PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE19852771B4 05.04.2007
Titel Elektrische Ausgangsleiterplatte und mit dieser Leiterplatte ausgestattetes Gerät zur elektrischen Energieversorgung eines Zauns
Anmelder LACME, La Garenne Colombes, FR
Erfinder Hamm, Valèry, La Fleche, FR;
Mulet-Marquis, Yves, La Meignanne, FR
Vertreter TBK-Patent, 80336 München
DE-Anmeldedatum 16.11.1998
DE-Aktenzeichen 19852771
Offenlegungstag 20.05.1999
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 05.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 05.04.2007
IPC-Hauptklasse H05C 1/04(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse H01F 27/06(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   H05K 1/16(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   A01K 3/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine elektrische Ausgangsplatine bzw. Ausgangsleiterplatte zum Anschluß der Sekundärwicklung eines Hochspannungstransformators eines Geräts zur elektrischen Energieversorgung eines Zauns an einen mit Energie zu versorgenden Elektrozaun, sowie ein mit dieser Leiterplatte ausgestattetes Gerät zur elektrischen Energieversorgung eines Zauns.

Die japanische Patentschrift JP-09186006 beschreibt eine Widerstandselement für Hochspannung, das einen Widerstandsbeschichtungsstoff verwendet, um Widerstandsschichten zu realisieren. Aus der deutschen Patentschrift DE 27 40 190 ist eine isolierende aus einem Kunststoff bestehende Trägerplatte bekannt, wobei die Leiterbahnen, die auf der Leiterbahnseite der Trägerplatte die auf der Bestückungsseite angeordneten Schaltelemente verbinden, unterbrochen sind, und die Unterbrechungsstellen mit einer abgeglichenen Widerstandsschicht überbrückt sind. Die deutsche Patentschrift DE 1 589 544 beschreibt ein elektronisches Weidezaungerät ohne Kontakte, das Schreckimpulse in regelmäßigen Abständen nur dann erzeugt, wenn ein Weidetier den Weidezaun berührt. Zur Erzeugung der Schreckimpulse wird eine kontaktlose Thyristorschaltung verwendet, wobei die Thyristoren ausgelöst werden, wenn ein Tier den Weidezaun berührt und den bestimmten Isolationswiderstand gegen Erde verändert. Die französische Patentschrift FR-2 458 078 beschreibt eine Vorrichtung zum Erkennen einer Störung der Leitung eines elektrischen Zaunes.

In 7 ist schematisch eine elektrische Ausgangsleiterplatte gezeigt, die bei einem bekannten Gerät, wie es zum Beispiel auch vom Anmelder vertrieben wird, wie beispielsweise im Produktprospekt der Fa. LACME (September 1997) gezeigt ist, zur elektrischen Energieversorgung eines Zauns zum Einsatz kommt. Diese bekannte Leiterplatte P umfaßt eine üblicherweise aus Kupfer bestehende Leiterbahn bzw. elektrischen Stromkreis 1, die auf eine Seite der Leiterplatte aufgedruckt bzw. aufgebracht ist. Die Leiterbahn 1 ist in gestrichelten Linien dargestellt, da sie auf der entgegengesetzten Seite der in 7 sichtbaren Seite der Leiterplatte aufgebracht ist. Die aufgebrachte Leiterbahn 1 dient zur Verbindung von Widerständen 2 und 2a, die als diskrete Bauteile vorliegen, die auf die Leiterplatte P aufgelötet sind. Die Widerstände 2 und 2a sind auf der sichtbaren Seite 1b in 7 angeordnet und beanspruchen ein bestimmtes Volumen, wohingegen ihre Lötpunkte zur Verbindung mit der aufgebrachten Leiterbahn 1 auf der entgegengesetzten Seite liegen. Die Leiterbahn 1 ist an einem Ende mit einem ersten Eingangsanschluß 3 zum Anschluß an die Sekundärspule bzw. Sekundärwicklung eines Transformators und mit einem Erdungsanschluß 4 versehen. An ihrem anderen Ende ist die aufgebrachte Leiterbahn 1 mit einem zweiten Eingangsanschluß 5 zum Anschluß an den anderen Anschluß der Sekundärwicklung des Transformators und mit einem Ausgangsanschluß 6 zum Anschluß an einen Zaun versehen. Die Widerstände 2 und 2a bilden eine Widerstandsbrücke zwischen den Anschlüssen 3, 4 und den Anschlüssen 5, 6. In diesem Fall sind acht Widerstände vorhanden, wovon sechs Widerstände 2 zwischen den Anschlüssen 3,4 und den Anschlüssen 5, 6 in Reihe geschaltet sind und die beiden übrigen Widerstände 2a zu zwei anderen Widerständen 2 in der Mitte der Widerstandsbrücke parallel geschaltet sind. Die zwei parallel geschalteten Widerstände 2a sind mittels der aufgebrachten Leiterbahn 1 mit einer Leuchtanzeige 7 verbunden, die auf der gleichen Seite wie die Widerstände angebracht ist, wohingegen ihre Lötpunkte auf der Seite der aufgebrachten Leiterbahn liegen. Die Leuchtanzeige 7 ist zur Anzeige des Vorliegens oder Fehlens von von dem Transformator übertragenen elektrischen Impulsen parallel vorgesehen. Anders gesagt dient sie zum Nachweis des Betriebs. Die aus den Widerständen 2 und 2a bestehende Widerstandsbrücke ist zur Absenkung der Versorgungsspannung der Leuchtanzeigeeinrichtung 7 vorgesehen, da die Leiterplatte P zum Anschluß an einen Hochspannungstransformator bestimmt ist, der eine Gesamtspannung von etwa 10 kV liefern kann, was für die herkömmlichen, preiswerten Leuchtanzeigeeinrichtungen zu hoch ist.

Diese bekannte Leiterplatte weist jedoch gewisse Nachteile auf: es sind viele Lötvorgänge zur Montage der Widerstände auf der Leiterplatte erforderlich; es entsteht eine beträchtliche Gedrängtheit der in Form diskreter Bauteile vorliegenden Widerstände, was die Gefahr eines gegenseitigen Durchschlags der einander zu eng benachbarten Widerstände mit sich bringt. Außerdem kann sich ein derartiger Durchschlag im Allgemeinen in Form eines Lichtbogens darstellen, der den Widerstand kurzschließt und erst aufgrund der Zerstörung dieses Widerstands erlischt, was den Stromkreis unterbricht, was wiederum einen Ausfall der Leiterplatte bedingt. Um die Gefahr eines Durchschlags zu minimieren, sind die Widerstände auf der der aufgebrachten Leiterbahn entgegengesetzten Seite der Leiterplatte angeordnet, wobei die Widerstände auf die größtmögliche Fläche verteilt sind, was es unmöglich macht, einen Schutz gegen einen durch den Zaun zurückgeführten Blitzschlag auf der Leiterplatte anzubringen.

Demgegenüber können bei diese Leiterplatte anstelle der aufgelöteten diskreten Bauteile keine oberflächenmontierbaren Bauteile bzw. SMD-Bauteile verwendet werden, da die SMD-Bauteile nicht die bei einem Hochspannungstransformator verwendeten hohen Spannungen aushalten.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die vorstehend genannten Probleme zu beseitigen und eine elektrische Ausgangsleiterplatte anzugeben, bei der die Gefahr eines Durchschlags von Widerständen minimiert ist, wobei gleichzeitig eine Gedrängtheit verringert wird, und die einfach und wirtschaftlich herzustellen ist.

Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch eine elektrische Ausgangsleiterplatte zur Verbindung der Sekundärwicklung eines Hochspannungstransformators eines Geräts zur elektrischen Energieversorgung eines Zauns mit einem mit Energie zu versorgenden Elektrozaun gelöst, wobei die Leiterplatte

einen elektrischen Stromkreis, der auf eine Seite der Leiterplatte aufgebracht ist und mit einem Paar Eingangsanschlüssen zum Anschluß an die Sekundärwicklung, mit einem Ausgangsanschluß zum Anschluß an den Zaun und mit einem Erdungsanschluß versehen ist,

eine die Eingangsanschlüsse verbindende Widerstandsbrücke und

eine an die Widerstandsbrücke angeschlossene Anzeigeeinrichtung zur Anzeige des Vorliegens oder Fehlens von von dem Transformator übertragenen elektrischen Impulsen, umfaßt,

dadurch gekennzeichnet, daß die Widerstandsbrücke durch eine bereits bekannte Widerstandspaste gebildet ist, die auf der Seite der Leiterplatte aufgebracht ist, auf der der elektrische Stromkreis aufgebracht ist. Die Widerstandspaste weist einen sehr geringen Platzbedarf auf der Leiterplatte auf und minimiert folglich die Gefahr eines Durchschlags, was das Aufbringen auf der gleichen Seite wie die aufgebrachte Leiterbahn erlaubt. Auf diese Weise wird auf der entgegengesetzten Seite der Leiterplatte ausreichend Platz für einen Schutz gegen die von dem Zaun übertragenen Blitzschläge geschaffen. Die Widerstandspaste ist von den Kosten her mit den aus diskreten Bauteilen gebildeten Widerständen vergleichbar. Dagegen ist der gesamte spezifische Widerstand einer durch Widerstandspaste gebildeten Brücke nur auf etwa 40% genau bestimmt, wohingegen der gesamte Widerstand von diskreten Bauteilen mit einer Genauigkeit von etwa 5% bekannt ist. In diesem Fall reicht es aus, eine Anzeigeeinrichtung zu verwenden, die Spannungsunterschiede im Bereich von 40% im Verhältnis zu ihrem Nominalwert aushält und für die diese Ungenauigkeit bezüglich des Gesamtwerts des Widerstands unproblematisch ist.

Vorteilhafterweise ist die Widerstandspaste in Form wenigstens einer ebenen, geradlinigen Bahn dergestalt aufgebracht, daß sich die durch den Transformator angelegte Spannung gleichmäßig über die Länge der Bahn verteilt, was die Gefahr eines zufälligen Durchschlags beseitigt.

Vorteilhafterweise wird die Widerstandspaste mittels Siebdruckverfahren aufgebracht.

Gemäß einer anderen erfindungsgemäßen Eigenschaft ist die Leiterplatte mit einer Entladeeinrichtung zum Schutz vor Blitzeinschlägen ausgestattet, die über den Zaun übertragen werden, wobei die Entladeeinrichtung aus zwei Elektroden besteht, die gegenüberliegend auf der dem aufgebrachten elektrischen Stromkreis entgegengesetzten Seite des Leiterplatte angebracht sind, wobei die Elektroden an den Ausgangsanschluß beziehungsweise an den Erdungsanschluß angeschlossen sind. So können die gegenüberliegenden Elektroden der Entladeeinrichtung in einem Abstand zu den anderen elektrischen Bauteilen der Leiterplatte angeordnet sein.

Vorzugsweise sind Verbindungsstecker an den Eingangsanschluß der Leiterplatte angelötet und an der dem aufgebrachten elektrischen Stromkreis entgegengesetzten Seite angeordnet.

In einem weiteren Ausführungsbeispiel umfaßt die Leiterplatte außerdem einen Anschluß zur Rückführung eines von dem Zaun stammenden Stroms, der zum Anschluß an einen anderen Teil des Zauns bestimmt ist, eine zweite aus Widerstandspaste gebildete Brücke zum Anschluß des Rückführungsanschlusses an den Erdungsanschluß und eine bei der zweiten Brücke angebrachte zweite Anzeigeeinrichtung zur Anzeige, ob der Strom zwischen dem an dem Ausgangsanschluß angeschlossenen Teil des Zauns und dem an dem Rückführungsanschluß angeschlossenen Teil des Zauns problemlos fließt. Auf diese Weise ist es einer Benutzungsperson aufgrund der zweiten Anzeigeeinrichtung möglich, zu erkennen, ob ein Teil des Zauns unbeabsichtigt geerdet wurde, beispielsweise durch den unter Strom stehenden Zaun berührende hochgewachsene Pflanzen. Der Rückführungsanschluß ist insbesondere in dem Fall einer Anwendung als „Haustier"-Zaun interessant, beispielsweise ein Zaun für Hunde, da der Zaunverlauf im Allgemeinen gleichmäßig und gut kontrolliert ist, was das Verbinden der Ausgangsanschlüsse und der Rückführungsanschlüsse des erfindungsgemäßen Geräts mit zwei Enden des Zauns erlaubt.

Vorzugsweise ist jede vorstehend erwähnte Anzeigeeinrichtung eine Leuchtanzeigeeinrichtung, beispielsweise ein auf der dem aufgebrachten elektrischen Stromkreis entgegengesetzten Seite angebrachtes Neonlicht bzw. Leuchtstoff-Leuchtmittel.

Die Erfindung ist gleichfalls auf ein mit der vorstehend beschriebenen Leiterplatte ausgestattetes Gerät zur elektrischen Energieversorgung eines Zauns gerichtet.

Die Erfindung ist nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrieben. Es zeigen:

1 das einer an einen Transformator angeschlossenen Leiterplatte gemäß 4 entsprechende elektrische Schaltbild,

2 und 3 Draufsichten auf jeweils entgegengesetzte Seiten der zwei Seiten einer erfindungsgemäßen Leiterplatte,

4 eine 3 entsprechende Ansicht, die ein zweites Ausführungsbeispiel darstellt,

5 eine 4 entsprechende Ansicht, wobei jedoch Widerstandspasten-Bahnen weggelassen sind,

6 eine 4 entsprechende Ansicht, wobei jedoch der aufgebrachte elektrische Stromkreis bzw. Leiterbahn weggelassen ist und

7 eine Draufsicht auf eine Seite einer bekannten Leiterplatte.

Nachstehend ist das den 2 und 3 entsprechende Ausführungsbeispiel beschrieben. Eine Leiterplatte P1 umfaßt auf einer Seite 1a einen aufgebrachten elektrischen Stromkreis bzw. Leiterbahn 11, die entsprechend der vorstehend beschriebenen Leiterplatte P mit zwei Eingangsanschlüssen 13 und 15, einem Ausgangsanschluß 16 und einem Erdungsanschluß 14 versehen ist.

Eine Widerstandsbrücke 12 ist mittels Siebdruckverfahren über die aufgebrachte Leiterbahn 11 auf der Seite 1a der Leiterplatte P1 aufgebracht und dient zur Verbindung der Anschlüsse 15, 16 mit den Anschlüssen 13, 14. Die Widerstandsbrücke 12 ist durch eine bereits bekannte Widerstandspaste oder durch eine bereits bekannte Widerstandstinte gebildet, deren spezifischer Widerstandswert von der Zusammensetzung der Paste bzw. Tinte abhängt. Die Widerstandsbrücke 12 besteht aus einer Hauptbahn oder einem Hauptstreifen, die sich, wie deutlich sichtbar ist, im wesentlichen über die gesamte Länge der Leiterplatte erstreckt, was eine gleichmäßige Verteilung der durch die Sekundärwicklung eines Transformators angelegten Spannung über die gesamte Länge der Widerstandsbahn erlaubt. In der gleichen Weise wie bei der bekannten Leiterplatte P ist eine Leuchtanzeigeeinrichtung 7 an die Wiederstands-Bahnen 12a parallel in der Mitte der vorstehend beschriebenen Widerstandsbrücke 12 angeschlossen. Die Leuchtanzeigeeinrichtung 7 ist hier parallel zur Widerstandsbrücke 12 angeschlossen, um die an ihr anliegende Spannung zu reduzieren, da die Versorgungsspannung sehr hoch ist.

Wie in 2 deutlicher dargestellt ist, sind an die Eingangsanschlüsse 13 und 15 der Leiterplatte P1 Verbindungszungen bzw. Verbindungsstecker (Kabelschuhstecker) zum Anschluß an den Transformator angebracht. Diese Verbindungsstecker 13, 15 sind so angebracht, daß sie an der zur Seite 1a, bei der die Leiterbahn 11 und die Widerstandspaste 12, 12a aufgebracht ist, entgegengesetzten Seite 1b angebracht sind. Das Neonlicht bzw. Leuchtstoff-Leuchtmittel 7 ist ebenfalls auf der Seite 1b angebracht, wie in 2 veranschaulicht ist.

Die Leiterplatte P1 umfaßt außerdem eine Entladeeinrichtung zum Schutz des Neonlichts 7 und insbesondere des Transformators vor Blitzschlägen, die über den Zaun zurückgeleitet werden können. Die Entladeeinrichtung besteht aus zwei sich gegenüberliegenden länglichen Spitzen bzw. Elektroden 18, die zueinander ausgerichtet sind und so angeordnet sind, daß sie an der Seite 1b der Leiterplatte angebracht sind, wobei sie mit den vorstehend beschriebenen Anschlüssen 14 bzw. 16 mittels der aufgebrachten Leiterbahn verbunden sind. Es ist wichtig, daß die Elektroden der Entladeeinrichtung 18 weit von den anderen Bauteilen entfernt angeordnet sind, um eine Übertragung des unmittelbar zwischen den Elektroden 18 überwechselnden Blitzes auf andere Bauteile zu vermeiden. In Anbetracht dessen, daß die Elektroden 18 auf der Seite 1b der Leiterplatte P1 angebracht sind, auf der einzig und allein die Verbindungsstecker 13, 15 und die Leuchtanzeigevorrichtung 7 vorgesehen sind, sind die Elektroden 18 ausreichend weit entfernt von den anderen Bauteilen angeordnet. Auf diese Weise wird, wenn ein Blitz in den elektrischen Zaun einschlägt, der über den Ausgangsanschluß 16 zu dem Energieversorgungsgerät zurückgeführte Blitz durch die Elektroden 18 der Entladeeinrichtung unmittelbar zu dem Erdungsanschluß 14 geleitet, wodurch das gesamte Gerät geschützt wird.

Nachstehend ist mit Bezug auf 1 und 4 bis 6 ein zweites Ausführungsbeispiel beschrieben. Eine Leiterplatte P2 umfaßt eine aufgebrachte Leiterbahn 21, die wie die Leiterplatte P1 mit zwei durch gestrichelte Linien in der 4 angedeutete Verbindungssteckern versehenen Eingangsanschlüssen 23, 25, einem Ausgangsanschluß 26 und einem Erdungsanschluß 24 versehen ist. Eine in 1 durch Pfeile und in 4 durch gestrichelte Pfeile dargestellte Entladeeinrichtung 28 ist zwischen den Anschlüssen 24 und 26 auf der zur Seite 1a, auf der die Leiterbahn 21 aufgebracht ist, entgegengesetzten Seite angebracht. Die Widerstandsbrücke ist hier durch zwei die Eingangsanschlüsse 23 und 25 verbindende, geradlinige Widerstandspasten-Bahnen 22 gebildet, wobei eine Leuchtanzeigeeinrichtung 7 zwischen den zwei Widerstandsbahnen 22 in Reihe geschaltet ist. Die Leuchtanzeigeeinrichtung 7 ist hier in Reihe geschaltet angeschlossen, da die durch den Transformator T übertragene Energie viel kleiner ist, um sicherzustellen, daß die Leuchtanzeigeeinrichtung 7 ausreichend hell leuchtet, um für eine Benutzungsperson sichtbar zu sein.

In dem elektrischen Schaltbild gemäß 1 ist ein Transformator T mit einer Primärwicklung 40 und einer an die Eingangsanschlüsse 23, 25 der erfindungsgemäßen Leiterplatte angeschlossenen Sekundärwicklung 41 dargestellt.

Die aufgebrachte Leiterbahn 21 umfaßt außerdem einen Anschluß 29 zur Rückführung (Rückführungsanschluß) eines von dem Zaun übertragenen Stroms. Der Anschluß 29 ist an den Erdungsanschluß 24 über eine zweite Widerstandsbrücke 32 angeschlossen, wobei zu dieser parallel eine zweite Leuchtanzeigeeinrichtung 17 angeschlossen ist, um anzuzeigen, ob der Strom problemlos in dem Zaun zwischen dem Ausgangsanschluß 26 und dem Rückführungsanschluß 29 fließt. Zu diesem Zweck sind die Anschlüsse 26 und 29 jeweils mit unterschiedlichen Teilen des Zauns verbunden, beispielsweise mit zwei entgegengesetzten Enden des Zauns. Es ist ersichtlich, daß die zweite Widerstandsbrücke 32 aus geradlinigen Widerstandspasten-Bahnen gebildet ist, die mittels Siebdruckverfahren auf der Seite 1a der Leiterplatte P2 aufgebracht sind.

Die Leiterplatte P1 oder P2 wird in einem Gehäuse eines Geräts zur elektrischen Energieversorgung eines Zauns untergebracht und befestigt, wobei die Anschlüssen 14, 16 oder 24, 26 sowie 29 durch hindurchgehende Öffnungen mit Anschlußklemmen von externen Stromleitungen zu dem Gerät verbunden werden.

Wie vorstehend beschrieben betrifft die Erfindung eine elektrische Ausgangsleiterplatte P1 zum Anschluß der Sekundärwicklung eines Hochspannungstransformators eines Geräts zur elektrischen Energieversorgung eines Zauns an einen mit Energie zu versorgenden Elektrozaun, wobei die Leiterplatte einen elektrischen Sromkreis 11, der auf eine Seite 1a der Leiterplatte aufgebracht ist und mit einem Paar Eingangsanschlüssen 13, 15 zum Anschluß an die Sekundärwicklung, mit einem Ausgangsanschluß 16 zum Anschluß an den Zaun und mit einem Erdungsanschluß 14 versehen ist, eine die Eingangsanschlüsse verbindende Widerstandsbrücke 12 und eine bei der Widerstandsbrücke angeschlossene Anzeigeeinrichtung 7 zur Anzeige des Vorliegens oder Fehlens von von dem Transformator übertragenen elektrischen Impulsen, wobei die Widerstandsbrücke 12, 12a durch eine Widerstandspaste gebildet ist, die auf der Seite 1a der Leiterplatte P1 aufgebracht ist, auf der der vorstehend beschriebene Stromkreis 11 aufgebracht ist.


Anspruch[de]
Elektrische Ausgangsleiterplatte (P1; P2) zur Verbindung der Sekundärwicklung (41) eines Hochspannungstransformators (T) eines Geräts zur elektrischen Energieversorgung eines Zauns mit einem mit Energie zu versorgenden Elektrozaun, wobei die Leiterplatte

einen elektrischen Stromkreis (11; 21), der auf eine Seite (1a) der Leiterplatte aufgebracht ist und mit einem Paar Eingangsanschlüssen (13, 15; 23, 25) zum Anschluß an die Sekundärwicklung, mit einem Ausgangsanschluß (16; 26) zum Anschluß an den Zaun und mit einem Erdungsanschluß (14; 24) versehen ist,

eine die Eingangsanschlüsse verbindende Widerstandsbrücke (12; 22) und

eine bei der Widerstandsbrücke angeschlossene Anzeigeeinrichtung (7) zur Anzeige des Vorliegens oder Fehlens von von dem Transformator übertragenen elektrischen Impulsen,

dadurch gekennzeichnet, daß

die Widerstandsbrücke (12, 12a; 22) durch eine Widerstandspaste gebildet ist, die auf der Seite (1a) der Leiterplatte (P1; P2) aufgebracht ist, auf der der elektrische Stromkreis (11; 21) aufgebracht ist.
Leiterplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerstandspaste in Form wenigstens einer ebenen, geradlinigen Bahn dergestalt aufgebracht ist, daß sich die durch den Transformator angelegte Spannung gleichmäßig über die Länge der Bahn verteilt. Leiterplatte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerstandspaste im Siebdruckverfahren aufgebracht ist. Leiterplatte nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einer Entladeeinrichtung zum Schutz vor Blitzeinschlägen ausgestattet ist, die über den Zaun zurückgeleitet werden, wobei die Entladeeinrichtung aus zwei sich gegenüberliegenden Elektroden (18) besteht, die auf der dem aufgebrachten elektrischen Stromkreis entgegengesetzten Seite (1b) der Leiterplatte sich gegenüberliegend angebracht sind, wobei die Elektroden mit dem Ausgangsanschluß (16; 26) beziehungsweise mit dem Erdungsanschluß (14; 24) verbunden sind. Leiterplatte nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Verbindungsstecker (13, 15; 23, 25) an die Eingangsanschlüssen der Leiterplatte angelötet sind und auf der dem aufgebrachten elektrischen Stromkreis entgegengesetzten Seite (1b) angeordnet sind. Leiterplatte nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch

einen Anschluß (29) zur Rückführung eines von dem Zaun stammenden Stroms, der zur Verbindung mit einem anderen Teil des Zauns bestimmt ist,

eine zweite aus Widerstandspaste gebildete Brücke (32) zum Anschluß des Rückführungsanschlusses (29) an den Erdungsanschluß (24) und

eine an die zweite Brücke (32) angeschlossene zweite Anzeigeeinrichtung (17) zur Anzeige, ob der Strom problemlos zwischen dem an dem Ausgangsanschluß (26) angeschlossenen Teil des Zauns und dem an dem Rückführungsanschluß (29) angeschlossenen Teil des Zauns fließt.
Leiterplatte nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede Anzeigeeinrichtung (7, 17) als eine Leuchtanzeigeeinrichtung ausgebildet ist, die auf der dem aufgebrachten elektrischen Stromkreis (11; 21) entgegengesetzten Seite (1b) angebracht ist. Leiterplatte nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Leuchtanzeigeeinrichtung ein Leuchtstoff-Leuchtmittel ist. Leiterplatte nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede Anzeigeeinrichtung (7, 17) parallel geschaltet oder in Reihe geschaltet an die entsprechenden Widerstandsbrücke (12; 22, 32) angeschlossen ist. Gerät zur elektrischen Energieversorgung eines Zauns, dadurch gekennzeichnet, daß es mit der Leiterplatte (P1; P2) gemäß einem der vorstehenden Ansprüche ausgestattet ist.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com