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Dokumentenidentifikation DE202006017078U1 15.03.2007
Titel Moppkopf
Anmelder Crisp Clean Services Ltd., Langport, Somerset, GB
Vertreter Uexküll & Stolberg, 22607 Hamburg
DE-Aktenzeichen 202006017078
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 15.03.2007
Registration date 08.02.2007
Application date from patent application 08.11.2006
IPC-Hauptklasse A47L 13/20(2006.01)A, F, I, 20061108, B, H, DE

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet der Erfindung

Diese Erfindung betrifft Moppköpfe von der Art, die bei der Verwendung an einem Rahmen gehalten sind, der an einem Griff befestigt ist.

Hintergrund

Eine herkömmliche Form eines Reinigungsmopps hat einen Moppkopf, der über einen Metallrahmen gespannt ist, der an einem Griff befestigt ist. Der Mopp hat im Allgemeinen Büschel oder Schlaufen eines flüssigkeitsabsorbierenden Garns, die von einem Stützgewebe gehalten werden, das gewöhnlich durch eine gesäumte, rückseitige Abdeckung geschützt ist. Taschen sind an jedem Ende ausgebildet, um den Mopprahmen aufzunehmen.

In einigen Eirichtungen wie Krankenhäusern, kann der Moppkopf mehrere Male am Tag gewaschen werden, und der Reinigungsprozess kann zu dauerhaften Falten in dem Gewebe führen. Wenn die Falten kräftig werden, können sie Reinigungschemikalien festhalten, die das Gewebe angreifen, wobei sich Löcher bilden.

Dieses Problem kann durch Ausbilden der rückseitigen Abdeckung aus einem Material wie Polyester vermindert werden, das weniger anfällig für eine Faltenbildung ist. Solche Materialien sind jedoch weniger stabil hinsichtlich der Abmessungen, und die längsseitigen Kanten des Mopps können sich während der Verwendung unter den Rahmen ziehen.

Die vorliegende Erfindung versucht, eine neue und erfinderische Form eines Moppkopfes bereitzustellen, die zwar ein sauberes Aussehen hat, bei der es aber für die Kanten des Kopfes weniger wahrscheinlich ist, dass sie unter den Rahmen gezogen werden.

Zusammenfassung der Erfindung

Die vorliegende Erfindung schlägt einen Moppkopf vor, der ein längliches Stützgewebe mit Büscheln oder Schlaufen eines flüssigkeitsabsorbierenden Garns umfasst, die in das Stützgewebe von einer unteren Oberfläche des Moppkopfes eingesetzt sind, und eine gesäumte, rückseitige Abdeckung, die auf das Stützgewebe aufgesetzt ist, mit Taschen zum Anbringen des Moppkopfes an einem Rahmen, der an einem Griff befestigt ist,

dadurch gekennzeichnet,

dass die gesäumte Kante der rückseitigen Abdeckung so angeordnet ist, um eine nach innen weisende Lippe an der oberen Oberfläche der rückseitigen Abdeckung zu bilden, die sich entlang wenigstens einer in Längsrichtung verlaufenden Kante zwischen den Taschen erstreckt.

Obwohl es für die nach vorne weisende Kante des Moppkopfes wahrscheinlicher ist, unter den Rahmen gezogen zu werden, erstreckt sich die Lippe vorzugsweise entlang der gegenüberliegender in Längsrichtung verlaufender Kanten des Moppkopfes.

Bei einem bevorzugten Moppkopf ist die Lippe durch einen Doppelsaum gebildet, der durch Falten eines entlang des Umfangs verlaufenden Streifens über die obere Oberfläche der rückseitigen Abdeckung ausgebildet, um einen außen liegenden Kantenstreifen zwischen dem entlang des Umfangs verlaufenden Streifen und der rückseitigen Abdeckung einzuschließen.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Die folgende Beschreibung und die angefügten Zeichnungen, auf die darin Bezug genommen wird, sind im Rahmen eines nicht beschränkenden Beispiels aufgenommen, um darzustellen, wie die Erfindung verwirklicht werden kann. In den Zeichnungen zeigen

1 eine Ansicht eines Moppkopfes gemäß der Erfindung und

2 ein Querschnitt durch die Mitte des Moppkopfes.

Detaillierte Beschreibung der Zeichnungen

Der Moppkopf 1 hat ein längliches, rechteckiges, flüssigkeitsabsorbierendes Stützgewebe 2, das aus einem Gemisch von Fasern gebildet ist, das Baumwolle und künstliche Materialien enthalten kann. Ein flüssigkeitsabsorbierendes, textiles Garn, z.B. Baumwolle, ist in Reihen durch das Stützgewebe genäht, um eine Anordnung von eng beabstandeten Schlaufen 3, typischerweise etwa 20 mm lang, zu bilden, die die Unterseite des Stützgewebes 2 abdecken. Anstelle als Schlaufen vorgesehen zu sein, kann das Garn auch in kurze Abschnitte geschnitten werden, die in das Stützgewebe eingesetzt werden, um getrennte Büschel zu bilden. Ein rückseitige Abdeckung 4, die aus einem Polyestergewebe oder einem anderen ähnlichen, abmessungsstabilen Material gebildet ist, ist auf die obere Oberfläche des Stützgewebes 2 aufgesetzt, um den hinteren genähten Bereich gegen einen Anblick zu schützen. Die rückseitige Abdeckung 4 wird an dem Stützgewebe 2 durch eine Naht 5 befestigt, die sich um den Rand des Moppkopfes erstreckt. Die rückseitige Abdeckung 4 ist in der Zeichnung teilweise weggeschnitten dargestellt, um das Stützgewebe 2 freizulegen. Teile eines vergleichsweise steifen Materials 7 und 8 sind an gegenüberliegenden Enden des Moppkopfes befestigt, eingefügt zwischen der rückseitigen Abdeckung 4 und dem Stützgewebe 2, und durch die Naht 5 gehalten.

Die Stücke des steifen Materials werden dann nach innen geschwenkt und an gegenüberliegenden in Längsrichtung verlaufenden Kanten des Stützgewebes mittels zusätzlicher Nähte 9 befestigt. Das steife Material bildet somit Taschen mit einander gegenüberliegenden, nach innen weisenden Öffnungen 11 und 12, die in bekannter Weise dazu dienen, einen rechteckigen Metallrahmen aufzunehmen, an dem ein Griff befestigt ist.

Bei bekannten Moppköpfen wird ein sauberes Äußeres normalerweise durch Falten der Kanten des Stützgewebes 2 und der rückseitigen Abdeckung 4 nach innen zueinander erreicht, wobei die Kanten durch die Reihe von Nähten 5 gehalten werden. Obwohl dies zu einer geringen Verstärkung des Kantenbereiches führt, verhindert es nicht, dass die Kanten des Mopps unter den Rahmen gezogen werden, wie dies zuvor beschrieben wurde.

Wie in 2 gezeigt, ist bei dem vorliegenden Moppkopf die rückseitige Abdeckung 4 mit einem Doppelsaum ausgebildet, indem ein entlang des Randes verlaufender Kantenstreifen 13 der rückseitigen Abdeckung über die obere Oberfläche des Mopps gefaltet wird, um einen außen liegenden Kantenstreifen 14 zwischen dem entlang des Randes verlaufenden Streifen 13 und der rückseitigen Abdeckung 4 einzuschließen. Der Doppelsaum wird mittels einer zweiten Naht 6 gehalten, die innerhalb der ersten Naht 5 angeordnet ist. Die Verbindung zwischen den zwei Streifen 13 und 14 bildet eine saubere, nach innen weisende Lippe 15, die sich um die Rückseite des Mopps erstreckt. Das Stützgewebe 2 ist ebenfalls mit einem Saum ausgebildet, indem ein entlang des Randes verlaufender Kantenstreifen 16 des Stützgewebes nach innen unter die rückseitige Abdeckung 4 gefaltet ist. Für eine zusätzliche Festigkeit kann der außen liegende Kantenstreifen 17 des Stützgewebes zwischen den Streifen 16 und das Stützgewebe 2 gefaltet werden. Die Naht 5 erstreckt sich durch die Doppelstreifen 13, 14 und 16, 17 an den eingezeichneten Positionen.

Zusätzlich zum Erreichen eines sauberen Äußeren versteifen und verstärken die Doppelsäume die in Längsrichtung verlaufenden Kanten des Moppkopfes, was diesen weniger flexibel macht. Zusätzlich ist die Lippe 15 an der oberen Oberfläche der rückseitigen Abdeckung gegenüber den Kanten des Mopprahmens angeordnet, so dass es ein erheblich geringeres Risiko für die Kanten gibt, während des Wischens unter den Rahmen gezogen zu werden.


Anspruch[de]
Moppkopf, der ein längliches Stützgewebe (2) mit Büscheln oder Schlaufen (3) eines flüssigkeitsabsorbierenden Garns umfasst, die in das Stützgewebe von einer unteren Oberfläche des Moppkopfes eingesetzt sind, und eine gesäumte, rückseitige Abdeckung (4), die auf das Stützgewebe aufgesetzt ist, mit Taschen (7, 8) zum Anbringen des Moppkopfes an einen Rahmen, der an einem Griff befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die gesäumte Kante (13, 14) der rückseitigen Abdeckung so angeordnet ist, um eine nach innen weisende Lippe (15) an der oberen Oberfläche der rückseitigen Abdeckung zu bilden, die sich entlang wenigstens einer in Längsrichtung verlaufenden Kante zwischen den Taschen (7, 8) erstreckt. Moppkopf gemäß Anspruch 1, wobei die nach innen weisende Lippe (15) sich entlang gegenüberliegender, in Längsrichtung verlaufender Kanten des Moppkopfes erstreckt. Moppkopf gemäß Anspruch 1 oder 2, wobei die Lippe (15) durch einen Doppelsaum vorgesehen ist, der durch Falten eines entlang des Randes verlaufenden Streifens (13) über die obere Oberfläche der rückseitigen Abdeckung gebildet ist, um einen äußeren Kantenstreifen (14) zwischen dem entlang des Randes verlaufenden Streifen (13) und der rückseitigen Abdeckung (4) einzuschließen. Moppkopf gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Stützgewebe einen Doppelsaum hat, der durch Falten eines entlang des Randes verlaufenden Streifens (16) über die obere Oberfläche des Stützgewebes gebildet ist, um einen äußeren Kantenstreifen (17) zwischen dem entlang des Randes verlaufenden Streifen (16) und dem Stützgewebe (2) einzuschließen.






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