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Dokumentenidentifikation EP1673233 05.04.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001673233
Titel CODIERUNGSSYSTEM FÜR WERTDOKUMENTE
Anmelder Giesecke & Devrient GmbH, 81677 München, DE
Erfinder GIERING, Thomas, 85614 Kirchseeon, DE;
RAUSCHER, Wolfgang, 81677 München, DE
Vertreter Klunker, Schmitt-Nilson, Hirsch, 80797 München
DE-Aktenzeichen 502004002992
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument DE
EP-Anmeldetag 05.10.2004
EP-Aktenzeichen 047658364
WO-Anmeldetag 05.10.2004
PCT-Aktenzeichen PCT/EP2004/011133
WO-Veröffentlichungsnummer 2005035271
WO-Veröffentlichungsdatum 21.04.2005
EP-Offenlegungsdatum 28.06.2006
EP date of grant 21.02.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 05.04.2007
IPC-Hauptklasse B42D 15/00(2006.01)A, F, I, 20061219, B, H, EP

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Codierung für abzusichernde Gegenstände.

Um eine gut maschinenlesbare Codierung für ein Sicherheitspapier zu schaffen, wurde in der Druckschrift WO 01/48311 vorgeschlagen, das Sicherheitspapier mit wenigstens zwei Arten von Melierfasern zu versehen, die sich hinsichtlich ihrer lumineszierenden Eigenschaften unterscheiden. Dabei liegt in definierten, nicht überlappenden Teilbereichen des Sicherheitspapiers jeweils nur eine der unterschiedlichen Melierfasern vor, so dass durch die geometrische Anordnung der Teilbereiche und die Anwesenheit bzw. Abwesenheit von Melierfasern eine Codierung erzeugt werden kann. Allerdings ist aufgrund des sehr begrenzten auf einem Sicherheitspapier zur Verfügung stehenden Platzes die Zahl der so erzeugbaren geometrischen Anordnungen limitiert.

Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Codierung mit einer erhöhten Zahl an Codiermöglichkeiten vorzuschlagen.

Die gestellte Aufgabe wird durch die Codierung mit den Merkmalen des Hauptanspruchs gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.

Erfindungsgemäß weist die Codierung zumindest ein Paar einander zugeordneter Lumineszenzstoffe mit einem ersten und einem zweiten Lumineszenzstoff auf, die in einem gemeinsamen, außerhalb des sichtbaren Spektralbereichs liegenden Emissionsbereich emittieren. Die Emissionsspektren des ersten und des zweiten Lumineszenzstoffs überlappen dabei in wenigstens einem Teilbereich des genannten Emissionsbereichs derart, dass das Emissionsspektrum des ersten Lumineszenzstoffs durch das Emissionsspektrum des zweiten Lumineszenzstoffs charakteristisch ergänzt wird. Dadurch wird eine hochwertige und hochsichere Codierung geschaffen, bei der die spektrale Auflösung der einander ergänzenden Lumineszenzemissionen nur mit hohem technischen Aufwand gelingt. Zugleich kann durch die Vielzahl möglicher Lumineszenzstoffpaare eine große Zahl an Codierungen erzeugt werden.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung erstreckt sich der gemeinsame Emissionsbereich der beiden Lumineszenzstoffe von etwa 750 nm bis etwa 2500 nm, bevorzugt von etwa 800 nm bis etwa 2200 nm, besonders bevorzugt von etwa 1000 nm bis etwa 1700 nm. Liegt die für die Codierung relevante Lumineszenzemission im Bereich oberhalb von etwa 1000 nm, so ist sie dem vergleichsweise einfachen Nachweis durch handelsübliche Infrarotdetektoren auf Siliziumbasis entzogen.

In einer bevorzugten Ausgestaltung ist der erste und/ oder zweite Lumineszenzstoff auf Basis eines dotierten Wirtsgitters gebildet. Diese Lumineszenzstoffe können z.B. dadurch angeregt werden, dass direkt in die Absorptionsbanden der lumineszierenden Ionen eingestrahlt wird und diese sodann emittieren. In bevorzugten Varianten können auch absorbierende Wirtsgitter oder so genannte "Sensitizer" eingesetzt werden, die die Anregungsstrahlung absorbieren und auf das lumineszierende Ion übertragen, das dann selbst mit seinen charakteristischen Wellenlängen emittiert. Es versteht sich, dass die Wirtsgitter und/oder die Dotierstoffe für die beiden Lumineszenzstoffe verschieden sein können, um unterschiedliche Anregungs- und/oder Emissionsbereiche zu erhalten.

In einer bevorzugten Ausgestaltung absorbiert das Wirtsgitter im sichtbaren Spektralbereich und gegebenenfalls zusätzlich im nahen Infrarotbereich bis zu etwa 1,1 µm. Die Anregung kann dann über Lichtquellen, wie Halogenlampen, Blitzlampen, LEDs, Laser oder Xenonbogenlampen, mit hoher Effektivität erfolgen, so dass nur geringe Stoffmengen des Lumineszenzstoffs erforderlich sind. Die geringe Stoffmenge erschwert dabei den Nachweis der eingesetzten Substanz für potentielle Fälscher. Absorbiert das Wirtsgitter im nahen Infrarot bis zu etwa 1100 nm, so können leicht nachweisbare Emissionslinien der Dotierstoffionen unterdrückt werden, so dass nur die aufwändiger zu detektierende Emission bei größeren Wellenlängen verbleibt.

In einer alternativen bevorzugten Ausgestaltung werden Lumineszenzstoffe verwendet, die selbst im sichtbaren Spektralbereich, bevorzugt über den größten Teil des sichtbaren Spektralbereichs, besonders bevorzugt bis in den nahen Infrarotbereich hinein absorbieren. Auch dann werden Emissionen in diesen leichter zugänglichen Spektralbereichen unterdrückt.

In einer vorteilhaften Variante der erfindungsgemäßen Codierung ist der erste und/oder zweite Lumineszenzstoff ein Lumineszenzstoff auf Basis eines mit Seltenerdelementen dotierten Wirtsgitters. Als Dotierstoffe kommen dabei insbesondere Neodym, Erbium, Holmium, Thulium, Ytterbium, Praseodym, Dysprosium oder eine Kombination dieser Elemente infrage.

Nach einer anderen vorteilhaften Variante ist der erste und/oder zweite Lumineszenzstoff ein Lumineszenzstoff auf Basis eines mit einem Chromophor dotierten Wirtsgitters, wobei der Chromophor aus der Gruppe Scandium, Titan, Vanadium, Chrom, Mangan, Eisen, Cobalt, Nickel, Kupfer und Zink ausgewählt ist. Auch die in der WO 02/070279 genannten Dotierstoffe und Wirtsgitter sind für den Einsatz als Lumineszenzstoff in erfindungsgemäßen Codierungen geeignet. Zumindest eines der Wirtsgitter kann mit mehreren Chromophoren dotiert sein. Es versteht sich, dass die beiden Varianten kombiniert werden können, dass also einer der Lumineszenzstoffe auf Basis eines seltenerddotierten Wirtsgitters, der andere Lumineszenzstoff auf Basis eines Wirtsgitter mit einem Chromophor gebildet ist.

Das Wirtsgitter kann beispielsweise eine Perovskitstruktur oder eine Granatstruktur aufweisen. Zumindest eines der Wirtsgitter kann auch durch einen Mischkristall gebildet sein. Weitere mögliche Ausgestaltungen der Wirtsgitter und der Dotierstoffe sind in der EP-B-0 052 624 oder der EP-B-0 053 124 aufgeführt, deren Offenbarungen insoweit in die vorliegende Anmeldung aufgenommen werden.

Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Codierung sind der erste und zweite Lumineszenzstoff auf Basis unterschiedlicher Wirtsgitter gebildet, die ein verschieden starkes Kristallfeld aufweisen und die jeweils mit demselben Dotierstoff dotiert sind. Durch den Einfluss des Kristallfelds am Ort des Dotierstoffs werden dessen elektronische Niveaus gegenüber dem ungestörten Zustand verschoben. Da die Größe der Verschiebung für die verschiedenen Niveaus variiert, ergeben sich, abhängig von Stärke und Symmetrie des Kristallfelds, Verschiebungen in den energetischen Abständen der elektronischen Niveaus und damit auch in der Lage der Emissionslinien. Wird für den ersten und zweiten Lumineszenzstoff derselbe Dotierstoff gewählt, so können durch geeignete Wahl von Wirtsgittern mit verschieden starkem Kristallfeld kontrolliert kleine Verschiebungen der zugehörigen Emissionslinien gegenüber der ungestörten Emission eingestellt werden.

Der genannte Teilbereich, in dem sich die Lumineszenzspektren des ersten und zweiten Lumineszenzstoffs ergänzend überlappen, weist vorzugsweise eine Breite von 200 nm oder weniger, bevorzugt von 100 nm oder weniger auf. In einer bevorzugten Ausgestaltung erstreckt sich der Teilbereich von etwa 850 nm bis etwa 970 nm. In anderen, ebenfalls vorteilhaften Ausgestaltungen erstreckt sich der Teilbereich von etwa 920 nm bis etwa 1060 nm, oder von etwa 1040 nm bis etwa 1140 nm, oder von etwa 1100 nm bis etwa 1400 nm, bevorzugt von etwa 1100 nm bis etwa 1250 nm, besonders bevorzugt von etwa 1120 nm bis etwa 1220 nm, oder von etwa 1300 nm bis etwa 1500 nm, oder von etwa 1400 nm bis etwa 1700 nm

Der erste und der zweite Lumineszenzstoff weisen in dem genannten Teilbereich mit Vorteil jeweils wenigstens eine Emissionslinie auf, deren Positionen einen Abstand von etwa 50 nm oder weniger, bevorzugt von etwa 30 nm oder weniger, besonders bevorzugt von etwa 20 nm oder weniger, ganz besonders bevorzugt von etwa 10 nm oder weniger aufweisen. Ein derart geringer Abstand der Emissionslinien erschwert den Nachweis, dass zwei unterschiedliche Lumineszenzstoffe vorliegen, beträchtlich. In bevorzugten Ausgestaltungen sind die Emissionslinien schmalbandig und weisen insbesondere eine Halbwertsbreite von etwa 50 nm oder weniger, bevorzugt von etwa 30 nm oder weniger, besonders bevorzugt von etwa 20 nm oder weniger, ganz besonders bevorzugt von etwa 10 nm oder weniger auf.

Nach einer vorteilhaften Weiterentwicklung der Erfindung enthält die Codierung einen weiteren Lumineszenzstoff, der zumindest eine Emissionslinie außerhalb des genannten Teilbereichs aufweist. Die Emissionslinie liegt dabei vorzugsweise außerhalb des sichtbaren Spektralbereichs, insbesondere im infraroten Spektralbereich oberhalb von 1100 nm. Unter "infraroter Spektralbereich" wird erfindungsgemäß der Wellenlängenbereich ab 750 nm und größer, vorzugsweise 800 nm und größer verstanden.

Die Codierung kann auch mehrere Paare einander zugeordneter Lumineszenzstoffe aufweisen, die jeweils wie beschrieben gebildet sein können. Die Lumineszenzstoffpaare sind dabei vorzugsweise so aufeinander abgestimmt, dass die Teilbereiche, in denen sich die Emissionsspektren der beiden Lumineszenzstoffe ergänzend überlappen, für verschiedene Paare verschieden sind.

Es können auch weitere Lumineszenzstoffe vorgesehen werden, die das erfindungsgemäße Paar an Lumineszenzstoffen weiter ergänzen. So können die zusätzlichen Lumineszenzstoffe im gleichen Teilbereich des Spektrums emittieren und das Emissionsspektrum des erfindungsgemäßen Lumineszenzstoffpaares weiter ergänzen.

Durch Variationen und Kombination der verschiedenen Dotierstoffe und Wirtsgitter lassen sich eine Vielzahl von Lumineszenzstoffpaaren bzw. Lumineszenzstoffmischungen erzeugen, deren für die Codierung relevante Emissionslinien sich jeweils in unterschiedlichen spektralen Teilbereichen ergänzend überlappen. Dadurch können sehr kompakte Codierungen gebildet werden, die bei hoher Informationsdichte nur wenig Raum auf dem abzusichernden Gegenstand einnehmen. Die Codierung kann dabei durch die An- bzw. Abwesenheit einzelner oder mehrerer Lumineszenzstoffe innerhalb des erfindungsgemäßen Teilbereichs des Emissionsspektrums oder aber auch einzelner oder mehrerer Lumineszenzstoffe in unterschiedlichen Teilbereichen gebildet werden.

Als abzusichernde Gegenstände kommen insbesondere Wertdokumente, wie Banknoten, Aktien, Anleihen, Urkunden, Gutscheine, Schecks, hochwertige Eintrittskarten, Kreditkarten, Identitätskarten, Pässe und sonstige Ausweisdokumente, sowie Sicherheitspapiere für die Herstellung solcher Wertdokumente in Betracht.

Zumindest einer der Lumineszenzstoffe kann auf das Wertdokument aufgedruckt sein. Dabei können auch mehrere der Lumineszenzstoffe, beispielsweise ein einander zugeordnetes Lumineszenzstoffpaar, in einer Druckfarbe gemeinsam auf das Wertdokument aufgedruckt sein. Die hierfür verwendeten Druckfarben können transparent sein oder zusätzliche Farbpigmente enthalten, die den Nachweis der Lumineszenzstoffe nicht beeinträchtigen dürfen. Sie weisen vorzugsweise im Anregungs- und im betrachteten Emissionsbereich der Lumineszenzstoffe transparente Bereiche auf.

Das Wertdokument umfasst vorzugsweise ein Substrat, das durch ein bedrucktes oder unbedrucktes Baumwollfaserpapier, ein Baumwoll-/Synthesefaserpapier, ein cellulosehaltiges Papier oder eine beschichtete, bedruckte oder unbedruckte Kunststoffolie gebildet wird. Auch ein laminiertes mehrschichtiges Substrat kommt in Betracht.

Einer oder mehrere der Lumineszenzstoffe können auch in das Volumen des Wertdokuments, insbesondere das Wertdokumentsubstrat, eingebracht sein. Das Einbringen der Lumineszenzstoffe in das Volumen eines Papiersubstrats kann beispielsweise nach einem Verfahren erfolgen, wie es in den Druckschriften EP-A 0 659 935 und DE 10120 818 beschrieben ist. Die Offenbarungen der genannten Druckschriften werden insoweit in die vorliegende Anmeldung einbezogen.

Alternativ können die Lumineszenzstoffe auch zufallsbedingt der Papiermasse vor der Blattbildung zugesetzt werden.

Ein weiteres Ausführungsbeispiel sowie Vorteile der Erfindung werden nachfolgend anhand der Fig. erläutert. Zur besseren Anschaulichkeit wird in den Fig. auf eine maßstabs- und proportionsgetreue Darstellung verzichtet.

Es zeigen:

Fig.1
eine schematische Darstellung eines abzusichernden Gegenstands mit einer Codierung nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung, und
Fig. 2
schematische Emissionsverläufe verschiedener Lumineszenzstoffe, wie sie für die Codierung der Fig. 1 eingesetzt werden können.

Fig.1 zeigt einen abzusichernden Gegenstand 10, der mit einer Codierung 11 nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung versehen ist.

Die Codierung 11 enthält zwei Paare einander zugeordneter Lumineszenzstoffe 12, 13, bzw. 14, 15, die nach Anregung Emissionen im infraroten Spektralbereich zwischen 1000 und 1500 nm zeigen, welche einander in einem Teilbereich jeweils ergänzend überlappen, wie nachfolgend genauer beschrieben. Durch eine Anordnung von Bereichen 16 mit dem ersten Lumineszenzstoffpaar 12,13, Bereichen 17 mit dem zweiten Lumineszenzstoffpaar 14, 15 und Bereichen 18 ohne Lumineszenzstoffe entlang vorgegebener geometrischer Muster lässt sich eine beliebige Information, beispielsweise ein Produktcode, durch die Codierung 11 darstellen.

Die Lumineszenzstoffe 12 und 13 sind jeweils auf Basis eines neodymdotierten Wirtsgitters gebildet und weisen, wie im linken Bildteil der Fig. 2 gezeigt, jeweils eine Emissionslinie im Bereich um 1064 nm auf. Die beiden Lumineszenzstoffe 12, 13 sind allerdings auf Basis unterschiedlicher Wirtsgitter ausgebildet, die am Ort des Neodymions ein unterschiedlich starkes Kristallfeld erzeugen.

Durch die Wechselwirkung zwischen dem Kristallfeld und den Neodymionen ergeben sich, wie oben erläutert, für beide Lumineszenzstoffe leicht gegen den ungestörten Wert verschobene Emissionslinien 22 bzw. 23. Im Ausführungsbeispiel liegt die Peakposition des Lumineszenzverlaufs 22 des ersten Lumineszenzstoffs 12 bei einer Wellenlänge von 1065 nm und die Peakposition des Lumineszenzverlaufs 23 des zweiten Lumineszenzstoffs 13 bei etwa 1090 nm.

Wie in der Fig. 2 deutlich zu erkennen, überlappen die beiden Lumineszenzspektren 22, 23 einander im Teilbereich von etwa 1000 nm bis etwa 1150 nm derart, dass das Emissionsspektrum 22 des ersten Lumineszenzstoffs 12 durch das Emissionsspektrum 23 des zweiten Lumineszenzstoffs 13 ergänzt wird. Aufgrund des geringen Abstands der beiden Linien lässt sich das Vorhandensein der beiden Lumineszenzstoffe 12 und 13 ohne vorherige Kenntnis der eingesetzten Stoffe aus der einhüllenden Emissionskurve praktisch nicht erkennen, so dass die Codierung eine hohe Fälschungssicherheit aufweist. Da das Spektrum durch verschiedene Matrizen erzeugt wird, in denen sich die Lumineszenzionen in verschiedenen Kristallfeldern befinden, gibt es auch keine Matrizen, die für sich genommen das gleiche Emissionsspektrum erzeugen.

Der mittlere Bildteil der Fig. 2 zeigt den Emissionsverlauf 24 und 25 der Lumineszenzstoffe 14 bzw. 15 des zweiten Lumineszenzstoffpaars in dem für sie relevanten Teilbereich bei Wellenlängen von 1150 bis 1250 nm. Die Lumineszenzstoffe 14,15 sind im Ausführungsbeispiel jeweils auf Basis eines mit einem Chromophor dotierten Wirtsgitters gebildet, wobei der Chromophor aus der Gruppe Scandium, Titan, Vanadium, Chrom, Mangan, Eisen, Cobalt, Nickel, Kupfer und Zink ausgewählt ist. Wie bei dem ersten Lumineszenzstoffpaar kann der Einhüllenden der Lumineszenzemissionen der beiden Lumineszenzstoffe 14,15 die Art der eingesetzten Lumineszenzstoffe ohne weitere Informationen praktisch nicht entnommen werden.

Als weiteres Beispiel ist im rechten Bildteil der Fig. 2 die Lumineszenzemission der zuvor erwähnten Lumineszenzstoffe 12 und 13 bei einer Wellenlänge von etwa 1300 nm gezeigt. Auch dort ergeben sich nahe beieinander liegende, schmale Emissionslinien 32 bzw. 33, deren gemeinsame Lumineszenzemission nur mit hochauflösenden Detektoren getrennt werden kann.

Die Codierung 11 kann neben den beiden Lumineszenzstoffpaaren 12, 13 bzw. 14, 15 auch einen weiteren Lumineszenzstoff enthalten, der nach Anregung eine Emission bei einer Wellenlänge oberhalb von 1100 nm zeigt. Die Emissionswellenlänge ist dabei so abgestimmt, dass sie nicht in die Überlappungsbereiche des ersten oder zweiten Lumineszenzstoffpaars fällt. Die Anwesenheit oder Abwesenheit des weiteren Lumineszenzstoffs in bestimmten Bereichen kann ebenfalls zur Codierung eingesetzt werden und erhöht so die Zahl der Codierungsmöglichkeiten weiter.

Mit der in Fig. 1 gezeigten Codierung kann beispielsweise ein Ternärcode dargestellt werden, bei dem der Zustand "0" durch einen Bereich ohne Lumineszenzstoffe, der Zustand "1" durch einen Bereich mit dem ersten Lumineszenzstoffpaar 12,13 und der Zustand "2" durch einen Bereich mit dem zweiten Lumineszenzstoffpaar 14, 15 repräsentiert wird.

Dies ermöglicht eine kompakte Codierung, die eine hohe Informationsdichte mit geringem Flächenbedarf vereint. Es versteht sich, dass durch den Einsatz des oben genannten weiteren Lumineszenzstoffs oder durch die Verwendung weiterer Lumineszenzstoffpaare der oben beschriebenen Art noch dichtere Codierungen möglich sind.


Anspruch[de]
Codierung (11) mit zumindest einem Paar einander zugeordneter Lumineszenzstoffe (12, 13, bzw. 14, 15) mit einem ersten und einem zweiten Lumineszenzstoff, die in einem gemeinsamen, außerhalb des sichtbaren Spektralbereichs liegenden Emissionsbereich emittieren, wobei die Emissionsspektren des ersten und zweiten Lumineszenzstoffs in wenigstens einem Teilbereich des genannten Emissionsbereichs derart überlappen, dass das Emissionsspektrum des ersten Lumineszenzstoffs durch das Emissionsspektrum des zweiten Lumineszenzstoffs charakteristisch ergänzt wird. Codierung (11) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Emissionsbereich sich von etwa 750 nm bis etwa 2500 nm, bevorzugt von etwa 800 nm bis etwa 2200 nm, besonders bevorzugt von etwa 1000 nm bis etwa 1700 nm erstreckt. Codierung (11) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der erste und/oder zweite Lumineszenzstoff auf Basis eines dotierten Wirtsgitters gebildet ist. Codierung (11) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der erste und/oder zweite Lumineszenzstoff auf Basis eines mit Seltenerdelementen dotierten Wirtsgitters gebildet ist. Codierung (11) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Wirtsgitter mit Neodym, Erbium, Holmium, Thulium, Ytterbium, Praseodym, Dysprosium oder einer Kombination dieser Elemente dotiert ist. Codierung (11) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der erste und/oder zweite Lumineszenzstoff auf Basis eines mit einem Chromophor dotierten Wirtsgitters gebildet ist, wobei der Chromophor aus der Gruppe Scandium, Titan, Vanadium, Chrom, Mangan, Eisen, Cobalt, Nickel, Kupfer und Zink ausgewählt ist. Codierung (11) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eines der Wirtsgitter mit mehreren Chromophoren dotiert ist. Codierung (11) nach wenigstens einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eines der Wirtsgitter durch einen Mischkristall gebildet ist. Codierung (11) nach wenigstens einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der erste und der zweite Lumineszenzstoff auf Basis unterschiedlicher Wirtsgitter gebildet sind, die ein verschieden starkes Kristallfeld aufweisen und die jeweils mit demselben Dotierstoff dotiert sind. Codierung (11) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Teilbereich, in dem sich die Emissionsspektren des ersten und zweiten Lumineszenzstoffs ergänzend überlappen, eine Breite von 200 nm oder weniger, bevorzugt von 100 nm oder weniger aufweist. Codierung (11) nach wenigstens einem der Anspruche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass sich der genannte Teilbereich, in dem sich die Emissionsspektren des ersten und zweiten Lumineszenzstoffs ergänzend überlappen, von etwa 850 nm bis etwa 970 nm, oder von etwa 920 nm bis etwa 1060 nm, oder von etwa 1040 nm bis etwa 1140 nm, oder von etwa 1100 nm bis etwa 1400 nm, bevorzugt von etwa 1100 nm bis etwa 1250 nm, besonders bevorzugt von etwa 1120 nm bis etwa 1220 nm, oder von etwa 1300 nm bis etwa 1500 nm, oder von etwa 1400 nm bis etwa 1700 nm erstreckt. Codierung (11) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der erste und der zweite Lumineszenzstoff in dem genannten Teilbereich jeweils wenigstens eine Emissionslinie aufweisen, deren Positionen einen Abstand von etwa 30 nm oder weniger, bevorzugt von etwa 20 nm oder weniger, besonders bevorzugt von etwa 10 nm oder weniger aufweisen. Codierung (11) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Codierung einen weiteren Lumineszenzstoff enthält, der zumindest eine Emissionslinie außerhalb des genannten Teilbereichs aufweist. Codierung (11) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Emissionslinie außerhalb des sichtbaren Spektralbereichs liegt, wobei die Emissionslinie bevorzugt im infraroten Spektralbereich oberhalb von 1100 nm liegt. Codierung (11) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Codierung mehrere Paare einander zugeordneter Lumineszenzstoffe, wie in den Ansprüchen 1 bis 14 angegeben, aufweist. Codierung (11) nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilbereiche, in denen das Emissionsspektrum des ersten und zweiten Lumineszenzstoffs eines Paars einander ergänzend überlappen, für verschiedene Paare einander zugeordneter Lumineszenzstoffe verschieden sind. Codierung (11) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Codierung wenigstens einen zweiten Lumineszenzstoff aufweist, der ebenfalls in dem genannten Teilbereich des Spektrums emittiert und das Emissionsspektrum des ersten und/oder zweiten Lumineszenzstoffs charakteristisch ergänzt wird. Codiersystem für Wertdokumente mit zumindest einem Paar einander zugeordneter Lumineszenzstoffe (12, 13, bzw. 14, 15) mit einem ersten und einem zweiten Lumineszenzstoff, die in einem gemeinsamen, außerhalb des sichtbaren Spektralbereichs liegenden Emissionsbereich emittieren, wobei die Emissionsspektren des ersten und zweiten Lumineszenzstoffs in wenigstens einem Teilbereich des genannten Emissionsbereichs derart überlappen, dass das Emissionsspektrum des ersten Lumineszenzstoffs durch das Emissionsspektrum des zweiten Lumineszenzstoffs charakteristisch ergänzt wird und zu unterscheidende Wertdokumente mit unterschiedlichen ersten und/oder zweiten Lumineszenzstoffen ausgestattet sind.
Anspruch[en]
A coding (11) having at least one pair of mutually associated luminescent substances (12, 13; 14, 15) having first and second luminescent substances which emit in a joint emission range located outside the visible spectral range, the emission spectra of the first and second luminescent substances overlapping in at least a subrange of the stated emission range such that the emission spectrum of the first luminescent substance is complemented characteristically by the emission spectrum of the second luminescent substance. The coding (11) according to claim 1, characterized in that the stated emission range extends from about 750 nm to about 2500 nm, preferably from about 800 nm to about 2200 nm, particularly preferably from about 1000 nm to about 1700 nm. The coding (11) according to claim 1 or 2, characterized in that the first and/or second luminescent substance is formed on the basis of a doped host lattice. The coding (11) according to at least one of claims 1 to 3, characterized in that the first and/or second luminescent substance is formed on the basis of a host lattice doped with rare earth elements. The coding (11) according to claim 4, characterized in that the host lattice is doped with neodymium, erbium, holmium, thulium, ytterbium, praseodymium, dysprosium or a combination of said elements. The coding (11) according to at least one of claims 1 to 5, characterized in that the first and/or second luminescent substance is formed on the basis of a host lattice doped with a chromophore, the chromophore being selected from the group of scandium, titanium, vanadium, chromium, manganese, iron, cobalt, nickel, copper and zinc. The coding (11) according to claim 6, characterized in that at least one of the host lattices is doped with a plurality of chromophores. The coding (11) according to at least one of claims 3 to 7, characterized in that at least one of the host lattices is formed by a mixed crystal. The coding (11) according to at least one of claims 3 to 8, characterized in that the first and second luminescent substances are formed on the basis of different host lattices which have crystal fields of different strength and which are each doped with the same dopant. The coding (11) according to at least one of claims 1 to 9, characterized in that the stated subrange where the emission spectra of the first and second luminescent substances complementarily overlap has a width of 200 nm or less, preferably 100 nm or less. The coding (11) according to at least one of claims 1 to 10, characterized in that the stated subrange where the emission spectra of the first and second luminescent substances complementarily overlap extends from about 850 nm to about 970 nm, or from about 920 nm to about 1060 nm, or from about 1040 nm to about 1140 nm, or from about 1100 nm to about 1400 nm, preferably from about 1100 nm to about 1250 nm, particularly preferably from about 1120 nm to about 1220 nm, or from about 1300 nm to about 1500 nm, or from about 1400 nm to about 1700 nm. The coding (11) according to at least one of claims 1 to 11, characterized in that the first and second luminescent substances have in the stated subrange at least one emission line in each case whose positions have a distance apart of about 30 nm or less, preferably about 20 nm or less, particularly preferably about 10 nm or less. The coding (11) according to at least one of claims 1 to 12, characterized in that the coding contains a further luminescent substance which has at least one emission line outside the stated subrange. The coding (11) according to claim 13, characterized in that the at least one emission line is outside the visible spectral range, the emission line preferably being in the infrared spectral range above 1100 nm. The coding (11) according to at least one of claims 1 to 14, characterized in that the coding has a plurality of pairs of mutually associated luminescent substances as stated in claims 1 to 14. The coding (11) according to claim 15, characterized in that the subranges where the emission spectra of the first and second luminescent substances of a pair overlap each other complementarily are different for different pairs of mutually associated luminescent substances. The coding (11) according to at least one of claims 1 to 16, characterized in that the coding has at least a second luminescent substance which likewise emits in the stated subrange of the spectrum, and the emission spectrum of the first and/or second luminescent substance is complemented characteristically. A coding system for value documents having at least one pair of mutually associated luminescent substances (12, 13; 14, 15) having first and second luminescent substances which emit in a joint emission range located outside the visible spectral range, the emission spectra of the first and second luminescent substances overlapping in at least a subrange of the stated emission range such that the emission spectrum of the first luminescent substance is complemented characteristically by the emission spectrum of the second luminescent substance and value documents to be distinguished are equipped with different first and/or second luminescent substances.
Anspruch[fr]
Codage (11) comprenant au moins une paire de substances luminescentes conjuguées (12, 13, ou 14, 15), avec une première et une seconde substance luminescente qui émettent dans une plage d'émission commune, située à l'extérieur de la plage spectrale visible, les spectres d'émission de la première et de la seconde substances luminescentes se chevauchant dans au moins une plage partielle de ladite zone d'émission, de telle sorte que le spectre d'émission de la première substance luminescente est complété de façon caractéristique par le spectre d'émission de la seconde substance luminescente. Codage (11) selon la revendication 1, caractérisé en ce que ladite plage d'émission s'étend d'environ 750 nm jusqu'à environ 2500 nm, de préférence d'environ 800 nm jusqu'à environ 2200 nm, avec une préférence particulière d'environ 1000 nm jusqu'à environ 1700 nm. Codage (11) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la première et/ou la seconde substance luminescente est/sont formée(s) sur la base d'une grille-hôte dopée. Codage (11) selon au moins l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la première et/ou la seconde substance luminescente est/sont formée(s) sur la base d'une grille hôte dopée avec des éléments de terre rare. Codage (11) selon la revendication 4, caractérisé en ce que la grille hôte est dopée avec du néodyme, de l'erbium, du holmium, du thulium, de l'ytterbium, du praséodyme, du dysprosium ou une combinaison de ces éléments. Codage (11) selon au moins l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la première et/ou la seconde substance luminescente est/sont formée(s) sur la base d'une grille hôte dopée avec un chromophore, le chromophore étant sélectionné parmi le groupe scandium, titane, vanadium, chrome, manganèse, fer, cobalt, nickel, cuivre et zinc. Codage (11) selon la revendication 6, caractérisé en ce qu'au moins l'une des grilles hôtes est dopée avec plusieurs chromophores. Codage (11) selon au moins l'une quelconque des revendications 3 à 7, caractérisé en ce qu'au moins l'une des grilles hôtes est formée par un cristal mixte. Codage (11) selon au moins l'une quelconque des revendications 3 à 8, caractérisé en ce que la première et la seconde substance luminescentes sont fondées sur la base de différentes grilles hôtes, qui présentent un champ cristallin d'épaisseur différente et qui sont dopées chacune avec la même substance de dopage. Codage (11) selon au moins l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que ladite zone partielle, dans laquelle les spectres d'émission de la première et de la seconde substance luminescente se chevauchent de façon complémentaire, présente une largeur de 200 nm ou moins, de préférence de 100 nm ou moins. Codage (11) selon au moins l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que ladite zone partielle, dans laquelle les spectres d'émission de la première et de la seconde substance luminescente se chevauchent de façon complémentaire, s'étend d'environ 850 nm jusqu'à environ 970 nm, ou d'environ 920 nm jusqu'à environ 1060 nm, ou d'environ 1040 nm jusqu'à environ 1140 nm, ou d'environ 1100 nm jusqu'à environ 1400 nm, de préférence d'environ 1100 nm jusqu'à environ 1250 nm, et avec une préférence particulière d'environ 1120 nm jusqu'à environ 1220 nm, ou d'environ 1300 nm jusqu'à environ 1500 nm, ou d'environ 1400 nm jusqu'à environ 1700 nm. Codage (11) selon au moins l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que la première et la seconde substance luminescente présentent chacune dans ladite zone partielle au moins une ligne d'émission dont les positions présentent un espacement d'environ 30 nm ou moins, de préférence d'environ 20 nm ou moins, avec une préférence particulière d'environ 10 nm ou moins. Codage (11) selon au moins l'une quelconque des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que le codage contient une autre substance luminescente qui présente au moins une ligne d'émission située à l'extérieur de ladite zone partielle. Codage (11) selon la revendication 13, caractérisé en ce que la au moins une ligne d'émission est située à l'extérieur de la plage spectrale visible, la ligne d'émission étant située de préférence dans la plage spectrale infrarouge au-dessus de 1100 nm. Codage (11) selon au moins l'une quelconque des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que le codage présente plusieurs paires de substances luminescentes conjuguées, comme indiqué dans les revendications 1 à 14. Codage (11) selon la revendication 15, caractérisé en ce que les zones partielles, dans lesquelles les spectres d'émission de la première et de la seconde substances luminescentes d'une paire se chevauchent en se complétant réciproquement, sont différentes pour différentes paires de substances luminescentes conjuguées. Codage (11) selon au moins l'une quelconque des revendications 1 à 16, caractérisé en ce que le codage présente au moins une seconde substance luminescente, qui émet également dans la zone partielle du spectre, et le spectre d'émission de la première et/ou de la seconde substance luminescente est complété de façon caractéristique. Système de codage pour des documents de valeur comprenant au moins une paire de substances luminescentes conjuguées (12, 13 ; ou 14, 15), avec une première et une seconde substance luminescente qui émettent dans une plage d'émission commune, située à l'extérieur de la plage spectrale visible, le spectre d'émission de la première et de la seconde substance luminescente se chevauchant dans au moins une zone partielle de ladite plage d'émission de telle sorte que le spectre d'émission de la première substance luminescente est complété de façon caractéristique par le spectre d'émission de la seconde substance luminescente et les documents de valeur à différencier sont équipés avec différentes premières et/ou secondes substances luminescentes.






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