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Dokumentenidentifikation DE202006018559U1 22.03.2007
Titel Armband-Stativ
Anmelder GABOTEX Vertrieb Import Providing GmbH, 58791 Werdohl, DE
Vertreter Patent- und Rechtsanwälte Meinke, Dabringhaus und Partner GbR, 44141 Dortmund
DE-Aktenzeichen 202006018559
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 22.03.2007
Registration date 15.02.2007
Application date from patent application 08.12.2006
IPC-Hauptklasse A44C 5/00(2006.01)A, F, I, 20061208, B, H, DE
IPC-Nebenklasse A44C 5/14(2006.01)A, L, I, 20061208, B, H, DE   A44C 15/00(2006.01)A, L, I, 20061208, B, H, DE   G03B 17/56(2006.01)A, L, I, 20061208, B, H, DE   F16M 13/02(2006.01)A, L, I, 20061208, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Armband bzw. -reif.

Dieses soll aufgabengemäß dahingehend weitergebildet werden, dass daran eine Kamera sicher befestigt werden kann. Hierzu weist das Armband ein Befestigungselement für eine Kamera auf. Dabei kann es sich sowohl um eine Foto- wie um eine Filmkamera handeln.

Da derartige Kameras regelmäßig auf ihrer Unterseite ein genormtes Schraubgewinde aufweisen, sieht die Erfindung vor, dass das Befestigungselement als Stift mit einem Schraubgewinde ausgebildet ist. Damit kann jede geeignete Foto- und Filmkamera, insbesondere auch Videokamera, Camcorder oder dergleichen mittels des Armbandes am Arm des Benutzers befestigt werden. Die Kamera kann damit einerseits sicher getragen, andererseits aber auch verwacklungsfrei betätigt werden. Indem der Benutzer seinen bereiften Arm auf eine entsprechende Unterlage auflegt, gegen den Brustkorb anlehnt oder dergleichen, ggfs. noch unterstützt durch die zweite, freie Hand, ergibt sich auch eine Stativfunktion. Insbesondere bei Nacht- oder Makroaufnahmen mit langer Verschlußzeit oder bei schnell bewegten Motiven ist eine derartige Funktion besonders sinnvoll. Begünstigt wird dies durch einen ebenfalls vorgesehenen Auflageteller im bzw. am Armband.

Für den Fall des Nichtgebrauchs kann das Befestigungselement eine Abdeckung aufweisen, damit der Stift nicht frei aus dem Armband hervorragt und Schäden an der Kleidung oder gar Verletzungen des Benutzers oder Dritter hervorruft. Diese Abdeckung kann, beispielsweise mittels einer Schlaufe oder dergleichen, auch unverlierbar ausgestaltet sein. Das Armband selbst, aber auch die Befestigungsvorrichtung oder beide, können auch mit Werbeaufdrucken, -prägungen oder dergleichen versehen sein.

Um das Armband durch einen einfachen Handgriff straffen und wieder lösen zu können, damit das Band insgesamt einen geschlossenen verlauf behält, und die Kamera möglichst fest fixiert ist, ist auch vorgesehen, dass die freien Enden des Armbandes zur Einstellung seiner Traglänge einen das Aufwikkeln ermöglichenden Querschnitt aufweisen und gegensinnig an einer Wickelwelle befestigt sind, wobei die Wickelwelle über ein Zahnrad bewegbar in ihrer eingenommenen Stellung fixierbar und über eine Entkopplungseinrichtung wieder freisetzbar ist, wie dies aus der DE 200 20 360.6 derselben Anmelderin bereits bekannt ist.

Durch das Fixieren im Gegensinne an einer Wickelwelle können durch eine Rotationsbewegung beide Enden des Armbandes in einem Gehäuse 4 aufgewickelt werden, wodurch sich zwangsläufig der umschlossene Umfang verringert. Durch das Entsperren können dann die Enden wieder freigegeben werden, so dass dann das Armband über die Hand gezogen werden kann.

In weiterer Ausgestaltung ist die Wickelwelle mit einer dazu senkrecht angeordneten tellerförmigen Scheibe versehen, die auf ihrer Oberfläche eine Flach- bzw. Sternverzahnung aufweist, die mit einer korrespondierenden Zahnscheibe an einer das vorrichtungsgehäuse nach außen überragenden Drehscheibe zusammenwirkt.

Durch die gegeneinander mit Flachverzahnung versehenen, scheibenförmigen Elemente läßt sich ein einfacher Rastmechanismus in Art einer Ratsche verwirklichen. Die Wickelwelle kann dabei so kurz gestaltet sein, dass sie in ihrer Höhe dem Durchmesser des aufzuwickelnden Bandes entspricht, derart, dass die Vorrichtung als sehr dünne Scheibe gestaltet werden kann.

Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. Diese zeigt in:

1 eine schematische Seitenansicht eines erfindungsgemäßen, an einen menschlischen Arm angelegten Armbandes mit einer daran befestigten Fotokamera,

2 eine schematische Ansicht des Armbandes,

3 eine Aufsicht auf das Armband mit Auflageteller und Gewindestift,

4 ein Armband mit Abdeckung auf dem Gewindestift und dem Auflageteller sowie eine Vorrichtung zum Einstellen der Traglänge des Armbandes,

5 einen Querschnitt durch einen Auflageteller mit Gewindestift und abgezogener Abdeckung,

6 einen Querschnitt durch einen Auflageteller mit Gewindestift und Abdeckung,

7 eine schematische Seitenansicht des Armbandes mit Auflageteller und Gewindestift,

8 eine ausschnittweise Darstellung eines Armbandes mit Gewindestift und einer darauf zu montierenden Kamera.

Ein allgemein mit 1 bezeichnetes Armband, das auch ein Armreif sein kann, weist an seinen freien Enden 2, 3 einen das Aufwickeln ermöglichenden Querschnitt auf, die gegensinnig an einer nicht näher dargestellten Wickelwelle befestigt sind, wobei die Wickelwelle über ein Zahnrad bewegbar in ihrer eingenommenen Stellung fixierbar und über eine Entkopplungseinrichtung wieder freisetzbar ist.

Durch das Fixieren im Gegensinne an einer Wickelwelle können durch eine Rotationsbewegung beide Enden 2, 3 des Armbandes 1 in einem Gehäuse 4 aufgewickelt werden, wodurch sich zwangsläufig der umschlossene Umfang, beispielsweise eines menschlichen Armes 5, verringert. Durch das Entsperren können dann die Enden 2, 3 wieder freigegeben werden, so dass das Armband 1 über die Hand 6 gezogen werden kann.

Auf der den freien Enden 2, 3 gegenüberliegenden Seite bzw. genau in der Mitte des Armbandes 1 befindet sich ein verbreiterter Armbandbereich 6. Dieser ist mit einem Auflageteller 7, beispielsweise für eine Kamera 8 ausgestattet. In der Mitte des Aufnahmetellers 7 befindet sich als Befestigungselement ein Stift 9 mit einem Schraubgewinde 10. Dieses Außengewinde 10 paßt zu einem Innengewinde 11 in der Kamera 8. Die Kamera 8 kann durch ein Verschrauben der beiden Gewinde 10, 11 fest mit dem Armband 1 verbunden werden und liegt dann auf dem Auflageteller 7 auf. Im montierten Zustand kann daher das Armband 1 wie aus 1 hervorgeht als Kamerastativ benutzt werden, insbesondere, wenn der Arm 5 bzw. die Hand 6 mit einer zweiten Hand 12 abgestützt oder stabilisiert wird.

In der Nichtgebrauchs-Stellung kann das Befestigungselement 9, also insbesondere der Stift 9 mit dem Schraubgewinde 10, mit einer Abdeckung 13 versehen sein, die mittels einer Schlaufe 14 unverlierbar an dem Befestigungsteller 7 bzw. dem Armband 1 selbst befestigt ist. Diese Abdeckung kann optisch in verschiedener Weise gestaltet sein, beispielsweise in Objektivform, wie aus der 4 beispielsweise hervorgeht. Auf dem Befestigungsteller 7 können sich Werbeaufdrucke oder Logos 15, beispielsweise von Kameraherstellern oder -marken, und dergleichen befinden. Sie können beispielsweise aufgedruckt und eingeprägt sein.

Mittels der Wickelwelle in dem Gehäuse 4 kann das Armband 1 fest an dem menschlichen Arm 5 festgelegt, d.h. durch einen einfachen Handgriff gestrafft und im Bedarfsfall auch wieder gelöst werden. Hiermit wird erreicht, dass die Kamera 8 möglichst fest fixiert ist, um verwacklungsfreie Bilder oder Filmsequenzen anfertigen zu können.

Natürlich ist die Erfindung nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt. Weitere Ausgestaltungen sind möglich, ohne den Grundgedanken zu verlassen. So ist es beispielsweise auch möglich, das Armband in anderer Weise, z.B. mittels einer Schnalle, eines Bügelverschlusses oder mit einem Klettverschluß zu verschließen und möglichst straff an dem Unterarm des Benutzers festzulegen.


Anspruch[de]
Armband, dadurch gekennzeichnet, dass das Armband (1) ein Befestigungselement (9) für eine Kamera (8) aufweist. Armband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (9) als Stift (9) mit einem Schraubgewinde (10) ausgebildet ist. Armband nach Anspruch 1, 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Armband (1) einen Auflageteller (7) aufweist. Armband nach Anspruch 1 und/oder wenigstens einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (9) eine Abdeckung (13) aufweist. Armband nach Anspruch 1 und/oder wenigstens einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (9) unverlierbar ist. Armband nach Anspruch 1 und/oder wenigstens einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Enden (2, 3) des Armbandes (1) zum Einstellen der Traglänge ein das Aufwickeln ermöglichenden Querschnitt aufweisen und gegensinnig an einer Winkelwelle befestigt sind, wobei die Wickelwelle über ein Zahnrad bewegbar in ihrer eingenommenen Stellungen fixierbar und über eine Entkopplungseinrichtung wieder freisetzbar ist. Armband nach Anspruch 1, 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Wickelwelle mit einer dazu senkrecht angeordneten tellerförmigen Scheibe versehen ist, die auf ihrer Oberfläche eine Flach- bzw. Sternverzahnung aufweist, die mit einer korrespondierenden Zahnscheibe an einer das vorrichtungsgehäuse nach außen überragenden Drehscheibe zusammenwirkt.






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