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Dokumentenidentifikation DE102005042924A1 22.03.2007
Titel Hacker
Anmelder Leifheit AG, 56377 Nassau, DE
Erfinder Gross, Christian, 57250 Netphen, DE;
Pakusa, Norbert, 56377 Schweighausen, DE
DE-Anmeldedatum 08.09.2005
DE-Aktenzeichen 102005042924
Offenlegungstag 22.03.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.03.2007
IPC-Hauptklasse B26D 3/26(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
Zusammenfassung Eine Vorrichtung zum Zerkleinern von Nahrungsmitteln mit einem Gehäuse und mit zumindest einem im Gehäuse verschiebbar geführten Stößel zum Bewegen eines Zerkleinerungswerkzeuges ist offenbart. Es ist zumindest ein weiteres Zerkleinerungswerkzeug vorgesehen.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zerkleinern von Nahrungsmitteln, insbesondere ein Hacker, mit einem Gehäuse und mit zumindest einem im Gehäuse ersten verschiebbar geführten Stößel zum Bewegen eines ersten Zerkleinerungswerkzeuges.

Vorrichtungen zum Zerkleinern von Nahrungsmitteln dieser Art sind beispielsweise aus EP 1 027 966 B1 oder aus DE 103 28 704 B3 bekannt. Zum Zerkleinern von beispielsweise auf einer Arbeitsplatte liegenden Lebensmitteln wird das Gehäuse der Zerkleinerungsvorrichtungen über das Lebensmittel gestülpt und dann ein Stößel mit der Hand nach unten in das Gehäuse eingeschoben. Hierdurch wird ein Schneidwerkzeug in das Lebensmittel gedrückt und eine Zerkleinerung bewirkt. Danach bewegt sich der Stößel durch Federkraft selbständig wieder nach oben, so dass anschließend der Zerkleinerungsvorgang wiederholt werden kann, bis das Lebensmittel vollständig zerkleinert ist.

Die bekannten Vorrichtungen zum Zerkleinern von Nahrungsmitteln haben den Nachteil, dass der Stößel sehr oft betätigt werden muss, um eine Zerkleinerung des zu zerkleinernden Gutes in ausreichend kleine Stücke zu erzielen.

Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zum Zerkleinern von Nahrungsmitteln anzugeben, mit der ein Nahrungsmittel schnell in feine Stücke zerteilt werden kann.

Die Aufgabe wird durch eine Vorrichtung gelöst, die dadurch gekennzeichnet ist, dass zumindest ein weiteres Zerkleinerungswerkzeug vorgesehen ist.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Zerkleinern von Nahrungsmitteln hat den Vorteil, dass schnell und effizient eine Zerkleinerung des Hackgutes in kleine Stücke erzielt werden kann. Im Vergleich zu aus dem Stand der Technik bekannten Hackern kann bei gleicher Anzahl von Betätigungshüben ein viel feineres Hackergebnis erzielt werden oder anders formuliert, kann bei einer wesentlich verringerten Anzahl von Betätigungshüben das selbe Hackergebnis erzielt werden.

Vorzugsweise ist das weitere Zerkleinerungswerkzeug zumindest teilweise unabhängig vom ersten Zerkleinerungswerkzeug bewegbar. Bei dem ersten Zerkleinerungswerkzeug kann es sich beispielsweise um ein Wellenmesser handeln, das weitere Zerkleinerungswerkzeug kann beispielsweise ebenfalls als Wellenmesser ausgeführt sein, das parallel zu dem ersten Wellenmesser geführt ist.

In einer besonderen Ausgestaltungsform ist ein weiterer Stößel vorgesehen, der das weitere Zerkleinerungswerkzeug bewegt.

In einer vorteilhaften Ausführungsform ist der weitere Stößel mit dem ersten verschiebbar geführten Stößel bedienbar. Vorteilhafterweise können der erste verschiebbar geführte Stößel und der weitere Stößel koaxial in einander angeordnet sein. Bei einer besonderen Ausgestaltungsform ist der erste Stößel derart angeordnet, dass er in der ersten Phase des Herunterdrückens zunächst nur das erste Zerkleinerungswerkzeug bewegt und in einer zweiten Phase -beispielsweise über einen weiteren um ihn herum angeordneten Stößel- das zweite Zerkleinerungswerkzeug bewegt.

In einer anderen Ausführungsform sind sowohl das erste Zerkleinerungswerkzeug, als auch das zweite Zerkleinerungswerkzeug dem ersten verschiebbar geführten Stößel bedienbar.

In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Zerkleinern von Nahrungsmitteln hackt und/oder schneidet die Vorrichtung bei Betätigung des ersten Stößels und/oder des zweiten Stößels mehrstufig.

In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltungsform der mehrstufig schneidenden Vorrichtung weist der erste Stößel und/oder der weitere Stößel einen verlängerten Verschiebeweg auf. In dieser Ausführungsform ist vorgesehen, dass ein Untersetzungsmechanismus oder ein Untersetzungsgetriebe vorgesehen ist, das die Kraft des Betätigungsstößels auf das Schneidwerkzeug und/oder das weitere Schneidwerkzeug überträgt. Hierdurch wird die zum Herunterdrücken des Stößels und/oder des weiteren Stößels benötigte Kraft reduziert.

In einer vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Zerkleinern von Nahrungsmitteln hackt und/oder schneidet die Vorrichtung bei einem Arbeitshub das zu zerkleinernde Gut mehrmals.

In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand schematisch dargestellt und wird anhand der Figuren nachfolgend beschrieben, wobei gleich wirkende Elemente mit denselben Bezugszeichen versehen sind. Dabei zeigen:

1 bis 3 einen mehrstufigen Schneidvorgang in einer Perspektivansicht und

4 bis 6 einen mehrstufigen Schneidprozess mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Zerkleinern von Nahrungsmitteln in einer Seitenansicht.

1 zeigt eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Zerkleinern von Nahrungsmitteln mit einem Gehäuse 1 und mit einem ersten im Gehäuse verschiebbar geführten Stößel 3. Die Vorrichtung weist einen weiteren Stößel 5 auf, der erste verschiebbar geführte Stößel 3 ist verschiebbar in dem weitem Stößel 5 angeordnet. Durch Herunterdrücken des ersten Stößels 3 wird ein erstes Zerkleinerungswerkzeug 6, das als Wellenmesser 7 mit einer Schneide 9 ausgeführt ist, heruntergedrückt. Dies ist in 2 dargestellt.

3 zeigt die zweite Phase eines Zerkleinerungsvorgangs, bei dem durch Herunterdrücken des ersten Stößels 3 der weitere Stößel 5 ebenfalls runter gedrückt wird, wodurch ein weiteres Zerkleinerungswerkzeug 11, das als weiteres Wellenmesser 13 mit einer weiteren Schneide 15 ausgeführt ist, herabbewegt wird. Im Ergebnis ist das zu zerkleinernde Gut bei einem einzigen Hub sowohl vom ersten Zerkleinerungswerkzeug 6, als auch vom weiteren Zerkleinerungswerkzeug 11 eingeschnitten worden. Der Stößel und der weitere Stößel werden nach Loslassen den Benutzer durch die Kraft einer nicht gezeigten Feder, wieder in die Ausgangsstellung zurückgedrückt.

4 bis 6 zeigen den Zerkleinerungsvorgang in einer Seitenansicht. Das erste Zerkleinerungswerkzeug 6 weist ein Wellenmesser 7 auf, das an einer ersten Halteplatte befestigt ist. Das weitere Zerkleinerungswerkzeug 11 weist ein weiteres Wellenmesser 13, das an einer weiteren Halteplatte 19 befestigt ist. Das weitere Wellenmesser 13 ist so angeordnet, dass es die weitere Halteplatte 19 durchdringt und relativ zu dieser beweglich ist.

1
Gehäuse
3
erster Stößel
5
weiter Stößel
7
erstes Wellenmesser
9
Schneide
11
weiteres Zerkleinerungswerkzeug
13
weiteres Wellenmesser
15
weitere Schneide
17
erste Halteplatte
19
weitere Halteplatte


Anspruch[de]
Vorrichtung zum Zerkleinern von Nahrungsmitteln, insbesondere ein Hacker, mit einem Gehäuse und mit zumindest einem im Gehäuse ersten verschiebbar geführten Stößel zum Bewegen eines ersten Zerkleinerungswerkzeuges, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein weiteres Zerkleinerungswerkzeug vorgesehen ist. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das weitere Zerkleinerungswerkzeug zumindest teilweise unabhängig vom ersten Zerkleinerungswerkzeug bewegbar ist. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein weiterer Stößel vorgesehen ist, der das weitere Zerkleinerungswerkzeug bewegt. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der weitere Stößel mit dem ersten verschiebbar geführten Stößel bedienbar ist. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der erste und der weitere Stößel koaxial ineinander angeordnet sind. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der das erste Zerkleinerungswerkzeug und das zweite Zerkleinerungswerkzeug mit dem ersten verschiebbar geführten Stößel bedienbar ist. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung bei Betätigung des ersten Stößels und/oder des zweiten Stößels mehrstufig schneidet bzw. hackt. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung bei einem Arbeitshub das zu zerkleinernde Gut mehrmals schneidet bzw. hackt.






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