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Dokumentenidentifikation DE202006015026U1 01.03.2007
Titel Schutzvorrichtung
Anmelder Sana Plast GmbH, 82178 Puchheim, DE
Vertreter Hansmann & Vogeser, 81369 München
DE-Aktenzeichen 202006015026
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 01.03.2007
Registration date 25.01.2007
Application date from patent application 29.09.2006
IPC-Hauptklasse B68G 11/04(2006.01)A, F, I, 20060929, B, H, DE
IPC-Nebenklasse A61G 7/05(2006.01)A, L, I, 20060929, B, H, DE   

Beschreibung[de]
I. Anwendungsgebiet

Die Erfindung betrifft eine Schutzvorrichtung für Pflegebetten sowie ein damit ausgestattetes Pflegebett.

II. Technischer Hintergrund

Pflegebetten für alte und pflegebedürftige Menschen sind mit umlaufenden, meist entfernbaren oder wegklappbaren, Wänden ausgestattet, um zu verhindern, dass der darin schlafende Mensch durch z. B. Eigenbewegung etc. aus dem Bett fällt.

Aus optischen, ethischen sowie weiteren Gründen sind diese Wände, vor allem die Seitenwände, meist nicht aus plattenförmigem, durchgehendem Material, sondern aus einzelnen Streben zusammengesetzt, häufig aus horizontal verlaufenden Streben.

Gerade die Zwischenräume zwischen den einzelnen Streben stellen jedoch ein hohes Verletzungsrisiko für solche Patienten dar, in dem sich diese mit Armen oder Beinen darin verfangen und sich nicht selbst daraus befreien können, so dass es häufig zu Prellungen und sogar zu Knochenbrüchen kommt bei dem Versuch, sich selbst zu befreien, bevor eine Pflegekraft dabei helfen kann.

Aus diesem Grund wurde bereits vorgeschlagen, auf der zur Innenseite des Patienten hin gerichteten Seite der Wand eine Schutzvorrichtung anzubringen, die ein Anschlagen und vor allem Verhaken der Extremitäten des Patienten in den Streben der Wand verhindert.

Hierfür wurde bereits vorgeschlagen, beispielsweise ein Betttuch entlang der Innenseite der Wand zu spannen, beispielsweise auch unter der Matratze durch bis zur anderen Seite.

Eines der Hauptprobleme solcher Schutzvorrichtungen besteht jedoch darin, dass sich die Schutzvorrichtung nicht unbeabsichtigt lösen oder lose werden soll, wodurch ein Verhaken des Patienten in den Streben der Wand wiederum möglich würde.

Andererseits muss das Anbringen und Entfernen ebenso schnell und einfach für das Personal möglich sein, wie auch die Reinigung solcher Schutzvorrichtungen.

Auch der je nach Hersteller unterschiedliche konstruktive Aufbau und Dimensionierung solcher Wände ist noch nachteilig.

III. Darstellung der Erfindung a) Technische Aufgabe

Es ist daher die Aufgabe gemäß der Erfindung, eine einfach zu montierende und zu demontierende, kostengünstige, leicht zu reinigende und unabsichtlich nicht zu lösende Schutzvorrichtung zu schaffen.

b) Lösung der Aufgabe

Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich aus den Unteransprüchen.

Durch ein mechanisch dämpfendes Polsterteil werden Verletzungen durch Anschlagen von Gliedmaßen an den Wänden vermieden. Des Weiteren wird durch das Fixieren dieses Polsterteils gegenüber der Wand ein unbeabsichtigtes Lösen des Polsterteils verhindert.

Indem das Polsterteil aus einem Schaumstoff besteht, bleiben die Herstellkosten gering, das Gewicht niedrig und die Handhabung dadurch unproblematisch.

Das Polsterteil kann dabei unterschiedlich gestaltet sein:

Im einfachsten Fall besteht das Polsterteil aus einer biegsamen Matte oder Platte, die elastisch genug ist, um über die Oberkante der Wand herumgebogen zu werden.

Ein Verschluss, insbesondere ein Klettverschluss fixiert die so entstehenden beiden Schenkel der U-förmig gebogenen Matte unterhalb der obersten Strebe der Wand gegeneinander oder – bei einer durchgehenden Wand – kann der Verschluss auch zwischen der Matte, insbesondere deren inneren Schenkel, und der Wand angeordnet sein.

Das Polsterteil kann aber auch ein bereits speziell an die Querschnittskontur der Wand angepasstes Formteil sein, welches beispielsweise aus einem Block aus Schaumstoff ausgeschnitten wurde, oder als Strangpressprofil extrudiert wurde.

Insbesondere weist dieses Formteil in Richtung seiner Längserstreckung einen gleichbleibenden Querschnitt auf und kann auf die benötigte Länge, d.h. die Länge der Wand, gekürzt werden.

In dem Formteil ist dabei eine nach unten offene Aufnahmenut vorhanden, die zum Aufstecken des Formteiles auf die Wand dient, so dass sich das Formteil auf der Innenseite, über die Oberkante herum und auf der Außenseite der Wand erstreckt, so dass auch ein Entfernen lediglich durch Abziehen nach oben möglich ist, während in die Querrichtungen eine formschlüssige Sicherung gegeben ist.

Das Abziehen nach oben durch unbeabsichtigte Bewegung des Patienten kann auf unterschiedliche Art und Weise und unterschiedlich gestaltete Fixiervorrichtungen verhindert werden.

Die einfachste Variante ist Haftreibung, indem – betrachtet über die gesamte kontaktierende Fläche – die Haftreibung der Innenseiten der beiden Schenkel beidseits der Aufnahmenut gegenüber der Wand ausreichend groß ist, als das ein unbeabsichtigtes Wegschieben nach oben durch den Patienten nicht möglich ist.

Um andererseits das beabsichtigte Abziehen nach oben durch das Pflegepersonal zu erleichtern, müssen die Schenkel ausreichend elastisch ausgebildet sein, um zumindest den einen, vorzugsweise äußeren, Schenkel nach außen wegbiegen und damit außer Kontakt mit der Wand bringen zu können.

Aus diesem Grunde ist vorzugsweise die Innenwand des äußeren Schenkels mit einem höheren Reibungskoeffizienten, vor allem gegenüber dem Material der Wand, ausgestattet als der innen liegende Schenkel, um bei einem nach außen weggebogenem äußeren Schenkel das Abziehen des gesamten Formteiles nach oben zu erleichtern.

Eine andere Art der Fixiervorrichtung kann darin bestehen, dass wenigstens einer der Schenkel, insbesondere der äußere Schenkel, eine zum anderen Schenkel hinweisende Nase aufweist, beispielsweise an seinem freien Ende, und diese Nase unter eine der horizontalen Streben der Wand greift und damit ein Abziehen nach oben durch Formschluss verhindert, und zwar umso besser, je steifer und weniger elastisch der die Nase tragende Schenkel ausgeführt ist.

Aus diesem Grund sind die Schenkel in Querrichtung vorzugsweise gegeneinander vorgespannt und besitzen – insbesondere im Bereich der Nase – im unbelasteten Zustand einen geringeren Abstand zueinander als die Wand dick ist.

Der Vorteil eines Klettverschlusses besteht darin, dass seine Relativposition der beiden Teile zueinander nicht genau bestimmt werden muss, und daher unterschiedlich hohe oder dicke Wände von unterschiedlichen Pflegebetten mit ein und demselben Polsterteil, mittels eines solchen variabel einstellbaren Verschlusses, wie etwa eines Klettverschlusses, abgedeckt werden können.

Eine weitere Möglichkeit, die sehr kostengünstig ist, besteht darin, zwar ein Formteil als Polsterteil zu verwenden, aber dieses Formteil aus einer einfachen, mindestens nach Erwärmung biegsamen, Platte oder Matte zu einem U-förmigen Teil zu biegen, deren Freiraum der Dicke der Wand entspricht.

Dadurch kann es zwar auf der Innenseite, d. h. dem späteren Nutengrund, zu geringfügigen Verwerfungen oder Ähnlichem kommen, was jedoch für die spätere Benutzung unerheblich ist und darüber hinaus im montierten Zustand nicht sichtbar ist.

Wichtiger ist dabei, dass nach Abkühlen der so verformten Platte eine ausreichende Vorspannung der beiden Schenkel gegeneinander gegeben ist, oder eine andere Fixiervorrichtung, wie oben erläutert, zwischen den beiden Schenkeln vorhanden sein muss.

Der Schaumstoff, der in der Regel ein offenporiger Schaumstoff ist, weist zusätzlich eine Beschichtung auf, die die Poren verschließt und eine glatte, leicht zu reinigende Oberfläche bildet.

Die Beschichtung besteht auf derselben Kunststoffbasis wie der Schaumstoff selbst, beispielsweise auf Polyurethanbasis.

Vor allem beim Zuschneiden der Länge des Formteiles auf die Länge der Wand des Pflegbettes kann es vorteilhaft sein, das ursprüngliche, lange Teil zu beschichten und danach das Ablängen dem Kunden zu überlassen mit der Folge, dass dann an einer der Stirnflächen keine Beschichtung vorhanden ist. Jedoch ist dies eine Stelle, an der normalerweise keine Verschmutzung zu erwarten ist.

c) Ausführungsbeispiele

Ausführungsformen gemäß der Erfindung sind im Folgenden anhand der Figuren beispielhaft näher beschrieben. Es zeigen:

1: ein mit der erfindungsgemäßen Schutzvorrichtung ausgestattetes Pflegebett,

2: Querschnittsdarstellungen unterschiedlicher Varianten der Schutzvorrichtung und der Wand des Bettes,

3: weitere Arten der Schutzvorrichtung und der Fixiervorrichtung, und

4: ein aus einer Matte gebogenes Formteil.

1 zeigt in perspektivischer Ansicht ein Pflegebett, bei dem die in Längsrichtung des Bettes verlaufenden Wände 4 des Bettes aus einer vertikal stehenden Platte bestehen, die zwischen Kopf- und Fußteil verläuft.

Über die vordere Wand 4 ist dabei eine erfindungsgemäße Schutzvorrichtung 1 gesteckt, die – zur besseren Erkennbarkeit – nicht bis zu der Stirnwand im Vordergrund durchgehend gezeichnet ist, jedoch in der Praxis vorzugsweise von dem Kopfteil bis zum Fußteil durchgehend über die gesamte Länge der Wand 4 verläuft.

In den 2, 3 und 4 sind mit Schutzvorrichtungen ausgestattete, unterschiedlich gestaltete Wände im Querschnitt dargestellt:

2a zeigt eine Wand bestehend aus zwei übereinander im Abstand verlaufenden, brettförmigen, Horizontalstreben 4a, b, wobei auf das obere das Polsterteil 2 in Form eines Formteiles 2' aufgeschoben ist.

Das Formteil 2' besitzt einen etwa U-förmigen Querschnitt, bei dem die zwischen den Schenkeln 7a, b befindliche Aufnahmenut 5 genauso breit oder nur geringfügig breiter ist, als die Dicke der Horizontalstrebe 4a, die darin Platz finden soll.

Dabei ist der bettenseitig innere Schenkel 7a, zur Seite der Matratze hin, länger ausgebildet als der äußere Schenkel 7b und reicht beim Aufschieben des Formteiles 2' bis zum Aufsitzen auf der oberen Kante der oberen Horizontalstrebe 4a bis auf die Oberseite der Matratze 12 herab oder gar noch in den Spalt zwischen Matratze 12 und der untersten Horizontalstrebe 4b der Wand 4.

Der äußere Schenkel 7b reicht vorzugsweise mindestens bis unterhalb der obersten Horizontalstrebe 4a herab, und besitzt an seinem unteren freien Ende eine Nase 6a, d. h. einen Fortsatz, der in Richtung auf den ihm gegenüberliegenden inneren Schenkel 7a weist und damit die Unterkante der obersten Horizontalstrebe 4a untergreift.

Dieser Untergriff bleibt aufrechterhalten aufgrund einer entsprechend geringen Breite der Aufnahmenut 5 und/oder einer entsprechenden Rückstell-Spannung der Schenkel 7a, b gegeneinander, so dass das Formteil 2' nur mit sehr hohem Kraftaufwand nach oben weg geschoben werden könnte, sofern nicht zuvor der äußere Schenkel 7b soweit nach außen gebogen wird, dass die Nase 6 außer dem Eingriff mit der oberen Horizontalstrebe 4a, gerät.

Wie mit gestrichelten Linien dargestellt, kann der äußere Schenkel auch bis unterhalb der nächst unteren Horizontalstrebe 4b, insbesondere der untersten Horizontalstrebe, herabreichen, und dort am freien Ende die Nase 6 angeordnet sein, was dazu führt, dass dann der äußere Schenkel 7b genauso lang oder gar etwas länger als der innere Schenkel 7a ist.

Die beiden Schenkel 7a, b und das Formteil 2 insgesamt in seiner U-Form besitzen dabei vorzugsweise eine gleich bleibende Dicke über ihren gesamten Verlauf, d. h. beim inneren und äußeren Schenkel als auch der oberen Rundung.

Dagegen zeigt 2b eine Querschnittsform, bei der das Formteil 2'' einen runden Außenquerschnitt mit einer Aufnahmenut 5 besitzt, die auch weniger tief sein kann, als die Höhe einer brettförmigen Horizontalstrebe 4a beträgt und somit zumindest auf die oberste Horizontalstrebe 4a, gegebenenfalls auch auf jede Horizontalstrebe, aufgesteckt wird.

Dagegen zeigen die 3 eine Wand 4, die aus übereinander im Abstand verlaufenden Rundstreben 4' bestehen:

Bei der Lösung gemäß 3a ist das Formteil 2' in seiner Grundform analog der 2 gestaltet, und erstreckt sich mit dem äußeren Schenkel 7b bis unterhalb der zweiten Rundstrebe 4' von oben. Die Nase 6 ist wahlweise und/oder zusätzlich entweder am freien Ende des äußeren Schenkels 7b angeordnet, oder auch auf einer Höhe des äußeren Schenkels 7b, die zwischen der obersten und der zweiten Rundstrebe 4' liegt.

Auch hier könnte der äußere Schenkel weiter herabreichen und insbesondere genauso lang sein, wie der innere Schenkel 7a und dann natürlich die Nase 6 am freien Ende auch unterhalb der tiefsten Rundstrebe 4' eingreifen.

3b zeigt ebenfalls eine Wand 4, bestehend aus übereinander liegenden Rundstreben 4', jedoch mit einer anderen Fixiervorrichtung 3:

Im Gegensatz zur Nase 6 bzw. 6' und damit einem Formschluss als Wirkmechanismus ist bei 3b ein Klettverschluss 8 vorhanden, dessen beide Hälften an den Innenseiten des inneren und des äußeren Schenkels 7a, 7b angebracht und gegeneinander fixiert sind und zwar zwischen der obersten und der zweiten Rundstrebe 4' von oben oder wahlweise auch an einer anderen Höhenposition.

Dadurch wird der äußere Schenkel 7b zwischen den beiden Rundstreben 4' oder auch andersartigen Horizontalstreben zwischen denen sich der Klettverschluss 8 befinden soll, durchgebogen, wofür eine entsprechende Elastizität des entsprechenden Teils des Formteiles 2', in diesem Fall des Außenschenkels 7b, notwendig ist.

Der Vorteil speziell eines Klettverschlusses besteht darin, dass man bei ausreichend langer Anbringung z. B. des Teiles am Innenschenkel 7a in der Vertikalen den Fixierpunkt gegeneinander frei wählen kann und damit unter anderem den Abstand des Fixierbereiches vom oberen Ende des Polsterteiles 2, aber auch die Länge des z. B. inneren Schenkels 7a individuell auf die vorhandene Wand und das vorhandene Pflegebett anpassen kann.

Dies ist mit anderen Verschlüssen wie etwa einem Druckknopfverschluss oder einem Reißverschluss weniger leicht erzielbar.

In Längsrichtung sind der Klettverschluss und ebenso die anderen Verschlüsse vorzugsweise nicht durchgehend, sondern nur in Längsabständen abschnittweise vorhanden.

4 zeigt eine Lösung, bei der das Formteil 2' aus einer ursprünglich ebenen Platte 9 um die Oberkante der in diesem Fall wiederum brettförmigen Horizontalstrebe 4a herum gebogen ist, aber in dieser gebogenen Form aufgrund einer z. B. Wärmebehandlung verbleibt:

Sofern es sich bei dem Schaum-Kunststoff, aus dem das Formteil 2' des Polsterteiles 2 besteht, um einen thermoplastischen Kunststoff handelt, kann durch Erwärmung des Bereiches des späteren Nutengrundes der Aufnahmenut 5 beim Biegen das Material in dieser Form in diesem Bereich komprimiert werden, und erstarrt auch nach dem Abkühlen in dieser Form, so dass die erzielte U-Form und damit ein Formteil erhalten bleibt.

Unterstützend kann auch der Außenumfang der Biegung zeitweise erwärmt werden, um hier eine Dehnung und Streckung des Materials zuzulassen.

Dies wird zwar zu geringfügigen Verwerfungen im Nutengrund führen und eventuell zu einer Verringerung der Materialdicke im Bereich der Horizontalstrebe 4a gegenüber der restlichen Dicke im Bereich von Innen- und Außenschenkel 7a, b, was jedoch der Funktionsfähigkeit des erzielten Formteiles keinen Abbruch tut.

Als Fixiervorrichtung kann bei dieser Lösung wiederum ein Verschluss unterhalb der Horizontalstrebe 4a gewählt werden oder die Haftreibung des Formteils gegenüber der Horizontalstrebe.

1
Schutzvorrichtung
2
Posterteil
2', 2''
Formteil
3
Fixiervorrichtung
4
Wand
4a, b
Horizontalstreben
4'
Rundstrebe
5
Aufnahmenut
6
Nase
7
Schenkel
7a
innere Schenkel
7b
äußere Schenkel
8
Klettverschluss
9
Platte
10
Längsrichtung
11
Querrichtung
12
Matratze


Anspruch[de]
Schutzvorrichtung (1) für die Wände von Pflegebetten,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Schutzvorrichtung

– ein dämpfendes, insbesondere flächiges, Polsterteil (2), und

– eine Fixiervorrichtung (3) des Posterteiles (2) gegenüber der Wand (4) umfasst.
Schutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Polsterteil (2) aus Schaumstoff besteht, insbesondere mit einer die Poren verschließenden glatten Außenfläche, insbesondere aus PUR-Schaumstoff mit einer Beschichtung auf Polyurethanbasis. Schutzvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Polsterteil (2) aus einer geraden, über die Wand (4) gebogenen Matte besteht. Schutzvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Polsterteil (2) ein Formteil ist mit einem insbesondere in Längsrichtung (10) der Verlaufsrichtung der Wand (4) gleichbleibenden Querschnitt. Schutzvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Formteil (2') aus einem Block ausgeschnitten oder hinsichtlich der Querschnittsform strangextrudiert ist. Schutzvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Formteil (2') auf die Länge der Wand (4) zugeschnitten ist, insbesondere nach dem Beschichten mit der äußeren, durchgehenden Beschichtung. Schutzvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Formteil (2') eine nach unten offene Aufnahmenut (5) zum Aufnehmen der Wand (4) besitzt. Schutzvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass einer der beiden durch die die Aufnahmenut (5) getrennten Schenkel (7a, b), insbesondere der Bettenäußere-Schenkel (7b), eine zum anderen Schenkel hinweisende Nase (6), insbesondere an seinem freien Ende, aufweist. Schutzvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Nase (6) so positioniert ist, dass sie unter eine der die Wand bildenden Horizontalstreben (4a, b) greift und ein unbeabsichtigtes Abziehen der Schutzvorrichtung nach oben verhindert wird und dadurch als Fixiervorrichtung (3) wirkt. Schutzvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel (7a, b) in Querrichtung (11) gegeneinander vorgespannt sind und im unbelasteten Zustand gegeneinander einen geringeren Abstand zueinander einnehmen als die Dicke der Wand (4) beträgt. Schutzvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die an der Wand (4) anliegende Oberfläche des Polsterteiles (2), insbesondere des Formteiles (2'), insbesondere dessen Beschichtung, eine so hohe Haftreibung gegenüber der Wand (4) aufweist, dass über die Größe der Kontaktfläche ein unbeabsichtigtes Abziehen nach oben ohne seitliches Abheben von der Wand (4) nicht möglich ist. Schutzvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Fixiervorrichtung (3) ein Verschluss zwischen den gegeneinander gerichteten Flächen der Schenkel (7a, b) vorhanden ist, insbesondere ein Klettverschluss (8). Schutzvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Schenkel (7a, b) gleich lang sind oder der innere Schenkel (7a) länger ist, insbesondere entsprechend der gesamten Höhe der Wand (4). Schutzvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschluss, insbesondere Klettverschluss (8) in Längsrichtung (10) unterbrochen an mehreren Einzelpunkten vorhanden ist. Schutzvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Formteil (2') aus einer Platte (9) gebogen ist durch Erwärmen auf der Innenseite der Biegung, die den späteren Nutengrund bildet. Schutzvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zu einem Formteil (2') gebogene Platte erst nach der Umformung mit der Beschichtung ausgestattet wird. Schutzvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass nur die Oberfläche des einen, insbesondere des kürzeren, z. B. äußeren Schenkels (7b) auf ihrer Kontaktfläche zur Wand (4) hin einen hohen Reibungskoeffizienten gegenüber der Wand (4) aufweist, und der Reibungskoeffizient der Innenseite des gegenüberliegenden Schenkels deutlich geringer ist. Pflegebett mit einer Schutzvorrichtung für die Wände, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche gestaltet ist.






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