der Auffangeinheit 12 entfernt werden und in einen separaten Abfallsammelbehälter befördert werden, zur Einsammlung durch lokale und/oder kommunale Abfallbeseitigungsdienste.

In anderen Fällen kann die Auffangeinheit 12 auf dem Fahrgestell 16 über ein Scharnier 30 geschwenkt werden. Beispielsweise kann eine Platte an der Rückseite 32 der Auffangeinheit 12 geöffnet werden und die Abgaberöhre 24 kann von der Auffangeinheit 12 getrennt werden. Als nächstes kann die Auffangeinheit 12 in eine Abkippstellung 34 geschwenkt werden, wie sie in 2 gezeigt ist, welche es ermöglicht, die in der Auffangeinheit befindlichen Abfälle über die Rückseite 32 der Auffangeinheit zu entleeren.

Wie in dem in gemeinsamer Inhaberschaft befindlichen und übertragenen US-Patent Nr. 6,029,312 aufgezeigt und beschrieben ist, weist die Auffangeinheit 12 nachgiebige Wände auf und kann im Hinblick auf eine einfache Aufbewahrung zusammengeklappt werden. Es ist jedoch festgestellt worden, dass es durch die nachgiebig beschaffenen Wände der zusammenklappbaren Auffangeinheit 12 schwieriger werden kann, Abfälle aus der Auffangeinheit auszukippen. Insbesondere, und auf die 3 und 4 Bezug nehmend, weist die Auffangeinheit 12 eine allgemein rechteckige Gestalt auf.

Die Auffangeinheit 12 umfasst einen Auffangsack mit einer Mehrzahl von Wänden 36 aus Gewebe, die von einem Auffangrahmen mit Seitenrohren 38 gestützt werden. In der Gebrauchsstellung aus 1 dehnen sich die Gewebewände 36 unter dem Gewicht der Abfälle tendenziell über die Seitenrohre 38 hinaus aus oder biegen sich nach außen, wie in 3 schemenhaft gezeigt ist.

Da die Wände 36 am hinteren Ende 32 über die Seitenrohre 38 hinaus ausgedehnt werden, kann es passieren, dass die Seitenrohre das Ausschütten der Abfälle aus der Auffangeinheit 12 behindern, wenn diese in die Abkippstellung 34 bewegt wird. Außerdem verlagert sich das Gewicht der Abfälle in der Auffangeinheit 12 nach hinten, zum hinteren Ende 32 hin, wenn die Auffangeinheit in die Abkippstellung 34 bewegt wird, wie schemenhaft in 4 gezeigt ist. Durch die Verlagerung des Gewichts innerhalb der Auffangeinheit 12 werden die Gewebewände 36 am hinteren Ende 32 noch weiter nach außen über die Seitenrohre 38 hinaus gebogen, wodurch die Behinderung des Ausströmens aus der Auffangeinheit noch verstärkt werden kann.

Es ist festgestellt worden, dass bei jeder Behältereinheit mit flexiblen oder starren rechteckigen Wänden die vorstehend erwähnte Beschränkung beim Ausströmen durch das hintere Ende der Auffangeinheit auftreten kann. Ohne dass wir uns auf eine bestimmte Theorie festlegen wollen, nehmen wir an, dass durch die fein gemulchte oder granulare Beschaffenheit der Abfälle das Material in der Auffangeinheit durch die natürliche Bewegung und Schwingung der Auffangeinheit verdichtet wird. Die Verdichtung der Abfälle erschwert das Abkippen der Abfälle aus rechteckigen Auffangeinheiten, indem das Ausströmen durch das hintere Ende hindurch eingeschränkt wird. Dementsprechend ist festgestellt worden, dass die Brauchbarkeit solcher rechteckiger Auffangeinheiten, wenn sie sich in der Abkippstellung 34 befinden, suboptimal ist.

Nehmen wir nun auf die 5 bis 8 Bezug, so ist in diesen eine exemplarische Ausführungsform einer Auffangeinheit entsprechend der vorliegenden Offenbarung gezeigt, die generell mit dem Bezugszeichen 112 bezeichnet ist. Bei der Auffangeinheit 112 ist in vorteilhafter Weise die Beschränkung des Ausströmens der Abfälle durch das hintere Ende 132 hindurch beseitigt oder gemindert.

Die Auffangeinheit 112 weist einen Auffangrahmen 138 mit Seitenrohren 152 und einer Auffanggrundfläche 140 auf, welche einen Auffangsack 142 stützen, der Wände aus Gewebe 136 aufweist. Die Auffanggrundfläche 140 kann über ein Scharnier 130 mit einem Fahrgestell 16 verbunden werden, und zwar im Hinblick auf eine Schwenkbewegung um das Scharnier herum in die Abkippstellung.

Die Auffangeinheit 112 weist eine erste Breite 144 an ihrem hinteren Ende 132 und eine zweite Breite 146 an einem vorderen Ende 148 auf. Die erste Breite 144 ist größer als die zweite Breite 146, wodurch die Auffangeinheit 112 mit einer im Allgemeinen gleichschenklich trapezförmigen Gestalt bereitgestellt wird, wie am besten in 6 zu sehen ist. Die erste Breite 144 ist zumindest um etwa 2 Zoll (50,8 mm) größer als die zweite Breite 146, bevorzugt um etwa 8 Zoll (203,2 mm), wobei bis zu etwa 10 Zoll (254 mm) am meisten bevorzugt werden.

Es ist festgestellt worden, dass, indem die erste Breite 144 größer als die zweite Breite 146 ist, ein ungehindertes Ausströmen der Abfälle über das hintere Ende 132 möglich ist, insbesondere wenn sich die Auffangeinheit 112 in der Abkippstellung befindet. Beim Gebrauch dehnen sich die Gewebewände 136 ebenfalls unter dem Gewicht der Abfälle über die Seitenrohre 152 hinaus aus oder biegen sich nach außen, wie in 6 schemenhaft gezeigt ist. Da die Auffangeinheit 112 an ihrer Rückseite 132 jedoch die erste Breite 144 aufweist, wird durch die breitere Öffnung an der Rückseite die Einschränkung des Ausströmens der Abfälle durch die wahlweise zu öffnenden Hintertüren minimiert und/oder beseitigt.

Bei einigen Ausführungsformen kann die allgemein gleichschenklich trapezförmige Gestalt bereitgestellt werden, indem ein Paar Erweiterungshalterungen 150 (von denen nur eine gezeigt ist) an einer Auffanggrundfläche 140 angebracht werden, welche eine allgemein rechteckige Gestalt aufweist, wie in 5 gezeigt ist. In vorteilhafter Weise ermöglichen die Erweiterungshalterungen 150 eine einfache Modifikation einer existierenden Auffangeinheit 12 zu einer Auffangeinheit 112. Die Modifikation kann durch einen einfachen Umbausatz ermöglicht werden, welcher die Erweiterungshalterungen 150 sowie einen Auffangsack 142 zum Erweitern der Breite des hinteren Endes 132 umfasst.

Alternativ kann die Auffanggrundfläche 140 selbst mit einer ersten und einer zweiten Breite 144, 146 bereitgestellt werden, um die allgemein gleichschenklich trapezförmige Gestalt bereitzustellen, wie sie in 7 gezeigt ist.

Die unteren freien Enden der Seitenrohre 152 werden an Gelenkhalterungen 156 befestigt. Die Gelenkhalterungen 156 werden an der Auffanggrundfläche 140 befestigt. Somit ermöglichen die Gelenkhalterungen 156 eine Bewegung der Seitenrohre 152 zwischen einer aufrechten Stellung (5) und einer Aufbewahrungsstellung (7).

Die Seitenrohre 152 können mittels eines Paares von zusammenklappbaren Verbindungsstreben 154 in der aufrechten Stellung gehalten werden. Das eine Ende jeder Verbindungsstrebe 154 ist mit der Auffanggrundfläche 140verbunden, wogegen das andere Ende jeder Verbindungsstrebe mit dem jeweiligen Seitenrohr 152 verbunden ist.

Bei einigen Ausführungsformen kann der Auffangrahmen 138 einen Querholm 158 umfassen, dessen Enden 160 entfernbar an den Seitenrohren 152 angebracht sind. Ein Schraubknopf 161 kann verwendet werden, um den Querholm 158 entfernbar an den Seitenrohren 152 anzubringen. Der Querholm 158 kann eine zusätzliche Verstrebung bieten, um den Auffangrahmen 138 in der aufrechten Stellung zu halten, kann aber entfernt werden, um die Auffangeinheit 112 in die Aufbewahrungsstellung zu bringen. Außerdem kann der Querholm 158 genutzt werden, um ein oder mehrere Werkzeuge zu halten, während die Auffangeinheit 112 in Gebrauch ist.

Wenn die Seitenrohre 152 in die Aufbewahrungsstellung gebracht werden sollen, kann der Querholm 158, falls einer vorhanden ist, entfernt werden, und die zusammenklappbaren Verbindungsstreben 154 können nacheinander aktiviert werden, um die Seitenrohre um die Gelenkhalterungen 156 herum zur Auffanggrundfläche 140 drehen zu können.

Leider ist festgestellt worden, dass durch die gleichschenklich trapezförmige Gestalt der Auffangeinheit 112 die Bewegung zwischen der aufrechten Stellung und der Aufbewahrungsstellung erschwert werden kann. Es ist vorteilhaft, dass die Auffangeinheit 112 eine Bewegung zwischen der aufrechten Stellung und der Aufbewahrungsstellung in einfacher und leichter Weise ermöglicht.

Die Bewegung der Auffangeinheit 112 wird mit Bezug auf 8 beschrieben. Das Seitenrohr 152 an der einen Seite der Auffangeinheit 112 wird um eine erste Rotationsachse 162 gedreht, während das Seitenrohr 152 auf der entgegengesetzten Seite der Auffangeinheit 112 um eine zweite Rotationsachse 164 gedreht wird. Hierbei liegen die erste und die zweite Achse 162, 164 nicht parallel zueinander. Vorzugsweise liegen die erste und die zweite Achse 162, 164 jeweils in einem Winkel 166 von bis zu 100 Grad in Bezug auf die Rückseite 132, bevorzugter in einem Winkel von bis zu etwa 96 Grad. Die Verbindungsstreben 154 wollen sich aufgrund ihrer Verbindung mit der Auffanggrundfläche 140 und den Seitenrohren 152 in einer Ebene 168 bewegen, die parallel zur Rückseite 132 der Auffangeinheit 112 liegt. Die erste und die zweite Achse 162, 164 liegen als solches aber nicht senkrecht zu der Ebene 168. Leider kann durch diese unzweckmäßige Anordnung der Achsen und Ebenen die Bewegung zwischen der aufrechten Stellung und der Aufbewahrungsstellung erschwert werden.

Im Rahmen der vorliegenden Offenbarung ist festgestellt worden, dass eine zusätzliche Bewegungsfreiheit um die erste und die zweite Achse 162, 164 und in der Ebene 168 in einfacher und effizienter Weise eingeführt werden kann, um die gewünschte Bewegung zu ermöglichen.

Bei einigen Ausführungsformen kann das Spiel der Passung zwischen den Rohren 152, den Streben 154 und den Gelenken 156 eine ausreichende Bewegungsfreiheit bieten, um eine Bewegung zwischen der aufrechten Stellung und der Aufbewahrungsstellung zu gestatten. Bei anderen Ausführungsformen kann eine Abbiegung in den Rohren 152, den Streben 154 und den Gelenken 156 im Rahmen des elastischen Bereichs dieser Komponenten eine ausreichende Bewegungsfreiheit bieten, um eine Bewegung zwischen der aufrechten Stellung und der Aufbewahrungsstellung zu gestatten. Bei noch anderen Ausführungsformen kann eine Kombination aus Spiel und Abbiegung genutzt werden, um eine ausreichende Bewegungsfreiheit zur Verfügung zu stellen, um eine Bewegung zwischen der aufrechten Stellung und der Aufbewahrungsstellung zu gestatten.

Auf diese Weise kann die gleichschenklich trapezförmige Gestalt der Auffangeinheit 112, welche eine Bewegung zwischen der aufrechten Stellung und der Aufbewahrungsstellung erschwert, überwunden werden, sodass die Auffangeinheit zusammengeklappt werden kann, während zugleich die Beschränkung des Ausströmens der Abfälle durch die wahlweise zu öffnenden rückseitigen Türen, wenn sich die Auffangeinheit in der Abkippstellung befindet, minimiert und/oder beseitigt ist.

Es sei außerdem erwähnt, dass die Begriffe "erster", "zweiter", "dritter", "oberer", "unterer" und dergleichen im Vorliegenden genutzt werden können, um verschiedene Elemente näher zu bestimmen. Diese näheren Bestimmungen implizieren keinerlei räumliche, sequentielle oder hierarchische Reihenfolge für die näher bestimmten Elemente, falls nicht speziell angegeben.

Während die vorliegende Offenbarung mit Bezugnahme auf eine oder mehrere beispielhafte Ausführungsformen beschrieben worden ist, wird für Fachleute auf dem Gebiet verständlich sein, dass verschiedene Änderungen vorgenommen werden können und Elemente durch äquivalente Elemente ersetzt werden können, ohne dass vom Schutzumfang der vorliegenden Offenbarung abgewichen wird. Außerdem können viele Modifikationen vorgenommen werden, um eine spezielle Situation oder ein spezielles Material an die Lehren der Offenbarung anzupassen, ohne dass vom Schutzumfang derselben abgewichen wird. Daher ist beabsichtigt, die vorliegende Offenbarung nicht auf die spezielle(n) Ausführungsform(en) einzugrenzen, welche als die am besten erachteten offenbart sind, sondern dass die Offenbarung alle Ausführungsformen einschließt, die in den Schutzumfang der anhängenden Ansprüche fallen.


Anspruch[de]
Auffangeinheit für Boden- und Rasenabfälle, umfassend:

einen Auffangrahmen, der ein vorderes Ende und ein hinteres Ende definiert, wobei das hintere Ende breiter als das vordere Ende ist; und

einen Auffangsack mit Gewebewänden, wobei der Auffangsack durch den Auffangrahmen gehalten wird.
Auffangeinheit nach Anspruch 1, welche ferner ein Scharnier zum Befestigen des Auffangrahmens in solcher Weise an einem Fahrgestell umfasst, dass der Auffangrahmen um das Scharnier herum bewegbar ist, um zwischen einer Gebrauchsstellung und einer Abkippstellung bewegt zu werden. Auffangeinheit nach Anspruch 1, bei welcher das hintere Ende um zumindest etwa 2 Zoll breiter als das vordere Ende ist. Auffangeinheit nach Anspruch 1, bei welcher das hintere Ende um zumindest etwa 8 Zoll breiter als das vordere Ende ist. Auffangeinheit nach Anspruch 1, bei welcher der Auffangrahmen und der Auffangsack zwischen einer aufrechten Stellung und einer Aufbewahrungsstellung bewegbar sind. Auffangeinheit für Boden- und Rasenabfälle, umfassend:

eine Auffanggrundfläche mit einem vorderen Ende, einem hinteren Ende, einer ersten Seite und einer zweiten Seite;

ein erstes Seitenrohr, das schwenkbar an der ersten Seite zur Rotation um eine erste Achse befestigt ist;

ein zweites Seitenrohr, das schwenkbar an der zweiten Seite zur Rotation um eine zweite Achse befestigt ist; und

einen Auffangsack mit Gewebewänden, die durch die Auffanggrundfläche und das erste sowie das zweite Seitenrohr gestützt werden, wobei die erste und die zweite Achse nicht parallel zueinander liegen.
Auffangeinheit nach Anspruch 6, bei welcher der Auffangsack bei Drehung des ersten und des zweites Seitenrohrs zwischen einer aufrechten Stellung und einer Aufbewahrungsstellung bewegbar ist. Auffangeinheit nach Anspruch 7, ferner umfassend:

eine erste Verbindungsstrebe, deren erstes Ende mit der Auffanggrundfläche verbunden ist und deren zweites Ende mit dem ersten Seitenrohr verbunden ist; und

eine zweite Verbindungsstrebe, deren erstes Ende mit der Auffanggrundfläche verbunden ist und deren zweites Ende mit dem zweiten Seitenrohr verbunden ist, wobei sich die erste und die zweite Verbindungsstrebe in einer Ebene bewegen, die parallel zu der Rückseite liegt.
Auffangeinheit nach Anspruch 8, bei welcher die erste und die zweite Achse nicht senkrecht zu der Ebene liegen. Auffangeinheit nach Anspruch 8, welche ferner einen Spielraum in der Passung zwischen dem ersten und dem zweiten Seitenrohr sowie der ersten und der zweiten Verbindungsstrebe umfasst, welcher eine ausreichende Bewegungsfreiheit bietet, um eine Bewegung zwischen der aufrechten und der Aufbewahrungsstellung zu ermöglichen. Auffangeinheit nach Anspruch 8, bei welcher das erste und das zweite Seitenrohr und/oder die erste und die zweite Verbindungsstrebe eine ausreichende Biegefähigkeit aufweisen, um eine Bewegungsfreiheit zur Verfügung zu stellen, die eine Bewegung zwischen der aufrechten und der Aufbewahrungsstellung ermöglicht. Auffangeinheit nach Anspruch 6, bei welcher die erste und die zweite Achse nicht senkrecht zu der Rückseite liegen. Auffangeinheit nach Anspruch 6, bei welcher die erste und die zweite Achse in einem Winkel von bis zu etwa 100 Grad in Bezug auf die Rückseite liegen. Auffangeinheit nach Anspruch 6, bei welcher die Rückseite breiter als die vordere Seite ist. Auffangeinheit nach Anspruch 6, welche ferner ein Scharnier zum Befestigen der Auffanggrundfläche in solcher Weise an einem Fahrgestell umfasst, dass die Auffanggrundfläche um das Scharnier herum bewegbar ist, um zwischen einer Gebrauchsstellung und einer Abkippstellung bewegt zu werden. Auffangeinheit für Boden- und Rasenabfälle, umfassend:

eine Auffanggrundfläche mit einem vorderen Ende, einem hinteren Ende, einer ersten Seite und einer zweiten Seite;

ein erstes Seitenrohr, das schwenkbar an der ersten Seite zur Rotation um eine erste Achse befestigt ist;

ein zweites Seitenrohr, das schwenkbar an der zweiten Seite zur Rotation um eine zweite Achse befestigt ist;

einen Auffangsack mit Gewebewänden, die durch die Auffanggrundfläche und das erste sowie das zweite Seitenrohr gestützt werden, wobei der Auffangsack bei Drehung des ersten und des zweites Seitenrohrs zwischen einer aufrechten Stellung und einer Aufbewahrungsstellung bewegbar ist;

eine erste Verbindungsstrebe, deren erstes Ende mit der Auffanggrundfläche verbunden ist und deren zweites Ende mit dem ersten Seitenrohr verbunden ist; und

eine zweite Verbindungsstrebe, deren erstes Ende mit der Auffanggrundfläche verbunden ist und deren zweites Ende mit dem zweiten Seitenrohr verbunden ist, wobei sich die erste und die zweite Verbindungsstrebe in einer Ebene bewegen, die parallel zu der Rückseite liegt, wobei die erste und die zweite Achse nicht senkrecht zu der Ebene liegen.
Auffangeinheit nach Anspruch 16, bei welcher die erste und die zweite Achse in einem Winkel von bis zu etwa 100 Grad in Bezug auf die Rückseite liegen. Auffangeinheit nach Anspruch 16, bei welcher die Rückseite breiter als die vordere Seite ist. Auffangeinheit nach Anspruch 16, welche ferner ein Scharnier zum Befestigen der Auffanggrundfläche in solcher Weise an einem Fahrgestell umfasst, dass die Auffanggrundfläche um das Scharnier herum bewegbar ist, um zwischen einer Gebrauchsstellung und einer Abkippstellung bewegt zu werden. Auffangeinheit nach Anspruch 16, bei welcher die erste und die zweite Achse nicht parallel zueinander liegen.






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