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Dokumentenidentifikation DE202006018716U1 22.03.2007
Titel Lichtmodul
Anmelder GABOTEX Vertrieb Import Providing GmbH, 58791 Werdohl, DE
Vertreter Patent- und Rechtsanwälte Meinke, Dabringhaus und Partner GbR, 44141 Dortmund
DE-Aktenzeichen 202006018716
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 22.03.2007
Registration date 15.02.2007
Application date from patent application 12.12.2006
IPC-Hauptklasse F21S 2/00(2006.01)A, F, I, 20061212, B, H, DE
IPC-Nebenklasse F21V 21/02(2006.01)A, L, I, 20061212, B, H, DE   F21V 21/14(2006.01)A, L, I, 20061212, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Lichtmodul, insbesondere LED-Modul, mit einer Birne, insbesondere einer lichtemittierenden Diode, und einem Sockel sowie einer Stromversorgung, insbesondere einer Batterie oder einem wiederaufladbaren Akkumulator.

LED-Lampen sind bei kleiner Bauweise und geringem Stromverbrauch äußerst lichtstark und können für verschiedenste Zwecke eingesetzt werden. So gibt es beispielsweise Taschenlampen mit einer lichtemittierenden Diode, ebenso Deckenlampen oder Küchenlampen, die als Beleuchtung unter Wand- oder Hochschränke montiert werden. Häufig führt aber jede einzelne, spezielle LED-Lampe ihr Eigenleben. Eine Taschenlampe wird nur selten benötigt und häufig verlegt; mittels Klebestreifen, Schrauben oder dergleichen befestigte Lampen sind auf einen einzelnen Einsatzort festgelegt und können nicht variabel benutzt werden.

Hier setzt die vorliegende Erfindung an, deren Aufgabe darin besteht, einzelnen LED-Lampen eine sinnvolle Funktion zuzuweisen und gleichzeitig eine universelle Anbringung und Brauchbarkeit herzustellen, wobei gleichzeitig die Möglichkeit geschaffen werden soll, derartige LED-Lampen auch miteinander zu kombinieren und hierdurch auch gehobene ästhetische Ansprüche zu befriedigen.

Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, dass der Sockel eines Lichtmoduls, insbesondere LED-Moduls, unterschiedliche Anschluß-/Befestigungs- und/oder Verbindungsmittel aufweist. Hiermit werden universelle und variable Befestigungsmöglichkeiten für die einzelnen LED-Module geschaffen. Insofern kann der Sockel wenigstens eine Bohrung mit einem Schraubgewinde aufweisen, um das LED-Modul hiermit an verschiedenen Stellen zu befestigen. Vorzugsweise sind jedoch mehrere Bohrungen mit Schraubgewinden vorgesehen.

In einer Abwandlung kann der Sockel auch mit einem Magneten, insbesondere einer Magnetfläche oder einem Magnetstreifen versehen sein. Damit kann der Sockel dann an jedem metallischen Gegenstand oder auch an jeder Fläche, die vorher mit einer Metallfläche versehen wurde, befestigt werden.

Weiter ist vorgesehen, dass das Lichtmodul mit einem weiteren, gleichartigen Lichtmodul mittels einer Teleskopstange verbindbar ist. Dadurch können mehrere Lampen in variierbarem Abstand zueinander miteinander verbunden und an einem Untergrund oder einer Tragkonstruktion befestigt werden. Die Teleskopstange kann, ausgerüstet mit einem entsprechenden Außengewinde, insbesondere in die entsprechenden Bohrungen der Sockel, die ebenfalls ein Schraubgewinde aufweisen, eingeschraubt werden.

Die Flexibilität des aus verschiedenen Lampenmodulen gebildeten Systems wird weiter dadurch erhöht, dass ein zusätzliches Tragmodul vorgesehen ist. Derartige Träger können vielfältig ausgebildet sein, beispielsweise als Tragarme. Mehrere dieser Tragarme können beispielsweise auch in einer Tragschiene angeordnet sein und ihrerseits, z.B. mittels entsprechender Scharniere, einklappbar ausgestaltet sein, um platzsparend untergebracht werden zu können bzw. im Fall des Nichtgebrauchs gleichsam unsichtbar gemacht zu werden. Das Tragmodul kann aber auch für sich gesehen wiederum teleskopierbar sein.

In besonderer Ausgestaltung ist weiter vorgesehen, dass das Lichtmodul eine Rundfunkempfangs- und Wiedergabeeinheit aufweist. Ebenso kann die Teleskopstange als Teleskopantenne ausgebildet sein. Hiermit erhält das Lichtmodul gleichzeitig eine Radiofunktion, ohne zusätzlichen Platz zu beanspruchen.

Um ein Lichtmodul auch als Taschenlampe verwenden zu können, ist vorgesehen, dass dieses einen zusätzlichen Handgriff aufweist. Dieser kann ebenfalls mit dem Lichtmodul verbunden werden, und erweitert dessen Anwendungsbereich und Einsatzspektrum, ohne dass die Taschenlampe im Fall ihres Nichtgebrauchs ständig nur herumliegt, im Notfall entladen oder nicht mehr auffindbar ist.

Vorzugsweise ist das Lichtmodul würfel- oder kugelförmig ausgebildet. Hiermit lassen sich die universellsten Verwendungsmöglichkeiten und Einsatzzwecke realisieren.

Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung beispielhaft näher erläutert. Diese zeigt in:

1 ein würfelförmiges Lichtmodul mit einer einschraubbaren Teleskopstange,

2 mehrere untereinander mit Teleskopstangen verbundene, ihrerseits an Teleskopstangen befestigte Lichtmodule,

3 mehrere untereinander nicht verbundene, einzeln an Teleskopstangen angeordnete Lichtmodule,

4 mehrere Lichtmodule an einem Tragmodul.

Ein allgemein mit 1 bezeichnetes Lichtmodul, insbesondere LED-Modul, weist vorzugsweise einen würfelförmigen Sockel 2 und eine lichtemittierende Diode (LED) 3 auf. An mindestens einer, vorzugsweise jedoch mehreren Seitenflächen 4 sind Bohrungen 5 mit Schraubgewinde vorgesehen, in die Teleskopstangen 6 einschraubbar sind. Auf der der LED 3 gegenüberliegenden Bodenseite 7 ist eine Magnetfläche 12 angeordnet. Diese dient beispielsweise dazu, das Lichtmodul 1 an einem Tragmodul, beispielsweise an einem Tragarm 8 aus Metall zu befestigen. Ein oder mehrere Tragarme 8 sind an einer beispielsweise U-förmigen Schiene 9 beweglich befestigt und können über Scharniere 10 eingeklappt werden. Alternativ können die Tragmodule auch teleskopierbar ausgestaltet sein. 3 zeigt entsprechende Teleskopstangen 11, an deren freien Enden 12 mittels Magnetflächen 12 jeweils Lichtmodule 1 bzw. deren Sockel 2 befestigt sind. Insbesondere bei teleskopierbaren Tragmodulen 11 kann das aus der lichtemittierenden Diode 3 austretende Licht je nach Bedarf und Einsatzzweck gebündelt und z.B. auf eine zu beleuchtende, darunter gelegene Arbeitsfläche fokussiert werden. Zum Ein-/Ausschalten dient beispielsweise ein nicht näher dargestellter Drucktaster oder Dreh-/Kippschalter.

Bei Entnahme eines einzelnen Lichtmoduls, z.B. zum Zweck der Bildung einer Taschenlampe, kann das dann frei werdende Tragmodul 8 oder 11 entweder eingeklappt oder eingeschoben werden, so dass es optisch nicht weiter stört und das Fehlen eines Lichtmoduls 1 ggfs. überhaupt nicht auffällt.

Um ggfs. eine dauerhafte oder sichere Befestigung einzelner Lichtmodule 1 auch an nicht-metallischen Flächen zu ermöglichen, kann die Bodenfläche 7 des Sockels 2 auch, in etwa in Form eines Batteriekastendeckels, herausschieb- und wendbar ausgestaltet sein. Auf der nach außen umwendbaren Innenfläche befindet sich dann eine mit einem Schutzpapier abgedeckte Klebefolie oder ein Universal-Klebestreifen, mit dem das Lichtmodul 1 praktisch an allen Untergründen befestigt werden kann.

Natürlich ist die Erfindung nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt. Weitere Ausgestaltungen sind möglich, ohne den Grundgedanken zu verlassen.


Anspruch[de]
Lichtmodul, insbesondere LED-Modul, mit einer Birne, insbesondere einer lichtemittierenden Diode, und einem Sokkel sowie einer Stromversorgung, insbesondere einer Batterie oder einem wiederaufladbaren Akkumulator, dadurch gekennzeichnet, dass der Sockel (2) unterschiedliche Anschluss-/Befestigungs-/und/oder verbindungsmittel (5, 12) aufweist. Lichtmodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sockel (2) wenigstens eine Bohrung (5) mit einem Schraubgewinde aufweist. Lichtmodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sockel (2) einen Magneten (12), insbesondere eine Magnetfläche oder einen Magnetstreifen aufweist. Lichtmodul nach Anspruch 1 und/oder wenigstens einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass dieses mit einem weiteren, gleichartigen Lichtmodul (1) mittels einer Teleskopstange (6) verbindbar ist. Lichtmodul nach Anspruch 1 und/oder wenigstens einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass ein zusätzliches Tragmodul vorgesehen ist. Lichtmodul nach Anspruch 1 und/oder wenigstens einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragmodul teleskopierbar ist und/oder einklappbare Tragarme (8) aufweist. Lichtmodul nach Anspruch 1 und/oder wenigstens einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass das Modul (1) eine Rundfunkempfangs- und Wiedergabeeinheit aufweist. Lichtmodul nach Anspruch 1, 4 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Teleskopstange (6) als Teleskopantenne ausgebildet ist. Lichtmodul nach Anspruch 1 und/oder wenigstens einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass dieses einen zusätzlichen Handgriff zur Ausbildung einer Taschenlampe aufweist. Lichtmodul nach Anspruch 1 und/oder wenigstens einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass das Lichtmodul (1) würfelförmig ausgebildet ist. Lichtmodul nach Anspruch 1 und/oder wenigstens einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass das Lichtmodul (1) kugelförmig ausgebildet ist.






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