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Dokumentenidentifikation DE202006017944U1 08.03.2007
Titel Steckverbindung für Messerkopf eines Kreismesserhalters
Anmelder Wilhelm Bilstein KG Spezialfabrik für Maschinenmesser und Kompressorventile, 51491 Overath, DE
DE-Aktenzeichen 202006017944
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 08.03.2007
Registration date 01.02.2007
Application date from patent application 25.11.2006
IPC-Hauptklasse B26D 7/26(2006.01)A, F, I, 20061125, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B26B 25/00(2006.01)A, L, I, 20061125, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Steckverbindung für den lösbaren Messerkopf eines Kreismesserhalters, der im wesentlichen aus einem an einem Messerbalken einer Längsschneidemaschine befestigten Grundkörper besteht, an dessen ansteuerbarer Absenkeinrichtung der Messerkopf mit einem darin gelagerten Kreismesser befestigt ist.

In der EP 1 044 086 ist eine derartige Steckverbindung für den Messerkopf eines Kreismesserhalters beschrieben.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Steckverbindung der vorbenannten Art zu schaffen, wobei das Handling und die Passgenauigkeit der Steckverbindung wesentlich verbessert wird.

Die Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass die zu verbindenden Ansätze am Messerkopf und am Stellelement bzw. -adapter zum einen über Kegel selbstzentierend und zum anderen mit einem vorzentrierenden und -haltenden Spannbolzen verbunden werden

Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:

1 den Steckverschluss mit Messerkopf in der Seitenansicht im montierten Zustand,

2 Sperrschieber gem. 1 in der Vorderansicht,

3 Spannbolzen und Sperrschieber für eine werkzeuglose Variante.

1 zeigt den Messerkopf 1 mit Kreismesser 2 und Ansatz 3, welcher mit dem Ansatz 5 des Stellelementes bzw. -adapters 4 mittels einer Innensechskantschraube 8 fest verbunden ist. Die beiden zu verspannenden Ansätze 3 und 5 sind über zwei kegelförmige Zentrierzapfen 7.1/2 und Zentrieröffnungen 6.1/2 exakt in ihrer Position zueinander gehalten. Der Schraubenkopf 8 wirkt über den Schieber 9 auf den Ansatz 3 des Messerkopfes 1 und verbleibt mit seinem Gewindeteil im Gegenansatz 5 des Stellelementes 4. In dieser Darstellung befindet sich der Sperrschieber 9 in Spannstellung, indem eine kleinere Öffnung den Schraubenkopf 8 am Hindurchtreten hindert. Der Sperrschieber 9 weist für die manuelle Betätigung eine Abwinklung 11 auf, die auch als Transportgriff verlängert bzw. mit eine Transportgriff versehen werden kann.

In 2 ist der Sperrschieber 1 gem. 1 in der Vorderansicht dargestellt und zeigt die grössere Freigabeöffung 2 zum Durchtritt und den engeren Sperrschlitz 3 zum Spannen des Schraubenkopfes, sowie den Führungsschlitz 4.

3 zeigt in Bild a) den Spannbolzen 1, in Bild b) den Sperrschieber 2 in Vorderansicht und Bild c) in Seitenansicht für eine werkzeuglosen Ausführungsvariante. Hierbei ist der Sperrschieber 3 am oberen Ende federnd mit Sperrschlitz 4 ausgebildet für den Eingriff in die Nut 2 des Spannbolzens gem. Bild a). Durch Hoch- bzw. Runterschieben, wie in 1 durch Pfeile B bzw. A dargestellt, erfolgt das Lösen bzw. Verspannen durch die Federkraft des Sperrschiebers.

Der Funktionsablauf gemäss Ausführungsvariante 1 bei einer Verspannung mittels Werkzeug stellt sich wie folgt dar:

Demontage:

  • 1. Feststellschraube 8 leicht lösen, sodass der Schraubenkopf freigegeben wird.
  • 2. Sperrschieber 9 in Pfeilrichtung B nach oben schieben, sodass der Schraubenkopf durch die grössere Öffnung im Sperrschieber hindurchtreten kann.
  • 3. Messerkopf 1 abnehmen bzw. -ziehen, während dieser in jeder Zwischenstelllung gehalten wird.

Montage:

  • 1. Messerkopf 1 aufstecken, wobei dieser über die Spannschraube 8 und die Kegelansätze 6, 7 vorzentiert wird.
  • 2. Sperrschieber 9 in Pfeilrichtung A nach unten schieben, sodass der engere Sperrschlitz zur Anlage gelangt.
  • 3. Festdrehen der Spannschraube 8, wobei über die Zentrierkegel 6, 7 die exakte selbstzentrierende Verbindung hergestellt wird.

Zentrieröffnungen und -zapfen in den Ansätzen des Messerkopfes und des Stellelementes- bzw. -adapters können auch umgekehrt angeordnet werden.

Die beschriebene Steckverbindung kann auch an Haltern der Bauart wie in EP 0 925 159 beschrieben erfindungsgemäss eingesetzt werden.

Ebenso ist die beschriebene Steckverbindung erfindungsgemäss auch in Kombination mit voreinstellbaren Kreismesserhaltern, wie z.B. in DE 200 08 600 beschrieben, einsetzbar.


Anspruch[de]
Steckverbindung für den lösbaren Messerkopf eines Kreismesserhalters, der im wesentlichen aus einem an einem Messerbalken einer Längsschneidemamaschine befestigten Grundkörper besteht, an dessen ansteuerbarer Absenkeinrichtung der Messerkopf mit einem darin gelagerten Kreismesser befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die zu verbindenden Ansätze am Messerkopf und am Stellelement bzw. -adapter zum einen über Kegel selbstzentierend und zum anderen mit einem vorzentrierenden und -haltenden Spannbolzen verbunden werden Steckverbindung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der Spannbolzen über einen Sperrschieber am Messerkopf gehalten bzw. freigegeben wird. Steckverbindung nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass der Spannbolzen als Innensechskantschraube ausgebildet ist, dessen Kopf vom Sperrschieber gehalten bzw. freigegeben wird und die Verspannung über das Schraubmoment mittels Schraubendreher erfolgt. Steckverbindung nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass der Spannbolzen als feststehende Schraube ausbildet ist, dessen Kopf über einen federnenden Sperrschieber am Messerkopf durch manuelles Verschieben gehalten bzw. freigegeben wird. Steckverbindung nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass der Spannbolzen als feststehender Zylinderstift mit einer Nut ausbildet ist, für den Eingriff eines federnden Sperrschiebers am Messerkopf. Steckverbindung nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrschieber mit je einer Rast für den Zustand „Verbinden" und „Lösen" versehen ist. Steckverbindung nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrschieber mit einem Transportgriff versehen ist.






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