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Bandpassfilter - Dokument DE102005046445A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102005046445A1 29.03.2007
Titel Bandpassfilter
Anmelder EPCOS AG, 81669 München, DE
Erfinder Sevskiy, Georgiy, 81735 München, DE;
Orlenko, Denys, 81925 München, DE;
Kravchenko, Roman, 81673 München, DE;
Heide, Patric, Dr., 85591 Vaterstetten, DE
Vertreter Epping Hermann Fischer, Patentanwaltsgesellschaft mbH, 80339 München
DE-Anmeldedatum 28.09.2005
DE-Aktenzeichen 102005046445
Offenlegungstag 29.03.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 29.03.2007
IPC-Hauptklasse H03H 7/01(2006.01)A, F, I, 20050928, B, H, DE
IPC-Nebenklasse H03H 7/12(2006.01)A, L, I, 20050928, B, H, DE   
Zusammenfassung Es wird ein Bandpassfilter mit parallel geschalteten Signalzweigen (11, 12) angegeben, die eingangsseitig zu einem gemeinsamen Eingangspfad und ausgangsseitig zu einem gemeinsamen Ausgangspfad zusammengefasst sind. Zwei Signalzweige bilden einen Ringresonator, in dem eine im Uhrzeigersinn laufende Wellenmode mit einer komplexen Amplitude
<formula>
und eine gegen den Uhrzeigersinn laufende Wellenmode mit einer komplexen Amplitude
<formula>
ausbreitungsfähig ist. Für die resultierende Welle
<formula>
am Ausgang des Bandpassfilters bei mindestens zwei Sperrfrequenzen gilt:

Beschreibung[de]

Es wird ein z. B. in einer Frontendschaltung einsetzbares Bandpassfilter angegeben.

Ein Bandpassfilter ist aus der Druckschrift US 5,191,305 bekannt. Ein Filter mit Verzögerungsleitungen ist aus der Druckschrift US 5301135 bekannt. Transversale und rekursive Filter sind aus der Druckschrift US 5021756 bekannt.

Eine zu lösende Aufgabe ist es, ein Bandpassfilter mit einer niedrigen Einfügedämpfung und einer hohen der Störsignale in Sperrbereichen anzugeben.

Das Bandpassfilter ist geeignet zur Integration in einem Substrat, insbesondere einem LTCC-Substrat, in dem ein Frontendmodul realisiert ist. Das Frontendmodul kann als ein Multiband-Modul ausgelegt sein. Das Frontendmodul kann z. B. als ein WLAN-Modul mit zwei Frequenzbändern 2,4...2,5 GHz und 4,9 ... 5,95 GHz ausgelegt sein.

Die Übertragungsfunktion des angegebenen Bandpassfilters weist steile Flanken auf.

Es wird ein Bandpassfilter mit parallel geschalteten Signalzweigen angegeben, die eingangsseitig und ausgangsseitig zu einem gemeinsamen Signalpfad zusammengefasst sind. Zwei Signalzweige bilden einen Ringresonator, in dem eine im Uhrzeigersinn laufende Wellenmode mit einer komplexen Amplitude U CW = |U CW|exp{–j&phgr;CW} und eine gegen den Uhrzeigersinn laufende Wellenmode mit einer komplexen Amplitude U CCW = |U CCW|exp{–j&phgr;CCW} ausbreitungsfähig ist. Für die resultierende Welle U out am Ausgang des Bandpassfilters bei mindestens zwei Sperrfrequenzen gilt die Bedingung U out = U CW + U CCW ≈ 0, wobei die Amplituden der gegenläufigen Wellenmoden annähernd gleich sind |U CW| ≈ |U CCW|, und wobei die Phasendifferenz dieser Wellenmoden 180° beträgt: |&phgr;CW – &phgr;CCW| = 180°.

Der Übertragungskoeffizient eines jeden Signalzweigs ist in beiden Durchgangsrichtungen gleich, damit beide gegenläufige Wellenmoden zirkulieren können. Die Signalzweige weisen eine frequenzabhängige Laufzeit auf und wirken jeweils als Phasenschieber. Zwei verschiedene Signalzweige weisen vorzugsweise voneinander unterschiedliche Amplitudenkennlinien und/oder Phasenkennlinien auf.

Der Ringresonator umfasst in einer vorteilhaften Variante konzentrierte LC-Elemente, d. h. Kapazität, Induktivitäten. Eine Induktivität kann im Prinzip durch einen Abschnitt einer Verzögerungs- oder Transmissionsleitung ersetzt werden.

Der Ringresonator kann aber auch ausschließlich aus Leitungsabschnitten gebildet sein. Die im ersten und/oder zweiten Signalzweig angeordneten Leitungsabschnitte können einen Impedanzsprung aufweisen. Dieser kann z. B. durch einen Stub an einer geeigneten Stelle des Leistungsabschnitts bewirkt werden.

Die eingespeiste elektromagnetische Welle teilt sich am Eingangsknoten des ersten und des zweiten Signalzweiges in eine im Uhrzeigersinn laufende einfallende Wellenkomponente und eine gegen den Uhrzeigersinn laufende einfallende Wellenkomponente auf. Die in den ersten (oder zweiten) Zweig geleitete einfallende Wellenkomponente wird am Ausgangsknoten, an dem die Signalzweige wieder zusammengeführt werden, teilweise zurück in diesen Signalzweig reflektiert. Die im Uhrzeigersinn laufende Wellenmode stellt die Summe von allen rechtsläufigen einfallenden und reflektierten Wellenkomponenten dar. Die gegen den Uhrzeigersinn laufende Wellenmode stellt die Summe von allen linksläufigen einfallenden und reflektierten Wellenkomponenten dar.

In einer Variante ist im ersten Signalzweig ein LCL-Glied aus zwei Serieninduktivitäten und einer gegen Masse geschalteten Kapazität angeordnet. Im zweiten Signalzweig ist ein CLC-Glied aus zwei Serienkapazitäten und einer gegen Masse geschalteten Induktivität angeordnet.

Im Serienzweig des ersten und des zweiten Signalzweigs sind in einer Variante sowohl kapazitive als auch induktive Elemente angeordnet. Dabei kann der Gleichstromanteil des Eingangssignals unterdrückt werden.

In einer vorteilhaften Variante ist im ersten Signalzweig ein erstes T-Glied aus zwei Serieninduktivitäten und einer gegen Masse geschalteten Kapazität und ein diesem nachgeschaltetes zweites T-Glied aus zwei Serienkapazitäten und einer gegen Masse geschalteten Induktivität angeordnet. Dabei ist im zweiten Signalzweig ein erstes T-Glied aus zwei Serienkapazitäten und einer gegen Masse geschalteten Induktivität und ein diesem nachgeschaltetes zweites T-Glied aus zwei Serieninduktivitäten und einer gegen Masse geschalteten Kapazität angeordnet.

Die an den eingangsseitigen gemeinsamen Signalpfad angeschlossene Komponente des ersten Signalzweigs ist vorzugsweise induktiv, falls die an den eingangsseitigen gemeinsamen Signalpfad angeschlossene Komponente des zweiten Signalzweigs kapazitiv ist, und umgekehrt.

Die an den ausgangsseitigen gemeinsamen Signalpfad angeschlossene Komponente des ersten Signalzweigs ist vorzugsweise induktiv, falls die an den ausgangsseitigen gemeinsamen Signalpfad angeschlossene Komponente des zweiten Signalzweigs kapazitiv ist, oder umgekehrt.

Für die resultierende Welle U out am Ausgangsknoten des Bandpassfilters ist in einer Variante bei mindestens drei Sperrfrequenzen die Bedingung U out = U CW + U CCW = 0 erfüllt, wobei die gegenläufigen Signale annähernd die gleichen Amplituden und einen Phasenunterschied von genau 180° aufweisen: |U CW| = |U CCW| und |&phgr;CW – &phgr;CCW| = 180°.

Die Amplituden- und die Phasenkennlinien der Signalzweige sind vorzugsweise derart gewählt, dass die Sperrfrequenzen zu beiden Seiten des Passbandes des Bandpassfilters angeordnet sind und für steile Flanken der Übertragungskennlinie des Filters sorgen.

Für die resultierende Welle U out am Ausgangsknoten des Bandpassfilters ist in einer Variante in mindestens einem Sperrbereich die Bedingung U out = U CW + U CCW ≈ 0 erfüllt, wobei die gegenläufigen Signale genau die gleichen Amplituden und einen Phasenunterschied von annähernd 180° aufweisen: |U CW| ≈ |U CCW| und |&phgr;CW – &phgr;CCW| ≈ 180°.

Vorzugsweise gilt bei mindestens zwei Frequenzen aus dem Sperrbereich, dass die Amplituden der im Gegensinn laufenden Wellenkomponenten gleich sind, wobei deren Phasendifferenz 180° beträgt: |U CW| = |U CCW| und |&phgr;CW – &phgr;CCW| = 180°.

Im Sperrbereich oder in der Nähe einer Sperrfrequenz kann eine Harmonische der Mittenfrequenz des Bandpassfilters liegen. Dies ist insbesondere bei den für die Sendepfade vorgesehenen Bandpassfiltern vorteilhaft.

Im ein- und/oder ausgangsseitigen gemeinsamen Pfad des Bandpassfilters kann eine weitere Schaltung wie z. B. ein Balun oder ein Impedanzwandler angeordnet sein, die vorzugsweise jeweils konzentrierte Elemente umfassen.

Das Bandpassfilter ist vorzugsweise in einem Substrat, z. B. einem LTCC-Substrat mittels der Leiterbahnen und der leitenden Flächen realisiert, die in Metallisierungsebenen des Substrats ausgebildet sind. Zwischen zwei Metallisierungsebenen sind dielektrische Schichten (bei LTCC-Substrat Keramikschichten) angeordnet.

Im Folgenden wird das Bandpassfilter anhand schematischer und nicht maßstabsgetreuer Figuren erläutert. Es zeigen:

1A ein Bandpassfilter mit zwei T-Gliedern, das zwei parallel geschaltete Signalzweige aufweist;

1B das Bandpassfilter gemäß 1A mit in seinen Signalzweigen angeordneten Messanordnungen;

2 ein Bandpassfilter mit vier T-Gliedern, das je zwei T-Glieder pro Signalzweig aufweist;

3 Streuparameter des Filters gemäß der 1A am Ein- und Ausgang (oben), an den Ports der Messanordnung gemessener Amplitudengang (Mitte), an den Ports der Messanordnung gemessener Phasengang (unten);

4 perspektivische Ansicht der Metallisierungsebenen eines Substrats mit einem in diesem integrierten Filter gemäß der 2;

5 ein Ausführungsbeispiel, in dem der Schichtaufbau gemäß der 4 in zwei nebeneinander angeordnete Teile aufgeteilt ist.

Das in 1A gezeigte Filter umfasst einen Signalpfad, der zwischen einem Anschluss des Eingangstores IN und einem Anschluss des Ausgangstores OUT des Filters angeordnet ist. Der Signalpfad umfasst parallel geschaltete Signalzweige 11, 12 (Serienzweige). Jeder Zweig umfasst eine Schaltung, die hier nur elektrisch passive Komponenten, d. h. Kapazitäten, Induktivitäten und ggf. Leitungsabschnitte, also keine Halbleiterelemente wie z. B. Verstärkerelemente enthält. Dadurch ist jeder Signalzweig reziprok, d. h. seine Übertragungscharakteristik ist in beiden Richtungen gleich, so dass eine elektromagnetische Welle im geschlossenen Kreis, der durch zwei parallel geschaltete Zweige gebildet ist, ausbreitungsfähig ist. Dieser Kreis ist vorzugsweise ein Schwingkreis bzw. ein Ringresonator.

Der erste Zweig 11 umfasst ein T-Glied mit zwei Serienkapazitäten C1, C3 und einer Parallelinduktivität L2. Der zweite Zweig 12 umfasst ein T-Glied mit zwei Serieninduktivitäten L1, L3 und einer Parallelkapazität C2. Die Serienkapazitäten und -induktivitäten C1, C3, L1, L3 bilden einen Ringresonator, in dem eine elektromagnetische Welle zirkulieren kann.

Bei N parallel geschalteten Serienzweigen teilt sich das am Eingang eingespeiste Signal in N Teile auf, die ausgangsseitig wieder zusammengeführt sind. Jeder Signalzweig stellt für das entsprechende Teilsignal eine Verzögerungslinie dar, wobei &tgr;n die Laufzeit des Signals im n-ten Zweig und an der Übertragungskoeffizient des n-ten Zweiges ist. Das resultierende Zeitsignal y(t) errechnet sich als Dabei ist t die Zeit. Die entsprechende Übertragungscharakteristik S21(f) im Frequenzbereich errechnet sich als Dabei ist f die Frequenz und An die Übertragungsfunktion des n-ten Zweiges.

Es ist vorteilhaft, wenn die Amplitudengänge (und/oder Phasengänge) verschiedener Serienzweige des Filters voneinander unterschiedlich sind. Sie können derart aneinander angepasst sein, dass in der Übertragungsfunktion des Gesamtfilters ein Passband im vorgegebenen Frequenzbereich und Notches bei vorgegebenen Sperrfrequenzen gebildet werden.

Die am Eingang IN eingespeiste einfallende elektromagnetische Welle teilt sich am elektrischen Knoten 1 in eine im Uhrzeigersinn laufende einfallende Komponente UCW,inc und eine gegen den Uhrzeigersinn laufende einfallende Komponente UCCW,inc.

Am elektrischen Knoten 2 geht ein Teil der Komponente UCW,inc in den Serienzweig 12 durch, ein Teil dieser Komponente wird in den Ausgangspfad ausgekoppelt und ein Teil zurück in den Zweig 11 reflektiert, wobei sich eine gegen den Uhrzeigersinn laufende reflektierte Komponente UCCW,ref bildet. Am elektrischen Knoten 2 geht ein Teil der Komponente UCCW,inc in den Serienzweig 11 durch, ein Teil dieser Komponente wird in den Ausgangspfad ausgekoppelt und ein Teil zurück in den Zweig 12 reflektiert, wobei sich eine im Uhrzeigersinn laufende reflektierte Komponente UCW,ref bildet.

Die Summe von allen im Uhrzeigersinn laufenden Wellenkomponenten bildet eine im Uhrzeigersinn laufende Wellenmode UCW: k ist der Zähler der Komponenten der Wellenmode.

Die Summe von allen gegen Uhrzeigersinn laufenden Wellenkomponenten bildet eine gegen den Uhrzeigersinn laufende Wellenmode UCCW:

Das resultierende Signal U out = |U out|exp{–j&phgr;out} am Ausgangsknoten 2 stellt die Vektorsumme der gegenläufigen Wellenmoden an diesem Knoten dar: U out = U CW + U CCW.

Die Größe des resultierenden Signals bei einer gegebenen Frequenz hängt von den Amplituden- und Phasenverhältnissen der gegenläufigen Wellenmoden U CW und U CCW bei dieser Frequenz ab. Ein Notch, d. h. ein Einbruch in der Übertragungscharakteristik des Filters, wird beispielsweise bei einer Frequenz gebildet, bei der die Vektorsumme der gegenläufigen Wellenmoden am Ausgangsknoten 2 gleich Null ist: U CW + U CCW = 0 (destruktive Interferenz). Dies ist der Fall, wenn die beiden gegenläufigen Wellenmoden U CW und U CCW die gleiche Amplitude |U CW| = |U CCW|, aber einen Phasenunterschied von 180° haben. Die Gleichheit der Amplituden bedeutet, dass die Übertragungskoeffizienten in den beiden Signalzweigen bei der gegebenen Sperrfrequenz gleich sind.

Eine Transmission findet statt, wenn die gegenläufigen Wellenmoden am Knoten 2 voneinander unterschiedliche Amplituden haben, so dass ihre Summe nicht gleich Null ist: U CW + U CCW ≠ 0. Dies ist der Fall, wenn die Signalzweige bei der Durchlassfrequenz voneinander unterschiedliche Übertragungskoeffizienten aufweisen.

Die komplexe Amplitude der einfallenden und reflektierten Wellen wird mittels einer idealen Messanordnung gemessen, die einen im ersten Signalzweig angeordneten Teil M1 und einen im zweiten Signalzweig angeordneten Teil M2 aufweist. Das Signal passiert durch diese Messanordnung ohne Verluste.

Jeder Teil der Messanordnung zählt die Summe aller Wellenkomponenten, die in einer bestimmten Richtung – im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn – laufen. In 3 in der Mitte und unten sind die Messergebnisse vorgestellt.

Zwischen den Knoten 1 und 3 wird der Amplitudengang S31 und der Phasengang &phgr;31 der Wellenkomponente UCW,inc erfasst. Zwischen den Knoten 1 und 4 wird der Amplitudengang S41 und der Phasengang &phgr;41 der Wellenkomponente UCCW,inc erfasst. Zwischen den Knoten 1 und 5 wird der Amplitudengang S51 und der Phasengang &phgr;51 der am Knoten 2 reflektierten Wellenkomponente UCCW,ref und zwischen den Knoten 1 und 6 wird der Amplitudengang S61 und der Phasengang &phgr;61 der an diesem Knoten reflektierten Wellenkomponente UCW,ref erfasst.

Die S-Matrix der Messanordnung ist durch gegeben.

In 2 ist ein Filter mit vier T-Gliedern gezeigt. Dabei ist eingangsseitig im ersten Zweig 11 ein CLC-Glied und im zweiten Zweig 12 ein LCL-Glied angeordnet. Das im ersten Zweig angeordnete CLC-Glied ist durch die Serienkapazitäten C1, C3 und eine Parallelinduktivität L2 gebildet. Das im zweiten Zweig angeordnete LCL-Glied ist durch die Serieninduktivitäten L1, L3 und eine Parallelkapazität C2 gebildet. Ausgangsseitig ist im ersten Zweig ein LCL-Glied L4, C5, L6 und im zweiten Zweig ein CLC-Glied C4, L5, C6 angeordnet.

Wie auch das in 1A vorgestellte Bandpassfilter, weist die Übertragungscharakteristik dieses Bandpassfilters drei Notches auf. Die Variante gemäß der 2 zeichnet sich zusätzlich dadurch aus, dass der Gleichstromanteil unterdrückt wird, da in den beiden parallel geschalteten Serienzweigen Serienkapazitäten angeordnet sind.

Die Signalzweige können in einer Variante derart ausgebildet sein, dass in der Übertragungscharakteristik des Filters mehr als drei Notches erzeugt werden.

Zumindest eine der in Signalzweigen 11, 12 des Filters angeordneten Induktivitäten, z. B. L1–L3 in 1A und L1–L6 in 2, kann einen Induktivitätswert von ca. Null aufweisen.

In 3 oben ist die Übertragungscharakteristik S21 und der Reflexionskoeffizient S11 des Filters gezeigt. Die Übertragungscharakteristik S21 zeigt ein Passband bei ca. 5,5 GHz und drei Notches bei ca. 2,6 GHz, 7,45 GHz und 9 GHz.

4 zeigt ein Bauelement, in dem das Filter gemäß der 2 realisiert ist. Die in den Zweigen 11, 12 angeordneten LC-Elemente sind als Leiterbahnen und leitende Flächen in den Metallisierungsebenen eines Substrats ausgebildet. Die LC-Elemente, insbesondere die Induktivitäten können im Prinzip auch mittels Durchkontaktierungen realisiert werden, die zwei Metallisierungsebenen des Substrats verbinden.

Die Kapazität C1 ist zwischen den leitenden Flächen 441 und 451 gebildet. Die Kapazität C3 ist zwischen den leitenden Flächen 451 und 461 gebildet. Die Induktivität L2 ist durch die Leiterbahn 421 gebildet. Die Induktivität L4 ist durch die Durchkontaktierung DK4 realisiert. Die Kapazität C5 ist zwischen den leitenden Flächen 402 und 491 gebildet. Die Induktivität L6 ist durch die Leiterbahn 481 realisiert.

Die Induktivität L1 ist durch die Leiterbahn 431 und die Induktivität L3 durch die Leiterbahn 432 realisiert. Die Kapazität C2 ist zwischen den leitenden Flächen 401 und 411 gebildet. Die Induktivität L4 ist durch die Durchkontaktierung DK1 gebildet, die die Leiterbahn 432 und die Fläche 452 leitend verbindet. Die Kapazität C4 ist zwischen den leitenden Flächen 452 und 462 und die Kapazität C6 zwischen den Flächen 462 und 471 gebildet. Die Induktivität L5 ist durch die Leiterbahn 482 und die Durchkontaktierungen DK2 und DK3 gebildet.

Die in den äußeren Metallisierungsebenen angeordneten leitenden Flächen 401 und 402 sind auf Masse gelegt und dienen zur Abschirmung der LC-Elemente, die in den inneren Metallisierungsebenen ausgebildet sind.

In 5 ist eine Variante der in 4 vorgestellten Realisierung des Filters gezeigt. Der Schichtaufbau gemäß der 4 ist in zwei Teile aufgeteilt, die vorzugsweise nebeneinander angeordnet sind. 501, 502 und 503 sind elektrische Verbindung.

Die Fläche 401 ist dabei in die mittels einer elektrischen Verbindung 504 leitend miteinander verbundene Flächen 401a und 401b aufgeteilt, die in einer Metallisierungsebene angeordnet sind. Die Fläche 402 ist in die mittels einer elektrischen Verbindung 502 leitend miteinander verbundene Flächen 402a und 402b aufgeteilt, die in einer Metallisierungsebene angeordnet sind.

1
Anschlussknoten des eingangsseitigen Signalpfades
2
Anschlussknoten des ausgangsseitigen Signalpfades
3–6
Ports des Messgeräts
11
erster Signalzweig
12
zweiter Signalzweig
C1–C6
Kapazität
DK1–DK4
Durchkontaktierung
in
Eingang
L1–L6
Induktivität
M1, M2
Messanordnung
out
Ausgang
S11, S22
Reflexionskoeffizient am Knoten 1
S21
Übertragungsfunktion der Schaltung zwischen den Knoten 1 und 2
S31, S41, S51, S61
zwischen dem Knoten 1 und dem Knoten 3, 4, 5 bzw. 6 gemessene Übertragungsfunktion
&phgr;31, &phgr;41, &phgr;51, &phgr;61
zwischen dem Knoten 1 und dem Knoten 3, 4, 5 bzw. 6 gemessener Phasengang
UCW,inc
im Uhrzeigersinn laufende einfallende Wellenmode
UCW,ref
im Uhrzeigersinn laufende reflektierte Wellenmode
UCCW,inc
gegen Uhrzeigersinn laufende einfallende Wellenmode
UCCW,ref
gegen Uhrzeigersinn laufende reflektierte Wellenmode


Anspruch[de]
Bandpassfilter

– mit parallel geschalteten Signalzweigen (11, 12), die eingangsseitig an einen Eingangsknoten (1) und ausgangsseitig an einen Ausgangsknoten (2) angeschlossen sind,

– wobei die zwei Signalzweige (11, 12) einen Ringresonator bilden, in dem eine im Uhrzeigersinn laufende Wellenmode mit einer komplexen Amplitude U CW = |U CW|exp{–j&phgr;CW} und eine gegen den Uhrzeigersinn laufende Wellenmode mit einer komplexen Amplitude U CCW = |U CCW|exp{–j&phgr;CCW} ausbreitungsfähig ist,

– wobei für die resultierende Welle U out am Ausgangsknoten (2) des Bandpassfilters bei mindestens zwei Sperrfrequenzen gilt: U out = U CW + U CCW = 0,

– wobei gilt: |U CW| = |U CCW| und |&phgr;CW – &phgr;CCW| = 180°.
Bandpassfilter nach Anspruch 1, wobei der Ringresonator konzentrierte LC-Elemente (L1–L6, C1–C6) umfasst. Bandpassfilter nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Signalzweige (11, 12) als Phasenschieber wirken. Bandpassfilter nach Anspruch 3, wobei die zwei verschiedenen Signalzweige (11, 12) voneinander unterschiedliche Amplitudenkennlinien (S31, S41) und/oder Phasenkennlinien (&phgr;31, &phgr;41) aufweisen. Bandpassfilter nach einem der Ansprüche 1 bis 4,

– wobei die im Uhrzeigersinn laufende Wellenmode (UCW) die Summe aller rechtsläufigen einfallenden (UCW,inc) und reflektierten Wellenkomponenten (UCW,ref) darstellt, und

– wobei die gegen den Uhrzeigersinn laufende Wellenmode (UCCW) die Summe aller linkläufigen einfallenden (UCCW,inc) und reflektierten Wellenkomponenten (UCCW,ref) darstellt.
Bandpassfilter nach einem der Ansprüche 1 bis 5,

wobei der erste Signalzweig (11) ein T-Glied aus zwei Serienkapazitäten (C1, C3) und einer gegen Masse geschalteten Induktivität (L2) umfasst, und

wobei der zweite Signalzweig (12) ein T-Glied aus zwei Serieninduktivitäten (L1, L3) und einer gegen Masse geschalteten Kapazität (C2) umfasst.
Bandpassfilter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei im Serienzweig des ersten und des zweiten Signalzweigs (11, 12) sowohl kapazitive als auch induktive Elemente (C1, C3, L4, L6; L1, L3, C4, C6) angeordnet sind. Bauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 5 und 7,

wobei im ersten Signalzweig (11) ein erstes T-Glied aus zwei Serienkapazitäten (C1, C3) und einer Parallelinduktivität (L2) und ein nach dem ersten T-Glied geschaltetes zweites T-Glied aus zwei Serieninduktivitäten (L4, L6) und einer Parallelkapazität (C5) angeordnet ist, und

wobei im zweiten Signalzweig (12) ein erstes T-Glied aus zwei Serieninduktivitäten (L1, L3) und einer Parallelkapazität (C2) und ein nach dem ersten T-Glied geschaltetes zweites T-Glied aus zwei Serienkapazitäten (C4, C6) und einer Parallelinduktivität (L5) angeordnet ist.
Bandpassfilter nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei die an den Eingangsknoten (1) angeschlossene Komponente des ersten Signalzweigs (11) induktiv und die an den Eingangsknoten (1) angeschlossene Komponente des zweiten Signalzweigs (12) kapazitiv ist, oder umgekehrt. Bandpassfilter nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei die an den Ausgangsknoten (2) angeschlossene Komponente des ersten Signalzweigs (11) induktiv und die an den Ausgangsknoten (2) angeschlossene Komponente des zweiten Signalzweigs (12) kapazitiv ist, oder umgekehrt. Bandpassfilter nach einem der Ansprüche 1 bis 10,

– wobei für die resultierende Welle U out am Ausgangsknoten (2) bei mindestens drei Sperrfrequenzen gilt Uout = UCW + UCCW = 0

– wobei gilt: |U CW| = |U CCW| und |&phgr;CW – &phgr;CCW| = 180°.
Bandpassfilter nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei die Amplituden- und die Phasenkennlinien der Signalzweige (11, 12) derart gewählt sind, dass die Sperrfrequenzen zu beiden Seiten des Passbandes des Bandpassfilters angeordnet sind und für steile Flanken der Übertragungskennlinie (S21) des Filters sorgen. Bandpassfilter nach einem der Ansprüche 1 bis 12,

– wobei für die resultierende Welle U out am Ausgangsknoten (2) in einem Sperrbereich gilt U out = U CW + U CCW ≈ 0,

– wobei gilt: |U CW| ≈ |U CCW| und |&phgr;CW – &phgr;CCW| ≈ 180°.
Bandpassfilter nach Anspruch 13, wobei bei mindestens zwei Frequenzen aus dem Sperrbereich gilt: |U CW| = |U CCW| und |&phgr;CW – &phgr;CCW| = 180°. Bandpassfilter nach Anspruch 13 oder 14, wobei zumindest eine Harmonische der Mittenfrequenz des Bandpassfilters im Sperrbereich liegt. Bandpassfilter nach einem der Ansprüche 1 bis 15, das in einem Substrat mittels Leiterbahnen realisiert ist. Bandpassfilter nach Anspruch 16, wobei das Substrat Keramik enthält.






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