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Dokumentenidentifikation DE69930849T2 15.03.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001082563
Titel VENTIL MIT GROSSEM DURCHFLUSS
Anmelder Fastest, Inc., St. Paul, Minn., US
Erfinder MEISINGER, W., Stanlee, Golden Valley, MN 55427, US;
MEDVED, D., Mark, Stillwater, MN 55082, US
Vertreter Meissner, Bolte & Partner GbR, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69930849
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 03.06.1999
EP-Aktenzeichen 999553142
WO-Anmeldetag 03.06.1999
PCT-Aktenzeichen PCT/US99/12404
WO-Veröffentlichungsnummer 1999063252
WO-Veröffentlichungsdatum 09.12.1999
EP-Offenlegungsdatum 14.03.2001
EP date of grant 12.04.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.03.2007
IPC-Hauptklasse F16K 11/04(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse F16L 37/34(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   F25B 45/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein mit einem Ventil versehene Fittings an Hauptventilblöcken von Klimatisierungseinheiten. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung ein mit einem Ventil versehenes Fitting, das einen starken Durchfluss und eine Schnellverbindung mit einer Fluidleitung ermöglicht.

Hintergrund der Erfindung

In Kältesystemen wie etwa Klimatisierungseinheiten ist es üblich, einen Hauptventilblock in der Saugleitung zwischen dem Verdampfer und dem Verdichter und zwischen dem Kondensator und dem Verdampfer zu verwenden. Diese Hauptventilblöcke weisen typischerweise auf: Einlass- und Auslassleitungen, ein Absperrventil-Fitting, das die Strömung bzw. den Durchfluss zwischen den Einlass- und Auslassleitungen steuert, und ein Füll-/Evakuierungsfittung, um das Füllen, Evakuieren und/oder Testen des Systems zu ermöglichen.

Ein typischer Hauptventilblock 10 ist in 1 gezeigt und weist auf: eine Leitung 12, die beispielsweise mit einem Verdichter verbunden werden kann, und eine Leitung 14, die mit einem Verdampfer verbunden werden kann, und ein Absperrventil-Fitting 16 zum Steuern des Durchflusses zwischen den Leitungen 12, 14. Der Hauptventilblock 10 weist ferner ein Füll-/Evakuierungsfitting 18 auf, um das Füllen, Evakuieren und Testen des Systems zu ermöglichen, mit dem der Hauptventilblock verwendet wird.

Wie aus den 1 und 2 ersichtlich ist, weist das Fitting 18 einen Körper 20 auf, von dem ein Ende an einem Gehäuse 22 des Hauptventilblocks 10 befestigt ist, und von dem ein innerer Strömungsdurchgang mit dem Inneren des Gehäuses in Verbindung ist. Eine Schrader-Ventilanordnung 24 ist in dem Körper 20 abnehmbar befestigt, beispielsweise durch Verschrauben, um den Durchfluss durch den Körper 20 zu steuern. Die Außenfläche des Körpers 20 ist mit Gewinde versehen, um die Verbindung einer Verschlusskappe 26 damit zu ermöglichen, wenn das Fitting 18nicht in Gebrauch ist, und um den Anschluss an eine mit Innengewinde versehene Fluidleitung zu ermöglichen, wenn die Kappe 16 abgenommen ist, um das Einleiten oder das Entfernen von Fluiden aus dem System durch die Fluidleitung zu gestatten. Die Schrader-Ventilanordnung 24 weist ein Ventilgehäuse 28 auf, durch das Fluid hindurch strömt und das mit Außengewinde versehen ist, so dass die Ventilanordnung bei Bedarf ausgewechselt werden kann, indem einfach die Ventilanordnung von dem Körper abgeschraubt und die defekte Ventilanordnung durch eine neue Ventilanordnung ersetzt wird. Ein unter Federvorspannung stehender Ventilschaft und ein Ventilkopf 29 sind in dem Gehäuse vorgesehen, um den Durchfluss durch dieses zu steuern. Der Ventilkopf 29, an dem sich eine Dichtung befindet und der normalerweise in abdichtenden Eingriff mit dem Gehäuse 28 vorbelastet ist, um einen Durchfluss durch den Köper 20 zu verhindern, wird mit dem Ventilschaft von dem Gehäuse 28 weg betätigt, um einen Fluiddurchfluss durch den Körper zu ermöglichen.

Obwohl das Fitting 18 im Allgemeinen ausreicht, um das Einleiten und/oder Entfernen von Fluiden aus dem System zu gestatten, sind der Strömungsquerschnitt und somit die Strömungsrate, die das Fitting 18 ermöglicht, begrenzt. Dabei muss das Fluid durch den relativ kleinen Bereich des Gehäuses 28 strömen, der die Durchflussmenge, die durch das Fitting strömen kann, begrenzt. Es ist zwar möglich, das Gehäuses 28 sowie den Strömungsdurchgang des Körpers 20 zu vergrößern, solche Vergrößerungen sind jedoch begrenzt durch mechanische Beschränkungen sowie durch die Tatsache, dass die Größe von Ventilfittingkörpern im Allgemeinen standardisiert ist, um die austauschbare Verwendung von Ventilfittings 18 an Hauptventilblöcken 10 zu ermöglichen. Ferner wird durch die Dichtung an dem Ventilkopf des Schrader-Ventils der Ventilkopf 29 größer, und dadurch wird die Fluiddurchflussmenge durch das Fitting 18 verringert. Ferner gestattet zwar das Gewinde an der Außenfläche des Körpers 20 die Verbindung mit einer Fluidleitung, die Fluidleitung muss jedoch auf den Körper geschraubt werden, was schwierig und zeitaufwendig sein kann und außerdem die Gefahr einer Beschädigung des Gewindes an dem Körper bedeutet, wodurch es erforderlich werden kann, das Fitting zu ersetzen.

Was also benötigt wird, ist ein verbessertes mit einem Ventil versehenes Fitting zur Verwendung an einem Hauptventilblock, das einen größeren Strömungsquerschnitt und somit eine höhere Strömungsrate als herkömmliche Fittings mit Schrader-Ventilanordnungen hat und das so ausgebildet ist, dass es die rasche und einfache Verbindung mit einer Fluidleitung zulässt und gleichzeitig viele der Merkmale herkömmlicher Fittings wie etwa die Möglichkeit, die Ventilanordnung auszuwechseln, beibehält.

US 2 006 712 und US 5 067 521 sind Beispiele des Stands der Technik. US 2 006 712 zeigt ein Absperrventil, das zur Verwendung in Kältevorrichtungen oder -systemen ausgebildet ist. Das Absperrventil weist auf eine Einrichtung zum Steuern des normalen Durchflusses des zirkulierenden Fluids, eine Einrichtung, die zulässt, dass eine Manometereinrichtung für Druckmesswerte ohne weiteres damit verbunden wird, und/oder eine Einrichtung zum Füllen und Absaugen oder Durchspülen von Bereichen der Kältevorrichtung. US 5 067 52 betrifft ein Zweiwegeventil für Kälteanlagen, das einen Ventilkopf verwendet, der an einer Gewindestange angebracht ist, um selektiv Fluid durch das Ventil zu steuern.

Zusammenfassung der Erfindung

Die Erfindung stellt ein verbessertes mit einem Ventil versehenes Fitting bereit, insbesondere zur Verwendung an einem Hauptventilblock in einem Klimatisierungssystem und dergleichen, um das Füllen, Evakuieren und/oder Testen zu ermöglichen, wobei das Fitting einen Strömungsquerschnitt und somit eine Strömungsrate hat, die größer sind als bei herkömmlichen mit einem Ventil versehenen Fittings. Das mit einem Ventil versehene Fitting der Erfindung ermöglicht bevorzugt einen Strömungsquerschnitt, der ungefähr um das Dreifache größer als der Strömungsquerschnitt eines herkömmlichen Fittings mit einer Schrader-Ventilanordnung ist. Stärker bevorzugt ist der Strömungsquerschnitt der Erfindung um ungefähr das Drei- bis ungefähr das Fünffache größer als der Strömungsquerschnitt eines herkömmlichen Fittings mit einer Schrader-Ventilanordnung. Am meisten bevorzugt ist der Strömungsquerschnitt der Erfindung um ungefähr das Vierfache größer als der Strömungsquerschnitt eines herkömmlichen Fittings mit einer Schrader-Ventilanordnung.

Das mit einem Ventil versehene Fitting ist zur Verbindung mit einer Fluidleitung entweder durch Verschrauben oder mit einem Arretierverbinder ausgebildet. Das mit einem Ventil versehene Fitting ist ferner so ausgebildet, dass die Ventilanordnung ohne Verlust an Fluidmedium davon entfernt und durch eine andere Ventilanordnung ersetzt werden kann.

Nach der Erfindung wird ein mit einem Ventil versehenes Fitting gemäß Anspruch 1 bereitgestellt.

Mit dem Fitting der Erfindung werden im Vergleich mit herkömmlichen Fittings, die einen einteiligen Körper mit einem Schrader-Ventil verwenden, ein größerer Strömungsquerschnitt und somit eine höhere Strömungsrate erzielt, da der Ventilsitz an dem Körper definiert ist und der Ventilkopf mit dem Ventilsitz in Eingriff bringbar ist. Deshalb wird der Strömungsquerschnitt durch den Strömungsdurchgang des Körpers und nicht durch ein Schrader-Ventilgehäuse bestimmt. Ferner ist die Ventilanordnung abnehmbar, so dass die Ventilanordnung erforderlichenfalls ausgewechselt werden kann.

Da der Strömungsquerschnitt des mit einem Ventil versehenen Fittings der Erfindung vergrößert ist, wird das mit einem Ventil versehene Fitting insbesondere in einem Hauptventilblock verwendet, wie er typischerweise an einem Klimatisierungssystem vorgefunden wird. Es wird eine höhere Strömungsrate in den Hauptventilblock und aus diesem erreicht, so dass das Füllen, Evakuieren oder Testen des Systems, mit dem der Hauptventilblock verwendet wird, innerhalb eines kürzeren Zeitraums abgeschlossen werden kann. Ferner ist der Körper so ausgebildet, dass er mit sämtlichen bestehenden Betriebsanschlusswerkzeugen wie etwa Gewindeverbindern und Arretierverbindern zusammengebaut werden kann.

Viele verschiedene zusätzliche Vorteile der Erfindung werden teilweise in der nachstehenden Beschreibung angegeben und sind teilweise aus der Beschreibung ersichtlich oder ergeben sich bei der praktischen Anwendung der Erfindung. Die Vorteile der Erfindung werden durch die Elemente und Kombinationen, die insbesondere in den Ansprüchen angegeben sind, realisiert und erzielt. Es versteht sich, dass sowohl die vorstehende allgemeine Beschreibung als auch die nachstehende genaue Beschreibung nur beispielhaft und erläuternd sind und die beanspruchte Erfindung nicht einschränken.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 zeigt einen herkömmlichen Hauptventilblock, mit dem die vorliegende Erfindung angewandt werden kann.

2 ist eine detaillierte Ansicht eines herkömmlichen mit einem Ventil versehenen Fittings, das an dem Hauptventilblock von 1 verwendet wird.

3 ist eine Längsschnittansicht des mit einem Ventil versehenen Fittings nach der vorliegenden Erfindung.

3A ist eine Endansicht eines Abstandshalters, der dazu verwendet wird, den Ventilschaft gleitbar abzustützen.

4 ist eine 3 ähnliche Ansicht, wobei jedoch die Ventilanordnung geöffnet ist, um den Strömungsquerschnitt zu zeigen.

5 zeigt das mit einem Ventil versehene Fitting der vorliegenden Erfindung mit einer daran befestigten Kappe.

6 zeigt das mit einem Ventil versehene Fitting der vorliegenden Erfindung, das mit einer mit einem Gewinde versehenen Fluidleitung verbunden ist.

7 zeigt einen Arretierverbinder an einer Fluidleitung, der mit dem mit einem Ventil versehenen Fitting der vorliegenden Erfindung verbunden werden kann.

8 u. 8A zeigen mögliche Konfigurationen für die Außenfläche des ersten Endes des ersten Körperelements.

9 ist eine 3 ähnliche Ansicht, die jedoch eine alternative Ausführungsform des mit einem Ventil versehenen Fittings zeigt.

10 ist eine Endansicht des mit einem Ventil versehenen Fittings von 9, gesehen in Richtung der Linie 10-10.

11 zeigt noch eine weitere Ausführungsform des mit einem Ventil versehenen Fittings.

12 ist gestrichen.

13 ist eine teilweise Längsschnittansicht noch einer weiteren Ausführungsform eines mit einem Ventil versehenen Fittings und einer zugeordneten Kappe nach der Erfindung.

14 ist eine teilweise Längsschnittansicht des mit einem Ventil versehenen Fittings von 13, das mit einer Sicherungsmutter versehen ist.

15A u. 15B zeigen eine Eingriffschulter zwischen den zwei Körperelementen zur verbesserten Abdichtung.

16 zeigt ein alternatives mit einem Ventil versehenes Fitting, das einen verzahnten Festlegering verwendet, um die zwei Körperelemente aneinander zu befestigen.

17 ist eine Endansicht des verzahnten Festlegerings.

18 zeigt das mit einem Ventil versehene Fitting von 16 in Kombination mit einer Kappe.

19A, 19B u. 19C zeigen alternative Konstruktionen des Ventilschafts und des Ventilkopfes.

20 zeigt eine teilweise Längsschnittansicht eines mit einem Ventil versehenen Fittings, das einen Sicherungsring verwendet.

Genaue Beschreibung

Unter Bezugnahme auf 3 wird nachstehend ein mit einem Ventil versehenes Fitting 30 nach der vorliegenden Erfindung im Einzelnen erläutert. Das mit einem Ventil versehene Fitting 30 findet insbesondere Verwendung in Verbindung mit Hauptventilblöcken in Klimatisierungssystemen, um das Füllen, Evakuieren und/oder Testen des Klimatisierungssystems zu ermöglichen. Das mit einem Ventil versehene Fitting 30 kann jedoch auch in Verbindung mit anderen Systemen verwendet werden. Der Begriff "mit einem Ventil versehenes Fitting" soll Fittings von dem hier beschriebenen Typ umfassen, die das Füllen, Evakuieren und/oder Testen eines Systems ermöglichen.

Das mit einem Ventil versehene Fitting 30 weist einen zweiteiligen Körper 32 auf, der eine Strömungsbahn definiert, durch die ein Fluid wie etwa ein Kältemittel strömen kann, wie am besten aus den 3 und 4 ersichtlich ist. Der zweiteilige Körper 32 weist ein allgemein zylindrisches, erstes Körperelement 34 und ein allgemein zylindrisches, zweites Körperelement 36 auf, das mit dem ersten Körperelement 34 abnehmbar verbunden ist. Das erste Körperelement 34 hat ein erstes Ende 38 und ein zweites Ende 40 und hat einen zentralen Fluiddurchgang 42, der von einer Innenwand 44 definiert ist und sich zwischen den zwei Enden erstreckt. Das erste Ende 38 ist so bemessen und hat eine solche Gestalt, dass es innerhalb einer Aufnahmeeinrichtung an einem Gehäuse eines Hauptventilblocks beispielsweise durch Hartlöten oder Schweißen fest angebracht werden kann, wodurch das mit einem Ventil versehene Fitting 30 an dem Hauptventilblock befestigt wird, wogegen das zweite Ende zur Verbindung mit dem zweiten Körperelement 36 ausgebildet ist. Die Innenwand 44 ist zwischen den beiden Enden 38, 40 so abgestuft, dass sie dem zweiten Ende 40 benachbart einen Bereich mit großem Durchmesser und dem ersten Ende 38 benachbart einen Bereich mit kleinem Durchmesser definiert, wobei eine Schulter 46 zwischen den Bereichen mit großem bzw. kleinem Durchmesser definiert ist.

Wie am besten aus 3 ersichtlich ist, ist ein Teil des durchmessergroßen Bereichs der Innenwand 44 an dem zweiten Ende 40 mit einem Gewinde 48 versehen. Das zweite Körperelement 36 hat einen Durchmesser, der kleiner ist als der Durchmesser des ersten Körperelements 34, und weist ein erstes Ende 50 auf, das in dem zweiten Ende 40 des ersten Körperelements angeordnet ist. Ein Gewinde 52 ist an der Außenfläche des zweiten Körperelements 36 zum verbindenden Eingriff mit dem Gewinde 48 ausgebildet, so dass das erste und das zweite Körperelement 34, 36 durch einen einfachen Gewindeeingriff miteinander verbunden werden, der es, falls erwünscht, ermöglicht, das zweite Körperelement 36 auszuwechseln, indem es einfach von dem ersten Körperelement abgeschraubt wird. Ein zweites Ende 54 des Körperelements 36 erstreckt sich an dem zweiten Ende 40 des Körperelements 34 vorbei, wobei sich das Gewinde 52 ebenfalls an dem zweiten Ende 40 vorbei zu dem Ende 54 hin erstreckt. Um den Durchfluss durch das Körperelement 36 zu ermöglichen, erstreckt sich ein zentraler Strömungsdurchgang 56 zwischen den zwei Enden 50, 54 und ist zu dem Strömungsdurchgang 42 parallel, wobei der Strömungsdurchgang 56 von einer Innenwand 58 definiert ist.

Das erste Ende 50 des Körperelements 36 ist ferner mit einer Lippe 60 versehen, und eine Dichtung 62 ist um die Lippe 60 herum angeordnet und davon abgestützt. Wie die 3 und 4 zeigen, ist dann, wenn das Körperelement 36 in das Körperelement 34 geschraubt ist, die Dichtung 62 zwischen dem ersten Ende 50 und der Schulter 46 angeordnet, um einen Fluidaustritt zwischen den Körperelementen 34, 36 zu verhindern und die Dichtung 62 festzuhalten, um ein Bersten der Dichtung zu verhindern. Die Lippe 60 und die Dichtung 62 bilden ferner Ventilsitze, an denen eine Ventilanordnung 64 anliegt, um den Durchtritt durch die Durchgänge 42, 56 zu verschließen.

Die Ventilanordnung 64 ist in dem Körperelement 36 so abgestützt, dass sie einen Teil davon bildet, so dass dann, wenn das Körperelement 36 aus dem Körperelement 34 entfernt wird, die Ventilanordnung mit entfernt wird. Die Ventilanordnung 64 weist einen langgestreckten Ventilschaft 66 auf, der sich durch den Durchgang 56 parallel zu der Längsachse davon erstreckt, und ein Ventilkopf 68 ist an einem Ende des Ventilschafts nahe dem ersten Ende 50 des Körperelements 36 befestigt.

Ein Abstandshalter 70 ist in dem Strömungsdurchgang 56 zur gleitbaren Abstützung des Ventilschafts 66 befestigt, um Öffnungs- und Schließbewegungen der Ventilanordnung 64 zu ermöglichen. Das Abstandshalter 70 ist am besten aus den 3 und 3A ersichtlich und weist eine zentrale Hülse 72 auf, durch die hindurch sich der Ventilschaft 66 erstreckt, und eine Vielzahl von Abstandshalterarmen 74 sind um den Umfang der Hülse 72 herum beabstandet angeordnet und erstrecken sich zu der Innenwand 58, um die zentrale Hülse abzustützen. Bevorzugt sind zwei oder drei von den Abstandshalterarmen 74 vorhanden, um eine angemessene Abstützung für die zentrale Hülse 72 zu bilden. Der Abstandshalter 70 kann in dem Strömungsdurchgang 56 auf jede geeignete Weise befestigt sein. Bei der bevorzugten Ausführungsform gemäß 3 weist die Innenwand 58 eine Umfangsnut 76 auf, und die Arme 74 sind in die Nut 76 gestaucht 78, um den Abstandshalter 70 innerhalb des Strömungsdurchgangs 56 festzulegen. Alternativ könnte ein Sicherungsring in der Nut angeordnet sein, um den Abstandshalter innerhalb des Strömungsdurchgangs festzulegen. Die Verwendung eines Sicherungsrings würde die Notwendigkeit beseitigen, die Abstandshalterarme zu stauchen oder zu verformen.

Eine Schraubenfeder 80 umgibt den Ventilschaft 66 und ist zwischen der Hülse 72 und einem vergrößerten Ende 82 des Ventilschafts in Eingriff, um den Ventilschaft 66 und den Ventilkopf 68 nach rechts in 3 vorzuspannen, wodurch der Ventilkopf normalerweise in abdichtenden Eingriff mit der Dichtung 62 sowie mit der Lippe 60 an dem Körperelement 36 vorgespannt wird, um eine Metall-Metall-Dichtung als Backup für die Dichtung 62 zu bilden. Ein Durchfluss durch das Fitting 30 wird also verhindert, bis der Ventilschaft gegen die Vorspannung der Feder 80 nach links vorgespannt wird, wodurch der Ventilkopf von seinem Sitz gehoben wird. In der normalerweise geschlossenen Position der Ventilanordnung steht das vergrößerte Ende 82 geringfügig über das Ende 54 des Körperelements 36 hinaus vor, um die Betätigung des Ventilschafts 66 zu erleichtern. Das vergrößerte Ende 82 braucht sich jedoch nicht über das Ende 54 des Körperelements 36 hinaus zu erstrecken, sondern könnte stattdessen vollständig innerhalb des Körperelements 36 angeordnet sein.

Das mit einem Ventil versehene Fitting 30, das bisher beschrieben wurde, sieht einen Strömungsquerschnitt vor, der um ein Vielfaches größer ist als derjenige von Fittings mit Schrader-Ventilen, so dass die Fluidströmungsrate durch das mit einem Ventil versehene Fitting 30 erhöht ist. Dies ergibt sich aus einem Vergleich der 2 und 4, wobei die relativ geringe Größe des Schrader-Ventilgehäuses 28 die Strömungsmenge, die durch das Fitting hindurch strömen kann, begrenzt. Das mit einem Ventil versehene Fitting 30 der vorliegenden Erfindung verwendet jedoch anstelle des einteiligen Körpers 20 und des Schrader-Gehäuses gemäß dem Stand der Technik eine zweiteilige Körperkonstruktion 34, 36, in der größere Strömungsdurchgänge ausgebildet werden können, um eine größere Strömungsrate durch das Fitting 30 zu ermöglichen. Ferner ergibt die Anordnung der Dichtung 62 an dem Körperelement 36 anstatt an dem Ventilkopf eine weitere Vergrößerung des Strömungsquerschnitts und somit der Strömungsrate. Bevorzugt hat das mit einem Ventil versehene Fitting 30 einen Strömungsquerschnitt, der ungefähr um das Dreifache größer ist als der Strömungsquerschnitt eines herkömmlichen Fittings mit einer Schrader-Ventilanordnung. Stärker bevorzugt ist der Strömungsquerschnitt des Fittings 30 um ungefähr das Drei- bis ungefähr das Fünffache größer als der Strömungsquerschnitt eines herkömmlichen Fittings mit einer Schrader-Ventilanordnung. Am meisten bevorzugt ist der Strömungsquerschnitt des Fittings 30 ungefähr um das Vierfache größer als der Strömungsquerschnitt eines herkömmlichen Fittings mit einer Schrader-Ventilanordnung.

Die Schraubverbindung zwischen den Körperelementen 34, 36 macht ferner es ferner möglich, das Körperelement 36 und die Ventilanordnung 64 nach Bedarf auszutauschen, indem einfach das alte Körperelement abgeschraubt und ein neues Körperelement, komplett mit einer darin befindlichen Ventilanordnung 64, in das Körperelement 34 eingeschraubt wird. Deshalb kann die Ventilanordnung 64 wie das Schrader-Ventil 24 auf einfache Weise ausgewechselt werden, wenn die Ventilanordnung fehlerhaft wird.

Wenn das mit einem Ventil versehene Fitting 30 nicht in Gebrauch ist, ist es erwünscht, das Fitting abzusperren, um einen Fluidaustritt noch weiter zu verhindern, um die Komponenten der Ventilanordnung vor Fremdstoffen zu schützen und um eine ungewollte Betätigung der Ventilanordnung 64 zu verhindern. Deshalb weist das Fitting 30 eine ihm zugeordnete Kappe 84 auf, um das Fitting abzusperren. Die Kappe 84 ist allgemein zylindrisch und ist, wie die 3 und 5 zeigen, hohl, damit sie über dem zweiten Körperelement 36 sowie über dem Ende 40 des ersten Körperelements 34 aufgesetzt werden kann. Die Kappe 84 weist einen Bereich 86 mit kleinerem Durchmesser, der an einem Ende geschlossen ist und der ausgebildet ist, um über dem zweiten Körperelement 36 angeordnet zu werden, und einen Bereich 88 mit größerem Durchmesser auf, der ausgebildet ist, um über dem Ende 40 des ersten Körperelements 34 angeordnet zu werden, und der über einen abgewinkelten Bereich 90 mit dem Bereich 86 verbunden ist.

Die Innenfläche des Bereichs 86 ist mit einem Gewinde 92 versehen, das mit dem sich über das Ende 54 hinaus erstreckenden Gewinde 52 zusammenpasst, so dass die Kappe 84 einfach auf das Fitting 30 geschraubt werden kann. Eine elastomere Dichtung 94 ist in einer Umfangsnut 96 an der Innenfläche des Bereichs 88 angeordnet und bildet mit der Außenfläche des Endes 40 des ersten Körperelements 34 eine Abdichtung, wenn die Kappe auf das Fitting 30 geschraubt ist, wie am besten aus 5 ersichtlich ist. Das Ende 40 ist ferner mit einer abgewinkelten Oberfläche 98 versehen, welche die abgewinkelte Oberfläche 100 an dem abgewinkelten Bereich 90 der Kappe 84 berührt, wie in 5 gezeigt ist, um eine Metall-Metall-Dichtung zu bilden, welche das Abdichtvermögen der Kappe 84 weiter verbessert.

Wenn ein Durchfluss durch das Fitting 30 erwünscht ist, wird die Kappe 84 entfernt, und das Fitting 30 wird mit einer Fluidleitung verbunden, die so ausgebildet ist, dass sie die Ventilanordnung 64 betätigt, um bei einer Verbindung einen Durchfluss durch das Fitting zu ermöglichen. In 6 ist eine erste Ausführungsform einer Fluidleitung 102 gezeigt, die zum Aufschrauben auf das Fitting 30 ausgebildet ist. Die Fluidleitung 102 weist ein Innengewinde 104 auf, das mit dem Gewinde 52 an dem zweiten Körperelement 36, das sich über das Ende 40 des ersten Körperelements 34 hinaus erstreckt, zusammenpasst, so dass die Fluidleitung 102 auf das Fitting 30 geschraubt wird. Die Fluidleitung 102 weist ein Betätigungselement 106 wie etwa einen Stift oder ein Ventil auf, das darin befestigt ist und mit dem vergrößerten Ende 82 des Ventilschafts 66 in Eingriff ist, wenn die Fluidleitung auf das Fitting geschraubt ist, um den Schaft 66 gegen die Vorspannung der Feder 80 nach links zu schieben, wodurch der Ventilkopf 68 von seinem Sitz gehoben wird, um einen Durchfluss durch das Fitting 30 zu gestatten. Eine elastomere Dichtung 108 ist in der Fluidleitung 102 angeordnet und ist mit dem Ende 54 in Eingriff, um die Verbindung zwischen dem Fitting und der Fluidleitung abzudichten. Wenn die Fluidleitung 102 entfernt wird, spannt die Feder 80 den Ventilkopf wieder in abdichtenden Eingriff mit der Dichtung 62 vor.

7 zeigt eine alternative Fluidleitung 102', die mit einem Arretierverbinder 110 versehen ist, um eine Schnellverbindung mit dem Fitting 30 zu ermöglichen. Wie die Fluidleitung 102 weist die Fluidleitung 102' ein Betätigungselement 106', wie etwa einen Stift, ein Ventil und dergleichen, und eine elastomere Dichtung 108' auf. Der Arretierverbinder 110 weist jedoch eine allgemein zylindrische Hülse 112 auf, die an der Außenfläche der Fluidleitung 102' in Axialrichtung gleitbar ist, wie durch den doppelköpfigen Pfeil in 7 gezeigt ist. Mindestens eine Arretierkugel 114 ist in einem Loch in dem Ende der Fluidleitung 102' für den Festlegeeingriff in einer Umfangs-Arretiernut 116 angeordnet, die in der Außenfläche des ersten Körperelements 34 ausgebildet ist. Die Arretierkugel 114 ist in dem Loch radial bewegbar, wobei ihre Position durch die Gleitbewegungen der Hülse 112 gesteuert wird.

Die Hülse 112 weist eine Innenfläche auf, die einen Bereich 118 mit größerem Durchmesser, einen abgewinkelten Rampenbereich 120 und einen Bereich 122 mit kleinerem Durchmesser hat. In der Position der Hülse gemäß 7 befindet sich der Bereich 118 über der Kugel 114, wodurch ermöglicht wird, dass sich die Kugel 114 in dem Loch radial nach außen bewegt, so dass die Fluidleitung 102' auf das Fitting aufgeschoben werden kann, bis das Ende 54 die Dichtung 108' berührt. Wenn das Ende 54 die Dichtung 108' berührt, ist die Kugel 114 mit der Arretiernut 116 ausgefluchtet, und eine weitere auf die Hülse 112 aufgebrachte Kraft bewirkt, dass die Hülse nach links gleitet, so dass der Rampenbereich 120 die Kugel nach unten in ihr Loch und in die Arretiernut 116 drückt. Die Festlegung wird erzielt, indem die Hülse nach links gedrückt wird, bis sich der Bereich 122 mit kleinem Durchmesser über der Kugel 114 befindet, wodurch eine Radialbewegung der Kugel verhindert und die Verbindung aufrechterhalten wird, bis die Hülse in die in 7 gezeigte Position zurück betätigt wird. Ähnlich wie bei der Ausführungsform von 6 betätigt das Betätigungselement 106', wenn die Fluidleitung 102' auf das Fitting aufgeschoben und durch den Arretierverbinder 110 in ihrer Lage arretiert ist, den Ventilschaft, so dass der Ventilkopf 68 von seinem Sitz gehoben und dadurch ein Durchfluss durch das Fitting ermöglicht wird. Bevorzugt weist das Ende der Fluidleitung 102' eine umgestülpte Lippe 124 auf, welche die Bewegung der Hülse nach links begrenzt, indem sie den Rampenbereich 120 berührt.

Durch das Vorsehen einer Arretiernut 116 an dem ersten Körperelement 34 können also Arretierverbinder vom Schnellverbindungstyp verwendet werden, um die Fluidleitung an dem Fitting zu befestigen, was viel rascher und physisch weniger schwierig ist als das Anschrauben an eine Fluidleitung. Es ist zwar eine einzelne Arretierkugel 114 beschrieben worden; falls erwünscht, kann jedoch eine Vielzahl von Arretierkugeln verwendet werden, die um den Umfang der Fluidleitung 102' herum beabstandet sind.

Es wird nun auf die 8 und 8A Bezug genommen. Das erste Körperelement 34 kann nahe seinem Ende 38 modifiziert werden, um den Zusammenbau der Körperelemente 34, 36 zu erleichtern. Wie 8 zeigt, kann das Körperelement 34 nahe dem Ende 38 hexagonal sein, oder das Körperelement 34 kann, wie 8A zeigt, Abflachungen 126 haben. Die Sechskantform und die Abflachungen ermöglichen, dass ein Werkzeug wie etwa ein Schraubenschlüssel das Körperelement 34 greift, wenn das Körperelement 36 unter Verwendung eines weiteren Werkzeugs in Eingriff damit geschraubt wird, um dadurch eine feste Verbindung zwischen den Körperelementen 34, 36 zu gewährleisten. Da ferner das Ende 38 des Körperelements 34 mit einem mit Gewinde versehenen Ansatz zum Einschrauben in das Gehäuse des Hauptventilblocks versehen sein kann, um das Fitting daran zu befestigen, erleichtern die Sechskantform und die Abflachungen 126 ferner das Befestigen/Entfernen des Körperelements 34 an/von dem Ventilblockgehäuse.

9 zeigt eine alternative Ausführungsform eines mit einem Ventil versehenen Fittings 30', bei dem Elemente, die denen in dem mit einem Ventil versehenen Fitting 30 ähnlich sind, jeweils mit dem gleichen, einfach gestrichenen Bezugszeichen versehen sind. Der Abstandshalter 70' des Fittings 30' wird jedoch ohne Verformen der Arme 74' in seiner Lage befestigt, anstelle des Befestigens des Abstandshalters 70 in dem Durchgang 56 durch Stauchen 78. Stattdessen ist die Innenwand 58' mit einer Umfangsschulter 128 ausgebildet, und der Abstandshalter 70' wird in das Ende 50' des Körperelements 36' geschoben, bis die Arme 74' die Schulter 128 berühren. Dann wird ein Festlegering 130 in dem Ende 50' beispielsweise im Schiebesitz oder Presssitz befestigt, um den Abstandshalter 70 in seiner Lage zu befestigen. Diese Konstruktion erleichtert den Zusammenbau des Körperelements 36' und der Ventilanordnung 64', da die Arme 74' nicht gestaucht werden müssen, um den Abstandshalter zu befestigen. Wie aus 9 ersichtlich ist, bildet der Festlegering 130 die Lippe 60', welche die Dichtung 62' abstützt, und der Festlegering 130 kann also als einen Bereich des zweiten Körperelements 36' bildend betrachtet werden.

10 zeigt, wie das Körperelement 36' modifiziert werden kann, um das Verbinden und Trennen der zwei Körperelemente 34', 36' zu erleichtern. Bevorzugt hat die Innenwand 58' nahe dem Ende 54 des Körperelements 36' die Gestalt eines Sechskantfutters 132, so dass ein Sechskantwerkzeug in das Futter 132 einsetzbar ist, um das Drehen des Körperelements 36' beim Zusammenbauen oder Entfernen des Körperelements 36' zu unterstützen. Das Sechskantfutter 132 kann auch in Verbindung mit den Ausführungsformen der 3 bis 7 verwendet werden.

11 zeigt noch eine weitere alternative Ausführungsform eines mit einem Ventil versehenen Fittings 30'' nach der Erfindung. Das Fitting 30'' verwendet anstelle der Einzeldichtung 62 gemäß 3 eine Doppeldichtungsanordnung zum Abdichten zwischen den Körperelementen 34'', 36'' und zwischen dem Ventilkopf 68'' und der Lippe 60''. Dabei ist die Lippe 60'' im Vergleich mit der Lippe 60 vergrößert und steht nach vorn vor, so dass die Außenfläche der Lippe nahe benachbart der Innenwand 44'' des Körperelements 34'' neben der Schulter 46'' angeordnet ist. Eine Nut 134 ist in der Außenfläche der Lippe 60'' ausgebildet, und eine Dichtung 136 ist in der Nut angeordnet, um einen Fluidaustritt zwischen den Körperelementen 34'', 36'' zu verhindern. Eine weitere Dichtung 138 ist an dem Ventilkopf 68'' zum abdichtenden Eingriff mit der Vorderseite der Lippe 60'' angeordnet, um einen Fluidaustritt an der Grenzfläche zwischen dem Ventilkopf und dem Körperelement 36'' zu verhindern. Die Dichtung 138 ist bevorzugt in einer in dem Ventilkopf 68'' ausgebildeten Nut angeordnet und ist auf jede geeignete Weise wie etwa mit einem Klebstoff in der Nut befestigt, um ein Bersten der Dichtung zu verhindern.

Nachstehend wird auf 13 Bezug genommen, die eine andere alternative Konstruktion eines mit einem Ventil versehenen Fittings nach der Erfindung zeigt. Das mit einem Ventil versehene Fitting 230 ist dem in 3 beschriebenen mit einem Ventil versehenen Fitting 30 im Allgemeinen ähnlich, wobei Elemente die den in 3 beschriebenen entsprechen, mit den gleichen Bezugszeichen mit einer vorangestellten '2' versehen sind. Das Fitting 230 weist ein erstes Körperelement 234 und ein zweites Körperelement 236 auf, das über ein Gewinde 252 in dem ersten Körperelement 234 entfernbar befestigt ist. In dem mit einem Ventil versehenen Fitting 230 ist jedoch in dem Gewinde 252 eine Umfangs-Arretiernut 235 gebildet, so dass ein Gewindebereich 252a und ein Gewindebereich 252b definiert sind. Die Nut 235 ermöglicht, dass ein Arretierverbinder wie etwa der Arretierverbinder 110 gemäß 7 entweder mit der Arretiernut 116 in dem ersten Körperbereich 234 oder mit der Nut 235 in dem zweiten Körperelement 236 in Eingriff gelangt.

Die Kappe 284 in 13 unterscheidet sich ferner von der Kappe 84 in 3 insofern, als die Kappe 284 mit einer abgewinkelten Oberfläche 300 vor dem O-Dichtring 294 versehen ist. Die abgewinkelte Oberfläche 300 passt zu der abgewinkelten Oberfläche 298 an dem Ende des ersten Körperelements 234 und ist mit der Oberfläche 298 in Eingriff, wenn die Kappe 284 auf das zweite Körperelement 236 geschraubt ist, so dass die Oberflächen 298, 300 eine Metall-Metall-Dichtung bilden. Der O-Dichtring 294 liegt wiederum an der Endfläche des ersten Körperelements 234 an, um damit eine Abdichtung zu bilden.

13 zeigt ferner den Ventilschaft 266, der von dem Ventilkopf 268 separat ist, wobei der Ventilkopf 268 über eine Stauchverbindung 267 an dem Ventilschaft 266 befestigt ist.

In 14 ist die Verwendung des mit einem Ventil versehenen Fittings 230 in Kombination mit einer Sicherungsmutter 290 gezeigt, die auf den Gewindebereich 252a des zweiten Körperelements 236 geschraubt ist und an der Endfläche des ersten Körperelements 234 anliegt, um das erste und das zweite Körperelement 234, 236 aneinander festzulegen. Durch Anziehen der Sicherungsmutter 290 kann das zweite Körperelement 236 von dem ersten Körperelement 234 nicht abgeschraubt werden. Die Sicherungsmutter 290 muss zuerst ausreichend gelockert oder entfernt werden, um das Entfernen des zweiten Körperelements 236 zuzulassen.

Es ist ferner vorteilhaft, das mit einem Ventil versehene Fitting 230 so auszubilden, dass die Abdichtung zwischen dem ersten und dem zweiten Körperelement 234, 236 verbessert ist, und einen Anschlag zu bilden, um eine vollständig zusammengebaute Position des zweiten Körperelements 236 zu definieren. Wie die 15A und 15B zeigen, sind dabei das erste bzw. das zweite Körperelement 234, 236 mit Anlageflächen 292a, 292b ausgebildet, die aneinander anliegen, wenn das zweite Körperelement 236 vollständig in das erste Körperelement 234 eingesetzt ist. Bei einer Version sind die Oberflächen 292a, 292b abgewinkelt, und zwar bevorzugt unter einem Winkel von 45°, wie in 15A gezeigt ist. Bei einer anderen Version sind die Oberflächen 292a, 292b allgemein senkrecht zu der Achse des mit einem Ventil versehenen Fittings 230, wie in 15B gezeigt ist. Es versteht sich natürlich, dass auch Anlageflächen mit anderen Orientierungen verwendet werden könnten, solange eine ausreichende Dichtwirkung zwischen ihnen erhalten wird.

Die Anlageflächen 292a, 292b bilden eine Metall-Metall-Dichtung zwischen den zwei Körperelementen 234, 236, wodurch ferner ein Fluidaustritt dazwischen verhindert wird. Die Verwendung von Anlageflächen an dem ersten und dem zweiten Körperelement kann auch in den mit einem Ventil versehenen Fittings implementiert werden, die bereits beschrieben wurden und in den 3 bis 11 gezeigt sind, sowie in noch zu beschreibenden Ausführungsformen.

16 zeigt ein alternatives mit einem Ventil versehenes Fitting 230', das dem mit einem Ventil versehenen Fitting gemäß 13 allgemein ähnlich ist und das erste und das zweite Körperelement 234', 236', Gewindebereiche 252a', 252b' und eine Nut 235' aufweist. Anstelle der Verwendung einer Sicherungsmutter zum Festlegen des ersten und des zweiten Körperelements aneinander, wie im Zusammenhang mit 14 beschrieben, verwendet das mit einem Ventil versehene Fitting 230' einen verzahnten Festlegering 293. Der Festlegering 293, der in 17 gezeigt ist, ist nicht zu einem vollständigen Kreis ausgebildet, sondern ist stattdessen C-förmig, um zu ermöglichen, dass er beim Zusammenbau um das zweite Körperelement 236' herum angeordnet wird. Jedes Ende des C-förmigen Festlegerings 293 ist mit inneren bzw. äußeren Verzahnungen 294a, 294b versehen. Die Verzahnungen 294 sind so ausgebildet, dass sie mit entsprechenden Verzahnungen 295, die an der Außenfläche des zweiten Körperelements 236' ausgebildet sind, in Eingriff gelangen, wogegen die Verzahnungen 294b so ausgebildet sind, dass sie mit entsprechenden Verzahnungen 296, die an der Innenfläche des ersten Körperelements 234' ausgebildet sind, in Eingriff gelangen.

Wenn der Festlegering 293 um das zweite Körperelement 236' herum angeordnet ist und das zweite Körperelement 236' in das erste Körperelement 234' eingeschraubt ist, sind bei dieser Konstruktion die Verzahnungen 294a, 294b mit den Verzahnungen 295, 296 ausgefluchtet und der Festlegering 293 ist zwischen die zwei Körperelemente geschoben, wodurch ein Abschrauben des zweiten Körperelements von dem ersten Körperelement verhindert wird.

Um die Konstruktion des Festlegerings 293 zu vereinfachen, könnte der Festlegering mit nur einem Satz von Verzahnungen 294a, entweder den inneren Verzahnungen 294a oder den äußeren Verzahnungen 294b, ausgebildet sein. Bevorzugt wäre der Festlegering 293 nur mit äußeren Verzahnungen 294b ausgebildet. Der entsprechende nicht mit Verzahnungen versehene Bereich des Festlegerings, bevorzugt die Innenfläche oder ein Bereich davon, wäre mit einer anderen Antirotationsgeometrie wie etwa Abflachungen und dergleichen ausgebildet. Es ist selbstverständlich ersichtlich, dass die Außenfläche des zweiten Körperelements 236' und die Innenfläche des ersten Körperelements 234' so ausgebildet sein müssten, dass sie mit den entsprechenden Oberflächen des Festlegerings 293 in Eingriff gelangen. Bei einem Festlegeringring 293, der nur äußere Verzahnungen 294b hat, hätte also die Innenfläche des ersten Körperelements 234' die entsprechenden Verzahnungen 296, wogegen die Außenfläche des zweiten Körperelements 236' mit Abflachungen oder einer ähnlichen Geometrie ausgebildet wäre, die zu der Geometrie an der Innenfläche des Festlegerings passt.

Außerdem ist ein O-Dichtring 297 zwischen dem Festlegering 293 und einer an der Außenfläche des zweiten Körperelements 236' ausgebildeten Schulter 298 angeordnet, um mit einer Kappe, die auf das mit einem Ventil versehene Fitting 230' aufgesetzt ist, eine Abdichtung zu bilden, wie 18 zeigt, oder um eine Fluidleitung abzudichten. Wie 16 zeigt, dichtet ferner die Dichtung 297 die Vorderendfläche des ersten Körperelements 234' ab.

Bei einer anderen alternativen Konstruktion könnte ein Sicherungsring 400 anstelle des Festlegerings 293 verwendet werden, wie in 20 gezeigt ist. Bei dieser Konstruktion wäre der Sicherungsring 400 in einer an dem ersten Körperelement ausgebildeten Nut 402 angeordnet und würde an einer Schulter 404 an dem zweiten Körperelement anliegen, um die Körperelemente aneinander festzulegen.

Die 19A, 19B und 19C zeigen alternative Konstruktionen des Ventilschafts und des Ventilkopfes, die in den mit einem Ventil versehenen Fittings der Erfindung verwendet werden können. In 19A hat der Ventilschaft 66a ein mit Widerhaken versehenes Ende 299, das in einem in dem Ventilkopf 68a gebildeten Loch sitzt, wodurch der Ventilkopf 68a und der Ventilschaft 66a sicher aneinander befestigt sind. In 19B ist das Ende des Ventilschafts 66b in das Loch eingepresst, das in dem Ventilkopf 68b vorgesehen ist. 19C zeigt einen Ventilkopf 68c, der gestanzt ist, wobei der Ventilschaft 66c ein mit Widerhaken versehenes Ende 299 hat, das in einem Loch sitzt, das in dem gestanzten Ventilkopf 68c gebildet ist. Die in den 19A bis C gezeigten Konstruktionen können bei jedem von den mit einem Ventil versehenen Fittings angewandt werden, die hier beschrieben sind.

Das mit einem Ventil versehene Fitting der Erfindung ermöglicht einen Strömungsquerschnitt, der um ein Vielfaches größer als derjenige von Fittings ist, die eine Schrader-Ventilanordnung verwenden, wobei das mit einem Ventil versehene Fitting der Erfindung die gleiche Gesamtgröße hat wie bekannte Fittings. Ferner bleibt die Möglichkeit, die Ventilanordnung ohne Fluidverluste auszuwechseln, erhalten. Das mit einem Ventil versehene Fitting der Erfindung ist speziell so ausgebildet, dass es eine Verbindung einer Fluidleitung durch einen Arretierverbinder vom Schnellverbindungstyp ermöglicht, so dass Verbindungen viel rascher und mit weniger körperlicher Anstrengung hergestellt werden können. Das Fitting kann jedoch auch mit einer mit Gewinde versehenen Fluidleitung verbunden werden, so dass das mit einem Ventil versehene Fitting der Erfindung auf viele verschiedene Arten mit Fluidleitungen verbunden werden kann.

Ferner ist in 1 zwar ein spezieller bekannter Hauptventilblock gezeigt; es versteht sich jedoch, dass das mit einem Ventil versehene Fitting der vorliegenden Erfindung nicht nur bei dem gezeigten Hauptventilblock, sondern bei einer Vielfalt von verschiedenen Hauptventilblöcken verwendet werden kann.

Die vorstehenden Erläuterungen, Beispiele und Angaben stellen eine vollständige Beschreibung der Herstellung und der Verwendung der Baueinheit der Erfindung dar. Da viele Ausführungsformen der Erfindung möglich sind, ohne vom Umfang der Erfindung abzuweichen, ist die Erfindung in den beigefügten Ansprüchen begründet.


Anspruch[de]
Mit einem Ventil versehenes Fitting (30) mit einem ersten Körperelement (34) mit einem ersten Ende (38), einem zweiten Ende (40) und einem ersten Strömungsdurchgang (42), der sich zwischen den ersten und zweiten Enden erstreckt, einem zweiten Körperelement (36) mit einem ersten Ende (50), einem zweiten Ende (54) und einem zweiten Strömungsdurchgang (56), der sich zwischen dessen ersten und zweiten Enden erstreckt, wobei das erste Ende (50) des zweiten Körperelements (36) abnehmbar bzw. lösbar mit dem ersten Körperelement (34) benachbart dem zweiten Ende (40) des ersten Körperelements (34) verbunden ist, wodurch das zweite Körperelement (36) von dem ersten Körperelement (34) trennbar ist und der erste Strömungsdurchgang (42) mit dem zweiten Strömungsdurchgang (56) ausgerichtet ist, und wobei sich das zweite Ende (54) des zweiten Körperelements (36) an dem zweiten Ende (40) des ersten Körperelements (34) vorbei erstreckt, und einer Ventilanordnung (64, 64'), die an dem zweiten Körperelement (36) befestigt ist, wodurch die Ventilanordnung (64, 64') zusammen mit dem zweiten Körperelement (36) von dem ersten Körperelement (34) abnehmbar ist, wobei die Ventilanordnung einen Ventilkopf (68, 68'', 268) und einen Ventilschaft (66, 266) umfasst, der Ventilschaft in dem zweiten Strömungsdurchgang (56) angeordnet ist und an einem ersten Ende mit dem Ventilkopf verbunden ist, und ein zweites Ende (82) hat, das sich zu dem zweiten Ende (54) des zweiten Körperelements (36) so erstreckt, dass es sich in einer Position befindet, in der es mit einem Betätigungselement eines Verbinders in Eingriff zu bringen ist,

dadurch gekennzeichnet, dass:

der Ventilkopf (68, 68'', 268) mit einem an dem zweiten Körperelement (36) festgelegten Ventilsitz (60, 62) in Eingriff bringbar ist, um eine Strömung durch den zweiten Strömungsdurchgang (56) des zweiten Körperelements (36) zu steuern, und die Ventilanordnung (64, 64') ferner eine Feder (80) zum Vorbelasten des Ventilkopfs (68, 68'', 268) zu einer Position umfasst, die eine Strömung durch den zweiten Strömungsdurchgang (56) verhindert, und

ferner mit einer Arretiernut (116) in einer Außenfläche des ersten Körperelements (36) zwischen den ersten und zweiten Enden (38, 40) zur Verbindung mit einer Fluidleitung.
Das mit einem Ventil versehene Fitting nach Anspruch 1, wobei das zweite Ende (82) des Ventilschafts benachbart dem zweiten Ende (54) des zweiten Körperelements (36) angeordnet ist. Das mit einem Ventil versehene Fitting nach Anspruch 1, wobei das erste Ende (50) des zweiten Körperelements (36) abnehmbar bzw. lösbar mit dem ersten Körperelement (34) über Gewinde (48, 252a, 252a') verbunden ist. Das mit einem Ventil versehene Fitting nach Anspruch 1, wobei das erste Ende (50) des zweiten Körperelements (36) innerhalb des ersten Strömungsdurchgangs (42) lösbar mit dem ersten Körperelement (34) verbunden ist, und der Ventilsitz (60, 62) sowie der Ventilkopf sich benachbart dem ersten Ende des zweiten Körperelements befinden. Das mit einem Ventil versehene Fitting nach Anspruch 1, wobei der Ventilsitz eine Dichtung (62, 62') umfasst, welche zwischen den ersten und zweiten Körperelementen abdichtet, wobei die Dichtung mit dem zweiten Körperelement entfernbar ist. Das mit einem Ventil versehene Fitting nach Anspruch 1, wobei der Ventilsitz eine Lippe (60, 60', 60'') an dem ersten Ende des zweiten Körperelements umfasst, um einen Anschlag für den Ventilkopf zu bilden. Das mit einem Ventil versehene Fitting nach Anspruch 1, ferner mit Anlageflächen (292a, 292b) an den ersten und zweiten Körperelementen, wobei die Anlageflächen eine Metall-Metall-Dichtung zwischen den ersten und zweiten Körperelementen bilden. Das mit einem Ventil versehene Fitting nach Anspruch 1, ferner mit einem in dem zweiten Strömungsdurchgang angeordneten Abstandhalter (70), wobei der Abstandhalter den Ventilschaft verschiebbar haltert. Das mit einem Ventil versehene Fitting nach Anspruch 8, wobei die Feder (80) im wesentlichen zwischen dem Abstandhalter und dem zweiten Ende des zweiten Körperelements angeordnet ist. Das mit einem Ventil versehene Fitting nach Anspruch 1, wobei die Strömungs-Querschnittsfläche des ersten Strömungsdurchgangs am ersten Ende des ersten Körperelements größer ist als die Strömungs-Querschnittsfläche des zweiten Strömungsdurchgangs.






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