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Dokumentenidentifikation DE60125051T2 29.03.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001320291
Titel ERNTEVORRICHTUNG MIT AUSRÜCKBAREN SCHÜTTLERGLIEDERN FÜR EINE OBSTERNTEMASCHINE
Anmelder New Holland Braud S.A., Coex, FR
Erfinder MERANT, Jean Camille, F-85220 La Chapelle-Hermier, FR
Vertreter Patentanwälte Wallach, Koch & Partner, 80339 München
DE-Aktenzeichen 60125051
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 04.09.2001
EP-Aktenzeichen 019845825
WO-Anmeldetag 04.09.2001
PCT-Aktenzeichen PCT/EP01/10248
WO-Veröffentlichungsnummer 2002019794
WO-Veröffentlichungsdatum 14.03.2002
EP-Offenlegungsdatum 25.06.2003
EP date of grant 06.12.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 29.03.2007
IPC-Hauptklasse A01D 46/28(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Erntevorrichtung für eine Maschine zum Ernten von Früchten, Beeren und dergleichen, die von Fruchtbäumen und Büschen getragen werden, die in Reihen gepflanzt sind, von der Art, die ein Stelzrad-Fahrgestell und zwei Sätze von Schüttelbauteilen einschließt, die aufeinander-gerichtet auf dem Fahrgestell befestigt sind und zusammenwirken, um die zwischen den beiden Sätzen hindurchlaufenden Fruchtbäume oder Büsche zu schütteln, um die Früchte, Beeren oder dergleichen von den Fruchtbäumen oder Büschen zu trennen. Insbesondere bezieht sie sich auf ein System zum Antrieb der Schüttelbauteile.

Die Erfindung bezieht sich insbesondere, jedoch nicht ausschließlich, auf Traubenerntemaschinen, und sie wird insbesondere in Verbindung mit dieser Art des Erntevorgangs beschrieben, obwohl eine Maschine, die die Erntevorrichtung gemäß der Erfindung einschließt, in gleicher Weise zum Ernten anderer Früchte oder Beeren verwendet werden kann, beispielsweise schwarze Johannisbeeren, Stachelbeeren oder Himbeeren, oder Oliven und Kaffeebohnen.

Das Prinzip des Erntens von Trauben ist in den meisten modernen Erntemaschinen praktisch das gleiche. Es ist eine Frage des Schüttelns der Weinrebe dadurch, dass auf dieser eine sinusförmige oder pseudo-sinusförmige Bewegung mit einer bestimmten Amplitude und Frequenz ausgeübt wird, die das Lösen der Trauben oder der Bündel der Trauben ermöglicht. Diese Bewegung wird auf den gesamten Rebstock durch Schüttelbauteile übertragen, die so angeordnet sind, dass sie entweder auf die Stämme oder Zweige der Rebstöcke oder auf die Vegetation, das heißt auf den die Frucht tragenden Bereich der Rebstöcke, in Abhängigkeit von der Art und Anzahl der verwendeten Schüttelbauteile einwirken. Der prozentuale Anteil der Bündel von Trauben und/oder der Trauben, die von dem Rebstock getrennt werden, hängt von der Anzahl und der Amplitude der Schwingungen ab, der ein vorgegebenes Bündel von Trauben ausgesetzt ist. Je heftiger ein vorgegebenes Bündel von Trauben geschüttelt wird, und je größer die Anzahl der Male ist, die es geschüttelt wird, desto größer ist die Chance, dass das Bündel oder seine einzelnen Trauben von dem Rebstock gelöst werden. Die Anzahl und die Amplitude der Schwingungen, der ein vorgegebenes Bündel von Trauben ausgesetzt wird, hängt von verschiedenen Parametern ab, für die geeignete Werte ausgewählt werden können, insbesondere die Amplitude und die Frequenz des Ausganges des den Schüttelbauteilen zugeordneten Antriebsmechanismus, der Länge des aktiven Bereiches der Schüttelbauteile, deren Steifigkeit oder Flexibilität, und der Rate, mit der sich die Maschine vorwärts bewegt, sowie von anderen Faktoren, die durch den Rebstock selbst festgelegt sind, insbesondere wie er gezogen ist, seine Form, und der Widerstand, den er der Bewegung der Schüttelbauteile entgegensetzt.

Insbesondere muss die Anzahl der Schüttelbauteile und die Höhe jedes dieser Schüttelbauteile einstellbar sein, um sie an die Höhe der abzuerntenden Rebstöcke anzupassen. So werden beispielsweise für niedrig wachsende Rebstöcke zwei oder drei Paare von Schüttelbauteilen verwendet, die in geeigneter Weise über die Höhe des Rebstockes verteilt sind, während für hohe Rebstöcke beispielsweise fünf oder sechs Paare von Schüttelbauteilen verwendet werden, die in geeigneter Weise über die Höhe des Rebstockes verteilt sind. Weil die Rebstöcke, die auf benachbarten Flächen oder in benachbarten Reihen von Rebstöcken auf der gleichen Fläche gepflanzt sind, manchmal unterschiedliche Höhen von einer Fläche zur anderen oder von einer Reihe von Rebstöcken zur anderen haben, kann der Benutzer der Erntemaschine gezwungen sein, mehrere Male am Tag die Anzahl der Schüttelbauteile zu ändern und/oder deren Höhe einzustellen, bevor er beginnt, die nächste Fläche oder die nächste Reihe von Rebstöcken abzuernten. Es ist daher wünschenswert, in der Lage zu sein, die Schüttelbauteile für eine Anpassung an die abzuerntenden Rebstöcke bequem und schnell einzustellen.

Bei manchen bekannten Erntemaschinen, die eine Erntevorrichtung der vorstehend beschriebenen Art einschließen (siehe beispielsweise FR-A-2 605 487) schließen die Antriebseinrichtungen für jede Schüttelbaugruppe eine schwingende vertikale Platte ein, die starr mit der entsprechenden schwingenden vertikalen Welle verbunden ist und mit der das erste Ende jedes Schüttelbauteils, das die Form eines bogenförmigen Stabes aufweist, lösbar verbunden ist. Zu diesem Zweck ist jede schwingende vertikale Platte mit einer Serie von Paaren von Bohrungen versehen, wobei die Paare von Bohrungen mit vertikalem Abstand angeordnet sind und die Bohrungen jedes Paares mit horizontalem Abstand angeordnet sind. Das erste Ende (üblicherweise das vordere Ende) jedes Schüttelbauteils, das die Form eines bogenförmigen Stabes hat, schließt zwei Bohrungen ein, die einen Abstand aufweisen, der dem des Paares von Bohrungen in der entsprechenden schwingenden vertikalen Platte entspricht, und es ist mit der letzteren über zwei Klemmen verbunden, die das vordere Ende des Stabes umgeben und die durch zwei Schrauben oder zwei Bolzen befestigt sind, die in die zwei Bohrungen eines ausgewählten Paares von Bohrungen in der schwingenden vertikalen Platte eingesetzt sind. Bei bekannten Maschinen, die derzeit verwendet werden, ist eine der zwei Klemmen, genauer gesagt diejenige zwischen dem vorderen Ende des Stabes und der schwingenden vertikalen Platte, in Form eines Verstärkungselementes ausgebildet, das sich horizontal in Richtung auf die Rückseite über einen Teil der Länge des Stabes erstreckt und das nach außen gekrümmt ist. Am hinteren Ende schließt das Fahrgestell der Erntevorrichtung zwei vertikale Schenkel ein, und das zweite Ende (üblicherweise das hintere Ende) jedes Schüttelstabes jeder Schüttelbaugruppe ist mit dem Fahrgestell durch ein Gestänge verbunden, das durch einen vertikalen Bolzen mit einem Joch gelenkig verbunden ist, das seinerseits gegen die innenliegende Fläche eines der zwei vertikalen Schenkel mit Hilfe von Schrauben- und Mutter-Befestigungsmitteln festgelegt ist, die durch ein ausgewähltes Paar von Bohrungen einer Serie von Paaren von Bohrungen hindurchlaufen, die in dem vertikalen Schenkel vorgesehen sind.

Unter den vorstehenden Bedingungen ist es jedesmal dann, wenn ein Schüttelbauteil außer Betrieb gesetzt werden soll, erforderlich, vier Schrauben zu lösen (ein Paar von Schrauben an dem vorderen Ende und ein Paar von Schrauben an dem hinteren Ende des Schüttelbauteils), die zwei Paare von Schrauben aus den zwei Paaren von Bohrungen zu entfernen, in die sie in der schwingenden vertikalen Platte und dem vertikalen Schenkel des Fahrgestells eingesetzt waren, und dann das Schüttelbauteil und das zugehörige Gestänge von der Maschine vollständig herauszuziehen und sie auf dem Feld abzulegen oder sie an eine andere Stelle zu bringen. Jedesmal dann, wenn ein Schüttelbauteil in Betrieb genommen werden muss, ist es erforderlich, es mit dem zugehörigen Gestänge in das Innere der Maschine einzuführen, dann die vorderen und hinteren Enden des Schüttelbauteils an der erforderlichen Höhe anzuordnen, dann die zwei Schrauben jedes der zwei Paare von Schrauben in den jeweiligen zwei Paaren von Bohrungen in der schwingenden vertikalen Platte und dem vertikalen Schenkel des Fahrgestells in Eingriff zu bringen, die der erforderlichen Höhe des Schüttelbauteils entsprechen, und schließlich die vier Muttern auf den vier Schrauben zu ersetzen und festzuziehen. Ähnliche Operationen werden auch jedesmal dann ausgeführt, wenn die Höhe eines Schüttelbauteils eingestellt werden muss, mit Ausnahme der Tatsache, dass in diesem Fall das Schüttelbauteil nicht aus der Maschine entfernt werden muss. Weil die Modifikation der Anzahl der Schüttelbauteile oder die Einstellung ihrer Höhe allgemein zumindest ein Paar von Schüttelbauteilen und üblicherweise mehrere Paare von Schüttelbauteilen beinhaltet, ist es naheliegend, dass die vorstehenden Operationen lästig und zeitraubend sind.

Die US-A-6 003 294 beschreibt eine Traubenerntemaschine, die einen unteren Satz von Schüttelstäben, die mit dem Stammabschnitt der Sträucher in Eingriff kommen, und einen oberen Satz von Stäben umfasst, die mit dem Blattwerk in Eingriff kommen. Die Stäbe sind an vorderen und hinteren Klammern befestigt, die lösbar an vorderen bzw. hinteren Haltesäulen befestigt sind. Die vorderen Säulen werden in Schwingungen versetzt, um eine die Trauben lösende Schwingung auf die Stäbe auszuüben. Die vordere Klammer jedes Stabes kann gelöst und gegenüber der Säule gedreht werden, um die Position eines gekrümmten Kanals zu ändern, der mit dem vorderen Ende des Stabes in Eingriff kommt, wodurch der Druck der Stäbe gegen das Blattwerk eingestellt wird. Es sind keine Einrichtungen zum Deaktivieren eines oder mehrerer der Stäbe vorgesehen, während die anderen immer noch angetrieben werden, um die Rebstöcke in Schwingungen zu versetzen. Es ist immer noch erforderlich, vollständig den inaktiven Stab zu entfernen. Es ist keine Lösung, nur die Schrauben zu lösen, die die Klammem an den Säulen antriebsmäßig befestigen, weil schließlich die gelockerten Schrauben herausfallen und die Stange auf den Boden fallen würde.

Ein Hauptziel der Erfindung ist daher, eine Erntevorrichtung der in dem Oberbegriff definierten Art zu schaffen, die jedoch eine schnelle und einfache Modifikation der Anzahl der Schüttelbauteile, die in der Maschine verwendet werden, ermöglicht, ohne dass Schüttelbauteile, die außer Betrieb gesetzt werden sollen oder in Betrieb gesetzt werden sollen, vollständig aus der Maschine entfernt werden müssen oder in deren Inneres eingesetzt werden müssen.

Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht in der Schaffung einer Erntevorrichtung der vorstehend genannten Art, die eine schnelle und einfache Modifikation der Höhe jedes Schüttelbauteils ermöglicht.

Gemäß der Erfindung wird eine Erntevorrichtung für eine Maschine zum Ernten von Früchten, Beeren und dergleichen geschaffen, die auf Fruchtbäumen oder Büschen wachsen, die in Reihen gepflanzt sind, wobei die Vorrichtung Folgendes einschließt:

  • a) ein Stelzrad-Fahrgestell;
  • b) zwei Schüttelbaugruppen, die aufeinander gerichtet auf dem Fahrgestell befestigt sind und die zusammenwirken, um die zwischen den beiden Schüttelbaugruppen hindurchlaufenden Fruchtbäume oder Büsche zu schütteln, um die Früchte, Beeren oder dergleichen von diesen zu trennen, wobei jede Schüttelbaugruppe Folgendes einschließt:
  • i) Antriebseinrichtungen, die eine vertikale Welle einschließen, die um eine vertikale Achse schwingt;
  • ii) eine Vielzahl von mit vertikalem Abstand angeordneten Schüttelbauteilen, wobei jedes Schüttelbauteil aus einem aus flexiblem Material bestehenden Stab besteht, der sich im Wesentlichen horizontal erstreckt und eine gekrümmte Form aufweist, wobei zumindest ein Stab ein erstes Ende, das lösbar mit den Antriebseinrichtungen verbunden ist, einen Mittelteil, der zur Einwirkung auf die Fruchtbäume oder Büsche ausgebildet ist, um diese zu schütteln, und ein zweites Ende aufweist, das mit dem Fahrgestell verbunden ist, wobei das erste Ende einer Befestigung zugeordnet ist, die die vertikale Welle umgibt;

    dadurch gekennzeichnet, dass:

    reibungsmindernde Einrichtungen zwischen der Befestigung und der vertikalen Welle angeordnet sind, um das erste Endes des zumindest einen Stabes auf der vertikalen Welle derart zu befestigen, dass sie sich gegenüber der vertikalen Welle drehen kann; und

    die Befestigung lösbar mit der Antriebseinrichtung gekoppelt ist, so dass im gekoppelten Zustand der zumindest eine Stab eine Arbeitsstellung einnimmt, in der sich der mittlere Teil des Stabes relativ nahe an der vertikalen Symmetrie-Mittelebene befindet und in der Lage ist, auf die Fruchtbäume oder Büsche einzuwirken, während in dem entkoppelten Zustand der Stab in der Lage ist, aufgrund der Drehung gegenüber der vertikalen Welle eine inaktive Ruhestellung einzunehmen, in der der mittlere Teil des Stabes wesentlich weiter von der vertikalen Symmetrie-Mittelebene entfernt ist, als in der Arbeitsstellung, und nicht in der Lage ist, auf die Fruchtbäume oder Büsche einzuwirken.

Diese Struktur ist in der Lage, das erste Ziel der Erfindung zu erreichen.

Die Erntevorrichtung kann zusätzlich eines oder mehrere der folgenden Merkmale aufweisen:

  • – die dem ersten Ende jedes Stabes zugeordnete Befestigung besteht aus zwei Halbschalen, die die vertikale Welle umgeben und durch zumindest ein Mutter- und Schrauben-Befestigungselement zusammengebaut sind, wobei das erste Ende des Stabes an einer Halbschale durch eine Verbindung vom eingebauten Typ befestigt ist, wobei die Befestigung die Relativdrehung zwischen dem ersten Ende der Stange und der vertikalen Welle ermöglicht;
  • – die reibungsmindernden Einrichtungen sind zwischen der vertikalen Welle und den zwei Halbschalen angeordnet;
  • – bei einer Ausführungsform der Erfindung weist die schwingende vertikale Welle zumindest eine Serie von Kopplungs- und Antriebslaschen auf, die starr an der schwingenden vertikalen Welle an Intervallen entlang der Welle befestigt sind und in Radialrichtung von dieser aus vorspringen, wobei zumindest eine der zwei Halbschalen der Befestigung, die dem ersten Ende des Stabes zugeordnet ist, einen seitlichen Abschnitt aufweist, der zur lösbaren Befestigung an einer der Kopplungs- und Antriebslaschen der Serie von Laschen ausgebildet ist;
  • – bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung schließen die Antriebseinrichtungen weiterhin für jede Schüttelbaugruppe eine schwingende vertikale Platte ein, die sich parallel zu der entsprechenden schwingenden vertikalen Welle erstreckt und mit dieser durch zumindest zwei mit vertikalem Abstand angeordnete Abstandselemente verbunden ist, wobei zumindest eine der zwei Halbschalen der Befestigung, die dem ersten Ende jedes Stabes zugeordnet ist, einen seitlichen Abschnitt aufweist, der für eine lösbare Befestigung an der schwingenden vertikalen Platte ausgebildet ist;
  • – in der anderen Ausführungsform der Erfindung wird das zweite Ziel der Erfindung aufgrund der Tatsache erreicht, dass im entkoppelten Zustand das erste Ende jedes Stabes und die zugehörige Befestigung so ausgebildet sind, dass sie zusammen entlang der entsprechenden schwingenden vertikalen Welle gleiten;
  • – in der anderen Ausführungsform der Erfindung kann die schwingende vertikale Platte aus einer profilierten Platte bestehen, die einen Abschnitt aufweist, der im Wesentlichen in Radialrichtung gegenüber der vertikalen Welle gerichtet ist und eine Reihe von mit vertikalem Abstand angeordneten Öffnungen entlang der schwingenden vertikalen Platte aufweist; in diesem Fall sind zwei Mutter- und Schrauben-Befestigungselemente vorgesehen, um die zwei Halbschalen der Befestigung zusammenzubauen, wobei die zwei Mutter- und Schrauben-Befestigungselemente auf jeweiligen entgegengesetzten Seiten der vertikalen Welle angeordnet sind, wobei die Schraube eines der zwei Mutter- und Schrauben-Befestigungselemente so angeordnet und bemessen ist, dass sie in eine aus der Serie von Öffnungen ausgewählte Öffnung einsetzbar ist und außerdem zur lösbaren Anbringung der Befestigung an der schwingenden vertikalen Platte verwendet wird, wobei das erste Ende des Stabes lösbar mit der schwingenden vertikalen Platte mit Hilfe der Befestigung, der Schraube und der zugehörigen Mutter befestigt ist;
  • – es gibt einen Spalt zwischen den zwei Halbschalen der Befestigung auf der gleichen Seite wie das Mutter- und Schrauben-Befestigungselement zur lösbaren Festlegung der Befestigung an der schwingenden vertikalen Platte, so dass, wenn das Mutter- und Schrauben-Befestigungsmittel festgezogen wird, die zwei Halbschalen der Befestigung fest die vertikale Welle einklemmen;
  • – in einer Variante der anderen Ausführungsform der Erfindung besteht die schwingende vertikale Platte aus einer profilierten Platte, die einen ersten Abschnitt, der im Wesentlichen radial gegenüber der vertikalen Welle ausgerichtet ist, und einen zweiten Abschnitt aufweist, der senkrecht zu dem ersten Abschnitt steht und eine Serie von mit vertikalem Abstand angeordneten Öffnungen entlang der schwingenden vertikalen Platte aufweist;
  • – in dieser Variante trägt eine erste Halbschale der Befestigung einen Riegel, der gegenüber der ersten Halbschale zwischen einer ersten Position, in der ein aktiver Teil des Riegels in einer Öffnung in Eingriff steht, die aus der Serie von Öffnungen ausgewählt ist und mit einer Kante der ausgewählten Öffnung zusammenwirkt, um die Befestigung an der schwingenden vertikalen Platte zu halten, und einer zweiten Stellung beweglich ist, in der der Riegel außer Eingriff mit der ausgewählten Öffnung steht und die schwingende vertikale Platte sich gegenüber der Befestigung um die Achse der vertikalen Welle drehen kann, wobei lösbare Lagefestlegungseinrichtungen zum Festlegen des Riegels zumindest in seiner ersten Position vorgesehen sind, wobei das erste Ende des Riegels lösbar mit der schwingenden vertikalen Platte durch die Befestigung und den Riegel in dessen erster Position gekoppelt ist;
  • – die Festlegungseinrichtungen bestehen aus einer Schraube, deren Schaft durch eine langgestreckte Öffnung verläuft, die in dem Riegel ausgebildet ist, und die mit einer Mutter oder einer Gewindebohrung in einem seitlichen Flansch der ersten Halbschale der Klammer zusammenwirkt, um den Riegel zwischen sich und dem seitlichen Flansch der ersten Halbschale festzulegen;
  • – die zweite Halbschale hat einen seitlichen Flansch, der auf den seitlichen Flansch der ersten Halbschale gerichtet ist und in Kontakt mit dem ersten Teil der schwingenden vertikalen Platte steht, wenn der Riegel in einer der Öffnungen der Serie von Öffnungen in Eingriff steht;
  • – es gibt einen Spalt zwischen den seitlichen Flanschen der zwei Halbschalen, und der seitliche Flansch der ersten Halbschale schließt einen Vorsprung auf, der in linearem Kontakt mit dem Riegel zwischen dessen aktiven Teil und der Schraube steht, so dass wenn der aktive Teil des Riegels in der ausgewählten Öffnung in Eingriff steht und die Schraube in der Mutter oder der Gewindebohrung festgezogen wird, der Riegel um die Kontaktlinie mit dem Vorsprung geneigt wird und nach Art eines Hebels wirkt, wobei er gegen die Kante der ausgewählten Öffnung und gegen den Vorsprung drückt, um den seitlichen Flansch der ersten Halbschale in Richtung auf den seitlichen Flansch der zweiten Halbschale zu drücken und den letztgenannten seitlichen Flansch gegen den ersten Teil der schwingenden vertikalen Platte zu drücken, so dass die zwei Halbschalen die vertikale Welle fest einklemmen;
  • – bei jeder Ausführungsform ist jede Schüttelbaugruppe einer Reihe von festen Halterungen zugeordnet, die mit vertikalem Abstand auf dem Fahrgestell in der Nähe der ersten Enden der Stäbe angeordnet sind, die die Schüttelbauteile der Schüttelbaugruppe bilden, wobei jeder Halterung in der Lage ist, die Stäbe zu haltern, wenn sie sich in ihrer inaktiven Ruhestellung befinden;
  • – dem ersten Ende jedes Stabes ist ein Verstärkungsbauteil zugeordnet, das auf der Außenseite des Stabes angeordnet ist und mit dessen ersten Ende auf einer Halbschale der dem Stab zugeordneten Befestigung festgeklemmt ist, wobei sich jedes Verstärkungsbauteil in Horizontalrichtung über die Befestigung hinaus in Richtung auf das zweite Ende des Stabes erstreckt, nach außen gekrümmt ist und in der Lage ist, mit einer der festen Halterungen zusammenzuwirken, um den zugehörigen Stab zu haltern, wenn er sich in seiner inaktiven Ruhestellung befindet; und
  • – das Fahrgestell schließt zwei vertikale Schenkel ein, die symmetrisch auf jeder Seite der vertikalen Symmetrie-Mittelebene angeordnet sind und die jeweils einen vertikalen Schlitz über dem größeren Teil der Länge des entsprechenden Schenkels einschließen, wobei jedes Gestänge jeder Schüttelbaugruppe durch einen vertikalen Bolzen gelenkig mit einem Joch verbunden ist, das gegen die Innenseite eines der zwei Schenkel festgelegt ist, so dass seine Höhe mit Hilfe einer einzigen Schraube einstellbar ist, die durch den Schlitz in dem Schenkel, eine Abstützplatte und eine einzige Mutter hindurchläuft, die auf die Schraube aufgeschraubt wird und die die Stützplatte gegen die Außenfläche des Schenkels festklemmt.

Die vorliegende Erfindung ergibt weiterhin eine Erntemaschine, die eine Erntevorrichtung einschließt, die eines oder mehrere der vorstehend erwähnten Merkmale aufweist.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich im Verlauf der folgenden Beschreibung von zwei Ausführungsformen der Erfindung, die als Beispiel angegeben sind, und unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen, in denen:

1 eine vertikale, teilweise weggebrochene Seitenansicht ist, die eine mit der Erntevorrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ausgerüstete Erntemaschine zeigt;

2 eine perspektivische Ansicht in größerem Maßstab ist, die die wesentlichen Komponenten der Erntevorrichtung der Maschine nach 1 zeigt;

3 eine perspektivische Ansicht in größerem Maßstab als in 2 ist, die die Antriebseinrichtung zeigt, die einer der zwei Schüttelbaugruppen der Erntevorrichtung zugeordnet ist, wobei die Schüttelbauteile fortgelassen sind, um die Darstellung klarer zu machen;

4 eine teilweise im horizontalen Schnitt gezeigte Draufsicht ist, die den vorderen Teil eines Schüttelbauteils und eine erste Ausführungsform der Kopplungseinrichtung zum Koppeln des Schüttelbauteils mit der schwingenden vertikalen Platte zeigt;

5 eine teilweise im horizontalen Schnitt gezeigte Draufsicht ist, die zeigt, wie das hintere Ende eines Schüttelbauteils mit einem vertikalen Schenkel des Fahrgestells der Erntevorrichtung verbunden ist;

6A6C Draufsichten sind, die drei jeweils unterschiedliche Zustände eines Schüttelbauteils zeigen, wenn die Erntevorrichtung im Gebrauch ist, wobei 6A das Schüttelbauteil in einer inaktiven Ruhestellung zeigt, in der sein vorderes Ende von der schwingenden vertikalen Platte entkoppelt ist, und die 6B und 6C das Schüttelbauteil in zwei Arbeitsstellungen zeigen, die jeweils den zwei Grenz-Winkelstellungen der Schwingungsbewegung der schwingenden vertikalen Platte entsprechen;

7 eine teilweise perspektivische Ansicht ist, die eine zweite Ausführungsform der Kopplungseinrichtungen zum Koppeln eines Schüttelbauteils mit der schwingenden vertikalen Platte zeigt;

8A8D Draufsichten teilweise im horizontalen Schnitt sind, die der zweiten in 7 gezeigten Ausführungsform entsprechen und aufeinander folgende Zustände der Kopplungseinrichtung während des Entkoppelns eines Schüttelbauteils von der schwingenden vertikalen Platte zeigen;

9 eine teilweise perspektivische Ansicht ist, die eine weitere Ausführungsform der Antriebseinrichtung zeigt, die einer der zwei Schüttelbaugruppen zugeordnet ist, wobei ein Schüttelbauteil lediglich teilweise gezeigt ist, um die Darstellung zu vereinfachen;

10A eine Draufsicht, teilweise im horizontalen Schnitt ist, die den vorderen Teil eines Schüttelbauteils in dem entkoppelten Zustand und die Kopplungseinrichtungen zum Koppeln des Schüttelbauteils mit der schwingenden vertikalen Welle zeigt; und

10B eine der 10A ähnliche Ansicht ist, die das Schüttelbauteil in dem gekoppelten Zustand zeigt.

Die in 1 gezeigte Erntemaschine schließt, wie dies in der Technik bekannt ist, ein Fahrgestell 1 ein, das mit Vorderrädern 2 und Hinterrädern 3 versehen ist, die es ihm ermöglichen, über den Boden abzurollen, und das die Form eines Portals hat, so dass es zumindest eine Reihe vom Erntematerial rittlings überqueren kann, beispielsweise eine Reihe von Rebstöcken oder mehrere Reihen von Rebstöcken, beispielsweise zwei oder drei Reihen von Rebstöcken, wenn die Maschine zur Verwendung in eng gepflanzten Weingärten bestimmt ist. Das Fahrgestell 1 trägt, wie dies in der Technik bekannt ist, eine Erntevorrichtung 4, die zwei Schüttelbaugruppen 5 und zwei Höhenförderer 6 zum Sammeln der von den zwei Schüttelbaugruppen 5 abgetrennten Trauben und zum Fördern der Trauben zu zumindest einem vorübergehenden Speicherbehälter 7 einschließt (üblicherweise sind zwei Behälter vorgesehen, einer auf jeder Seite der Maschine), zusammen mit einem Motor 8, der die Antriebsleistung zum Antrieb der verschiedenen aktiven Bauteile der Maschine und außerdem zum Antrieb der Räder der Maschine liefert, wenn es eine selbstfahrende Maschine ist.

Die Erntevorrichtung 4 kann dauerhaft an dem Fahrgestell 1 der Maschine befestigt sein, oder sie kann die Form einer entfernbaren Baugruppe haben, die lösbar an dem Fahrgestell 1 befestigt ist, so dass sie durch andere Ausrüstungen oder Zubehörteile ersetzt werden kann, wie z.B. Sprühausrüstungen, Schneidausrüstungen, Bodenbearbeitungsausrüstungen usw. In Abhängigkeit von den Umständen kann die Erntevorrichtung 4 direkt von dem Fahrgestell 1 der Maschine oder durch ein Hilfsfahrgestell 9 gehaltert sein, das ebenfalls die Form eines Portals hat und dessen Abmessungen derart sind, dass es eine Reihe von Rebstöcken rittlings überqueren kann. Wie dies in der Technik bekannt ist, kann das Hilfsfahrgestell 9 an dem Fahrgestell 1 festgelegt sein, oder es kann an ihrem oberen Teil befestigt sein, um pendelförmig um eine horizontale und längsgerichtete Achse schwingen.

In 2 sind die zwei Schüttelbaugruppen 5 der Erntevorrichtung 4 aufeinander gerichtet auf dem Hilfsfahrgestell 9 auf jeweiligen entgegengesetzten Seiten der vertikalen Symmetrie-Mittelebene des Fahrgestells 9 befestigt. Wie dies in der Technik bekannt ist, ist das Fahrgestell 9 eine geschweißte Konstruktion und schließt zwei längsgerichtete Bauteile 11 und 12, ein vorderes Querbauteil 13, ein hinteres Querbauteil 14, zwei vertikale vordere Schenkel 15 und 16 und zwei vertikale hintere Schenkel 17 und 18 ein.

Wie dies in der Technik bekannt ist, schließt jede der zwei Schüttelbaugruppen 5 eine schwingende vertikale Platte 19, die im Betrieb um eine vertikale Achse 20 unter der Steuerung eines Antriebsmechanismus 21 schwingt, und eine Vielzahl von mit vertikalem Abstand angeordneten Schüttelbauteilen 22 ein. Jede Schüttelbaugruppe 5 kann beispielsweise vier Schüttelbauteile 22 einschließen, wie dies in 3 gezeigt ist, oder drei Schüttelbauteile, wie dies in 2 gezeigt ist. Selbstverständlich könnte jede Schüttelbaugruppe 5 eine größere Anzahl von Schüttelbauteilen einschließen, falls dies erforderlich ist.

Wie dies in der Technik bekannt ist, besteht jedes Schüttelbauteil 22 aus einem Stab, der einen verglichen mit seiner Länge kleinen Querschnitt aufweist und aus einem flexiblen Material hergestellt ist, wie z.B. einem Glasfaser-verstärkten Polyester-Kunststoff oder einem Polyamid, um Beispiele zu nennen. Im Fall von Rebstöcken wurden gute Ergebnisse mit Stäben erzielt, die einen kreisförmigen Querschnitt mit einem Durchmesser von ungefähr 30 mm und eine Länge von ungefähr 1,8 m haben und aus einem Polyamid-6-Material hergestellt sind, dessen Elastizitätsmodul E gleich 3000 N/mm2 ist. Wie die in der Technik bekannt ist, kann jeder Stab 22 massiv oder hohl (rohrförmig) sein, oder er kann eine zusammengesetzte Struktur mit einem Kern, der die erforderliche Flexibilitäts-Charakteristik hat, überzogen mit einem Verschleißmaterial haben, das von dem Material des Kerns verschieden ist. In einem entspannten Zustand ist jeder Stab 22 im Wesentlichen geradlinig. Wenn er in der Erntevorrichtung 4 befestigt ist, erstreckt er sich horizontal in Längsrichtung und ist auf eine bogenförmige Form gekrümmt oder gebogen, wobei die konvexe Seite hiervon in Richtung auf die vertikale Symmetrie-Mittelebene des Fahrgestells 9 ausgerichtet ist. Wie dies weiter unten ausführlicher beschrieben wird, ist das vordere Ende 22a jedes Stabes 22 lösbar mit einer der zwei schwingenden vertikalen Platten 19 gekoppelt, und das hintere Ende 22b jedes Stabes 22 ist mit dem Fahrgestell 9 oder genauer gesagt mit einem der zwei hinteren Schenkel 17 und 18, über ein Gestänge 23 verbunden.

Jede Schüttelbaugruppe 15 schließt eine vertikale Welle 24 ein, die sich parallel zu der schwingenden vertikalen Platte 19 erstreckt, wie dies in den 2 und 3 gezeigt ist, und deren geometrische Achse mit der vertikalen Achse der Schwingung 20 der schwingenden vertikalen Platte zusammenfällt. Die Welle 24 jeder Schüttelbaugruppe 5 ist drehbar in zwei Lagern 25 und 26 befestigt, die jeweils auf dem vorderen Querbauteil 13 und dem unteren hinteren Ende des vorderen Schenkels 15 oder 16 befestigt sind. Ein Ende jeder Welle 24, vorzugsweise ihr oberes Ende, ist starr mit einem radialen Antriebsarm 27 verbunden, der mit dem Antriebsmechanismus 21 gekoppelt ist. Genauer gesagt ist, wie dies in den 2 und 3 gezeigt ist, jeder Antriebsarm 27 über einen Bolzen 28 mit einem Ende eines Gestänges 29 verbunden, dessen anderes Ende an einem Kurbelzapfen 21 eines Nockens 32 gelenkig befestigt ist. Die Längen der zwei Gestänge 29 sind vorzugsweise einstellbar. Die zwei Nocken 32 sind jeweils an den Enden einer Welle 33 befestigt, die drehbar in zwei Lagern 24 befestigt sind, die von den Längsbauteilen 11 und 12 getragen werden. Eine Riemenscheibe oder ein Kettenrad 35 ist ebenfalls an der Welle 33 befestigt und über einen Transmissionsriemen oder eine umlaufende Kette 36 mit einer weiteren Riemenscheibe oder einem Kettenrad (nicht gezeigt) verbunden, das durch einen Motor 37, beispielsweise einen Hydraulikmotor, angetrieben werden kann. Jede schwingende vertikale Platte 19 ist starr mit der benachbarten vertikalen Welle 24 durch zumindest zwei Abstandsplatten 38 (siehe 2 und 3) verbunden, die mit der Platte 19 und der Welle 24 verschweißt sind. Entsprechend schwingt, wenn der Motor 37 läuft, jede vertikale Platte 19 mit der vertikalen Achse 24 um die entsprechende Schwingachse 20, wie dies durch den Doppelpfeil F in 4 gezeigt ist.

Das vordere Ende 22a jedes Stabes 22 ist auf einer der zwei vertikalen Wellen 24 befestigt, so dass es sich gegenüber der Welle drehen und entlang dieser gleiten kann. Genauer gesagt, und wie dies klarer in 4 gezeigt ist, ist das vordere Ende 22a jedes Stabes einer Befestigung 39 zugeordnet, die aus zwei Halbschalen 39a und 39b besteht, die die vertikale Welle 24 umgeben und miteinander verschraubt sind, beispielsweise durch zwei Mutter- und Schrauben-Befestigungselemente 41, 42 in der in 4 gezeigten Ausführungsform. Reibungsmindernde Einrichtungen 43 sind vorzugsweise zwischen der Welle 24 und den zwei Halbschalen 39a und 39b angeordnet, um eine Relativdrehung zwischen der Befestigung 39 und der Welle 24 und eine Translationsbewegung der Befestigung entlang der Welle 24 zu ermöglichen, wenn das Mutter- und Schrauben-Befestigungselement 42 gelöst und entfernt ist. Das vordere Ende 22a des Stabes 22 ist an der Halbschale 39a durch eine eingebaute Kupplung befestigt. Genauer gesagt, und wie dies in 4 gezeigt ist, ist das vordere Ende 22a des Stabes 22 zwischen zwei Klemmplatten 44 und 45 angeordnet, die an der Halbschale 39a durch zwei Schrauben 46 und 47 befestigt ist, die durch miteinander ausgerichtete Bohrungen in der Platte 44, dem vorderen Ende 22a des Stabes 22, der Platte 45 und der Halbschale 39a hindurchlaufen, sowie durch zwei Muttern 48 und 49, die vertieft in der Halbschale 39a angeordnet sind, um sie an einer Drehung zu hindern. Zwei Gewindebohrungen könnten in der Halbschale 39a anstelle der Verwendung der Muttern 48 und 49 vorgesehen sein.

Im Hinblick auf die Tatsache, dass im Betrieb jeder Stab 22 starken abwechselnden Biegebeanspruchungen in dem Bereich in der Nähe seines vorderen Endes 22a ausgesetzt ist, wenn er mit der schwingenden vertikalen Platte 19 gekoppelt ist und die letztere um die Achse 20 schwingt, und wie dies in der Technik bekannt ist, kann die Klemmplatte 45 ein kanalförmiges Verstärkungselement umfassen, das sich in Horizontalrichtung über die Befestigung 39 hinaus in Richtung auf das hintere Ende des Stabes 22 erstreckt und nach außen gekrümmt ist, wie dies in 4 gezeigt ist. Anstelle dieser Konstruktion könnte die Klemmplatte 45 einstückig mit der Halbschale 39a ausgebildet sein.

Bei einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann die lösbare Kupplung zwischen dem vorderen Ende 22a jedes Stabes 22 und der schwingenden vertikalen Platte 19 in der folgenden Weise geschaffen werden. Wie dies in den 3 und 4 insbesondere zu erkennen ist, besteht jede schwingende vertikale Platte 19 aus einer profilierten Platte, die einen Abschnitt 19a aufweist, der im Wesentlichen in Radialrichtung gegenüber der vertikalen Welle 24 ausgerichtet ist und eine Serie von mit vertikalem Abstand angeordneten Befestigungsbohrungen oder Öffnungen 51 entlang der schwingenden vertikalen Platte 19 aufweist. In diesem Fall hat die Schraube 42a des Mutter- und Schrauben-Befestigungselements 42 derartige Abmessungen dass, und bei Anordnung auf dem seitlichen Teil 52a der Befestigung derart, dass wenn der benachbarte seitliche Teil 52b der Halbschale 39b in Kontakt mit dem Teil 19a der schwingenden vertikalen Platte 19 gebracht wird, was entweder bewirkt, dass die letztere um die Welle 20 schwingt oder die Befestigung 39 um die Welle 24 verschwenkt wird, die Schraube 42a des Mutter- und Schrauben-Befestigungselements 42 in irgendeine der Öffnungen 51 in der schwingenden vertikalen Platte 19 eingesetzt werden kann. Die Öffnung 51, in die die Schraube eingesetzt wird, wird entsprechend der erforderlichen Höhe für den Stab ausgewählt. Daher befestigt das Mutter- und Schrauben-Befestigungselement 42 außerdem lösbar die Befestigung 39 an der schwingenden Platte 19. Dies heißt mit anderen Worten, dass das vordere Ende 22a des Stabes 22 lösbar mit der schwingenden vertikalen Platte 19 über die Befestigung 39 und das Mutter- und Schrauben-Befestigungselement 42 gekoppelt wird.

Wie dies in 4 gezeigt ist, gibt es vorzugsweise einen Spalt 53 zwischen den zwei Halbschalen 39a und 39b der Befestigung 39 auf der gleichen Seite, wie das Mutter- und Schrauben-Befestigungselement 42. Die Breite des Spaltes 53 ist so gewählt, dass wenn das Mutter- und Schrauben-Befestigungsmittel 42 festgezogen wird, die zwei Halbschalen 39a und 39b sich elastisch in einem ausreichenden Ausmaß verformen können, damit sie die vertikale Welle 24 fest einklemmen und damit irgendeine Drehbewegung oder längsgerichtete Gleitbewegung zwischen der Welle und der Befestigung 39 verhindern, wenn die letztere an der schwingenden vertikalen Platte 19 befestigt wird.

Wie dies weiter oben erläutert wurde, ist das hintere Ende 22b jedes Stabes 22 jeder Schüttelbaugruppe 5 mit dem hinteren Schenkel 17 oder 18 des Fahrgestells 19 über ein Gestänge 23 verbunden. Zu diesem Zweck ist, wie dies in den 2 und 5 gezeigt ist, das hintere Ende 22b jedes Stabes 22 beispielsweise durch eine Schraube mit einem Joch 54 verbunden, das über einen vertikalen Bolzen 55 mit einem Ende des Gestänges 23 verbunden ist, das dem Stab 22 zugeordnet ist. Das andere Ende des Gestänges 23 ist über einen weiteren vertikalen Bolzen 56 mit einem Joch 57 gelenkig verbunden, das fest gegen die Innenoberfläche 17a des hinteren Schenkels 17 (oder gegen die Innenfläche des hinteren Schenkels 18) mit Hilfe einer einzigen Schraube 58 festgelegt ist, die durch den Schenkel 17 oder 18 hindurchläuft, sowie mit Hilfe einer Stützplatte 59 und einer Mutter 61, die auf die Schraube 58 aufgeschraubt ist und die Platte 59 gegen die Außenfläche 17b des Schenkels 17 (oder gegen die Außenfläche des Schenkels 18) festklemmt. Um eine kontinuierliche Einstellung der Höhe des Jochs 57 entlang der Innenoberfläche 17a des Schenkels 17 (oder der Innenoberfläche des Schenkels 18) zu ermöglichen, besteht jeder der zwei Schenkel 17 und 18 vorzugsweise aus zwei einen quadratischen oder rechtwinkligen Querschnitt aufweisenden rohrförmigen Bauteilen 62 und 63. Die zwei rohrförmigen Bauteile 62 und 63 sind miteinander über eine Anzahl von Abstandsplatten, wie z.B. die Abstandsplatten 64 und 65 nach den 1 und 2, verbunden, die an den zwei Bauteilen 62 und 63 angeschweißt sind. Die zwei Bauteile 62 und 63 weisen einen Abstand voneinander auf, so dass ein Schlitz 66 zwischen diesen gebildet wird, dessen Breite etwas größer als der Durchmesser des Schaftes der Schrauben 59 ist, um die Joche 57 an den Schenkeln 17 oder 18 zu befestigen.

Um zu verhindern, dass die Joche 57 und die Stützplatten 59 sich um die Achse der Schrauben 58 drehen, wenn die Muttern 61 festgezogen werden, weist jedes Joch 57 und jede Platte 59 einen Finger 67 oder 68 (siehe 2 und 6A) auf, der in dem Schlitz 66 in Eingriff kommt.

Bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform kann die Höhe jedes Schüttelbauteils oder jeder Stange 22 in der folgenden Weise eingestellt werden. Die Mutter 42b des Mutter- und Schrauben-Befestigungselements 42 der Befestigung 39, die dem Stab 22 zugeordnet ist, dessen Höhe eingestellt werden soll, wird losgeschraubt, und die entsprechende Schraube 42a wird aus der Öffnung 51 entfernt, in die sie eingesetzt war. Die Befestigung 39 wird dann entlang der vertikalen Welle 24 nach oben oder nach unten verschoben, bis das vordere Ende 22a des Stabes 22 die erforderliche Höhe erreicht. Die Schraube 42a wird dann in eine andere Öffnung 51 in der schwingenden vertikalen Platte 19 entsprechend der neuen Höhe eingesetzt, die für das vordere Ende 22a des Stabes 22 gewählt wurde, und die Mutter 42b wird ersetzt und auf die Schraube 42a aufgeschraubt, worauf die Schraube und/oder die Mutter festgezogen werden, bis der seitliche Teil 52b der Halbschale 39b fest gegen den Teil 19a der schwingenden vertikalen Platte 19 gedrückt wird und die zwei Halbschalen 39a und 39b die vertikale Welle 24 fest einklemmen. Die Mutter 61, die dem Stab 22 entspricht, dessen Höhe eingestellt wird, wird dann ausreichend weit gelockert, damit das Joch 57, die Schraube 58 und die Stützplatte 59 in der Lage sind, entlang des Schlitzes 66 des Schenkels 17 oder 18 des Fahrgestells 9 zu gleiten. Das Joch 57 wird dann in Vertikalrichtung nach oben oder nach unten bewegt, um das hintere Ende 22b des Stabes 22 auf die erforderliche Höhe zu bringen, worauf die Mutter 61 festgezogen wird, um das Joch 57 in seiner neuen Position gegen die Innenfläche des Schenkels 17 oder 18 zu verriegeln.

Es ist daher zu erkennen, dass es zur Einstellung der Höhe irgendeines Schüttelbauteils oder des Stabes 22 ausreichend ist, lediglich zwei Muttern 42b und 61 zu lösen, von denen eine (42b) von der entsprechenden Schraube entfernt werden muss. Die Einstellung ist daher wesentlich einfacher und schneller als bei der bekannten vorstehend beschriebenen Maschine. Weiterhin ist die Gefahr des Verlierens einer Schraube oder einer Mutter während der Einstellungen verringert.

Wenn die Befestigung 39 irgendeines der Stäbe 32 an der entsprechenden schwingenden vertikalen Platte 19 durch das Mutter- und Schrauben-Befestigungsmittel 42 befestigt ist, nimmt der Stab 22 eine gekrümmte Form an, dessen konvexe Seite in Richtung auf die vertikale Symmetrie-Mittelebene des Fahrgestells 9 gerichtet ist, wie dies in dem unteren Teil der 2 und in den 6B und 6C gezeigt ist. Im Betrieb ändert sich die Krümmung jedes Stabes 22 als eine Funktion der Winkelstellung der schwingenden vertikalen Platte 19 während deren Schwingungsbewegung. Die 6B und 6C zeigen die minimalen bzw. maximalen Krümmungen eines Stabes 22 entsprechend der Winkel-Endstellungen der Schwingungsbewegung der schwingenden vertikalen Platte 19. Unter diesen Bedingungen liegt der Mittelteil 22c des Stabes 22 relativ nahe an der vertikalen Symmetrie-Mittelebene und kann auf die Rebstöcke einer Reihe von Rebstöcken einwirken, um sie zu schütteln, im Zusammenwirken mit zumindest einem weiteren Stab 22, der mit der anderen schwingenden vertikalen Platte 19 gekoppelt ist, während sich die Maschine entlang einer Reihe von Rebstöcken bewegt und die zwei schwingenden vertikalen Platten 19 um ihre jeweilige Schwingungsachse 20 durch den Antriebsmechanismus 21 in Schwingungen versetzt werden.

Wenn andererseits das Mutter- und Schrauben-Befestigungselement 22, das irgendeiner der Befestigungen 39 zugeordnet ist, entfernt wird, nimmt der entsprechende Stab 22 aufgrund der ihm eigenen Elastizität eine im Wesentlichen gradlinige Form an, wie dies in dem mittleren Teil der 2 und in 6A gezeigt ist. In diesem Zustand ist der mittlere Teil 22c des Stabes 22 erheblich weiter von der vertikalen Symmetrie-Mittelebene entfernt, als in der Arbeitskonfiguration, in der die Befestigung 39 mit der schwingenden vertikalen Platte 19 gekoppelt ist. Weiterhin klemmen, wenn das Mutter- und Schrauben-Befestigungselement 42 entfernt wird, die zwei Halbschalen 39a und 39b der Befestigung 39 die vertikale Welle 24 nicht mehr länger fest, und die Welle kann sich daher frei in der Befestigung 39 drehen, ohne irgendein Drehmoment auf diese oder den entsprechenden Stab 22 zu übertragen. Wenn sich irgendeiner der Stäbe 22 in dem in 6 gezeigten Zustand befindet, befindet er sich damit in einer inaktiven Ruhestellung, in der sein mittlerer Teil 22c nicht in der Lage ist, auf die Rebstöcke einer Reihe von Rebstöcken einzuwirken, die zwischen den zwei Schüttelbaugruppen 5 hindurchlaufen.

Jede Schüttelbaugruppe 5 ist einer Serie von festen Halterungen 69 (2) zugeordnet, die in Vertikalrichtung mit Abstand voneinander auf dem Fahrgestell in der Nähe der vorderen Enden der Stäbe 22 angeordnet sind. Die zwei Serien von Halterungen 69 sind beispielsweise jeweils entlang der vorderen Schenkel 15 und 16 des Fahrgestells 9 angeordnet, so dass jede Halterung 69 in der Lage ist, einen Stab 22 zu haltern, wenn sich dieser in seiner inaktiven Ruhestellung befindet. Genauer gesagt weist jede Halterung 69 die Form eines Hakens auf, der so ausgebildet ist, dass er das hintere Ende 45a des Verstärkungsbauteils 45 eines Stabes 22 aufnimmt, wenn sich der letztere in seiner inaktiven Ruhestellung befindet, wie dies mit durchgehenden Linien in 6A und mit einer strichpunktierten Linie in 4 gezeigt ist.

Entsprechend ist, wenn die Anzahl der Schüttelbauteile oder Stäbe 22 der Maschine im Betrieb als eine Funktion der Höhe der abzuerntenden Rebstöcke geändert werden muss, es nicht länger erforderlich, ein oder mehrere Paare von Stäben und ihre zugehörigen Gestänge 23 vollständig von der Maschine zu entfernen oder sie zu der Maschine hinzuzufügen. Es reicht aus, dass die Erntevorrichtung 4 der Maschine dauernd mit einer Anzahl von Paaren von Schüttelbauteilen oder Stäben 27 ausgerüstet ist, die gleich der maximalen Anzahl von Paaren von Stäben ist, die verwendet werden könnten, und eine größere oder kleinere Anzahl von Befestigungen 39 mit den schwingenden vertikalen Platten 19 als eine Funktion der Anzahl von Paaren von Stäben zu koppeln, die erforderlich sind, wobei die verbleibenden nicht benutzten Stäbe 22 einfach in ihrer inaktiven Ruhestellung gehalten werden, wie dies in 6A gezeigt ist. Beispielsweise ist es zum Entfernen oder Hinzufügen eines Paares von Stäben daher ausreichend, die zwei Mutter- und Schrauben-Befestigungsmittel 42 zu bearbeiten, um die entsprechenden zwei Befestigungen 39 von den entsprechenden zwei schwingenden vertikalen Platten 19 zu entkoppeln oder die Befestigungen mit den Platten zu koppeln, wie dies jeweils erforderlich ist.

Die 7 und 8 zeigen eine weitere Ausführungsform der Kopplungseinrichtungen zum Koppeln jedes Schüttelbauteils jeder Schüttelbaugruppe mit den entsprechenden schwingenden vertikalen Platten. In der in den 7 und 8 gezeigten Ausführungsformen sind Bauteile, die identisch zu denen der vorstehend beschriebenen ersten Ausführungsform sind oder die gleiche Funktion haben, mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet und werden nicht erneut ausführlich beschrieben.

Bei der in den 7 und 8 gezeigten Ausführungsform besteht die schwingende vertikale Platte 19 jeder Schüttelbaugruppe aus einer profilierten Platte, die einen ersten Teil 19a, der im Wesentlichen radial bezüglich der vertikalen Welle 24 ausgerichtet ist, und einen zweiten Teil 19b aufweist, der senkrecht zu dem ersten Teil 29a steht. Hier sind die Öffnungen 51 der Serie von mit vertikalem Abstand angeordneten Öffnungen in jeder schwingenden Platte 19 nicht in dem Teil 19a jeder schwingenden vertikalen Platte 19, sondern stattdessen in dem Teil 19b. Weiterhin trägt die Halbschale 39a jeder Befestigung 39 einen bewegliche Riegel 71, dessen aktiver Teil 71a in einer Öffnung in Eingriff gebracht werden kann, die aus der Serie von Öffnungen 51 ausgewählt ist, um mit einer Kante 51a der ausgewählten Öffnung zusammenzuwirken, um die Befestigung 39 an der schwingenden vertikalen Platte 19 angebracht zu halten, wie dies in den 7 und 8A gezeigt ist. Lösbare Festlegungseinrichtungen sind zur Festlegung des Riegels 71 zumindest in dessen Verriegelungsstellung vorgesehen.

Genauer gesagt kann die Festlegungseinrichtung aus einer Schraube 72 bestehen, deren Schaft durch eine langgestreckte Öffnung 73 hindurchläuft, die in dem Riegel 71 ausgebildet ist, und die mit einer Mutter 74 zusammenwirkt, die vertieft in den seitlichen Flansch 52a der Halbschale 39a eingesetzt ist, um den Riegel 71 gegen den seitlichen Flansch 52a festzuklemmen und dessen Lage festzulegen. Eine Gewindebohrung kann in dem seitlichen Flansch 52 anstelle der Verwendung der Mutter 74 vorgesehen sein.

Es gibt vorzugsweise einen Spalt 53 (siehe 8D) zwischen den zwei seitlichen Flanschen 52a und 52b der Halbschalen 39a und 39b, wie bei der ersten Ausführungsform. Weiterhin beinhaltet der seitliche Flansch 52a einen Vorsprung 75, der in linienförmigem Kontakt mit dem Riegel 71 zwischen dessen aktiven Teil 51a und der Schraube 72 steht. Entsprechend dreht sich, wenn der aktive Teil 71a des Riegels 71 in der ausgewählten Öffnung 51 in Eingriff steht und die Schraube 72 in der Mutter 74 festgezogen wird, der Riegel 71 um die Kontaktlinie mit dem Vorsprung 75 und wirkt wie ein Hebel, der sich auf die Kante 51a der ausgewählten Öffnung 51 und auf den Vorsprung 75 abstützt, um den seitlichen Flansch 52a in Richtung auf den seitlichen Flansch 52b zu pressen und den letzteren Flansch gegen den Teil 19a der schwingenden vertikalen Platte 19 zu drücken. Als Ergebnis hiervon klemmen die zwei Halbschalen 39a und 39b dann die vertikale Welle 24 ein, und gleichzeitig wird die Befestigung 39 über den Riegel 71 mit der schwingenden vertikalen Platte 19 gekoppelt, wie dies in 8A gezeigt ist.

Um die Befestigung 39 von der schwingenden vertikalen Platte 19 zu entkoppeln, beispielsweise um den Stab in seine inaktive Ruhestellung zu bringen, oder um die Höhe seines vorderen Endes 22a einzustellen, reicht es aus, die Schraube 72 zu lösen, ohne sie vollständig von der Mutter 74 zu entfernen, wie dies in 8B gezeigt ist. Der aktive Teil 71a des Riegels 71 kann dann aus der Öffnung 51 herausgezogen werden, indem dieser Riegel von dem Teil 19b der schwingenden vertikalen Platte 19 fortgeschoben wird, wie dies in 8C gezeigt ist. Die Gleitbewegung des Riegels 71 wird einerseits durch den Schaft der Schraube 72 und durch die Öffnung 73 und andererseits durch einen im Wesentlichen dreieckförmigen Vorsprung 76 auf dem Riegel 71 geführt, der in einem Schlitz 77 in dem Vorsprung 75 gleiten kann. Sobald der aktive Teil 71a des Riegels 71 die Öffnung 51 verlassen hat nimmt der Stab 22 aufgrund der ihm eigenen Elastizität seine natürliche und im Wesentlichen geradlinige Form ein. Wenn der Stab 22 in einer inaktiven Ruhestellung verbleiben muss, wird sein Verstärkungselement 45 in eine der hakenförmigen Halterungen 69 eingehakt, wie dies in 8D gezeigt ist. Die Schraube 72 kann dann wieder in die Mutter 74 eingeschraubt werden, um den Riegel 71 in seiner entriegelten Stellung festzulegen. Es sei bemerkt, dass in dem in 8D gezeigten Zustand die Halbschalen 39a und 39b der Befestigung 39 lediglich durch das Mutter- und Schrauben-Befestigungselement 42zusammengehalten werden, so dass sich als Ergebnis hiervon die Welle 24 frei in der Befestigung 39 drehen kann.

Wenn die Höhe des vorderen Endes des Stabes 72 modifiziert werden muss, so reicht es dann ausgehend von dem in 8C gezeigten Zustand aus, die Befestigung 39 entlang der Welle 24 zu verschieben, bis das vordere Ende des Stabes 22 die erforderliche Position erreicht, und dann den Riegel 71 so zu verschieben, dass sein aktiver Teil 71a in einer anderen Öffnung 51 in Eingriff kommt, die der erforderlichen Position entspricht. Schließlich wird die Schraube 72 erneut in der Mutter 74 festgezogen, um den Riegel 71 in seiner Verriegelungsstellung zu verriegeln, wie dies in 8A gezeigt ist.

Die 9, 10A und 10B zeigen eine weitere Ausführungsform der Antriebseinrichtungen und der Kopplungseinrichtungen zum Koppeln des vorderen Endes jedes Schüttelbauteils der schwingenden vertikalen Welle der entsprechenden Schüttelbaugruppe. Bei der Ausführungsform nach den 9, 10A und 10B sind Bauteile, die identisch zu denen der vorstehenden Ausführungsformen sind oder die gleiche Funktion haben, mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet und werden nicht erneut ausführlich beschrieben.

Bei der Ausführungsform nach den 9, 10A und 10B ist die schwingende vertikale Platte 19 der vorstehend beschriebenen Ausführungsformen durch zumindest eine Serie von Koppel- und Antriebslaschen 19 ersetzt, die starr, beispielsweise durch Verschweißen, mit der schwingenden vertikalen Welle 24 entlang von Intervallen entlang dieser Welle befestigt, wobei diese Laschen in Radialrichtung gegenüber der Welle vorspringen. Wenn es zwei Serien von Laschen 19 gibt, wie dies gezeigt ist, so ist jede Lasche 19 einer Serie mit einer Lasche 19 der anderen Serie ausgerichtet, und alle die Laschen 19 beider Serien liegen in einer Ebene, die durch die Achse 20 der Welle 24 hindurchläuft. Die Anzahl der Laschen 19 in jeder Serie von Laschen ist zumindest gleich der maximalen Anzahl der Schüttelbauteile 22 einer Schüttelbaugruppe, und sie ist vorzugsweise wesentlich größer als diese maximale Anzahl, um eine weite Auswahlmöglichkeit für die Höhe der Schüttelbauteile zu schaffen. Jede Lasche 19 schließt eine Öffnung 51 ein, die zur Aufnahme einer Schraube 42a des Mutter- und Schrauben-Befestigungselements 42 (siehe 10B) ausgebildet ist, was es ermöglicht, dass die dem vorderen Ende 22a eines Schüttelbauteils 22 zugeordnete Befestigung 39 lösbar mit der Lasche 19 oder mit zwei entsprechenden Laschen 19 gekoppelt wird, die der erforderlichen Höhe des Schüttelbauteils 22 entsprechen.

Die Befestigung 39 zur Halterung des vorderen Endes 22a jedes Schüttelbauteils 22 in drehbarer Weise auf der schwingenden vertikalen Welle 24 besteht auch hier aus zwei Halbschalen 39a und 39b, vorzugsweise mit einer reibungsmindernden Auskleidung 43. Bei den in den 9, 10A und 10B gezeigten Ausführungsformen werden die Mutter- und Schrauben-Befestigungselemente 46, 48 und 47, 49 zur Befestigung des vorderen Endes 22a des Schüttelbauteils und der zwei Flansche 44 und 45 an der Halbschale 39a ebenfalls verwendet, um die zwei Halbschalen 39a und 39b aneinander zu befestigen. Falls erforderlich, könnten die zwei Halbschalen jedoch durch andere Mutter- und Schrauben-Befestigungselemente als die zwei Befestigungselemente 46, 48 und 47, 49 befestigt werden.

Zumindest eine der zwei Halbschalen 39a und 39b jeder Befestigung 39, beispielsweise beide Halbschalen, haben jeweilige seitliche Teile 81a und 81b, durch die hindurch sich eine Bohrung 82 erstreckt, und die jeweils lösbar durch ein jeweiliges Mutter- und Schrauben-Befestigungselement 42 an einem Paar von Laschen 19 auf der schwingenden vertikalen Platte 24 befestigt werden kann, um das entsprechende Schüttelbauteil 22 mit der Welle zu koppeln, wie dies in 10B gezeigt ist.

In dem entkoppelten Zustand, der in den 9 und 10A gezeigt ist, kann die Welle 24 schwingen, ohne das Antriebsbauteil 22 anzutreiben, das in einer inaktiven Stellung verbleibt, in der es durch eine hakenförmige Halterung ähnlich zu den Halterungen 69 gemäß 2 gehalten werden kann. In dem gekoppelten Zustand, der in 10B gezeigt ist, kann die Welle 24 das Schüttelbauteil 22 antreiben, das daher aktiv ist und auf die abzuerntenden Rebstöcke einwirken kann.

Es ist daher zu erkennen, dass wiederum jedes Schüttelbauteil 22 schnell und einfach in Betrieb gesetzt oder außer Betrieb gesetzt werden kann, einfach indem zwei Mutter- und Schrauben-Befestigungselemente 42 (oder ein einziges Mutter- und Schrauben-Befestigungselement 42, wenn die Welle 24 lediglich eine Serie von Laschen 19 hat) eingesetzt oder entfernt wird, ohne dass das Schüttelbauteil in die Maschine eingeführt oder vollständig aus dieser entfernt werden muss.

Es ist ohne weiteres verständlich, dass die vorstehend beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung lediglich als nicht beschränkendes und ausschließlich erläuterndes Beispiel geliefert wurden, und dass viele Modifikationen von dem Fachmann durchgeführt werden können, ohne von dem Schutzumfang der Erfindung abzuweichen. So kann, obwohl die Erfindung unter Bezugnahme auf eine Erntemaschine beschrieben wurde, deren Schüttelbauteile eine gekrümmte bogenförmige Form aufweisen, die Erfindung auch auf Erntemaschinen angewandt werden, deren Schüttelbauteile eine andere gekrümmte Form als eine bogenförmige Form haben, beispielsweise eine Haarnadel-Form. Weiterhin könnten bei der Ausführungsform nach den 9, 10A und 10B die Laschen 19 statt ihrer Anordnung in einer vertikalen Ebene, die durch die Achse 20 der Welle 24 hindurchläuft, auch in horizontalen Ebenen senkrecht zu der Achse 20 angeordnet sein, und der seitliche Teil oder die Teile 81a und 81b könnten unter einem rechten Winkel gebogen sein, so dass sie sich in horizontalen Ebenen befinden. In diesem Fall könnten die Schrauben 42a der Mutter- und Schrauben-Befestigungsmittel 42 parallel zu der Achse 20 sein.


Anspruch[de]
Erntevorrichtung für eine Maschine zum Ernten von Früchten, Beeren und dergleichen, die auf Fruchtbäumen oder Büschen wachsen, die in Reihen gepflanzt sind, wobei die Vorrichtung Folgendes einschließt:

a) ein Stelzrad-Fahrgestell (9);

b) zwei Schüttelbaugruppen (5), die aufeinander gerichtet auf dem Fahrgestell befestigt sind und die zusammenwirken, um die zwischen den zwei Schüttelbaugruppen hindurchlaufenden Fruchtbäume oder Büsche zu schütteln, um die Früchte, Beeren oder dergleichen von diesen zu trennen, wobei jede Schüttelbaugruppe Folgendes einschließt:

i) Antriebseinrichtungen (19, 21, 24), die eine vertikale Welle (24) einschließen, die um eine vertikale Achse (20) schwingt;

ii) eine Vielzahl von mit vertikalem Abstand angeordneten Schüttelbauteilen (22), wobei jedes Schüttelbauteil aus einem aus flexiblem Material bestehenden Stab (20) besteht, der sich im Wesentlichen horizontal erstreckt und eine gekrümmte Form aufweist, wobei zumindest ein Stab ein erstes Ende (22a), das lösbar mit den Antriebseinrichtungen gekoppelt ist, einen mittleren Teil (22c), der zur Einwirkung auf die Fruchtbäume oder Büsche ausgebildet ist, um diese zu schütteln, und ein zweites Ende (22b) aufweist, das mit dem Fahrgestell (9) verbunden ist, wobei das erste Ende (22a) einer Befestigung (39) zugeordnet ist, die die vertikale Welle (24) umgibt;

dadurch gekennzeichnet, dass:

reibungsmindernde Einrichtungen (39) zwischen der Befestigung (39) und der vertikalen Welle (24) angeordnet sind, um das erste Ende (22a) des zumindest einen Stabes (22) auf der vertikalen Welle (24) derart zu befestigen, dass sie sich gegenüber der vertikalen Welle drehen kann; und

die Befestigung (39) lösbar mit der Antriebseinrichtung (19, 21, 24) gekoppelt ist, so dass im gekoppelten Zustand der zumindest eine Stab (22) eine Arbeitsstellung einnimmt, in der der mittlere Teil (22c) des Stabes relativ nahe an der vertikalen Symmetrie-Mittelebene befindet und in der Lage ist, auf die Fruchtbäume oder Büsche einzuwirken, während in dem entkoppelten Zustand der Stab in der Lage ist, aufgrund seiner Drehung gegenüber der vertikalen Welle (24) eine inaktive Ruhestellung einzunehmen, in der der mittlere Teil des Stabes wesentlich weiter von der Symmetrie-Mittelebene entfernt ist, als in der Arbeitsstellung, und nicht in der Lage ist, auf die Fruchtbäume oder Büsche einzuwirken.
Erntevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass:

die Befestigung (39) aus zwei Halbschalen (39a, 39b) besteht, die die vertikale Welle (24) umgeben und miteinander über zumindest ein Mutter- und Schrauben-Befestigungselement (41) verbunden sind; und

das erste Ende des Stabes an einer Halbschale (39a) durch eine Verbindung (4449) vom umhüllenden Typ befestigt ist, wobei die Befestigung (39) die Relativdrehung zwischen dem ersten Ende des Stabes und der vertikalen Welle (24) ermöglicht.
Erntevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die reibungsmindernden Einrichtungen (43) zwischen der vertikalen Welle (24) und den zwei Halbschalen (39a, 39b) angeordnet sind. Erntevorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass in dem entkoppelten Zustand das erste Ende (22a) des Stabes (22) und die zugehörige Befestigung (39) so ausgebildet sind, dass sie entlang der entsprechenden schwingenden vertikalen Welle (24) gleiten. Erntevorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die schwingende vertikale Welle (24) mit zumindest einer Serie von Kopplungs- und Antriebslaschen (19) versehen ist, die starr an der schwingenden vertikalen Welle an Intervallen entlang der Welle befestigt sind und radial zu dieser vorspringen, und dass zumindest eine der zwei Halbschalen (39a, 39b) der dem ersten Ende (22a) des Stabes (22) zugeordneten Befestigung (39) einen seitlichen Abschnitt (81a, 81b) aufweist, der zur lösbaren Befestigung an einer der Kopplungs- und Antriebslaschen (19) der Serie von Laschen ausgebildet ist. Erntevorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinrichtungen (19, 21, 24) weiterhin für jede Schüttelbaugruppe (5) eine schwingende vertikale Platte (19) einschließen, die sich parallel zu der entsprechenden schwingenden vertikalen Welle (24) erstreckt und mit dieser über zwei mit vertikalem Abstand angeordnete Abstandselemente (38) verbunden ist, und dass zumindest eine der zwei Halbschalen (39a, 39b) der dem ersten Ende (22a) des Stabes (22) zugeordneten Befestigung (39) einen seitlichen Abschnitt (52a, 52b) aufweist, der für eine lösbare Befestigung an der schwingenden vertikalen Platte (19) ausgebildet ist. Erntevorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die schwingende vertikale Platte aus einer profilierten Platte (19) besteht, die einen Abschnitt (19a) aufweist, der im Wesentlichen radial gegenüber der vertikalen Welle (24) ausgerichtet ist und eine Serie von mit vertikalem Abstand angeordneten Öffnungen (51) entlang der schwingenden vertikalen Platte aufweist. Erntevorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Mutter- und Schrauben-Befestigungselemente (41, 42) zum Zusammenbau der zwei Halbschalen (39a, 39b) der Befestigung (39) vorgesehen sind, dass die zwei Mutter- und Schrauben-Befestigungselemente auf jeweiligen entgegengesetzten Seiten der vertikalen Welle (24) angeordnet sind, und dass die Schraube (42a) eines der zwei Mutter- und Schrauben-Befestigungselemente so angeordnet und bemessen ist, dass sie in eine Öffnung einsetzbar ist, die aus der Serie von Öffnungen (51) ausgewählt ist, und dass sie außerdem zur lösbaren Anbringung der Befestigung (39) an der schwingenden vertikalen Platte (19) verwendet wird, wobei das erste Ende (22a) des Stabes (22) lösbar mit der schwingenden vertikalen Platte mit Hilfe der Befestigung (39), der Schraube (42) und der zugehörigen Mutter (42b) gekoppelt wird. Erntevorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein Spalt (53) zwischen den zwei Halbschalen (39a, 39b) der Befestigung (39) auf der gleichen Seite wie das Mutter- und Schrauben-Befestigungselement (42) zur lösbaren Festlegung der Befestigung an der schwingenden vertikalen Platte (19) vorgesehen ist, so dass, wenn das Mutter- und Schrauben-Befestigungsmittel (42) festgezogen wird, die zwei Halbschalen der Befestigung die vertikale Welle (24) fest einklemmen. Erntevorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die schwingende vertikale Platte (19) aus einer profilierten Platte mit einem ersten Abschnitt (19a), der im Wesentlichen radial gegenüber der vertikalen Welle (24) ausgerichtet ist, und mit einem zweiten Abschnitt (19b) besteht, der senkrecht zu dem ersten Abschnitt ist und eine Serie von mit vertikalem Abstand angeordneten Öffnungen (51) entlang der schwingenden vertikalen Platte (19) aufweist. Erntevorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass:

eine erste Halbschale (39a) der Befestigung (39) einen Riegel (71) trägt, der gegenüber der ersten Halbschale zwischen einer ersten Position, in der ein aktiver Teil (71a) des Riegels in einer Öffnung in Eingriff steht, die aus der Serie von Öffnungen (51) ausgewählt ist, und mit einer Kante (51a) der ausgewählten Öffnung zusammenwirkt, um die Befestigung (39) an der schwingenden vertikalen Platte (19) angebracht zu halten, und einer zweiten Position beweglich ist, in der der Riegel außer Eingriff mit der ausgewählten Öffnung ist und es der schwingenden vertikalen Platte ermöglicht, sich gegenüber der Befestigung um die Achse der vertikalen Welle (24) zu drehen; und

lösbare Festlegungseinrichtungen (72) zur Festlegung des Riegels (71) zumindest in seiner ersten Position vorgesehen sind, wobei das erste Ende (22a) des Riegels (22) lösbar an der schwingenden vertikalen Platte durch die Befestigung (39) und den Riegel (71) in seiner ersten Position angebracht ist.
Erntevorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Festlegungseinrichtungen (72) aus einer Schraube bestehen, deren Schaft durch eine langgestreckte Öffnung (73) hindurchläuft, die in dem Riegel (71) ausgebildet ist, und die mit einer Mutter (74) oder einer Gewindebohrung in einem seitlichen Flansch (52a) der ersten Halbschale (39a) zusammenwirkt, um den Riegel (51) gegen den seitlichen Flansch der ersten Halbschale festzuklemmen und festzulegen. Erntevorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Halbschale (39b) einen seitlichen Flansch (52b) aufweist, der auf den seitlichen Flansch (52a) der ersten Halbschale (39a) gerichtet ist und mit dem ersten Abschnitt (19a) der schwingenden vertikalen Platte (19) in Kontakt steht, wenn der Riegel (51) in einer der Öffnungen (51) der Serie von Öffnungen in Eingriff steht. Erntevorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass ein Spalt (53) zwischen den seitlichen Flanschen (52a, 52b) der zwei Halbschalen (39a, 39b) vorhanden ist, und dass der seitliche Flansch (52a) der ersten Halbschale (39a) einen Vorsprung (75) einschließt, der in Linienberührung mit dem Riegel (71) zwischen dessen aktiver Position (71a) und der Schraube (72) steht, so dass, wenn der aktive Teil des Riegels in der ausgewählten Öffnung (51) in Eingriff steht, und die Schraube in der Mutter (74) oder der Gewindebohrung festgezogen wird, der Riegel um die Kontaktlinie mit dem Vorsprung kippt und nach Art eines Hebels wirkt, der gegen die Kante (51a) der ausgewählten Öffnung und gegen den Vorsprung wirkt, um den seitlichen Flansch der ersten Halbschale gegen den seitlichen Flansch der zweiten Halbschale zu pressen und den letztgenannten seitlichen Flansch gegen den ersten Abschnitt (19a) der schwingenden vertikalen Platte (19) zu pressen, so dass die zwei Halbschalen die vertikale Welle (24) fest einklemmen. Erntevorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass jede Schüttelbaugruppe (5) einer Serie von festen Halterungen (69) zugeordnet ist, die mit vertikalem Abstand auf dem Fahrgestell (9) in der Nähe der ersten Enden (22a) der Halterungen (22) angeordnet sind, die die Schüttelbauteile der Schüttelbaugruppe bilden, wobei jede Halterung in der Lage ist, einen der Stäbe zu haltern, wenn sich der letztere in seiner inaktiven Ruhestellung befindet. Erntevorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Ende (22a) des Stabes (22) einem Verstärkungselement (45) zugeordnet ist, das auf der Außenseite des Stabes angeordnet ist und mit seinem ersten Ende auf die Halbschale (39a) der dem Stab zugeordneten Befestigung (39) festgeklemmt ist, wobei jedes Verstärkungselement sich in Horizontalrichtung über die Befestigung hinaus in Richtung auf das zweite Ende (21b) des Stabes erstreckt, nach außen gekrümmt ist und in der Lage ist, mit einer der festen Halterungen (69) zusammenzuwirken, um den zugehörigen Stab zu haltern, wenn er sich in seiner inaktiven Ruhestellung befindet. Erntevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass:

das Fahrgestell (9) zwei vertikale Schenkel (17, 18) einschließt, die auf jeder Seite einer vertikalen Symmetrie-Mittelebene angeordnet sind und die jeweils einen vertikalen Schlitz (66) über einen größeren Teil der Länge des entsprechenden Schenkels einschließen; und

ein Gestänge (23) von zumindest einer Schüttelbaugruppe (25) durch einen vertikalen Bolzen (56) mit einem Joch (57) gelenkig verbunden ist, das gegen die Innenfläche eines der zwei Schenkel (17, 18) festgelegt ist, so dass dessen Höhe mit Hilfe einer einzigen Schraubeneinrichtung (58), die durch den Schlitz in dem Schenkel hindurchläuft, eine Stützplatte (59) und eine einzige Mutter (61) einstellbar ist, die auf die Schraube aufgeschraubt ist und die die Stützplatte gegen die Außenfläche des Schenkels festklemmt.
Erntemaschine, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Erntevorrichtung (4) nach einem der Ansprüche 1 bis 17 einschließt.






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