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Dokumentenidentifikation DE202006015211U1 22.03.2007
Titel Longierhilfe für Pferde/Ponys für englische Reithalfter
Anmelder Besier, Heike, 65232 Taunusstein, DE
DE-Aktenzeichen 202006015211
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 22.03.2007
Registration date 15.02.2007
Application date from patent application 05.10.2006
IPC-Hauptklasse B68B 1/04(2006.01)A, F, I, 20061005, B, H, DE
IPC-Nebenklasse A01K 15/02(2006.01)A, L, I, 20061005, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum schonenden longieren von Reit- und Fahrpferden bzw. Ponys für englische Reithalfter.

Bei der Ausbildung von Reit- oder Fahrpferden bzw. Ponys, ist es notwendig, dass diese longiert werden. Das Longieren kann mit verschiedenen Verschnallungen der Longe durchgeführt werden.

Eine sehr oft angewendete Möglichkeit für das befestigen der Longe, ist das einhängen der Longe in den inneren Trensenring oder das einhängen der Longe in eine marktübliche Longierbrille, die wiederum in beide Trensenringe eingehängt wird.

Eine weitere, übliche Handhabung, ist das durchziehen der Longe durch den inneren Trensenring, weiter wird die Longe über den Kopf des Pferdes/Ponys (parallel zum Genickstück der Trense) gezogen und dann in den äußeren Trensenring eingehängt.

Es ist Aufgabe der Erfindung, das Pferd/Pony so longieren zu können, ohne dass das Trensengebiss durch den Zug des Longenführers an der Longe oder durch Aktionen, die das Pferd/Pony selbst verursacht, durch das Pferdemaul gezogen wird und dem Pferd/Pony dadurch Schmerzen im Maul zufügt.

Die Methode, die Longe in den inneren Trensenring (der dem Longenführer zugewandte Seite) einzuhängen, hat das Problem zur Folge, dass das Trensengebiss durch das Eigengewicht der Longe und den Druck oder Zug des Longenführers, des weiteren dem oftmals nach außen drängendem Pferdes von der Außenseite, nach innen durch das Maul gezogen wird und damit dem Pferd im Maul Schmerzen verursachen kann.

Die Methode, die Longe in eine „Longierbrille" einzuschnallen hat zur Folge, dass der Druck/Zug des Longenführers die dieser auf die Longe ausübt, ungleichmäßig auf beide Seiten des Pferde/Ponymauls ankommt.

Bei der Einschnallmethode, bei der die Longe durch den inneren Trensenring eingefädelt wird, weiter über den Pferde/Ponykopf, auf dem Genickstück des Reithalfters weiter geführt wird, um dann in den äußeren Trensenring eingehängt zu werden, wird der Druck der Longe und der Paraden des Longenführers nur auf den äußeren Gebissring ausgeübt. Der Pferdekopf wird entgegen der erwünschten Biegung gezogen.

Stand der Technik:

Ähnliche Ausbüdungshilfen wie der Anmeldegegenstand sind nicht bekannt.

Mit der neu entwickelten Longierhilfe ist ein für das Pferdemaul, schonendes longieren möglich.

Das Trensengebiss kann nicht mehr durch das Maul des Pferdes/Ponys gezogen werden. Dem Pferd/Pony werden keine Schmerzen mehr verursacht, die durch das Durchziehen des Trensengebisses entstehen.

Ein gemäßigtes geben von Paraden während des longieren ist weiterhin möglich.

Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispiels unter den 1 näher erläutert.

Die Longierhilfe umfasst einen Ring (1) der aus Gummi oder anderen Materialien besteht. Am Ring (1) ist ein Nylonband (2) befestigt (oder andere Materialien) in das wiederum bevorzugt ein D-Ring (3) eingenäht ist.

Anwendung:

Der Ring (1) wird so hinter den Trensenring eines getrensten Pferdes/Ponys gehalten, dass das Nylonband (2) mit dem D-Ring (3) nach oben zeigt. Nun wird der D-Ring (3) hinter dem Nasenriemen des Reithalfters von oben nach unten gesteckt. Anschließen wird der D-Ring (3) durch den Ring (1) und dem Trensenring geführt. Die Longe wird nun am D-Ring (3) befestigt.


Anspruch[de]
Longierhilfe dadurch gekennzeichnet, dass beim Longieren das Trensengebiss nicht mehr durch das Pferdemaul gezogen wird, da ein Ring (1) bestehend aus Gummi oder anderen Materialien, der an einem Nylonband (2) befestigt ist, das wiederum an einem D-Ring (3) befestigt ist, eingesetzt wird. Longierhilfe nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der Ring (1) in verschiedenen Formen wie oval, eckig, rund, dreieckig, mehreckig ausgeführt ist. Longierhilfe nach Anspruch 1-2 dadurch gekennzeichnet, dass der Ring (1) mit einem Nylonband (2) egal welcher Länge oder anderen Materialien verbunden ist. Longierhilfe nach Anspruch 1-3 dadurch gekennzeichnet, dass das Nylonband (2) durch einfaches Umschlagen um den Gummiring (1), Festnähen, Festschrauben, Festheften o. ä. mit beliebiger Länge, am Ring (1) befestigt wird. Longierhilfe nach Anspruch 1-4 dadurch gekennzeichnet, dass an dem Nylonband (2) oder anderen Materialien ein D-Ring (3) verschiedener Größen und verschiedener Materialien durch Festnähen, Festheften oder Festschrauben angebracht wird. Longierhilfe nach Anspruch 1-5 dadurch gekennzeichnet, dass an dem Nylonband (2) oder an anderen Materialien verschiedenste Ösen oder Verschlüsse durch Festnähen, Festheften oder Festschrauben o.ä. befestigt werden.






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