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Dokumentenidentifikation DE102005045669B3 29.03.2007
Titel Bodenreinigungsmaschine
Anmelder Alfred Kärcher GmbH & Co. KG, 71364 Winnenden, DE
Erfinder Maurer, Bernhard, 71711 Steinheim, DE;
Weller, Uwe, 71573 Allmersbach, DE;
Kral, Andreas, 73630 Remshalden, DE
Vertreter HOEGER, STELLRECHT & PARTNER Patentanwälte, 70182 Stuttgart
DE-Anmeldedatum 15.09.2005
DE-Aktenzeichen 102005045669
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 29.03.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 29.03.2007
IPC-Hauptklasse A47L 11/24(2006.01)A, F, I, 20050915, B, H, DE
IPC-Nebenklasse A47L 11/28(2006.01)A, L, I, 20050915, B, H, DE   A47L 11/18(2006.01)A, L, I, 20050915, B, H, DE   E01H 1/02(2006.01)A, L, I, 20050915, B, H, DE   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Bodenreinigungsmaschine mit einem Reinigungskopf, der ein haubenartiges, nach unten offenes Gehäuse aufweist, in dem mindestens eine rotierend antreibbare Reinigungswalze drehbar gelagert ist, wobei das Gehäuse eine verschwenkbare Tür umfasst, die in einer Schließstellung eine seitliche Öffnung des Gehäuses verschließt. Um die Bodenreinigungsmaschine derart weiterzubilden, dass die mindestens eine Reinigungswalze auf einfachere Weise ausgetauscht werden kann, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, dass die Tür mittels eines Verriegelungsmechanismus in ihrer Schließstellung verriegelbar ist, wobei der Verriegelungsmechanismus einen federelastisch in einer Verriegelungsstellung vorgespannten Riegel aufweist, der mittels eines Betätigungsgliedes in eine Freigabestellung überführbar ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Bodenreinigungsmaschine mit einem Reinigungskopf, der ein haubenartiges, nach unten offenes Gehäuse aufweist, in dem mindestens eine rotierend antreibbare Reinigungswalze drehbar gelagert ist, wobei das Gehäuse eine verschwenkbare Türe umfasst, die in einer Schließstellung eine seitliche Öffnung des Gehäuses verschließt.

Mittels derartiger Bodenreinigungsmaschinen kann eine Bodenfläche gereinigt werden. Die Bodenreinigungsmaschinen können hierzu beispielsweise als Kehrmaschinen oder als Scheuersaugmaschinen ausgestaltet sein. Die Bearbeitung der Bodenfläche erfolgt mittels der mindestens einen Reinigungswalze, die zum Beispiel in Form einer Bürstenwalze ausgebildet sein kann. Während der Bodenreinigung dreht sich die Reinigungswalze um eine horizontale Drehachse auf der zu reinigenden Bodenfläche. Durch diesen Kontakt wird die Reinigungswalze verschlissen, so dass sie von Zeit zu Zeit dem Gehäuse des Reinigungskopfes entnommen und ausgetauscht werden muss.

Die Entnahme der mindestens einen Reinigungswalze aus dem Gehäuse des Reinigungskopfes erfolgt in vielen Fällen derart, dass eine Seitenwand des Gehäuses entfernt wird, nachdem zuvor mehrere Schrauben gelöst wurden. Nach dem Austausch der Reinigungswalze muss die Gehäusewand dann wieder verschraubt werden.

Um das Auswechseln der Reinigungswalze zu vereinfachen, wird in der US-Patentschrift 3 284 830 vorgeschlagen, eine seitliche Öffnung des Gehäuses mittels einer verschwenkbaren Türe zu verschließen. Innenseitig trägt die Türe ein Lagerteil für die Reinigungswalze, und um die Türe in ihrer Schließstellung festzulegen, kommt mindestens eine Rändelschraube zum Einsatz, die seitlich von der Tür nach außen absteht.

Da die Rändelschraube in einem Bereich angeordnet ist, der einer starken Verschmutzung unterliegt, frisst sich die Schraube in vielen Fällen fest, so dass zum Lösen der Schraube ein Werkzeug erforderlich ist. Außerdem gestaltet sich das Auswechseln der Reinigungswalze insofern schwierig, als zunächst das innenseitig an der Türe angeordnete Lagerteil relativ zur Reinigungsbürste etwas ausgerichtet werden muss, anschließend muss die Tür verschlossen und in ihrer Schließstellung festgehalten werden, um die Rändelschraube in das zugehörige Gewinde einschrauben zu können.

Aus der US 5,509,162 A ist eine Bodenreinigungsmaschine bekannt, bei der die Reinigungswalze an zwei Haltearmen drehbar gehalten ist, wobei ein Haltearm aus einer Haltestellung nach außen in eine Freigabestellung ausschwenkbar ist zum Auswechseln der Reinigungswalze. Zusätzlich ist eine verschwenkbare Tür vorgesehen, die das haubenartige Gehäuse seitlich verschließt und die den schwenkbaren Haltearm mit Hilfe eines Halters in seiner Haltestellung hält.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Bodenreinigungsmaschine der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, dass die mindestens eine Reinigungswalze auf einfachere Weise ausgetauscht werden kann.

Diese Aufgabe wird bei einer Bodenreinigungsmaschine der gattungsgemäßen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Türe mittels eines Verriegelungsmechanismus in ihrer Schließstellung verriegelbar ist, wobei der Verriegelungsmechanismus einen federelastisch in eine Verriegelungsstellung vorgespannten Riegel aufweist, der mittels eines Betätigungsgliedes in eine Freigabestellung überführbar ist.

Bei der erfindungsgemäßen Bodenreinigungsmaschine erfolgt die Festlegung der Türe in ihrer Schließstellung durch den Riegel eines Verriegelungsmechanismus. Der Riegel ist federelastisch in eine Verriegelungsstellung vorgespannt und kann mittels eines Betätigungsgliedes vom Benutzer der Bodenreinigungsmaschine auf einfache Weise in seine Freigabestellung überführt werden. Es hat sich gezeigt, dass dadurch das Auswechseln der mindestens einen Reinigungswalze vereinfacht werden kann. Der Benutzer muss lediglich das Betätigungsglied betätigen, so dass der Riegel in seine Freigabestellung überführbar ist, und anschließend kann die Türe geöffnet und die Reinigungswalze dem Gehäuse des Reinigungskopfes entnommen werden. Die Reinigungswalze kann dann durch eine runderneuerte oder vollständig neue Reinigungswalze ausgetauscht und die Tür kann geschlossen werden, ohne dass der Benutzer hierzu mittels eines Werkzeuges die Tür am Gehäuse des Reinigungskopfes festlegen muss. Die Arretierung der Tür erfolgt vielmehr mit Hilfe des Verriegelungsmechanismus.

Von Vorteil ist es, wenn die Tür eine Durchgangsöffnung aufweist, in der eine Reinigungswalze an einer Stirnseite drehbar gehalten ist. Die Durchgangsöffnung bildet somit ein Lager aus für die Reinigungswalze, ein zusätzliches Lagerteil kann entfallen. Die Bereitstellung einer Durchgangsöffnung als Lager für die Reinigungswalze hat außerdem den Vorteil, dass der Benutzer die Reinigungswalze bei geschlossener Tür von außen erkennen kann, und auch die Ausrichtung der Reinigungswalze beim Verschließen der Tür gestaltet sich sehr einfach. Der Benutzer muss hierzu lediglich die Reinigungswalze unterseitig so weit anheben, dass sie mit ihrer Stirnseite die Durchgangsöffnung der Tür durchgreift.

Von besonderem Vorteil ist es, wenn die Tür gegen die Wirkung einer Feder in ihre Schließstellung schwenkbar ist. Wird mittels des Betätigungsgliedes der Riegel in seine Freigabestellung überführt, so schwenkt die Tür aufgrund der auf sie einwirkenden Federkraft selbsttätig auf. Dies führt zu einer weiteren Vereinfachung beim Austausch einer Reinigungswalze.

Vorzugsweise ist die Bodenreinigungsmaschine derart ausgebildet, dass die mindestens eine Reinigungswalze die Tür mit einer axial ausgerichteten Federkraft beaufschlagt, das heißt mit einer Federkraft, die koaxial zur Drehachse der Reinigungswalze ausgerichtet ist. Es kann beispielsweise vorgesehen sein, dass die Reinigungswalze mit ihrer der Tür abgewandten zweiten Stirnseite axial federnd in einem Antriebselement gelagert ist, das mit dem Antriebsmotor des Reinigungskopfes verbunden ist. Aufgrund ihrer Federbelastung drückt die Reinigungswalze innenseitig gegen die Tür des Reinigungskopfes. Wird vom Benutzer das Betätigungsglied betätigt, so wird der Riegel des Verriegelungsmechanismus in seine Freigabestellung überführt und die Tür schwenkt selbsttätig auf.

Mittels der Bodenreinigungsmaschine soll eine Bodenfläche nach Möglichkeit bis an den Rand der Bodenfläche sorgfältig gereinigt werden können. Außerdem sollen auf der Bodenfläche angeordnete Objekte möglichst unterfahren werden können. Die Unterfahrhöhe des Reinigungskopfes soll also möglichst gering gehalten werden und die Reinigungswalze soll sich möglichst bis an den Außenrand des Reinigungskopfes erstrecken. Von Vorteil ist es deshalb, wenn das Betätigungsglied des Verriegelungsmechanismus nicht über die Außenkontur des Gehäuses des Reinigungskopfes übersteht. Das Betätigungsglied bildet also kein nach außen vorstehendes Teil, durch das die Unterfahrhöhe oder der einzuhaltende Wandabstand des Reinigungskopfes begrenzt wird. Das Betätigungsglied schmiegt sich vielmehr in die Außenkontur des Gehäuses ein, indem es sich allenfalls bis an die Außenseite des Gehäuses erstreckt, nicht jedoch über diese hervorsteht.

Vorzugsweise ist das Betätigungslied in einer Aufnahme des Gehäuses angeordnet, wobei es nicht über den Rand der Aufnahme übersteht. Als Aufnahme kann beispielsweise eine Durchgangsöffnung des Gehäuses zum Einsatz kommen oder auch eine wannenartige Vertiefung.

Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist das Betätigungsglied als Druckknopf ausgestaltet. Dies ermöglicht ein besonders einfaches Öffnen der Türe, ohne dass hierzu ein Werkzeug erforderlich ist.

Um zu vermeiden, dass die Funktionsfähigkeit des Verriegelungsmechanismus durch Schmutz- oder Staubpartikel beeinträchtigt wird, ist es von Vorteil, wenn das Gehäuse einen staubdichten Zwischenraum ausbildet, in dem der Verriegelungsmechanismus angeordnet ist. Das Gehäuse kann im Bereich des Zwischenraumes doppelwandig ausgebildet sein und eine Außenwand und eine Innenwand aufweisen, zwischen denen sich der Zwischenraum erstreckt. Der Zwischenraum nimmt den Verriegelungsmechanismus auf, der somit vor Staub und Schmutz geschützt ist. Dadurch ist sichergestellt, dass die Reinigungswalze auch nach Einsatz der Bodenreinigungsmaschine auf sehr staubiger und verschmutzter Bodenfläche auf einfache Weise ausgetauscht werden kann, indem der Benutzer das Betätigungsglied betätigt.

Vorzugsweise ist der Zwischenraum oberhalb des stirnseitigen Endes der mindestens einen Reinigungswalze angeordnet.

Zur Ausgestaltung des Verriegelungsmechanismus wurden bisher keine näheren Angaben gemacht. Er kann beispielsweise einen Schwenkhebel aufweisen, der um eine Schwenkachse schwenkbar gelagert ist und der mit einem Ende mit dem Betätigungsglied und mit dem anderen Ende mit dem Riegel zusammenwirkt. Durch Betätigung des Betätigungsgliedes kann der Schwenkhebel verschwenkt werden und dabei den Riegel aus seiner Verriegelungsstellung in eine Freigabestellung überführen.

Vorzugsweise ist der Schwenkhebel mittels einer Feder in eine erste Schwenkstellung vorgespannt.

Eine weitere Vereinfachung des Austausches von mindestens einer Reinigungswalze wird bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform dadurch erzielt, dass die Tür durch Verschwenken in ihre Schließstellung selbsttätig verriegelbar ist. Die Tür muss somit lediglich in ihre Schließstellung verschwenkt werden, die zusätzliche Handhabung eines Riegels durch den Benutzer kann entfallen, vielmehr ist die Tür bei einer derartigen Schließbewegung selbsttätig verriegelbar.

Hierzu kann beispielsweise vorgesehen sein, dass die Türe eine Riegelaufnahme aufweist, in die der Riegel beim Verschwenken der Tür in ihre Schließstellung selbsttätig eintaucht.

Günstig ist es, wenn der Riegel durch Verschwenken der Türe in ihre Schließstellung angehoben und nach Erreichen einer Stellung, in der die Riegelaufnahme mit dem Riegel fluchtet, selbsttätig in die Riegelaufnahme eingreift. Der Riegel kann in seinem der Riegelaufnahme zugewandten Endbereich eine schräg zur Bewegungsrichtung des Riegels ausgerichtete Gleitfläche aufweisen, an der die Tür beim Verschwenken in ihre Schließstellung zur Anlage gelangt, so dass der Riegel beim weiteren Verschwenken der Tür in ihre Schließstellung so weit angehoben wird, bis die Riegelaufnahme mit dem anhebbaren Riegel fluchtet und dieser aufgrund seiner elastischen Vorspannung in die Riegelaufnahme eintaucht. Zum Verschließen der Tür ist somit keinerlei Werkzeug erforderlich, und das Öffnen der Tür kann durch Betätigen des Betätigungsgliedes auf einfache Weise erfolgen.

Die nachfolgende Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung dient im Zusammenhang mit der Zeichnung der näheren Erläuterung. Es zeigen:

1: eine schaubildliche Darstellung einer erfindungsgemäßen Bodenreinigungsmaschine;

2: eine Seitenansicht eines Reinigungskopfes der Bodenreinigungsmaschine in Richtung des Pfeiles A aus 1;

3: eine Schnittansicht längs der Linie 3-3 in 4;

4: eine Schnittansicht längs der Linie 4-4 aus 3 und

5: eine Schnittansicht längs der Linie 5-5 in 2.

In der Zeichnung ist eine erfindungsgemäße Bodenreinigungsmaschine in Form einer Scheuersaugmaschine 10 dargestellt. Diese umfasst ein Fahrwerk 12, an dem zwei um eine gemeinsame Drehachse frei drehbare Hinterräder sowie ein lenkbares Vorderrad 15 drehbar gelagert sind. In der Zeichnung ist lediglich ein Hinterrad 14 erkennbar. Oberseitig trägt das Fahrwerk 12 in üblicher Weise ein Vorratsbehälter 17 für Reinigungsflüssigkeit, die auf die zu reinigende Bodenfläche aufgebracht werden kann. Außerdem trägt das Fahrwerk 12 einen Schmutzbehälter 19 für verschmutzte Reinigungsflüssigkeit, die nach der Reinigung der Bodenfläche wieder von der Bodenfläche aufgenommen wurde. Das Aufnehmen der verschmutzten Reinigungsflüssigkeit erfolgt mittels eines an sich bekannten und deshalb in der Zeichnung nicht näher dargestellten Saugaggregates der Scheuersaugmaschine 10.

Ein Reinigungskopf 21 ist unterseitig am Fahrwerk 12 gehalten, der in seiner Höhe verstellbar ist, so dass er auf die zu reinigende Bodenfläche aufgesetzt und von dieser bedarfsweise angehoben werden kann.

Der Aufbau des Reinigungskopfes 21 wird insbesondere aus den 2 und 3 deutlich. Er umfasst ein haubenförmiges, nach unten offenes Gehäuse 23, das zwei parallel zueinander ausgerichtete und jeweils um eine horizontal ausgerichtete Drehachse 25 bzw. 26 drehbare Reinigungswalzen in Form einer ersten Bürstenwalze 27 und einer zweiten Bürstenwalze 28 aufnimmt. Die beiden Bürstenwalzen 27 und 28 sind mittels eines an sich bekannten und deshalb in der Zeichnung nicht dargestellten Antriebsmotors um ihre jeweiligen Drehachsen 25 bzw. 26 rotierend antreibbar. Der Reinigungskopf 21 ist in den 2 und 3 in seiner angehobenen Stellung dargestellt, und durch Absenken des Reinigungskopfes 21 können die beiden Bürstenwalzen 27 und 28, die eine unterseitige Gehäuseöffnung 30 des Gehäuses 23 durchgreifen, auf die zu reinigende Bodenfläche aufgesetzt werden.

Das Gehäuse 23 weist eine seitliche Öffnung 32 auf, die einen seitlichen Zugang in den Innenraum des Gehäuses 23 ermöglicht und die von einer schwenkbaren Tür 34 verschlossen werden kann. Die Tür 34 bildet ein stirnseitiges Lager für die Bürstenwalzen 27 und 28 aus. Sie umfasst hierzu zwei Durchgangsöffnungen 35, 36, die in der in den 1 und 2 dargestellten Schließstellung der Tür 34 von stirnseitigen Lagerzapfen 38 bzw. 39 der Bürstenwalzen 27 bzw. 28 durchgriffen werden. Mit ihren den Lagerzapfen 38 bzw. 39 abgewandten Stirnseiten sind die Bürstenwalzen 27 und 28 in an sich bekannten und deshalb in der Zeichnung zur Erzielung einer besseren Übersicht nicht dargestellten Antriebselementen drehbar gelagert, die mit einem in der Zeichnung nicht dargestellten Antriebsmotor gekoppelt sind. Die Bürstenwalzen 27 und 28 werden hierbei im Bereich ihrer den Lagerzapfen 38 und 39 abgewandten Stirnseiten mit einer der Tür 34 zugewandten, axial ausgerichteten Federkraft beaufschlagt.

Der Reinigungskopf 21 steht bezogen auf eine Arbeitsrichtung 41 der Scheuersaugmaschine auf einer Seite seitlich über das Fahrwerk 12 hinaus und trägt an seinem in Arbeitsrichtung 41 vorderen Eckbereich eine um einen Drehzapfen 43 frei drehbare, aus einem gummielastischen Material gefertigte Abweisrolle, die einen Stoßschutz für die Scheuersaugmaschine 10 darstellt.

Die Tür 34 ist mittels zweier Lagerösen 46, 47 am Drehzapfen 43 angelenkt und somit um die Drehachse 49 des Drehzapfens 43 verschwenkbar.

Innenseitig trägt die Tür 34 an ihrem den Lagerösen 46, 47 abgewandten Ende eine Riegelaufnahme in Form eines U-förmigen Bügels 51, der mit seinen Schenkeln 52, 53 von der Innenseite der Tür 34 absteht und dessen Steg 54 die beiden Schenkel 52, 53 im Abstand zur Innenseite der Tür 34 einstückig miteinander verbindet.

Das Gehäuse 23 des Reinigungskopfes 21 ist in dem seitlich über das Fahrwerk 12 überstehenden Bereich doppelwandig ausgestaltet und umfasst ein im Querschnitt im Wesentlichen U-förmiges Innengehäuse 56 mit einer vorderen Seitenwand 57 und einer hinteren Seitenwand 58, die über eine innere Deckwand 59 einstückig miteinander verbunden sind. Die innere Deckwand 59 wird von einer äußeren Deckwand 61 überdeckt, die mittels Stützrippen 62 auf der inneren Deckwand 59 aufsitzt unter Ausbildung eines Zwischenraumes 64 zwischen der inneren Deckwand 59 und der äußeren Deckwand 61.

Der Zwischenraum 64 nimmt eine Verriegelungsmechanik 66 auf, die gegenüber den Bürstenwalzen 27 und 28 staubdicht abgedichtet ist. Die Verriegelungsmechanik 66 umfasst einen im Zwischenraum 64 verschwenkbar gelagerten Schwenkhebel 68 mit einem ersten Hebelarm 69 und einem zweiten Hebelarm 70. Der erste Hebelarm 69 weist endseitig eine Öffnung 72 auf, die von einer Druckfeder 73 durchgriffen wird, die sich einerseits an der Oberseite der inneren Deckwand 59 und andererseits an der Unterseite eines Druckknopfes 75 abstützt, der eine Betätigungseinrichtung für die Verriegelungsmechanik 66 ausbildet und in einer Durchgangsöffnung 77 der äußeren Deckwand 61 verschieblich gelagert ist, wobei er mit unterseitigen Rastnasen 78, 79, 80 einen unteren Rand der Durchgangsöffnung 77 untergreift. Der Druckknopf 75 trägt einen in der Draufsicht kreisförmigen Wulst 82, der das oberseitige Ende des Druckknopfes 75 ausbildet. Wie insbesondere aus 3 deutlich wird, ragt der Druckknopf 75 auch in seiner unbetätigten Stellung nicht über die Oberseite der äußeren Deckwand 61 hervor, er befindet sich vielmehr innerhalb der Außenkontur des Gehäuses 23 des Reinigungskopfes 21.

Der zweite Hebelarm 70 des Schwenkhebels 68 ist mit einem in vertikaler Richtung verschieblich gehaltenen Riegel in Form eines Verriegelungsbolzens 84 verbunden, der mit seinem freien Ende in eine seitlich neben der hinteren Seitenwand 58 des Innengehäuses 56 angeordneten Ausnehmung 85 des Gehäuses 23 eintaucht. In diesem Endbereich ist der Verriegelungsbolzen 84 angefast und weist somit eine schräg zur Vertikalen ausgerichtete Gleitfläche 86 auf, die der Tür 34 zugewandt ist.

In der Schließstellung der Tür 34 taucht der Bügel 51 in die Ausnehmung 85 des Gehäuses 23 ein und nimmt das freie Ende des Verriegelungsbolzens 84 auf. Die Tür 34 ist dadurch in ihrer Schließstellung verriegelt.

Zum Öffnen der Tür 34 muss der Benutzer lediglich den Druckknopf 75 entgegen der Kraft der Druckfeder 73 in das Gehäuse 23 eindrücken. Dadurch wird der Schwenkhebel 68 verschwenkt. Der Verriegelungsbolzen 84 gibt den Bügel 51 frei und die Tür 34 wird aufgrund der von den Bürstenwalzen 27, 28 ausgeübten axialen Federkraft nach außen verschwenkt. Der Benutzer kann die Tür dann ergreifen und so weit aufschwenken, dass er die Bürstenwalzen 27 und 28 dem Gehäuse 23 seitlich entnehmen und durch erneuerte Bürstenwalzen ersetzen kann. Die Tür 34 kann dann wieder verschlossen werden, wobei die eingesetzten Bürstenwalzen vom Benutzer unterseitig so weit angehoben werden können, dass deren Lagerzapfen 38 bzw. 39 mit den Durchgangsöffnungen 35 bzw. 36 der Tür 34 fluchten. Durch Verschwenken der Tür 34 in ihre Schließstellung wird dann der federelastisch in seine Verriegelungsstellung vorgespannte Verriegelungsbolzen 84 angehoben, so dass der Bügel 51 in die Ausnehmung 85 des Gehäuses 23 eintauchen und anschließend den Verriegelungsbolzen 84 wieder aufnehmen kann. Der Austausch der Bürstenwalzen 27 und 28 gestaltet sich somit sehr einfach.


Anspruch[de]
Bodenreinigungsmaschine mit einem Reinigungskopf, der ein haubenartiges, nach unten offenes Gehäuse aufweist, in dem mindestens eine rotierend antreibbare Reinigungswalze drehbar gelagert ist, wobei das Gehäuse eine veschwenkbare Tür umfasst, die in einer Schließstellung eine seitliche Öffnung des Gehäuses, durch die die Reinigungswalze entnommen werden kann, verschließt, dadurch gekennzeichnet, dass die Tür (34) mittels eines Verriegelungsmechanismus (66) in ihrer Schließstellung verriegelbar ist, wobei der Verriegelungsmechanismus (66) einen federelastisch in eine Verriegelungsstellung vorgespannten Riegel (84) aufweist, der mittels eines Betätigungsgliedes (75) in eine Freigabestellung überführbar ist. Bodenreinigungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tür (34) zumindest eine Durchgangsöffnung (35, 36) aufweist, in der eine Reinigungswalze (27, 28) an einer Stirnseite drehbar gehalten ist. Bodenreinigungsmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Tür (34) gegen die Wirkung einer Feder in ihre Schließstellung schwenkbar ist. Bodenreinigungsmaschine nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Reinigungswalze (27, 28) die Tür (34) mit einer axial ausgerichteten Federkraft beaufschlagt. Bodenreinigungsmaschine nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungsglied (75) nicht über die Außenkontur des Gehäuses (23) übersteht. Bodenreinigungsmaschine nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungsglied (75) in einer Aufnahme (77) des Gehäuses (23) angeordnet ist, wobei es nicht über den äußeren Rand der Aufnahme (77) übersteht. Bodenreinigungsmaschine nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungsglied als Druckknopf (75) ausgestaltet ist. Bodenreinigungsmaschine nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (23) einen staubdichten Zwischenraum (64) ausbildet, in dem der Verriegelungsmechanismus (66) angeordnet ist. Bodenreinigungsmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenraum (64) oberhalb des stirnseitigen Endes der mindestens einen Reinigungswalze (27, 28) angeordnet ist. Bodenreinigungsmaschine nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verriegelungsmechanismus (66) einen Schwenkhebel (68) aufweist, der um eine Schwenkachse verschwenkbar gelagert ist und mit einem Ende mit dem Betätigungsglied (75) und mit seinem anderen Ende mit dem Riegel (84) zusammenwirkt. Bodenreinigungsmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkhebel (68) mittels einer Feder (73) in eine erste Schwenkstellung vorgespannt ist. Bodenreinigungsmaschine nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tür (34) durch Verschwenken in ihre Schließstellung selbsttätig verriegelbar ist. Bodenreinigungsmaschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Tür (34) eine Riegelaufnahme (51) aufweist, in die der Riegel (84) beim Verschwenken der Tür (34) in ihre Schließstellung selbsttätig eintaucht.






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