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Dokumentenidentifikation DE102005042461A1 08.03.2007
Titel Sicherungsvorrichtung und Betätigungsvorrichtung zu ihrer Betätigung
Anmelder Wittenauer, Hans-Michael, 77880 Sasbach, DE
Erfinder Wittenauer, Hans-Michael, 77880 Sasbach, DE
Vertreter Geitz Truckenmüller Lucht, Patentanwälte, 70619 Stuttgart
DE-Anmeldedatum 07.09.2005
DE-Aktenzeichen 102005042461
Offenlegungstag 08.03.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 08.03.2007
IPC-Hauptklasse F16K 35/16(2006.01)A, F, I, 20051209, B, H, DE
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Sicherungsvorrichtung (20) zur Sicherung eines mittels einer einer um ihre Längsachse (22) drehbaren Betätigungswelle (21) betätigbaren Steuer- und/oder Regelelements zum Steuern und/oder Regeln eines Fluidstromes in einem Fluidkanal, insbesondere eines Unterflurhydranten, eines Schiebers oder dergleichen, gegen unberechtigte Betätigung und eine Betätigungsvorrichtung (60) zur Betätigung einer derartigen Sicherungsvorrichtung (20).

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Sicherungsvorrichtung zur Sicherung eines mittels einer um ihre Längsachse drehbaren Betätigungswelle betätigbaren Steuer- und/oder Regelelements zum Steuern und/oder Regeln eines Fluidstromes in einem Fluidkanal, insbesondere eines Unterflurhydranten, eines Schiebers oder dergleichen, gegen unberechtigte Betätigung und eine Betätigungsvorrichtung zur Betätigung einer derartigen Sicherungsvorrichtung.

Zur Steuerung und/oder Regelung von Fluidströmen, von Fluiden, wie Gas oder Wasser, dienende Steuer- und/oder Regelelemente sind beispielsweise in der Form von Schiebern oder Hydranten seit vielen Jahren bekannt. Diese sind überwiegend mit einer drehbaren Betätigungswelle ausgestattet, welche an ihrem freien Ende einen Betätigungskörper, beispielsweise einen Vierkant aufweisen. Die Betätigungswelle kann mithilfe eines geeigneten Werkzeugs, das formschlüssig mit dem Betätigungskörper verbindbar ist, manuell bestimmungsgemäß betätigt werden, so dass durch eine Drehung des Werkzeuges um die Drehachse der Betätigungswelle eine Drehung der Betätigungswelle um ihre Längsachse und dadurch bedingt die Stellung des den Fluidstrom steuernden und/oder regelnden Steuer- und/oder Regelelements verändert werden kann. Im Beispielsfall eines Hydranten wird die Betätigungswelle von ihrer Schließstellung in ihre Öffnungsstellung betätigt, um eine Entnahme von Wasser zu ermöglichen. Anschließend wird die Betätigungswelle wieder von ihrer Öffnungsstellung in ihre Schließstellung zurück gedreht, so dass dann der Hydrant wieder geschlossen ist.

Es kommt in der Praxis leider immer wieder vor, dass die besagten Steuer- und/oder Regelelemente von unberechtigten Personen betätigt werden. Zu diesem Zwecke haben diese Personen sich ein Werkzeug beschafft oder hergestellt, mit welchem die Betätigungswelle über ihren Betätigungskörper betätigbar ist. Dies kann zu Schäden, wie Fluidverlusten, und zu finanziellen Einbußen, bis hin zu einer Verunreinigung der Fluide bedingt durch eine unsachgemäße Betätigung oder Handhabung führen.

Es ist demgemäß eine Aufgabe der Erfindung, eine Sicherungsvorrichtung und eine zu ihrer Betätigung bestimmte und geeignete Betätigungsvorrichtung zur Verfügung zu stellen, die einfach und leicht, auch von außerhalb, insbesondere oberhalb eines Schachtes, in dem das zu betätigende Steuer- und/oder Regelelement angeordnet sein kann, handhabbar und betätigbar sind.

Diese Aufgabe wird durch eine Sicherungsvorrichtung und eine Betätigungsvorrichtung zur Betätigung einer derartigen Sicherungsvorrichtung gemäß den Ansprüchen 1 und 14 gelöst.

Die Sicherungsvorrichtung dient zur Sicherung eines mittels einer um ihre Längsachse drehbaren Betätigungswelle betätigbaren Steuer- und/oder Regelelements zum Steuern und/oder Regeln eines Fluidstromes in einem Fluidkanal, insbesondere eines Unterflurhydranten, eines Schiebers oder dergleichen, gegen unberechtigte Betätigung, wobei die Betätigungswelle im Bereich ihres von dem Steuer- und/oder Regelelement weg weisenden freien Endes einen Betätigungskörper zum Drehen der Betätigungswelle um ihre Längsachse, vorzugsweise mithilfe eines Werlzeuges, das mit dem Betätigungskörper formschlüssig wieder lösbar verbindbar ist, aufweist, mit einem über das freie Ende der Betätigungswelle und deren Betätigungskörper in eine Sicherungsstellung stülpbaren Hohlkörper, der mit wenigstens einem mithilfe einer Betätigungsvorrichtung und der Magnetkraft eines Magneten von einer Öffnungsstellung in eine Schließstellung und/oder umgekehrt überführbaren Sperrkörper versehen ist, der in seiner Schließstellung und wenn der Hohlkörper in seiner Sicherungsstellung angeordnet ist, Hintergreifflächen des Betätigungskörpers und/oder der Schaltwelle hintergreift, so dass ein Abheben des den Sperrkörper tragenden Hohlkörpers von dem Betätigungskörper der Betätigungswelle in eine Abhebestellung verhindert ist, in welcher der Betätigungskörper unmittelbar oder mithilfe eines an diesem vorzugsweise formschlüssig angreifenden Werkzeuges bestimmungsgemäß, also in der üblicherweise vorgesehenen Art und Weise und folglich vorzugsweise frei von Behinderungen durch die Sicherungsvorrichtung, betätigbar ist, während dann, wenn der Sperrkörper in seiner Öffnungsstellung angeordnet ist, der Hohlkörper zusammen mit dem Sperrkörper von der Betätigungswelle und deren Betätigungskörper in eine die bestimmungsgemäße, also normale Betätigung der Betätigungswelle ermöglichende Abhebestellung abhebbar ist bzw. wieder über das freie Ende der Betätigungswelle und deren Betätigungskörper stülpbar ist.

Die Betätigungsvorrichtung ist dazu bestimmt und dafür geeignet, die erfindungsgemäße Sicherungsvorrichtung zu betätigen, wirkt also mit letzterer in einer ähnlichen Art und Weise zusammen wie ein Stecker und eine Steckdose. Die vorzugsweise separat und manuell handhabbare Betätigungsvorrichtung umfasst vorzugsweise einen Stützkörper zur Abstützung der Betätigungsvorrichtung an dem Hohlkörper der Sicherungsvorrichtung und einen langgestreckten Betätigungskörper, der relativ zu dem Stützkörper bewegbar ist und an dessen einem Ende ein Kopplungskörper befestigt ist, der aus einem ferromagnetischen Werkstoff besteht und/oder der einen Magneten enthält, wobei der Betätigungskörper dazu bestimmt ist, über den Kopplungskörper bzw. mithilfe des Kopplungskörpers eine magnetkraftbedingte Kopplung zu einem Betätigungsglied der Sicherungsvorrichtung zu bewirken, mittels dem deren Sperrkörper von seiner Schließstellung in seine Öffnungsstellung und/oder umgekehrt überführbar ist.

Weitere Einzelheiten, Gesichtspunkte und Merkmale der Erfindung sind den vorteilhafte Ausführungsvarianten betreffenden abhängigen Ansprüchen sowie dem nachfolgenden Beschreibungsteil entnehmbar, in dem ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Figuren beschrieben ist.

Es zeigen:

1 Einen Längsschnitt durch eine Betätigungsvorrichtung;

2 einen Längsschnitt durch eine Sicherungsvorrichtung in einer Sicherungsstellung, in welcher diese gegen Abheben von einem hier als Vierkant gestalteten Betätigungskörper einer Betätigungswelle gesichert ist, so dass der Vierkant nicht mithilfe eines mit einem Innenvierkant gestalteten Werkzeuges bestimmungsgemäß betätigbar ist;

3 einen Längsschnitt durch die an der Sicherungsvorrichtung abgestützte Betätigungsvorrichtung in magnetisch gekoppeltem Zustand, in welchem sich der Sperrkörper der Sicherungsvorrichtung in einer Öffnungsstellung befindet, in der ein Abheben der Sicherungsvorrichtung von dem Vierkant und der Betätigungswelle oder ein Überstülpen der Sicherungsvorrichtung über den Vierkant der Betätigungswelle ermöglicht ist;

4 eine Unteransicht der Sicherungsvorrichtung gemäß 2 mit drei in einer Schließstellung angeordneten Sperrkörpern, mit Darstellung der Betätigungswelle in einem Längsquerschnitt;

5 eine Teil-Ansicht der Sicherungsvorrichtung mit Darstellung eines Lagers für eine Betätigungswelle für einen Sperrkörper.

Die in 2 separat im Längsschnitt dargestellte Sicherungsvorrichtung 20 dient zur Sicherung eines mittels einer um ihre Längsachse 22 drehbaren Betätigungswelle 21betätigbaren und in den Figuren nicht näher dargestellten Steuer- und/oder Regelelements zum Steuern und/oder Regeln eines Fluidstromes in einem ebenfalls nicht näher dargestellten Fluidkanal, insbesondere eines Unterflurhydranten, eines Schiebers oder dergleichen, gegen unberechtigte Betätigung.

Die Betätigungswelle 21 weist im Bereich ihres von dem Steuer- und/oder Regelelement weg weisenden freien Endes 23 einen hier mit einem Vierkant 24 gestalteten Betätigungskörper 25 zum Drehen der Betätigungswelle 21 um ihre Längsachse 22 auf, kann also bestimmungsgemäß mithilfe eines vorzugsweise einen Innenvierkant aufweisenden Werkzeuges, das mit dem Vierkant formschlüssig wieder lösbar verbindbar ist, betätigt bzw. gedreht werden. Die Sicherungsvorrichtung 20 weist ferner einen über das freie Ende 23 der Betätigungswelle 21 und deren Betätigungskörper 25 in eine Sicherungsstellung 26 stülpbaren, hier mit einem Rohr 27 gestalteten Hohlkörper 28 auf. Der Hohlkörper ist mit wenigstens einem, mithilfe einer Betätigungsvorrichtung, wie sie separat in 1 dargestellt ist, und mithilfe der Magnetkraft eines Magneten 85 (1) von einer Öffnungsstellung 31 (3) in eine Schließstellung 32 (2) und/oder umgekehrt überführbaren Sperrkörper 29.1, 29.2 versehen. Jeder Sperrkörper 29.1, 29.2, 29.3 hintergreift in seiner Schließstellung 32 und wenn der Hohlkörper 28 in seiner Sicherungsstellung 26 angeordnet ist, so wie in 2 und 4 gezeigt, Hintergreifflächen 33 des Betätigungskörpers 25 und/oder der Betätigungswelle 21, so dass ein Abheben des die Sperrkörper 29.1, 29.2 tragenden Hohlkörpers 28 von dem Betätigungskörper 25 der Betätigungswelle 21 in eine Abhebestellung verhindert ist, in welcher der Betätigungskörper 25 unmittelbar oder mithilfe eines an diesem vorzugsweise formschlüssig angreifenden Werkzeugs bestimmungsgemäß betätigbar ist, während dann, wenn der Sperrkörper 29.1, 29.2 in seiner Öffnungsstellung 31 (3) angeordnet ist, der Hohlkörper 28 zusammen mit dem Sperrkörper 29.1, 29.2 von der Betätigungswelle 21 und deren Betätigungskörper 25 in eine die bestimmungsgemäße Betätigung der Betätigungswelle 21 ermöglichende Abhebestellung abhebbar ist, bzw. wieder über das freie Ende 23 der Betätigungswelle 21 und deren Betätigungskörper 25 stülpbar ist.

Die in den 2 bis 4 gezeigte Sicherungsvorrichtung 20 umfasst den mit einem Rohr 27 gestalteten Hohlkörper 28, der in seiner Sicherungsstellung 26, in welcher er über den hier als Vierkant 24 gestalteten Betätigungskörper 25 der Betätigungswelle 21 gestülpt ist, eine bestimmungsgemäße Verbindung und Betätigung und folglich einen bestimmungsgemäßen Zugriff auf den als Vierkant 24 gestalteten Betätigungskörper 25 mithilfe eines passend gestalteten Werkzeuges verhindert.

In dem Rohr 27 sind in nicht näher dargestellter Weise entsprechend der Anzahl der Sperrkörper 29.1, 29.2, 29.3 drei Lager 41; 41.1, 41.2, 41.3 angeordnet, die hier um gleiche Umfangswinkel von etwa 120 Grad zueinander versetzt und beabstandet voneinander an der Innenwand des Rohrs 27 angeordnet sind. Jedes Lager 41.1, 41.2, 41.3 weist eine sich parallel zu der Längsachse 30 des Rohrs 27 erstreckende Durchgangsbohrung auf, in welcher eine zylindrische Lagerhülse 50.1, 50.2 befestigt, vorzugsweise eingepresst ist, welche ebenfalls mit einer zylindrischen Durchgangsbohrung versehen ist, deren Bohrungsachsen parallel zu der Lagerachse bzw. der Längsachse 30 des Rohrs 27 angeordnet ist bzw. sind.

In der jeweiligen Lagerhülse 50.1, 50.2 ist jeweils ein Betätigungselement in Form einer Betätigungswelle 38.1, 38.2 aufgenommen und gelagert, das sich beiderends über das jeweilige Lager 41.1, 41.2, 41.3 hinaus erstreckt. Im Bereich des jeweiligen Lagers 41.1, 41.2, 41.3 ist die jeweilige Betätigungswelle 38.1, 38.2 mit einem sich quer dazu und in den Hohlraum des Rohres 27 erstreckender Führungsbolzen 42.1, 42.2 befestigt. Dieser ist jeweils an einer schraubenförmig gestalteten Führungsnut 43; 43.1, 43.2 unter Ausbildung eines nicht selbsthemmenden Gewindes geführt (vgl. 5). Dadurch wird bei Einwirken einer in Richtung der Längserstreckung der jeweiligen Betätigungswelle 38.1, 38.2 wirkenden Kraft eine Bewegung der jeweiligen Betätigungswelle 38.1, 38.2 längs des Rohres 27 und zugleich eine Drehung der jeweiligen. Betätigungswelle 38.1, 38.2 um ihre jeweilige Drehachse 52 erreicht. Jede Betätigungswelle 38; 38.1, 38.2 weist an einem ihrer Enden einen sich dazu quer erstreckenden Sperrkörper 29.1, 29.2, 29.3 auf, der, wie insbesondere in den 2 und 4 gezeigt, jeweils als eine vorzugsweise gebogene Flachlasche 49.1, 49.2, 49.3 gestaltet ist. Jede Flachlasche 49.1, 49.2, 49.3 ist hier mithilfe einer Innensechskantschraube 48 an der jeweiligen Betätigungswelle 38.1, 38.2 drehfest befestigt. An den gegenüberliegenden Enden 39.1, 39.2 der jeweiligen Betätigungswelle 38.1, 38.2 ist eine auch als Betätigungsglied 40 bezeichnete Betätigungsscheibe 45, hier mithilfe der Schrauben 44 an den Betätigungswellen 38.1, 38.2 befestigt.

Der Außendurchmesser der zylindrischen Betätigungsscheibe 45 ist geringfügig kleiner als der Innendurchmesser des Rohrs 27, um eine Verschiebung der Betätigungsscheibe 45 zusammen mit den Betätigungswellen 38; 38.1, 38.2 längs des Rohres 27 zu ermöglichen. Die Betätigungsscheibe 45 besteht aus einem ferromagnetischen Werkstoff, vorzugsweise aus Stahl. Auf der von den Sperrkörpern 29.1, 29.2 weg weisenden Seite der Betätigungsscheibe 45 ist eine Abdeckscheibe 51 zur Abdeckung der Schrauben 44 in nicht näher gezeigter Weise befestigt. Diese Abdeckscheibe 51 kann ebenfalls aus einem ferromagnetischen Werkstoff bestehen.

Zwischen jedem Lager 41 und jedem Sperrkörper 29 ist jeweils eine hier als Schraubendruckfeder gestaltete Feder 35 angeordnet, durch welche sich die jeweilige Betätigungswelle 38 hindurch erstreckt. Diese Feder stützt sich einerends an dem jeweiligen Lager 41 und andernends an dem jeweiligen Sperrkörper 29 unter Ausübung einer die jeweilige Betätigungswelle 38 in eine Richtung von dem jeweiligen Lager 41 weg beanspruchenden Federkraft ab. Bedingt durch die Federkraft der Feder 35; 35.1, 35.2 wird also jede Betätigungswelle 38; 38.1, 38.2 in eine Richtung von dem jeweiligen Lager 41; 41.1, 41.2, 41.3 weg gedrückt, wobei der maximale Verschiebeweg jeder Betätigungswelle 38, 38.1, 38.2 durch einen Anschlag des jeweiligen Bolzens 42; 42.1, 42.2 an einer endseitigen Begrenzungswand 96 der Führungsnut 43; 43.1, 43.2 begrenzt ist (2 und 5). In dieser Stellung der Betätigungswellen 38; 38.1, 38.2 sind die drehfest mit der jeweiligen Betätigungswelle 38; 38.1, 38.2 verbundenen Sperrkörper 29; 29.1, 29.2, 29.3 in der in den 2 und 4 gezeigten nach innen zur Längsachse 30 des Rohrs 27 hineingeschwenkten Sperr- bzw. Schließstellung 32 angeordnet. In dieser Schließstellung 32 hintergreifen die Sperrkörper 29; 29.1, 29.2, 29.3 den Vierkant 24 an seinen Hintergreifflächen 33 derart, dass ein Abheben der Sicherungsvorrichtung 20 von dem Vierkant 24 und folglich von der Betätigungswelle 21 in eine Abhebestellung verhindert ist, in welcher der Vierkant 24 bestimmungsgemäß, beispielsweise durch ein mit einem Innenvierkant versehenes Werkzeug, betätigbar wäre.

Wenn sich der Hohlkörper 28 in seiner Sicherungsstellung 26 befindet und wenn sich der Sperrkörper 29; 29.1, 29.2, 29.3 in seiner Schließstellung befindet, also beispielsweise wie in 2 gezeigt, kann der Hohlkörper 28, bzw. die Sicherungsvorrichtung 20 relativ zu dem hier als Vierkant 24 gestalteten Betätigungskörper 25 um die Längsachse (22) der Betätigungswelle 21 gedreht werden, ohne dass es zu deren Betätigung kommen würde. Es besteht also dann eine lose, jedoch gegen Abheben gesicherte Verbindung zwischen der Sicherungsvorrichtung 20 und der Betätigungswelle 21 mit ihrem Betätigungskörper 25.

Zum Betätigen der Sicherungsvorrichtung 20 ist die speziell darauf angepasst gestaltete und in den 1 und 3 gezeigte Betätigungsvorrichtung 60 vorgesehen. Diese umfasst als wesentliche Elemente einen als Betätigungsrohr 76 ausgebildeten lang gestreckten Betätigungskörper 66, einen damit fest verbundenen Kopplungskörper 62 und einen Stützkörper 65. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Betätigungsvorrichtung 60 im Wesentlichen rotationssymmetrisch zur Längsachse 84 des Betätigungskörpers 66 gestaltet.

Der Stützkörper 65 weist einen U-förmigen Querschnitt auf und ist topf- bzw. flanschförmig gestaltet. Der Stützkörper 65 weist eine hier kreiszylindrische Innenwand 97 auf, die koaxial zu der Längsachse 84 des Betätigungskörpers 66 angeordnet ist. Ebenfalls koaxial zu dieser Längsachse 84 angeordnet ist eine zentrale Durchgangs- und Lagerbohrung 99, welche ein Lager 69 für das durch diese Bohrung hindurchgesteckte Betätigungsrohr 67 ausbildet, das also dort relativ zu dem Stützkörper 65 axial verschieblich gelagert aufgenommen ist.

Der Stützkörper 65 weist an seinem der Sicherungsvorrichtung 20 zugeordneten Ende 61 eine im Längsquerschnitt durch eine Stufe begrenzte ringförmige Aufnahmenut 80 auf. Diese ist durch eine hier kreiszylindrische und koaxial zu der Längsachse 84 angeordnete seitliche Nutfläche 82 sowie eine ringförmige Stützfläche 83 begrenzt, die hier senkrecht zu der seitlichen Nutfläche 82 angeordnet ist. Der Innendurchmesser der seitlichen Nutfläche 82 ist geringfügig größer als der Außendurchmesser des Rohrs 27 des Hohlkörpers 28 der Sicherungsvorrichtung 20, so dass der Stützkörper 65 auf das Rohr 27 unter seitlichem Übergreifen dessen Ring-Stirn-Randes 81 zentriert und gegen seitliches Verschieben gesichert aufgesetzt werden kann, wie dies in 3 gezeigt ist.

Die die Aufnahmenut 80 seitlich begrenzende Ringwand des Stützkörpers 65 bildet also sowohl ein Fixierhilfsmittel 77 als auch ein Zentrierhilfsmittel 78 aus. Wenn der Stützkörper 65 und folglich die Betätigungsvorrichtung 60 auf dem Rohr 27 der Sicherungsvorrichtung 20 aufgesetzt ist, stützt sich der Stützkörper 65 der Betätigungsvorrichtung 60 mit seiner ringförmigen Stützfläche 83 auf dem ringförmigen Stirnrand 81 des Rohrs 27 der Sicherungsvorrichtung 20 ab.

An dem dem Stützkörper 65 zugeordneten Ende des Betätigungsrohrs 67 ist an diesem der Kopplungskörper 62 befestigt. Dieser umfasst einen im Querschnitt U-förmig gestalteten topf- bzw. flanschförmigen Profilkörper, der eine hier kreiszylindrische Außenwand 98 aufweist. Deren Außendurchmesser ist geringfügig kleiner als der Innendurchmesser der hier ebenfalls kreiszylindrischen Innenwand 97 des Stürzkörpers 65, so dass der Kopplungskörper 62 in Richtung der Längsachse des Betätigungskörpers 66 relativ zu dem Stützkörper 65 verschoben werden kann.

Der besagte Profilkörper bildet eine Magnetaufnahme 87 für einen hier als Ringlochscheibe gestalteten Magneten 85. Dabei handelt es sich hier um einen Permanentmagneten. Zu dessen Befestigung in der Magnetaufnahme 87 ist eine ringförmige Sitzhülse 86 vorgesehen, die vorzugsweise aus Kunststoff besteht. Die Sitzhülse 86 ist zwischen den seitlichen Schenkeln des Profilkörpers der Magnetaufnahme 87 und den Außenumfangsflächen des Magneten 85 angeordnet und ermöglicht ein Einpressen des Magneten 85 in die Magnetaufnahme 87, so dass dieser in dem Profilkörper in einem Presssitz befestigt ist.

Der Profilkörper der Magnetaufnahme 87 ist mit dem Betätigungsrohr 67 hier mithilfe einer mit Innengewinde versehenen Mutter an dem an seinem Ende 68 mit einem Außengewinde versehenen Betätigungsrohr 67 befestigt.

Die Mutter 88 weist eine zentrale Durchgangsbohrung 92 auf, durch die sich ein langgestreckter Abdrückstab 72hindurcherstreckt. Dieser Abdrückstab 72 erstreckt sich auch durch das Betätigungsrohr 67 hindurch und weist an seinem von dem Stützkörper 65 weg weisenden Ende eine hier mit einem Kugelabschnitt gestalteten Handabstützung 73 auf.

An dem der Handabstützung 73 zugeordneten Ende des Betätigungsrohrs 67 ist an diesem eine auch als Betätigungshilfskörper 76 bezeichnete, hier beidseitig abgeflachte Teilkugel 63, mithilfe eines Sicherungsbolzens 89 befestigt. Diese Teilkugel 63 weist eine zentrale Durchgangsbohrung 91 auf; durch die sich der Abdrückstab 72 hindurch erstreckt. Mithin ist also der Abdrückstab 72 im Bereich einer seiner Enden an der Mutter 88 und im Bereich seines anderen Endes an der Teilkugel 63 gelagert.

Auf dem Betätigungsrohr 67 ist eine Schraubendruckfeder 70 aufgenommen, welche sich einerends an dem Stützkörper 65 abstützt und welche sich andernends an Stirnflächen einer Stützhülse 71 abstützt, die ebenfalls auf dem sich durch diese hindurch erstreckenden Betätigungsrohr 67 aufgenommen ist. Die Stützhülse 71 dient also zur Abstützung eines Endes der Feder 70. Es versteht sich jedoch, dass auch andere Federabstützmittel wie z. B. mit dem Betätigungsrohr 67 verbundene, nach außen ragende Bolzen und dergleichen vorgesehen sein können.

Nachfolgend wird die Bedienung und Betätigung der Sicherungsvorrichtung 20 mithilfe der Betätigungsvorrichtung 60 näher beschrieben:

Zur Sicherung des hier mit einem Vierkant 24 gestalteten Betätigungskörpers 25 der Betätigungswelle 21 mithilfe der Sicherungsvorrichtung 20 gegen eine unberechtigte Betätigung der Betätigungswelle 21, wird die Sicherungsvorrichtung 20 mit der Betätigungsvorrichtung 60 verbunden. Zu diesem Zwecke kann die Sicherungsvorrichtung 20 mit ihrem den Sperrkörpern 29; 29.1, 29.2, 29.3 zugeordneten Ende auf eine Unterlage, beispielsweise auf den Boden gestellt werden, so dass also deren hier als Betätigungsscheibe 45 ausgebildetes Betätigungsglied nach oben weist.

Anschließend kann die Betätigungsvorrichtung 60 mit ihrem Stützkörper 65 auf den als Rohr 27 gestalteten Hohlkörper 28 der Sicherungsvorrichtung 20 aufgesetzt werden, so dass der Stützkörper 65 mit seinen Stützflächen 83 auf dem Stirnrand 81 des Rohrs 27 zentriert aufsitzt. Anschließend kann das Betätigungsrohr 67 über den hier als Teilkugel 63 gestalteten Betätigungshilfskörper 66 manuell in Richtung der Sicherungsvorrichtung 20 verschoben werden, indem auf die Teilkugel 63 eine entgegen der Federkraft der Feder 70 wirkende Kraft ausgeübt wird. Alternativ kann der Benutzer in dem in 1 gezeigten Ausführungsbeispiel auch die relativ zu dem Betätigungsrohr 67 längs verschiebbare Stützhülse 71 entgegen der Federkraft der Feder 70 in Richtung auf den Stützkörper 65 zubewegen. Beide Maßnahmen führen dazu, dass der Kopplungskörper 62 mit dem Permanentmagneten 85 in Richtung der Betätigungsscheibe 45 der Sicherungsvorrichtung bewegt wird. Mit zunehmender Annäherung des mit dem Permanentmagneten 85 versehenen Kopplungskörpers 62 steigen die durch den Permanentmagneten 85 auf die aus einem ferromagnetischen Material bestehende Abdeckscheibe 51 und Betätigungsscheibe 45 wirkende magnetische Anziehungskraft (Pfeile 47) an. Spätestens dann, wenn der Kopplungskörper 62 bzw. der Permanentmagnet 85 an der Abdeckscheibe 51 anliegt, ist diese bzw, die Betätigungsscheibe 45 mit dem Permanentmagneten 85magnetisch unter Ausbildung von vergleichsweise starken magnetischen Anziehungskräften 47 gekoppelt, so dass eine Verschiebung des mit dem Betätigungsrohr 67 fest verbundenen Kopplungskörpers 62 relativ zu dem Stützkörper 65 zugleich zu einer dementsprechenden Verschiebung bzw. Bewegung der Betätigungsscheibe 45 relativ zu dem Stützkörper 65 führt.

Der Permanentmagnet 85 bzw. die durch diesen ausübbaren Magnetkräfte 47 sind im Ausführungsbeispiel derart gewählt, dass diese größer sind, als die Summe der durch die Druckfedern 35; 35.1, 35.2 in die entgegengesetzte Richtung ausgeübten Federkräfte und die Gewichtskraft der Sicherungsvorrichtung, einschließlich aller der von dieser getragenen Bauteile. Folglich kann der Benutzer nach einem Aufsetzen der Betätigungsvorrichtung 60 auf die Sicherungsvorrichtung 20 und nach einem magnetischen Koppeln des Kopplungskörpers 62 mit der Betätigungsscheibe 45 bzw. der Abdeckscheibe 51, die Sicherungsvorrichtung 20 mithilfe der Betätigungsvorrichtung 60 an letzterer hängend transportieren und in die gewünschte Sicherungsstellung zur Sicherung des Betätigungskörpers 25 gegen unberechtigte Betätigung überführen.

Nach dem magnetischen Koppeln des Kopplungskörpers 62 mit dem Betätigungsglied 40, was in der Praxis mit einem Klackgeräusch verbunden sein kann, kann der Benutzer davon absehen, eine den Kopplungskörper 62 entgegen der Kraft der Druckfeder 70 in Richtung auf die Sicherungsvorrichtung 20 drückende Kraft ausüben, kann also beispielsweise die Betätigungsvorrichtung 60 loslassen. Des führt dann dazu, dass die Rückstellkräfte der sich an dem Stützkörper 65 abstützenden Druckfeder 70 das Betätigungsrohr 67 und folglich auch den Kopplungskörper 62 in eine von dem Rohr 27 der Sicherungsvorrichtung 20 nach oben weg weisende Richtung bewegen. Dadurch bedingt und aufgrund der durch die magnetischen Anziehungskräfte bewirkten magnetischen Kopplung zwischen dem Kopplungskörper 62 und dem Betätigungsglied 40, wird letzteres zusammen mit den Betätigungswellen 38; 38.1, 38.2 für die Sperrkörper 29; 29.1, 29.2, 29.3 in dieselbe Richtung gezogen, die in 2 mit dem Pfeil 94 angedeutet ist. Diese Verschiebebewegung führt zugleich zu einer Drehung der Betätigungswellen 38; 38.1, 38.2 zusammen mit den Sperrkörpern 29; 29.1, 29.2, 29.3 in der in 4 gezeigten Drehrichtung 95, also zu einer Drehung der Sperrkörper 29; 29.1, 29.2, 29.3 von ihrer Schließstellung 32 (2 und 4) in ihre Öffnungsstellung 31 (3).

Die Verschiebebewegung ist nach oben limitiert durch den maximalen Hub der Führungsbolzen 42 in den Führungsnuten 43, bis also die Führungsbolzen 42 an der oberen Begrenzungswand 96.2 der jeweiligen Führungsnut 43 anschlagen. Dann befinden sich der Kopplungskörper 62 der Betätigungsvorrichtung 60 und das Betätigungsglied 40 der Sicherungsvorrichtung 20 relativ zu dem Stützkörper 65 und dem Hohlkörper 28 in etwa in einer Stellung wie sie in 3 gezeigt ist. In dieser Stellung nehmen also die Sperrkörper 29; 29.1, 29.2, 29.3 ihre Öffnungsstellung 31 ein, so dass dann die an der Betätigungsvorrichtung 60 magnetkraftgekoppelt hängende Sicherungsvorrichtung 20 mit ihrem Hohlkörper 28 über den hier als Vierkant 24 gestalteten Betätigungskörper 25 von dessen freien Ende her, hier von oben, übergestülpt werden kann, beispielsweise bis der Vierkant 24 mit seinem freien Ende auf der Innenseite der Betätigungsscheibe 45 aufsitzt. Dann befindet sich der Vierkant 24 mit seinen Hintergreifflächen 33 in einem Hohlraum zwischen den sich gegenüberliegenden Innenflächen des Betätigungsglieds 40 einerseits und der Sperrkörper 29; 29.1, 29.2, 29.3 andererseits. Zugleich befindet sich dann die Sicherungsvorrichtung 20 in einer Sicherungsstellung 26, in welcher der hier als Vierkant 24 gestaltete Betätigungskörper 25 gegen unberechtigte Betätigung gesichert werden kann.

Zu diesem Zwecke können dann der Kopplungskörper 62 und das Betätigungsglied 40 wieder entkoppelt werden. Dies kann in dem gezeigten Ausführungsbeispiel dadurch geschehen, dass das Betätigungsrohr 67 in Richtung auf die Handabstützung 73 bewegt wird. Zu diesem Zwecke kann der Benutzer seine Hand auf der Handabstützung 73 des Abdrückstabes 72 mit der Handinnenfläche auflegen und kann dann mit seinen Fingern um die einen größeren Außendurchmesser als die Stützhülse 71 aufweisende Teilkugel 63 greifen. Im Zuge dessen kann der Benutzer die Teilkugel 63 zusammen mit dem Betätigungsrohr 67 und dem Kopplungskörper 62 unter gleichzeitiger Abstützung der Innenhandfläche auf der Handabstützung 73 des Abstütz- bzw. Abdrückstabes 72 zu der Handabstützung 73 hin ziehen. Sobald die dadurch ausgeübten Kräfte größer sind als die magnetischen Anziehungskräfte 47 zwischen dem Kopplungskörper 62 und dem Betätigungsglied 40, findet deren magnetische Entkopplung statt. Zeitgleich wird durch die Federkräfte der Druckfedern 35; 35.1, 35.2 der Sicherungsvorrichtung 20 bewirkt, dass die Betätigungswellen 38; 38.1, 38.2 zusammen mit den Sperrkörpern 29; 29.1, 29.2, 29.3 in eine dem Pfeil 94 entgegengesetzte Verschieberichtung bewegt werden und zugleich die Sperrkörper 29; 29.1, 29.2, 29.3 entgegen der in 4 angedeuteten Drehrichtung 95 von ihrer Öffnungsstellung 31 in die in den 2 und 4 gezeigte Schließstellung 32 zurückbewegt werden. In dieser Schließstellung 32 hintergreifen dann also die Sperrkörper 29; 29.1, 29.2, 29.3 die Hintergreifflächen 33 des Betätigungskörpers 25, so dass dieser dann durch die Sicherungsvorrichtung gegen unberechtigte Betätigung 20 gesichert ist.

Zum Entsichern und Abheben der Sicherungsvorrichtung 20 geht man dann vor, wie vorstehend im Zusammenhang mit der Aufnahme der Sicherungsvorrichtung 20 mithilfe der Betätigungsvorrichtung 60 beschrieben. Mithin setzt man die Betätigungsvorrichtung 60 dann wieder auf die Sicherungsvorrichtung 20 auf und bewegt das Betätigungsrohr 67 entgegen der Federkraft der Feder 70 in Richtung auf den Stützkörper 65 so lange, bis eine magnetische Kopplung zwischen dem Kopplungskörper 62 und dem Betätigungsglied 40 erreicht ist. Nach Entlastung werden dann die Sperrkörper 29; 29.1, 29.2, 29.3 bedingt durch die Rückstellkraft der großen Druckfeder 70 von ihrer Schließstellung 32 automatisch in ihre Öffnungsstellung 31 zurückgeschwenkt. Anschließend kann die Sicherungsvorrichtung 20, wie in 3 gezeigt, an der Betätigungsvorrichtung 60 hängend, von dem Betätigungskörper 25 und der Betätigungswelle 21 abgehoben werden. Anschließend kann die Betätigungswelle 21 mithilfe eines geeigneten Werkzeugs, das formschlüssig und wieder lösbar mit dem hier als Vierkant 24 gestalteten Betätigungskörper 25 verbindbar ist, zum Zwecke einer bestimmungsgemäßen Betätigung der Betätigungswelle 21 verbunden werden und dementsprechend kann dann die Betätigungswelle 21 mithilfe des an dem Betätigungskörper 25 angreifenden Werkzeugs bestimmungsgemäß betätigt werden.

20
Sicherungsvorrichtung
21
Betätigungswelle
22
Längsachse von 21
23
freies Ende von 21
24
Vierkant
25
Betätigungskörper
26
Sicherungsstellung
27
Rohr
28
Hohlkörper
29
Sperrkörper
29.1
Sperrkörper
29.2
Sperrkörper
29.3
Sperrkörper
30
Längsachse von 27
31
Öffnungsstellung
32
Schließstellung
33
Hintergreiffläche
von 25
35
Feder
35.1
Feder
35.2
Feder
36
Drehachse
37
Betätigungselement
38
Betätigungswelle
38.1
Betätigungswelle
38.2
Betätigungswelle
39.2
Ende von 38
39.2
Ende von 38
40
Betätigungsglied
41
Lager
41.1
Lager
41.2
Lager
41.3
Lager
42
Bolzen
42.1
Bolzen
42.2
Bolzen
43
Führungsnut
43.1
Führungsnut
43.2
Führungsnut
44
Schraube
45
Betätigungsscheibe
46
Längsachse
47
Anziehungskraft
48
Schraube
49.1
Flachlasche
49.2
Flachlasche
49.3
Flachlasche
50
Lagerhülse
50.1
Lagerhülse
50.2
Lagerhülse
51
Abdeckscheibe
52
Drehachse von 38
60
Betätigungsvorrichtung
61
Ende von 60
62
Kopplungskörper
63
Teilkugel
64
Sackbohrung
65
Stützkörper
66
Betätigungskörper
67
Betätigungsrohr
68
Ende von 66
69
Lager
70
Feder
71
Stützhülse
72
Stütz- bzw.
Abdrückstab
73
Handabstützung
74
Betätigungsende1
75
Ende von 66
76
Betätigungshilfskörper
77
Fixierhilfsmittel
78
Zentrierhilfsmittel
79
Abstützende von 65
80
Aufnahmenut
81
Rand
82
Nutfläche
83
Stützfläche
84
Längsachse
85
Magnet
86
Sitzhülse
87
Magnetaufnahme
88
Mutter
89
Sicherungsbolzen
91
Bohrung
92
Bohrung
93
Ende von 72
94
Verschieberichtung
95
Drehrichtung
96.1
Begrenzungswand
96.2
Begrenzungswand
97
Innenwand von 65
98
Außenwand von 62
99
Bohrung


Anspruch[de]
Sicherungsvorrichtung (20) zur Sicherung eines mittels einer um ihre Längsachse (22) drehbaren Betätigungswelle (21) betätigbaren Steuer- und/oder Regelelements zum Steuern und/oder Regeln eines Fluidstromes in einem Fluidkanal, insbesondere eines Unterflurhydranten, eines Schiebers oder dergleichen, gegen unberechtigte Betätigung, wobei die Betätigungswelle (21) im Bereich ihres von dem Steuer- und/oder Regelement weg weisenden freien Endes (23) einen Betätigungskörper (25) zum Drehen der Betätigungswelle (21) um ihre Längsachse (22) aufweist, mit einem über das freie Ende (23) der Betätigungswelle (21) und deren Betätigungskörper (25) in eine Sicherungsstellung (26) stülpbaren Hohlkörper (28), der mit wenigstens einem mithilfe einer Betätigungsvorrichtung (60), und der Magnetkraft eines Magneten (85) von einer Öffnungsstellung (31) in eine Schließstellung (32) und/oder umgekehrt überführbaren Sperrkörper (29; 29.1, 29.2, 29.3) versehen ist, der in seiner Schließstellung (32) und wenn der Hohlkörper (28) in seiner Sicherungsstellung (2b) angeordnet ist, Hintergreifflächen (33) des Betätigungskörpers (25) und/oder der Betätigungswelle (21) hintergreift, so dass ein Abheben des den Sperrkörper (29; 29.1, 29.2, 29.3) tragenden Hohlkörpers (28) von dem Betätigungskörper (25) der Betätigungswelle (21) in eine Abhebestellung verhindert ist, in welcher der Betätigungskörper (25) unmittelbar oder mithilfe eines an diesem angreifenden Werkzeugs bestimmungsgemäß betätigbar ist, während dann, wenn der Sperrkörper (29; 29.1, 29.2, 29.3) in seiner Öffnungsstellung (31) angeordnet ist, der Hohlkörper (28) zusammen mit dem Sperrkörper (29; 29.1, 29.2, 29.3) von der Betätigungswelle (21) und deren Betätigungskörper (25) in eine die bestimmungsgemäße Betätigung der Betätigungswelle (21) ermöglichende Abhebestellung abhebbar ist. Sicherungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrkörper (29; 29.1, 29.2, 29.3) mithilfe des Magneten (85) gegen die Federkraft einer Feder (35; 35.1, 35.2 in seine Öffnungsstellung (31) und/oder Schließstellung (32) überführbar ist. Sicherungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrkörper (29; 29.1, 29.2, 29.3) von seiner Öffnungsstellung (31) in seine Schließstellung (32) und umgekehrt verschwenkbar ist. Sicherungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrkörper (29; 29.1, 29.2, 29.3) von seiner Öffnungsstellung (31) in seine Schließstellung (32) und umgekehrt um eine Drehachse (36) drehbar ist. Sicherungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrkörper (29; 29.1, 29.2, 29.3) mithilfe eines längs des Hohlkörpers (28) bewegbaren Betätigungselements (37) in seine Öffnungsstellung (31) und/oder in seine Schließstellung (32) überführbar ist, wobei das Betätigungselement (37) im Bereich seines von dem Sperrkörper (29; 29.1, 29.2, 29.3) weg weisenden Endes (39.1) fest mit einem der Betätigungsvorrichtung (60) zugeordneten Betätigungsglied (40) verbunden. ist, das aus einem ferromagnetischen Werkstoff besteht und/oder einen Magneten enthält, wobei an einem Ende (68) der Betätigungsvorrichtung (60) ein Kopplungskörper (62) angeordnet ist, der einen Magneten (85) enthält und/oder der aus einem ferromagnetischen Werkstoff besteht, wobei der Kupplungskörper (62) oder das Betätigungsglied (40) wenigstens einen Magneten (85) enthalten, so dass das Betätigungsglied (40) und der Kopplungskörper (62) magnetisch koppelbar sind. Sicherungsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement (37) als eine an einem fest mit dem Hohlkörper (28) verbundenen Lager (41; 41.1, 41.2, 41.3) nach Art einer mit einem nicht selbsthemmenden Gewinde versehenen Schraube gelagerte Betätigungswelle (38; 38.1, 38.2) gestaltet ist, die drehfest mit dem sich quer zu ihr erstreckenden Sperrkörper (29; 29.1, 29.2, 29.3) verbunden ist, so dass eine in Längsrichtung der Betätigungswelle (38; 38.1, 38.2) auf diese einwirkende Kraft eine Drehung der Betätigungswelle (38; 38.1, 38.2) zusammen mit dem Sperrkörper (29; 29.1, 29.2, 29.3) um die Längsachse (84) der Betätigungswelle (38; 38.1, 38.2) bewirkt. Sicherungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungsglied (40) mit einer in dem Hohlkörper (28) längs verschieblich gelagerten Betätigungsscheibe (45) gestaltet ist. Sicherungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Kopplungskörper (62) und dem Betätigungsglied (40) im magnetisch gekoppelten Zustand magnetische Anziehungskräfte (47) ausgebildet sind. Sicherungsvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die im magnetisch gekoppelten Zustand ausgebildeten magnetischen Anziehungskräfte (47) größer sind als eine Federkraft einer Feder (35; 35.1, 35.2), die im magnetisch entkoppelten Zustand eine Bewegung des Betätigungselements (37) in eine Richtung von dem Kopplungskörper (62) weg bewirkt, wodurch der Sperrkörper (29; 29.1, 29.2, 29.3) in seine Schließstellung (32) überführt wird. Sicherungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die im. magnetisch gekoppelten Zustand ausgebildeten magnetischen Anziehungskräfte (47) zwischen dem Kopplungskörper (62) und dem Betätigungsglied (40) größer sind als die Summe der Federkraft der Feder (35; 35.1, 35.2) und der Gewichtskraft des Hohlkörpers (28), einschließlich aller von diesem getragenen Bauteile. Sicherungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Öffnen und/oder Schließen des Sperrkörpers (29; 29.1, 29.2, 29.3) unter Zuhilfenahme der separat und manuell handhabbaren Betätigungsvorrichtung (60) erreichbar ist, so dass bei einer Annäherung der Betätigungsvorrichtung (60) an einen Hohlkörperteil oder im Zuge eines Anlegens oder nach einem Anlegen der Betätigungsvorrichtung (60) an dem Hohlkörperteil, der Sperrkörper (29; 29.1, 29.2, 29.3) magnetkraftunterstützt in seine Öffnungs- oder Schließstellung überführt wird oder überführbar ist. Sicherungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Magneten (85) um einen Permanentmagneten handelt. Sicherungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlkörper (28) mit einem Rohr (27) gestaltet ist. Sicherungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass diese dann, wenn sich der Hohlkörper (28) in seiner Sicherungsstellung (26) befindet und wenn sich der Sperrkörper (29; 29.1, 29.2, 29.3) in seiner Schließstellung (32) befindet, relativ zu dem Betätigungskörper (25) ohne eine Betätigung der Betätigungswelle (21) um deren Längsachse (22) drehbar ist. Betätigungsvorrichtung (60), die dazu bestimmt und geeignet ist, eine Sicherungsvorrichtung (20) mit den Merkmalen wenigstens einer der vorstehenden Ansprüche zu betätigen, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 14, mit einem Stützkörper (65) zur Abstützung der Betätigungsvorrichtung (60) an dem Hohlkörper (28) der Sicherungsvorrichtung (20) und mit einem lang gestreckten Betätigungskörper (66), der relativ zu dem Stützkörper (65) bewegbar ist und an dessen einem Ende ein Kopplungskörper (62) befestigt ist, der aus einem ferromagnetischen Werkstoff besteht und/oder der einen Magneten (85) enthält, wobei der Betätigungskörper (66) dazu bestimmt ist, über den Kopplungskörper (62) eine magnetkraftbedingte Kopplung zu einem Betätigungsglied (40) der Sicherungsvorrichtung (20) zu bewirken, mittels dem deren Sperrkörper (29; 29.1, 29.2, 29.3) von seiner Schließstellung (32) in seine Öffnungsstellung (31) und/oder umgekehrt überführbar ist. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungskörper (66) an dem Stützkörper (65) in Richtung der Längsachse (84) des Betätigungskörpers (66) verschieblich gelagert ist. Betätigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungskörper (66) entgegen der Federkraft einer an dem Stützkörper (65) angreifenden Feder (70) relativ zu dem Stützkörper (65) verschiebbar ist. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (70) als Druckfeder ausgebildet ist, die sich einerends an dem Stützkörper (65) abstützt und die sich andernends an dem Betätigungskörper (66) abstützt. Betätigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Federkraft der an dem Stützkörper (65) angreifenden Feder (70) im magnetisch gekoppelten Zustand, in dem der Kopplungskörper (62) und das Betätigungsglied (40) magnetisch gekoppelt sind, größer ist als die Federkraft der Feder (35; 35.1, 35.2), welche eine Überführung des Sperrkörpers (29; 29.1, 29.2, 29.3) in seine Schließstellung (32) bewirkt. Betätigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungskörper (66) mit einem lang gestreckten Betätigungsrohr (67) gestaltet ist, in dem ein lang gestreckter stabförmiger Stütz- oder Abdrückkörper (72) zum Entkoppeln des mit dem Betätigungsglied (40) für den Sperrkörper (29; 29.1, 29.2, 29.3) magnetisch gekoppelten Kopplungskörpers (62) von dem Betätigungsglied (40) angeordnet ist und der an seinem von dem Kopplungskörper (62) weg weisenden und mit einer Handabstützung (73) versehenen Betätigungsende (74) das Betätigungsrohr (67) überragt, wenn der Kopplungskörper (62) und das Betätigungsglied (45) magnetisch gekoppelt sind. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungsrohr 67 an seinem der Handabstützung (73) des Stütz- oder Abdrückkörpers (72) zugeordneten Ende (68) einen Betätigungshilfskörper (76) aufweist, der manuell, vorzugsweise mit den Fingern einer auf der Handabstützung (73) abgestützten Hand eines Bedieners, unter Ausübung einer in Richtung der Handabstützung (73) wirkenden Abdrückkraft relativ zu dieser bewegbar ist, um eine Entkoppelung von dem Kopplungskörper (62) und dem Betätigungsglied (40) bewirken zu können. Betätigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützkörper (65) mit Fixierhilfsmitteln (77) zur lagerichtigen Fixierung an dem Hohlkörper (28) der Sicherungsvorrichtung (20) gestaltet ist. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixierhilfsmittel (77) mit Zentrierhilfsmitteln (78) gestaltet sind. Betätigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützkörper (65) an seinem dem Hohlkörper (28) zugeordneten Abstützende eine ringförmige Aufnahmenut (80) zur Aufnahme von Rändern (81) des Hohlkörpers (28) aufweist, die seitliche Nutflächen (82) umfasst, welche bei auf dem Hohlkörper (28) aufgesetztem Stützkörper (65) den Hohlkörper (28) seitlich übergreifen und die sich quer zu den seitlichen Nutflächen (82) nach innen erstreckende Stützflächen (83) zur Abstützung des Stützkörpers (65) auf dem Rand (81) des Hohlkörpers (28) aufweist. Betätigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopplungskörper (62) einen Permanentmagneten (85) enthält. Betätigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass sie im Wesentlichen rotationssymmetrisch zur Längsachse (84) des Betätigungskörpers (66) gestaltet ist.






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