PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE202006018846U1 29.03.2007
Titel Aufbau einer Leuchtdiode
Anmelder Hwang, Steve, Keelung City, Taipei, TW
Vertreter Zeitler, Volpert, Kandlbinder, 80539 München
DE-Aktenzeichen 202006018846
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 29.03.2007
Registration date 22.02.2007
Application date from patent application 13.12.2006
IPC-Hauptklasse F21S 2/00(2006.01)A, F, I, 20061213, B, H, DE
IPC-Nebenklasse F21K 7/00(2006.01)A, L, I, 20061213, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Leuchtdiode, insbesondere einen Aufbau einer Leuchtdiode mit einer Vielzahl von Leuchtchips.

Wie in 1 gezeigt, weist eine herkömmliche Leuchtdiode 1 nur einen einzigen Leuchtchip 10 auf. Ein Kontaktfuß 11 ist an einem Anschluss der Leuchtchip 10 angelötet und sorgt für die elektrische Verbindung mit einer anderen Anwendungsschaltung. Anschließend wird eine Isoliermaske 12 auf die Oberfläche des Leuchtchips 10 aufgebracht. So wird die Leuchtdiode eingekapselt.

Um in der Praxis den Anforderungen an die Lichthelligkeit beispielsweise für eine leuchtende Anzeigetafel zu entsprechen, werden nicht nur eine einzige, sondern normalerweise zahlreiche Leuchtdioden eingesetzt. In diesem Fall müssen die Leuchtdioden in Serie oder parallel geschaltet werden, um eine genügende Lichthelligkeit zu gewährleisten. Wie aus 1 ersichtlich, wird jede der Leuchtdioden 1 mit ihrem Kontaktfuß 11 in eine Leiterplatte 13 eingesteckt. So kann die benötigte Lichtausbeute durch die zahlreichen Leuchtdioden unterstützt werden.

An der Gestaltung der vorstehenden einzigen Leuchtdiode wird bemängelt, dass ihre Aufbewahrung im Gebrauch nicht einfach ist und sogar ihr Verlorengehen leicht auftritt. Außerdem sind die freiliegenden Kontaktfüße 11 leicht abzubrechen oder zu beschädigen. Darüber hinaus benötigen die Kontaktfüße 11 eine neue Form, die im Stanz-, Polier-, und Galvanisierverfahren hergestellt ist. Dies führt jedoch zur unnötigen Verschwendung der Ressourcen und der elektrischen Energie. Außerdem treten Probleme mit dem Produzieren von Ausschuss und der durch die Galvanisiervorgänge verursachten Verschmutzung auf. Dabei ist auch von Nachteil, dass die Leuchtdioden nacheinander in die Leiterplatte zur Erhöhung der Lichtausbeute eingesteckt werden müssen, was jedoch zur ungünstigen Herstellung führt.

Durch die Erfindung wird eine Leuchtdiode geschaffen, die innen mit einer Vielzahl von Leuchtchips versehen ist, mit denen sich die Anforderungen an Lichtausbeute erfüllen lassen, ohne weitere Verarbeitungsverfahren zu benötigen. Hierdurch ergibt sich die Vereinfachung des Herstellungsverfahrens. Außerdem ist die Schnittstelle zur Verbindung der Leuchtdiode mit der externen Schaltung sehr stabil, was der Beschädigung entgegenwirkt und die Kühlvorgänge begünstigt.

Die Erfindung weist insbesondere die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale auf. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.

Gemäß der Erfindung wird ein Aufbau einer Leuchtdiode mit einer leitenden Platte und mehreren Leuchtchips bereitgestellt. Die leitende Platte umfasst eine Anodenleiste, eine Kathodenleiste und eine Trägerleiste, wobei die Trägerleiste aus Isolierstoff hergestellt und zwischen der Anodenleiste und der Kathodenleiste vorgesehen ist. Die Dicke der Trägerleiste ist so geringer als diejenige der Anoden- und der Kathodenleiste, dass ein Aufnahmeraum zur Aufnahme von den Leuchtchips entsteht. Der Leuchtchip ist an seinen gegenüberliegenden Seiten mit einem positiven Anschluss und einem negativen Anschluss versehen, wobei der positive Anschluss elektrisch mit der benachbarten Anodenleiste verbunden ist, während der negative Anschluss elektrisch mit der benachbarten Kathodenleiste verbunden ist. Eine Abdeckmaske ist sowohl auf die Oberfläche der Leuchtchips aufbringbar, nachdem der positive und der negative Anschluss mit der Anoden- bzw. Kathodenleiste verbunden sind. So wird die Leuchtdiode eingekapselt.

Des Weiteren ist es möglich, die Anzahl der eingesetzten Leuchtchips je nach Anforderungen an Lichtausbeute vorher zu bestimmen. Dadurch wird das Herstellungsverfahren der erfindungsgemäßen Leuchtdiode erheblich vereinfacht. Da die leitende Platte integral ausgebildet ist, ist es möglich, der erfindungsgemäßen Leuchtdiode eine stabile Schnittstelle zu verschaffen, die für die Verbindung mit einer äußeren Schaltung sorgt. Hierdurch ergibt sich eine einfache Aufbewahrung. Außerdem wird eine Beschädigung vermieden. Bei der erfindungsgemäßen Leuchtdiode mit zahlreichen Lichtquellen ergibt sich ferner eine ansprechende Wirkung auf ihre Umgebung. Das heißt, dass die erfindungsgemäße Leuchtdiode, die sogar in einem Schaufenster vorgesehen ist, ihre Umgebung nicht beeinträchtigt, indem keine freiliegende Lötpunkte vorhanden sind.

Im Folgenden werden die Erfindung und deren Ausgestaltungen im Zusammenhang mit den Figuren näher erläutert. Es zeigen:

1 eine schematische Darstellung eines Anwendungsbeispiels einer Leuchtdiode nach dem Stand der Technik;

2 eine perspektivische Explosionsdarstellung eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Aufbaus; und

3 einen Querschnitt durch den erfindungsgemäßen Aufbau.

Bezugnehmend auf 1 und 2 weist ein erfindungsgemäßer Aufbau einer Leuchtdiode hauptsächlich eine Vielzahl von Leuchtchips 2, 3 und eine leitende Platte 4 auf. Die leitende Platte 4 umfasst eine Anodenleiste 41, eine Kathodenleiste 42 und eine Trägerleiste 43, die drei integral ausgebildet sind. Die Trägerleiste 43 ist aus Isolierstoff hergestellt, wobei die Trägerleiste 43 zwischen der Anodenleiste 41 und der Kathodenleiste 42 vorgesehen ist, und wobei die Dicke der Trägerleiste 43 so geringer ist als diejenige der Anoden- und der Kathodenleiste 41, 42, dass ein Aufnahmeraum 44 entsteht. Die Unterfläche 431 der Trägerleiste 43 befindet sich in der selben Ebene wie die Anoden- und Kathodenleiste 41, 42. Oben auf der Oberfläche 432 der Trägerleiste 43 sind mehrere Leuchtchips 2, 3 angebracht.

Jeder der Leuchtchips 2 ist an seinen gegenüberliegenden Seiten mit einem positiven Anschluss 21 und einem negativen Anschluss 22 versehen, wobei der positive Anschluss 21 elektrisch mit der benachbarten Anodenleiste 41 verbunden ist, während der negative Anschluss 22 elektrisch mit der benachbarten Kathodenleiste 42 verbunden ist. Eine Abdeckmaske 5 ist sowohl auf die Oberfläche der Leuchtchips 2, 3 als auch oben auf die Anoden- und Kathodenleiste 41, 42 aufgebracht, nachdem der positive und der negative Anschluss 21, 22 mit der Anoden- bzw. Kathodenleiste 41, 42 verbunden sind. So wird die Leuchtdiode eingekapselt.

Der Benutzer kann je nach Anforderungen an die Lichthelligkeit eine entsprechende Anzahl der Leuchtchips 2, 3 einsetzen, wodurch das Herstellungsverfahren erheblich vereinfacht wird. Da die leitende Platte 4 integral ausgebildet ist, ist es möglich, der erfindungsgemäßen Leuchtdiode eine stabile Schnittstelle zu verschaffen, die für die Verbindung mit einer äußeren Schaltung sorgt. Hierdurch ergibt sich eine einfache Aufbewahrung. Außerdem wird eine Beschädigung vermieden. Bei der erfindungsgemäßen Leuchtdiode mit zahlreichen Lichtquellen ergibt sich ferner eine ansprechende Wirkung auf ihre Umgebung. Das heißt, dass die erfindungsgemäße Leuchtdiode, die sogar in einem Schaufenster vorgesehen ist, ihre Umgebung nicht beeinträchtigt, indem keine freiliegende Lötpunkte vorhanden sind.


Anspruch[de]
Aufbau einer Leuchtdiode mit einer leitenden Platte (4) und mehreren Leuchtchips (2, 3),

dadurch gekennzeichnet,

– dass die leitende Platte (4) eine Anodenleiste (41), eine Kathodenleiste (42) und eine Trägerleiste (43) umfasst, wobei die Trägerleiste (43) aus Isolierstoff hergestellt und zwischen der Anodenleiste (41) und der Kathodenleiste (42) vorgesehen ist, und wobei die Dicke der Trägerleiste (43) so geringer ist als diejenige der Anoden- und der Kathodenleiste (41, 42), dass ein Aufnahmeraum (44) zur Aufnahme von den Leuchtchips (2, 3) entsteht; und

– dass der Leuchtchip (2) an seinen gegenüberliegenden Seiten mit einem positiven Anschluss (21) und einem negativen Anschluss (22) versehen ist, wobei der positive Anschluss (21) elektrisch mit der benachbarten Anodenleiste (41) verbunden ist, während der negative Anschluss (22) elektrisch mit der benachbarten Kathodenleiste (42) verbunden ist, und

– dass eine Abdeckmaske (5) sowohl auf die Oberfläche der Leuchtchips (2, 3) als auch oben auf die Anoden- und Kathodenleiste (41, 42) aufbringbar ist, nachdem der positive und der negative Anschluss (21, 22) mit der Anoden- bzw. Kathodenleiste (41, 42) verbunden sind.
Aufbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Unterfläche (431) der Trägerleiste (43) in der selben Ebene wie die Anoden- und Kathodenleiste (41, 42) befindet. Aufbau nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerleiste (43), die Anodenleiste (41) und die Kathodenleiste (42) integral ausgebildet sind.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com