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Antriebsvorrichtung für Luftkissentransportgleiter - Dokument DE102005038379B3
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102005038379B3 12.04.2007
Titel Antriebsvorrichtung für Luftkissentransportgleiter
Anmelder Hanik, Gerhard, 77656 Offenburg, DE
Erfinder Hanik, Gerhard, 77656 Offenburg, DE
DE-Anmeldedatum 13.08.2005
DE-Aktenzeichen 102005038379
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 12.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.04.2007
IPC-Hauptklasse B60V 3/04(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B60V 1/14(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   
Zusammenfassung Bei einem Doppelradantrieb wird die Antriebskraft durch den regelbaren Anpressdruck der beiden Reibräder auf die Laufschiene optimal übertragen. Die beiden Reibräder befinden sich in einem Radkasten, sind über Stirnräder miteinander verbunden und erreichen durch die regelbare Schrägstellung des Radkastens ihren erforderlichen Anpressdruck auf die Laufschiene. Ein Reibrad ist jeweils über eine Gelenkwelle und Getriebe mit dem Antriebsmotor verbunden. Der Radkasten ist mittels Lenker vorzugsweise mit einem Luftkissentransportgleiter verbunden. Der Doppelradantrieb kann auch für andere Fahrzeuge eingesetzt werden.

Beschreibung[de]

Die Neuerung betrifft eine Antriebsvorrichtung mit Doppelradantrieb vorzugsweise für Luftkissentransportgleiter für den mobilen, geräuscharmen und vibrationsfreien Gütertransport auf einer geeigneten Gleitbahn zur notwendigen Entlastung der vorhandenen Strassen und Schienen.

Die bekannten Luftkissenantriebe wie Propeller und Turbinen sind für die Landluftkissenfahrzeuge nicht geeignet.

In der DE 4310119 C1 wird festgestellt, dass keine brauchbare Antriebslösung existiert.

Mein Gebrauchsmuster DE 20 2004 008 671 U1 zeigt eine machbare Lösung. Mit meiner heutigen Anmeldung werden weitere Problemlösungen gezeigt. Der grosse Vorteil des erfindungsgemässen Doppelradantriebs liegt darin, dass zur Kraftübertragung keine Last erforderlich ist, die über die Räder auf die Strasse oder Schiene wirkt. Die treibenden Reibräder werden durch die Schrägstellung des Radkastens auf die Laufschiene gedrückt. Damit die Reibräder beim leichten Abheben des Luftkissentransportgleiters auf der Laufschiene bleiben, liegt die vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung darin, dass die Reibräder über Lenker mit dem Gleiter verbunden sind. Die Laufschienen können wie dargestellt an den Längsseiten der Gleitbahn befestigt sein, könnten aber je nach Ausführung des Gleiters an seitlichen Leitplanken oder oberhalb der Gleitbahn an entsprechenden Elementen befestigt sein.

Es zeigt:

1 den Radkasten, den Doppelradantrieb sowie die Lenker in der Seitenansicht.

2 den Doppelradantrieb mit Zahnrädern und Triebachse im Halbschnitt. Der Antriebsmotor mit Untersetzungsgetriebe und Ausgleichsgetriebe sind nur angedeutet.

3 einen Radkasten mit Doppelradantrieb und Winkelgetriebe bei einer vertikalen Anordnung der Laufschiene.

4 die Draufsicht des Radkastens mit Lenker und Verstelleinrichtung.

1 zeigt einen Doppelradantrieb mit den beiden Reibrädern (2 und 3), die auf einer Gleitbahn (11) horizontal angebrachten Laufschiene (8) laufen, wobei deren Anpressdruck durch die Schrägstellung des Radkastens (1) mittels an den Gleiter (7) befestigten Lenker (4), Winkelhebel (5) und Stellantrieb (6) erreicht wird.

2 zeigt in einem Halbschnitt die Triebachse bestehend aus der Kombination von Motor, Getriebe, Ausgleichsgetriebe (12) und Gelenkwelle (10) die das Reibrad (3) antreibt, das über einen Stirnradtrieb (9) in einer Wirkverbindung mit dem Reibrad (2) steht.

3 zeigt einen Doppelradantrieb bei einer vertikal angebrachten Laufschiene (8) wobei der Radkasten (13) mit dem Winkeltrieb (14) und den drehbar befestigten Winkeltriebgehäuse (15) eine Einheit bildet.

4 zeigt den Radkasten (13) in der Draufsicht, wobei auch hier der Radkasten (13) mit den Lenker (4) und Hebel (17) mit den Gleiter (7) verbunden ist. Der Stellantrieb (18) bewirkt die erforderliche Schrägstellung des Radkastens (13) und die Drehmomentstütze (16) dient dazu, dass der Gelenkwellenanschluss (19) immer in Richtung Gelenkwelle (10) zeigt.


Anspruch[de]
Antriebsvorrichtung mit Doppelradantrieb für flächigen Betrieb vorwiegend für Luftkissentransportgleiter oder andere Fahrzeuge dadurch gekennzeichnet, dass ein Radkasten (1) über Lenker (4) und Winkelhebel (5) mit der Tragplatte (7) verbunden ist und dass die Schrägstellung des Radkastens (1) mittels Stellantrieb (6), oder jeder denkbar möglichen anderen Mechanik, Elektrik oder Hydraulik erreicht wird, so dass dadurch die Reibräder (2 und 3) den notwendigen Anpressdruck auf eine horizontal oder vertikal angebrachten Laufschiene (8) erhalten um somit den Vortrieb zu bewirken, wobei sie von einer Triebachse (10) mit Kardanwellen und einer Kombination, von Motor-Getriebe und-Ausgleichsgetriebe (12) angetrieben werden, bei kleinen Geräten kann eine Scheibenbremse im Radkasten (1) integriert sein. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Lenker (4) oben über einen Winkelhebel (5) und mindestens ein Lenker (4) unten mit der Tragplatte des Luftkissentransportgleiters (7) verbunden ist oder mit einem beliebig anderen, vorzugsweise Schienenfahrzeug, verbunden ist. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, das die Lenker (4) so ausgebildet sind, dass sich beim leichten Anheben des Luftkissentransportgleiters (7) wie es beim Gleiten erforderlich ist, die Schrägstellung des Radkastens (1) und dadurch der Anpressdruck der Reibräder(2 und 3) auf die Laufschiene (8) nicht verändert, wobei beliebig andere Fahrzeuge vorzugsweise Schienenfahrzeuge eingesetzt werden können. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass an einer, oder an beiden Längsseiten der Gleitbahn (11) eine Laufschiene (8) angebracht ist, auf der sich mindestens ein Radkasten (1) befindet, wobei die Laufschienen (8) auch vertikal angebracht sein können, sowohl an der Gleitbahn als auch an einer Leitplanke oder an jedem denkbar möglichen anderen zweckdienlichen Träger. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Triebachse (10) mit üblichen Kardanwellen, die den Anforderungen angepasst sind, ausgestattet ist und der Antriebsmotor (12) vorzugsweise ein Elektromotor aber auch ein beliebiger Kraftstoffmotor sein kann. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass bei einer vertikal angebrachten Laufschiene (8) am Radkasten (13) ein Winkelgetriebe (14) in einem schwenkbaren Getriebegehäuse (15) befestigt ist, wobei eine Drehmomentstütze (16) die richtige Stellung zur Triebachse (10) gewährleistet. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass auch bei einer vertikal angeordneten Laufschiene (8) ein Radkasten (13) über jeweils mindestens einen Lenker (4) mit dem Luftkissentransportgleiter (7) verbunden ist, wobei statt eines Winkelhebels (5) ein einfacher Hebel (17) mit Stellantrieb (18), oder ein feststehender äusserer Lenker (4) vorgesehen sein kann. Antriebsvorrichtung nach den vorangegangenen Ansprüchen dadurch gekennzeichnet, dass der Doppelradantrieb mit beliebig angebrachten Laufschiene (8) auch bei anderen Fahrzeugen, vorzugsweise Schienenfahrzeugen bei grossen Steigungen eingesetzt werden kann, wobei die Laufflächen der Reibräder (2 und 3) mit Kunststoff oder Hartgummi belegt sind.






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