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Dokumentenidentifikation DE202006013832U1 15.03.2007
Titel Vorrichtung zum Erzeugen von Geräuschen
Anmelder Weiler, Matthias, Dr., 90402 Nürnberg, DE
Vertreter Stippl Patentanwälte, 90482 Nürnberg
DE-Aktenzeichen 202006013832
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 15.03.2007
Registration date 08.02.2007
Application date from patent application 09.09.2006
IPC-Hauptklasse G10D 17/00(2006.01)A, F, I, 20060909, B, H, DE
IPC-Nebenklasse G10G 7/00(2006.01)A, L, I, 20060909, B, H, DE   G10K 3/00(2006.01)A, L, I, 20060909, B, H, DE   G09F 19/00(2006.01)A, L, I, 20060909, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Erzeugen von Geräuschen mit einem Rahmen, an dem Klangelemente beweglich angeordnet sind.

Bei Sportveranstaltungen spendet das Publikum üblicherweise Beifall durch Händeklatschen oder geeignete geräuscherzeugende Fanartikel, wie z.B. Pfeifen, Ratschen oder Klappern.

Die Aufgabe der vorliegenden Neuerung ist es, eine Vorrichtung zum Erzeugen von Geräuschen derart auszugestalten, dass sie als Fanartikel verwendet wird und gleichzeitig eine effektive Werbewirkung erzeugt.

Diese Aufgabe wird durch die gesamte Lehre des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Neuerung ergeben sich aus den Unteransprüchen 2–24.

Die neuerungsgemäße Vorrichtung umfasst einen Rahmen, an dem Klangelemente beweglich angeordnet sind, wobei die Klangelemente als Werbeträger dienen. Die Vorrichtung kann somit einerseits als Fanartikel zum Anfeuern bzw. Applaudieren bei einer Sportveranstaltung eingesetzt werden. Zum anderen ist die Vorrichtung mit einer effektiven Werbewirkung verbunden, da gerade die sich bewegenden Klangelemente eine Werbeinformation aufweisen. Dabei ist es möglich, dass die Klangelemente z.B. mit Marken, Abbildungen von neuen Sportprodukten, berühmten Sportlern oder dergleichen versehen sind. Vorteilhafterweise können die Klangelemente mit Spiel frei beweglich angeordnet sein, so dass ein einfaches Rütteln der Vorrichtung die gewünschten Geräusche durch Aneinanderschlagen der Klangelemente bewirkt. Ein relativ einfacher Gesamtaufbau der Vorrichtung ist zudem mit entsprechend niedrigen Herstellungskosten verbunden.

Die Klangelemente können eine Bohrung aufweisen, die jeweils mit Spiel von einem Rahmenabschnitt durchsetzt sind. Damit sind die Klangelemente auf einfache Weise beweglich angeordnet, so dass sie beim Aneinanderschlagen das gewünschte Geräusch erzeugen. Alternativ dazu ist es allerdings auch möglich, dass die Klangelemente eine Öse oder dergleichen aufweisen, an welchem diese an dem Rahmenabschnitt eingehängt werden können.

Zweckmäßigerweise kann auch der Rahmen eine Werbefläche aufweisen, womit ggf. die Werbewirkung erhöht wird.

Die Vorrichtung kann einen Handgriff aufweisen, an dem die Vorrichtung gehalten und bewegt bzw. gerüttelt werden kann.

Der Rahmen kann spiegelsymmetrisch aufgebaut sein, was insbesondere bei der Herstellung des Rahmens, z.B. als Spritzgussteil, vorteilhaft sein kann.

Der Handgriff kann auf der Spiegelachse positioniert sein, womit eine gleichmäßige Schwenkbewegung ermöglicht wird.

Der Rahmen kann zumindest teilweise Y-förmig ausgebildet sein, wobei die zwei nach oben weisenden Schenkel mit einem Rahmenabschnitt, insbesondere einem Draht, verbunden sind, an dem die Klangelemente angeordnet sind. Mit einer solchen Y-Form des Rahmens ist die Vorrichtung einfach handhabbar und grenzt sich zudem in optischer Hinsicht von bereits bekannten geräuscherzeugenden Vorrichtungen oder Fanartikeln ab. Der nach unten weisende Schenkel des Rahmens kann als Handgriff dienen.

Selbstverständlich sind auch andere Rahmenformen möglich, um die neuerungsgemäße Vorrichtung zu realisieren.

Zumindest ein Teil der Klangelemente kann im Wesentlichen scheibenförmig ausgebildet sein. Die scheibenförmige Form der Klangelemente sorgt beim Aufeinanderprallen für eine entsprechend hohe Geräuschentwicklung.

Besonders vorteilhaft ist es, wenn zumindest ein Teil der Klangelemente als Kronkorken ausgebildet ist. Sind die Kronkorken mit Marken oder Werbeaufschriften von Getränken versehen, so kann die Vorrichtung mit Vorteil als Promotion-Artikel für die entsprechende Getränkefirma dienen. Es kann dabei vorgesehen sein, dass alle oder nur einige Klangelemente als Kronkorken ausgebildet sind.

In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsvariante kann die äußere Form zumindest eines Klangelementes, insbesondere eine Mehrzahl von Klangelementen, im Zusammenhang mit einer bestimmten Sportart stehen. Soll z.B. die Vorrichtung als Fußball-Fanartikel dienen, so können die Klangelemente z.B. in Form eines Fußballs, eines Fußballschuhs oder die Kontur eines Trikots aufweisen. Ist die Vorrichtung für das Publikum eines Eishockeyspiels gedacht, können die Klangelemente z.B. in Form von Eishockeyschlägern ausgebildet sein. Soll die Vorrichtung bei einem Tennisturnier verwendet werden, können die einzelnen Klangelemente z.B. als Tennisschläger und/oder kleine Tennisbälle ausgebildet sein.

Vorteilhafterweise ist es möglich, dass eine Nachfüllpackung an Klangelementen angeboten wird. Die Nachfüllpackungen bzw. die darin verpackten Klangelemente können dabei je nach Einsatzzweck bzw. je nach Sportart variieren.

Die Klangelemente können aus Kunststoff bestehen und damit in einfacher und kostengünstiger Weise im Spritzgießverfahren hergestellt werden. Es ist dabei auch möglich, dass die Klangelemente aus Metall, z.B. aus Blech (wie z.B. die oben beschriebenen Kronkorken) bestehen, um entsprechende Geräusche zu produzieren.

Ebenso kann auch der Rahmen aus Kunststoff bestehen und auch im Spritzgießverfahren hergestellt sein. Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass der Rahmen aus anderen Werkstoffen, wie z.B. aus Metall (z.B. Blech) besteht.

Mit besonderem Vorteil können die Klangelemente austauschbar sein, so dass je nach Wunsch Klangelemente mit bestimmten Aufdrucken, Formen oder Farben angeordnet werden können. Beispielsweise können auch Klangelemente, die mit einem bestimmten Werbeaufdruck versehen sind oder für ein bestimmtes Sportereignis vorgesehen sind, mit Klangelementen für einen anderen Werbezweck oder einer anderen Sportart ausgetauscht werden.

Um die Klangelemente austauschen zu können, können diese bis zur Bohrung aufspreizbar sein. Dazu kann das jeweilige Klangelement von seiner Kante bis zur Bohrung eine Durchtrennung bzw. einen Schlitz aufweisen, um das Klangelement aufspreizen zu können, so dass es auf den Rahmenabschnitt seitlich aufschiebbar ist. Durch die Elastizität des Klangelements geht dieses von der aufgespreizten Position wieder zurück in die Ausgangsposition und bleibt somit am Rahmenelement hängen.

Es kann aber auch vorgesehen sein, dass die Klangelemente eine Öffnung von der Seite bis zur Bohrung aufweisen. Zusätzlich ist kurz vor der Bohrung eine Verengung vorgesehen, so dass die Klangelemente auf den Rahmenabschnitt durch den Spalt aufschiebbar sind und die Verengung nach An einer Schnappverbindung überwinden. Auch auf diese Weise sind die Klangelemente sicher und dennoch beweglich am Rahmenabschnitt befestigbar und gleichzeitig austauschbar.

Zusätzlich oder alternativ kann der Rahmenabschnitt zumindest an einem Ende vom Rahmen abnehmbar sein, so dass der Rahmenabschnitt nur durch die Bohrung der Klangelemente hindurchgeführt werden muss. Ein Spalt an den Klangelementen ist dazu nicht notwendig. Das Ende des Rahmenabschnitts kann nach Auffädelung der Klangelemente mit einem geeigneten Befestigungsmittel mit dem Rahmen wieder fest verbunden werden.

Vorteilhafterweise kann zusätzlich eine Aufbewahrungseinrichtung für eine Mehrzahl von Klangelementen vorgesehen sein. In der Aufbewahrungseinrichtung können unterschiedliche Klangelemente übersichtlich und nach bestimmten Kriterien aufbewahrt werden. Die Sammeleinrichtung fördert zudem die gesamte Werbewirksamkeit der Vorrichtung.

Die Sammeleinrichtung kann Aufnahmefächer aufweisen, die mit Identifizierungszeichen zur Zuordnung von bestimmten Klangelementen versehen sind. Dadurch hat der Benutzer stets einen Überblick, welche Klangelemente er bereits besitzt und welche noch fehlen. Die Identifizierungszeichen erlauben außerdem eine sehr übersichtliche Anordnung der Klangelemente.

Die Identifizierungszeichen können Abbildungen sein, die mit auf den Klangelementen dargestellten Abbildungen übereinstimmen. Dadurch ist die Zuordnung besonders einfach und die gesamte Vorrichtung mit Sammeleinrichtung wird noch attraktiver.

Vorteilhafterweise kann am Rahmen und/oder am Rahmenabschnitt mindestens eine Sollbruchstelle vorgesehen sein. Diese Sollbruchstelle kann derart ausgestaltet sein, dass das Material einen Kerbe, einen Spalt oder dergleichen aufweist. Die Sollbruchstelle dient dazu, eine missbräuchliche Nutzung der Vorrichtung z. B. als Steinschleuder oder dergleichen zu vermeiden. Sollte der Benutzer z. B. an die beiden abstehenden Schenkel eines Rahmens einen Gummi einspannen, um damit kleine Gegenstände zu schießen, dann bricht die Sollbruchstelle ab einer bestimmten Krafteinwirkung ab. Da die Vorrichtung als Fanartikel für das Publikum z. B. von Sportveranstaltungen eingesetzt werden soll, kann damit ein unerwünschter Missbrauch sowie eine damit verbundene Verletzungsgefahr für andere Zuschauer vermieden werden.

Mit einem besonderen werbewirksamen Vorteil kann außerdem mindestens ein Klangelement, insbesondere alle Klangelemente, und/oder der Rahmen und/oder der Rahmenabschnitt fluoreszierend ausgebildet sein. Die gesamte Vorrichtung wird damit noch attraktiver und zieht die Aufmerksamkeit der anderen Zuschauer auf sich. Werden eine Vielzahl von fluoreszierenden Vorrichtungen in einem Stadion von den Zuschauern verwendet, so ergibt sich ein besonders ausgefallenes und ggf. buntes Gesamterscheinungsbild, wobei die Vorrichtung dann nicht nur akustisch sondern auch optisch auffällt.

Außerdem kann an der Vorrichtung mindestens eine LED (Leuchtdiode), insbesondere eine Mehrzahl von LEDs vorgesehen sein, die die Vorrichtung in optischer Hinsicht noch auffälliger macht. LEDs haben außerdem den Vorteil, dass sie ein- und ausgeschaltet werden können. Insbesondere können farbige LEDs vorgesehen sein. Es kann außerdem vorgesehen sein, dass die LEDs blinken bzw. mehrere LEDs in abwechselnder Reihenfolge aufleuchten.

Die mindestens eine LED kann am Rahmen und/oder am Rahmenabschnitt vorgesehen sein. Dabei ist es möglich, dass die LED an der Außenseite oder in einer Ausnehmung am Rahmen und/oder Rahmenabschnitt positioniert ist.

Die Neuerung ist an vorteilhaften Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnungsfiguren beschrieben. Es zeigen:

1: eine Vorrichtung mit einem Y-förmigen Rahmen in Draufsicht;

2: eine Vorrichtung mit einem kreisförmigen Rahmen in Draufsicht;

3a–c: mögliche Varianten von Klangelementen;

4a Draufsicht auf ein Klangelement;

4b Draufsicht auf eine alternative Ausgestaltungsvariante eines Klangelements;

5 eine Vorrichtung mit einem einseitig abnehmbaren Rahmenabschnitt;

6 eine Aufbewahrungseinrichtung in Draufsicht;

7 eine Vorrichtung in Draufsicht mit einer Sollbruchstelle und LEDs sowie

8 eine Vorrichtung in Draufsicht mit einer Sollbruchstelle an einer anderen Position als bei 7.

Bezugsziffer 1 bezeichnet die Vorrichtung zum Erzeugen von Geräuschen in ihrer Gesamtheit. Die Vorrichtung 1 umfasst einen Rahmen 2, an dem Klangelemente 3 beweglich angeordnet sind. Die Klangelemente 3 dienen gleichzeitig als Werbeträger, so dass die gesamte Vorrichtung 1 als Fanartikel zum Spenden von Beifall bei einer Sportveranstaltung sowie als Werbe- bzw. Promotion-Artikel dient. Die Klangelemente 3 können z.B. in Form von Scheiben oder Schellen ausgebildet sein und mit einem Werbeaufdruck, z.B. einer Marke, versehen sein. Zudem können die Klangelemente 3 z.B. mit Bildern von neuartigen Sportprodukten, prominenten Sportlern oder dergleichen versehen sein.

Die Klangelemente 3 weisen eine Bohrung 4 auf (s. 3), die jeweils mit Spiel von einem Rahmenabschnitt 5 durchsetzt sind. Bis auf den jeweiligen Endbereich ist keine weitere Fixierung der Klangelemente 3 erforderlich.

Zusätzlich zu den Klangelementen 3 weist auch der Rahmen 2 eine Werbefläche 6 auf, um die Werbewirkung entsprechend zu steigern. Die Werbefläche 6 wird mit der entsprechenden Werbung bedruckt. Es ist aber auch möglich, dass die Werbung z.B. im Spritzgießverfahren bereits mit eingeformt ist.

Zum einfachen Tragen und Schütteln der Vorrichtung 1 ist ein Handgriff 7 vorgesehen.

Der gesamte Rahmen 2 ist bei den Ausführungsvarianten gemäß der 1 und 2 spiegelsymmetrisch aufgebaut, so dass eine leichte Handhabung ermöglicht wird.

Bei der Ausführungsvariante gemäß 1 ist der Handgriff 7 auf der Spiegelachse positioniert. Dabei ist der Rahmen 2 Y-förmig ausgebildet, wobei die zwei nach oben weisenden Schenkel 8, 9 mit einem Rahmenabschnitt 5, der in diesem Fall als Draht ausgebildet ist, verbunden sind, an dem die Klangelemente 3 angeordnet sind. Der nach unten weisende Schenkel 10 dient als Handgriff 7.

Eine andere Ausführungsvariante ist in 2 dargestellt. Dort ist der Rahmen 2 kreisförmig ausgebildet. Um ein Verrutschen der Klangelemente 3 in Richtung Handgriff 7 zu vermeiden, sind fest angeordnete Stopelemente 11 am Rahmen 2 vorgesehen.

Wie oben bereits erwähnt, ist zumindest ein Teil bzw. einige der Klangelemente 3 im Wesentlichen scheibenförmig ausgebildet, um beim Aneinanderschlagen das gewünschte Geräusch zu erzeugen.

Zumindest ein Teil der Klangelemente 3 kann auch als Kronkorken 12 ausgebildet sein (s. 3a). Sind diese Kronkorken 12 dann noch mit einer entsprechenden Werbeaufschrift, z.B. eines Getränkeherstellers oder einer Getränkemarke, versehen, dann stellt die Vorrichtung 1 einen ausgefallenen Werbeartikel für diese Getränkemarke dar, der sich durch die Doppelfunktion auszeichnet.

Die äußere Form oder Kontur zumindest eines der Klangelemente 3 kann auch in Zusammenhang mit einer bestimmten Sportart stehen. So ist ein Klangelement gemäß 3b als kleiner Tennisschläger ausgebildet, das Klangelement gemäß 3d als Eishockeyschläger. Weitere Formen, wie z.B. Bälle, Trikots, Schuhe oder dergleichen sind möglich.

Die Klangelemente 3 sowie der Rahmen 2 bestehen aus Kunststoff und sind als Massenartikel zweckmäßigerweise im Spritzgießverfahren herstellbar. Die jeweiligen Bestandteile können aber auch aus Metall, z.B. aus Blech, bestehen und der gesamten Vorrichtung einen nostalgischen Ausdruck verleihen.

Die Klangelemente 3 sind austauschbar am Rahmenabschnitt 5 angeordnet, um je nach Wunsch bzw. Einsatzzweck unterschiedliche Klangelemente 3 anordnen zu können.

Dazu sind die Klangelemente entweder gemäß 4a bis zur Bohrung 5 aufspreizbar, was durch die in entgegengesetzte Richtungen weisenden Pfeile angedeutet ist. Dazu ist das Klangelement 3 vom Rand bis zur Bohrung 5 gespalten.

Bei der Ausführungsvariante gemäß 4b weisen die Klangelemente 3 einen Spalt 15 auf, durch den der Rahmenabschnitt 5 hindurchschiebbar ist. Durch die Verengung 16, der beim Aufschieben zunächst überwunden werden muss, wird ein Herunterfallen der Klangelemente 3 verhindert.

Es ist aber auch möglich, dass die Klangelemente 3 lediglich eine Bohrung 5 aufweisen und stirnseitig auf den Rahmenabschnitt 5 aufschiebbar sind. Dazu ist der Rahmenabschnitt 5 gemäß 5 zumindest an einem Ende vom Rahmen 2 abnehmbar. Mit einem Befestigungsmittel 17 kann das Ende des Rahmenabschnitts 5 lösbar am Rahmen 2 befestigt werden.

Zusätzlich ist eine Aufbewahrungseinrichtung 18 (s. 6) für eine Mehrzahl von Klangelementen 3 vorgesehen, um die Klangelemente 3 sicher und übersichtlich zu verstauen. Die Aufbewahrungseinrichtung 18 weist Aufnahmefächer 19 auf, die mit Identifizierungszeichen 20 zur Zuordnung von bestimmten Klangelementen 3 versehen sind. Die Identifizierungszeichen 20 sind in 6 beispielhaft als kleine Symbole dargestellt. Mit besonderem Vorteil können aber die Identifizierungszeichen die vollständigen Abbildungen sein, die mit auf den Klangelementen 3 dargestellten Abbildungen übereinstimmen. Eine sehr einfache Zuordnung der Klangelemente 3 sowie Übersicht darüber, welche Klangelemente 3 noch fehlen, ist dadurch möglich.

Die in den 7 und 8 dargestellten Vorrichtungen weisen an ihrem Rahmen 2 jeweils eine Sollbrauchstelle 21 auf. Die Sollbruchstelle 21 ist bei der Darstellung in 7 am Handgriff 7 und in 8 am Schenkel 8 des Rahmens 2 positioniert. Die Sollbruchstelle 21 verhindert es, die Vorrichtung 1 als Schleuder zu verwenden, indem zwischen den Schenkeln 8, 9 ein Gummi dazwischen gespannt wird und kleine Gegenstände wie Steine oder Kaugummis geschleudert werden können. Ab einer bestimmten Krafteinwirkung durch Dehnung eines Gummis oder dergleichen bricht die Vorrichtung 1 an der Sollbruchstelle 21 ab. Die Krafteinwirkung beim Schütteln der Vorrichtung 1, um durch ein Aneinanderschlagen der Klangelemente Geräusche zu erzeugen, ist jedoch nicht so groß, dass das Material an der Sollbruchstelle 21 bricht. Mit der Sollbruchstelle 21 wird also nur eine missbräuchliche Verwendung der Vorrichtung 1 verhindert.

In den Zeichnungsfiguren nicht dargestellt ist die mögliche fluoreszierende Ausbildung von Klangelementen, Rahmen und/oder Rahmenabschnitt. Die fluoreszierende Eigenschaft bewirkt eine besondere Attraktivität der gesamten Vorrichtung und noch höhere Beliebtheit beim Publikum.

Die Vorrichtung in 7 weist außerdem LEDs 22 am Rahmen 2 auf. Drei LEDs 22 sind am Handgriff 7 und jeweils eine LED 22 ist an den Schenkeln 8 und 9 angeordnet. Beim Aufleuchten der LEDs bewirken diese, dass die gesamte Vorrichtung 1 noch auffälliger und damit werbewirksamer wird.

1
Vorrichtung
2
Rahmen
3
Klangelemente
4
Bohrung
5
Rahmenabschnitt
6
Werbefläche
7
Handgriff
8
Schenkel
9
Schenkel
10
Schenkel
11
Stopelemente
12
Kronkorken
13
Tennisschläger
14
Eishockeyschläger
15
Spalt
16
Verengung
17
Befestigungsmittel
18
Aufbewahrungseinrichtung
19
Aufnahmefächer
20
Identifizierungszeichen
21
Sollbruchstelle
22
LED


Anspruch[de]
Vorrichtung zum Erzeugen von Geräuschen mit einem Rahmen (2), an dem Klangelemente (3) beweglich angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass Werbeträger in Form der Klangelemente (3) vorgesehen sind. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klangelemente (3) eine Bohrung (4) aufweisen, die jeweils mit Spiel von einem Rahmenabschnitt (5) durchsetzt ist. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (2) eine Werbefläche aufweist. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Handgriff (7) vorgesehen ist. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (2) spiegelsymmetrisch aufgebaut ist. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Handgriff (7) auf der Spiegelachse positioniert ist. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (2) zumindest teilweise Y-förmig ausgebildet ist, wobei die zwei nach oben weisenden Schenkel (8, 9) mit einem Rahmenabschnitt (5), insbesondere einem Draht, verbunden sind, an dem die Klangelemente (3) angeordnet sind. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (2) einen nach unten weisenden Schenkel (10) aufweist, der als Handgriff (7) dient. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der Klangelemente (3) im Wesentlichen scheibenförmig ausgebildet ist. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der Klangelemente (3) als Kronkorken ausgebildet ist. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die äußere Form zumindest eines Klangelementes (3) im Zusammenhang mit einer bestimmten Sportart steht. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klangelemente (3) aus Kunststoff oder Metall bestehen. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (2) aus Kunststoff oder Metall besteht. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klangelemente (3) austauschbar sind. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klangelemente (3) bis zur Bohrung (4) aufspreizbar sind. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klangelemente (3) eine Öffnung von der Seite bis zur Bohrung (4) aufweisen. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmenabschnitt (5) zumindest an einem Ende vom Rahmen (2) abnehmbar ist. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich eine Aufbewahrungseinrichtung (18) zur Aufbewahrung einer Mehrzahl von Klangelementen (3) vorgesehen ist. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufbewahrungseinrichtung (18) Aufnahmefächer (19) aufweist, die mit Identifizierungszeichen (20) zur Zuordnung von bestimmten (3) Klangelementen versehen sind. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Identifizierungszeichen (20) Abbildungen sind, die mit auf den Klangelementen (3) dargestellten Abbildungen übereinstimmen. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Rahmen (2) und/oder am Rahmenabschnitt (5) mindestens eine Sollbruchstelle (21) vorgesehen ist. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Klangelement (3), insbesondere alle Klangelemente (3), und/oder der Rahmen (2) und/oder der Rahmenabschnitt (5) fluoreszierend ist/sind. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine LED (22) vorgesehen ist. Vorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine LED (22) am Rahmen (2) und/oder am Rahmenabschnitt (5) vorgesehen ist.






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