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Dokumentenidentifikation DE10122677B4 22.03.2007
Titel Baumaschine
Anmelder Kobelco Cranes Co., Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Hanamoto, Takahiro, Akashi, Hyogo, JP
Vertreter TBK-Patent, 80336 München
DE-Anmeldedatum 10.05.2001
DE-Aktenzeichen 10122677
Offenlegungstag 22.11.2001
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 22.03.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.03.2007
IPC-Hauptklasse B66D 1/60(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B66C 23/36(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Baumaschine mit Winden.

Ein Raupenkran bzw. ein Kran mit Kettenantrieb der mobilen Bauart wird beschrieben. 7 zeigt einen Gitterauslegerraupenkran (im Folgenden als LBCC bezeichnet) und 8 zeigt einen Teleskopauslegerraupenkran (im Folgenden als TBCC bezeichnet). Das Bezugszeichen 1 ist ein unterer Laufkörper der Raupenbauart. Ein oberer Drehkörper 3 ist an dem unteren Laufkörper 1 über ein Drehlager 2 um eine Längsachse drehbar montiert. An dem oberen Drehkörper 3 ist ein Gitterausleger 4 gemäß 7 vorgesehen, und ein Teleskopausleger 5 ist gemäß 8 vorgesehen, um sich jeweils frei anzuheben und abzusenken.

Als Mittel zum Heben und Senken der Ausleger 4, 5 sind ein Aufzugseil 6 und eine erste Winde 7 zum Auf- und Abwinden des Seils 6 an dem LBCC vorgesehen, und ein Auslegerhebezylinder 8 ist an dem TBCC vorgesehen.

Als Hebeeinrichtung für eine Hebearbeit sind eine zweite Winde (Hauptwinde) 9 und eine dritte Winde (Hilfswinde) 10 an dem oberen Drehkörper 3 des LBCC vorgesehen und eine erste Winde (Hauptwinde) 11 und eine zweite Winde (Hilfswinde) 12 sind an dem oberen Drehkörper 3 des TBCC vorgesehen. Ein Haupthaken 14 ist aufgehängt, um sich mittels eines Hauptseils 13 anzuheben und abzusenken, das von den Hauptwinden 9, 11 entnommen wird, und ein Hilfshaken 16 ist aufgehängt, um sich mittels eines Hilfsseils 15 zu heben und zu senken, das von den Hilfswinden 10, 12 entnommen wird.

Bei derartigen mobilen Kränen ist es zum Verbessern der Arbeitseffizienz auf kleinem Raum vorzuziehen, dass ein Radius R eines sich drehenden hinteren Endes so klein wie möglich ist.

In den 7 und 8 ist eine Vielzahl von Winden horizontal nebeneinander an dem oberen Drehkörper 3 angeordnet, um das Auf- und Abwinden der Seile, die an den Winden gewunden sind, zu vereinfachen. Daher vergrößert sich ein horizontaler Raum, den die Winden einnehmen.

Da die Seilwindekapazität einer Winde ansteigt, wenn die Hubfähigkeit hoch eingestellt ist, vergrößert sich der horizontale Raum weiter, den die Winden einnehmen.

Daher wird eine Anordnungseffizienz bzw. die Systemeffizienz des gesamten Raums an dem oberen Drehkörper verschlechtert und es ist schwierig, einen Raum zum Anordnen anderer Maschinenvorrichtungen (Motoren, hydraulische Ausstattung, Betriebsöltank, Kraftstofftank und dergleichen) sicherzustellen. Ebenso steigt ein Radius R des sich drehenden hinteren Endes an, um den Raum sicherzustellen.

Insbesondere bei dem TBCC von 8 ist zusätzlich zu der Anforderung der Verbesserung der Hubfähigkeit auf beschränktem Raum (zum Festsetzen einer hohen Hubfähigkeit bei einem kleinen Arbeitsradius) zum Reduzieren des Überhangbetrags des Auslegers 5 bei der Überführung ein Auslegerfuß (Mitte der Auf- und Abbewegung) weiter an der hinteren Seite als an der Drehmitte des Drehkörpers 3 angeordnet. Da der Montagepunkt des Auslegerhebezylinders 8 in der Nähe der Drehmitte des Drehkörpers positioniert ist, kann ebenso der Raum zum Anordnen der Winden an dem mittleren Teil der Drehung nicht sichergestellt werden. Als Ergebnis müssen die Winden 11, 12 an dem hinteren Teil des Drehkörpers angeordnet werden. Da der Raum, den die Winden einnehmen, horizontal an dem hinteren Teil des Drehkörpers groß ist, wird der Radius R des sich drehenden hinteren Endes größer.

Die DE 1810048 A offenbart eine Turmkrananordnung, bei der ein Turmkranaufbau auf einem als Fahrzeug ausgebildeten Unterbau angeordnet ist. Der Turmkran ist über einen Ring relativ zum Fahrzeug drehbar und umfasst außerdem einen Windenmotor 30.

Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine Baumaschine zu schaffen, bei der ein Raum, den Winden einnehmen, verringert werden kann, ohne die Arbeitsfähigkeit zu verringern, so dass ein Raum eines oberen Drehkörpers effektiv genutzt werden kann.

Die Aufgabe wird gemäß Anspruch 1 oder Anspruch 2 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen werden gemäß der abhängigen Ansprüche ausgeführt.

Die Baumaschine der Erfindung hat den folgenden Aufbau.

Die Baumaschine hat einen unteren Laufkörper, einen oberen Drehkörper, der drehbar an dem unteren Laufkörper montiert ist, und Winden, die an dem hinteren Teil des oberen Drehköpers vorgesehen sind, wobei zumindest zwei der Winden so angeordnet sind, dass sie einander vertikal überlappen.

Da zumindest zwei der Winden so angeordnet sind, dass sie einander vertikal überlappen, kann für diesen Fall ein horizontaler Raum reduziert werden, den die Winden einnehmen, um einen Raum zum Anordnen anderer Ausstattungen sicherzustellen. Da ein begrenzter Raum des oberen Drehkörpers effektiv bei einem mobilen Kran genutzt werden kann, dessen gesamte Größe begrenzt ist, kann daher die Auslegung anderer Ausstattungen vereinfacht werden.

Da der Raum, den die Winden einnehmen, an dem hinteren Teil des oberen Drehkörpers reduziert werden kann, kann der Radius R des sich drehenden hinteren Endes (Abstand von der Mitte der Drehung zu dem hinteren Ende des oberen Drehkörpers) verringert werden.

Da der Schwerpunkt der Baumaschine nach hinten verschoben werden kann, kann die Arbeitsfähigkeit verbessert werden. Das heißt, dass die Hubfähigkeit bei dem Kran und die Anhängestützfähigkeit bei Erdbewegungsmaschinen erhöht werden kann.

Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung werden unter Bezugnahme auf die 1 bis 6 nachstehend beschrieben.

1 ist eine Seitenansicht eines Drehrahmens und eines Teils, an dem Winden angeordnet sind, bei einem Teleskopauslegerraupenkran gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

2 ist eine Draufsicht von 1;

3 ist eine Rückansicht einer teilweisen Schnittansicht von 1;

4 ist eine Zeichnung, die 1 entspricht, gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

5 ist eine Zeichnung, die 3 entspricht, gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

6 ist eine Zeichnung, die 3 entspricht, gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

7 ist eine Seitenansicht, die eine herkömmliche Anordnung von Winden bei dem Gitterauslegerraupenkran darstellt; und

8 ist eine Seitenansicht, die die herkömmliche Anordnung der Winden bei dem Teleskopauslegerraupenkran darstellt.

Erstes Ausführungsbeispiel (siehe Fig. 1 bis Fig. 3)

Dieses Ausführungsbeispiel stellt beispielhaft einen TBCC mit einem Teleskopausleger gemäß 8 dar, der teleskopartig aus- und einfahrbar ist. In 8 ist das Bezugszeichen 19 ein Lager, das ein Hauptseil 13 und ein Hilfsseil 15 führt, und Bezugszeichen 20 und 21 sind Führungsrollen für die Seile. Unterdessen ist das Bezugszeichen 17 in 7 ein Lager zum Heben und Senken eines Auslegers zum Führen eines Auslegerhubseils 6 und das Bezugszeichen 18 ist eine Führungsrolle für das Seil.

In den 1 bis 3 bezeichnet das Bezugszeichen 22 einen Rahmen (Drehrahmen), der einen oberen Drehkörper bildet. Zusammen mit dem Drehrahmen 22 ist ein Ausleger 5 und zusätzlich jegliche Ausstattung vorgesehen, um den oberen Drehkörper schaffen.

Der Drehrahmen 22 weist folgendes auf: ein Paar Hauptrahmen 23, 23 (wie dargestellt ist, hat die äußere Erscheinung ungefähr die Gestalt eines Dreiecks im Fall der Seitenansicht, wobei dieses zu der hinteren Fläche nach oben ansteigt), die parallel zueinander mit einem Spalt zum schichtweisen Bedecken des Basisendes des Auslegers 5 angeordnet sind; eine Bodenplatte 24, die zwischen unteren Flächen der Hauptrahmen 23, 23 vorgesehen sind; Hilfsrahmen 25, 25, welche die Gestalt einer Leiter haben, die nach außen von den Hauptrahmen 23, 23 vorstehend montiert sind; ein Paar vorderer und hinterer Verstärkungsrahmen 26, 26, die sich zwischen den beiden Hauptrahmen 23, 23 an dem vorderen Teil des Drehrahmens aufspreizen.

Die Verstärkungsrahmen 26, 26 haben gemäß 2 abgewinkelte Formen (dog-leg shapes), wenn sie von einer Ebene entlang des Drehlagers 2 betrachtet werden, und sind an einer Außenseite der oberen Fläche des Drehlagers 2 vorgesehen.

Bei einer derartigen Anordnung der Verstärkungsrahmen 26, 26 sind Bolzen bzw. Schrauben (nicht gezeigt) zum Verbinden des Drehlagers 2 um den gesamten Umfang des Lagers mit gleichen Abständen ohne Unterbrechung der Rahmen 26, 26 angeordnet. Ebenso wird die Auslegerbelastung weit verteilt und von den Hauptrahmen 23, 23 auf das Drehlager 2 und dann auf den unteren Laufkörper über die Verstärkungsrahmen 26, 26 übertragen. Daher wird die Belastung nicht an einem bestimmten Teil der Baumaschine konzentriert.

Wie in 1 dargestellt ist, weist die Bodenplatte 24 des Drehrahmens eine vordere Bodenplatte 24a, das schräge Stufenteil 24c und die hintere Bodenplatte 24b auf. Diese Platten 24a bis 24c sind durchgängig so angeordnet, dass die hintere Bodenplatte 24b niedriger als die vordere Bodenplatte 24a ist und an der Rückseite der Platte 24a zwischen den Hauptrahmen 23, 23 durch den Stufenteil 24c angeordnet ist, der sich nach hinten und unten neigt. Die Winden sind so angeordnet, dass sie sich vertikal überlappen, um zwei Stufen an dem oberen Teil der abgesenkten hinteren Bodenplatte 24b auszubilden.

Das erste Ausführungsbeispiel führt einen Dreiwindenmechanismus beispielhaft aus, der aus einer ersten, einer zweiten und einer dritten Winde 27, 28 und 29 besteht. An der hinteren Bodenplatte 24b sind sowohl die erste als auch die zweite Winde 27, 28 (zum Beispiel eine Haupt- und eine Hilfswinde) einschließlich einer Windentrommel, die einen großen Durchmesser hat und an der ein dickes und langes Seil in mehreren Lagen gewunden ist, quer nebeneinander und koaxial an der unteren Endseite angeordnet. Die dritte Winde 29 (zum Beispiel eine Winde für Hilfsarbeit, wie zum Beispiel das Anhängen eines Stapels), ist oberhalb von der ersten Winde 27 angeordnet.

Ebenso ist die dritte Winde 29 in der Nähe des hinteren Teils des Auslegers 5, nämlich oberhalb der Rückseite der Hauptrahmen 23, 23, mittels Trägern zum Ausrüsten der Winde montiert.

Erste, zweite und dritte Seile 30, 31, 32, die der jeweiligen Winde 27, 28, 29 entnommen werden, werden zu dem vorderen Teil des Auslegers über jeweilige Führungsrollen 34, 35, 36 des zwischen den Hauptrahmen 23, 23 des Drehrahmens 22 vorgesehenen Lagers 33 geführt.

Ebenso sind hydraulische Motoren und Untersetzungsgetriebe als Antriebsquelle der jeweiligen Winden 27, 28, 29 hier nicht gezeigt.

Ebenso sind die Führungsrollen 34, 35, 36 in einen Satz von zwei und einen Satz von einer unterteilt und an zwei Rollenwellen 37, 38 so vorgesehen, dass eine zweiachsige Bauart dargestellt ist. Wenn zwei Winden, zum Beispiel die zweite und die dritte Winde 28, 29 in den 1 und 2, vertikal in zwei Stufen angeordnet sind, kann es eine Einwellenbauart sein, bei der die Führungsrollen 34, 36 an einer Rollenwelle vorgesehen sind.

Da die drei Winden 27, 28, 29 in einer Form angeordnet sind, bei der zwei Winden 27, 28 an einer unteren Seite und eine Winde 29 an einer oberen Seite miteinander überlappt sind, kann der horizontale Raum, den die Winden 27, 28, 29 einnehmen, drastisch verringert werden. Daher kann der Raum zum Anordnen anderer Ausstattungen auf einfache Weise sichergestellt werden.

Da der horizontale Raum zum Anordnen der Winden an dem hinteren Teil des Drehkörpers reduziert werden kann, kann auch der Radius des sich drehenden hinteren Endes des Krans reduziert werden.

Da der Schwerpunkt des Krans gemäß der vertikalen Anordnung der Winden nach hinten verschoben werden kann, kann die Arbeitsfähigkeit des Krans weitergehend verbessert werden.

Außerdem ist es vorzuziehen, dass die untere Fläche bzw. die Bodenfläche des hinteren Teils des Drehrahmens stufenweise bzw. gestuft niedriger als die untere Fläche bzw. die Bodenfläche des vorderen Teils des Drehrahmens ist.

Für diesen Fall können die Winden an dem unteren Teil so vorgesehen werden, dass der Schwerpunkt des hinteren Teils der Maschine abgesenkt werden kann, um die Arbeitsfähigkeit weitergehend zu verbessern. Da der vertikale Raum breiter wird, kann auch eine Vielzahl von Winden vertikal ohne Schwierigkeiten angeordnet werden.

Ebenso ist es vorzuziehen, dass das untere Ende der untersten Winde einer Vielzahl von vertikal überlappten Winden an dem unteren Teil an der unteren Fläche des vorderen Teils des Drehrahmens positioniert ist.

Insbesondere ist der Drehrahmen so ausgebildet, dass die hintere Bodenplatte 24b des Drehrahmens einen niedrigeren Teil als die vordere Bodenplatte 24a hat und dass die Winden 27, 28, 29 an dem niedrigeren Teil angeordnet sind. Daher kann der Schwerpunkt des hinteren Teils des Krans abgesenkt werden, um die Arbeitsfähigkeit zu verbessern, und gleichzeitig kann der vertikale Raum des hinteren Teils des Drehkörpers breiter sein, um die Winden 27, 28, 29 vertikal ohne Schwierigkeiten anzuordnen.

Es ist vorzuziehen, dass eine Öffnung, die bewirkt, dass die Winden nach außen weisen, an der hinteren Unterseite oder der Rückseite des Drehrahmens ausgebildet ist.

Für diesen Fall kann der Zusammenbau oder die Reparatur der Winde, die an einer niedrigeren Position angeordnet ist (insbesondere die niedrigere Winde der vertikal angeordneten Winden), einfach mittels der an der unteren Fläche des hinteren Teils oder der Rückseitenfläche des Drehrahmens ausgeführt werden.

Wie in 3 gezeigt ist, sind Öffnungen 40, 41, die verursachen, dass die erste Winde 27 und die zweite Winde 28 nach außen weisen, in der hinteren Bodenplatte 24b des Drehrahmens und in der Endplatte 39, die an der hinteren Endfläche des Drehrahmens ausgebildet ist, ausgebildet. Zusammenbau, Reparatur oder Überprüfung der unteren Winden 27, 28, die nicht von der Oberseite erreicht werden, kann leicht von außen mittels der Öffnungen 40, 41 durchgeführt werden.

In 3 bezeichnet Bezugszeichen 42 einen Schutz zum Abdecken der Ausrüstung (nicht gezeigt), wie zum Beispiel den Motor, die Pumpe, das Betriebsöl, den Kraftstofftank, die Ventileinheit und dergleichen, das von dem Drehrahmen 22 aufgenommen ist.

Zweites Ausführungsbeispiel

Bei dem ersten Ausführungsbeispiel sind zwei von drei Winden 27, 28, 29 an dem unteren Teil angeordnet und eine Winde ist an dem oberen Teil angeordnet. Jedoch können bei dem zweiten Ausführungsbeispiel, das in 4 gezeigt ist, drei Winden 27, 28, 29 vertikal angeordnet sein, um drei Stufen auszubilden.

Da der Querraum zum Anordnen der Winden reduziert werden kann, kann für diesen Fall die Auslegung anderer Ausrüstungen weitergehend vereinfacht werden.

Wie in der Zeichnung gezeigt ist, ist es unter der Bedingung, dass eine Differenz hinsichtlich der Kapazität, nämlich eine Differenz des Gewichts (Differenz des Durchmessers) der jeweiligen Winden 27, 28, 29 vorhanden ist, vorzuziehen, dass die Winde mit dem großen Durchmesser und dem hohem Gewicht (die erste Winde 27 in den Zeichnungen) an dem niedrigsten Teil angeordnet ist und die Winden mit kleinem Durchmesser und geringem Gewicht (die zweite und die dritte Winde 28, 29 in den Zeichnungen) an dem oberen Teil sequenziell angeordnet sind.

Da die Winde mit der großen Kapazität und dem hohen Gewicht unter einer Vielzahl von Winden an dem unteren Teil angeordnet ist, kann bei dieser Anordnung der Schwerpunkt des Hinterteils weiter abgesenkt werden, um die Arbeitsfähigkeit zu verbessern.

Ebenso ist die schwere Winde, nämlich die Winde mit dem großen Durchmesser, so dass die Kapazität zum Aufwickeln des Seils größer ist, an dem unteren Teil angeordnet und sind relativ dazu die Winden mit kleinem Durchmesser daran angeordnet. Wie in 4 als Ergebnis gezeigt ist, treten horizontale Stufen zwischen den vertikalen Winden auf. Durch die Verwendung derartiger Stufen kann das Seil von den unteren Winden 27, 28 einfach entnommen werden.

Ebenso ist eine Vielzahl von Winden entlang der abgeschrägten bzw. abgewinkelten Rückseite des Hauptrahmens 23 mit einer näherungsweisen Dreiecksgestalt angeordnet, deren hinterer Teil angehoben ist. Als Ergebnis ist der nach hinten vorstehende Betrag der Winden klein und folglich können die Winden effektiv an dem hinteren Teil des Drehrahmens 22 angeordnet werden.

Ebenso zeigt 4 eine Anordnung der Winden, bei der Stufen vorne auftreten (Seite des Hauptrahmens 23). Andererseits kann eine Anordnung der Winden, bei der Stufen hinten auftreten oder eine Anordnung der Winden mit einer Zick-Zack-Gestalt, bei der Stufen im Wechsel vorne und hinten auftreten, eingesetzt werden.

Ebenso ist in 4 der Fall dargestellt, bei dem eine Rollenwelle 43 in dem Lager 33 ausgebildet ist und drei Führungsrollen 34, 35, 36 an der Rollenwelle 43 montiert sind.

Drittes Ausführungsbeispiel

Das erste und das zweite Ausführungsbeispiel stellen den Fall beispielhaft dar, der auf die Dreiwindenbauart angewendet ist. Das dritte Ausführungsbeispiel, das in 5 gezeigt ist, stellt den Fall beispielhaft dar, der auf eine Vierwindenbauart mit vier Winden 27, 28, 29, 44 angewendet ist. Zwei von den Winden 27, 28, 29, 44 sind an dem oberen Teil bzw. zwei Winden sind an dem unteren Teil angeordnet.

Wie in 4 gezeigt ist, sind die Öffnungen 40, 41, die die erste Winde 27 und die zweite Winde 28 nach außen weisen lassen, an der hinteren Bodenplatte 24b des Drehrahmens und der Endplatte 39 (nicht gezeigt) ausgebildet, die an der hinteren Endfläche des Drehrahmens ausgebildet ist. Zusammenbauen, Reparatur oder Überprüfung der unteren Winden 27, 28, die nicht von der Oberseite erreicht werden, kann von außen mittels der Öffnungen 40, 41 einfach ausgeführt werden.

Viertes Ausführungsbeispiel

Die vorliegende Erfindung kann auf den Fall angewendet werden, dass die Anzahl der Winden nicht weniger als fünf beträgt, und für den Fall, dass die Anzahl der Winden zwei beträgt. Ebenso erhöht und verringert sich die Anzahl der Winden bei dem LBCC, TBCC, die in den 7 und 8 gezeigt sind, entsprechend der Art der Arbeit.

Für den Fall, dass die Anzahl der Winden zwei beträgt (Zweiwindenbauart), wie bei dem vierten Ausführungsbeispiel, das in 6 gezeigt ist, können beide Winden (zum Beispiel die zweite und die dritte Winde 28, 29 in dem ersten Ausführungsbeispiel) so angeordnet sein, dass sie zwei Stufen vertikal ausbilden und horizontal an der Mitte des hinteren Teils des Drehrahmens abweichen. In dem Raum S des Seitenteils beider Winden, der durch die horizontale Positionsabweichung der Winden erzeugt wird (in dem unteren Raum der oberen Winde 29 und dem oberen Raum der unteren Winde 28) können alle Antriebsquellen 28a, 29a angeordnet werden (hydraulische Motoren und Reduktions- bzw. Untersetzungsgetriebe).

In ähnlicher Weise kann das Gewicht der Winden einschließlich der Antriebsquellen 28a, 29a ausgeglichen werden und beide Winden 28, 29 und die Antriebsquellen 28a, 29a können nah zwischen den Hauptrahmen 23, 23 mit Blick von der Rückseite untergebracht werden. Daher kann der Betrag der zu beiden Seiten vorstehenden Windenteile begrenzt werden, so dass er klein ist. Somit kann andere Ausrüstung, wie zum Beispiel das Hydraulikventil und die Hydraulikpumpe zum Regeln bzw. Steuern der Winden 28, 29 in dem Raum an Seitenteilen der Winden angeordnet werden.

Fünftes Ausführungsbeispiel

Wenn eine bestimmte Winde nicht notwendig ist und somit entfernt wird, kann ein Gegengewicht (eine sogenannte Dummywinde bzw. Blindwinde) entsprechend der entfernten Winde an der Position montiert werden, von der die Winde entfernt wurde.

Ebenso ist die Gestalt des Drehrahmens 22 nicht auf die vorstehend beschriebene Gestalt und in den Zeichnungen dargestellte Gestalt begrenzt und kann geeignet gemäß der Gestalt des montierten Auslegers und der Kapazität der Winde geändert werden.

Ebenso ist die vorliegende Erfindung nicht auf einen TBCC beschränkt und kann auf einen in 7 dargestellten LBCC und Erdbewegungsmaschinen, wie zum Beispiel einen Trockenbagger oder eine Häufmaschine, Bohrmaschine und dergleichen angewendet werden, die den Kran oder eine dem Kran ähnliche Grundmaschine verwenden.

Ebenso können für den Fall, dass die Anzahl der Winden nicht weniger als drei beträgt, wenn zumindest zwei Winden davon angeordnet werden können, um miteinander vertikal überlappt zu sein, die Vorteile der vorliegenden Erfindung erhalten werden. Das heißt, dass die vorliegende Erfindung nicht auf die Baumaschine begrenzt ist, bei der alle Winden vertikal angeordnet sind. In 1 sind die erste Winde 27 und die zweite Winde 28 quer nebeneinander an dem unteren Teil angeordnet, jedoch ist nur die dritte Winde 29 aufwärts von den Winden 27, 28 angeordnet.

Die Ausführungsbeispiele der Baumaschine gemäß der vorliegenden Erfindung sind vorstehend beschrieben, jedoch ist der Schutzbereich der vorliegenden Erfindung ist nicht auf die Ausführungsbeispiele beschränkt. Die vorliegende Erfindung kann auf jede Baumaschine mit Winden angewendet werden.

Die vorliegende Erfindung schafft somit eine Baumaschine, bei der eine Vielzahl von Winden 27, 28, 29 an dem hinteren Teil des oberen Drehkörpers so angeordnet sind, dass sie vertikal überlappt sind. Daher wird der Raum, den die Winden einnehmen, verkleinert, so dass der Raum des oberen Drehkörpers effektiv genutzt werden kann und ein Radius zum Drehen des hinteren Endes verringert werden kann.


Anspruch[de]
Baumaschine mit:

einem unteren Laufkörper der Raupenbauart (1);

einem oberen Drehkörper (3), der drehbar an dem unteren Laufkörper (1) montiert ist, wobei der obere Drehkörper (3) einen Drehrahmen (22) aufweist, der um eine Drehachse drehbar ist;

einem auf dem oberen Drehkörper (3) angeordneten Teleskopausleger (5), der um eine Schwenkachse zu heben und zu senken ist, wobei die Schwenkachse des Auslegers (5) in einem Abschnitt hinter der Drehachse des Drehrahmens (22) angeordnet ist; und

Winden (27, 28, 29, 44), die an einem hinteren Abschnitt des Drehrahmens (22) angeordnet sind, wobei zumindest zwei der Winden (27, 28, 29, 44) so angeordnet sind, dass sie einander vertikal überlappen.
Baumaschine mit:

einem unteren Laufkörper (1);

einem oberen Drehkörper (3), der drehbar an dem unteren Laufkörper montiert ist, wobei der obere Drehkörper einen Drehrahmen (22) aufweist, und ein Drehlager (2) an der Bodenfläche des Vorderteils des Drehrahmens (22) vorgesehen ist, wobei das Drehlager (2) den oberen Drehkörper (3) drehbar stützt; und

Winden (27, 28, 29, 44), die an einem hinteren Teil des oberen Drehrahmens angeordnet sind, wobei zumindest zwei der Winden (27, 28, 29, 44) so angeordnet sind, dass sie einander vertikal überlappen, wobei die Bodenfläche (24) des hinteren Teils des Drehrahmens (22) niedriger als die Bodenfläche (24) des vorderen Teils des Drehrahmens ist.
Baumaschine gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenfläche (24) des hinteren Teils des Drehrahmens (22) stufenweise niedriger als die Bodenfläche (24) des vorderen Teils des Drehrahmens (22) ist. Baumaschine gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein unteres Ende einer Winde (27, 28, 29, 44), das an dem untersten Teil der Winden (27, 28, 29, 44) angeordnet ist, niedriger als die Bodenfläche (24) des vorderen Teils des Drehrahmens (22) ist. Baumaschine gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Winden (27, 28, 29, 44) aus einer ersten Winde (28) und einer zweiten Winde (29) bestehen und die erste Winde (28) und die zweite Winde (29) so angeordnet sind, dass sie vertikal zwei Stufen bilden und an dem hinteren Teil des Drehrahmens (22) seitlich abweichend liegen. Baumaschine gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gegengewicht anstelle von zumindest einer der Winden (27, 28, 29, 44) montiert ist. Baumaschine gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Winden (27, 28, 29, 44) mit einer größeren Kapazität an dem unteren Teil angeordnet ist. Baumaschine gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Öffnung (40, 41), die die Winden (27, 28, 29, 44) nach außen weisen lässt, an der Bodenfläche (24) oder der Rückseitenfläche (39) des hinteren Teils des Drehrahmens angeordnet ist.






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