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Dokumentenidentifikation DE112005000969T5 29.03.2007
Titel Farbmessinstrument, das sowohl zum Streifenlesen als auch zum Punktlesen in der Lage ist
Anmelder X-Rite, Inc., Grandville, Mich., US
Erfinder Baker, Douglas, V., Middleville, Mich., US;
Weber, Michael, J., Rockford, Mich., US;
Sutton, Todd, A., Grand Rapids, Mich., US;
Newton, Paul, D., Grand Rapids, Mich., US
Vertreter TBK-Patent, 80336 München
DE-Aktenzeichen 112005000969
Vertragsstaaten AE, AG, AL, AM, AT, AU, AZ, BA, BB, BG, BR, BW, BY, BZ, CA, CH, CN, CO, CR, CU, CZ, DE, DK, DM, DZ, EC, EE, EG, ES, FI, GB, GD, GE, GH, GM, EP, HR, HU, ID, IL, IN, IS, JP, KE, KG, KM, KP, KR, KZ, LC, LK, LR, LS, LT, LU, LV, MA, MD, MG, MK, MN, MW, MX, MZ, NA, NI, NO, NZ, OM, PG, PH, PL, PT, RO, RU, SC, SD, SE, SG, SK, SL, SM, SY, TJ, TM, TN, TR, TT, TZ, UA, UG, US, UZ, VC, VN, YU, ZA, ZM, ZW, BW, GH, GM, KE, LS, MW, MZ, NA, SD, SL, SZ, TZ, UG, ZM, ZW, AM, AZ, BY, KG, KZ, MD, RU, TJ, TM, AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IS, IT, LT, LU, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR, BF, BJ, CF, CG, CI, CM, GA, GN, GQ, GW, ML, MR, NE, SN, TD, TG, BF, BJ, CF, CG, CI, CM, GA, GN, GQ, GW, ML, MR, NE, SN, TD, TG
WO-Anmeldetag 28.04.2005
PCT-Aktenzeichen PCT/IB2005/051400
WO-Veröffentlichungsnummer 2005106414
WO-Veröffentlichungsdatum 10.11.2005
Date of publication of WO application in German translation 29.03.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 29.03.2007
IPC-Hauptklasse G01J 3/50(2006.01)A, F, I, 20061221, B, H, DE
IPC-Nebenklasse G01J 3/46(2006.01)A, L, I, 20061221, B, H, DE   G01N 21/59(2006.01)A, L, I, 20061221, B, H, DE   

Beschreibung[de]
Hintergrund der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Farbmessinstrumente und genauer gesagt auf Farbmessinstrumente zum Streifenlesen und Farbmessinstrumente zum Punktlesen.

Eine breite Vielfalt an Farbmessinstrumenten ist für viele und unterschiedliche Anwendungen bekannt. Diese Instrumente werden beispielsweise verwendet, um genau die Farbe von Materialien wie beispielsweise gedruckter Stoff, fotografischer Stoff, Anstriche, Textilien und Kunststoffe zu bestimmen. Genauer gesagt messen die Instrumente die Spektralverteilung innerhalb des sichtbaren Farbspektrums von Licht, das durch eine Probe hindurch reflektiert oder übertragen worden ist. Die Farbmessgeräte innerhalb der Farbmessinstrumente können Spektrofotometer, Kolorimeter, Densitometer oder andere Vorrichtungen sein, die zum Messen von Farbe angewendet werden.

Eine Art an Farbmessinstrument ist ein Streifenleseinstrument. Ein derartiges Instrument sitzt typischerweise an einer horizontalen Oberfläche (beispielsweise einer Arbeitsfläche) und zieht einen Streifen, der gemessen wird, durch das Instrument und an einem Farbmessgerät vorbei. Das Gerät misst periodisch die Farbe von dem sich bewegenden Streifen. Ein beispielartiges Streifenleseinstrument ist in dem Patent US 6 198 536 von Baker offenbart, das am 6. März 2001 veröffentlicht worden ist.

Eine zweite Art an Farbmessinstrument ist ein Punktleseinstrument. Ein derartiges Instrument ist typischerweise eine in der Hand zu haltende Einheit, die mit einer speziellen Farbe oder einem speziellen Punkt, der zu messen ist, ausgerichtet werden kann. Wenn es manuell ausgerichtet ist, wird das Instrument betätigt, um die Farbe oder den Punkt zu lesen.

Sowohl die Streifenleseinstrumente als auch die Punktleseinstrumente sind einer einzigen Funktion (beispielsweise das Streifenlesen oder das Punktlesen) zugewiesen. Folglich muss ein Anwender, der sowohl Streifen als auch Punkte lesen möchte, zwei separate Instrumente erwerben.

Punktleseinstrumente haben typischerweise einen per Feder belasteten Schuh, der ein Zielsystem trägt zum Unterstützen des Anwenders bei einem genauen Positionieren des Instrumentes in Bezug auf den zu messenden Punkt. Nachdem es genau positioniert worden ist, wird das Instrument entgegen dem Schuh geschlossen, wobei die Federkraft überwunden wird. Die Messung wird dann vorgenommen, wenn das Instrument entgegen dem Schuh geschlossen ist. Der Schuh sieht ein genaues vertikales Positionieren der Optik in dem Instrument in Bezug auf die Leseebene der Probe, die gemessen wird, vor. Das Instrument wird dann freigegeben, woraufhin der per Feder belastete Schuh das Instrument wieder öffnet. Der Schuh und das Zielsystem sollen typischerweise mit dem Instrument verbunden bleiben. Jedoch kann es sein, dass bei bestimmten Fällen ein Entfernen des Schuhs und des Zielsystems erwünscht ist. Wenn der Schuh entfernt wird, ist er einer Beschädigung, einem Verschmutzen und einem möglichen Verlorengehen ausgesetzt.

Sämtliche Farbmessinstrumente müssen von Zeit zu Zeit kalibriert werden. Eine derartige Kalibrierung wird üblicherweise ausgeführt, indem eine oder mehrere Referenzfarben angewendet werden, deren Eigenschaften bekannt sind. Während der Kalibrierung liest das Instrument die Referenzfarbe(n) und dann konfiguriert es sich selbst auf der Grundlage der Differenzen zwischen den bekannten Eigenschaften und den gemessenen Eigenschaften. Typischerweise werden die Referenzfarben relativ selten angewendet, was zu mehreren Problemen führt. Zunächst können die Referenzfarben fehlangeordnet werden. Zweitens können die Referenzfarben beispielsweise durch ein Zerkratzen beschädigt werden. Drittens können die Referenzfarben verschmutzen. Sowohl eine Beschädigung als auch ein Verschmutzen kann die Referenzfarbe(n) beschädigen, wodurch die Genauigkeit abnimmt und dadurch die Anwendbarkeit von der Kalibrierfunktion vermindert wird.

Zusammenfassung der Erfindung

Die vorstehend erwähnten Probleme werden bei der vorliegenden Erfindung überwunden, bei der ein Farbmessinstrument sowohl zu einem Streifenlesen als auch zu einem Punktlesen in der Lage ist.

Bei einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung hat das Instrument eine in der Hand zu haltende Einheit und eine Andockeinheit. Die in der Hand zu haltende Einheit kann, wenn sie außerhalb der Andockeinheit ist, für ein Punktlesen verwendet werden. Die in der Hand zu haltende Einheit kann in der Andockeinheit so angedockt werden, dass das Instrument für ein Streifenlesen verwendet werden kann.

Bei einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung hat die in der Hand zu haltende Einheit ein selbsttätig sich unterbringendes Zielsystem, das zwischen einer untergebrachten Position und einer Betriebsposition beweglich ist. In der untergebrachten Position beeinträchtigt das Zielsystem nicht das Andocken der Einheit in der Andockeinheit. Wenn die Einheit zum Zwecke des Punktlesens abgedockt d.h. entfernt wird, kann das Zielsystem zu der Betriebsposition bewegt werden.

Bei einem dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung hat die in der Hand zu haltende Einheit auch eine selbsttätig sich unterbringende Referenzfarbe oder eine Kalibriertafel. Die Tafel kann zwischen einer Unterbringungsposition und einer Kalibrierposition bewegt werden. In der Unterbringungsposition ist die Kalibriertafel vor einer Beschädigung oder vor einem Verschmutzen geschützt, während sie dennoch ohne weiteres jederzeit zum Zwecke eines Kalibrierens zugänglich ist. In der Kalibrierposition ist die Tafel über dem Farbmessgerät positioniert.

Bei einem vierten Aspekt der vorliegenden Erfindung hat die Andockeinheit eine Basis und eine Wiege oder Gabel, die an der Basis schaukelt d.h. schwenkt, um eine Streifenöffnung zwischen ihnen zu definieren. Normalerweise ist aufgrund der Masse der in der Hand gehaltenen Einheit die Wiege in der Betriebsposition in Bezug auf die Basis zum Zwecke des Streifenlesens. Jedoch kann die Wiege zu einer offenen Position oberhalb der Basis geschwenkt werden, indem ein Ende der Wiege gedrückt wird. Dieser Aufbau erleichtert das Einführen eines ungewöhnlich dicken oder dünnen Probenmediums in das Instrument und ermöglicht außerdem ein Öffnen von dem Streifentransportbereich, um Fehlzuführungen und Staus zu korrigieren, um Streifen erneut auszurichten oder um einfach das Instrument einer Sichtprüfung zu unterziehen.

Diese und andere Aufgaben, Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung gehen aus der Beschreibung der gegenwärtigen Ausführungsbeispiele und den Zeichnungen deutlicher hervor.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen

1 zeigt eine perspektivische Ansicht von dem Farbmessinstrument der vorliegenden Erfindung.

2 zeigt eine perspektivische Ansicht von der in der Hand gehaltenen Einheit, die von der Andockeinheit entfernt worden ist.

3 zeigt eine perspektivische Explosionsansicht von oben von dem Instrument.

4 zeigt eine perspektivische Explosionsansicht von unten von dem Instrument.

5 zeigt eine perspektivische Ansicht von der Unterseite der in der Hand gehaltenen Einheit, wobei das Herunterklappzielgerät und die Kalibrierplatte in ihren untergebrachten Positionen gezeigt sind.

6 zeigt eine 5 ähnliche Ansicht, wobei jedoch das Herunterklappzielgerät in der Betriebsposition gezeigt ist.

7 zeigt eine 5 ähnliche Ansicht, wobei jedoch die Kalibrierplatte in der Kalibrierposition gezeigt ist.

8 zeigt eine Draufsicht auf das Instrument.

9 zeigt eine Schnittansicht entlang einer Linie IX-IX in 8.

10 zeigt eine ausschnittartige Schnittansicht entlang einer Linie X-X in 8.

11 zeigt eine vergrößerte Schnittansicht von dem Bereich innerhalb einer Linie XI in 10.

12 zeigt eine Schnittansicht entlang einer Linie XII-XII in 9.

13 zeigt eine vergrößerte Schnittansicht von dem Bereich innerhalb einer Linie XIII in 12.

14 zeigt eine Ansicht in ähnlicher Weise wie bei 1, wobei die Wiege so gezeigt ist, dass sie zu der offenen Position geschwenkt worden ist.

15 zeigt eine 9 ähnliche Ansicht, wobei jedoch die Wiege so gezeigt ist, dass sie zu der offenen Position geschwenkt worden ist.

Beschreibung des gegenwärtigen Ausführungsbeispiels

Ein Farbmessinstrument, das gemäß einem gegenwärtigen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung aufgebaut ist, ist in den Zeichnungen dargestellt und allgemein mit dem Bezugszeichen 10 bezeichnet. Das Instrument hat eine in der Hand zu haltende Einheit (Handeinheit) 12 und eine Andockeinheit 14. Die Andockeinheit wiederum hat eine Basis 16 und eine Wiege 18, die an der Basis gestützt ist. Die in der Hand zu haltende Einheit 12 kann in der Andockeinheit 14 angedockt werden (siehe 1). Wenn sie derart angedockt ist, ist das Instrument 10 dazu in der Lage, als ein Streifenleseinstrument zu arbeiten. Die in der Hand zu haltende Einheit 12 kann von der Andockeinheit 14 entfernt werden (siehe 2). Wenn sie entfernt worden ist, ist die in der Hand zu haltende Einheit 12 dazu in der Lage, als ein Punktleseinstrument zu arbeiten.

Die in der Hand zu haltende Einheit oder Handeinheit 12 hat ein Gehäuse 20, ein Herunterklappzielsystem 22 und eine selbsttätig sich unterbringende Kalibrierplattenbaugruppe 24. Das Herunterklappzielsystem ist zwischen einer in den 5 und 7 dargestellten untergebrachten Position, bei der die Einheit als ein Streifenleser anzuwenden ist, und einer in 2 und 6 gezeigten Betriebsposition beweglich, bei der die Einheit als ein Punktleser anzuwenden ist.

Die Kalibrierplattenbaugruppe ist ebenfalls zwischen einer in den 5 und 6 gezeigten untergebrachten Position und einer in 7 gezeigten Kalibrierposition beweglich, bei der die Kalibrierplatte mit dem Farbmessgerät zum Zwecke eines Instrumentkalibrierens ausgerichtet ist.

I. In der Hand zu haltende Einheit

Die Bauteile innerhalb der in der Hand zu haltenden Einheit 12 sind detailliert in den 3 und 4 dargestellt. Das Gehäuse 20 hat eine untere Gehäusehälfte 20a und eine obere Gehäusehälfte 20b. Die Gehäusehälften sitzen ineinander, um das Gehäuse zu definieren, das die anderen Bauteile von der in der Hand zu haltenden Einheit 12 umgibt und/oder stützt. Die vordere Seite von dem Gehäuse 20 definiert eine Aufbewahrungsvertiefung 21 (siehe 6), in der das Zielsystem 22 sitzt, wenn das Zielsystem sich in der Aufbewahrungsposition befindet (siehe die 5 und 7). Das Gehäuse 20 definiert außerdem einen Fingerzugriff 23, der mit der Vertiefung 21 in Verbindung steht, um einen Punkt vorzusehen, an dem auf das Zielsystem 22 zugegriffen werden kann, wenn es in der Aufbewahrungsposition ist. Das Gehäuse 20 hat des weiteren einen Vorsprung 25 in dem unteren Abschnitt von der Vertiefung 21, der mit dem Zielsystem 22 dann zusammenwirkt, wenn es sich in der Aufbewahrungsposition befindet, um das Halten des Zielsystems in der Vertiefung zu unterstützen.

Ein Farbmessgerät 26 ist innerhalb des Gehäuses 20 enthalten und gestützt. Das Farbmessgerät kann von einer beliebigen Art sein, die im Stand der Technik im allgemeinen bekannt ist, wobei ein Spektrofotometer, ein Kolorimeter oder ein Densitometer umfasst ist. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist das Farbmessinstrument 26 ein Spektrofotometer von einer Art, die im allgemeinen in einer Vielfalt an Instrumenten umfasst ist, die durch das Unternehmen X-Rite, Incorporated, die Anmelderin der vorliegenden Patentanmeldung, hergestellt und verkauft wird. Andere geeignete Geräte sind Fachleuten gut bekannt.

Eine Vielzahl an Schrauben 44 erstreckt sich durch die untere Gehäusehälfte 20a und in die obere Gehäusehälfte 20b, um die beiden Hälften aneinander zu sichern, wobei das Farbmessgerät 26 sich in ihnen befindet.

Die in der Hand zu haltende Einheit 12 hat des weiteren eine Drücktaste 28, ein Lichtrohr 30 und eine Trimmplatte 32 in Form einer durchsichtigen Scheibe. Die Trimmplatte 32 ist in dem oberen Abschnitt der oberen Gehäusehälfte 20bmontiert und definiert eine Öffnung 34, durch die auf die Taste 28 zugegriffen werden kann. Das Lichtrohr 30 zeigt die gegenwärtige Farbe der Status-LED(s) 35 an dem Gerät 26 an. Die Drücktaste wird dann niedergedrückt, wenn eine Streifenlesemessung vorgenommen wird.

Die untere Gehäusehälfte 20a hat eine Geräteöffnung 33, eine Kalibrierarmtasche 36 und eine Verbindungstasche 38. Das Farbmessinstrument 26 ist innerhalb der Öffnung 33 positioniert. Die Kalibrierarmtasche 36 definiert ein oberes und unteres Paar an entgegengesetzten nutenartig ausgebildeten Spuren 37a und 37b (siehe die 7 und 9), die die Bewegung der Kalibrierbaugruppe führen, die innerhalb der Tasche 36 montiert ist. Die Verbindungstasche 38 ist mit einer Verbindungshalterung an der Andockstation 14 ausgerichtet und elektrische Verbindungseinrichtungen innerhalb der Tasche 38 und an der Halterung sitzen ineinander, wenn die in der Hand zu haltende Einheit in der Andockstation 14 angedockt ist. Innerhalb der Verbindungstasche 38 befindet sich eine Einfangeinrichtung 41, die durch eine Rasteinrichtung 100 in Eingriff steht und gesichert ist, wenn die in der Hand zu haltende Einheit in der Andockstation 14 angedockt ist.

Ein Fuß 40 ist an der unteren Gehäusehälfte 20a an der unteren hinteren Ecke von dem Gehäuse 20 an einem Scharnierzapfen 42 angelenkt montiert. Der Fuß 40 sieht eine Stütze für die in der Hand zu haltende Einheit 10 während des Punktlesens vor.

Das Herunterklappzielsystem 22 hat eine Empfängerbaugruppe 46 und eine Zielbaugruppe 48 (siehe die 3 und 4). Die Empfängerbaugruppe 46 hat ein Paar an Spuren 50, die innerhalb des Körpers 20 feststehend gesichert sind, und eine Schraubenfeder 52, die die Zielbaugruppe 48 zu ihrer Betriebsposition drängt, wie dies in den 2 und 6 dargestellt ist. Die Zielbaugruppe hat einen Teleskoparm 54, einen Fuß 56 und ein Gitternetz 58. Der Teleskoparm 54 sitzt zwischen den Spuren 50 und läuft innerhalb von ihnen. Der obere Abschnitt von dem Arm 54 definiert einen Schlitz 60 für ein Aufnehmen des unteren Endes der Feder 52. Der Fuß 56 definiert eine Öffnung 62, in der das Gitternetz 58 in einer herkömmlichen Weise montiert ist. Der Fuß 56 ist angelenkt montiert an dem unteren Ende von dem Arm 54 an einer Schraube 57. Der Reibungssitz zwischen dem Arm 54 und dem Fuß 56 hält den Fuß 56 in der Betriebsposition, es sei denn, dass der Fuß sicher aus der Betriebsposition herausbewegt worden ist.

Das Zielsystem kann zwischen der Aufbewahrungsposition, die in den 5 und 7 dargestellt ist, und der in den 2 und 6 dargestellten Betriebsposition bewegt werden. Wenn es sich in der Aufbewahrungsposition befindet, ist der Arm 54 teleskopartig innerhalb des Gehäuses 20 und zwischen den Spuren 50 aufgenommen; und der Fuß 56 ist so gedreht, dass er innerhalb der Fußvertiefung 21 in dem Gehäuse 20 sitzt. Das miteinander erfolgende Eingreifen von dem Fuß 56 und dem Vorsprung 25 (siehe 6) hält das Zielsystem 22 in der Aufbewahrungsposition. Das Zielsystem 22 kann die Betriebsposition einnehmen, indem der Fuß 56 aus der Tasche 21 entfernt wird. Der Fuß 56 kann aus der Tasche 22 an dem Fingerzugriff 23 herausgedrückt werden und um ungefähr 270° in Bezug auf den Arm 54 manuell gedreht werden, bis der Fuß sich in der Betriebsposition befindet; und die Feder 52 (siehe die 3 und 4) drückt den Arm 54 in seine gänzlich ausgestreckte Position.

Die Kalibrierarmbaugruppe 24 hat einen Arm 66, eine Kalibrierplatte oder eine Referenzfarbe 68 und vier per Feder belastete Arretiertasten 70. Der Arm 66 hat eine im allgemeinen L-Form unter Betrachtung von der Seite. Der vertikale Schenkel von dem L stützt die vier Arretiertasten 70, d.h. zwei an jeder Seite, wobei eine über der anderen sich befindet. Der horizontale Schenkel von dem L definiert eine nach oben sich öffnende Tasche 72, in der die Kalibrierplatte 68 gesichert ist. Die beiden oberen Arretiertasten laufen in den Spuren 37a, und die beiden unteren Arretiertasten laufen in den Spuren 37b, um die Laufbahn von dem Arm zu definieren, wenn die Kalibrierbaugruppe 24 sich zwischen ihrer Aufbewahrungsposition oder Unterbringungsposition (siehe 5 und 6) und ihrer Kalibrierposition (siehe 7) bewegt. Die Kalibrierbaugruppe kann zu einer (nicht dargestellten) Reinigungsposition zwischen der Aufbewahrungsposition und der Kalibrierposition bewegt werden, in der die Baugruppe sich im allgemeinen senkrecht von dem Körper oder Gehäuse 20 erstreckt. Die unteren Arretierungen 70 müssen aus der unteren Spur 37b herausbewegt werden, um die Kalibrierbaugruppe zu der Reinigungsposition zu bewegen. Die Kalibrierplatte 68 ist in der Reinigungsposition leicht sichtbar und auf sie kann leicht zugegriffen werden. Außerdem kann die Baugruppe 24 von dem Gehäuse 20 insgesamt zum Zwecke der Wartung oder des Austauschens getrennt werden.

II. Andockeinheit

Die Andockeinheit hat eine Basis 16 und eine Wiege 18, die in einer geschwenkten Weise an der Basis gestützt ist.

Die Basis 16 hat einen Basiskörper 80, eine Vielzahl an Leerlaufrollen 82 und eine Unterstützungseinrichtung 84. Der Basiskörper 80 definiert eine Arretieraufnahmeöffnung 94 und hat eine Vielzahl an einstückig geformten flexiblen Armen 88. Jeder Arm stützt eine der Leerlaufrollen 82. Die Unterstützungseinrichtung 84 ist an der Unterseite von dem Basiskörper 80 montiert und ist mit der in der Form einer Rennbahn ausgebildeten Öffnung 90 ausgerichtet, um eine wählbare Unterstützungseinrichtungsfarbe und/oder ein wählbares Material für das Farbmessgerät 26 vorzusehen. Der Basiskörper 80 hat außerdem einen Drehpunkt oder eine Schwenkplattform 92. Als ein Paar vorgesehener Anordnungszapfen 96 erstrecken sich von der Schwenkplattform 92 nach oben, um mit der Wiege 18 ineinander zu sitzen.

Die Funktion und der Betrieb von der Basis 80, den Leerlaufrollen 82 und der Unterstützungseinrichtung 84 sind im allgemeinen analog zu den entsprechenden Bauteilen, die in dem Patent US 6 198 536 von Baker, veröffentlicht am 6. März 2001 offenbart und geschrieben sind, auf dessen Offenbarung hierbei Bezug genommen wird.

Die Wiege 18 hat eine Basisplatte 120, eine Antriebsbaugruppe, eine Abdeckung 122 und eine Arretierbaugruppe 86.

Die Basisplatte 120 definiert eine Tasche 124, eine Gerätetasche 126, Rollenöffnungen 128, eine Antriebswellentasche 130 und Wellenantriebsradöffnungen 131. Die Gerätetasche 126 sieht eine physikalische Referenz vor für ein Ausrichten mit dem optischen Abschnitt von dem Farbmessinstrument 26. Paarweise vorgesehene Leerlaufrollen 132 sind in den Leerlaufrollentaschen 128 gestützt zum Zwecke eines Eingriffs mit den entsprechenden Leerlaufrollen 82 an dem Basiskörper 80. Die Basisplatte 120 definiert des weiteren Anordnungsöffnungen 133, die mit den Zapfen 96 an der Basis 16 ineinander sitzen, um die Wiege 18 an der Basis genau anzuordnen. Die Basisplatte ruht an dem Drehpunkt oder der Schwenkplattform 92 an der Basis 16.

Die Antriebsbaugruppe hat eine Antriebswelle 134 und einen Motor 136 für ein wahlweises Antreiben der Welle. Die Antriebswelle 134 hat eine Vielzahl an O-Ringen 138, die als Räder oder Reifen wirken. Die Antriebswelle 134 ist in der Antriebswellentasche 130 so montiert, dass die O-Ringe 138 innerhalb der Antriebswellenradöffnungen 131 so angeordnet sind, dass sie von der Unterseite der Basisplatte 120 vorstehen. Paarweise vorgesehene Lager 140 sind an der Basisplatte 120 über der Antriebswelle 134 so gesichert, dass sie die Antriebswelle in Position halten. Wenn sie angedockt ist, wird die Masse von der in der Hand zu haltenden Einheit 12 zusätzlich an den Leerlaufrollen 82 durch die O-Ringe 138 gestützt.

Ein elektrisches Verbindungsstück 142 ist an einem Paar an Nasen 144 montiert, um eine elektrische Verbindung mit der in der Hand zu haltenden Einheit 12 vorzusehen, wenn die in der Hand zu haltende Einheit an der Andockeinheit 14 angedockt ist.

Die Abdeckung 122 definiert eine Tastenöffnung 150 und eine Wiegenöffnung 152 und hat eine Elektroverbindungsstückhalterung 154. Eine Erhebung 155 erstreckt sich in die Wiegenöffnung von dem vorderen Abschnitt der Wiegenöffnung, um mit dem Vorsprung 25 an der in der Hand zu haltenden Einheit 12 zusammenzuarbeiten, um die in der Hand zu haltende Einheit in der Andockstation zu sichern.

Der Arretiermechanismus 86 hat einen Körper 98, eine Einrasteinrichtung 100 und einen Aktuatorarm 102. Der Körper 98 ist an der Basisplatte 120 gesichert. Die Einrasteinrichtung 100 ist an dem Körper 98 an einem Scharnierzapfen 104 angelenkt verbunden. Der Aktuatorarm 102 hat eine Taste 106, die sich innerhalb der Öffnung 150 befindet, und ein entferntes Ende 108, das mit der Einrasteinrichtung 100 in Eingriff steht. Die Einrasteinrichtung sitzt in der Einfangeinrichtung 41 an dem Gehäuse 20 und sichert diese lösbar, wenn die in der Hand zu haltende Einheit 12 in der Andockeinheit 14 angedockt ist. Wenn die Taste 106 niedergedrückt wird, drückt der Arm 108 die Einrasteinrichtung 100, um die Einfangeinrichtung 41 außer Eingriff zu bringen.

Die 9 bis 13 zeigen Schnittansichten von der in der Hand zu haltenden Einheit 12, die innerhalb der Andockeinheit 14 angedockt oder gesichert ist. Wenn sie angedockt ist, ist der Vorsprung 25 an der in der Hand zu haltenden Einheit 12 unter der Erhebung 155 an der Abdeckung 122 positioniert, und die Einfangeinrichtung 41 ist durch die Einrasteinrichtung 100 gesichert.

Der Betrieb

Das Instrument 10 kann entweder als ein Streifenleseinstrument oder als ein Punktleseinstrument angewendet werden. Um das Instrument in dem Streifenlesemodus zu betreiben, wird die in der Hand zu haltende Einheit 12 in der Andockeinheit 14 angedockt. Genauer gesagt wird der Vorsprung 25 an dem vorderen Abschnitt der in der Hand zu haltenden Einheit 12 unter der Erhebung 155 an der Abdeckung 122 der Wiege positioniert. Die Ferse von dem Instrument wird dann nach unten gedrückt, bis die Einrasteinrichtung 100 über der Einfangeinrichtung 41 sitzt und diese sichert.

Wenn es so angedockt ist, kann das Instrument 10 als ein Streifenleseinstrument in einer Art und Weise betrieben werden, die im allgemeinen derjenigen ähnlich ist, die in dem Patent US 6 198 536 beschrieben ist, indem die Taste 28 betätigt wird. Genauer gesagt wird der Motor 136 betätigt, um die Welle 134 zu drehen. Ein Streifen wird zwischen der Basis 16 und der Wiege 18 eingeführt. Die Räder 138 an der Antriebswelle 134 ziehen die Probe durch das Instrument an dem Farbmessgerät 26 vorbei. Das Gerät nimmt eine Prüfung von dem Streifen vor an den Orten entlang des Streifens, um Farbmessungen durchzuführen. Die Steuerung und die Farbmesssoftware, die zum Betreiben des Instrumentes 10 als ein Streifenleser erforderlich sind, sind Fachleuten gut bekannt.

Um das Instrument 10 als ein Punktleser zu betreiben, wird die in der Hand zu haltende Einheit 12 von der Andockeinheit 14 entfernt. Genauer gesagt wird die Taste 106 so niedergedrückt, dass die Einrasteinrichtung 100 die Einfangeinrichtung 41 freigibt. Dadurch wird ermöglicht, dass die Ferse von der in der Hand zu haltenden Einheit 12 angehoben wird und folglich der Vorsprung 25 von einem Ort unter der Erhebung 155 entfernt wird.

Wenn sie von der Andockeinheit entfernt worden ist, kann die in der Hand zu haltende Einheit 12 als ein Punktleser angewendet werden. Das Herunterklappzielsystem 22 wird von der Unterbringungsposition zu der Betriebsposition gebracht, indem der Fuß 56 aus der Vertiefung 21 an dem vorderen Abschnitt des Körpers 20 entfernt wird. Unter dem Einfluss der Feder 52 fährt der Zielarm 54 aus dem Körper 20 aus. Der Anwender dreht manuell den Fuß 56 um ungefähr 270°, um das Zielsystem in der Betriebsposition anzuordnen, wie dies in den 2 und 6 gezeigt ist. An diesem Punkt ist die Einheit 12 für ein Punktlesen bereit. Das Gitternetz 58 in dem Fuß 56 wird mit einem zu messenden Punkt oder Zielbereich ausgerichtet. Wenn die Ausrichtung in sauberer Weise geschehen ist, wird ein manueller Druck auf die in der Hand zu haltende Einheit 10 aufgebracht, um die Federkraft der Feder 52 zu überwinden, so dass das Farbmessinstrument 26 sich zu dem Fuß 56 hin absenkt. Wenn sich die Einheit 12 abgesenkt hat, bewegt sich der Zielarm 54 teleskopartig in das Gehäuse 20 innerhalb der Spuren 50. Wenn die Einheit 12 gegen den Fuß 56 gedrückt wird, wird ein Kolbenschalter 160 niedergedrückt, um automatisch das Farbmessinstrument zu betätigen, um eine Punktlesung vorzunehmen. Wenn das Lesen vollendet ist, wird der manuelle Druck an der Einheit 12 aufgehoben, woraufhin die Einheit sich aufgrund der Federkraft der Feder 52 zu der in den 2 und 6 gezeigten Position erhebt. Die Steuerung und die Farbmesssoftware für das Punktlesen sind Fachleuten gut bekannt.

Die 14 und 15 sind den 1 und 9 jeweils ähnlich. Jedoch zeigen sie die Wiege 18, die geschwenkt worden ist, um die in der Hand zu haltende Einheit 12 von den Leerlaufrollen 82 anzuheben und dadurch den Probenschleifenbereich zu öffnen. Dieses Schwenken oder Anheben wird verwirklicht, indem ein manueller nach unten gerichteter Druck an dem rechten Ende oder dem rechten Abschnitt der Wiege 18 (unter Betrachtung von den 14 und 15) aufgebracht wird. Dadurch wird die Wiege um die Drehpunktplattform 92 (siehe 3) so geschwenkt, dass der linke Abschnitt von der Wiege 18 sich bis über die Basis 16 erhebt. Diese Bewegung bewirkt, dass die in der Hand zu haltende Einheit 12 von der Basis 16 angehoben wird, was folgendes ermöglicht: (a) ein Beschicken mit einem ungewöhnlich dicken oder dünnen Probenmedium, (b) ein Korrigieren von Probenstaus, (c) ein Korrigieren oder Einstellen einer Probenausrichtung und (d) eine Sichtprüfung von dem Probentransportbereich.

Vorstehend ist ein gegenwärtiges Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung beschrieben. Verschiedene Änderungen können gemacht werden, ohne von dem Umfang der vorliegenden Erfindung abzuweichen, die in den beigefügten Ansprüchen definiert ist, die gemäß den patentgesetzlichen Prinzipien zu interpretieren sind, wobei Äquivalente umfasst sind.

Zusammenfassung

Ein Farbmessinstrument ist offenbart, das sowohl zu einem Punktlesen als auch zu einem Streifenlesen in der Lage ist. Das Instrument hat eine in der Hand zu haltende Einheit und eine Andockeinheit. Wenn sie von der Andockeinheit entfernt ist, wird die in der Hand zu haltende Einheit für ein Punktlesen angewendet. Wenn sie in der Andockeinheit angedockt ist, werden die in der Hand zu haltende Einheit und die Andockeinheit miteinander zum Streifenlesen verwendet. Die in der Hand zu haltende Einheit hat ein sich selbsttätig unterbringendes Ziel, das zum Punktlesen ausgefahren wird und zum Streifenlesen untergebracht wird. Die in der Hand zu haltende Einheit hat außerdem eine sich selbsttätig unterbringende Kalibierplatte, die zum Kalibrieren ausgefahren wird und anderweitig untergebracht ist. Wenn sie angedockt ist, schwenkt die in der Hand zu haltende Einheit an der Andockeinheit zwischen einer normalerweise geschlossenen Position und einer manuell wählbaren offenen Position, um eine Vielfalt an Probendicken unterzubringen.


Anspruch[de]
Farbmessinstrument mit:

einer Andockeinheit, die eine Antriebseinrichtung hat zum Bewegen einer Probe relativ zu der Andockeinheit; und

einer in der Hand zu haltenden Einheit, die ein Farbmessgerät hat, wobei die in der Hand zu haltende Einheit lösbar in der Andockeinheit angedockt ist, wobei die in der Hand zu haltende Einheit an Punktlesefarbmessungen angepasst ist, wenn sie von der Andockeinheit gelöst ist, wobei die in der Hand zu haltende Einheit und die Andockeinheit zusammen an Streifenlesefarbmessungen angepasst sind, wenn die in der Hand zu haltende Einheit in der Andockeinheit angedockt ist.
Farbmessinstrument gemäß Anspruch 1, wobei

die Andockeinheit einen Probenbereich und einen Drehpunkt hat; und

die in der Hand zu haltende Einheit an dem Drehpunkt schwenkt, wenn sie in der Andockeinheit angedockt ist, wobei die in der Hand zu haltende Einheit vorgespannt ist, um zu dem Probenbereich an der Andockeinheit hin zu schwenken, wobei die in der Hand zu haltende Einheit dazu in der Lage ist, von dem Probenbereich unter manuellem Druck weg zu schwenken.
Farbmessinstrument gemäß Anspruch 1, wobei die Andockeinheit und die in der Hand zu haltende Einheit eine Arretierung haben, die dann betätigt wird, wenn die in der Hand zu haltende Einheit angedockt ist. Farbmessinstrument gemäß Anspruch 1, wobei die in der Hand zu haltende Einheit ein sich selbsttätig unterbringendes Zielgerät hat, das beweglich ist zwischen (a) einer Betriebsposition, die mit dem Farbmessgerät ausgerichtet ist, und (b) einer Unterbringungsposition, die nicht mit dem Farbmessgerät ausgerichtet ist und die ermöglicht, dass die in der Hand zu haltende Einheit an der Andockeinheit angedockt wird. Farbmessinstrument gemäß Anspruch 1, wobei die in der Hand zu haltende Einheit eine sich selbsttätig unterbringende Kalibrierplatte hat, die beweglich ist zwischen (a) einer Kalibrierposition, die mit dem Farbmessgerät ausgerichtet ist, und (b) einer Unterbringungsposition, die mit dem Farbmessgerät nicht ausgerichtet ist und die ermöglicht, dass die in der Hand zu haltende Einheit an der Andockeinheit angedockt wird. Farbmessinstrument gemäß Anspruch 1, wobei die Andockeinheit und die in der Hand zu haltende Einheit Verbindungseinrichtungen haben, um Energie- und Steuerverbindungen herzustellen, wenn die in der Hand zu haltende Einheit in der Andockeinheit angedockt ist. Farbmessinstrument mit:

einer Andockeinheit; und

einer in der Hand zu haltenden Einheit, die an der Andockeinheit lösbar angedockt ist, wobei die in der Hand zu haltende Einheit in einem ersten Farbmessmodus arbeitet, wenn sie nicht angedockt ist, und in einem zweiten Farbmessmodus arbeitet, wenn sie angedockt ist.
Farbmessinstrument gemäß Anspruch 7, wobei

der erste Modus ein Punktlesemodus ist und

der zweite Modus ein Streifenlesemodus ist.
Farbmessinstrument gemäß Anspruch 8, wobei die Andockeinheit einen Transportmechanismus hat, der daran angepasst ist, einen zu messenden Streifen zu bewegen. Farbmessinstrument gemäß Anspruch 7, wobei

die Andockeinheit eine Probenstation hat und

die in der Hand zu haltende Einheit, wenn sie angedockt ist, an der Andockeinheit zu der Probenstation hin oder von dieser weg geschwenkt wird, wobei die in der Hand zu haltende Einheit eine Vorspanneinrichtung hat, um zu der Probenstation zu schwenken.
Farbmessinstrument gemäß Anspruch 10, wobei die in der Hand zu haltende Einheit und die Andockeinheit zusammenarbeiten, um Streifen von unterschiedlichen Dicken unterzubringen. Farbmessinstrument gemäß Anspruch 7, wobei zumindest entweder die Andockstation oder die in der Hand zu haltende Einheit eine Arretiereinrichtung hat, die daran angepasst ist, diese Einheiten miteinander zu arretieren, wenn die in der Hand zu haltende Einheit angedockt ist. Farbmessinstrument gemäß Anspruch 7, wobei die in der Hand zu haltende Einheit ein Farbmessgerät und ein sich selbsttätig unterbringendes Zielgerät hat, das beweglich ist zwischen (a) einer Betriebsposition, bei der sie mit dem Farbmessgerät ausgerichtet ist, und (b) einer Unterbringungsposition, bei der sie mit dem Farbmessgerät nicht ausgerichtet ist und die ermöglicht, dass die in der Hand zu haltende Einheit an der Andockeinheit angedockt wird. Farbmessinstrument gemäß Anspruch 7, wobei die in der Hand zu haltende Einheit ein Farbmessgerät und eine sich selbsttätig unterbringende Kalibrierplatte hat, die beweglich ist zwischen (a) einer Kalibrierposition, bei der sie mit dem Farbmessgerät ausgerichtet ist, und (b) einer Unterbringungsposition, bei der sie mit dem Farbmessgerät nicht ausgerichtet ist und die ermöglicht, dass die in der Hand zu haltende Einheit an der Andockeinheit angedockt wird. Farbmessinstrument gemäß Anspruch 7, wobei die Andockeinheit und die in der Hand zu haltende Einheit Verbindungseinrichtungen haben, um Energie- und Steuerverbindungen herzustellen, wenn die in der Hand zu haltende Einheit an der Andockeinheit angedockt ist. Farbmesseinheit mit:

einem Gehäuse;

einem Farbmessgerät innerhalb des Gehäuse;

einem sich selbsttätig unterbringenden Ziel, das zwischen einer Betriebsposition, die mit dem Farbmessgerät ausgerichtet ist, und einer Unterbringungsposition beweglich ist, die mit dem Farbmessgerät nicht ausgerichtet ist, wobei das Zielgerät von dem Gehäuse in der Betriebsposition ausgefahren ist, um das Ausrichten von dem Farbmessinstrument mit einer zu messenden Probe zu unterstützen.
Farbmesseinheit gemäß Anspruch 16, wobei

das Gehäuse eine Vertiefung definiert und

zumindest ein Abschnitt von dem Zielgerät sich innerhalb der Vertiefung befindet, wenn das Zielgerät in der Unterbringungsposition ist.
Farbmesseinheit gemäß Anspruch 16, wobei

das Zielgerät folgendes aufweist:

einen Arm, der teleskopartig innerhalb des Gehäuses aufgenommen ist; und

einen Fuß, der drehbar an dem Arm montiert ist.
Farbmesseinheit gemäß Anspruch 18, wobei

das Gehäuse eine Vertiefung definiert und

der Fuß innerhalb der Vertiefung angeordnet ist, wenn das Zielgerät sich in der Unterbringungsposition befindet.
Farbmesseinheit gemäß Anspruch 16, die des weiteren eine Andockeinheit aufweist, wobei die Farbmesseinheit wahlweise an der Andockeinheit angedockt ist, wobei das Zielgerät dazu in der Lage ist, sich zu der Betriebsposition zu bewegen, wenn die Farbmesseinheit nicht angedockt ist, wobei das Zielgerät nicht dazu in der Lage ist, sich zu der Betriebsposition zu bewegen, wenn die Farbmesseinheit angedockt ist. Farbmesseinheit mit:

einem Farbmessgerät und

einem sich selbsttätig unterbringenden Ziel, das zwischen einer aktiven Position, die mit dem Farbmessgerät ausgerichtet ist, und einer Unterbringungsposition beweglich ist, die mit dem Farbmessgerät nicht ausgerichtet ist, wobei das Zielgerät mit der Farbmesseinheit in beiden Position verbunden ist.
Farbmesseinheit gemäß Anspruch 21, die des weiteren ein Gehäuse aufweist, das das Farbmessgerät und das Zielgerät stützt, wobei das Gehäuse eine Vertiefung definiert, wobei zumindest ein Abschnitt von dem Zielgerät sich innerhalb der Vertiefung befindet, wenn das Zielgerät in der Unterbringungsposition sich befindet. Farbmesseinheit gemäß Anspruch 21, wobei

das Zielgerät folgendes aufweist:

einen beweglichen Arm und

einen Fuß, der durch den Arm drehbar gestützt ist und zu einer gewählten Position vorgespannt ist.
Farbmesseinheit gemäß Anspruch 21, die des weiteren folgendes aufweist:

ein Gehäuse, das das Farbmessgerät und das Zielgerät stützt, und

eine Andockeinheit, bei der das Gehäuse wahlweise angedockt werden kann, wobei das Zielgerät dazu in der Lage ist, sich zu der aktiven Position zu bewegen, wenn das Gehäuse nicht an der Andockeinheit angedockt ist, wobei das Zielgerät dazu nicht in der Lage ist, sich zu der aktiven Position zu bewegen, wenn das Gehäuse an der Andockeinheit angedockt ist.
Farbmesseinheit mit:

einem Gehäuse;

einem Farbmessgerät innerhalb des Gehäuses;

einer selbsttätig sich unterbringende Kalibrierbaugruppe, die eine Kalibrierplatte und einen Arm hat, der die Platte an dem Gehäuse stützt, wobei die Kalibrierbaugruppe zwischen einer Betriebsposition, bei der die Kalibrierplatte mit dem Farbmessgerät ausgerichtet ist, und einer Unterbringungsposition beweglich ist, bei der die Kalibrierplatte mit dem Farbmessgerät nicht ausgerichtet ist.
Farbmesseinheit gemäß Anspruch 25, wobei

das Gehäuse eine Vertiefung definiert; und

zumindest ein Abschnitt von der Kalibrierbaugruppe innerhalb der Vertiefung angeordnet ist, wenn die Kalibrierbaugruppe in der Unterbringungsposition ist.
Farbmesseinheit gemäß Anspruch 25, wobei

der Arm eine Tasche definiert; und

die Kalibrierplatte sich innerhalb der Tasche befindet.
Farbmesseinheit gemäß Anspruch 27, wobei

das Gehäuse eine Vertiefung definiert; und

die Tasche und die Kalibrierplatte innerhalb der Vertiefung angeordnet sind, wenn die Kalibrierbaugruppe sich in der Unterbringungsposition befindet.
Farbmesseinheit gemäß Anspruch 25, die des weiteren eine Andockeinheit aufweist, wobei die Farbmesseinheit wahlweise an der Andockeinheit angedockt wird, wobei die Kalibrierbaugruppe dazu in der Lage ist, sich zu der Betriebsposition zu bewegen, wenn die Farbmesseinheit nicht angedockt ist, wobei die Kalibrierbaugruppe nicht dazu in der Lage ist, sich zu der Betriebsposition zu bewegen, wenn die Farbmesseinheit angedockt ist. Farbmesseinheit mit:

einem Farbmessgerät; und

einer selbsttätig sich unterbringende Kalibrierbaugruppe, die eine Kalibrierplatte hat, wobei die Kalibrierbaugruppe zwischen einer aktiven Position, bei der die Kalibrierplatte mit dem Farbmessgerät ausgerichtet ist, und einer Unterbringungsposition bewegbar ist, bei der die Kalibrierplatte mit dem Farbmessgerät nicht ausgerichtet ist, wobei die Kalibrierbaugruppe mit der Farbmesseinheit in beiden Positionen verbunden ist.
Farbmesseinheit gemäß Anspruch 30, die des weiteren ein Gehäuse aufweist, das das Farbmessgerät und die Kalibrierbaugruppe stützt, wobei das Gehäuse eine Vertiefung definiert, wobei zumindest ein Abschnitt von der Kalibrierbaugruppe sich innerhalb der Vertiefung befindet, wenn die Kalibrierbaugruppe sich in der Unterbringungsposition befindet. Farbmesseinheit gemäß Anspruch 30, wobei

das Zielgerät folgendes aufweist:

einen Stützarm, der eine Tasche definiert; und

eine Kalibrierplatte, die sich innerhalb der Tasche befindet.
Farbmesseinheit gemäß Anspruch 30, die des weiteren folgendes aufweist:

ein Gehäuse, das das Farbmessgerät und die Kalibrierbaugruppe stützt; und

eine Andockeinheit, in der das Gehäuse wahlweise angedockt werden kann, wobei die Kalibrierbaugruppe dazu in der Lage ist, sich zu der aktiven Position zu bewegen, wenn das Gehäuse nicht an der Andockeinheit angedockt ist, wobei die Kalibrierbaugruppe nicht dazu in der Lage ist, sich zu der aktiven Position zu bewegen, wenn das Gehäuse an der Andockeinheit angedockt ist.
Farbmessinstrument mit:

einer Andockeinheit, die eine Probenstation und einen Drehpunkt hat; und

einer in der Hand zu haltenden Einheit, die wahlweise in der Andockstation angedockt werden kann, wobei die in der Hand zu haltende Einheit an dem Drehpunkt schwenkt, wenn die in der Hand zu haltende Einheit angedockt ist, wobei die Andockeinheit und die in der Hand zu haltende Einheit so aufgebaut sind, dass sie das Schwenken der in der Hand zu haltenden Einheit zu der Probenstation hin beeinflussen und ermöglichen, dass die in der Hand zu haltende Einheit unter manuellem Druck von der Probenstation weg geschwenkt wird.
Farbmessinstrument mit:

einer in der Hand zu haltenden Einheit und

einer Andockeinheit, die lösbar die in der Hand zu haltende Einheit aufnimmt, wobei die Andockeinheit eine Probenstation und einen Antriebsmechanismus hat, der daran angepasst ist, eine Probe durch die Probenstation zu transportieren, wobei die in der Hand zu haltende Einheit innerhalb der Andockeinheit schwenkt, wenn sie in der Andockeinheit aufgenommen ist, wobei die in der Hand zu haltende Einheit eine Neigung hat, zu der Probenstation zu schwenken, wobei die in der Hand zu haltende Einheit dazu in der Lage ist, von der Probenstation unter manuellem Druck weg zu schwenken.
Farbmessinstrument gemäß Anspruch 35, wobei

die Andockeinheit einen Drehpunkt hat und

die in der Hand zu haltende Einheit an dem Drehpunkt ruht, wenn sie in der Andockeinheit aufgenommen ist.






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