PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102006040721A1 22.03.2007
Titel Aus einem Getriebe- und einem Kupplungsgehäuse zusammengesetztes Aggregat
Anmelder KSM Castings GmbH, 31137 Hildesheim, DE
Erfinder Strube, Andreas, 31174 Schellerten, DE
DE-Anmeldedatum 30.08.2006
DE-Aktenzeichen 102006040721
Offenlegungstag 22.03.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.03.2007
IPC-Hauptklasse F16H 57/02(2006.01)A, F, I, 20060830, B, H, DE
Zusammenfassung Die Erfindung bezieht sich auf ein zusammengesetztes Aggregat, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bei dem Kosten gespart und die Handhabung und der Transport erleichtert werden.

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf ein aus einem Getriebe- und einem Kupplungsgehäuse zusammengesetztes beziehungsweise zusammensetzbares Aggregat.

Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, den Transport und die Montage oder dergleichen derartiger zusammengesetzter Gehäuse auf einfache und preiswerte Art zu ermöglichen und Gewicht und damit Kosten einzusparen.

Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erzielt, dass bei einem aus Getriebe- und Kupplungsgehäuse zusammengesetzten Aggregat, insbesondere bei Kraftfahrzeugen, zum Transport, zur Lagerung, zur Handhabung und dergleichen des Aggregates – auf der Unterseite – wenigstens zwei Auflagerböcke vorgesehen sind, von denen mindestens einer ausgehöhlt ist. Dabei können die Lagerböcke auf einem der Gehäuse vorgesehen sein oder auf beide verteilt.

Die Lagerböcke können über die sie umgebende Kontur des Gehäuses, auf dem sie vorgesehen sind, vorstehen und dadurch auch auf flachen Unterlagen gelagert und transportiert oder dergleichen werden.

Die Aushöhlung kann einseitig eingebracht werden oder von beiden Seiten oder aber es kann der Lagerbock eine durchgehende Aushöhlung oder Auskehlung oder Freimachung besitzen.

Weiterhin kann es vorteilhaft sein, wenn zum Transport des Gehäuses über ein Transportwerkzeug, z.B. ein Greifwerkzeug auf wenigstens einem der Gehäuse mindestens eine über die Hüllkontur des Aggregates hinausreichende und mit einer Angriffskontur, wie einer durchgehenden Ausnehmung versehene Lasche vorgesehen ist und wobei die Lasche zumindest teilweise ausgehöhlt ist, d.h. eine Auskehlung, eine Freimachung oder ähnliches besitzt, die zumindest annähernd in Achsrichtung der Ausnehmung eingebracht sein kann. Die Aushöhlung kann dabei von einer Seite der Lasche her eingebracht sein oder von beiden Seiten; die Aushöhlung kann auch durchgehend ausgebildet sein. Vorteilhaft ist es, wenn die Ausnehmung für das Greifwerkzeug ösenartig verstärkt ist. Dabei kann die Lasche einen umlaufenden Rand besitzen, der zumindest annähernd so breit ausgebildet werden kann wie die Öse in Achsrichtung der Ausnehmung. Zweckmäßig ist es weiterhin, die Lasche zumindest annähernd im Gleichgewichtsbereich des Aggregates vorzusehen.

Anhand der 1 bis 2 sei die Erfindung näher erläutert.

Dabei zeigt 1 ein Aggregat in perspektivischer Darstellung,

2 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles II der 1.

Das Aggregat 1 ist eine aus Getriebegehäuse 2 und Kupplungsgehäuse 3 über die Stoßflächen 2a, 3a zusammengesetzte Baueinheit, die über in angegossenen Augen 2b, 3b vorgesehene (nicht dargestellte) Schrauben zusammengehalten sind. Der besseren Übersichtlichkeit wegen sind auch die Eingangs- und Ausgangswelle nicht dargestellt. Im Getriebegehäuse 2 sind die Elemente für das Übersetzungsgetriebe montiert. Im Kupplungsgehäuse 3 können weiterhin noch die Kupplungsausrückelemente montiert sein.

Im vorliegenden Ausführungsbeispiel, wie dies insbesondere aus 1 zu ersehen ist, ist am Kupplungsgehäuse 3 eine Transportlasche 4 vorgesehen, die über die Kontur, an der sie angegossen ist, hinausragt. Diese Transportlasche ist zumindest annähernd im Bereich des Schwerpunktes der zusammengebauten Einheit angegossen und besitzt eine ebenfalls gusstechnisch hergestellte durchgehende Ausnehmung 5, so dass die Einheit 1 mittels einer in die Ausnehmung 5 eingreifenden Transporteinrichtung in hängendem Zustand transportiert und zur Montage in ein Fahrzeug verbracht werden kann oder mit einem Motor zusammengebracht werden kann, um mit diesem zusammen montiert werden zu können, woraufhin die vormontierte Einheit Motor/Getriebe in das Fahrzeug eingebaut werden kann. Sofern für den Transport beziehungsweise zur Montage der Einheit Motor/Getriebe ebenfalls die Lasche 4 benutzt werden soll, wird diese zweckmäßigerweise zumindest annähernd in der Ebene der Schwerpunktslage der beiden Aggregate vorgesehen.

Die Lasche 5 besitzt nun eine in Richtung der Achse der Ausnehmung 5 ebenfalls gusstechnisch eingebrachte Aushöhlung oder Freimachung 6, die sich hier nur teilweise in die Lasche 5 hineinerstreckt, so dass gewissermaßen – vom Betrachter von links nach rechts gesehen – eine Hinterwand verbleibt. Die Lasche 4 besitzt weiterhin eine die Ausnehmung umgebende ösenartige Verstärkung 7 und einen Verstärkungsrand 8, der jeweils beidseits der Öse in das Kupplungsgehäuse 3 einmündet.

Es ist ersichtlich, dass über die Ausnehmung 5 die zusammengebaute Einheit Getriebe, Gehäuse/Kupplungsgehäuse mittels eines Transportwerkzeuges, zum Beispiel über einen Transporthaken, Transportbolzen oder dergleichen aufgenommen und transportiert beziehungsweise montiert werden kann. Die Aushöhlung beziehungsweise Freimachung 6 ergibt eine nicht unbeträchtliche Material- und damit Kosteneinsparung, wobei die Ränder 8 für eine ausreichende Festigkeit sorgen.

Wie insbesondere aus 2 ersichtlich ist, besitzt die aus Getriebe und Kupplungsgehäuse 2, 3 bestehende Einheit 1 auf der der Lasche 4 gegenüberliegenden Seite, also auf der Unterseite, Auflagerböcke 10, 11, die beide auf dem Getriebegehäuse 2 beim Gießen desselben hergestellt werden.

Im vorliegenden Ausführungsbeispiel besitzt der Lagerbock 11 eine Aushöhlung beziehungsweise Freimachung 12, die den Auflagerbock 11 teilweise durchdringt, so dass auch hier eine hintere Wand verbleibt. Ebenso wie beim Nocken 4 kann die Freimachung beim Auflagerbock 11 durchgehend ausgebildet sein. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der Lagerbock 11 zwischen zwei benachbarten Augen 2b vorgesehen, die ein Verstärkungsrand 13, der abgewinkelt verläuft, verbindet. Auch hier ist in besonders effektiver Weise teures Material eingespart bei ausreichender verbleibender Festigkeit.

Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern umfasst auch andere, zum Beispiel dem laschenartigen Angriffselement 4 und dem Auflagerbock funktionsmäßig gleiche oder äquivalente Ausführungen.

Für die Herstellung der erfindungsgemäßen Gegenstände kann es besonders vorteilhaft sein, Legierungen gemäß der Patentanmeldung 10 2005 041 118.6 (unser Zeichen: KSM 0204; Titel: Al-Gusslegierungen) einzusetzen, welche – jedoch nicht beschränkt auf die Verwendung bei Teilen gemäß der vorliegenden Erfindung – integraler Bestandteil der vorliegenden Erfindung sei. Ausserdem wird die deutsche Patentanmeldung 10 2005 190.8 intrgriert.


Anspruch[de]
Aus einem Getriebe- und einem Kupplungsgehäuse zusammengesetztes Aggregat, insbesondere für Kraftfahrzeuge, wobei zum Transport, zur Lagerung oder dergleichen des Aggregates im zusammengebauten Zustand – auf der Unterseite – wenigstens zwei Auflagerböcke vorgesehen sind, von denen zumindest einer ausgehöhlt ist. Aggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerböcke auf einem der Gehäuse vorgesehen sind. Aggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerböcke auf beiden Gehäusen vorgesehen sind. Aggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerböcke über die sie umgebende Kontur des Gehäuses, auf dem sie angebracht sind, vorstehen. Aggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Aushöhlung einseitig eingebracht ist. Aggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Aushöhlung von beiden Seiten eingebracht ist. Aggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerbock eine durchgehende Aushöhlung besitzt. Aggregat insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf der den Lagerböcken gegenüberliegenden Seite – der Oberseite – wenigstens eines der Gehäuse mindestens eine über seine Hüllkontur hinausreichende, mit einer durchgehenden Ausnehmung versehene Lasche zum Angriff eines Transportwerkzeuges besitzt und die Lasche zumindest teilweise ausgehöhlt ist. Aggregat nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Aushöhlung von einer Seite der Lasche her eingebracht ist. Aggregat nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Aushöhlung von beiden Seiten eingebracht ist. Aggregat nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Aushöhlung durchgehend ausgebildet ist. Aggregat, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung ösenartig verstärkt ist. Aggregat, insbesondere nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Lasche einen umlaufenden Rand in zumindest annähernd der Breite der Öse besitzt. Aggregat, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lasche zumindest annähernd im Gleichgewichtsbereich vorgesehen ist.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com